G4 Leuchtmittel
G4 Leuchtmittel – ebenso gesucht als G4 Stiftsockellampen, G4 LED, G4 Halogen oder 12-V-Stiftlampen – sind die kleinsten gängigen Niedervolt-Lampen: zwei dünne, gerade Stifte im 4-mm-Abstand, gesteckt statt gedreht, betrieben mit 12 V über einen Trafo oder LED-Treiber; einzelne Gerätelampen laufen mit 6 oder 8 V. Im Objekt stecken sie in Vitrinen, Regal- und Möbelleuchten von Ladenbau, Hotellerie, Gastronomie und Praxen sowie in Mikroskopen und Projektionsgeräten – zu Hause im Spiegelschrank im Badezimmer, in der Dunstabzugshaube und im Backofen der Küche, in Lese- und Glasleuchten in Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer und in Seilsystemen im Flur. Hier finden Sie LED-Pin-Lampen von Osram/Ledvance, Philips und Modee mit 100 bis 300 Lumen als Ersatz für 10, 20 und 28 W Halogen, die bewährten Osram Halostar-Stiftlampen samt Backofentypen sowie Osram Xenophot- und Philips Focusline-Speziallampen – in warmweiß (2.700 K), neutralweiß / kaltweiß (4.000 K) und tageslichtweiß (6.000 K). (Speziell für sparsame LED-Ausführungen wechseln Sie direkt zu unserer Hauptkategorie G4 LED-Stiftsockellampen (12 V).)
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Energieeffizienz
G4 und GY6.35: kurz erklärt
G4 oder GY6.35?
12 V: Trafo und LED
- G4 = 4 mm Stiftabstand, 12 V Niedervolt: Zwei dünne, gerade Stifte, die gesteckt und zum Wechseln gerade herausgezogen werden. Nicht verwechseln mit GY6.35 (6,35 mm Abstand, dickere Stifte) und G9 (gebogene Ösen, 230 V direkt am Netz).
- Trafo prüfen, bevor die LED einzieht: Eine G4-LED nimmt nur 0,9 bis 2,4 W auf. Elektronische Halogentrafos brauchen meist eine Mindestlast, die ein Vielfaches davon beträgt – dann drohen Flackern und Aussetzer. Stabil läuft es mit einem 12-V-LED-Treiber ohne Mindestlast oder einem Trafo aus der Kompatibilitätsliste des Herstellers.
- AC/DC oder nur DC: Modelle mit AC/DC 12 V vertragen Wechsel- und Gleichspannung, Modelle mit DC 12 V gehören ausschließlich an 12 V Gleichspannung, etwa an ein LED-Netzteil – nicht an einen Halogentrafo.
- Nach Lumen statt Watt ersetzen: Rund 100 lm (0,9–1 W LED) ersetzen die 10-W-Klasse, 180–200 lm (1,5–2 W) die 20-W-Klasse und 300 lm (2,2–2,4 W) die 28-W-Klasse. Achtung: Die Osram Halostar Starlite 20 W liefert laut Artikelangabe 300 lm – wer gleich hell bleiben will, nimmt die 300-lm-LED.
- Lichtfarbe passend zum Raum: Warmweiß (2.700 K, Code 827) für Wohnräume, Hotel und Gastronomie, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Küche, Bad, Schminkspiegel und Praxis, tageslichtweiß (6.000 K, Code 860) für Werkstatt und Hobbyraum.
- Profi-Qualität für Objekt und Zuhause – plus Spezialtypen: LED-Pins für Vitrinen, Ladenbau, Hotelzimmer und Praxen ebenso wie für Spiegelschrank, Dunstabzug und Leseleuchte daheim. Für Backöfen bleiben die ausgewiesenen Osram Halostar Standard-Halogenlampen Pflicht, für Mikroskope und Projektoren die 6-V- und 8-V-Gerätelampen von Osram Xenophot und Philips Focusline.
1. Sockel bestimmen: G4, GY6.35 oder G9?
Ziehen Sie das alte Leuchtmittel gerade aus der Fassung und messen Sie den Abstand der Stiftmitten: 4 mm und sehr dünne, gerade Stifte bedeuten G4. Bei 6,35 mm und spürbar dickeren Stiften haben Sie GY6.35, bei zwei gebogenen Ösen mit 9 mm Abstand eine G9-Lampe für 230 V. Oft steht die Angabe auch direkt auf Glas oder Sockel, zum Beispiel G4 12V 20W.
