GR10q Kompaktleuchtstofflampen
GR10q Kompaktleuchtstofflampen – ebenso gesucht als 2D-Lampe 4-Pin, quadratische Energiesparlampe, Osram CFL Square, Philips PL-Q 4P oder Sylvania Lynx-Q – sind die flachen, quadratisch gebogenen Leuchtstofflampen mit vier Kontaktstiften, die in unzähligen Decken- und Wandleuchten stecken. Für Hausverwaltungen, Facility Management, Elektrohandwerk, Hotellerie, Praxen, Schulen und Gewerbeobjekte sind sie der passgenaue Bestandsersatz, mit dem Treppenhaus-, Flur-, Keller- und Sanitärleuchten ohne Umbau weiterlaufen. Dieselbe Profi-Qualität bringt zu Hause die quadratische Deckenleuchte in Badezimmer, Küche, Hausflur, Keller, Garage oder Hobbyraum wieder auf volle Helligkeit. Hier finden Sie Markenlampen von Philips (PL-Q, Master PL-Q pro), Osram (CFL Square Lumilux), Sylvania (Lynx-Q) und Patron – vor allem in der gefragten 28-W-Stufe mit rund 2.000 Lumen, in warmweiß (2.700–3.000 K), weiß (3.500 K) und neutralweiß / kaltweiß (4.000 K), teils dimmbar am passenden EVG.
Produktvergleich
Energieeffizienz
Kompaktleuchtstofflampe: kurz erklärt
2 oder 4 Stifte?
Was bedeutet 840?
- GR10q = vier Stifte an der quadratischen 2D-Lampe: Die Leuchtstoffröhre ist zu einer flachen, nahezu quadratischen Schleife gebogen; seitlich sitzt der Sockel mit vier Kontaktstiften. Osram nennt die Bauform CFL Square, Philips PL-Q, Sylvania Lynx-Q. Die zweistiftige Schwester mit Sockel GR8 passt nicht in dieselbe Fassung.
- Kein Starter in der Lampe – das Vorschaltgerät entscheidet: Anders als GR8 (Starter im Sockel, nur am KVG) hat GR10q keinen eingebauten Starter. Die Lampen laufen am elektronischen Vorschaltgerät (EVG); die Osram CFL Square 4-Pin ist laut Osram-Technikleitfaden zusätzlich am KVG/VVG mit separatem Starter freigegeben. Bei anderen Fabrikaten gilt das Lampendatenblatt.
- Gleiche Watt gegen gleiche Watt: Die Wattstufe ist hier kein Verbrauchsvergleich, sondern die Leistung, für die das Vorschaltgerät ausgelegt ist. Gängig sind 16 W und 28 W; die 28-W-Lampen liefern rund 2.000 lm. Andere Stufen nur an ausdrücklich gekennzeichneten Multiwatt-EVG.
- Lichtfarbe exakt nachkaufen: 827/830 = warmweiß (2.700/3.000 K), 835 = weiß (3.500 K), 840 = neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Cool White – dieselbe Lichtfarbe). Die erste Ziffer 8 steht für Farbwiedergabe Ra 80–89. Im Treppenhaus oder Hotelflur fällt jede abweichende Lichtfarbe sofort auf.
- Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: Hausverwaltungen, Facility-Manager und Elektrobetriebe halten mit GR10q Bestandsleuchten in Treppenhäusern, Kellergängen, Hotelfluren, Sanitärräumen, Praxen und Schulen ohne Umbau in Betrieb – privat gilt dasselbe für die quadratische Decken- oder Wandleuchte in Badezimmer, Küche, Hausflur, Keller, Garage und Hobbyraum.
- Auslauftechnik mit klarem LED-Fahrplan: Seit 2023 dürfen die meisten Kompaktleuchtstofflampen der Allgemeinbeleuchtung nach EU-RoHS nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden; vorhandene Lampen dürfen weiterleuchten. Wer viele Brennstellen betreibt, plant parallel den Umstieg auf LED-Ersatz oder neue LED-Leuchten und gibt Altlampen wegen des Quecksilbergehalts an Sammelstellen zurück.
