LED-Ersatz für Kompaktleuchtstofflampen · Sockel GR8 (2 Pins) · 2D / CFL Square / PL-Q

GR8 LED Leuchtmittel

GR8 LED Leuchtmittel – ebenso gesucht als GR8 LED, 2D LED-Ersatz, LED Dulux SQ oder LED-Ersatz für die quadratische Energiesparlampe Osram CFL Square bzw. Philips PL-Q – ersetzen die flache 2D-Kompaktleuchtstofflampe mit zweistiftigem GR8-Stecksockel, ohne dass die Leuchte getauscht werden muss. Die Modelle der Serie Osram / Ledvance LED Dulux SQ matt 130° Value nehmen 7 W statt 16 W bzw. 13 W statt 28 W auf, liefern 720 bis 1.500 Lumen und laufen direkt am vorhandenen konventionellen Vorschaltgerät (KVG) oder – nach Umverdrahtung durch eine Elektrofachkraft – im 230-V-Direktbetrieb. Ob in Treppenhäusern, Hotel- und Praxisfluren, Sanitärräumen und Nebenräumen von Hausverwaltungen, Hotellerie, Gastronomie, Büro und Gewerbe oder zu Hause in der quadratischen Decken- und Wandleuchte in Hausflur, Badezimmer, Küche, Keller, Hobbyraum und Garage: Zur Wahl stehen warmweiß (3.000 K), der helle Zwischenton 3.500 K und neutralweiß / kaltweiß (4.000 K).

GR8 · 2 PinsStecksockel 8 mm · quadratische 2D-Bauform
7 W / 13 WErsetzt 16 W bzw. 28 W Kompaktleuchtstofflampe
720–1.500 lmMatte Abdeckung · 130° Abstrahlwinkel
3.000–4.000 KWarmweiß, 3.500 K & neutral-/kaltweiß

Welcher LED-Ersatz passt?

2 oder 4 Stifte?

Die Zahl der Stifte verrät Starter und Vorschaltgerät – und damit, welcher LED-Ersatz passt. Animation mit Musik, rund 80 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

Energiesparlampe durch LED ersetzen

Zuerst den Sockel prüfen: Bei Schraubsockeln meist direkt tauschen und nach Lumen wählen, bei Stiftsockeln sitzt das Vorschaltgerät in der Leuchte. Animation mit Musik, rund 100 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • GR8 = zwei Stifte an der quadratischen 2D-Lampe: GR8 ist der zweistiftige Stecksockel mit 8 mm Pin-Abstand der flachen, quadratischen Kompaktleuchtstofflampe – bekannt als Osram CFL Square, Philips PL-Q oder schlicht 2D-Lampe. Dieselbe Quadratform mit vier Stiften heißt GR10q und ist nicht austauschbar; deshalb vor dem Kauf immer die Pins zählen.
  • Ersatz nach Wattstufe, Auswahl nach Lumen: Laut Hersteller ersetzt die 7-W-LED die 16-W-2D-Lampe (720 lm in 3.000 und 3.500 K, 800 lm in 4.000 K) und die 13-W-LED die 28-W-Lampe (1.350 bzw. 1.500 lm). Das sind rund 55 % weniger Leistungsaufnahme je Brennstelle bei gleicher Leuchte.
  • Am KVG einstecken oder auf 230 V umrüsten: Alle sechs Modelle sind für den Betrieb am vorhandenen konventionellen Vorschaltgerät (KVG) ausgelegt, die 840-Modelle laut Artikelname ausdrücklich auch am verlustarmen VVG. Alternativ ist der AC-Direktbetrieb möglich: Eine Elektrofachkraft überbrückt das Vorschaltgerät, danach entfallen auch dessen Verluste.
  • Kein Starterwechsel, keine EVG-Frage: Bei der zweistiftigen GR8-Lampe steckt der Starter fest im Lampensockel – mit dem Lampentausch ist er automatisch aus dem Stromkreis. Elektronische Vorschaltgeräte (EVG) gehören zur vierstiftigen GR10q-Ausführung, nicht zu GR8.
  • Lichtfarbe passend zum Raum: Warmweiß (3.000 K, Code 830) für Hotelflur, Gastraum, Wohnzimmer und Schlafzimmer, 3.500 K (Code 835) als heller Zwischenton für Empfang und Treppenhaus, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Büro, Praxis, Sanitärraum, Küche, Badezimmer, Keller und Garage.
  • Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: Hausverwaltungen, Hotels, Praxen und Gewerbebetriebe stellen ganze Treppenhäuser und Flure ohne Leuchtentausch auf LED um – Lampe raus, LED rein. Zu Hause gilt dasselbe für die quadratische Deckenleuchte im Hausflur, im Bad oder im Hobbyraum: sofort volle Helligkeit ohne Aufwärmphase, matte, blendarme Abdeckung und quecksilberfreie Technik.

