LED-Röhren · LED-Leuchtstoffröhren · T8 (G13) · T5 (G5) · Ringform (G10q / 2GX13)

LED-Röhren & LED-Leuchtstoffröhren

LED-Röhren – ebenso gesucht als LED-Leuchtstoffröhren, LED Tubes oder umgangssprachlich als LED-Neonröhren – ersetzen klassische T8- und T5-Leuchtstoffröhren direkt in der vorhandenen Leuchte und senken den Stromverbrauch je nach Serie um bis zu drei Viertel. Hier finden Sie T8-Röhren mit Sockel G13 von 438 bis 1.500 mm, schlanke T5-Röhren mit Sockel G5 von 288 bis 1.449 mm sowie Ringröhren (T9 mit G10q, T5 mit 2GX13) – jeweils passend zu Ihrer Leuchte: für KVG/VVG mit LED-Starter, für EVG ohne Umbau oder für den 230-V-Direktbetrieb. Ob im Dauerbetrieb in Büro, Praxis, Schule, Lager, Werkstatt, Tiefgarage, Gastronomie und Hotellerie oder zu Hause in Küche, Badezimmer, Hausflur, Keller, Garage und Hobbyraum: Sie erhalten Markenröhren von Osram/Ledvance, Philips und Modee mit 380 bis 5.600 Lumen in warmweiß (2.700–3.000 K), neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) und tageslichtweiß (6.000–6.500 K).

T8 · T5 · RingSockel G13, G5, G10q und 2GX13
380–5.600 lmErsetzt Leuchtstoffröhren von 8 bis 80 W
2.700–6.500 KWarmweiß, neutral-/kaltweiß (4.000 K) & tageslichtweiß
KVG · EVG · 230 VFür jede Betriebsart die passende Röhre

Unterkategorien

LED-Röhren nach Bauform & Betriebsart

Wählen Sie zuerst T8, T5, KVG/VVG- oder EVG-Ausführung oder T9-Ringform. Die Längen folgen auf den T8-/T5-Seiten.

So tauschen Sie eine LED-Röhre

Welches Video passt, hängt von Ihrer Leuchte ab: Ist ein Starter verbaut, arbeitet sie meist mit KVG oder VVG, ohne Starter meist mit EVG. Den Umbau auf Netzbetrieb darf nur eine Elektrofachkraft ausführen. Für T5-Röhren gibt es ein eigenes Video.

Leuchte mit Starter (KVG/VVG)

Röhre um 90° drehen und herausnehmen, Starter gegen Dummy-Starter tauschen, LED-Röhre einsetzen. Animation mit Musik, rund 80 Sekunden. Zur Anleitung · Video einzeln ansehen

Leuchte ohne Starter (EVG)

EVG-Typ mit der Liste des Röhrenherstellers abgleichen, dann nur die Röhre tauschen. Animation mit Musik, rund 90 Sekunden. Zur Anleitung · Video einzeln ansehen

Umbau auf Netzbetrieb – nur Elektrofachkraft

Für LED-Röhren, die Netzbetrieb brauchen: Das EVG wird stillgelegt, die Fassungen werden nach dem Schaltbild der Röhre angeschlossen. Diese Arbeit gehört ausschließlich in die Hände einer Elektrofachkraft. Animation mit Musik, rund 105 Sekunden. Zur Anleitung · Video einzeln ansehen

