LED-Lampen · Stiftsockel G9, G4 & GY6.35 · 230 V und 12 V Niedervolt

LED Stiftsockellampen

LED Stiftsockellampen – auch gesucht als LED Stiftlampen, LED Pin-Lampen oder LED-Kapseln – sind der direkte Ersatz für kleine Halogen-Stiftsockellampen mit 10 bis 60 W in den Sockeln G9 (230 V) sowie G4 und GY6.35 (12 V Niedervolt). Bei gleicher Helligkeit brauchen sie rund 90 % weniger Strom, halten ein Vielfaches länger und bleiben deutlich kühler. Ob im Dauerbetrieb in Hotellerie, Gastronomie, Ladenbau, Büro und Praxis oder zu Hause in Kristallleuchtern, Pendel-, Wand- und Spiegelleuchten in Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Küche und Badezimmer: Hier finden Sie Markenlampen von Osram/Ledvance, Philips und Modee mit 100 bis 680 Lumen, klar oder matt, viele davon dimmbar, in warmweiß (2.700 K), neutralweiß / kaltweiß (4.000 K) und tageslichtweiß (6.000–6.500 K).

G9 · G4 · GY6.35Stiftabstand 9 mm, 4 mm und 6,35 mm
230 V & 12 VG9 direkt am Netz · G4/GY6.35 über Trafo oder LED-Treiber
100–680 lmErsetzt 10 W bis 60 W Halogen
1–6,5 WRund 90 % weniger Strom als der Halogenstift

In dieser Kategorie

Unterkategorien

  • Passender ErsatzSicher finden
  • EnergiesparendBis zu 60 % sparen
  • Kompatibilität prüfenTrafo/Treiber beachten

Wichtig: G4- und GY6.35-Lampen (12 V) brauchen einen passenden Trafo bzw. LED-Treiber; bei dimmbaren Modellen müssen Lampe und Trafo/Dimmer dafür freigegeben sein. G9 arbeitet direkt an 230 V.

Stiftsockel: kurz erklärt

G9-Lampe wechseln

G9 wird gerade gezogen, nicht gedreht. Vor dem Kauf einer LED den Platz in der Leuchte prüfen. Animation mit Musik, rund 85 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

G4 oder GY6.35?

Stiftabstand 4 mm oder 6,35 mm, am Sockel greifen und gerade ziehen. Die LED muss zum Trafo passen. Animation mit Musik, rund 80 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

12 V: Trafo und LED

Warum LED an alten Halogen-Trafos flackern können und was zu prüfen ist; den Trafo tauscht eine Elektrofachkraft. Animation mit Musik, rund 80 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • Drei Sockel, zwei Spannungen: G9 mit zwei gebogenen Drahtösen im 9-mm-Abstand läuft direkt an 230 V, G4 (4 mm) und GY6.35 (6,35 mm) sind 12-V-Niedervoltlampen für Trafo oder LED-Treiber. Die Sockel sind untereinander nicht tauschbar – der Aufdruck der alten Lampe oder der gemessene Stiftabstand entscheidet.
  • Halogen-Ersatz nach Lumen statt Watt: Rund 100 lm ersetzen 10 W, 180–200 lm 20 W, 300–350 lm 25–35 W, 400–470 lm 40 W und 600–680 lm 48–60 W Halogen – bei nur 1 bis 6,5 W LED-Leistung, also rund 90 % weniger Strom.
  • Trafo-Check bei G4 und GY6.35: Elektronische Halogentrafos brauchen häufig eine Mindestlast von 20 W oder mehr, die wenige LED mit 1 bis 5 W nicht erreichen – Folge sind Flackern, Brummen oder Ausfall. Zusätzlich wichtig: AC/DC 12 V läuft an Trafo und LED-Treiber, DC 12 V nur an Gleichspannung.
  • Maße vor dem Kauf vergleichen: LED-Stiftsockellampen sind wegen Elektronik und Kühlung oft länger und dicker als der schlanke Halogenkolben. Prüfen Sie Länge und Durchmesser in den technischen Daten – besonders bei Glasschirmen, Spiegelschränken und Kristallleuchtern. Klare Kapseln lassen Kristall funkeln, matte blenden weniger.
  • Lichtfarbe passend zum Raum: Warmweiß (2.700 K, Code 827) für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotelzimmer und Restaurant, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Küche, Badezimmer, Schminkspiegel, Büro und Praxis, tageslichtweiß (6.000–6.500 K, Code 860/865) für Hobbyraum, Garage und Werkbank.
  • Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: Markenlampen von Osram/Ledvance, Philips und Modee mit je nach Serie 15.000 bis 25.000 Stunden Lebensdauer senken Wartungsaufwand in Hotel, Gastronomie, Ladenbau und Hausverwaltung – und bringen dieselbe Zuverlässigkeit in Kronleuchter, Wand- und Spiegelleuchten daheim. Dimmbare Modelle und die Three-Step-Dim-Variante sind im Namen gekennzeichnet.

