Leuchtstoffröhren · Zubehör · Glimmstarter, Sicherheitsstarter & LED-Starter

Starter für Leuchtstoffröhren

Starter für Leuchtstoffröhren – auch Glimmstarter, Glimmzünder oder umgangssprachlich Starter für die Neonröhre genannt – zünden Röhren, die an einem konventionellen oder verlustarmen Vorschaltgerät (KVG/VVG) laufen. Für die Auswahl zählen zwei Angaben auf dem alten Starter: die Schaltungsart – Einzelschaltung (SIN, meist 4–65 W) oder Reihenschaltung (SER, 4–22 W) – und der Wattbereich Ihrer Röhre. Hier finden Sie Markenstarter von Philips, Osram, Radium und GE Lighting: klassische Glimmstarter wie Philips S10 und Osram ST111, Reihenschaltungs-Starter wie Philips S2 und Osram ST151, Sicherheitsstarter wie Philips S10E (18–75 W) und Osram ST173 Safety sowie LED-Starter für den Umstieg auf LED-Röhren.

Als Verschleißteil gehört der Starter in jedes Wartungslager von Facility Management, Hausverwaltung, Elektrohandwerk, Industrie, Lager, Büro, Praxis, Hotellerie und Gastronomie – und dieselbe Profi-Qualität bringt zu Hause die Röhrenleuchte in Keller, Garage, Hobbyraum, Küche, Badezimmer oder Hausflur mit einem Handgriff wieder zum Leuchten.

4–65 WEinzelschaltung (SIN) – eine Röhre je Vorschaltgerät
4–22 WReihenschaltung (SER) – z. B. 2 × 18 W an einem KVG
Philips · Osramdazu Radium & GE Lighting
Glimm · Safety · LEDKlassisch, mit Abschaltung oder für LED-Röhren

Radium RS 51

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Starter wechseln: kurz erklärt

Leuchtstoffröhre wechseln

Röhre um 90° drehen und herausnehmen, Ersatz mit gleichen Daten einsetzen, den Starter gleich mittauschen. Animation mit Musik, rund 100 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

Leuchte mit Starter (KVG/VVG)

Röhre um 90° drehen und herausnehmen, Starter gegen Dummy-Starter tauschen, LED-Röhre einsetzen. Animation mit Musik, rund 80 Sekunden. Zur Anleitung · Video einzeln ansehen

  • Nur für Leuchten mit KVG oder VVG: Ein Starter wird ausschließlich bei konventionellen oder verlustarmen Vorschaltgeräten gebraucht. Leuchten mit elektronischem Vorschaltgerät (EVG) heizen und zünden die Röhre selbst – sie haben keine Starterfassung.
  • Die Schaltungsart entscheidet: Einzelschaltung (SIN) mit 4–65 W, etwa Philips S10 oder Osram ST111, für eine Röhre je Vorschaltgerät; Reihenschaltung (SER) mit 4–22 W, etwa Philips S2, Osram ST151 oder GE, wenn sich zwei kurze Röhren ein Vorschaltgerät teilen – typisch 2 × 18 W an einem 36-W-KVG, mit je einem Starter pro Röhre.
  • Sicherheitsstarter schonen Anlage und Nerven: Der elektronische Philips S10E (18–75 W) und der Osram ST173 Safety (15–30 W) schalten eine verbrauchte Röhre ab, statt sie endlos blinken zu lassen – das entlastet Elektroden und Vorschaltgerät und spart Wartungsgänge in Lichtbändern und hohen Hallen.
  • Starter beim Röhrenwechsel mittauschen: Der Starter verschleißt mit jeder Zündung und kostet nur einen Bruchteil einer neuen Röhre. Der Wechsel dauert eine Minute: Leuchte stromlos schalten, Starter eine Vierteldrehung gegen den Uhrzeigersinn drehen, herausziehen, neuen einsetzen.
  • LED-Starter für die LED-Umrüstung: Wird in einer KVG/VVG-Leuchte eine geeignete T8-LED-Röhre eingesetzt, ersetzt ein LED-Starter den Glimmstarter – im Sortiment der Osram/LEDVANCE LED-T8-Starter im 2er-Pack und der Philips MASTER LEDtube Starter EMP GenIII. Maßgeblich ist immer das Datenblatt der LED-Röhre.
  • Profi-Ersatzteil für Objekt und Zuhause: Markenstarter von Philips, Osram, Radium und GE Lighting für das Wartungslager von Facility Management, Hausverwaltungen, Elektrohandwerk, Industrie, Hotellerie und Gastronomie – und genauso für die Röhrenleuchte in Keller, Garage, Hobbyraum, Küche oder Hausflur.