T5-Röhre wechseln

Je nach Fassung um 90° drehen oder gerade ziehen, gleiche Länge und Wattzahl wählen, LED-Wege für EVG oder Netzbetrieb. Animation mit Musik, rund 105 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • Erst Bauform und Sockel, dann alles andere: T8 (Ø 26 mm, Sockel G13) ist die klassische Röhre in Wannen-, Feuchtraum-, Raster- und Lichtbandleuchten; T5 (Ø 16 mm, Sockel G5) baut schlanker und rund 4 bis 5 cm kürzer. Beide sind nicht untereinander tauschbar. Ringröhren sitzen auf G10q (T9) oder 2GX13 (T5).
  • Die Betriebsart entscheidet über den Aufwand: An KVG/VVG (Leuchte mit Glimmstarter) tauschen Sie Röhre und Starter gegen einen LED-Starter, an EVG (ohne Starter) nur die Röhre, sofern das EVG in der Kompatibilitätsliste steht. 230-V-Röhren brauchen eine Umverdrahtung durch die Elektrofachkraft; Universal-Röhren laufen an KVG, EVG und Netz.
  • Länge = alte Wattklasse: Bei T8 ersetzt 590 mm die 18-W-, 1.200 mm die 36-W- und 1.500 mm die 58-W-Röhre; bei T5 stehen 549, 849, 1.149 und 1.449 mm für 14/24, 21/39, 28/54 und 35/49/80 W. Den Vergleichswert lesen Sie im Artikelnamen ab: „20-58W“ bedeutet 20 W LED statt 58 W Leuchtstoff.
  • Lichtfarbe passend zur Nutzung: Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) für Gastraum, Hotelflur und Wohnräume, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840/940 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Büro, Praxis, Küche, Bad und Keller, tageslichtweiß (6.000–6.500 K, Code 860/865/965) für Werkstatt, Lager, Garage und Prüfplätze.
  • Profi-Effizienz für Objekt und Zuhause: Bis rund 210 lm/W statt etwa 90 lm/W bei der Leuchtstoffröhre, sofort volle Helligkeit auch in kalter Garage oder Lagerhalle, quecksilberfrei und unempfindlich gegen häufiges Schalten – das senkt Strom- und Wartungskosten im Lichtband einer Halle ebenso wie über der Werkbank im eigenen Hobbyraum.
  • Marken-Serien für jede Aufgabe: Osram/Ledvance Value, Performance, Superior, Universal und SubstiTUBE sowie Spezialröhren mit Bewegungssensor, Connected, Smart+ WIFI, Highbay 90°, 360°, Food, Fluora und Bio-Lumilux; Philips CorePro, Master LEDtube mit InstantFit und UE, Master LEDtube Value Glas und Ecofit – ergänzt um Modee-Röhren der A-Serie mit 270° für den Netzbetrieb.

1. Bauform, Sockel und Länge bestimmen

Nehmen Sie die alte Röhre heraus – je nach Fassung per Vierteldrehung oder durch gerades Herausziehen – und lesen Sie die Aufschrift ab, etwa L 58W/840 oder TL5 HO 49W. Messen Sie zusätzlich die Länge ohne Stifte: 1.500 mm bei 26 mm Durchmesser ist eine T8 mit 58 W, 1.449 mm bei 16 mm Durchmesser eine T5 mit 35, 49 oder 80 W. Die LED-Röhre wählen Sie in genau dieser Länge und Bauform; bei Ringröhren zählt der Durchmesser von 212, 300 oder 400 mm.

Alle T8 LED-Röhren nach Länge

2. Vorschaltgerät und Starter prüfen

Steckt in der Leuchte ein kleiner zylindrischer Glimmstarter, arbeitet sie fast immer mit KVG oder VVG: Dann passt eine Röhre mit dem Zusatz KVG/VVG oder EM, und der Starter wird gegen einen LED-Starter getauscht. Fehlt der Starter, ist meist ein EVG verbaut – Hersteller und Typ stehen auf dem Gerät und müssen in der Kompatibilitätsliste der LED-Röhre stehen. Röhren, die nur AC oder Netz ausweisen, laufen erst nach einer Umverdrahtung durch die Elektrofachkraft direkt an 230 V.

Ratgeber: EVG, KVG & VVG erkennen

3. Helligkeit und Abstrahlwinkel festlegen

Vergleichen Sie Lumen statt Watt: Eine 150-cm-T8-LED liefert in diesem Sortiment rund 2.000 bis 4.100 lm, eine 120-cm-Röhre rund 1.600 bis 2.600 lm. Weil LED-Röhren meist mit 160° bis 240° gerichtet nach unten strahlen, kommt ein größerer Teil des Lichts ohne Umweg über den Reflektor auf Tisch und Boden. Für Arbeitsplätze mit 500 lx, hohe Räume oder stark verschmutzte Reflektoren wählen Sie die lichtstarken HO-, UO- oder Superior-Versionen, für offene Lichtleisten ohne Reflektor eine 360°-Röhre und für hohe Hallendecken die Highbay mit 90°.

