DimmenKaufberatungThema: Dimmen und Probleme

Dimmbare vs. nicht-dimmbare LED

Den Unterschied am Symbol und im Datenblatt erkennen, verstehen, was beim Dimmen einer nicht-dimmbaren LED passiert, und die passende Variante für jeden Raum wählen.

Geprüft von der Leuchtmittelmarkt Fachredaktion Aktualisiert am 20. Oktober 2026 Lesezeit ca. 13 Minuten

Kurz beantwortet

Der Unterschied liegt in der Elektronik: Eine dimmbare LED trägt einen Treiber, der sich mit einem Dimmer stufenlos herunterregeln lässt; eine nicht-dimmbare LED kennt nur „an“ und „aus“. Ob eine Lampe dimmbar ist, steht auf der Verpackung (Dimmbar-Symbol) und im Datenblatt — im Zweifel gilt: nicht gekennzeichnet bedeutet nicht dimmbar. Eine nicht-dimmbare LED am Dimmer kann flackern, brummen, früher altern oder den Dimmer überlasten. Dimmen Sie deshalb nur als „dimmbar“ gekennzeichnete LED an einem LED-tauglichen Dimmer und beachten Sie die Mindestlast laut Datenblatt.

LED gibt es in zwei Ausführungen: dimmbar und nicht dimmbar. Welche Sie brauchen, hängt davon ab, ob das Licht regelbar sein soll — und ob der vorhandene Schalter ein Dimmer ist. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie die beiden Varianten unterscheiden, was beim Betrieb am Dimmer wirklich passiert und welche LED in welchen Raum gehört. Für die Auswahl des Dimmers selbst verweisen wir auf den eigenen Ratgeber, damit es hier übersichtlich bleibt.

Der Unterschied zwischen dimmbarer und nicht-dimmbarer LED

Jede LED braucht einen Treiber, der den Netzstrom für die Leuchtdioden aufbereitet. Genau hier trennen sich die beiden Varianten:

  • Dimmbare LED haben einen Treiber, der ein gedimmtes Signal versteht und die Helligkeit stufenlos absenkt. Sie sind dafür etwas aufwendiger gebaut und meist etwas teurer.
  • Nicht-dimmbare LED haben einen einfacheren Treiber, der auf eine feste Helligkeit ausgelegt ist. Sie reagieren nicht auf ein Dimmsignal — und sind nicht dafür gebaut, eines zu bekommen.

Eine nicht-dimmbare LED ist also kein Mangel, sondern eine andere Auslegung: einfacher, robust und günstiger, dafür ohne regelbare Helligkeit. Wo das Licht ohnehin immer gleich hell sein soll, ist sie die naheliegende Wahl.

Woran erkenne ich, ob eine LED dimmbar ist?

OSRAM STAR ist nicht dimmbar und hält bis 15 Jahre, SUPERSTAR ist dimmbar und hält bis 25 Jahre, gerechnet mit rund 2,7 Stunden am Tag. High Efficiency erreicht Energieklasse A. Animation mit Musik, rund 95 Sekunden. Video einzeln ansehen

Sie müssen die Lampe nicht erst an einen Dimmer halten, um es herauszufinden. In aller Regel reicht ein Blick auf Verpackung oder Datenblatt:

  • Dimmbar-Symbol auf der Verpackung: Dimmbare LED tragen meist ein Symbol oder den ausdrücklichen Hinweis „dimmbar“ / „dimmable“. Fehlt dieser Hinweis, ist die Lampe im Zweifel nicht dimmbar.
  • Produktbeschreibung und Datenblatt: Hersteller geben die Dimmbarkeit ausdrücklich an — oft samt Liste kompatibler Dimmer und der nötigen Mindestlast. Diese Angaben sind verbindlicher als jedes Symbol.
  • Eindeutige Formulierung: „nicht dimmbar“ heißt nicht dimmbar. Steht gar nichts zur Dimmbarkeit, behandeln Sie die Lampe als nicht dimmbar.
  • Verhalten am Dimmer (nur als letzter Anhalt): Flackern, Brummen oder ungleichmäßiges Leuchten beim Herunterregeln deuten auf eine nicht geeignete Kombination hin. Das ist aber kein sauberer Test, sondern bereits ein Warnsignal — verlassen Sie sich besser auf die Kennzeichnung.

