UV-C Lampen (Entkeimung)
UV-C Lampen zur Entkeimung – ebenso gesucht als UVC-Röhre, Entkeimungslampe, germizide Lampe oder UV-C Ersatzlampe – erzeugen kurzwellige Strahlung bei 254 nm, die Bakterien, Viren, Hefen und Schimmelsporen in Luft, Wasser und auf Oberflächen inaktiviert. Hier finden Sie Original-Ersatzlampen von Philips (TUV T8, TUV TL Mini, TUV PL-S, TUV PL-L, TUV XPT) und Osram (Puritec HNS, ozonfrei OFR), vereinzelt ergänzt um Sylvania – mit den Sockeln G13, G5, G23, 2G7 und 2G11 sowie als 4-Pin Single Ended. Ob im Dauerbetrieb in Klima- und Lüftungsanlagen, Trink- und Prozesswasser, Lebensmittelbetrieben, Gastronomie, Hotellerie, Laboren und Arztpraxen oder zu Hause im Teichklärer im Garten, im Aquarium im Wohnzimmer, im Luftreiniger im Schlafzimmer oder in der Brunnenwasser-Entkeimung im Keller: Entscheidend sind der exakte Lampentyp aus dem Gerät und ein planmäßiger Wechsel – denn die UV-C-Leistung lässt nach, lange bevor die Lampe dunkel bleibt.
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Energieeffizienz
UV-Lampen: kurz erklärt
UV-A, UV-B, UV-C: drei Bereiche
- Wirkprinzip 254 nm: UV-C-Entkeimungslampen sind Quecksilber-Niederdrucklampen ohne Leuchtstoff. Ihre Hauptlinie bei 253,7 nm schädigt die Erbsubstanz (DNA/RNA) von Bakterien, Viren, Hefen und Schimmelsporen, die sich danach nicht mehr vermehren können – ganz ohne Chemie, Geschmack oder Geruch.
- Wirkung = Dosis: Entscheidend ist Bestrahlungsstärke mal Einwirkzeit (J/m² bzw. mJ/cm²). UV-C wirkt nur bei direktem Sichtkontakt; Staub, Kalk, Biofilm und Trübung schirmen ab. Für UV-Anlagen in der Trinkwasserversorgung fordert das DVGW-Arbeitsblatt W 294 zum Beispiel eine Referenzbestrahlung von 400 J/m².
- Ersatz nur typgleich: Tauschen Sie immer über Hersteller-Typ, Leistung, Sockel und Baulänge – etwa TUV 30W T8 (G13), TUV PL-S 9W 2P (G23), Puritec HNS S/E 9W (2G7) oder TUV PL-L 36W (2G11). HO-Typen (High Output) haben bei gleicher Länge mehr Leistung und brauchen ein passendes Betriebsgerät.
- Planmäßig wechseln: Viele Philips TUV- und Osram Puritec HNS-Typen sind laut Datenblatt für rund 9.000 Betriebsstunden Nutzlebensdauer ausgelegt – das entspricht etwa einem Jahr Dauerbetrieb. Die Lampe leuchtet danach oft noch blau, liefert aber spürbar weniger UV-C.
- Sicherheit zuerst: UV-C schädigt Augen und Haut. Lampen nur in geschlossenen oder abgeschirmten Geräten betreiben, nie zum Test frei einschalten. Osram Puritec OFR und die Philips TUV-Standardtypen sind ozonfrei, weil ihr Glas die ozonbildende 185-nm-Linie zurückhält.
- Profi-Technik für Objekt und Zuhause: Dieselben Lampen arbeiten in Klimaanlagen, Wasseraufbereitung, Lebensmittelbetrieben, Gastronomie, Hotellerie, Laboren und Praxen – und privat im Teichklärer im Garten, im Aquarium-UV-C-Klärer im Wohnzimmer oder Hobbyraum, im Luftreiniger im Schlafzimmer und in der Brunnenwasser-Entkeimung im Keller.
1. Typ, Sockel und Länge ablesen
Schalten Sie das Gerät stromlos, nehmen Sie die alte Lampe heraus und notieren Sie die komplette Aufschrift, etwa TUV 15W G15T8, TUV PL-S 9W/2P oder Puritec HNS L 36 W. Zählen Sie die Kontaktstifte und prüfen Sie, ob sie an beiden Enden (G13, G5) oder in einem Kompaktsockel (G23, 2G7, 2G11) sitzen. Messen Sie bei Stabröhren die Länge – gleiche Länge heißt nicht gleiche Leistung, HO-Typen sind bei identischem Maß stärker. Mit diesen drei Angaben finden Sie Ihre Lampe über die Filter in dieser Kategorie.