Ratgeber: Büro- und Arbeitsplatzlicht planen

4. Lichtfarbe und Farbwiedergabe wählen

Die dreistellige Zahl nach dem Schrägstrich verrät beides: Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe (8 = Ra 80 bis 89, 9 = Ra 90 und mehr), die beiden letzten mal 100 für die Kelvin-Zahl. 830 ist warmweiß mit 3.000 K, 840 neutralweiß bzw. kaltweiß mit 4.000 K, 865 tageslichtweiß mit 6.500 K. Für Büro, Praxis, Küche und Bad ist 840 der bewährte Standard, für Gastraum, Hotelflur und Wohnräume 830, für Werkstatt, Garage und Hobbyraum 865. Wer Farben exakt beurteilen muss – Druckerei, Textilhandel, Kosmetikstudio oder Schminkplatz –, greift zu 940 oder 965.

Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin

LED-Röhre, LED-Leuchtstoffröhre oder Neonröhre? Bauformen T8, T5 und Ring mit Sockel G13, G5, G10q und 2GX13

Im Alltag heißen sie Neonröhre, Leuchtröhre oder Röhrenlampe – technisch gemeint ist fast immer die Leuchtstoffröhre, deren Licht durch eine Quecksilberdampf-Entladung und eine Leuchtstoffschicht entsteht. Echte Neonröhren kennt man nur von Leuchtreklamen.

Eine LED-Röhre (englisch LED Tube) übernimmt Form und Sockel, erzeugt das Licht aber mit Leuchtdioden und eingebautem Treiber. Die Zahl hinter dem T nennt den Rohrdurchmesser in Achtelzoll:

T8 – Ø 26 mm, Sockel G13

Der Klassiker in Wannen-, Feuchtraum-, Raster- und Lichtbandleuchten. Gängig sind 590, 1.200 und 1.500 mm, dazu Sonderlängen wie 438, 720, 895 und 1.047 mm.

T5 – Ø 16 mm, Sockel G5

Für moderne Leuchten, Lichtvouten und Unterbauleuchten mit 549, 849, 1.149 und 1.449 mm sowie Kurzröhren mit 288 und 517 mm. Sie ist rund 4 bis 5 cm kürzer als die vergleichbare T8 und passt weder mechanisch noch elektrisch in eine T8-Fassung.

Ringröhren

T9-Ringe mit vierpoligem Sockel G10q in 212, 300 und 400 mm Durchmesser für Decken-, Keller- und Treppenhausleuchten sowie T5-Ringe mit 2GX13, die als LED-Version mit externem Treiber arbeiten.

Entscheidend ist also nicht der Name, sondern Bauform, Sockel, Länge und Betriebsart Ihrer Leuchte.

Die Betriebsart entscheidet: KVG und VVG mit Starter, EVG ohne Starter, 230-V-Direktbetrieb und Universal-Röhren

Jede Leuchtstoffröhre braucht ein Vorschaltgerät, das sie zündet und den Strom begrenzt. Welches in Ihrer Leuchte sitzt, bestimmt die passende LED-Röhre und den Aufwand:

KVG/VVG mit Starter (EM)

Glimmstarter

Erkennbar am Glimmstarter. Sie setzen eine KVG-taugliche LED-Röhre ein und ersetzen den Starter durch einen LED-Starter, der nur noch überbrückt; das Vorschaltgerät bleibt mit geringen Verlusten in Betrieb. Tandemschaltungen (zwei 60-cm-Röhren an einem KVG) funktionieren nur, wenn das Datenblatt sie ausdrücklich freigibt.

EVG ohne Starter (HF)

Ohne Umbau

Röhren wie die Philips Master LEDtube InstantFit oder Osram/Ledvance-Varianten mit dem Zusatz EVG tauschen Sie ohne Umbau – vorausgesetzt, Hersteller und Typ des EVG stehen in der Kompatibilitätsliste der Röhre. Eine Auswahl zeigt die Kategorie LED-Röhren ohne Starter (EVG).