1. Vorschaltgerät prüfen: KVG/VVG mit Starter oder EVG?

Schalten Sie die Leuchte stromlos und schauen Sie neben oder unter die Röhre: Steckt dort ein kleiner Zylinder in einer Drehfassung, arbeitet die Leuchte mit konventionellem oder verlustarmem Vorschaltgerät (KVG/VVG) und braucht einen Starter. Fehlt die Starterfassung, ist in der Regel ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) verbaut – dann ist kein Starter nötig. Das Typenschild des Vorschaltgeräts bestätigt den Typ.

Ratgeber: EVG, KVG, VVG & Starter

2. Schaltungsart und Wattbereich ablesen

Auf dem alten Starter stehen Wattbereich und Schaltungsart, bei Philips als SIN für Einzelschaltung oder SER für Reihenschaltung. Eine Röhre je Vorschaltgerät, etwa die 150-cm-T8 mit 58 W, braucht einen Einzelschaltungs-Starter für 4–65 W wie Philips S10 oder Osram ST111. Zwei 60-cm-Röhren mit je 18 W an einem gemeinsamen 36-W-Vorschaltgerät brauchen zwei Reihenschaltungs-Starter für 4–22 W wie Philips S2, Osram ST151 oder GE.

Ratgeber: Leuchtstoffröhre wechseln

3. Glimmstarter oder Sicherheitsstarter wählen

Für einzelne, gut erreichbare Leuchten in Keller, Garage oder Hobbyraum reicht der klassische Glimmstarter. In Lichtbändern über Regalen, in Treppenhäusern, Praxen und Verkaufsräumen lohnt ein Sicherheitsstarter wie Philips S10E (18–75 W) oder Osram ST173 Safety (15–30 W): Er schaltet eine verbrauchte Röhre ab, statt sie endlos blinken zu lassen, und schont Elektroden und Vorschaltgerät. Tauschen Sie eine alte Röhre am besten gleich mit.

Leuchtstoffröhren ansehen

4. Bei LED-Umrüstung: LED-Starter statt Glimmstarter

Ersetzen Sie in einer KVG/VVG-Leuchte die Leuchtstoffröhre durch eine geeignete T8-LED-Röhre, kommt statt des Glimmstarters ein LED-Starter in die Fassung – etwa der Osram/LEDVANCE LED-T8-Starter im 2er-Pack oder der Philips MASTER LEDtube Starter EMP GenIII. Maßgeblich ist das Datenblatt der LED-Röhre; in EVG-Leuchten gibt es keine Starterfassung, und Tandemleuchten rüsten Sie nur mit ausdrücklicher Freigabe des Röhrenherstellers um.

Ratgeber: Starter & Dummy-Starter

Was ein Starter in der Leuchtstoffröhre macht – der Glimmstarter einfach erklärt

Eine Leuchtstoffröhre lässt sich nicht einfach einschalten wie eine Glühlampe: Ihre beiden Elektrodenwendeln müssen zuerst vorgeheizt werden, und für die Zündung der Gasentladung braucht es einen kurzen Spannungsstoß. Genau das organisiert der Starter zusammen mit dem konventionellen (KVG) oder verlustarmen Vorschaltgerät (VVG), also der Drossel.

Im Glaskolben des klassischen Glimmstarters entsteht beim Einschalten eine kleine Glimmentladung. Sie erwärmt einen Bimetallstreifen, der sich verbiegt und den Kontakt schließt – jetzt fließt Strom durch beide Wendeln, die Elektroden glühen vor.

