Wer Anlagen zur Entkeimung betreibt, braucht eine UV-C-Quelle mit hoher Leistung und kalkulierbarer Standzeit. Die Philips TUV XPT SE 335W 4P Entkeimung bringt 335 Watt auf 1.500 Millimetern Länge mit und richtet sich an Instandhalter in Gewerbe, Industrie und Facility Management. Auch technisch versierte Selbstbauer, die in Hobbykeller, Werkstatt oder Garten eine geschlossene Desinfektionsanlage betreiben, finden hier Profi-Technik.
335 Watt UV-C auf 1.500 mm: Die Eckdaten im Überblick
Die Röhre misst 1.500 mm in der Länge bei 32 mm Durchmesser und wiegt netto etwa 515 Gramm. Sie arbeitet mit einer Lampenspannung von 72 bis 80 V und einem Lampenstrom von 3,06 A. Der Ausstrahlungswinkel von 360° bedeutet, dass die Strahlung rundum von der Röhre abgegeben wird. Mit vier Pins (4P) verlangt sie eine passende Fassung und ein darauf abgestimmtes Vorschaltgerät. Die Nennlebensdauer liegt bei 12.000 Stunden; im Dauerbetrieb sind das rechnerisch gut 16 Monate bis zum planmäßigen Lampenwechsel. Das Datenblatt können Sie direkt auf der Produktseite herunterladen.
Vorschaltgerät, Installation und UV-C-Schutz
Diese Lampe läuft nicht direkt am 230-V-Netz. Sie benötigt ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG), das für 335-W-UV-C-Lampen mit 3,06 A Lampenstrom und 72 bis 80 V Lampenspannung ausgelegt ist. Ein Betrieb an KVG oder VVG kommt nur infrage, wenn der Hersteller des Betriebsgeräts dies für diesen Lampentyp ausdrücklich freigibt. Montage, Lampenwechsel und Funktionsprüfung gehören im spannungsfreien Zustand in die Hände einer Elektrofachkraft. UV-C-Strahlung schädigt Augen und Haut: Die Röhre darf nur in geschlossenen, abgeschirmten Anlagen oder mit sicherem Personenausschluss betrieben werden. Für Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Kinderzimmer ist eine freistrahlende UV-C-Röhre ausdrücklich nicht geeignet.
Das Datenblatt führt die Lampe als dimmbar. In der Praxis gelingt das nur mit einem EVG, das ausdrücklich für das Dimmen dieses Lampentyps freigegeben ist; planen Sie die Steuerung deshalb gemeinsam mit Ihrer Elektrofachkraft.
Einsatzfelder vom Gewerbebetrieb bis zum Hobbykeller
Facility-Management-Teams, Hausverwaltungen und Haustechniker in Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel oder kommunalen Einrichtungen setzen UV-C-Module ein und tauschen verbrauchte Lampen nach Wartungsplan. Wer Ersatz für eine vorhandene 335-W-Röhre sucht, vergleicht Länge, Pinzahl, Lampenstrom und Spannung mit dem Typenschild der Anlage. Profi-Qualität lässt sich auch privat nutzen: Im Keller oder Hobbyraum, in der Garage, in der Werkstatt oder im Garten betreiben technikaffine Anwender eigene, vollständig gekapselte Entkeimungsmodule. Entscheidend bleibt in jedem Fall der sichere Aufbau mit Abschirmung und geprüfter Elektrik.
Fünf Vorteile der TUV XPT SE im Betrieb
- Hohe Leistung pro Röhre: 335 W Systemleistung in einer einzigen Lampe halten die Zahl der Fassungen je Anlage überschaubar.
- Planbare Wartung: 12.000 Stunden Nennlebensdauer lassen sich als feste Wechselintervalle in den Instandhaltungsplan übernehmen.
- Rundum-Abstrahlung: Der Ausstrahlungswinkel von 360° gibt die Strahlung rundum entlang der 1.500 mm langen Röhre ab.
- Kompakter Durchmesser: Mit nur 32 mm Durchmesser und rund 515 g Gewicht lässt sich die Röhre auch in engen Gehäusen handlich einsetzen.
- Dimmbar mit passendem EVG: Laut Datenblatt dimmbar, sobald ein ausdrücklich dafür freigegebenes Vorschaltgerät zum Einsatz kommt.
Vor der Bestellung: Fassung, EVG und Entsorgung
Prüfen Sie vor dem Kauf, ob Lampenfassung, Vorschaltgerät und Anlagengehäuse zu den Abmessungen und elektrischen Werten dieser Röhre passen. Im Zweifel hilft der Abgleich mit der Bezeichnung der bisher verbauten Lampe. Als Gasentladungslampe enthält die Röhre in der Regel Quecksilber, deshalb gehört sie nach dem Einsatz nicht in den Hausmüll, sondern in die Rücknahme über Sammelstellen oder den Fachhandel. Handhaben Sie das Glas vorsichtig und tragen Sie beim Wechsel Handschuhe sowie Augenschutz. Wer mehrere Anlagen betreut, hält sinnvollerweise eine Reservelampe vor.