230-V-Direktbetrieb (AC, Netz)

Elektrofachkraft

Röhren wie die Modee A-Serie laufen ohne Vorschaltgerät direkt am Netz: Es wird stillgelegt, die Fassung nach dem Schaltbild der Röhre ein- oder beidseitig angeschlossen. Das spart die Vorschaltgeräteverluste, ist aber ein Eingriff für die Elektrofachkraft, die die umgebaute Leuchte auch kennzeichnet.

Universal-Röhren

KVG · EVG · 230 V

Die Osram/Ledvance Tube Universal und die Philips CorePro LEDtube Universal laufen an KVG, EVG und direkt an 230 V, die Philips CorePro LEDtube UN an KVG/VVG und EVG. Ideal für Hausverwaltungen, Facility Management und Elektrobetriebe mit gemischtem Leuchtenbestand.

Systemröhren wie die Osram/Ledvance Tube External (separater 42-V-Treiber) und LEDVANCE External sind für Neuinstallationen und Leuchtenbau gedacht.

Länge, Lumen und Ersatzleistung: Welche LED-Röhre ersetzt 18 W, 36 W und 58 W?

Der Leuchtstoff-Vergleichswert steht im Artikelnamen neben der LED-Leistung; für die Helligkeit zählt der Lichtstrom in Lumen. Die Artikel dieser Kategorie zeigen für weißes Licht diese Spannen:

Ersatzleistung und Lichtstrom
RöhreLichtstromPraxis
T8 590 mm (ersetzt 18 W)rund 720 bis 1.200 lm bei etwa 6 bis 10 WSpiegelleuchte, Küchenunterbau, Flur, Keller und Treppenhaus
T8 1.200 mm (ersetzt 36 W)rund 1.600 bis 2.600 lmStandardröhre in Büro, Klassenzimmer, Praxis, Werkstatt und Garage
T8 1.500 mm (ersetzt 58 W)rund 2.000 bis 4.100 lm ab 16,7 WLichtbänder in Lager, Produktion, Verkaufsraum und Tiefgarage
T5 549 / 849 / 1.149 / 1.449 mmrund 1.000 bis 1.700, 1.500 bis 2.800, 2.100 bis 4.000 und 2.550 bis 5.600 lmjeweils als Ersatz für HE- (hohe Effizienz) oder HO-Röhren (hoher Lichtstrom)

Eine T8-Leuchtstoffröhre 58 W/840 liefert nackt etwa 5.200 lm, verliert in der Leuchte aber einen Teil davon, weil sie rundum abstrahlt. Ob 2.200 lm genügen oder eine UO- bzw. Superior-Version mit bis zu 4.100 lm nötig ist, hängt von Leuchte, Raumhöhe und Sehaufgabe ab.

Für Büroarbeitsplätze verlangt die ASR A3.4 mindestens 500 Lux – im Zweifel nach dem Umbau mit dem Luxmeter nachmessen. Die effizientesten Röhren im Sortiment, etwa die Philips Master LEDtube UE mit 3.700 lm bei 17,6 W, erreichen rund 210 lm/W. T5-HE- und HO-Leuchtstoffröhren laufen nur am EVG; ihre LED-Nachfolger gibt es daher als EVG-, Netz- oder External-Variante.

Lichtfarben 830, 840 und 865 – und Spezialröhren mit 940, 965, Food und Fluora

Der dreistellige Code hinter dem Schrägstrich nennt Farbwiedergabe (erste Ziffer: 8 = Ra 80 bis 89, 9 = Ra 90 und mehr) und Farbtemperatur (letzte zwei Ziffern mal 100 = Kelvin):

2.700–3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.000–6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

827/8302.700–3.000 K

Angenehmes, leicht gelbliches Licht für Gasträume, Hotelflure und Wartebereiche – und zu Hause für indirekte Lichtvouten im Wohnzimmer, Lichtleisten im Esszimmer oder hinter dem Bett im Schlafzimmer.

Neutralweiß bzw. kaltweiß

840/9404.000 K

Beide Begriffe – im Englischen Cool White – meinen exakt dieselbe Lichtfarbe von 4.000 Kelvin. Das klare, sachliche Weiß ist Standard in Büro, Praxis, Schule und Verkauf und passt zu Hause in Küche, Badezimmer, Homeoffice, Hausflur und Keller.