Welches Symbol welcher Dimmer-Bauart entspricht (Phasenanschnitt, Phasenabschnitt, Mindestlast) und wie Sie den passenden Dimmer auswählen, steht ausführlich im Ratgeber Den richtigen Dimmer für LED-Leuchtmittel finden. Hier geht es nur um das Erkennen der Lampe selbst. Für die Produktauswahl finden Sie passende Geräte unter Dimmer für LED-Module.

Was passiert, wenn ich eine nicht-dimmbare LED dimme?

Nur gekennzeichnete LED dimmen, einen LED-tauglichen Dimmer wählen und die Mindestlast beachten. Animation mit Musik, rund 75 Sekunden. Video einzeln ansehen

Das ist die häufigste Frage zu diesem Thema — und die Antwort lautet klar: Eine nicht-dimmbare LED gehört nicht an einen Dimmer. Schließt man sie trotzdem an, sind je nach Lampe und Dimmer mehrere Folgen möglich:

  • Flackern oder Flimmern: Der Treiber kommt mit dem zerstückelten Dimmsignal nicht zurecht; das Licht zuckt, besonders in unteren Stellungen.
  • Brummen oder Surren: Lampe oder Dimmer können hörbare Geräusche entwickeln.
  • Keine echte Regelung: Oft lässt sich die Helligkeit gar nicht sauber absenken — die Lampe bleibt hell oder springt aus.
  • Kürzere Lebensdauer: Der Dauerbetrieb außerhalb der vorgesehenen Bedingungen kann die Elektronik belasten und die Lampe früher ausfallen lassen.
  • Belastung des Dimmers: Im ungünstigen Fall arbeitet auch der Dimmer außerhalb seiner Auslegung.

Welche dieser Folgen eintritt, ist produktabhängig — pauschale Wattzahlen oder Grenzwerte lassen sich nicht angeben. Die Regel ist einfach: nur als „dimmbar“ gekennzeichnete LED an einem LED-tauglichen Dimmer, und dabei die im Datenblatt genannte Mindestlast einhalten. Bleibt die angeschlossene Last unter dieser Mindestlast, flackert auch eine dimmbare LED — woran das genau liegt, vertieft der Ratgeber Warum flackern LED-Lampen?

Dimmer-Demo: so verhält sich eine dimmbare LED

Regler ziehen — eine als „dimmbar“ gekennzeichnete LED folgt am passenden Dimmer stufenlos. Die Anzeige ist eine Veranschaulichung, kein Messwert.

ausvoll

Eine nicht-dimmbare LED macht das nicht mit: Sie bleibt hart an, flackert oder springt aus. Darum nur „dimmbar“ gekennzeichnete LED an einem LED-tauglichen Dimmer betreiben — und die im Datenblatt genannte Mindestlast einhalten.

Dimmbar vs. nicht-dimmbar im direkten Vergleich

Die folgende Übersicht stellt die beiden Varianten gegenüber — als Orientierung für die Auswahl, nicht als Produktdatenblatt. Konkrete Werte wie die Mindestlast stehen immer im Datenblatt der jeweiligen Lampe.

Dimmbare und nicht-dimmbare LED im Überblick.
Merkmal Dimmbare LED Nicht-dimmbare LED
Helligkeit stufenlos regelbar fest, nur an/aus
Passender Schalter LED-tauglicher Dimmer normaler Lichtschalter
Treiber-Elektronik aufwendiger, dimmfähig einfacher, auf feste Helligkeit ausgelegt
Anschaffung meist etwas teurer meist günstiger
Am Dimmer betreiben vorgesehen (Mindestlast laut Datenblatt beachten) nicht vorgesehen — Flackern, Brummen, Verschleiß möglich
Am normalen Schalter funktioniert (leuchtet voll) funktioniert (vorgesehen)
Typische Einsätze Wohn- und Schlafräume, Esstisch, Stimmungslicht Flur, Keller, Bad, Arbeitsräume, Außen

Welche LED für welchen Raum?

Die Entscheidung folgt einer einfachen Frage: Soll sich das Licht regeln lassen — oder reicht eine feste Helligkeit? Daraus ergibt sich von selbst, wo welche Variante sinnvoll ist.