Ohne Glimmentladung kühlt das Bimetall ab, der Kontakt öffnet schlagartig, und die Drossel erzeugt durch Selbstinduktion den Zündimpuls, der die Röhre startet. Im Betrieb liegt am Starter nur noch die niedrigere Brennspannung der Röhre an; sie reicht für keine neue Glimmentladung, der Starter ruht bis zum nächsten Einschalten.

Hinweis: Glimmstarter sind nach IEC 60155 genormt und passen mit ihrem rund 21 mm schmalen Gehäuse in die übliche Starterfassung. Leuchten mit elektronischem Vorschaltgerät (EVG) heizen und zünden die Röhre selbst – sie haben keine Starterfassung und brauchen keinen Starter.

Einzelschaltung (SIN) oder Reihenschaltung (SER): 4–65 W und 4–22 W richtig zuordnen

Der häufigste Fehlkauf bei Startern ist die falsche Schaltungsart. Philips kennzeichnet sie mit SIN (single, Einzelschaltung) und SER (series, Reihenschaltung), Osram und GE schreiben sie meist aus.

SIN · 4–65 W

Einzelschaltung

Einzelschaltung, 4–65 W: Jede Röhre hängt an ihrem eigenen Vorschaltgerät und hat einen eigenen Starter – etwa die 150-cm-T8-Röhre mit 58 W, die 120-cm-Röhre mit 36 W oder Duo-Leuchten, in denen zwei Röhren jeweils ein eigenes Vorschaltgerät haben.

→ Passende Typen: Philips S10 und Osram ST111

SER · 4–22 W

Reihenschaltung

Reihenschaltung, 4–22 W: Zwei kurze Röhren teilen sich ein gemeinsames Vorschaltgerät, jede behält aber ihren eigenen Starter. Typisch ist die zweiflammige 60-cm-Leuchte mit 2 × 18 W an einem 36-W-KVG.

→ Passende Typen: Philips S2, Osram ST151 und der GE Starter Reihenschaltung 4–22 W

Der Grund für die Trennung liegt in der Glimmzündspannung: In der Reihenschaltung teilen sich zwei Starter die Netzspannung, ein Einzelschaltungs-Starter spricht dort nicht zuverlässig an. Umgekehrt kann ein Reihenschaltungs-Starter in einer Einzelschaltung mit langer Röhre im Betrieb erneut glimmen – die Röhre flackert oder startet ständig neu.

Den sichersten Hinweis liefert der Aufdruck des alten Starters; zusätzlich zeigt das Typenschild des Vorschaltgeräts, ob es für 1 × 36 W oder für 2 × 18 W in Reihe ausgelegt ist. Zwei Röhren in einer Leuchte bedeuten also nicht automatisch Reihenschaltung.

Glimmstarter, Sicherheitsstarter oder elektronischer Starter – was sich wo lohnt

Klassische Starter wie Philips S10, Osram ST111 oder die Radium RS 11 und RS 51 sind das preiswerte Standard-Ersatzteil und für die meisten Bestandsleuchten völlig ausreichend.

Ihre Schwäche zeigt sich am Lebensende der Röhre: Zündet diese nicht mehr, versucht der Glimmstarter es immer wieder – die Röhre blinkt endlos, Elektroden und Vorschaltgerät werden unnötig belastet. Hier setzen Sicherheitsstarter an.

Sicherheits- und Sonderstarter im Vergleich
StarterTyp & BereichPraxis
Philips S10EElektronischer Sicherheitsstarter, Einzelschaltung 18 bis 75 WHeizt die Elektroden definiert vor, zündet ohne das typische mehrfache Aufflackern und schaltet nach erfolglosen Zündversuchen ab.
Osram ST173 SafetySicherheitsstarter, Einzelschaltung 15 bis 30 WSchaltet ebenfalls ab, statt eine verbrauchte Röhre dauerhaft flackern zu lassen.
Philips BodyTone StSonderstarter für Hochleistungsröhren von 120 bis 180 WGehört nur in Leuchten, deren Röhren- bzw. Leuchtenhersteller genau diesen Bereich vorsieht.