1. Bauform und Sockel prüfen: quadratisch plus 2 Pins = GR8

Nehmen Sie die alte Lampe aus der Leuchte und schauen Sie zuerst auf die Form: Ein flacher, quadratischer Körper aus gefalteten Glasrohren ist die 2D-Lampe (Osram CFL Square, Philips PL-Q). Dann zählen Sie die Kontaktstifte: zwei Stifte im 8-mm-Abstand an einer Kante bedeuten GR8, vier Stifte bedeuten GR10q. Runde Ringlampen mit G10q oder 2GX13 und längliche Dulux-F-Lampen mit 2G10 sind andere Typen – auch wenn die Kürzel ähnlich klingen.

Ratgeber: GR8-Lampe (PL-Q) auf LED umrüsten

2. Vorschaltgerät bestimmen: KVG, VVG oder EVG?

Der Aufdruck auf dem Vorschaltgerät im Leuchtengehäuse entscheidet über den Weg. Steht dort KVG oder VVG, stecken Sie die LED einfach ein – alle Modelle dieser Kategorie sind für den KVG-Betrieb ausgelegt, die 840-Modelle laut Artikelname auch für VVG. Wer die Verluste des Vorschaltgeräts ganz loswerden möchte, lässt die Leuchte von einer Elektrofachkraft auf 230-V-Direktbetrieb umverdrahten. Findet sich ein EVG, ist die Leuchte meist schon umgebaut oder es handelt sich um GR10q – dann bitte nicht einfach einsetzen.

Ratgeber: EVG, KVG, VVG & Starter

3. Wattstufe und Helligkeit wählen: 16 W oder 28 W

Lesen Sie die Leistung vom Glas oder Sockel der alten Lampe ab. Für die 16-W-2D-Lampe (Kantenmaß rund 138 mm) ist die 7-W-LED mit 720 bis 800 lm gedacht, für die 28-W-Lampe die 13-W-LED mit 1.350 bis 1.500 lm. Gleichen Sie vor dem Kauf die Abmessungen aus den technischen Daten mit dem Platz in Ihrer Leuchte ab, damit Abdeckung und Reflektor wieder sauber schließen.

Ratgeber: Watt in Lumen umrechnen

4. Lichtfarbe festlegen: 830, 835 oder 840

Warmweiß mit 3.000 K (830) schafft eine wohnliche Atmosphäre in Hotelfluren, Restaurants, Wohnzimmer und Schlafzimmer. 3.500 K (835) wirkt etwas frischer und passt zu Empfangsbereichen und Treppenhäusern. Neutralweiß bzw. kaltweiß mit 4.000 K (840) ist das klare Arbeitslicht für Büro, Praxis, Sanitärräume, Küche, Badezimmer, Keller und Garage. Im Objekt sollten alle Leuchten eines Raums dieselbe Lichtfarbe erhalten.

Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin

GR8-Sockel erkennen: 2D-Lampe, CFL Square, PL-Q – und der Unterschied zu GR10q, G10q und 2G10

Der Sockel GR8 gehört zu einer ganz bestimmten Lampe: der flachen, quadratischen Kompaktleuchtstofflampe, die Osram als CFL Square, Philips als PL-Q und der Handel oft einfach als 2D-Lampe bezeichnet. Zwei nebeneinanderliegende, mehrfach gefaltete Glasrohre bilden ein Quadrat; an einer Kante sitzt mittig der Sockel mit zwei Kontaktstiften im Abstand von 8 mm – daher die 8 im Namen.