Tageslichtweiß

860/8656.000–6.500 K

Kühles, leicht bläuliches Licht für Werkstatt, Lager, Prüfplätze, Garage und Hobbyraum – nicht zu verwechseln mit kaltweiß (4.000 K).

Für besondere Aufgaben gibt es Spezialröhren: Die Osram/Ledvance Superior mit Code 940 verbindet 4.000 K mit Ra 90 und mehr für Druckerei, Textilhandel, Friseur, Kosmetikstudio und den Schminkspiegel.

Die Bio-Lumilux mit Code 965 bringt tageslichtweiße 6.500 K mit hoher Farbtreue, die Tube Food mit Lichtfarbe NATURA (833) setzt Fleisch, Wurst und Backwaren an der Frischetheke appetitlich in Szene, und die Fluora (825) liefert ein auf Pflanzen abgestimmtes Spektrum.

Flexibel bleiben Sie mit der Osram/Ledvance Smart+ WIFI Tube (Weiß per App von 2.700 bis 6.500 K) oder der Philips CorePro LEDtube mit wählbaren 3.000, 4.000 oder 6.500 K.

Abstrahlwinkel, Glas oder Kunststoff und drehbare Endkappen

Eine Leuchtstoffröhre strahlt rundum, eine LED-Röhre meist gerichtet mit 160° bis 240°. In Wannen- und Rasterleuchten mit Reflektor ist das ideal, weil kaum Licht in die Leuchte zurückfällt. Für offene Lichtleisten, bei denen auch die Decke hell werden soll, gibt es die Osram/Ledvance SubstiTUBE mit 360°, für hohe Hallendecken die Highbay mit gebündelten 90°; die Modee A-Serie arbeitet mit 270°. Röhren mit drehbaren Endkappen (bei Philips: rotierend) lassen sich nach dem Einsetzen exakt nach unten ausrichten.

Original-Optik

Glasröhre

Glasröhren wie die Philips Master LEDtube Value Glas wirken wie das Original.

→ Wenn die Optik der Leuchtstoffröhre zählt

Bruchfest

Kunststoffröhre

Kunststoffröhren aus Polycarbonat sind bruchfest und splitterfrei – ein Plus in Lebensmittelbetrieben, Sporthallen und Werkstätten.

→ Wo Splitterschutz Pflicht ist

Matte Versionen verbergen die einzelnen LED-Punkte. Wichtig für Bad, Keller, Garage und Außenbereich: Die Schutzart gegen Feuchtigkeit und Staub bestimmt die Leuchte, nicht die Röhre. Ist eine alte Wannenleuchte spröde, vergilbt oder undicht, ist eine neue LED-Feuchtraumleuchte die bessere Lösung; für ganze Hallen und Flure lohnt der Blick auf Lichtbandsysteme.

Profi-Licht für Büro, Lager und Werkstatt – und für Küche, Keller, Garage und Hobbyraum

Im Objekt ist die LED-Röhre die schnellste Sanierung: Leuchte, Verkabelung und Montage bleiben, getauscht werden nur Röhre und gegebenenfalls Starter.

Rechenbeispiel: Eine 58-W-Leuchtstoffröhre am KVG nimmt samt Vorschaltgerät rund 70 W auf, eine 150-cm-LED-Röhre mit 24 W spart damit etwa 46 W. Bei 3.000 Betriebsstunden im Jahr sind das 138 kWh, bei angenommenen 0,30 € je kWh gut 41 € pro Röhre und Jahr – in einem Lichtband mit 50 Röhren über 2.000 €. Hinzu kommen seltenere Röhrenwechsel, keine verschlissenen Glimmstarter und kein quecksilberhaltiger Abfall.

Für Hausverwaltungen, Facility Management, Hotellerie, Gastronomie, Schulen, Praxen, Kfz-Werkstätten und Logistik sind außerdem Sondervarianten interessant: Die Osram/Ledvance Tube Motion bzw. MotionSensor mit integriertem Bewegungssensor sorgt in Treppenhaus, Tiefgarage und Lagergang für Licht nach Bedarf; die Connected-Röhren von Osram/Ledvance (mit LEDVANCE Connected Sensor) und Philips (für Interact) lassen sich vernetzen und dimmen. Bei Nachbestellungen sorgen dieselbe Serie und Lichtfarbe für einheitliches Licht im ganzen Objekt.

