Natriumdampflampen
Natriumdampflampen – auch Natriumdampf-Hochdrucklampen, HPS-Lampen oder kurz NAV-Lampen genannt – sind die Arbeitspferde der Straßen-, Hallen- und Gewächshausbeleuchtung: Aus einem kleinen Keramikbrenner holen sie sehr viel Licht pro Watt und leuchten im typischen goldgelben Ton. Hier finden Sie den passenden 1:1-Ersatz für Bestandsanlagen – Philips MASTER SON-T PIA Plus, SON PIA Plus und White SON (SDW-T), Osram Vialox NAV-T und NAV-E SUPER 4Y sowie Sylvania SHP-T und SHP-S Twin Arc – vor allem von 50 bis 400 W, White SON ab 35 W, mit den Sockeln E27, E40, PG12-1, GX12-1 und Fc2. Kommunen, Facility Management, Logistik, Industrie, Landwirtschaft und Gartenbau halten damit Straßenleuchten, Hallenstrahler und Flutlicht ohne Leuchtentausch in Betrieb. Dieselbe Profiqualität bekommen Sie für Ihr eigenes Grundstück: Hof- und Einfahrtsleuchten, Scheune, Reithalle, große Garage oder das beheizte Gewächshaus im Garten. Wichtig: Jede Natriumdampflampe braucht Drossel und Zündgerät – im Wohnzimmer, in der Küche oder im Badezimmer setzen Sie stattdessen auf warmweiße LED.
Produktvergleich
Energieeffizienz
Entladungslampen: kurz erklärt
Entladungslampen: NAV, HQL oder HQI?
- Effizienzklassiker mit Goldlicht: Natriumdampf-Hochdrucklampen erreichen je nach Leistung rund 80 bis 140 lm/W – die 400-W-Stablampe mit Fc2-Sockel im Sortiment liefert 49.000 lm, die 250-W-Ausführung 28.000 lm. Standardtypen leuchten mit etwa 2.000 K goldgelb bei einer Farbwiedergabe von nur Ra 20 bis 25.
- Typkürzel entschlüsselt: SON = Philips, NAV bzw. Vialox = Osram, SHP = Sylvania – technisch dieselbe Lampenart. -T steht für die klare Röhre, -E bzw. -S für den Ellipsoidkolben, /I für ein eingebautes und /E für ein externes Zündgerät, SDW für die White SON mit 2.500 K.
- Sockel, Leistung und Bauform 1:1 übernehmen: 50 und 70 W meist mit E27, ab 100 W meist mit E40, White SON mit PG12-1 bzw. GX12-1 (Mini), zweiseitige Stablampen mit Fc2. Die Drossel ist auf genau eine Leistung abgestimmt – eine 150-W-Lampe gehört nur an eine 150-W-Drossel.
- Nie ohne Drossel und Zündgerät: Natriumdampflampen starten mit einem Zündimpuls von mehreren Kilovolt und laufen nie direkt an 230 V. Nach dem Einschalten brauchen sie einige Minuten bis zur vollen Helligkeit, nach dem Ausschalten eine Abkühlpause vor dem Wiederzünden.
- Profiqualität für Objekt und eigenes Grundstück: Straße, Parkplatz, Lagerhalle, Logistikhof, Sportanlage und Gewächshaus – privat Hofeinfahrt, Scheune, Reitplatz, große Garage oder Hobbygewächshaus. Für Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche oder Badezimmer ist Natriumdampf nicht gedacht: Dort ist warmweiße LED mit 2.700–3.000 K die richtige Wahl.
- Bestand pflegen oder planvoll umrüsten: Ein generelles EU-Verbot für Natriumdampf-Hochdrucklampen gibt es nach heutigem Stand nicht – anders als bei HQL/HPL, die seit 2015 nicht mehr in Verkehr gebracht werden dürfen. Wer umrüstet, nutzt einen LED-Ersatz mit Freigabe für das Zündgerät oder lässt die Leuchte von einer Elektrofachkraft auf 230 V umverdrahten. Altlampen enthalten meist Quecksilber und gehören zur Sammelstelle.