GR8

2 Pins · 8 mm

Gängig sind die Stufen 16 W mit einem Kantenmaß von rund 138 mm und 28 W mit entsprechend größerer Fläche.

GR10q

4 Pins · Quadrat

Die häufigste Verwechslung betrifft die vierstiftige Schwester GR10q: gleiche Quadratform, aber vier Pins und ein anderes Betriebsgerät – eine GR8-Lampe passt nicht in eine GR10q-Fassung und umgekehrt.

G10q / 2GX13

Ringlampe

Nicht kompatibel ist die runde Ringlampe mit Sockel G10q oder 2GX13.

2G10

Dulux F

Ebenfalls nicht kompatibel ist die lange, flache Dulux F mit Sockel 2G10.

Der sichere Weg: erst die Form bestimmen, dann die Stifte zählen, dann den Aufdruck auf Sockel oder Glas lesen. Wer noch eine intakte Leuchtstoff-Ausführung als Bestandsersatz sucht, findet sie unter GR8 Kompaktleuchtstofflampen.

So arbeitet die LED Dulux SQ am KVG – und wann sich der 230-V-Direktbetrieb lohnt

Eine 2D-Lampe mit GR8-Sockel läuft nie direkt am Netz, sondern immer über ein konventionelles, magnetisches Vorschaltgerät (KVG) oder dessen verlustarme Variante VVG. Der Starter, der bei vielen anderen Leuchtstofflampen separat in der Leuchte steckt, ist bei GR8 fest im Lampensockel verbaut. Für den LED-Umstieg ist das ein Vorteil: Die Osram / Ledvance LED Dulux SQ wird einfach anstelle der alten Lampe eingesteckt, mit ihr verschwindet auch der Starter aus dem Stromkreis.

Plug & Play

Betrieb am KVG / VVG

Alle sechs Modelle dieser Kategorie sind laut Artikelname für den KVG-Betrieb ausgelegt; die 840-Ausführungen nennen zusätzlich ausdrücklich VVG. Bei den 830- und 835-Modellen prüfen Sie vor dem Einsatz an einem VVG bitte das Datenblatt.

→ Alte Lampe raus, LED rein – ohne Umbau.

Elektrofachkraft

AC-Direktbetrieb an 220–240 V

Die zweite Betriebsart heißt AC: Dabei überbrückt eine Elektrofachkraft das Vorschaltgerät oder klemmt es ab, und die LED läuft direkt an 220–240 V. Dann entfällt zusätzlich die Verlustleistung des Vorschaltgeräts, und ein späterer Defekt des alten Geräts kann den Betrieb nicht mehr stören.

→ Lohnt sich vor allem im Objekt mit vielen Brennstellen und langen Brenndauern.

Eine umgebaute Leuchte sollte gut sichtbar gekennzeichnet werden, damit niemand später wieder eine Leuchtstofflampe einsetzt. Arbeiten an der festen Installation gehören immer in die Hand einer Elektrofachkraft; maßgeblich ist die Einbauanleitung der jeweiligen LED.

16 W oder 28 W ersetzen: Lumen, Lichtausbeute und 130° Abstrahlwinkel richtig einordnen

Im Artikelnamen steht der Vergleich direkt: 7-16W bedeutet 7 W LED als Ersatz für eine 16-W-2D-Lampe, 13-28W steht für 13 W LED anstelle von 28 W.

Nennwerte der Modelle in dieser Kategorie
StufeLED & LichtstromPraxis
7-16W Ersatz für 16 W7 W LED mit 720 lm in 3.000 K und 3.500 K bzw. 800 lm in 4.000 KFlur- und Kellerleuchten, Sanitärräume, Abstellräume und kleinere Treppenhausleuchten
13-28W Ersatz für 28 W13 W LED mit 1.350 lm in 3.000 K und 3.500 K bzw. 1.500 lm in 4.000 KGrößere Decken- und Wandleuchten in Treppenhäusern, Fluren, Nebenräumen und Garagen

Ehrlich eingeordnet: Eine 16-W-2D-Lampe gibt je nach Lichtfarbe rund 960 bis 1.050 lm ab, also nominell mehr als die 7-W-LED. Die Leuchtstofflampe strahlt jedoch rundum ab, ein Teil ihres Lichts geht in Leuchtengehäuse und Reflektor verloren. Die LED Dulux SQ strahlt dagegen gerichtet mit 130° in den Raum, die matte Abdeckung verteilt das Licht gleichmäßig und blendarm. Deshalb ordnet der Hersteller die Stufen als gleichwertigen Ersatz ein.