Ratgeber: Lampensockel-Übersicht2. Betriebsgerät und Zulassung prüfen
UV-C-Lampen sind Entladungslampen und laufen nur an einem Vorschaltgerät. 2-Pin-Kompaktlampen mit G23 haben den Starter im Sockel und arbeiten am konventionellen Vorschaltgerät (KVG), 4-Pin-Typen mit 2G7 am elektronischen Vorschaltgerät (EVG). Bei 2G11, HO-, Single-Ended- und XPT-Typen entscheidet das Datenblatt. In zertifizierten Trinkwasseranlagen ist die Lampe Teil der Gerätezulassung – dort gilt ausschließlich der vom Anlagenhersteller freigegebene Typ.
Ratgeber: Vorschaltgerät EVG, KVG, VVG3. Wechselintervall festlegen
Eine UV-C-Lampe verliert über die Betriebszeit an Strahlungsleistung, ohne dass man es sieht. Viele TUV- und Puritec-Typen sind auf rund 9.000 Stunden Nutzlebensdauer ausgelegt, also etwa ein Jahr Dauerbetrieb. In Klimatechnik, Lebensmittel- und Wasseranlagen hat sich der jährliche Tausch nach Betriebsstundenzähler bewährt; Facility Management und Hausverwaltungen tauschen alle Lampen einer Anlage gemeinsam. Privat gilt: Die Lampe im Teichklärer jedes Frühjahr erneuern.
Ratgeber: Welche UV-C-Lampe brauche ich?4. Sicher wechseln, reinigen und entsorgen
Lampe nur im ausgeschalteten, abgekühlten Gerät tauschen und niemals außerhalb des Gehäuses einschalten. Neue Lampen mit Handschuhen anfassen; Lampenkolben und Quarzhüllrohr bei jeder Wartung fettfrei mit Isopropanol reinigen, denn Fingerabdrücke, Staub und Kalk schlucken UV-C. Alte Lampen enthalten Quecksilber und gehören zur Altlampen-Sammelstelle oder zum Wertstoffhof, nicht in den Hausmüll.
Ratgeber: Sicherheitsregeln für UV-CWie UV-C-Lampen entkeimen: 254 nm, UV-Dosis und Inaktivierung
UV-C-Entkeimungslampen sind Quecksilber-Niederdrucklampen ohne Leuchtstoffbeschichtung. Ihr Spezialglas lässt die kurzwellige Hauptlinie bei 253,7 nm – in der Praxis kurz 254 nm – nahezu ungehindert durch.
Wirkprinzip
DNA / RNADiese Wellenlänge liegt nahe am Absorptionsmaximum der Erbsubstanz: Die Strahlung verknüpft benachbarte Basen in DNA und RNA fehlerhaft miteinander, sodass sich Bakterien, Viren, Hefen und Schimmelsporen nicht mehr vermehren können – sie gelten als inaktiviert.
UV-Dosis
J/m² · mJ/cm²Maßgeblich für den Entkeimungserfolg ist die UV-Dosis, also Bestrahlungsstärke mal Einwirkzeit, angegeben in J/m² oder mJ/cm². Jeder Mikroorganismus braucht eine eigene Dosis.
Log-Stufen
1 log = 90 %Fachleute rechnen in Log-Stufen – 1 log entspricht 90 %, 3 log entsprechen 99,9 % Keimreduktion.
Trinkwasser
DVGW W 294Für UV-Geräte in der Trinkwasserversorgung verlangt das DVGW-Arbeitsblatt W 294 zum Beispiel eine Referenzbestrahlung von 400 J/m² (40 mJ/cm²).
Das bläuliche Leuchten stammt von sichtbaren Quecksilberlinien und sagt nichts über die tatsächliche UV-C-Leistung aus. Weil die Bestrahlungsstärke mit dem Abstand deutlich abnimmt und UV-C weder um Ecken noch durch Schmutzschichten wirkt, legt der Gerätehersteller Lampenleistung, Abstand und Verweilzeit fest.
Für Betreiber heißt das: Immer exakt den vorgesehenen Lampentyp einsetzen – eine schwächere oder abweichende Lampe senkt die Dosis, ohne dass man es sieht.