1. Sockel bestimmen: G9, G4 oder GY6.35?

Nehmen Sie die alte Lampe heraus und lesen Sie den Aufdruck auf Kolben oder Sockel ab. Zwei gebogene Drahtösen im 9-mm-Abstand bedeuten G9 für 230 V. Zwei dünne, gerade Stifte mit 4 mm Abstand sind G4, gerade Stifte mit 6,35 mm Abstand GY6.35 – beide für 12 V. Das Typenschild der Leuchte bestätigt Sockel und Spannung. Verwechseln Sie G4 nicht mit dem Reflektorspot GU4 und G9 nicht mit dem Bühnensockel G9.5.

Ratgeber: Lampensockel-Übersicht

2. Spannung und Trafo prüfen

G9 läuft direkt an 230 V – hier ist kein Betriebsgerät zu prüfen, nur ein vorhandener Dimmer (siehe Schritt 4). Bei G4 und GY6.35 lesen Sie Typ und Lastbereich am Trafo ab, zum Beispiel 35–105 W bei einem elektronischen Halogentrafo. Für die Mindestlast zählt die echte LED-Leistung, nicht der Halogen-Vergleichswert. Achten Sie außerdem auf AC/DC: Lampen mit der Angabe DC 12 V gehören an eine Gleichspannungsquelle wie einen LED-Treiber. Den Tausch eines fest verdrahteten Trafos übernimmt eine Elektrofachkraft.

Ratgeber: 12-Volt-LED & Niedervolt wählen

3. Helligkeit, Lichtfarbe und Größe festlegen

Im Artikelnamen steht der Halogen-Vergleich direkt dabei: „4,2-40W“ heißt, 4,2 W LED ersetzen einen 40-W-Halogenstift – achten Sie zusätzlich auf den Lumenwert. Warmweiß (2.700 K) passt zu Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotel und Restaurant, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) zu Küche, Bad, Schminkspiegel, Büro und Praxis. Vergleichen Sie zum Schluss Länge und Durchmesser mit dem Platz unter Glasschirm oder Abdeckung.

Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin

4. Dimmbar oder nicht dimmbar?

Hängt die Leuchte an einem Dimmer, wählen Sie ausschließlich Modelle mit dem Zusatz „dimmbar“ oder „DIM“ – eine nicht dimmbare LED flackert am Dimmer oder fällt vorzeitig aus. Bei 12 V müssen zusätzlich Trafo bzw. LED-Treiber und Dimmer zusammenpassen. Ganz ohne Dimmer bietet die Osram LED Pin Three-Step-Dim für G9 drei Helligkeitsstufen über den normalen Lichtschalter.

Ratgeber: Dimmbar oder nicht dimmbar?

G9, G4 und GY6.35: Stiftsockel sicher erkennen und unterscheiden

Stiftsockellampen tragen ihren Namen wegen der zwei Kontaktstifte, mit denen sie in der Fassung stecken. Das G in der Sockelbezeichnung steht für einen Stiftsockel, die Zahl dahinter für den Abstand der Stifte in Millimetern. Daraus ergeben sich drei Bauformen, die nicht gegeneinander tauschbar sind.

G9

9 mm · 230 V

G9 erkennen Sie an zwei gebogenen Drahtösen im Abstand von 9 mm; diese Lampen laufen direkt an 230 V und sitzen in Pendel-, Wand- und Deckenleuchten, Kristallleuchtern sowie Spiegel- und Bilderleuchten. Halogen: typisch 20 bis 60 W.

