In 3 Schritten zum passenden GU5.3-Spot
- Welche Lichtfarbe?
- Welche Halogen-Leistung ersetzen?
- Dimmen?
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GU5.3 LED Leuchtmittel – ebenso gesucht als GU5.3 LED Lampen, GU5.3 LED Spots, in den Schreibweisen GU 5.3 und GU5,3 oder als MR16 LED-Reflektoren – sind der direkte Ersatz für 12-V-Halogenspots mit 20, 35, 43 oder 50 W. Sie stecken mit zwei dünnen Stiften im 5,33-mm-Abstand in der Fassung und laufen mit 12 V Niedervolt über einen Trafo oder LED-Treiber – also nicht direkt an 230 V wie GU10. Ob im Dauerbetrieb in Hotellerie, Gastronomie, Ladenbau, Vitrinen, Museen und Praxen oder zu Hause in Einbaustrahlern, Möbelleuchten und Seilsystemen in Wohnzimmer, Küche, Badezimmer und Flur: Hier finden Sie Marken-Spots von Osram/Ledvance, Philips und Modee mit 200 bis 660 Lumen, Abstrahlwinkeln von 10° bis 120°, vielen dimmbaren Modellen und Lichtfarben von warmweiß (2.700–3.000 K) über neutralweiß / kaltweiß (4.000 K) bis tageslichtweiß (6.000–6.500 K).
In 3 Schritten zum passenden GU5.3-Spot
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Energieeffizienz
Nehmen Sie den alten Spot heraus und schauen Sie auf Stifte und Durchmesser: Zwei dünne, gerade Pins mit 5,33 mm Abstand und ein Reflektor mit rund 50 mm Durchmesser bedeuten GU5.3 (MR16). Stehen die Pins nur 4 mm auseinander und misst der Reflektor 35 mm, haben Sie GU4 (MR11). Dicke Stifte mit verdickten Köpfen zum Eindrehen gehören zu GU10 für 230 V, ein großer 111-mm-Reflektor mit 53 mm Pin-Abstand ist G53 (AR111). Die Aufschrift 12 V auf dem Trafo bestätigt die Niedervolt-Anlage.
Ratgeber: 12-Volt-LED & Niedervolt wählenLesen Sie Typ und Lastbereich am vorhandenen Betriebsgerät ab, zum Beispiel 35–105 W bei einem elektronischen Halogentrafo. Für die Mindestlast zählt die tatsächliche LED-Leistung, nicht der Halogen-Vergleichswert im Artikelnamen. Liegt die Summe aller Spots darunter, ist ein 12-V-LED-Treiber die stabile Lösung; ob ein Spot am vorhandenen Trafo läuft, zeigt die Kompatibilitätsliste des Herstellers. Den Tausch eines fest verdrahteten Trafos übernimmt eine Elektrofachkraft.
Ratgeber: LED-Trafo, Treiber & NetzteilIm Artikelnamen steht der Halogen-Vergleich direkt dabei: „6,1-50W“ heißt, 6,1 W LED ersetzen einen 50-W-Halogenspot – achten Sie zusätzlich auf den Lumenwert. Für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotel und Restaurant passt warmweiß (2.700–3.000 K), für Küche, Bad, Schminkspiegel, Homeoffice, Praxis und Verkaufstheke neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K). Eine 9 als erste Ziffer im Farbcode (etwa 927 oder 940) steht für besonders natürliche Farbwiedergabe ab Ra 90.
Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin10° und 24° setzen scharfe Akzente auf Bilder, Schmuck, Uhren und Exponate, 36° ist der klassische Halogenwinkel für Einbaustrahler, 60° bis 120° leuchten Küche, Flur oder Bad mit wenigen Spots gleichmäßig aus. Wer dimmen möchte, wählt einen Spot mit dem Zusatz „dimmbar“ und prüft, dass auch Trafo bzw. Treiber und Dimmer zusammenpassen – bei 12-V-Anlagen sitzt der Dimmer meist auf der 230-V-Seite vor dem Betriebsgerät.