Wohnen & Schlafen

dimmbar

Wohnzimmer, Schlafzimmer und Esstisch profitieren von regelbarem Licht: hell zum Lesen, gedämpft zum Entspannen.

Arbeiten & Konzentration

meist nicht dimmbar

Am Arbeitsplatz, im Büro oder in der Werkstatt ist konstante Helligkeit gefragt — eine nicht-dimmbare LED genügt.

Flur, Keller, Außen

nicht dimmbar

Durchgangs- und Funktionsbereiche brauchen verlässliches Licht, oft mit Schalter oder Sensor — Dimmen ist hier überflüssig.

Küche & Bad

je nach Nutzung

Grundlicht meist fest; wo eine gemütliche Stufe gewünscht ist (Essbereich), lohnt eine dimmbare LED am passenden Dimmer.

Eine dimmbare LED lässt sich übrigens problemlos auch an einem normalen Lichtschalter betreiben — dann leuchtet sie schlicht in voller Helligkeit. Umgekehrt funktioniert es nicht: Eine nicht-dimmbare LED wird an einem Dimmer nicht zur dimmbaren.

Dimmbare Glühbirne & LED dimmbar: GU10, E27, E14 und Einbaustrahler richtig kombinieren

Wer heute eine dimmbare Glühbirne sucht, meint fast immer eine LED-Retrofit-Lampe, denn die klassische Glühlampe ist aus dem Handel verschwunden. Entscheidend ist die Kompatibilität von Leuchtmittel und Dimmer: Nur wenn „dimmbar“ auf Verpackung und Datenblatt steht, ist die Glühbirne dimmbar im technischen Sinn. Eine nicht-dimmbare LED flackert am Dimmer, brummt oder fällt aus. Wer LED dimmbar kauft, sollte Lampe, Treiber und Dimmer deshalb immer als System betrachten – im Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer genauso wie im Hotelflur oder Büro.

Dimmbare LED nach Sockel und Bauform

GU10-Reflektoren

Netzspannung · Dimmtiefe 10–100 %

LED dimmbar GU10: Netzspannungs-Reflektoren für Schienen- und Deckenspots; verwenden Sie nur Modelle mit ausgewiesener Dimm-Angabe, die Dimmtiefe liegt meist bei 10 bis 100 Prozent.

E27-Standardbirne

Wohnlich gedimmt · 2.700 K

Dimmbar E27 LED und LED E27 dimmbar: die Standardbirne für Stehlampen, Pendelleuchten und Kinderzimmer; gedimmt wirkt warmweißes Licht mit 2.700 K besonders wohnlich.

E14-Kerze & Tropfen

Geringe Wattzahl · Mindestlast kritisch

Dimmbar E14 LED: Kerzen- und Tropfenlampen für Kronleuchter und Wandleuchten; wegen der geringen Wattzahl ist hier die Mindestlast des Dimmers kritisch.

Spots im Verbund

Gesamtlast · gleiche Charge

LED Spots dimmbar bzw. dimmbare LED Spots: Mehrere Spots am selben Dimmer immer als Gesamtlast rechnen und nur gleiche Typen derselben Charge mischen.

Einbaustrahler, Schalter & das System dahinter

Einbaustrahler

LED Einbaustrahler dimmbar, Einbaustrahler LED dimmbar und LED dimmbar Einbaustrahler: Bei fest verbauten Modellen bestimmt der Treiber die Dimmbarkeit; er muss ausdrücklich für Phasenanschnitt oder Phasenabschnitt freigegeben sein.

Lichtschalter & Dimmer

Lichtschalter dimmbar und dimmbare Schalter: Dreh- und Tastdimmer mit LED-Freigabe gibt es für Unterputz und Aufputz; alte Glühlampendimmer scheitern oft an einer Mindestlast von 40 W.

Lampe, Treiber, Dimmer

Ob Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotelflur oder Büro: Flackern, Brummen und Ausfälle entstehen fast immer an der Schnittstelle – deshalb alle drei Komponenten als aufeinander abgestimmtes System auswählen.