G4

4 mm · 12 V

G4 hat zwei dünne, gerade Stifte mit nur 4 mm Abstand und arbeitet mit 12 V – typisch für Möbel- und Vitrinenleuchten, Leselampen und kleine Seilsysteme. Halogen: typisch 5 bis 20 W.

GY6.35

6,35 mm · 12 V

GY6.35 besitzt ebenfalls gerade, aber kräftigere Stifte mit 6,35 mm Abstand und versorgt leistungsstärkere 12-V-Leuchten wie Tisch-, Steh- und Schreibtischleuchten oder Strahler in Seil- und Schienensystemen. Halogen: typisch 20 bis 50 W.

Verwechslungsgefahr

GU4 · G9.5

GU4 ist ein kleiner 35-mm-Reflektorspot (MR11) und keine Stiftlampe, G9.5 ein Bühnen- und Studiosockel.

Am sichersten sind der Aufdruck der alten Lampe, das Typenschild der Leuchte oder das Nachmessen des Stiftabstands. Genau diese Halogenlampen ersetzen die LED-Modelle dieser Kategorie.

230 V oder 12 V: Trafo, Mindestlast und die Angabe AC/DC richtig lesen

Eine G9 LED wird wie die alte Halogenlampe direkt an 230 V betrieben – ein Trafo ist nicht nötig. Anders bei G4 und GY6.35: Zwischen Netz und Lampe sitzt immer ein Betriebsgerät, also ein konventioneller Sicherheitstrafo, ein elektronischer Halogentrafo oder ein LED-Treiber. Eine 12-V-Lampe darf niemals direkt an 230 V angeschlossen werden.

Die häufigste Ursache für Flackern, Brummen oder dunkle Lampen nach dem Umstieg ist die Mindestlast elektronischer Halogentrafos. Ein Beispiel: Ein elektronischer Trafo mit einem Lastbereich von 35 bis 105 W versorgte früher drei G4-Halogenstifte mit je 20 W, zusammen 60 W. Nach dem Tausch gegen drei LED-Stiftsockellampen mit je 1,8 W sieht er nur noch 5,4 W – weit unter seiner Mindestlast. Maßgeblich ist die tatsächlich aufgenommene LED-Leistung, nicht der Halogen-Vergleichswert im Artikelnamen. Die stabilste Lösung ist ein 12-V-LED-Treiber ohne Mindestlast. Dabei kommt es auf eine kleine Angabe im Artikelnamen an:

Flexibel

AC/DC 12 V

Die Lampe verträgt Wechselspannung vom Trafo und Gleichspannung vom LED-Treiber.

→ Die flexibelste Wahl für Bestandsanlagen.

Nur Gleichspannung

DC 12 V

Die Lampe ist nur für Gleichspannung ausgelegt, etwa für LED-Netzteile, 12-V-Batterie- und Solarsysteme oder das Bordnetz im Wohnmobil, sofern die Spannungsschwankungen laut Datenblatt zulässig sind.

→ An einem Halogentrafo mit Wechselspannung nicht vorgesehen.

Konventionelle Ringkern- oder Blechpakettrafos kennen meist keine Mindestlast, liefern bei sehr kleiner Last aber etwas mehr als 12 V. Planen Sie an der Obergrenze 15 bis 20 % Reserve ein, mischen Sie Halogen- und LED-Lampen nicht am selben Trafo und lassen Sie Arbeiten an fest verdrahteten Betriebsgeräten von einer Elektrofachkraft ausführen. Passende Geräte finden Sie unter Vorschaltgeräte, Trafos und Treiber.

Halogen-Stiftsockellampe durch LED ersetzen: Lumen-Stufen je Sockel

Für die Helligkeit zählt der Lichtstrom in Lumen, die Wattzahl beschreibt nur noch den Verbrauch. Den Halogen-Vergleich lesen Sie direkt im Artikelnamen ab: „4,2-40W“ bedeutet 4,2 W LED als Ersatz für einen 40-W-Halogenstift. Die Artikel dieser Kategorie zeigen diese typischen Stufen:

Lumen-Stufen je Sockel: LED statt Halogen
SockelLumen → Halogen-ErsatzLED-Leistung
G9 (230 V)rund 200 lm ersetzen 20 W, 300 bis 350 lm ersetzen 25 bis 35 W, 400 bis 470 lm ersetzen 40 W, 600 bis 680 lm ersetzen 48 bis 60 Wnur 1,9 bis 6,5 W
G4 (12 V)rund 100 lm ersetzen 10 W, 180 bis 200 lm ersetzen 18 bis 20 WModelle mit rund 300 lm tragen den Vergleichswert 28 W
GY6.35 (12 V)rund 300 lm ersetzen 30 W, rund 470 lm ersetzen 40 W2,6 bis 4,5 W