Ratgeber: Abstrahlwinkel erklärtOb Sie GU5.3, GU 5.3 oder GU5,3 schreiben – gemeint ist immer derselbe international genormte Stiftsockel. Das „G“ kennzeichnet einen Sockel mit zwei Kontaktstiften (Bipin), die Zahl den Pin-Abstand von 5,33 mm. Die beiden geraden Stifte sind mit rund 1,5 mm (genormte Toleranz etwa 1,45 bis 1,65 mm) deutlich dünner als bei GU10; sie werden in die Fassung gesteckt, nicht gedreht.
Die passende Lampenform heißt MR16: „MR“ steht für Multifaceted Reflector, einen in viele kleine Facetten unterteilten Hohlspiegel, die 16 für den Durchmesser in Achtelzoll. 16 × 3,175 mm ergeben rund 50 bis 51 mm, weshalb Hersteller dieselbe Bauform auch MR51 nennen. Die Gesamtlänge liegt je nach Modell typischerweise bei etwa 46 bis 50 mm; LED-Spots mit Kühlkörper bauen manchmal etwas länger, deshalb lohnt bei flachen Einbaudosen ein Blick auf die Maße in den technischen Daten.
| Sockel | Bauform & Maße | Praxis |
|---|---|---|
| GU4 | Das kleinere MR11 bzw. MR35 mit 35 mm Durchmesser und 4 mm Stiftabstand | Meist Sockel GU4, passt nicht in GU5.3-Fassungen |
| G53 | Der große AR111-Reflektor mit Sockel G53: 111 mm Durchmesser, 53 mm Pin-Abstand | Ebenfalls 12 V, aber deutlich größere Bauform |
| GU10 | Der GU10-Sockel der 230-V-Spots, Bauform PAR16, 10 mm Stiftabstand | Bajonett mit Drehverschluss statt Steckfassung |
GU5.3 LED Leuchtmittel arbeiten mit 12 V Niedervolt. Zwischen 230-V-Netz und Lampe sitzt deshalb immer ein Betriebsgerät: ein konventioneller (magnetischer) Sicherheitstrafo, ein elektronischer Halogentrafo oder ein LED-Treiber.
Der häufigste Grund, warum neue LED-Spots am alten Trafo flackern, brummen oder gar nicht leuchten, ist die Mindestlast. Praxisbeispiel: Der weit verbreitete Osram Halotronic Mouse HTM 105/230-240 arbeitet in einem Lastbereich von 35 bis 105 W. Früher hingen daran etwa zwei 35-W-Halogenspots mit zusammen 70 W – ideal. Mit zwei LED-Spots zu je 3,4 W sieht der Trafo nur noch 6,8 W, also weniger als ein Fünftel seiner Mindestlast.
→ Maßgeblich ist die tatsächlich aufgenommene LED-Leistung, nicht der Halogen-Vergleichswert im Artikelnamen.
Die sauberste Lösung bei Neuinstallation oder defektem Trafo ist ein 12-V-LED-Treiber ohne Mindestlast – vorausgesetzt, der Spot ist laut Datenblatt für Gleichspannung (12 V AC/DC) freigegeben.
→ Alte Halogen- und neue LED-Spots gehören nicht gemischt an denselben Trafo.
Bei der Obergrenze gilt umgekehrt Vorsicht: Einschaltströme und Blindleistung der LED-Elektronik belasten den Trafo stärker, als die Wattzahl vermuten lässt. Planen Sie deshalb 15–20 % Leistungsreserve ein, addieren Sie Halogen-Vergleichswerte nie über die Trafo-Nennleistung hinaus und halten Sie sich an die maximale Spotanzahl aus der Kompatibilitätsliste des Herstellers.