Bauformen und Sockel im Sortiment: von der TUV T8 bis zur Puritec HNS L
Unser Sortiment stammt überwiegend von Philips und Osram, vereinzelt ergänzt um Sylvania. Die wichtigsten Bauformen im Überblick:
- Stabröhren T8 mit Sockel G13: Philips TUV 15W, 25W, 30W, 36W, 55W und 75W sowie Osram Puritec HNS 15W und 30W – der Klassiker in Lüftungskanälen, Umluftgeräten, Sicherheitswerkbänken und Durchflussreaktoren.
- Kleine Stabröhren T5 (TL Mini) mit Sockel G5: Philips TUV TL Mini 4W, 6W, 8W, 11W und 16W in 2-Pin-Ausführung – typisch für kompakte Luft- und Wasserentkeimer sowie Teich- und Aquarienklärer.
- Single-Ended-Röhren mit vier Stiften an einem Ende (4P SE): Philips TUV TL Mini 16W und 20W sowie TUV 25W, 40W und 75W HO – beliebt in Wasserentkeimern, weil sie sich einseitig in ein Quarzhüllrohr schieben lassen.
- Kompaktlampen PL-S: 2-Pin mit Sockel G23 (Philips TUV PL-S 7W und 9W, Osram Puritec HNS 5W, 7W, 9W und 11W) sowie 4-Pin mit Sockel 2G7 (TUV PL-S 9W 4P, Puritec HNS S/E 7W und 9W).
- Lange Kompaktlampen PL-L mit Sockel 2G11: Philips TUV PL-L 18W, 24W, 36W, 55W und 60W HO sowie Osram Puritec HNS L 24 W und 36 W – viel UV-C-Leistung auf kurzer Baulänge.
Für Anlagen mit hohem Durchsatz ergänzt die Hochleistungsröhre Philips TUV XPT 130W 4P das Programm. Wichtig: Gleiche Baulänge bedeutet nicht gleiche Leistung. HO-Typen (High Output) liefern bei identischem Maß mehr UV-C und brauchen ein darauf abgestimmtes Betriebsgerät.
Typbezeichnung entschlüsseln: G30T8, 2P, 4P, SE, HO und OFR
Die Klammerangaben in unseren Artikelnamen – etwa tuv 30w G30t8 – folgen der international verbreiteten Kurzschreibweise:
| Kürzel | Bedeutung | Praxis |
|---|---|---|
| G | germicidal (keimtötend) | Die Zahl dahinter nennt die Nennleistung in Watt. |
| T8 / T5 | Rohrdurchmesser in Achtelzoll | Rund 26 mm bzw. 16 mm. |
| 2P | Zwei Kontaktstifte | Je Röhrenende bei der TL Mini mit G5, im Kompaktsockel bei der PL-S mit G23 und eingebautem Starter. |
| 4P | 4-Stift-Sockel | Etwa 2G7 und 2G11. |
| SE | Single Ended | Alle Kontakte sitzen an einem Ende. |
| HO | High Output | Erhöhte Leistung bei gleicher Bauform. |
| OFR | ozone free (Osram) | Das Glas hält die ozonbildende 185-nm-Linie zurück. |
| HNS S/E | 4-Pin-Kompaktlampe (Osram) | Für elektronische Vorschaltgeräte. |
| HNS L | Lange Kompaktform (Osram) | Mit Sockel 2G11. |
Bei einzelnen Philips-Typen weicht die Wattangabe in der Klammer vom Handelsnamen ab – maßgeblich sind dann Typ, Sockel und Länge laut Datenblatt.
Betriebsgerät, Temperatur und Luftstrom: Was die UV-C-Leistung bestimmt
UV-C-Lampen sind Entladungslampen und brauchen ein Vorschaltgerät, das Zündung und Lampenstrom regelt.
KVG/VVG mit Starter
2-Pin-Kompaktlampen mit G23 haben den Starter im Sockel und laufen am konventionellen Vorschaltgerät (KVG/VVG). T8- und TL-Mini-Röhren arbeiten je nach Gerät am KVG mit Starter oder am EVG.
→ Starter im Sockel, KVG/VVG genügt
EVG
4-Pin-Kompaktlampen mit 2G7 sind für elektronische Vorschaltgeräte (EVG) ausgelegt. Bei 2G11 hängt es von Leistung und Datenblatt ab – vier Stifte allein legen das Betriebsgerät nicht fest. HO-, Single-Ended- und XPT-Typen benötigen in der Regel speziell abgestimmte Betriebsgeräte des Anlagenherstellers.