Bei der Lichtausbeute liegt die LED mit rund 103 bis 115 lm/W (Nennwerte) deutlich vor der 16-W-Leuchtstofflampe mit rund 60 bis 66 lm/W ohne Vorschaltgerät; daraus ergeben sich auch die Energieeffizienzklassen E und F der Artikel. Wer es in einer großen Leuchte heller möchte, wählt die 4.000-K-Ausführung mit dem höheren Lichtstrom.

Lichtfarben 830, 835 und 840: warmweiß, 3.500 K und neutralweiß bzw. kaltweiß

Der dreistellige Farbcode im Artikelnamen verrät zwei Dinge: Die erste Ziffer 8 steht für eine Farbwiedergabe von Ra 80 bis 89, die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin. Mit GR8-Sockel stehen drei Lichtfarben zur Wahl:

3.000 K · Warmweiß3.500 K · Weiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.000–6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

8303.000 K

Warmweiß, 3.000 K (Code 830): freundliches, leicht gelbliches Licht für Hotelflure, Gasträume, Wartebereiche und zu Hause für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer.

Weiß

8353.500 K

3.500 K (Code 835): ein heller Zwischenton zwischen warmweiß und neutralweiß, im Artikelnamen als warmweiß geführt. Er passt dort, wo Licht wohnlich, aber etwas frischer wirken soll – etwa in Empfangsbereichen, Treppenhäusern und im Hausflur.

Neutralweiß / Kaltweiß

8404.000 K

Neutralweiß / kaltweiß, 4.000 K (Code 840): Beide Begriffe – im Englischen Cool White – bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Das klare, sachliche Weiß eignet sich für Büro, Praxis, Werkstatt, Sanitär- und Technikräume sowie zu Hause für Küche, Badezimmer, Schminkspiegel, Homeoffice, Keller, Hobbyraum und Garage.

Tageslichtweiß

860 / 865 · Daylight6.000–6.500 K

Tageslichtweiß mit 6.000 bis 6.500 K ist mit GR8-Sockel derzeit nicht im Sortiment.

Im Objekt gilt: Tauschen Sie alle Leuchten eines Flurs oder Treppenhauses gegen dieselbe Lichtfarbe und Serie, damit kein Flickenteppich aus unterschiedlichen Weißtönen entsteht. Mischt sich die neue LED mit noch vorhandenen 2D-Lampen, wählen Sie den Farbcode der alten Lampe – 830 bleibt 830, 840 bleibt 840.

Wirtschaftlichkeit im Objekt: Rechenbeispiel für Hotelflur und Treppenhaus

Der Tausch einer 28-W-2D-Lampe gegen die 13-W-LED spart allein an der Lampe 15 W je Brennstelle, beim 16-W-Ersatz sind es 9 W.

Rechenbeispiel aus der Praxis: Ein Hotelflur mit 20 quadratischen Deckenleuchten à 28 W ist rund um die Uhr eingeschaltet, also 8.760 Stunden im Jahr. 20 × 15 W ergeben 300 W weniger Leistung oder rund 2.630 kWh pro Jahr. Bei angenommenen 0,30 € je kWh sind das knapp 790 € Stromkosten jährlich – ohne die Verlustleistung der Vorschaltgeräte, die beim AC-Direktbetrieb zusätzlich entfällt.

Dazu kommen die laufenden Kosten, die in keiner Wattrechnung stehen: Leuchtstofflampen verlieren mit der Zeit an Helligkeit, fallen nach und nach aus und müssen einzeln über Leitern oder Hubgerüst getauscht werden. Mit der LED sinken Wartungsgänge, Ersatzteillager und Sondermüllaufwand für quecksilberhaltige Altlampen.