Konventionelle Trafos mit Ringkern oder Blechpaket kennen meist keine Mindestlast, liefern bei sehr kleiner Last aber etwas mehr als 12 V; auch hier gibt das Datenblatt des Spots Auskunft. Arbeiten an fest installierten Trafos gehören in die Hände einer Elektrofachkraft.
Ein klassischer 12-V-Halogenreflektor wie die Osram Decostar 51 mit 20, 35 oder 50 W lässt sich in den meisten Leuchten 1:1 gegen einen GU5.3 LED-Spot tauschen – Sockel und Spannung bleiben gleich, nur der Trafo muss mitspielen (siehe oben). Für die Helligkeit zählt der Lichtstrom in Lumen; die Wattzahl beschreibt nur noch den Verbrauch. Die Artikel in dieser Kategorie zeigen diese typischen Stufen:
Ersatz für 20 W Halogen: ca. 200–230 lm bei 2–3,6 W LED – für Möbel- und Vitrinenbeleuchtung, Leseecken, Nischen, Treppenstufen und mehrflammige Seilsysteme.
Ersatz für 35 W Halogen: ca. 345–490 lm bei 3,3–6,7 W LED – der Allrounder für Einbaustrahler in Wohnzimmer, Schlafzimmer, Flur, Hotelzimmer und Gastraum.
Ersatz für 43 W Halogen: ca. 485–520 lm bei 4,9–7,5 W LED – die Zwischenstufe für etwas höhere Decken, Theken und Empfangsbereiche.
Ersatz für 50 W Halogen: ca. 620–660 lm bei 5,3–8 W LED – kräftiges Licht für Küche, Bad, Schaufenster, Verkaufsflächen und Decken ab rund 2,80 m.
Den Halogen-Vergleich lesen Sie direkt im Artikelnamen ab: „3,4-35W“ bedeutet 3,4 W LED als Ersatz für einen 35-W-Halogenspot. Für den Wechsel schalten Sie die Leuchte stromlos und lassen einen Halogenspot einige Minuten abkühlen.
Meist hält ein Federring oder Sprengring den Spot im Einbaurahmen; danach ziehen Sie die Lampe gerade aus der Steckfassung – drehen ist bei GU5.3 nicht nötig. Prüfen Sie dabei gleich, ob die Einbautiefe für den neuen Spot reicht.
Halogenspots gab es praktisch nur in einer Lichtfarbe – bei LED wählen Sie bewusst. Der dreistellige Code im Artikelnamen verrät zwei Werte: Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe, 8 bedeutet Ra 80–89, 9 bedeutet Ra 90 und mehr, sodass Hauttöne, Speisen, Holz und Textilien natürlich wirken. Die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin:
Warmweiß, 2.700 K (Code 827/927): das gemütliche, leicht gelbliche Licht, das dem Halogenspot am nächsten kommt – für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Restaurant, Bar und Hotelzimmer.
Warmweiß, 3.000 K (Code 830/930): eine Spur klarer, ohne kühl zu wirken – beliebt in modernen Wohnräumen, Fluren, Boutiquen und Empfangsbereichen.
Neutralweiß / kaltweiß, 4.000 K (Code 840/940): Beide Begriffe – im Englischen Cool White – bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Das klare, sachliche Weiß passt in Küche, Badezimmer und an den Schminkspiegel, ins Homeoffice, in Hausflur und Keller sowie in Büro, Praxis und Verkaufsraum.
Tageslichtweiß, 6.000–6.500 K (Code 860/865): kühles, leicht bläuliches Licht für Werkstatt, Hobbyraum, Garage und Prüfplätze – nicht zu verwechseln mit kaltweiß (4.000 K).
Eine Besonderheit ist die Philips Master LEDspot ExpertColor: Mit einem Farbwiedergabeindex von CRI 97 eignet sie sich für Galerien, Museen, Juweliere und hochwertige Auslagen, in denen jede Farbnuance zählt.