Dieselbe Profi-Qualität lohnt sich zu Hause: in der Wannenleuchte im Keller, über der Werkbank in Garage und Hobbyraum, als Unterbaulicht in der Küche, in der Spiegelleuchte im Badezimmer und im Hausflur. Anders als die Leuchtstoffröhre ist die LED-Röhre auch in der unbeheizten Garage im Winter sofort voll hell.

Marken und Serien im Sortiment – sowie EU-Ausstieg und Entsorgung der Leuchtstoffröhre

Wir setzen auf Hersteller mit vollständigen Datenblättern und EVG-Kompatibilitätslisten.

Osram / Ledvance

Die Osram-Röhren für Allgemeinbeleuchtung stammen heute von LEDVANCE. Wir führen die T8-Linien Value, Performance, Superior und Universal, die SubstiTUBE-Familie mit Value, Pro, Star, Entry, 360° und Connected, die Spezialröhren Motion, Highbay, Food, Fluora, Bio-Lumilux und Smart+ WIFI, T5-Röhren für HE- und HO-Leuchten sowie die T9-Ringe.

Philips

Die wirtschaftliche CorePro LEDtube, die Master LEDtube mit InstantFit für EVG-Leuchten und der hocheffizienten UE-Version, die Master LEDtube Value und VLE mit Glaskolben sowie Ecofit und Connected.

Modee

T8-Röhren der A-Serie für den Netzbetrieb in 590, 1.200 und 1.500 mm mit neutralweißem bzw. kaltweißem (840) und tageslichtweißem (860) Licht.

Direkt zur Marke geht es über Osram LED-Röhren und Philips LED-Röhren. Seit August 2023 dürfen die meisten T5- und T8-Leuchtstoffröhren in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden, weil die Quecksilber-Ausnahmen der RoHS-Richtlinie ausgelaufen sind.

Vorhandene Röhren dürfen weiter betrieben werden, für Bestandsanlagen finden Sie weiterhin Leuchtstoffröhren. Alte Leuchtstoffröhren gehören wie LED-Röhren nicht in den Hausmüll, sondern unzerbrochen zur Sammelstelle – mehr im Ratgeber Leuchtmittel richtig entsorgen.

Vergleich: LED-Röhre vs. Leuchtstoffröhre (T8, T5, Ring)

Technischer und wirtschaftlicher Direktvergleich für Gewerbe, Objekt und Zuhause
MerkmalLED-RöhreLeuchtstoffröhre
Sockel & LängeGleiche Sockel (G13, G5, G10q, 2GX13) und gleiche Längen – Tausch in der vorhandenen LeuchteG13 (T8), G5 (T5), G10q (T9-Ring), 2GX13 (T5-Ring)
LichtausbeuteBis rund 210 lm/W (z. B. 3.700 lm bei 17,6 W)Rund 90 lm/W (T8 58 W/840: ca. 5.200 lm), zuzüglich Vorschaltgeräteverluste
Leistung beim 150-cm-ErsatzCa. 16,7 bis 31,5 W je nach Serie58 W, am KVG rund 70 W Systemleistung
AbstrahlungGerichtet, meist 160° bis 240°; Sonderversionen mit 90° (Highbay) und 360°Rundum 360°, ein Teil des Lichts muss über den Reflektor umgelenkt werden
Start & KälteSofort volle Helligkeit, auch in kalter Garage oder LagerhalleZündverzögerung, bei Kälte deutlich weniger Licht
SchaltfestigkeitUnempfindlich gegen häufiges Schalten, ideal mit BewegungsmelderHäufiges Schalten verkürzt die Lebensdauer
Mittlere LebensdauerJe nach Serie meist 30.000 bis über 50.000 h (Datenblatt)Typisch rund 15.000 bis 20.000 h
Quecksilber & BruchQuecksilberfrei; Kunststoffversionen bruchfest und splitterfreiEnthält Quecksilber; Glasrohr splittert bei Bruch
Betrieb & DimmenKVG/VVG mit LED-Starter, EVG ohne Umbau oder 230 V nach Umverdrahtung; dimmbar nur ausgewiesene ModelleImmer mit Vorschaltgerät, am KVG zusätzlich mit Glimmstarter; dimmbar nur am dimmbaren EVG