→ Betriebsgerät laut Datenblatt wählen
Ein falsches oder gealtertes Vorschaltgerät verkürzt die Lebensdauer und senkt die Strahlungsleistung. Ersatz finden Sie unter Vorschaltgeräte, Trafos & Treiber und Starter.
Weniger bekannt ist der Temperatureinfluss: Niederdrucklampen erreichen ihre höchste UV-C-Ausbeute bei einer Kolbenwandtemperatur von etwa 40 °C. In kalten Zuluftkanälen, bei hoher Strömungsgeschwindigkeit oder in kühlem Brunnenwasser sinkt die Strahlungsleistung spürbar – deshalb sitzen Lampen in Wasserentkeimern in einem Quarzhüllrohr, und Hersteller dimensionieren Anlagen mit Reserve.
Staub, Fett und Kalk auf Lampe oder Hüllrohr wirken wie ein Filter. Planen Sie bei jedem Wartungsgang eine fettfreie Reinigung mit Isopropanol und fusselfreiem Tuch ein und fassen Sie neue Lampen nur mit Handschuhen an.
Wechselintervall: Warum eine leuchtende UV-C-Lampe trotzdem fällig ist
Eine UV-C-Lampe fällt selten schlagartig aus. Viel häufiger leuchtet sie weiter, liefert aber weniger UV-C, weil Glas und Elektroden altern.
Hinweis: Hersteller geben deshalb eine Nutzlebensdauer an – bei vielen Philips TUV- und Osram Puritec HNS-Typen rund 9.000 Betriebsstunden; Hochleistungstypen können abweichen, verbindlich ist das Datenblatt. Das entspricht ziemlich genau einem Jahr Dauerbetrieb mit 8.760 Stunden.
In Klimaanlagen, Wasseraufbereitung, Lebensmittel- und Pharmabetrieben hat sich deshalb der planmäßige Jahrestausch bewährt, dokumentiert über einen Betriebsstundenzähler oder das Wartungsprotokoll. Häufiges Ein- und Ausschalten belastet die Elektroden zusätzlich und verkürzt die Lebensdauer.
Für Facility Management, Hausverwaltungen und Elektrobetriebe lohnt es sich, gleiche Typen gebündelt zu bestellen und alle Lampen einer Anlage gemeinsam zu tauschen: Die Dosis bleibt über alle Strahler gleichmäßig, Wartungseinsätze werden planbar, und Ersatz liegt beim nächsten Termin bereit.
Dieselbe Regel gilt zu Hause – die Lampe im Teichklärer oder Aquarium-UV-C-Gerät gehört zu Saisonbeginn erneuert, auch wenn sie noch blau schimmert.
Sicherheit, Ozon und Materialschutz im Betrieb
UV-C-Strahlung ist für Augen und Haut gefährlich. Betreiben Sie UV-C-Lampen deshalb nur in geschlossenen Geräten, Kanälen und Reaktoren oder in abgeschirmten Anlagen mit Sicherheitsabschaltung; offene Raumbestrahlung kommt nur in unbelegten Räumen mit Zugangssicherung infrage.
Augen & Haut
Schon eine kurze direkte Bestrahlung kann eine schmerzhafte Horn- und Bindehautentzündung (Photokeratitis, umgangssprachlich Verblitzen) auslösen, deren Beschwerden oft erst Stunden später einsetzen, dazu Hautrötungen ähnlich einem Sonnenbrand.
Ozon
Ozon entsteht nur durch die kurzwellige 185-nm-Linie. Osram Puritec OFR und die Philips TUV-Standardtypen filtern sie über ihr Glas heraus und gelten als ozonfrei; bei Hochleistungstypen prüfen Sie das Datenblatt.
Materialschutz
Achten Sie auf den Materialschutz: UV-C lässt viele Kunststoffe, Gummidichtungen, Lacke und Textilien verspröden oder vergilben. In Gehäusen und Reflektoren haben sich UV-beständige Werkstoffe wie Aluminium und Edelstahl bewährt.
Im gewerblichen Betrieb gilt die Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung (OStrV) mit Gefährdungsbeurteilung und Expositionsgrenzwerten; für UV-C-Umluftgeräte beschreibt die DIN/TS 67506 Anforderungen an Aufbau und Prüfung. Pflanzen und Haustiere dürfen ebenfalls nicht direkt bestrahlt werden.