1. Lampentyp sicher bestimmen: Natriumdampf, Quecksilber oder Metalldampf?
Natriumdampflampen erkennen Sie am goldgelben bis orangefarbenen Licht und an der Aufschrift SON, NAV, Vialox oder SHP auf dem Kolben. Leuchtet die alte Lampe weiß-bläulich und steht HQL oder HPL darauf, handelt es sich um eine Quecksilberdampflampe, bei brillant weißem Licht und der Aufschrift HQI, HCI oder CDM um eine Halogen-Metalldampflampe. Die drei Familien sind nicht untereinander austauschbar, weil Betriebsgerät und Zündung verschieden sind.
Ratgeber: Gasentladungslampen verstehen2. Leistung, Sockel und Bauform 1:1 übernehmen
Notieren Sie Watt, Sockel und Kolbenform der alten Lampe – etwa 70 W, E27, Ellipsoid oder 250 W, E40, Röhre. Die Drossel ist auf genau eine Leistung abgestimmt; eine stärkere oder schwächere Lampe zündet schlecht, altert schnell oder überlastet das Betriebsgerät. Röhrenlampen gehören in Reflektorleuchten, Ellipsoidlampen in offene Leuchten. Bei der White SON zählt zusätzlich der Stecksockel PG12-1 oder GX12-1.
E40-Leuchtmittel im Überblick3. Zündgerät und Betriebsgerät prüfen
Lampen mit /I im Namen haben das Zündgerät eingebaut, Lampen mit /E brauchen ein externes Zündgerät in der Leuchte – beide Varianten gibt es zum Beispiel bei der Osram Vialox NAV-E mit 50 und 70 W. Die White SON läuft nur an dafür freigegebenen Betriebsgeräten. Ist das Zündgerät defekt, zündet auch eine neue Lampe nicht; Ersatz finden Sie bei den Vorschaltgeräten, den Einbau übernimmt eine Elektrofachkraft.
Ratgeber: Das Zündgerät bei NAV/SON4. Bestand erhalten oder auf LED umrüsten?
Für funktionierende Anlagen ist die Originallampe der schnellste und günstigste Weg: kein Umbau, gleiche Lichtverteilung im Reflektor, gleiche Lichtfarbe. Wer Stromkosten senken oder sofortiges Licht ohne Anlaufzeit möchte, prüft einen LED-Ersatz mit Freigabe für den Betrieb am Zündgerät oder lässt die Leuchte auf 230 V umverdrahten. Gerade bei vielen Lichtpunkten in Halle, Hof oder Parkplatz lohnt eine Wirtschaftlichkeitsrechnung über Strompreis und jährliche Brenndauer.
LED-Ersatz für EntladungslampenWie funktioniert eine Natriumdampflampe? Brenner, Spektrum und Effizienz
Eine Natriumdampf-Hochdrucklampe (international HPS, High Pressure Sodium) gehört zur Familie der Hochdruck-Entladungslampen.
Brenner
Aluminiumoxid-KeramikIm Inneren sitzt ein schmaler Brenner aus lichtdurchlässiger Aluminiumoxid-Keramik. Er ist mit Natrium gefüllt, meist in Form eines Natrium-Quecksilber-Amalgams, und mit Xenon als Zündgas.
Zündung und Anlauf
Zündgerät + DrosselEin Hochspannungsimpuls des Zündgeräts startet den Lichtbogen. Danach verdampft das Natrium, der Druck steigt und die Lampe erreicht nach einigen Minuten ihre volle Helligkeit. Die Drossel begrenzt dabei den Strom, der sonst unkontrolliert ansteigen würde.
Spektrum und Effizienz
589 nmDas Spektrum konzentriert sich rund um die gelbe Natriumlinie bei 589 nm, also dort, wo das menschliche Auge bei Helligkeit am empfindlichsten ist. Deshalb erreichen Natriumdampflampen je nach Leistung rund 80 bis 140 Lumen pro Watt. Die 400-W-Stablampe mit Fc2-Sockel in unserem Sortiment liefert beispielsweise 49.000 lm, die 250-W-Ausführung 28.000 lm.
Farbwiedergabe
Ra 20 bis 25Für diese Effizienz zahlen Sie bei der Farbwiedergabe: Standardtypen erreichen nur etwa Ra 20 bis 25. Unter dem goldgelben Licht wirken Farben flach.
Verwechseln Sie die Hochdrucklampe nicht mit der Natriumdampf-Niederdrucklampe. Diese leuchtet nahezu monochrom gelb und arbeitet mit einer eigenen Technik.