1. Sockel prüfen: GR10q mit 4 Stiften oder GR8 mit 2 Stiften?
Nehmen Sie die alte Lampe aus den Halteklammern und zählen Sie die Stifte am Sockel: Vier Stifte bedeuten GR10q, zwei Stifte GR8. Beide Sockel gehören zur selben quadratischen 2D-Bauform, passen aber nicht in die Fassung des jeweils anderen Typs. Im Artikelnamen erkennen Sie die Variante an Zusätzen wie 4-PIN, /4p oder 4P bzw. 2-PIN oder /2p. Runde Ringlampen mit Sockel G10q (etwa T9 Circline) und längliche Kompaktlampen mit 2G11, G24q oder GX24q sind andere Lampentypen.
Ratgeber: Lampensockel-Übersicht2. Vorschaltgerät bestimmen: EVG oder KVG mit Starter?
Das Typenschild in der Leuchte verrät das Betriebsgerät. Aufschriften wie EVG, ECG oder elektronisch und kein Starter in der Leuchte deuten auf ein elektronisches Vorschaltgerät hin; ein Drosselgerät mit separatem, steckbarem Starter ist ein KVG bzw. VVG. GR10q-Lampen laufen am EVG, die Osram CFL Square 4-Pin zusätzlich am KVG mit Starter. Für Philips, Sylvania und Patron ist die Freigabe im jeweiligen Lampendatenblatt maßgeblich.
Ratgeber: EVG, KVG, VVG & Starter3. Wattstufe und Lichtfarbe 1:1 übernehmen
Auf dem Lampenkörper steht der Typ, etwa 28W/840: 28 Watt, Farbwiedergabe Ra 80–89 und 4.000 K. Übernehmen Sie beides – die Wattstufe muss zum Vorschaltgerät passen, der Farbcode sorgt dafür, dass alle Leuchten im Treppenhaus, im Hotelflur oder im eigenen Badezimmer gleich aussehen. Warmweiß (827/830) für Wohnräume, Hotelzimmer und Gasträume, weiß (835) als Mittelweg, neutralweiß bzw. kaltweiß (840) für Bad, Küche, Keller, Büro, Praxis und Werkstatt.
Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin4. Dimmen und LED-Umstieg mitdenken
Dimmbar sind GR10q-Lampen nur an einem dimmbaren EVG, zum Beispiel mit 1–10-V- oder DALI-Schnittstelle; ein gewöhnlicher Glühlampendimmer vor einer Leuchte mit Standard-EVG oder KVG ist dafür nicht geeignet. Wer ohnehin viele Lampen tauscht, prüft parallel den Umstieg: LED-Ersatzlampen im GR10q-Format sind selten und je nach Modell für KVG, EVG oder 230 V nach Umverdrahtung ausgelegt – oft ist eine neue LED-Leuchte die wirtschaftlichere Lösung.
LED-Ersatz für KompaktleuchtstofflampenGR10q, 2D, CFL Square, PL-Q, Lynx-Q: eine Bauform, viele Namen
Die GR10q Kompaktleuchtstofflampe ist eine Leuchtstoffröhre, die zu einer flachen, nahezu quadratischen Schleife gebogen ist – herstellerübergreifend heißt sie deshalb auch 2D-Lampe. Der Sockel sitzt seitlich an der Lampe; bei GR10q stecken dort vier Kontaktstifte im Quadrat.
Osram
CFL SquareOsram führt die 2D-Lampe als CFL Square.
Philips
PL-QPhilips führt sie als PL-Q bzw. Master PL-Q pro.
Sylvania
Lynx-QSylvania führt dieselbe Bauform als Lynx-Q.
GR10q oder GR8?
4 Pins vs. 2 PinsDas kleine q steht in der Sockelbezeichnung genau für die vier Kontakte. Die zweistiftige Variante derselben Lampenform trägt den Sockel GR8 und hat den Starter bereits im Sockel. Auf den ersten Blick sehen beide gleich aus, mechanisch und elektrisch passen sie aber nicht in die Fassung des jeweils anderen Typs – zählen Sie vor dem Nachkauf immer die Stifte.
Die flache Bauform war über viele Jahre Standard in quadratischen und runden Decken- und Wandleuchten mit Opal- oder Kunststoffabdeckung, in Feuchtraum- und Ovalleuchten, in Treppenhaus- und Kellerleuchten sowie in Bad- und Sanitärleuchten.
Gängig ist vor allem die kompakte 16-W-Stufe mit rund 138 mm Kantenlänge und die größere 28-W-Stufe, die in diesem Sortiment den Schwerpunkt bildet; daneben gibt es je nach Hersteller weitere Leistungen. Welche Stufe Sie brauchen, steht auf der alten Lampe und auf dem Typenschild des Vorschaltgeräts.