Im Privathaushalt fällt die Rechnung kleiner aus: Eine Kellerleuchte mit 28 W, die täglich zwei Stunden brennt, spart mit der 13-W-LED rund 11 kWh im Jahr. Dort zählen vor allem andere Vorteile – das Licht ist sofort voll da, statt wie bei der Kompaktleuchtstofflampe erst langsam hell zu werden, und das gerade in kühlen Kellern, Garagen und Hausfluren, in denen die alte Lampe besonders träge startet.

Profi-Qualität für Treppenhaus, Hotel und Praxis – und für die quadratische Leuchte zu Hause

Quadratische 2D-Leuchten wurden über Jahrzehnte überall dort verbaut, wo eine kompakte, gleichmäßig leuchtende Fläche gefragt war.

Treppenhaus, Hotel & Praxis

Im Einsatz in Treppenhäusern und Fluren von Wohnanlagen, in Hotel- und Praxisfluren, in Sanitärräumen von Gastronomie und Gewerbe, in Umkleiden, Lager- und Technikräumen sowie in vielen Wand- und Deckenleuchten von Schulen und öffentlichen Gebäuden.

Hausverwaltung & Facility Management

Für Hausverwaltungen, Facility Management und Elektrobetriebe ist der LED-Retrofit der wirtschaftlichste Weg: Die Leuchten bleiben hängen, Decken und Wände müssen nicht geöffnet werden, und der Tausch geht bei laufendem Betrieb Brennstelle für Brennstelle voran. Mit einer einheitlichen Serie und Lichtfarbe bleibt das Lichtbild über alle Etagen konsistent, auch wenn später einzelne Lampen nachbestellt werden.

Quadratische Leuchte zu Hause

Dieselbe Profi-Qualität zahlt sich zu Hause aus: in der quadratischen Deckenleuchte im Hausflur, in der Bad- und Spiegelleuchte im Badezimmer, in der Deckenleuchte von Küche, Keller, Hobbyraum und Garage oder als warmweiße Grundbeleuchtung in Schlafzimmer und Kinderzimmer.

Für Feuchträume gilt: Die Schutzart bestimmt die Leuchte, nicht das Leuchtmittel – eine dichte Feuchtraum- oder Badleuchte bleibt mit der LED genauso dicht wie zuvor, solange Dichtung und Abdeckung korrekt wieder eingesetzt werden.

Auslaufmodell Kompaktleuchtstofflampe, Entsorgung und das Osram / Ledvance Sortiment

Kompaktleuchtstofflampen mit Stecksockel wie die 2D-Lampe dürfen seit Februar 2023 in der EU wegen ihres Quecksilbergehalts nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden; im Handel sind nur noch Restbestände erhältlich. Wer heute eine defekte GR8-Lampe ersetzt, setzt daher sinnvollerweise gleich auf LED – zumal die Nachkaufpreise für Altbestände steigen und die Versorgung unsicher wird.

Entsorgung

Sammelstelle

Die ausgebaute Leuchtstofflampe gehört nicht in den Hausmüll, sondern zur Sammelstelle oder in die Rücknahme im Handel; die LED enthält kein Quecksilber, wird am Lebensende aber ebenfalls als Elektroaltgerät getrennt gesammelt.

GR8-Sortiment

16 W · 28 W

Unser GR8-Sortiment besteht aus der Serie Osram / Ledvance LED Dulux SQ matt 130° Value in zwei Leistungsstufen und drei Lichtfarben – ein überschaubares, aber vollständiges Programm für die beiden gängigen 2D-Stufen 16 W und 28 W.

Weitere Stecksockel

2G11 · G24d · G24q

Weitere Stecksockel-Retrofits für Dulux- und PL-Lampen finden Sie unter LED-Ersatz für Kompaktleuchtstofflampen, etwa für 2G11, G24d und G24q.

Betriebsgeräte

Ersatz

Passende Betriebsgeräte für den Austausch defekter Geräte führen wir unter Vorschaltgeräte.