SON, NAV, SHP und SDW: Serien und Typkürzel im Sortiment entschlüsselt
Die Kürzel klingen kryptisch, folgen aber einer klaren Logik. SON ist die Philips-Bezeichnung, NAV mit dem Markennamen Vialox die von Osram und SHP die von Sylvania. Technisch handelt es sich um dieselbe Lampenart. Der Zusatz -T steht für die klare Röhre (tubular), -E beziehungsweise -S für den Ellipsoidkolben, der klar oder innen beschichtet sein kann.
| Hersteller / Serie | Bauform | Besonderheit in der Praxis |
|---|---|---|
| Philips MASTER SON-T PIA Plus / MASTER SON PIA Plus | Röhre / Ellipsoid | PIA steht für die integrierte Zündantenne, die das Zünden erleichtert, Plus für erhöhten Lichtstrom. |
| SON I / SON H 68W I | mit eingebautem Zündgerät | Die SON H 68W I ist als Umrüstlampe für bestehende Quecksilberdampf-Anlagen konzipiert. |
| Osram Vialox NAV-T SUPER 4Y / NAV-E SUPER 4Y | Röhre / Ellipsoid | Ausgelegt auf erhöhten Lichtstrom und lange Gruppenwechselintervalle. |
| NAV-E 50 und 70 W | kompakter Ellipsoid | Wahlweise mit eingebautem (/I) oder externem Zündgerät (/E). |
| Sylvania SHP-T Basic Tubular / SHP-S Twin Arc | Röhre / Ellipsoid beschichtet | Die Twin Arc hat zwei parallele Brenner. Fällt einer aus, übernimmt der zweite. |
| White SON Philips MASTER SDW-T und SDW-TG Mini | Röhre | Für weißeres Licht. |
| Spezialtypen Bäro, Radium, Patron | je nach Typ | Ergänzen das Sortiment um Sonderanwendungen. |
Sockel, Bauform und Leistung: So finden Sie den 1:1-Ersatz
Eine Natriumdampflampe wird nie nach Gefühl ersetzt, denn Drossel und Zündgerät sind auf eine bestimmte Lampe abgestimmt. Lesen Sie deshalb die Aufschrift auf dem alten Kolben oder das Typenschild der Leuchte ab und übernehmen Sie drei Werte unverändert:
- Leistung: 50, 70, 100, 150, 250 oder 400 W. Eine 150-W-Lampe gehört nur an eine 150-W-Drossel. Ausnahmen wie 68-W-Umrüsttypen sind im Datenblatt ausdrücklich beschrieben.
- Sockel: 50 und 70 W meist mit E27, ab 100 W meist mit E40 (Goliath-Gewinde). White SON nutzt den Stecksockel PG12-1 beziehungsweise GX12-1 (Mini), zweiseitig gesockelte Stablampen haben Fc2.
- Bauform: Röhrenlampen (SON-T, NAV-T, SHP-T) gehören in Reflektorleuchten mit präziser Lichtlenkung. Ellipsoidlampen (SON-E, NAV-E, SHP-S) gehören in offene Leuchten und Mastaufsätze, wo der größere Kolben das Licht weicher verteilt.
Achten Sie zusätzlich auf das Zündverfahren: Lampen mit /I haben das Zündgerät eingebaut, Lampen mit /E brauchen ein externes Zündgerät in der Leuchte. Für Kommunen, Hausverwaltungen und Instandhaltungsteams lohnt eine Liste mit Typ, Sockel und Leistung je Leuchtenstandort. So lassen sich Ersatzlampen gebündelt und chargengleich nachbestellen.
Drossel, Zündgerät und elektronisches Vorschaltgerät: Der Betrieb im Detail
Natriumdampflampen laufen nie direkt am 230-V-Netz. Sie brauchen immer ein passendes Betriebsgerät:
Magnetische Drossel + Zündgerät
Die klassische Schaltung besteht aus einer magnetischen Drossel (KVG oder verlustarmes VVG) und einem Zündgerät. Beim Einschalten liefert es Impulse von mehreren Kilovolt, bis der Lichtbogen steht. Überlagerungszündgeräte arbeiten unabhängig von der Drossel, Impulszündgeräte nutzen die Drossel als Transformator.