Bei gleicher Lumenzahl wirkt ein enger Spot im Lichtkegel deutlich heller als ein breiter, weil sich derselbe Lichtstrom auf eine kleinere Fläche verteilt. Wählen Sie den Winkel deshalb nach der Aufgabe:
| Winkel | Lichtwirkung | Praxis |
|---|---|---|
| 10° und 24° | Bündeln das Licht | Schmuck, Uhren, Gemälde, Skulpturen und Vitrinen |
| 36° | Entspricht dem klassischen Halogen-Einbaustrahler | Die meisten Decken in Wohnraum und Gastronomie |
| 60°, 100° und 120° | Verteilen das Licht weich | Küche, Bad, Flur oder Möbel, in denen eine Fläche gleichmäßig hell sein soll |
Als Faustformel entspricht der Durchmesser des Lichtkegels etwa 2 × Abstand × tan(Winkel ÷ 2) – ein 36°-Spot erzeugt in 2 m Abstand einen Lichtkreis von rund 1,3 m.
Zum Dimmen brauchen Sie bei 12 V drei passende Komponenten: einen Spot mit dem Zusatz „dimmbar“, einen dimmbaren Trafo bzw. LED-Treiber und einen dazu passenden Dimmer, der meist auf der 230-V-Seite vor dem Betriebsgerät sitzt. Elektronische Trafos werden üblicherweise per Phasenabschnitt gedimmt; welche Kombination zuverlässig funktioniert, nennen die Kompatibilitätslisten von Osram/Ledvance und Philips. Besonders stimmungsvoll sind Philips DimTone-Spots, deren Licht beim Herunterdimmen ähnlich wie bei Halogen wärmer wird.
GU5.3 LED Spots sind das bewährte Werkzeug für Akzentlicht im Objekt. In Hotels, Restaurants, Bars und Cafés setzen sie Tische und Theken in Szene, im Ladenbau, in Boutiquen und Schaufenstern lenken sie den Blick auf die Ware, in Schmuck- und Uhrenvitrinen, Museen und Galerien bringen sie Exponate zum Funkeln, und in Arztpraxen und Kanzleien sorgen sie für ruhiges, blendarmes Licht.
Gegenüber Halogen bringt LED zwei handfeste Vorteile: Die Spots strahlen kaum Wärme und praktisch kein UV nach vorne ab – das schont empfindliche Exponate, Lebensmittel, Textilien und Möbeloberflächen –, und die lange Lebensdauer senkt Wartungs- und Austauschkosten, gerade bei vielen Brennstellen und hohen Decken. Auch auf Yachten, in Wohnmobilen und 12-V-Bordnetzen sind GU5.3-Spots verbreitet; prüfen Sie vorher, ob der Spot laut Datenblatt für Gleichspannung und die Spannungsschwankungen des Bordnetzes geeignet ist.
Dieselbe Profi-Qualität zahlt sich zu Hause aus: in Einbaustrahlern im Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer, als Unterbau- und Einbauspots in der Küche, in Hausflur und Treppenhaus, in Einbaumöbeln und Vitrinen sowie in Seil- und Stangensystemen unter der Decke.
Hinweis: Ein besonderer Pluspunkt ist die Schutzkleinspannung (SELV): Offene, nicht isolierte Seilsysteme sind überhaupt nur mit Kleinspannung zulässig, bei Möbeleinbauleuchten liegt an den Kontakten nur eine ungefährlich niedrige Spannung an, und im Badezimmer über Dusche oder Badewanne bietet 12 V eine zusätzliche Sicherheitsreserve. Welche Leuchte in welchem Bad-Schutzbereich erlaubt ist, wo der Trafo sitzen darf und welche IP-Schutzart nötig ist, regelt die DIN VDE 0100-701 – Planung und Anschluss übernimmt eine Elektrofachkraft.
Unser GU5.3-Sortiment setzt auf Markenspots mit verlässlichen Datenblättern und Kompatibilitätslisten.