Ein ehrlicher Hinweis aus der Praxis: Ein 50-W-Halogenstift im GY6.35-Sockel liefert spürbar mehr Licht als jeder 40-W-Ersatz. Wählen Sie in diesem Fall das hellste verfügbare Modell und vergleichen Sie den Lumenwert in den technischen Daten, statt sich nur auf die Wattangabe zu verlassen.

Beim Wechsel schalten Sie die Leuchte stromlos, lassen eine Halogenlampe einige Minuten abkühlen und ziehen sie gerade aus der Fassung – Stiftsockel werden nicht gedreht. Den Halogenkolben fassen Sie nur mit Tuch oder Handschuh an; die neue LED greifen Sie am besten am Sockel und stecken sie ohne Verkanten bis zum Anschlag ein.

Klar, matt, SMD, COB oder Keramik: Bauform und Größe passend zur Leuchte

Bei Stiftsockellampen entscheidet die Bauform oft stärker über das Ergebnis als die Wattzahl.

Klar & funkelnd

Klare Kapseln wie die Osram LED Star PIN, die Osram/Ledvance LED Pin Performance oder die Philips CorePro LEDcapsule klar erzeugen einen kompakten Lichtpunkt und bringen Kristallleuchter, Glasbehänge und Prismenschirme zum Funkeln.

Matt & blendarm

Matte Ausführungen verteilen das Licht weicher und blenden weniger – ideal für offene Wand- und Spiegelleuchten.

Modee-Bauformen

SMD-LEDs mit 360° Rundumlicht, COB-Lampen im Silikonmantel mit sehr gleichmäßiger Abstrahlung, Keramik-Modelle mit bis zu 680 lm sowie Ausführungen mit transparentem Alugehäuse.

Abstrahlwinkel von 300°, 320° oder 360° sorgen dafür, dass die LED wie der Halogenstift in nahezu alle Richtungen leuchtet. Der wichtigste Praxistipp betrifft die Größe: LED-Stiftsockellampen brauchen Platz für Elektronik und Wärmeableitung und sind deshalb häufig länger und dicker als der schlanke Halogenkolben. Vergleichen Sie vor dem Kauf Länge und Durchmesser in den technischen Daten mit dem verfügbaren Raum unter Glasschirm, Abdeckung oder im Spiegelschrank. Für besonders enge G4-Leuchten gibt es sehr kompakte Modelle wie die Osram LED Pin Micro.

Auch die Wärme spielt eine Rolle: LED erzeugen deutlich weniger Hitze als Halogen, die Elektronik im Sockelbereich braucht aber dennoch etwas Luft – in sehr kleinen, dicht geschlossenen Leuchten verkürzt Hitzestau die Lebensdauer.

Lichtfarben 827, 840 und 860: warmweiß, neutralweiß, kaltweiß und tageslichtweiß

Halogen-Stiftsockellampen leuchteten immer warmweiß – bei LED wählen Sie die Lichtfarbe bewusst passend zum Raum. Der dreistellige Code im Artikelnamen verrät zwei Werte: Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe (8 bedeutet Ra 80 bis 89), die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin.

2.700 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.000–6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

8272.700 K

Warmweiß, 2.700 K (Code 827): das gemütliche, halogenähnliche Licht für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer, für Hotelzimmer, Restaurant, Bar und Lobby – der Großteil des Sortiments ist warmweiß.

Neutralweiß / Kaltweiß

8404.000 K

Neutralweiß / kaltweiß, 4.000 K (Code 840): Beide Begriffe – im Englischen Cool White – bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Das klare, sachliche Weiß passt in Küche, Badezimmer und an den Schminkspiegel, ins Homeoffice und Arbeitszimmer, in Hausflur und Keller sowie in Büro, Praxis und Lager.

Tageslichtweiß

860/8656.000–6.500 K

Tageslichtweiß, 6.000 bis 6.500 K (Code 860/865): kühles, leicht bläuliches Licht für Hobbyraum, Garage, Werkbank und Vitrinen mit Chrom, Glas oder Edelstahl – nicht zu verwechseln mit kaltweiß (4.000 K).