Ratgeber: G4 & GY6.35 auf LED umrüsten2. Spannung und Betriebsgerät prüfen
Lesen Sie am Trafo Ausgangsspannung, Typ und Lastbereich ab. Die meisten G4-Lampen brauchen 12 V; Geräte- und Projektionslampen laufen teils mit 6 oder 8 V und werden immer 1:1 nach Typnummer ersetzt. Für LED zählt die echte LED-Leistung gegen die Mindestlast des Trafos, nicht der Halogen-Vergleichswert. Reine DC-Lampen gehören an ein 12-V-LED-Netzteil. Den Tausch eines fest verdrahteten Trafos übernimmt eine Elektrofachkraft.
Ratgeber: LED-Trafo, Treiber & Netzteil3. Helligkeit und Lichtfarbe festlegen
Im Artikelnamen steht der Halogen-Vergleich direkt dabei: 1,8-20W bedeutet 1,8 W LED als Ersatz für 20 W Halogen. Vergleichen Sie zusätzlich die Lumen – 100, 180–200 oder 300 lm. Warmweiß (2.700 K) passt in Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotel und Restaurant, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) in Küche, Bad, an den Schminkspiegel und in die Praxis, tageslichtweiß (6.000 K) in Werkstatt und Hobbyraum.
Ratgeber: Watt in Lumen umrechnen4. Bauraum, Dimmen und Einsatzort klären
LED-Pins bauen oft etwas länger als die winzige Halogenkapsel – vergleichen Sie Länge und Durchmesser in den technischen Daten mit dem Platz in Glasschirm, Möbelleuchte oder Spiegelschrank. Zum Dimmen brauchen Sie ein Modell mit dem Zusatz dimmbar oder DIM sowie passenden Trafo und Dimmer. Im Backofen sind ausschließlich die als Backofenlampe ausgewiesenen Halogen-Typen richtig, keine LED.
Ratgeber: Backofen-, Kühlschrank- & DunstabzugslampeG4, GY6.35, G9 oder GU4? Den Stiftsockel sicher erkennen
G4 ist einer der kleinsten Lampensockel überhaupt und typisch für Halogen-Stiftlampen, auch Halogenkapseln oder Pin-Lampen genannt, und für deren LED-Nachfolger. Drei weitere Sockel werden besonders oft damit verwechselt:
G4
4 mm StiftabstandDas G in G4 steht für einen Stiftsockel mit zwei Kontaktstiften, die 4 für den Abstand der Stiftmitten in Millimetern. Die Stifte sind dünn und glatt; die Lampe wird gerade in die Fassung gesteckt und ebenso gerade herausgezogen – drehen ist nicht nötig.
GY6.35
6,35 mm · dickere StifteSieht ähnlich aus, hat aber 6,35 mm Stiftabstand und spürbar dickere Stifte; sitzt meist in stärkeren 12-V-Leuchten und Geräten.
G9
Ösen · 230 VZu erkennen an zwei gebogenen Ösen statt gerader Stifte – G9 läuft direkt an 230 V und ist mit G4 nicht austauschbar.
GU4
MR11 · 35 mmBezeichnet kleine Reflektorspots (MR11) mit 35 mm Durchmesser, keine Stiftlampen.
Ein Lineal am alten Leuchtmittel klärt die Frage in Sekunden; oft hilft auch die Aufschrift auf Glas oder Sockel. Wichtig bei Gerätelampen: Einige Mikroskop- und Projektionslampen tragen ebenfalls den Sockel G4, laufen aber mit 6 oder 8 V. Der passende Sockel allein genügt also nicht – Spannung und Leistung müssen ebenso stimmen.
12 V Niedervolt: Trafo, LED-Treiber, Mindestlast und AC/DC
G4-Lampen sind für Kleinspannung gebaut und dürfen nie direkt an 230 V betrieben werden. Zwischen Netz und Lampe sitzt immer ein Betriebsgerät: ein konventioneller Sicherheitstrafo, ein elektronischer Halogentrafo oder ein 12-V-LED-Treiber – in Möbel-, Spiegel- und Vitrinenleuchten oft unsichtbar im Korpus, bei Pendelleuchten im Baldachin. Beim Umstieg auf LED ist genau dieses Gerät der kritische Punkt: Eine G4-LED nimmt je nach Modell nur 0,9 bis 2,4 W auf.