Vergleich: GR8 LED vs. GR8 Kompaktleuchtstofflampe (2D, CFL Square, PL-Q)

Technischer und wirtschaftlicher Direktvergleich für Objekt, Gewerbe und Zuhause
MerkmalGR8 LED (LED Dulux SQ)GR8 Kompaktleuchtstofflampe (2D)
Sockel & BauformGR8, 2 Stifte, quadratische Retrofit-BauformGR8, 2 Stifte, quadratische 2D-Bauform
Leistungsaufnahme7 W bzw. 13 W16 W bzw. 28 W zuzüglich Vorschaltgeräteverluste
Lichtstrom720–800 lm (7 W), 1.350–1.500 lm (13 W), gerichtet mit 130°16 W: rund 960–1.050 lm, rundum abstrahlend
Lichtausbeute (Nennwerte)rund 103–115 lm/Wrund 60–66 lm/W (16 W, ohne Vorschaltgerät)
BetriebAm KVG (840-Modelle auch VVG) oder nach Umverdrahtung direkt an 220–240 V ACNur am KVG oder VVG, Starter im Lampensockel
EinschaltenSofort volle HelligkeitAufwärmphase, in kühlen Räumen spürbar gedämpft
Lichtfarben3.000 K, 3.500 K, 4.000 K (neutral- bzw. kaltweiß)U. a. 827, 830 und 835
Quecksilber & EntsorgungQuecksilberfrei, Entsorgung als ElektroaltgerätEnthält Quecksilber, getrennte Sammlung als Sonderabfall
VerfügbarkeitAktuelles LED-Sortiment von Osram / LedvanceSeit Februar 2023 kein Neu-Inverkehrbringen in der EU, nur Restbestände

Häufige Fragen zu GR8 LED Leuchtmitteln (2D, CFL Square, PL-Q)