Praxis-Tipp für Profis und Heimwerker

  • Gesamtleistung ermitteln: Rechnen Sie die Gesamtleistung aller LED am Stromkreis zusammen.
  • Mit dem Dimmer abgleichen: Vergleichen Sie die ermittelte Summe mit Mindest- und Maximallast des Dimmers.
  • Erst testen, dann bestücken: Testen Sie vor einer Serienbestückung eine einzelne Lampe.
  • Ergebnis: So vermeiden Sie Reklamationen, Flackern und unnötige Nacharbeit – bei der Hausverwaltung genauso wie im privaten Hobbyraum, in der Küche oder im Hausflur.

Praxisleitfaden für Elektrohandwerk & Wohnraum: Dimmbare LEDs und passende Dimmtechnik auswählen

Ob im anspruchsvollen Objektgeschäft, in der Gastronomie und Hotellerie oder im heimischen Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer: Wer dimmbare Leuchtmittel einsetzt, verbindet höchste Energieeffizienz mit flexibler Lichtstimmung. Im professionellen Facility Management ebenso wie bei der Modernisierung daheim ersetzen moderne dimmbare LEDs heute klassische dimmbare Glühbirnen und Hochvolt-Halogenlampen im 1:1-Tausch. Entscheidend ist dabei, schon beim Einkauf gezielt darauf zu achten, ob eine LED Lampe dimmbar ist, da eine nicht dimbare LED (häufige Suchschreibweise für dimmbare LED-Retrofit-Lampen) an einem bestehenden Wanddimmer zu Flackern, Brummgeräuschen oder einem vorzeitigen Defekt der Treiberelektronik führt.

Welcher Dimmer passt zur LED?

Kompatibilität der Steuerelektronik prüfen: Wenn Kunden oder Installateure fragen, für LED welcher Dimmer in Bestandsanlagen optimal geeignet ist, lautet die Antwort in über 90 Prozent der Fälle: ein Phasenabschnittsdimmer mit der Kennzeichnung R,C oder ein moderner Universal-LED-Dimmer mit einstellbarer Mindestlast.

Über 90 Prozent der Fälle

Phasenabschnittsdimmer R,C

Der elektronische Phasenabschnitt arbeitet mit dem kapazitiven Eingang moderner LED-Treiber zusammen und regelt dimmbare Retrofit-Lampen in Bestandsanlagen sauber ab.

→ Standardlösung für die meisten Wohn- und Objektinstallationen mit der Kennzeichnung R,C.

Flexible Alternative

Universal-LED-Dimmer

Moderne Universal-LED-Dimmer lassen sich mit einstellbarer Mindestlast exakt an kleine LED-Leistungen anpassen – ideal, wenn nur wenige Lampen am Stromkreis hängen.

→ Erste Wahl bei geringer Gesamtlast oder gemischten Bestandsanlagen.

Lichtfarben, Sockel & Bauform im Überblick

Breites Sortiment für Gewerbe und Zuhause: Vom gemütlichen Warmweiß (2.700 K) für Wohnräume und Restaurants bis hin zu 4.000 K (neutralweiß und kaltweiß als identische Lichtfarbe für Büros, Konferenzräume, Küche und Homeoffice) sind hochwertige LED Lampen dimmbar in allen gängigen Sockeln wie E27, E14, GU10 und G9 verfügbar.

Nachrüst-Retrofit vs. Komplettleuchte: Während dimmbare LED Birnen und LED Birnen dimmbar den schnellen Leuchtmitteltausch in vorhandenen Fassungen ermöglichen, kommt bei Sanierungen im Büro oder Eigenheim oft eine komplett integrierte dimmbare LED Leuchte zum Einsatz.

Dimmbare LED-Varianten nach Lichtfarbe, Sockel und Bauform.
Variante Kennwert Praxis-Einsatz
Warmweiß 2.700 K Wohnräume und Restaurants
Neutralweiß / kaltweiß 4.000 K (identische Lichtfarbe) Büros, Konferenzräume, Küche und Homeoffice
Nachrüst-Retrofit Sockel E27, E14, GU10 und G9 Schneller Leuchtmitteltausch in vorhandenen Fassungen
Komplettleuchte Integriertes LED-Modul Sanierungen im Büro oder Eigenheim

Wichtiger Hinweis für Elektrofachbetriebe und Heimwerker: Wenn Sie LED Lampen zum Dimmen in größeren Gruppen installieren, sollten Sie immer identische Chargen und Treibergenerationen kombinieren. Hochwertige LED Leuchten dimmbar sowie Marken-Retrofits als Leuchtmittel LED dimmbar verfügen über eine fein abgestimmte Dimmkurve von 100 bis unter 10 Prozent Lichtstrom, sodass alle dimmbar Lampen im Raum völlig synchron und flimmerfrei abregeln.