Halogentrafo weiter nutzen
Elektronische Halogentrafos arbeiten erst ab einer Mindestlast stabil, die meist ein Vielfaches davon beträgt. Hängen statt zwei 20-W-Halogenstiften nur noch zwei LEDs mit je 2 W am Trafo, sieht er gerade 4 W – Flackern, Brummen, Aussetzer oder eine dunkle Leuchte sind die Folge. Konventionelle Trafos kennen meist keine Mindestlast, liefern bei sehr kleiner Last aber eine etwas höhere Ausgangsspannung.
→ Geprüfte Kombinationen nennen die Kompatibilitätslisten von Osram/Ledvance und Philips.
Auf LED-Treiber umrüsten
Die sicherste Lösung bei Neuplanung oder defektem Trafo ist ein 12-V-LED-Treiber ohne Mindestlast mit 15–20 % Leistungsreserve.
→ Den Tausch fest verdrahteter Betriebsgeräte übernimmt eine Elektrofachkraft.
Achten Sie außerdem auf die Stromart im Artikelnamen: AC/DC 12 V heißt, die Lampe verträgt Wechsel- und Gleichspannung; DC 12 V heißt, sie ist ausschließlich für Gleichspannung ausgelegt, also für LED-Netzteile und Konstantspannungs-Treiber.
G4 Halogen durch LED ersetzen: Lumenstufen statt Wattzahlen
Für die Helligkeit zählt der Lichtstrom in Lumen; die Wattzahl beschreibt nur noch den Verbrauch. Im Artikelnamen steht der Halogen-Vergleich direkt dabei: 1,8-20W bedeutet 1,8 W LED als Ersatz für einen 20-W-Halogenstift.
| Halogen-Klasse | Lichtstrom & Leistung | Modelle & Einsatz |
|---|---|---|
| 10 W | 10-W-Klasse: ca. 100 lm bei 0,9–1 W | Osram LED Pin Micro, LED Star Pin, LED Base PIN oder Philips CorePro LEDcapsule – für Schrank-, Möbel- und Vitrinenleuchten, Orientierungslicht und Treppenstufen. |
| 20 W | 20-W-Klasse: ca. 180–200 lm bei 1,5–2 W | Osram LED Base PIN, Bellalux PIN, Superstar PIN DIM, Ledvance LED Pin Performance, Philips CorePro LEDcapsule und Modee SMD LED – der Allrounder für Spiegelschrank, Leseleuchte, Seilsystem und Dunstabzugshaube. |
| 28 W | 28-W-Klasse: ca. 300 lm bei 2,2–2,4 W | Ledvance LED Pin Performance und Philips CorePro LEDcapsule – wenn es so hell bleiben soll wie mit einer kräftigen Halogen-Stiftlampe. |
Häufig übersehen: Die Osram Halostar Starlite 64425 S mit 20 W gibt laut Artikelangabe 300 lm ab. Wer genau diese Lampe ersetzt, greift zur 300-lm-LED und nicht zur 20-W-Klasse mit 200 lm – sonst wirkt die Vitrine nach dem Tausch spürbar dunkler. Ebenso ersetzt eine 100-lm-LED die Starlite 10 W mit 130 lm nur knapp; in hellen Umgebungen lohnt die nächsthöhere Stufe.
Bauraum, Abstrahlung und Dimmen: Passt die LED in Ihre Leuchte?
Halogen-Stiftlampen sind winzige Glaskapseln – eine LED braucht zusätzlich Platz für Chips und Elektronik. Prüfen Sie vor dem Tausch diese Punkte:
- Bauraum: LEDs bauen oft etwas länger oder breiter. Gerade in engen Glasschirmen, geschlossenen Möbelleuchten und Spiegelschränken Länge und Durchmesser aus den technischen Daten mit dem vorhandenen Platz vergleichen; der Längenfilter in der Produktliste hilft dabei. Die Micro-Varianten von Osram/Ledvance sind gezielt für knappen Bauraum ausgelegt.
- Abstrahlwinkel: Die Modelle liegen nah beieinander: 300° bis 360° sorgen dafür, dass die LED rundum leuchtet wie die alte Halogenkapsel, und klare Ausführungen erhalten das Funkeln in Glas- und Kristallleuchten. Modee führt zusätzlich eine Variante mit Silikonmantel.