Tipp für Objekte mit vielen Leuchten: Bestellen Sie Nachkäufe möglichst aus derselben Serie und Lichtfarbe, damit Flure, Zimmer und Gasträume ein einheitliches Lichtbild behalten.

Dimmbare LED-Stiftsockellampen: Dimmer, Trafo und Three-Step-Dim

Nicht jede LED-Stiftsockellampe ist dimmbar. Dimmbare Modelle tragen den Zusatz „dimmbar“ oder „DIM“ im Namen – etwa die Osram LED Superstar PIN DIM, dimmbare Varianten der Osram/Ledvance LED Pin klar 320° oder die dimmbaren Philips CorePro LEDcapsule für G9 und GY6.35. Eine nicht dimmbare LED an einem Dimmer flackert, brummt oder fällt vorzeitig aus.

230 V

G9 mit 230 V

Der Dimmer sitzt direkt in der Netzleitung; für LED eignen sich in der Regel Phasenabschnittdimmer.

→ Zuverlässige Kombinationen nennen die Kompatibilitätslisten von Osram/Ledvance und Philips.

12 V

G4 und GY6.35 mit 12 V

Drei Komponenten müssen zusammenpassen: dimmbare Lampe, dimmbarer Trafo bzw. LED-Treiber und ein zum Betriebsgerät passender Dimmer auf der 230-V-Seite.

→ Nur als abgestimmtes System dimmen.

Eine praktische Alternative ohne Dimmer ist die Osram LED Pin Three-Step-Dim für G9: Sie wechselt allein über den vorhandenen Lichtschalter durch kurzes Aus- und Wiedereinschalten zwischen drei Helligkeitsstufen – ideal für Schlafzimmer, Hotelzimmer oder Leuchten ohne Dimmerleitung. An einem Dimmer selbst sollte sie nicht betrieben werden. Alle dimmbaren Leuchtmittel im Überblick finden Sie unter Dimmbare LED-Lampen.

Profi-Qualität für Hotel, Gastronomie und Objekt – und für Ihr Zuhause

In Hotels, Restaurants und Bars stecken Stiftsockellampen in Wandleuchten, Lobby-Kronleuchtern und Nachttischlampen, im Ladenbau in Vitrinen- und Regalleuchten, in Praxen, Kanzleien und Büros in Spiegel-, Wand- und Schreibtischleuchten.

Rechenbeispiel: Für Hausverwaltungen, Facility Management und Elektrobetriebe zählt vor allem die Wirtschaftlichkeit: Eine 4,2-W-LED statt eines 40-W-Halogenstifts spart 35,8 W je Brennstelle – bei 4.000 Betriebsstunden im Jahr sind das rund 143 kWh pro Lampe. Hinzu kommt die deutlich längere Lebensdauer von je nach Serie etwa 15.000 bis 25.000 Stunden laut Datenblatt gegenüber rund 2.000 bis 4.000 Stunden bei Halogen; das reduziert Wartungsgänge, Leiterarbeit und Ersatzteillager.

Mehrfachpacks im 3er- oder 5er-Blister erleichtern die Ausstattung vieler gleicher Leuchten mit einheitlicher Lichtfarbe. Dieselbe Profi-Qualität zahlt sich zu Hause aus: im Kristallleuchter über dem Esstisch, in Pendel- und Wandleuchten im Wohnzimmer und Schlafzimmer, in Spiegelschrank und Spiegelleuchte im Badezimmer, an der Unterbauleuchte in der Küche und in den Leuchten von Hausflur, Treppenhaus oder Hobbyraum.

Im Sortiment finden Sie Markenqualität von Osram und Osram/Ledvance (LED Base PIN, LED Star PIN, LED Superstar PIN, Bellalux PIN, LED Pin Performance), Philips (CorePro LEDcapsule) und Modee (SMD 360°, COB Silikon, Ceramic). Direkt zum Sockel geht es über G9 LED Leuchtmittel, G4 LED Leuchtmittel und GY6.35 LED Leuchtmittel.