Vorschaltgerät verstehen: warum GR10q keinen Starter hat und welche Geräte passen
Kompaktleuchtstofflampen brauchen immer ein Vorschaltgerät, das die Lampe zündet und den Lampenstrom begrenzt; direkt an 230 V darf eine GR10q-Lampe nie betrieben werden. Bei den zweistiftigen GR8-Typen steckt der Starter im Lampensockel, deshalb laufen sie nur am konventionellen Vorschaltgerät (KVG oder verlustarmes VVG).
Elektronisches Vorschaltgerät (EVG)
Die vierstiftigen GR10q-Lampen haben keinen integrierten Starter: Über die vier Stifte steuert das Betriebsgerät beide Elektroden direkt an. Das ist die Voraussetzung für den Betrieb am elektronischen Vorschaltgerät (EVG), das die Elektroden vorheizt, ohne Flackern mit Hochfrequenz zündet und die Lampe schont.
→ Erkennbar am Typenschild mit Aufschriften wie EVG, ECG oder elektronisch und am Fehlen eines Starters.
KVG mit separatem Starter
Osram gibt die CFL Square 4-Pin laut technischem Leitfaden zusätzlich für den Betrieb am KVG mit separatem Starter frei – bei vierstiftigen Kompaktleuchtstofflampen ist das eher die Ausnahme. Für Philips, Sylvania und Patron gilt die Betriebsgeräte-Angabe im jeweiligen Lampendatenblatt.
→ Erkennbar an einem Drosselgerät mit separatem, steckbarem Starter (KVG bzw. VVG).
Flackert eine neue Lampe dauerhaft, zündet sie nur zögernd oder glühen lediglich die Enden, liegt die Ursache häufig nicht an der Lampe, sondern an einem gealterten Vorschaltgerät oder einem verbrauchten Starter. Den Tausch eines fest verdrahteten Betriebsgeräts übernimmt eine Elektrofachkraft.
Wattstufe, Lichtstrom und Lebensdauer: worauf es beim Nachkauf ankommt
Bei Kompaktleuchtstofflampen gilt eine einfache Regel: gleiche Watt gegen gleiche Watt. Anders als bei LED ist die Wattangabe hier kein Verbrauchsvergleich, sondern die Leistung, für die das Vorschaltgerät ausgelegt ist.
- Wattstufe: Eine 28-W-Lampe gehört an ein 28-W-Gerät; nur Multiwatt-EVG, die ausdrücklich für mehrere Leistungen gekennzeichnet sind, erlauben verschiedene Stufen.
- Lichtstrom: Die 28-W-Lampen dieser Kategorie liefern rund 2.000 Lumen – etwa die dimmbaren Patron-Modelle mit 1.950 lm, was einer Lichtausbeute von knapp 70 lm/W entspricht. Das reicht, damit eine einzelne Deckenleuchte einen Flur, ein Treppenpodest oder ein kleines Badezimmer ausleuchtet.
- Lebensdauer: Am EVG mit Elektrodenvorheizung hält eine Kompaktleuchtstofflampe in der Regel deutlich länger als am KVG, häufiges Ein- und Ausschalten mit kurzen Bewegungsmelder-Zyklen im Treppenhaus verkürzt sie dagegen spürbar.
- Präsenz- und Bewegungsmelder: Wer GR10q-Lampen daran betreibt, stellt Nachlaufzeiten von einigen Minuten ein oder plant den Wechsel auf LED, die häufiges Schalten problemlos verträgt.
- Anlaufphase: Volle Helligkeit erreichen Kompaktleuchtstofflampen oft erst nach ein bis zwei Minuten, in kalten Kellern, Garagen und unbeheizten Treppenhäusern dauert es länger.
- Viele Brennstellen: Für Objekte lohnt der Gruppentausch: Alle Lampen eines Bereichs auf einmal zu wechseln spart Anfahrten und Leiterzeiten und sorgt für gleichmäßige Helligkeit und Lichtfarbe.
Lichtfarben 827, 830, 835 und 840: das richtige Weiß für Objekt und Zuhause
Der dreistellige Code hinter der Wattzahl beschreibt Farbwiedergabe und Lichtfarbe. Die erste Ziffer 8 steht für einen Farbwiedergabeindex von Ra 80–89, die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin. Osram nennt seine Dreibanden-Leuchtstoffe Lumilux und gibt den Lichtfarben eigene Namen wie Interna (827) oder White (835); bei Sylvania heißt 827 Homelight Deluxe.