- Dimmbarkeit: Zum Dimmen eignen sich nur Modelle mit dem Zusatz dimmbar oder DIM, etwa die Osram LED Superstar PIN DIM oder die Ledvance LED Pin 2-20W/840.
- Dimm-Kette bei 12 V: Drei Komponenten müssen zusammenspielen – dimmbare Lampe, dimmbarer Trafo bzw. LED-Treiber und ein passender Dimmer auf der 230-V-Seite, bei elektronischen Trafos meist ein Phasenabschnittdimmer.
- Halogen & Nicht-Dimmbare: Die Halogen-Typen der Serie Halostar Starlite sind laut Artikelname am geeigneten Trafo dimmbar. Nicht dimmbare LEDs gehören nie hinter einen Dimmer, auch nicht in voller Stellung.
Lichtfarben und Farbcodes 827, 840 und 860 verstehen
Halogen-Stiftlampen leuchten immer warmweiß mit rund 2.700 bis 2.800 K. Bei LED wählen Sie die Lichtfarbe bewusst: Die beiden letzten Ziffern des Farbcodes mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin, die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe, eine 8 bedeutet Ra 80 bis 89.
Warmweiß
8272.700 KWarmweiß, 2.700 K (Code 827): der Großteil unserer G4-LEDs und der direkte Halogen-Ersatz – für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Hotelzimmer, Restaurant und Bar.
Neutralweiß / kaltweiß
8404.000 KNeutralweiß / kaltweiß, 4.000 K (Code 840): Beide Begriffe – im Englischen Cool White – bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Klares, sachliches Licht für Küche, Badezimmer, Schminkspiegel, Homeoffice, Hausflur und Keller sowie für Praxis, Labor, Büro und Kühlvitrine.
Tageslichtweiß
8606.000 KTageslichtweiß, 6.000 K (Code 860): kühles, leicht bläuliches Licht für Werkstatt, Hobbyraum, Garage und Prüfplätze – nicht zu verwechseln mit kaltweiß (4.000 K).
In einer Anlage sollten alle Lampen eines Raums dieselbe Lichtfarbe und möglichst dieselbe Serie haben, damit zwischen benachbarten Leuchten keine sichtbaren Farbunterschiede entstehen.
Profi-Licht für Vitrine, Hotel und Praxis – und für Ihr Zuhause
Im Objekt sind G4-Lampen echte Arbeitstiere: Sie beleuchten Schmuck- und Uhrenvitrinen sowie Regal- und Thekenleuchten im Ladenbau, Spiegel- und Nachttischleuchten in Hotelzimmern, Bar- und Buffetvitrinen in der Gastronomie sowie Spiegel- und Schrankleuchten in Praxen und Kanzleien. Gerade dort rechnet sich LED schnell.
Rechenbeispiel (angenommene Werte): Eine Vitrinenleuchte mit 20 W Halogen läuft im Einzelhandel rund 3.000 Stunden im Jahr. Die LED mit 2 W spart 18 W, also 54 kWh pro Jahr und Brennstelle – bei 0,30 € je kWh rund 16 € Stromkosten. Bei 40 Brennstellen sind das über 640 € jährlich. Dazu kommt die Wartung: Die Halostar Starlite ist mit 2.000 Stunden angegeben und müsste in diesem Szenario etwa anderthalbmal pro Jahr getauscht werden.
Weniger Wärme in der Vitrine schont außerdem Lebensmittel, Kosmetik, Textilien und empfindliche Exponate. Für Hausverwaltungen, Hotels und Elektrobetriebe gibt es mehrere Modelle im 3er- oder 5er-Pack, damit eine Anlage einheitlich bestückt werden kann.
Dieselbe Profi-Qualität zahlt sich zu Hause aus: im Spiegelschrank im Badezimmer und am Schminkspiegel, in der Dunstabzugshaube in der Küche, in Lese- und Nachttischleuchten im Wohnzimmer und Schlafzimmer, in Glasleuchten über dem Esstisch, in Vitrinenschränken und Einbaumöbeln sowie in Seil- und Schienensystemen im Flur.
Auch im Wohnmobil, Wohnwagen oder auf dem Boot sind 12-V-G4-Leuchten verbreitet; prüfen Sie dort vorher, ob die Lampe für Gleichspannung und die Spannungsschwankungen des Bordnetzes freigegeben ist.