Von Osram / Ledvance führen wir die Parathom MR16 (inklusive Parathom Pro), die dimmbaren LED Superstar MR16 und Superstar+ mit Ra 90 und mehr, die LED Star MR16 sowie die Spot- und Reflektorlinien Performance und Superior – viele davon auch als 2er-, 3er- oder 5er-Pack, praktisch für Hausverwaltungen, Hotels und Elektrobetriebe mit vielen Brennstellen. Ein Sondermodell ist der LED Star Spot mit drei wählbaren Lichtfarben (2.700, 4.000 und 6.500 K).
Philips ist mit Master LEDspot MR16, Master LEDspot Value, der besonders farbtreuen Master LEDspot ExpertColor und der wirtschaftlichen CorePro LEDspot MR16 vertreten.
Modee ergänzt breitstrahlende 100°-Spots in warmweiß, neutralweiß und tageslichtweiß.
Direkt zur Marke geht es über Osram GU5.3 LED-Reflektoren und Philips GU5.3 LED-Reflektoren. Passende Betriebsgeräte finden Sie unter Vorschaltgeräte, Trafos und Treiber; wer im Bestand weiterhin Halogen braucht, wird bei den GU5.3 Halogenlampen fündig.
Der Klassiker unter den Niedervolt-Spots wird in vielen Schreibweisen gesucht: gu 5.3 led, led gu 5.3 12v, gu 5.3 12v led, 12v gu 5.3 led, 12v led gu 5.3, 12v gu5.3 led, gu5.3 12v led, gu5.3 led 12v, led 12v gu5.3, led 5.3 gu5.3 oder kurz led gu 53. Gemeint ist immer derselbe Spot mit zwei Stiften im Abstand von 5,3 mm, der in einer 12-V-Einbauleuchte steckt. Auch die Suche nach LED Leuchtmittel GU 5.3 führt zu dieser Kategorie.
Die Fassung GU 53 (korrekt: GU5.3) nimmt die Stifte auf; mit Fassung MR16 ist meist dieselbe Steckfassung gemeint. Prüfen Sie bei Altleuchten, ob Fassung und Kabel nach Jahren der Halogenhitze noch intakt sind: verfärbte oder spröde Leitungen gehören ersetzt, bevor die LED eingesetzt wird. Notieren Sie außerdem Anzahl der Spots und Gesamtleistung, damit sich die Trafo-Auslegung schnell prüfen lässt.
Im Zweifel lohnt sich der Komplettabgleich von Spot, Trafo und Leuchte, statt nur die Lampe zu tauschen.
MR16 beschreibt die Bauform: einen Reflektorspot mit 2 Zoll, also rund 50 mm Durchmesser. Wer led mr16, led mr16 12v, MR16 Leuchtmittel, Leuchtmittel MR16 oder getrennt geschrieben mr 16 eingibt, sucht fast immer die Variante mit GU5.3-Sockel.
Die Leistungsspanne reicht von sparsamen 3 W bis zu hellen 12W-Modellen. Die Suchanfrage „12w led mr16 ist wie“ viel Halogen beantwortet der Lumenwert: Eine 12-W-LED kann je nach Modell mehr Licht liefern als ein 50-W-Halogenspot; Herstellerangaben wie „ersetzt 75 W“ sind nur Näherungen.
Bei der Dimmung gilt: gu 5.3 led dimmbar, dimmbare led gu 5.3 und led dimmbar gu 5.3 funktionieren nur, wenn Lampe, Trafo und Dimmer zusammenpassen.
Elektronische Trafos verlangen meist einen Phasenabschnitt-Dimmer.
→ Dimmerfreigabe des Herstellers prüfen
Magnetische Wickeltrafos verlangen einen Phasenanschnitt-Dimmer.
→ Mindestlast des Dimmers prüfen
Bauraum: Der Kühlkörper macht 12W-Modelle länger als einen Halogenspot; prüfen Sie Einbautiefe und Abdeckung. Lichtfarbe: warmweiß (2.700–3.000 K) im Wohnzimmer und Esszimmer, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, dieselbe Lichtfarbe) in Küche, Hausflur und Hobbyraum.