Das zahlt sich vor allem dort aus, wo Wartung teuer ist: in Lichtbändern mit vielen Brennstellen, über hohen Regalen, in Treppenhäusern, Tiefgaragen und Werkhallen, in denen jeder Einsatz mit Leiter oder Hubsteiger Zeit kostet – und in Praxen, Büros und Verkaufsräumen, in denen eine blinkende Röhre Kundschaft und Mitarbeitende stört.

Starter defekt? Symptome richtig deuten und Starter in einer Minute wechseln

Ob Starter oder Röhre schuld ist, verraten meist schon die Symptome:

  • Röhre blinkt endlos oder zündet immer wieder neu: Starter verschlissen oder Röhre am Lebensende – am besten beides tauschen.
  • Nur die Enden glühen orange, die Röhre zündet nicht: Der Kontakt im Starter klebt. Schalten Sie die Leuchte ab und ersetzen Sie den Starter zügig, denn die Dauervorheizung belastet Elektroden und Vorschaltgerät.
  • Röhre bleibt komplett dunkel: Starter, Röhre, Fassung oder Vorschaltgerät kommen infrage; ein Test mit einem neuen Starter ist der günstigste erste Schritt.
  • Deutlich geschwärzte Röhrenenden: Die Röhre ist verbraucht – neue Röhre und neuer Starter.

Der Wechsel selbst ist einfach: Leuchte ausschalten und stromlos machen, gegebenenfalls Abdeckung und Röhre herausnehmen, den Starter etwa eine Vierteldrehung gegen den Uhrzeigersinn drehen und herausziehen, den neuen einsetzen und im Uhrzeigersinn arretieren.

Weil ein Starter mit jeder Zündung verschleißt, lautet die Profi-Regel: Bei jedem Röhrenwechsel den Starter mittauschen. So vermeiden Facility-Teams einen zweiten Wartungsgang – und zu Hause leuchtet die Kellerleuchte nach dem Tausch wieder zuverlässig.

Welche Röhren mit Starter laufen – und welche Lichtfarbe zur neuen Röhre passt

Starter stecken vor allem in Leuchten für T8-Leuchtstoffröhren mit Sockel G13, in vielen Leuchten für T9-Ringröhren und häufig bei T5-Kurzröhren mit 4 bis 13 W, wie sie in Unterbau- und Spiegelleuchten sitzen. Auch Standard-Kompaktleuchtstofflampen mit vier Stiften wie Dulux L und Dulux F mit 18 bis 36 W lassen sich am KVG mit externem Starter betreiben.

Keinen externen Starter brauchen dagegen T5-Röhren HE und HO mit 549 bis 1449 mm Länge, die nur am EVG laufen, sowie zweistiftige Kompaktleuchtstofflampen mit Sockel G23 oder G24d, bei denen der Starter bereits im Sockel sitzt. Der Starter beeinflusst weder Helligkeit noch Lichtfarbe – die bestimmt allein die Röhre.

Wer beim Wechsel ohnehin eine neue Röhre einsetzt, wählt die Lichtfarbe passend zum Raum:

2.700–3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß6.000–6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

827/8302.700–3.000 K

warmweiß für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotelzimmer und Gastraum.

Neutralweiß

8404.000 K

neutralweiß bzw. kaltweiß – beide Begriffe, im Englischen Cool White, bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur – für Küche, Badezimmer, Schminkspiegel, Homeoffice, Büro, Praxis und Werkstatt.

Tageslichtweiß

860/8656.000–6.500 K

tageslichtweiß für Prüfplätze, Hobbyraum und Garage.

LED-Starter beim Umstieg auf LED-Röhren: Brücke statt Glimmzünder

Viele Betriebe und Haushalte stellen Bestandsleuchten Schritt für Schritt auf LED um – auch weil die meisten gängigen T8-Leuchtstoffröhren seit 2023 in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden dürfen; vorhandene Röhren und Leuchten dürfen weiterlaufen.