Was ist ein GR8-Sockel und zu welcher Lampe gehört er?
GR8 ist der zweistiftige Stecksockel der flachen, quadratischen Kompaktleuchtstofflampe – bekannt als Osram CFL Square, Philips PL-Q oder 2D-Lampe. Die beiden Kontaktstifte sitzen mittig an einer Kante des Quadrats und stehen 8 mm auseinander. Gängig sind die Stufen 16 W (Kantenmaß rund 138 mm) und 28 W. Die LED-Leuchtmittel dieser Kategorie passen in genau diese Fassung und ersetzen die Leuchtstofflampe, ohne dass die Leuchte getauscht werden muss.
Passt eine GR8 LED auch in eine GR10q-Fassung?
Nein. GR8 und GR10q sitzen zwar an derselben quadratischen 2D-Lampe, unterscheiden sich aber in der Pin-Zahl: GR8 hat zwei Stifte, GR10q vier. Zudem arbeitet GR10q in der Regel an einem elektronischen Vorschaltgerät, GR8 an einem konventionellen. Zählen Sie deshalb vor dem Kauf die Stifte an der alten Lampe. Auch die runde Ringlampe mit G10q und die lange Dulux F mit 2G10 sind nicht kompatibel.
Läuft die GR8 LED an meinem vorhandenen Vorschaltgerät – und was ist mit dem Starter?
Ja, alle Modelle dieser Kategorie sind laut Artikelname für den Betrieb am konventionellen Vorschaltgerät (KVG) ausgelegt; die 840-Modelle nennen zusätzlich ausdrücklich das verlustarme VVG. Sie schalten die Leuchte stromlos, ziehen die alte 2D-Lampe aus der Fassung und stecken die LED ein. Einen separaten Starter müssen Sie nicht suchen: Bei GR8 sitzt er fest im Sockel der alten Lampe und ist mit dem Tausch automatisch aus dem Stromkreis. Bei den 830- und 835-Modellen prüfen Sie den VVG-Betrieb bitte im Datenblatt.
Kann ich die GR8 LED an einem elektronischen Vorschaltgerät (EVG) betreiben?
Die Modelle dieser Kategorie sind nicht für EVG ausgewiesen, sondern für KVG und den 230-V-Direktbetrieb. Original-GR8-Lampen mit eingebautem Starter laufen ohnehin nur an konventionellen Vorschaltgeräten. Finden Sie in Ihrer Leuchte trotzdem ein EVG, wurde sie entweder umgebaut, oder es handelt sich um die vierstiftige GR10q-Ausführung. In diesem Fall bitte die LED nicht einfach einsetzen, sondern die Verdrahtung von einer Elektrofachkraft prüfen lassen.
Was bedeutet AC im Artikelnamen – muss die Leuchte umgebaut werden?
AC steht für den Direktbetrieb an Netzspannung, bei diesen Modellen 220–240 V. Er ist eine Option, keine Pflicht: Die LED läuft auch ohne Umbau am vorhandenen KVG. Für den Direktbetrieb überbrückt oder entfernt eine Elektrofachkraft das Vorschaltgerät nach der Einbauanleitung der LED. Das lohnt sich besonders im Objekt mit vielen Brennstellen und langen Brenndauern, weil dann auch die Verlustleistung des Vorschaltgeräts entfällt. Eine umgebaute Leuchte sollte gekennzeichnet werden, damit später niemand wieder eine Leuchtstofflampe einsetzt.
Welche GR8 LED ersetzt 16 W und welche 28 W?
Laut Hersteller ersetzt die 7-W-LED die 16-W-2D-Lampe – mit 720 lm in 3.000 K und 3.500 K bzw. 800 lm in 4.000 K. Die 13-W-LED ersetzt die 28-W-Lampe mit 1.350 lm bzw. 1.500 lm. Den Vergleich lesen Sie direkt im Artikelnamen ab: 7-16W bedeutet 7 W LED anstelle von 16 W. Die Leuchtstofflampe hat nominell etwas mehr Lumen, strahlt aber rundum ab, während die LED ihr Licht mit 130° gerichtet in den Raum gibt. Wer es heller möchte, wählt die 4.000-K-Ausführung mit dem höheren Lichtstrom.
Welche Lichtfarbe passt: 830, 835 oder 840?
Warmweiß mit 3.000 K (830) wirkt wohnlich und passt in Hotelflure, Gasträume, Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer. 3.500 K (835) ist ein heller Zwischenton zwischen warmweiß und neutralweiß, beliebt für Empfang, Treppenhaus und Hausflur. Neutralweiß bzw. kaltweiß mit 4.000 K (840) – beide Begriffe bezeichnen exakt dieselbe Lichtfarbe – ist klares Arbeitslicht für Büro, Praxis, Sanitärraum, Küche, Badezimmer, Keller und Garage. Tageslichtweiß (6.000–6.500 K) gibt es mit GR8-Sockel derzeit nicht.
Sind GR8 LED Leuchtmittel dimmbar?
Die Modelle dieser Kategorie tragen keinen Zusatz dimmbar und sind daher als nicht dimmbar zu betrachten. Das entspricht dem Bestand: Zweistiftige 2D-Lampen mit eingebautem Starter am konventionellen Vorschaltgerät waren ebenfalls nicht für das Dimmen vorgesehen. Wer dimmbares Licht braucht, plant am besten eine neue LED-Leuchte mit dimmbarem Betriebsgerät – das übernimmt eine Elektrofachkraft.
Wie viel Strom spare ich mit einer GR8 LED?
An der Lampe spart der 28-W-Ersatz 15 W, der 16-W-Ersatz 9 W – rund 55 %. Im Objekt summiert sich das schnell: 20 Flurleuchten mit 28 W im Dauerbetrieb sparen rund 2.630 kWh pro Jahr, bei angenommenen 0,30 € je kWh knapp 790 €. Im AC-Direktbetrieb entfällt zusätzlich die Verlustleistung des Vorschaltgeräts. Im Haushalt ist die Ersparnis kleiner – eine Kellerleuchte mit zwei Stunden täglich spart rund 11 kWh im Jahr –, dafür ist das Licht sofort voll da, auch im kühlen Keller oder in der Garage.
Gibt es GR8-Kompaktleuchtstofflampen noch – und wie entsorge ich die alte Lampe?
Kompaktleuchtstofflampen mit Stecksockel dürfen seit Februar 2023 in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden; erhältlich sind nur noch Restbestände, etwa unter GR8 Kompaktleuchtstofflampen. Langfristig ist der Umstieg auf LED daher der sichere Weg. Die alte Lampe enthält Quecksilber und gehört nicht in den Hausmüll, sondern zur Sammelstelle oder in die Rücknahme im Handel. Fassen Sie sie beim Ausbau am Sockel an, nicht am Glas, und lüften Sie gut, falls sie zerbricht.