Wer im Objekt viele Spots tauscht, sollte Chargen und Lichtfarbe einheitlich halten, damit Flure und Verkaufsflächen gleichmäßig wirken.
Ob „GU5.3 LED“, „GU 5.3 LED“, „LED GU5.3“, „LED GU 5.3“, „GU LED 5.3“ oder verkürzt „GU53“: Gemeint ist derselbe Zwei-Stift-Sockel mit 5,3 mm Stiftabstand für Niedervolt-Spots im MR16-Format. Die Suche „LED GU5.3 LED“ führt deshalb immer zur selben Gruppe: Retrofit-Spots für Einbauleuchten, in denen früher eine Halogenlampe saß.
Spannung: Die Schreibweisen GU5.3 LED 12V, LED GU5.3 12V, 12V GU5.3 LED, 12V LED GU5.3, GU5.3 12V LED, LED 12V GU5.3 und MR16 LED 12V bezeichnen das 12-V-Niedervoltprogramm.
Eine GU5.3 230V LED ist kein Normalfall, denn der Sockel ist für Niedervolt ausgelegt; für 230 V verwendet man in der Regel GU10. Nennt ein Artikel ausdrücklich 230 V, ist das ein Sonderfall, den Sie nur nach Datenblatt und Prüfung durch eine Elektrofachkraft einsetzen.
Leistung: Bei GU5.3 LED 12V 20W (auch 12V 20W GU5.3 LED oder GU5.3 12V 20W LED) steht die 20 W meist für das ersetzte Halogen. Die tatsächliche Aufnahme der LED liegt nur bei wenigen Watt; entscheidend für die Helligkeit sind Lumen und Abstrahlwinkel.
Trafo: Der alte Halogentrafo muss die Mindestlast der LED-Lampen erreichen, sonst flackert es oder die Lampe bleibt dunkel.
Im Objekt – Hotelzimmer, Empfang, Verkaufsraum, Treppenhaus – senkt der LED-Umstieg Stromkosten und Wartungsaufwand, weil die Spots nicht mehr in kurzen Abständen ausfallen. Im Haushalt gilt: Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer wirken mit warmweiß (2.700–3.000 K) behaglich, Küche, Badezimmer und Flur profitieren von neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, dieselbe Lichtfarbe).
Wenn ein GU5.3-Spot flackert, obwohl die Lampe neu ist, liegt es häufig an der Fassung. Die GU5.3 Fassung (auch Fassung GU5.3 oder Fassung für GU5.3 genannt) ist ein Zwei-Loch-Sockel, der die Stifte klemmt. Nach Jahren am heißen Halogenspot werden die Kontakte matt, verlieren Federspannung oder sind verbrannt, dann sitzt die neue LED locker.
Fassungen GU5.3 gibt es mit Keramik- oder Kunststoffkörper und Anschlusskabel. Bei der MR16 Fassung gilt dasselbe, denn MR16 beschreibt den Reflektordurchmesser von 50 mm, der Sockel bleibt GU5.3. Bei fest installierten Leuchten gehört der Austausch in Fachhand.
Kontakte prüfen: Schwarze Verfärbungen, Wackeln oder Brandgeruch sind Zeichen, die Fassung vor dem Einsetzen der LED zu erneuern.
Leitungslänge: Bei 12 V verlieren lange oder dünne Leitungen Spannung. Das kann LED-Spots dunkler oder flackernd machen.
Suchvarianten: GU LED 5.3, LED GU5.3 und MR16 LED 12V LED bezeichnen dieselben Spots, nur unterschiedlich getippt.