Häufige Fragen zu dimmbaren und nicht-dimmbaren LED

Kann man eine nicht-dimmbare LED trotzdem dimmen?

Nein. Eine nicht-dimmbare LED ist nicht dafür gebaut, an einem Dimmer betrieben zu werden. Schließt man sie trotzdem an, kann sie flackern, brummen, sich nicht sauber regeln lassen, früher ausfallen oder den Dimmer belasten. Welche dieser Folgen auftritt, ist produktabhängig. Verwenden Sie zum Dimmen ausschließlich eine als „dimmbar“ gekennzeichnete LED an einem LED-tauglichen Dimmer.

Woran erkenne ich, ob eine LED dimmbar ist?

Am sichersten an der Kennzeichnung: Dimmbare LED tragen ein Dimmbar-Symbol oder den Hinweis „dimmbar“ auf der Verpackung, und das Datenblatt nennt die Dimmbarkeit ausdrücklich — oft mit kompatiblen Dimmern und der nötigen Mindestlast. Fehlt jeder Hinweis, behandeln Sie die Lampe als nicht dimmbar. Flackern am Dimmer ist bereits ein Warnsignal, kein sauberer Test.

Was ist der Unterschied zwischen dimmbarer und nicht-dimmbarer LED?

Der Unterschied steckt im Treiber. Eine dimmbare LED versteht ein Dimmsignal und senkt die Helligkeit stufenlos ab; eine nicht-dimmbare LED ist auf eine feste Helligkeit ausgelegt und kennt nur an und aus. Dimmbare LED sind dafür etwas aufwendiger gebaut und meist etwas teurer.

Was passiert, wenn ich eine nicht-dimmbare LED an einen Dimmer anschließe?

Je nach Lampe und Dimmer sind Flackern, Brummen, eine fehlende oder unsaubere Regelung, vorzeitiger Verschleiß oder eine Belastung des Dimmers möglich. Konkrete Wattgrenzen lassen sich nicht angeben, weil das Verhalten produktabhängig ist. Sicher ist nur der Betrieb am normalen Lichtschalter.

Kann ich eine dimmbare LED an einem normalen Lichtschalter betreiben?

Ja. Eine dimmbare LED funktioniert an einem normalen Schalter ohne Probleme — sie leuchtet dann in voller Helligkeit, ganz wie eine nicht-dimmbare. Die Dimmfunktion bleibt ungenutzt, schadet aber nicht.

Sind alle LEDs dimmbar?

Nein. Dimmbarkeit ist eine Eigenschaft der einzelnen Lampe, nicht der LED-Technik allgemein. Es gibt sowohl dimmbare als auch nicht-dimmbare LED; entscheidend ist die Kennzeichnung des konkreten Produkts. Im Zweifel gilt eine nicht ausdrücklich als dimmbar gekennzeichnete LED als nicht dimmbar.

Woran erkenne ich eine dimmbare Glühbirne als LED?

Eine dimmbare glühbirne in LED-Technik erkennen Sie am Dimm-Symbol auf der Verpackung und der Angabe „dimmbar“ im Datenblatt. Fehlt dieser Hinweis, ist die Lampe nicht für einen Dimmer geeignet. Prüfen Sie zusätzlich die Herstellerliste kompatibler Dimmer und kaufen Sie bei mehreren Leuchten immer dieselbe Serie, damit die Dimmkurve gleichmäßig bleibt und nichts flackert. Im Zweifel fragen Sie uns.

Warum flackert meine LED an dimmbaren Schaltern?

Flackern entsteht meist, weil die Gesamtlast unter der Mindestlast des Dimmers liegt, die Lampe gar nicht dimmbar ist oder Treiber und Dimmer nicht harmonieren. Prüfen Sie zuerst die Dimmbarkeit der LED, addieren Sie die Wattzahlen aller Lampen am Stromkreis und wählen Sie einen LED-tauglichen Dimmer mit Phasenabschnitt oder Phasenanschnitt. Bei älteren Installationen hilft oft eine Bypass-Lastkappe.