Backofenlampen, Halogen und Gerätelampen: Wo G4-Halogen weiter richtig ist
Nicht jede G4-Brennstelle lässt sich auf LED umstellen – in diesen drei Fällen bleibt Halogen die richtige Wahl:
Backofen
Im Backofen herrschen Temperaturen, für die LED-Stiftsockellampen nicht ausgelegt sind – hier gehören ausschließlich die als Backofenlampe ausgewiesenen Osram HALOSTAR Standard 64418 (10 W) und 64428 (20 W) hinein. Halogenkapseln nicht mit bloßen Fingern anfassen: Hautfett auf dem heißen Glas verkürzt die Lebensdauer – nehmen Sie ein Tuch oder die Verpackung.
Warmes Halogenlicht
Für Leuchten, die weiterhin Halogenlicht brauchen, führen wir die dimmbaren Osram Halostar Starlite mit 5, 10 und 20 W bei 12 V sowie eine 10-W-Variante für 6 V und die Halostar IRC 64417 mit 7 W, deren Infrarot-Beschichtung Wärmestrahlung auf die Wendel zurücklenkt.
Gerätelampen
Eine eigene Welt sind die Gerätelampen: Osram Xenophot HLX wie 64250 mit 20 W und 64265 mit 30 W bei 6 V, weitere Osram-Typen mit 6, 8 und 12 V sowie Philips Focusline Microprojection 5761 (30 W) und 7388 (20 W) für 6 V – in Mikroskopen, medizinischen und optischen Instrumenten und Projektionsgeräten. Hier entscheiden exakte Spannung, Leistung, Wendelgeometrie und die Freigabe des Geräteherstellers; Kürzel wie ESA, ESB, M/43 oder M/137 helfen beim Abgleich. Immer 1:1 nach Typnummer ersetzen.
Bei den LEDs setzen wir auf Markenqualität mit verlässlichen Datenblättern – Osram / Ledvance mit LED Base PIN, LED Pin Performance, LED Pin Micro, LED Star Pin, Bellalux PIN und Superstar PIN DIM, Philips mit CorePro LEDcapsule und Modee mit 360°-SMD-LEDs in drei Lichtfarben.
Direkt zur Technologie geht es über G4 LED-Leuchtmittel und G4 Halogenlampen; passende Betriebsgeräte finden Sie unter Vorschaltgeräte, Trafos und Treiber.
Vergleich: G4 LED-Pin vs. G4 Halogen-Stiftlampe (12 V)
| Merkmal | G4 LED-Pin (12 V) | G4 Halogen-Stiftlampe (12 V) |
|---|---|---|
| Sockel & Spannung | G4 (4 mm), 12 V – als AC/DC- oder reine DC-Ausführung | G4 (4 mm), meist 12 V; Gerätelampen auch 6 V oder 8 V |
| Betriebsgerät | LED-Treiber oder LED-geeigneter Trafo – Mindestlast beachten | Halogentrafo, elektronisch oder konventionell |
| Leistung beim 20-W-Ersatz | ca. 1,5 bis 2 W | 20 W |
| Lichtstrom | ca. 100 lm (10-W-Klasse), 180–200 lm (20-W-Klasse), 300 lm (28-W-Klasse) | Halostar Starlite: 55 lm (5 W), 130–145 lm (10 W), 300 lm (20 W) |
| Lebensdauer | Je nach Serie ein Vielfaches – Wert in den technischen Daten | Halostar Starlite: 2.000 h |
| Lichtfarben | Warmweiß (2.700 K), neutral-/kaltweiß (4.000 K), tageslichtweiß (6.000 K) | Warmweiß (ca. 2.700–2.800 K) |
| Baugröße | Oft etwas länger oder breiter – Maße vor dem Kauf prüfen | Sehr kompakte Glaskapsel |
| Wärme & Backofen | Wenig Wärme, schont Vitrinenware – nicht für Backöfen | Heiße Kapsel; ausgewiesene Typen für den Backofen |
| Dimmen | Nur Modelle mit Zusatz dimmbar oder DIM, mit passendem Trafo und Dimmer | Starlite am geeigneten Trafo mit passendem Dimmer dimmbar |
















