Profi-Entkeimung für Objekt und Gewerbe – und für Garten, Aquarium und Ihr Zuhause
Im gewerblichen Einsatz halten UV-C-Lampen Kühlregister, Wärmetauscher und Lüftungskanäle frei von Biofilm, entkeimen Trink-, Brunnen-, Prozess- und Kühlwasser, sichern Hygiene in Bäckereien, Fleischverarbeitung, Molkereien und Getränkeabfüllung und arbeiten in Sicherheitswerkbänken, Laboren, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen. Auch Hotellerie und Gastronomie setzen auf UV-C-Umluftgeräte in Gasträumen und Küchen.
Dieselbe Profi-Qualität arbeitet zu Hause: im UV-C-Teichklärer im Garten gegen grünes Schwebealgenwasser, im UV-C-Klärer am Aquarium im Wohnzimmer oder Hobbyraum, im Luftreiniger mit UV-C-Modul im Schlafzimmer oder Homeoffice, im Untertisch-Wasserentkeimer in der Küche und in der UV-Anlage für Brunnen- oder Hauswasser im Keller. Viele Teichklärer nutzen PL-S-Lampen mit G23 oder TL-Mini-Röhren mit G5 – vergleichen Sie Aufschrift und Sockel der alten Lampe.
Wichtig zur Abgrenzung: UV-C-Lampen sind keine Beleuchtung und haben keine Lichtfarbe wie diese:
Warmweiß
Raumlicht2.700–3.000 Kwarmweiß (2.700–3.000 K) – Lichtfarbe für Beleuchtung, nicht für UV-C.
Neutralweiß
Raumlicht4.000 Kneutralweiß bzw. kaltweiß – beides dieselbe Farbtemperatur von 4.000 K.
Tageslichtweiß
Raumlicht6.000–6.500 Ktageslichtweiß (6.000–6.500 K) – ebenfalls reine Beleuchtung.
Für Raumlicht in Küche, Keller, Garage oder Werkstatt wählen Sie Leuchtstoffröhren oder LED, für Insektenfallen und Aushärtung die UV-A-Lampen. Ausgediente UV-C-Lampen enthalten Quecksilber und gehören zur Altlampen-Sammelstelle oder zum Wertstoffhof, nie in den Hausmüll.
Vergleich: UV-C-Entkeimungslampe vs. chemische Desinfektion
| Merkmal | UV-C Lampen (Entkeimung) | Chemische Desinfektion (z. B. Chlor) |
|---|---|---|
| Wirkprinzip | Physikalisch: 254-nm-Strahlung schädigt DNA/RNA, Keime können sich nicht mehr vermehren | Chemisch: Wirkstoff oxidiert bzw. zerstört Zellbestandteile |
| Zusätze und Rückstände | Keine – kein Geschmack, kein Geruch, keine Nebenprodukte im Wasser | Wirkstoffreste und mögliche Nebenprodukte, oft mit Geruch oder Geschmack |
| Depotwirkung | Keine – wirkt nur im bestrahlten Bereich | Wirkt im Leitungsnetz bzw. auf der Fläche nach |
| Wirkung bei Schatten und Trübung | Nur bei Sichtkontakt; Staub, Kalk, Biofilm und Trübung schirmen ab | Erreicht auch verdeckte Stellen, sofern sie benetzt werden |
| Wirksamkeitskontrolle | UV-Sensor oder Betriebsstundenzähler, Lampentausch nach Datenblatt | Konzentration regelmäßig messen und Dosierung nachstellen |
| Laufender Aufwand | Strom, Reinigung, Lampenwechsel etwa jährlich bei ca. 9.000 h Nutzlebensdauer | Laufender Nachkauf, Dosiertechnik, Lagerung nach Gefahrstoffrecht |
| Arbeitsschutz | Augen- und Hautschutz, Abschirmung, OStrV | Hautkontakt, Dämpfe, Betriebsanweisung nach Gefahrstoffverordnung |
| Typische Einsatzorte | Klima- und Lüftungstechnik, Trink- und Prozesswasser, Lebensmittelbetrieb, Labor, Teich, Aquarium | Flächendesinfektion, Schwimmbad, Netzdesinfektion im Leitungssystem |
| Entsorgung | Quecksilberhaltig: Altlampen-Sammelstelle oder Wertstoffhof | Reste und Gebinde nach Herstellerangabe bzw. als Sonderabfall |




















