Kann ich LED-Einbaustrahler nachträglich dimmbar machen?

Das hängt vom Treiber ab. Ein led einbaustrahler dimmbar ist nur dann regelbar, wenn Modul und Treiber ausdrücklich für Phasenanschnitt oder Phasenabschnitt ausgelegt sind. Bei GU10-Fassungen tauschen Sie einfach auf led dimmbar gu10 und kombinieren sie mit einem LED-Dimmer. Bei fest verbauten Strahlern ohne Dimmfunktion bleibt nur der Austausch des Treibers oder des kompletten Moduls durch den Elektriker.

Wie viele dimmbare LED-Spots darf ich an einen Dimmer anschließen?

Das bestimmt die Leistungsspanne des Dimmers. Multiplizieren Sie Wattzahl und Anzahl, zum Beispiel zehn Spots à 5 W gleich 50 W, und prüfen Sie, ob der Wert zwischen Mindest- und Maximallast liegt. Viele LED-Dimmer erlauben nur etwa 3 bis 100 W. Bei größeren Gruppen teilen Sie auf mehrere Dimmer auf. Die Angaben im Datenblatt gehen immer vor.

Bei einer LED welcher Dimmer verhindert Flackern und Brummen zuverlässig?

Wenn Sie klären möchten, bei einer LED welcher Dimmer technisch passt, sollten Sie zuerst das Datenblatt der Lampe prüfen. Fast alle modernen Retrofit-Lampen wie dimmbare LED Birnen arbeiten optimal mit einem elektronischen Phasenabschnittsdimmer (RC-Modus) zusammen. Alte Phasenanschnittsdimmer (RL) für frühere dimmbare Glühbirnen haben oft eine zu hohe Mindestlast von 40 oder 60 Watt, weshalb für wenige Watt starke dimmbare LEDs ein spezieller LED-Tast- oder Drehdimmer im Elektrohandwerk und Privathaushalt empfohlen wird.

Worin unterscheiden sich LED Lampen dimmbar von einer integrierten dimmbaren LED Leuchte?

Klassische LED Lampen dimmbar – im Alltag oft als LED Birnen dimmbar oder Leuchtmittel LED dimmbar bezeichnet – besitzen einen Normsockel wie E27, E14 oder GU10 und enthalten die kompakte Dimm-Elektronik direkt im Sockelgehäuse. Eine komplette dimmbare LED Leuchte oder mehrere LED Leuchten dimmbar verfügen hingegen über ein fest eingebautes LED-Modul samt externem, oft per Phasenabschnitt, 1–10 V oder DALI steuerbarem Vorschaltgerät, was im Gewerbe, Büro und Wohnzimmer besonders sanfte Dimmverläufe erlaubt.

Kann man jede LED Lampe dimmbar machen oder klassische dimmbare Glühbirnen 1:1 tauschen?

Nein, eine Standard-LED ohne entsprechendes Dimm-Icon auf Verpackung und Gehäuse lässt sich technisch nicht nachrüsten; es muss zwingend eine ab Werk als LED Lampe dimmbar bzw. dimbare LED ausgelegte Ausführung sein. Wenn Sie im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Hotelbetrieb alte dimmbare Glühbirnen ersetzen, können Sie jedoch problemlos spezielle LED Lampen zum Dimmen einschrauben. Diese dimmbare Leuchtmittel bieten oft sogar Warmdim-Technik, die beim Herunterregeln wie früher die Glühlampe noch wärmer leuchtet.

Warum leuchten manche dimmbar Lampen nach dem Ausschalten am Wanddimmer schwach nach?

Wenn dimmbar Lampen oder einzelne dimmbare LEDs im ausgeschalteten Zustand im Dunkeln leicht glimmen, liegt das meist an minimalen Kriechströmen im Zweileiter-Dimmer oder an kapazitiven Einkopplungen langer Parallelleitungen im Flur, Schlafzimmer oder Treppenhaus. Da moderne LED Lampen zum Dimmen bereits auf kleinste Ströme reagieren, hilft im Elektrohandwerk entweder ein Dimmer mit echtem mechanischem Aus-Schalter (Zweipol-Trennung) oder der Einbau eines kleinen Kompensationsmoduls parallel zum geschalteten Lampendraht.