In einer Leuchte mit KVG oder VVG ersetzt dann eine geeignete T8-LED-Röhre die Leuchtstoffröhre, und an die Stelle des Glimmstarters tritt ein LED-Starter, auch Dummy-Starter, Brücken- oder Austauschstarter genannt. Er überbrückt die Starterfassung dauerhaft, sodass das Vorschaltgerät die LED-Röhre direkt versorgt.

Im Sortiment sind der Osram/LEDVANCE LED-T8-Starter für KVG/VVG im 2er-Pack und der Philips MASTER LEDtube Starter EMP GenIII, der zu den EM/Mains-Röhren des Philips-MASTER-LEDtube-Programms gehört und für 100 bis 277 V ausgelegt ist. Drei Punkte entscheiden über den sicheren Betrieb:

Nur bei KVG/VVG

Leuchten mit EVG haben keine Starterfassung; dafür gibt es eigene LED-Röhren ohne Starter für EVG.

Datenblatt der LED-Röhre

Ob ein mitgelieferter, ein bestimmter oder gar kein Starter nötig ist, legt der Röhrenhersteller fest – Röhre und Starter idealerweise aus derselben Systemfamilie wählen.

Reihenschaltung prüfen

Tandemleuchten mit 2 × 18 W an einem Vorschaltgerät nur umrüsten, wenn das Datenblatt der LED-Röhre diese Schaltung ausdrücklich zulässt.

Ein Umbau auf direkten 230-V-Netzbetrieb mit überbrücktem Vorschaltgerät verändert die Leuchte selbst und gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.

Profi-Ersatzteil für Objekt und Wartungslager – und für die Röhrenleuchte zu Hause

Objekt & Gewerbe

Profi-Ersatzteil fürs Wartungslager

Für Facility Management, Hausverwaltungen, Elektrohandwerk, Industrie und Logistik ist der Starter ein klassisches Lagerteil: Wer viele Brennstellen in Bürogebäuden, Schulen, Lagerhallen, Tiefgaragen, Hotels oder Großküchen betreut, hält die gängigen Typen in ausreichender Stückzahl vor – meist Einzelschaltungs-Starter für 4–65 W als Hauptposten, Reihenschaltungs-Starter für 4–22 W für zweiflammige 60-cm-Leuchten und Sicherheitsstarter für schwer erreichbare Lichtbänder.

→ Ein sortenreines Lager vermeidet Verwechslungen beim Wechsel vor Ort.

Zuhause

Röhrenleuchte im Haushalt

Dieselbe Profi-Qualität lohnt sich auch daheim: Die Röhrenleuchte in Keller, Garage, Werkstatt und Hobbyraum, das Lichtband über der Arbeitsplatte in der Küche, die Spiegelleuchte im Badezimmer oder die Leuchte im Hausflur laufen mit dem richtigen Starter wieder zuverlässig.

→ Bei mehreren gleichen Leuchten ein paar Ersatzstarter in die Schublade legen – und beim nächsten Röhrenwechsel prüfen, ob sich der Umstieg auf LED-Röhren mit LED-Starter rechnet.

Markenstarter von Philips, Osram, Radium und GE Lighting sorgen für gleichbleibende Qualität über alle Nachbestellungen hinweg.