Warmweiß
8272.700 KWarmweiß, 2.700 K (827): gemütliches, glühlampenähnliches Licht für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotelzimmer, Restaurant und Wartebereiche.
Warmweiß
8303.000 KWarmweiß, 3.000 K (830): etwas klarer, aber noch wohnlich – für Hausflur, Treppenhaus in Wohnanlagen, Empfang und Gastronomie.
Weiß
8353.500 KWeiß, 3.500 K (835): der Mittelweg zwischen warmweiß und neutralweiß, in Bestandsanlagen von Verwaltungen, Schulen und Praxen verbreitet.
Neutralweiß / kaltweiß
8404.000 KNeutralweiß / kaltweiß, 4.000 K (840): Beide Begriffe – im Englischen Cool White – meinen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Das klare, sachliche Licht passt in Badezimmer und an den Schminkspiegel, in die Küche, ins Homeoffice, in Keller, Garage und Hobbyraum sowie in Büro, Praxis, Lager und Werkstatt.
Tageslichtweiß
860 / 865 · Daylight6.000–6.500 KTageslichtweiß mit 6.000–6.500 K (Code 860/865) ist bei GR10q-Lampen kaum verbreitet und nicht mit kaltweiß (4.000 K) zu verwechseln.
Wichtiger als die Wahl selbst ist die Konsequenz: In einem Treppenhaus oder Hotelflur fällt eine einzelne Lampe mit anderer Lichtfarbe sofort auf – kaufen Sie deshalb immer den Code nach, der bereits verbaut ist.
Im Objekt: Treppenhaus, Hotelflur, Praxis und Sanitärraum zuverlässig in Betrieb halten
Im gewerblichen Bestand stecken GR10q-Lampen vor allem dort, wo flache, robuste Decken- und Wandleuchten gefragt sind:
Wohnanlagen
In Treppenhäusern und Fluren von Wohnanlagen sowie in Kellergängen und Nebenräumen.
Hotel, Praxis & öffentliche Gebäude
In Hotelfluren und Sanitärbereichen sowie in Arztpraxen, Schulen, Kitas und Verwaltungsgebäuden.
Werkstatt, Lager & Technik
In Feuchtraum- und Ovalleuchten von Werkstätten, Lagern und Technikräumen.
Für Hausverwaltungen, Facility Management und Elektrobetriebe zählt vor allem Ersatz, der ohne Umbau sofort passt und im Lichtbild nicht auffällt. Im Sortiment finden Sie dafür Philips PL-Q und Master PL-Q pro mit vier Stiften, die Osram CFL Square in Lumilux-Qualität, die Sylvania Lynx-Q sowie dimmbare 28-W-Lampen von Patron in den Lichtfarben 827, 830, 835 und 840. Halten Sie für wichtige Bereiche einen kleinen Lagerbestand der verbauten Typen vor – gerade weil das Angebot an Kompaktleuchtstofflampen schrumpft.
Der Lampenwechsel ist zugleich der richtige Moment für eine Bestandsaufnahme: Welche Leuchten laufen am EVG, welche noch am KVG, wie viele Brennstellen gibt es je Gebäude und wo lohnt sich wegen hoher Betriebsstunden zuerst ein Umstieg auf LED? Mit dieser Liste lassen sich Nachkauf und Modernisierung planbar steuern, statt bei jedem Ausfall neu zu entscheiden. Passende Ersatzteile für Leuchten mit KVG finden Sie bei den Startern, Betriebsgeräte bei den Osram- und Philips-Vorschaltgeräten.
Zuhause: Profi-Qualität für Badezimmer, Küche, Hausflur, Keller und Garage
Dieselbe Profi-Qualität, die in Hotelfluren und Praxen im Dauerbetrieb läuft, bringt auch Ihre Leuchten zu Hause wieder auf volle Helligkeit. Quadratische und runde Deckenleuchten mit GR10q-Lampe finden sich in vielen älteren Häusern und Wohnungen: im Badezimmer an der Decke oder über dem Waschtisch, in der Küche, im Hausflur und Treppenhaus, im Keller, in der Garage und im Hobbyraum.
Für Badezimmer, Küche, Homeoffice und Werkraum empfiehlt sich neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K), für Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer warmweiß (2.700–3.000 K). Der Wechsel ist schnell erledigt:
- Freischalten: Leuchte ausschalten und am Sicherungskasten freischalten.