Im Hotel, Büro oder Gastro-Betrieb rechnet sich der Wechsel auf LED GU5.3 mit längerer Lebensdauer und seltenerem Austausch. Eine LED erzeugt viel weniger Wärme als der Halogenspot, was Fassung und Leuchte schont. Privatkunden unter Hängeschrank, im Flur oder im Bad wechseln den Spot einfach selbst, nachdem die Sicherung ausgeschaltet und die Leuchte abgekühlt ist.
| Merkmal | GU5.3 LED-Spot (MR16, 12 V) | GU5.3 Halogenspot (MR16, 12 V) |
|---|---|---|
| Sockel & Spannung | GU5.3-Stiftsockel (5,33 mm), 12 V Niedervolt | GU5.3-Stiftsockel (5,33 mm), 12 V Niedervolt |
| Betriebsgerät | LED-Treiber oder LED-geeigneter Trafo – Mindestlast beachten | Halogentrafo (elektronisch oder konventionell) |
| Leistungsaufnahme beim 35-W-Ersatz | ca. 3,3 bis 6,7 W | 35 W |
| Lichtstrom je Ersatzstufe | ca. 200–230 lm (20 W), 345–490 lm (35 W), 620–660 lm (50 W) | Vergleichbare Helligkeit bei 20, 35 oder 50 W Leistung |
| Mittlere Lebensdauer | je nach Serie ca. 15.000 bis 25.000 h und mehr (Datenblatt) | ca. 2.000 bis 5.000 h |
| Lichtfarben | Warmweiß (2.700/3.000 K), neutral-/kaltweiß (4.000 K), tageslichtweiß (6.000–6.500 K) | Fest warmweiß (ca. 2.800–3.000 K) |
| Farbwiedergabe (CRI / Ra) | Ra 80–89 (Code 8xx), Ra ≥ 90 (Code 9xx), ExpertColor CRI 97 | Ra nahe 100 |
| Wärme & UV nach vorne | Gering, praktisch kein UV – schont Exponate, Lebensmittel und Textilien | Hohe Wärme; bei Kaltlichtreflektoren geht viel Wärme nach hinten in Leuchte und Decke |
| Dimmen | Nur Modelle mit Zusatz „dimmbar“; Spot, Trafo/Treiber und Dimmer müssen zusammenpassen | Am passenden Halogentrafo mit geeignetem Dimmer dimmbar |
| 12W LED MR16 / LED MR16 12V / MR 16 Leuchtmittel | LED-Spot mit 3 bis 12 W, ca. 50 mm Durchmesser, GU5.3-Sockel; 12W-Modelle mit Kühlkörper und größerer Einbautiefe | Halogen-MR16 mit 20, 35 oder 50 W, ca. 50 mm Durchmesser, GU5.3-Sockel, sehr hohe Wärmeentwicklung |
| Fassung GU 53 / Fassung MR16 / GU 5.3 LED dimmbar | Gleiche Steckfassung; Dimmen nur mit Freigabe für LED GU 5.3 und passendem Trafo-Dimmer-Paar | Gleiche Steckfassung; Dimmen am Standarddimmer meist unproblematisch, aber bei hohem Verbrauch |
| Schreibweisen und Fassung: GU5.3, GU 5.3, GU53, gu5 3 – Fassung für GU5.3 bzw. MR16 Fassung | LED GU5.3 12V: gleiche GU5.3 Fassung, die Fassung wird weniger heiß; GU5.3 LED 12V 20W-Typen nehmen real nur wenige Watt auf | Halogenspot 12V 20W: gleiche GU5.3 Fassung, aber hohe Wärme, die Fassungen GU5.3 verfärbt, verschleißt und Kontakte lockert |
| Spannung: GU5.3 12V LED und MR16 LED 12V vs. GU5.3 230V LED | 12 V (AC/DC) am Trafo oder LED-Treiber; GU5.3 230V LED ist nur ein ausdrücklich ausgewiesener Sonderfall und nichts für den Hausgebrauch | Halogenspot 12 V am Halogentrafo; für 230 V gibt es den GU10-Sockel statt GU5.3 |
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