Vergleich: Sicherheitsstarter vs. klassischer Glimmstarter

Grundsätzliche Einordnung für Objekt, Gewerbe und Zuhause – maßgeblich sind Aufdruck und Datenblatt des jeweiligen Starters.
MerkmalSicherheits- bzw. elektronischer Starter (Philips S10E, Osram ST173 Safety)Klassischer Glimmstarter (Philips S10/S2, Osram ST111/ST151, Radium, GE)
FunktionsprinzipElektronische Steuerung (S10E) bzw. Starter mit Abschaltautomatik (Safety)Glimmentladung erwärmt einen Bimetallkontakt, der schließt und wieder öffnet
ZündvorgangDefinierte Vorheizung, Zündung ohne das typische mehrfache AufflackernOft mehrere Zündversuche mit kurzem Flackern, abhängig von Temperatur und Röhrenzustand
Verhalten bei verbrauchter RöhreSchaltet nach erfolglosen Zündversuchen abVersucht es weiter – Röhre blinkt endlos oder die Enden glühen
Belastung von Elektroden und VorschaltgerätGering, da Zündversuche begrenzt sindHöher, besonders bei Dauerblinken am Röhrenende
Wattbereiche im Sortiment18–75 W (Philips S10E), 15–30 W (Osram ST173 Safety)4–65 W Einzelschaltung (S10, ST111), 4–22 W Reihenschaltung (S2, ST151, GE)
SchaltungsartEinzelschaltung (SIN)Einzel- oder Reihenschaltung, je nach Typ
Typischer EinsatzLichtbänder in Büro, Praxis, Lager und Werkhalle, schwer erreichbare DeckenStandardersatz in Bestandsleuchten, Keller, Garage und Hobbyraum
WirtschaftlichkeitEtwas höherer Stückpreis, spart aber Wartungsgänge und schont die LeuchteSehr günstiges Verschleißteil, ideal zum Mittauschen bei jedem Röhrenwechsel
Geeignet für LED-RöhrenNein – dafür einen LED-Starter laut Datenblatt der Röhre verwendenNein – dafür einen LED-Starter laut Datenblatt der Röhre verwenden