- Öffnen: Abdeckung abnehmen und die Lampe abkühlen lassen.
- Ausbauen: Lampe aus den Halteklammern lösen und den Sockel gerade aus der Fassung ziehen.
- Einsetzen: Neue Lampe mit identischem Sockel, gleicher Wattzahl und gewünschter Lichtfarbe einstecken, in die Klammern drücken und die Abdeckung wieder montieren.
- Feuchtraumleuchten: Auf den korrekten Sitz der Dichtung achten, damit die Schutzart erhalten bleibt.
Zündet die neue Lampe in einer Leuchte mit KVG nicht, ist oft der separate Starter verbraucht; bei Leuchten mit EVG ist meist das Gerät selbst die Ursache – dann hilft eine Elektrofachkraft.
Auslaufmodell Kompaktleuchtstofflampe: EU-Regeln, Entsorgung und Wege zu LED
Nach der EU-RoHS-Richtlinie sind die Ausnahmen für einseitig gesockelte Kompaktleuchtstofflampen der Allgemeinbeleuchtung 2023 ausgelaufen: Die meisten dieser Lampen dürfen seitdem nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden. Das ist kein Betriebsverbot – vorhandene Lampen und Leuchten dürfen weiterlaufen, das Angebot wird aber spürbar kleiner.
Wichtig für die Entsorgung: Kompaktleuchtstofflampen enthalten eine geringe Menge Quecksilber und gehören nicht in den Hausmüll, sondern zur kommunalen Sammelstelle oder in die Rücknahme des Handels. Für den Umstieg auf LED gibt es drei Wege:
1. LED-Ersatzlampe
LED-Ersatzlampen im 2D-Format mit GR10q-Sockel sind am Markt selten und je nach Modell für KVG, für EVG oder für 230-V-Direktbetrieb nach Umverdrahtung ausgelegt – welche Variante zu Ihrer Leuchte passt, steht im Datenblatt.
2. LED-Umrüstsatz
LED-Umrüstsätze ersetzen Lampe und Vorschaltgerät und werden von einer Elektrofachkraft eingebaut.
3. Neue LED-Leuchte
Eine neue LED-Leuchte, etwa eine LED-Deckenleuchte, eine Feuchtraumleuchte oder ein LED-Panel – oft die wirtschaftlichste Lösung, wenn Leuchte und Betriebsgerät ohnehin in die Jahre gekommen sind.
Was es aktuell an Alternativen gibt, zeigt die Kategorie LED-Ersatz für Kompaktleuchtstofflampen.
Vergleich: GR10q Kompaktleuchtstofflampe vs. LED-Alternative
| Merkmal | GR10q Kompaktleuchtstofflampe | LED-Alternative (Ersatzlampe oder LED-Leuchte) |
|---|---|---|
| Sockel & Bauform | GR10q mit 4 Stiften, flache quadratische 2D-Form | GR10q-LED-Ersatzlampen selten; LED-Leuchten ohne Wechsellampe |
| Betriebsgerät | EVG; Osram CFL Square 4-Pin auch KVG mit separatem Starter | Je nach Modell KVG, EVG oder 230 V nach Umverdrahtung – laut Datenblatt |
| Umbauaufwand | Keiner – 1:1-Tausch in der Bestandsleuchte | Ersatzlampe je nach Typ ohne Umbau; Umrüstsatz oder neue Leuchte durch Elektrofachkraft |
| Einschaltverhalten | Volle Helligkeit oft erst nach 1–2 Minuten, bei Kälte länger | Sofort volle Helligkeit, auch in kalten Räumen |
| Häufiges Schalten | Kurze Bewegungsmelder-Zyklen verkürzen die Lebensdauer | Für häufiges Schalten gut geeignet |
| Lichtfarben | 827/830 warmweiß, 835 weiß, 840 neutral-/kaltweiß | Warmweiß bis tageslichtweiß, je nach Modell |
| Farbwiedergabe | Ra 80–89 (Code 8xx) | Je nach Produkt, meist Ra 80 und mehr – laut Datenblatt |
| Dimmen | Nur an dimmbarem EVG, z. B. 1–10 V oder DALI | Nur dimmbare Modelle mit passendem Treiber bzw. Dimmer |
| Entsorgung | Enthält Quecksilber – Sammelstelle oder Handelsrücknahme | Quecksilberfrei, als Elektroaltgerät ebenfalls zur Sammelstelle |