Vergleich: LED-Stiftsockellampe vs. Halogen-Stiftsockellampe

Technischer und wirtschaftlicher Direktvergleich für Hotel, Gastronomie, Objekt und Zuhause (Werte aus dem Sortiment und typischen Datenblättern)
MerkmalLED-Stiftsockellampe (G9, G4, GY6.35)Halogen-Stiftsockellampe
Sockel & SpannungG9 (230 V), G4 und GY6.35 (12 V) – identisch zum Halogen-VorgängerG9 (230 V), G4 und GY6.35 (12 V)
Leistungsaufnahmeca. 1 bis 6,5 Wca. 10 bis 60 W
Lichtstromca. 100 bis 680 lmVergleichbare Helligkeit bei rund zehnfacher Leistung
Mittlere LebensdauerJe nach Serie ca. 15.000 bis 25.000 h (Datenblatt)Ca. 2.000 bis 4.000 h
Betrieb an 12 VMindestlast des Trafos beachten; AC/DC- oder DC-Ausführung wählenLäuft an jedem passend dimensionierten Halogentrafo
WärmeentwicklungGering – schont Lampenschirme, Möbel und SpiegelschränkeSehr heißer Glaskolben, nicht mit bloßen Fingern berühren
LichtfarbenWarmweiß (2.700 K), neutral-/kaltweiß (4.000 K), tageslichtweiß (6.000–6.500 K)Fest warmweiß (ca. 2.800–3.000 K)
BaugrößeOft länger und dicker – Maße vor dem Kauf prüfenSehr kompakter, schlanker Glaskolben
DimmenNur Modelle mit Zusatz „dimmbar“; Three-Step-Dim per LichtschalterMit passendem Dimmer bzw. Trafo stufenlos dimmbar

Häufige Fragen zu LED Stiftsockellampen (G9, G4, GY6.35)