Häufige Fragen zu Startern für Leuchtstoffröhren

Welchen Starter brauche ich für meine Leuchtstoffröhre?
Entscheidend sind Schaltungsart und Wattbereich. Hängt jede Röhre an einem eigenen Vorschaltgerät (Einzelschaltung), passt ein Starter für 4–65 W wie Philips S10 oder Osram ST111 – das gilt etwa für die 150-cm-T8-Röhre mit 58 W oder die 120-cm-Röhre mit 36 W. Teilen sich zwei kurze Röhren ein Vorschaltgerät (Reihenschaltung, typisch 2 × 18 W an einem 36-W-KVG), braucht jede Röhre einen Reihenschaltungs-Starter für 4–22 W wie Philips S2, Osram ST151 oder GE. Am schnellsten hilft der Aufdruck auf dem alten Starter.
Was bedeuten SIN, SER, 4–65 W und 4–22 W auf dem Starter?
SIN steht für single, also Einzelschaltung, SER für series, also Reihenschaltung – Philips nutzt diese Kürzel, Osram und GE schreiben die Schaltungsart meist aus. Die Wattangabe nennt den Bereich der Röhrenleistung, für den der Starter ausgelegt ist: 4–65 W deckt in Einzelschaltung praktisch alle gängigen T8-Röhren bis 58 W ab, 4–22 W ist für kurze Röhren bis 22 W gedacht, die paarweise in Reihe an einem Vorschaltgerät laufen.
Woran erkenne ich, ob meine Leuchte Einzel- oder Reihenschaltung hat?
Der einfachste Weg ist der Aufdruck auf dem alten Starter. Zusätzlich hilft das Typenschild des Vorschaltgeräts: Steht dort zum Beispiel 2 × 18 W bei einer Leuchte mit zwei 60-cm-Röhren, laufen beide Röhren in Reihe an einem Gerät. Steht dort 1 × 36 W oder 1 × 58 W, ist es eine Einzelschaltung. Zwei Röhren in einer Leuchte bedeuten nicht automatisch Reihenschaltung – Duo-Leuchten haben oft für jede Röhre ein eigenes Vorschaltgerät. Reihenschaltung kommt nur bei kurzen Röhren bis 22 W vor.
Kann ich einen 4–65-W-Starter in einer Reihenschaltung verwenden – oder umgekehrt?
Nein. In der Reihenschaltung teilen sich zwei Starter die Netzspannung; ein Einzelschaltungs-Starter für 4–65 W spricht dort nicht zuverlässig an, die Röhren zünden nicht oder nur zögerlich. Ein Reihenschaltungs-Starter für 4–22 W kann in einer Einzelschaltung mit langer Röhre dagegen im Betrieb erneut glimmen – die Röhre flackert oder zündet ständig neu. Nehmen Sie deshalb immer denselben Schaltungstyp wie der alte Starter.
Woran erkenne ich einen defekten Starter?
Typische Anzeichen sind eine Röhre, die endlos blinkt oder immer wieder neu zündet, Röhrenenden, die orange glühen, während die Röhre nicht startet, oder eine komplett dunkle Leuchte. Glühen nur die Enden, klebt der Kontakt im Starter – dann die Leuchte ausschalten und den Starter zügig ersetzen, weil die Dauervorheizung Elektroden und Vorschaltgerät belastet. Sind die Röhrenenden deutlich geschwärzt, ist zusätzlich die Röhre verbraucht. Ein Test mit einem neuen Starter ist der günstigste erste Schritt.
Wie wechsle ich den Starter einer Leuchtstoffröhre?
Leuchte ausschalten und stromlos machen, gegebenenfalls Abdeckung und Röhre herausnehmen, wenn der Starter dahinter sitzt. Den Starter etwa eine Vierteldrehung gegen den Uhrzeigersinn drehen und aus der Fassung ziehen. Den neuen Starter einsetzen, im Uhrzeigersinn arretieren, Röhre und Abdeckung wieder montieren – fertig. Tauschen Sie den Starter am besten bei jedem Röhrenwechsel mit; er verschleißt mit jeder Zündung. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie im Ratgeber Leuchtstoffröhre wechseln.
Glimmstarter oder elektronischer Sicherheitsstarter – was lohnt sich?
Für einzelne, gut erreichbare Leuchten in Keller, Garage oder Hobbyraum reicht der klassische Glimmstarter. Ein Sicherheitsstarter wie der elektronische Philips S10E (18–75 W) oder der Osram ST173 Safety (15–30 W) schaltet eine verbrauchte Röhre ab, statt sie endlos blinken zu lassen. Das schont Elektroden und Vorschaltgerät und lohnt sich besonders in Lichtbändern mit vielen Brennstellen, über hohen Regalen, in Treppenhäusern, Praxen und Verkaufsräumen, wo jeder zusätzliche Wartungsgang Geld kostet.
Braucht jede Leuchtstoffröhre – umgangssprachlich Neonröhre – einen Starter?
Nein. Einen Starter brauchen nur Leuchten mit konventionellem oder verlustarmem Vorschaltgerät (KVG/VVG), etwa viele T8-Leuchten, T9-Ringröhren-Leuchten und Leuchten für T5-Kurzröhren mit 4–13 W. Leuchten mit elektronischem Vorschaltgerät (EVG) zünden die Röhre selbst und haben keine Starterfassung; T5-Röhren HE und HO laufen ausschließlich am EVG. Zweistiftige Kompaktleuchtstofflampen mit Sockel G23 oder G24d tragen den Starter bereits im Sockel.
Welchen Starter brauche ich beim Umstieg auf LED-Röhren?
In Leuchten mit KVG oder VVG ersetzen Sie den Glimmstarter durch einen LED-Starter (auch Dummy-Starter), etwa den Osram/LEDVANCE LED-T8-Starter im 2er-Pack oder – für EM/Mains-Röhren aus dem Philips-MASTER-LEDtube-Programm – den Philips MASTER LEDtube Starter EMP GenIII. Welcher Starter passt, legt das Datenblatt der LED-Röhre fest. In EVG-Leuchten gibt es keine Starterfassung; dort kommen LED-Röhren für EVG zum Einsatz. Tandemleuchten mit 2 × 18 W an einem Vorschaltgerät nur umrüsten, wenn die LED-Röhre dafür ausdrücklich freigegeben ist.
Wohin mit alten Startern und Leuchtstoffröhren?
Leuchtstoffröhren enthalten eine geringe Menge Quecksilber und gehören deshalb nie in den Hausmüll oder den Glascontainer, sondern zur Sammelstelle für Altlampen, etwa auf den Wertstoffhof. Alte Starter geben Sie am besten gleich mit zum Elektroschrott. Für Betriebe mit größeren Mengen gibt es eigene Rücknahmewege. Welche Möglichkeiten es gibt, erklärt unser Ratgeber Leuchtmittel entsorgen.