Häufige Fragen zu LED-Röhren (T8, T5, Ringform)

Kann ich eine Leuchtstoffröhre (Neonröhre) einfach durch eine LED-Röhre ersetzen?
In den meisten Leuchten ja – ohne neue Leuchte und oft ohne Werkzeug. Was umgangssprachlich Neonröhre heißt, ist fast immer eine Leuchtstoffröhre. Sie brauchen eine LED-Röhre mit derselben Bauform (T8 oder T5), demselben Sockel (G13 oder G5) und derselben Länge, die zur Betriebsart Ihrer Leuchte passt: Bei Leuchten mit Starter (KVG/VVG) tauschen Sie Röhre und Starter, bei Leuchten mit EVG nur die Röhre, sofern das EVG in der Kompatibilitätsliste steht. Röhren für den 230-V-Direktbetrieb erfordern eine Umverdrahtung, die nur eine Elektrofachkraft ausführen darf.
Woran erkenne ich, ob meine Leuchte ein KVG, VVG oder EVG hat?
Am schnellsten am Starter: Steckt in der Leuchte ein kleiner zylindrischer Glimmstarter, arbeitet sie mit einem konventionellen (KVG) oder verlustarmen Vorschaltgerät (VVG). Typisch sind dann auch ein kurzes Flackern beim Einschalten und ein leises Brummen. Fehlt der Starter und zündet die Röhre sofort, sitzt meist ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) in der Leuchte. Sicher wird es mit einem Blick auf das Gerät selbst – nach dem Spannungsfreischalten der Leuchte: Auf dem Typenschild stehen Hersteller, Typ und Leistung. Diese Angaben brauchen Sie, um beim EVG die Kompatibilitätsliste der LED-Röhre zu prüfen.
Braucht eine LED-Röhre einen Starter?
Die LED-Röhre selbst muss nicht gezündet werden. In KVG/VVG-Leuchten ersetzen Sie den alten Glimmstarter deshalb durch einen LED-Starter (Dummy-Starter), der den Stromkreis nur noch überbrückt – bei vielen Röhren liegt er bei, sonst ist er separat erhältlich. Bleibt der alte Glimmstarter stecken, kann die LED-Röhre flackern oder ausfallen. In EVG-Leuchten gibt es keinen Starter, und beim 230-V-Direktbetrieb entfällt er durch die Umverdrahtung ganz. Ob ein LED-Starter beiliegt, steht in den technischen Daten der jeweiligen Röhre.
Welche Länge brauche ich – 60, 120 oder 150 cm?
Messen Sie die alte Röhre ohne Stifte oder lesen Sie die Wattzahl auf dem Rohr ab, denn Länge und Wattklasse gehören fest zusammen. Bei T8 (Ø 26 mm) gilt: 590 mm = 18 W, 1.200 mm = 36 W, 1.500 mm = 58 W; seltener sind 438 mm (15 W), 720 mm (16 W), 895 mm (30 W) und 1.047 mm (38 W). Bei T5 (Ø 16 mm) stehen 549 mm für 14 W HE oder 24 W HO, 849 mm für 21/39 W, 1.149 mm für 28/54 W und 1.449 mm für 35 W HE bzw. 49 oder 80 W HO. Die passende LED-Röhre hat dieselbe Länge; der Leuchtstoff-Vergleichswert steht im Artikelnamen und lässt sich über den Filter eingrenzen.
Was ist der Unterschied zwischen T8 und T5 – passt eine T5 in eine T8-Leuchte?
T8-Röhren haben 26 mm Durchmesser und den Sockel G13, T5-Röhren 16 mm und den kleineren Sockel G5. T5-Röhren sind zudem rund 4 bis 5 cm kürzer, und als HE- oder HO-Leuchtstoffröhre laufen sie ausschließlich am EVG. Eine T5 passt deshalb weder in die Fassung noch zum Vorschaltgerät einer T8-Leuchte – und umgekehrt. Wählen Sie immer die Bauform, die bereits in Ihrer Leuchte sitzt. Die T5-Kurzröhren mit 288 und 517 mm sind eine eigene Familie für Möbel- und Unterbauleuchten.
Welche Lichtfarbe passt: warmweiß, neutralweiß, kaltweiß oder tageslichtweiß?
Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) wirkt gemütlich – für Gastronomie, Hotelflur und Wartebereich und zu Hause für Lichtvouten im Wohnzimmer oder Esszimmer. Neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840/940) – beide Begriffe meinen exakt dieselbe Lichtfarbe von 4.000 Kelvin – ist der Standard für Büro, Praxis, Schule und Verkauf sowie für Küche, Badezimmer, Homeoffice, Hausflur und Keller. Tageslichtweiß (6.000–6.500 K, Code 860/865/965) liefert kühles, aktivierendes Licht für Werkstatt, Lager, Garage und Hobbyraum. Eine 9 als erste Ziffer im Code steht für besonders natürliche Farbwiedergabe ab Ra 90.
Wie viel Strom spart eine LED-Röhre gegenüber der Leuchtstoffröhre?
Je nach Serie und Vorschaltgerät rund die Hälfte bis drei Viertel. Beispiel 150-cm-Röhre: Die 58-W-Leuchtstoffröhre nimmt am KVG samt Vorschaltgerät rund 70 W auf, eine LED-Röhre mit 24 W spart etwa 46 W. Bei 3.000 Betriebsstunden im Jahr sind das rund 138 kWh, bei angenommenen 0,30 € je kWh gut 41 € pro Röhre und Jahr. Hocheffiziente Modelle wie die Philips Master LEDtube UE mit 17,6 W sparen noch mehr. Weil zusätzlich Röhren- und Starterwechsel entfallen, amortisiert sich der Umbau in Gewerbe und Objekt mit langen Brennzeiten meist schnell – im privaten Keller mit wenigen Betriebsstunden entsprechend langsamer.
Sind LED-Röhren dimmbar?
Nur die ausdrücklich als dimmbar gekennzeichneten Modelle – und auch die nur im passenden System. Dimmbare Philips Master LEDtube InstantFit lassen sich an dimmbaren EVG dimmen, die in der Kompatibilitätsliste von Philips stehen. Systemröhren wie die Osram/Ledvance Tube External dimmen über einen dimmbaren externen Treiber, die Connected-Röhren von Osram/Ledvance mit dem LEDVANCE Connected Sensor und die Smart+ WIFI Tube per App. Eine Standard-LED-Röhre an KVG oder 230 V über einen herkömmlichen Wanddimmer zu betreiben, funktioniert nicht und kann Röhre oder Dimmer beschädigen.
Warum flackert meine LED-Röhre oder bleibt dunkel?
Die häufigsten Ursachen: Die Röhre passt nicht zur Betriebsart (etwa eine reine EVG-Röhre am KVG), im KVG-Betrieb steckt noch der alte Glimmstarter statt des LED-Starters, das EVG steht nicht in der Kompatibilitätsliste oder ist gealtert, oder bei einer umgebauten Leuchte stimmt die Einspeisung nicht (ein- statt beidseitig oder umgekehrt). Auch eine Tandemschaltung mit zwei Röhren an einem KVG funktioniert nur mit dafür freigegebenen Modellen. Prüfen Sie zuerst Artikelname und Datenblatt; die Kontrolle von Verdrahtung und Vorschaltgerät gehört in die Hände einer Elektrofachkraft.
Darf ich Leuchtstoffröhren noch betreiben – und wie entsorge ich alte Röhren?
Ja, vorhandene Leuchtstoffröhren dürfen Sie weiter betreiben. Seit August 2023 dürfen die meisten T5- und T8-Leuchtstoffröhren in der EU aber nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden, weil die Quecksilber-Ausnahmen der RoHS-Richtlinie ausgelaufen sind. Spätestens wenn Röhren oder Vorschaltgeräte ausfallen, lohnt deshalb der Wechsel auf LED. Ausgediente Leuchtstoffröhren enthalten Quecksilber und gehören wie LED-Röhren nicht in den Hausmüll, sondern unzerbrochen zur Sammelstelle, zum Wertstoffhof oder in die Rücknahme des Handels.