Was ist der Unterschied zwischen G9, G4 und GY6.35?
Alle drei sind Stiftsockel, unterscheiden sich aber in Stiftabstand, Stiftform und Spannung. G9 hat zwei gebogene Drahtösen im Abstand von 9 mm und läuft direkt an 230 V. G4 hat zwei dünne, gerade Stifte mit 4 mm Abstand, GY6.35 kräftigere gerade Stifte mit 6,35 mm Abstand – beide arbeiten mit 12 V über einen Trafo oder LED-Treiber. Die Sockel passen nicht in die jeweils anderen Fassungen. Im Zweifel hilft der Aufdruck auf der alten Lampe oder das Typenschild der Leuchte.
Brauchen LED-Stiftsockellampen einen Trafo?
Das hängt vom Sockel ab. G9 LED laufen wie die Halogenvorgänger direkt an 230 V und brauchen keinen Trafo. G4 und GY6.35 sind 12-V-Niedervoltlampen und benötigen immer einen Trafo oder LED-Treiber – in einer bestehenden Halogenanlage ist er bereits vorhanden. Schließen Sie eine 12-V-Lampe niemals direkt an 230 V an.
Warum flackert meine neue G4- oder GY6.35-LED am alten Halogentrafo?
Meist liegt es an der Mindestlast. Elektronische Halogentrafos arbeiten erst ab einer bestimmten Last stabil, häufig ab 20 W oder mehr. Eine LED-Stiftsockellampe nimmt aber nur 1 bis 5 W auf – drei LED mit je 1,8 W kommen zusammen gerade auf 5,4 W. Der Trafo arbeitet dann unruhig, die LED flackert, brummt oder bleibt dunkel. Abhilfe schafft ein 12-V-LED-Treiber ohne Mindestlast, den eine Elektrofachkraft einbaut, oder eine Lampe, die laut Herstellerangabe für Ihren Trafo freigegeben ist. Halogen- und LED-Lampen gemischt am selben Trafo sind keine Dauerlösung.
Was bedeutet AC/DC 12 V und DC 12 V im Artikelnamen?
Die Angabe beschreibt, welche Spannungsart die 12-V-Lampe verträgt. AC/DC 12 V heißt: Die Lampe läuft sowohl an Wechselspannung eines Halogentrafos als auch an Gleichspannung eines LED-Treibers – ideal für den Austausch in bestehenden Anlagen. DC 12 V heißt: nur Gleichspannung, etwa aus einem LED-Netzteil, einer 12-V-Batterie- oder Solaranlage oder dem Bordnetz im Wohnmobil. An einem Halogentrafo mit Wechselspannung ist eine reine DC-Lampe nicht vorgesehen.
Welche LED ersetzt eine 20-W-, 40-W- oder 60-W-Halogen-Stiftsockellampe?
Entscheidend ist der Lichtstrom in Lumen. Bei G9 ersetzen rund 200 lm einen 20-W-Halogenstift, 400–470 lm einen 40-W-Halogenstift und 600–680 lm eine 48- bis 60-W-Lampe. Bei G4 entsprechen rund 100 lm 10 W und 180–200 lm 20 W, bei GY6.35 rund 300 lm 30 W und 470 lm 40 W. Den Vergleichswert sehen Sie direkt im Artikelnamen – „4,2-40W“ steht für 4,2 W LED anstelle von 40 W Halogen – und über den Filter für die Ersatzleistung.
Passt eine LED-Stiftsockellampe in meine bisherige Leuchte?
Sockel und Spannung passen 1:1, die Größe aber nicht immer. LED-Stiftsockellampen brauchen Platz für Elektronik und Wärmeableitung und sind deshalb oft länger und dicker als der schlanke Halogenkolben. Messen Sie den verfügbaren Raum unter Glasschirm, Abdeckung oder im Spiegelschrank und vergleichen Sie ihn mit Länge und Durchmesser in den technischen Daten des Artikels. Für sehr enge Leuchten eignen sich besonders kompakte Modelle wie die Osram LED Pin Micro für G4.
Welche Lichtfarbe passt: warmweiß, neutralweiß, kaltweiß oder tageslichtweiß?
Warmweiß (2.700 K, Code 827) kommt dem Halogenlicht am nächsten und passt in Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotelzimmer, Restaurant und Bar. Neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840) – beide Begriffe bezeichnen exakt dieselbe Lichtfarbe von 4.000 Kelvin – liefert klares Licht für Küche, Badezimmer, Schminkspiegel, Homeoffice, Hausflur, Büro und Praxis. Tageslichtweiß (6.000–6.500 K, Code 860/865) eignet sich für Hobbyraum, Garage, Werkbank und Vitrinen mit Glas oder Chrom.
Sind LED-Stiftsockellampen dimmbar?
Nur Modelle mit dem Zusatz „dimmbar“ oder „DIM“ im Namen, zum Beispiel die Osram LED Superstar PIN DIM oder dimmbare Philips CorePro LEDcapsule. Bei G9 sitzt der Dimmer direkt in der 230-V-Leitung, für LED eignen sich meist Phasenabschnittdimmer. Bei G4 und GY6.35 müssen Lampe, Trafo bzw. LED-Treiber und Dimmer zusammenpassen. Eine Sonderlösung ist die Osram LED Pin Three-Step-Dim für G9: Sie schaltet über den normalen Lichtschalter durch drei Helligkeitsstufen und braucht keinen Dimmer – an einem Dimmer sollte sie nicht betrieben werden.
Klar oder matt – welche Ausführung ist für Kristallleuchter richtig?
Für Kristall- und Kronleuchter, Glasbehänge und Prismenschirme sind klare Kapseln die bessere Wahl: Ihr kompakter Lichtpunkt erzeugt die typischen Lichtreflexe und lässt das Glas funkeln. Matte Ausführungen verteilen das Licht weicher und blenden weniger – ideal für offene Wand-, Spiegel- und Leseleuchten, in denen man direkt auf das Leuchtmittel blickt. Rundum strahlende Modelle mit 300° bis 360° leuchten die Leuchte dabei ähnlich gleichmäßig aus wie ein Halogenstift.
Wie viel spart der Umstieg von Halogen auf LED-Stiftsockellampen?
Ein Rechenbeispiel: Eine 4,2-W-LED ersetzt einen 40-W-Halogenstift und spart 35,8 W. Brennt die Lampe zu Hause drei Stunden täglich, sind das rund 39 kWh pro Jahr und Lampe; bei angenommenen 30 Cent je kWh etwa 11,80 Euro. In einer Hotellobby mit zwölf Stunden Betrieb täglich spart jede Brennstelle rund 157 kWh im Jahr. Dazu kommt die längere Lebensdauer von je nach Serie 15.000 bis 25.000 Stunden statt etwa 2.000 bis 4.000 Stunden bei Halogen – im Objekt bedeutet das deutlich weniger Wartungsgänge.