→ Beide Varianten müssen zu Lampe und Leitungslänge passen. Die zulässige Kabellänge zwischen Zündgerät und Lampe steht im Datenblatt.
Elektronisches Vorschaltgerät
Moderne Anlagen nutzen elektronische Vorschaltgeräte für HID-Lampen. Sie übernehmen Zünden, Strombegrenzung und die Abschaltung am Lebensende.
→ Diese Geräte sparen Energie und sorgen für flimmerfreies Licht.
Die White SON (SDW-T) braucht speziell freigegebene Betriebsgeräte und gehört nicht an eine beliebige NAV-Drossel. Lampen mit eingebautem Zündgerät (/I) zünden an einer passenden Drossel ohne externes Zündgerät und gehören nicht in eine Leuchte mit separatem Zünder. Umgekehrt startet eine Lampe, die ein externes Zündgerät braucht, in einer Leuchte ohne Zündgerät nicht. Passende Drosseln, Zündgeräte und elektronische Betriebsgeräte finden Sie unter Vorschaltgeräte. Arbeiten an der festen Installation, etwa der Tausch von Drossel oder Zündgerät, gehören in die Hände einer Elektrofachkraft.
Lichtfarbe und Farbwiedergabe: Goldgelb, White SON und der Vergleich zu warmweiß, neutralweiß und kaltweiß
Die Standard-Natriumdampflampe leuchtet mit rund 2.000 K deutlich gelber als jede warmweiße Haushaltslampe. Ihr Goldlicht bleibt bei Nebel, Regen und Schnee kontrastreich und lockt weniger Insekten an als bläuliches Licht. In Altstädten und an historischen Fassaden wird es bewusst als stimmungsvolles Gestaltungsmittel eingesetzt.
Natrium-Goldgelb
SON / NAV2.000 KStandardtypen erreichen nur eine geringe Farbwiedergabe und eignen sich für Straße, Hof und Halle.
White SON
8252.500 KWer bessere Farben braucht, greift zur White SON. Die Philips MASTER SDW-T mit dem Farbcode 825 erreicht etwa 2.500 K bei einer Farbwiedergabe von über Ra 80. Der sehr warme, glühlampenähnliche Ton lässt Waren, Speisen und Fassaden natürlich wirken. In dieselbe Richtung zielt die Bäro-Lampe mit 2.550 K, die von einem Spezialisten für Shop- und Frischebeleuchtung stammt.
Warmweiß
827/8302.700–3.000 KWarmweiß umfasst 2.700 bis 3.000 K (Code 827/830).
Neutralweiß / Kaltweiß
840 · Cool White4.000 Kneutralweiß und kaltweiß bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 K (Code 840, englisch Cool White).
Tageslichtweiß
860/8656.000–6.500 Ktageslichtweiß liegt bei 6.000 bis 6.500 K (Code 860/865).
Der Code liest sich wie bei LED: Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe (8 = Ra 80 bis 89), die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Kelvin. Warmweiß, Neutralweiß und Tageslichtweiß liefern Natriumdampflampen nicht. Wer diese Lichtfarben braucht, wählt Halogen-Metalldampflampen oder einen LED-Ersatz für Entladungslampen.
Einsatzbereiche: Straße, Halle und Gewächshaus – und das eigene Grundstück
Gewerbe und öffentlicher Raum
Natriumdampflampen sind in unzähligen Bestandsanlagen verbaut: in der Straßen-, Wege- und Parkplatzbeleuchtung von Kommunen und in Lager-, Logistik- und Produktionshallen. Dazu kommen Betriebshöfe, Verladerampen, Containerplätze sowie Flutlichtanlagen von Sportplätzen und Reithallen. Im Gartenbau unterstützen ihr gelb-rotes Spektrum und die Abwärme das Pflanzenwachstum im Gewächshaus. Die White SON setzt Akzente in Fußgängerzonen, Schaufenstern und Hotelvorfahrten.
Rund ums eigene Haus
Dieselbe Profiqualität nutzen viele Privatkunden: in Hof- und Einfahrtsleuchten, auf dem Bauernhof, in Scheune, Stall oder Reithalle. Auch in der großen Hallengarage, in der Hobbywerkstatt mit Hallenstrahler und im beheizten Gewächshaus im Garten kommen sie zum Einsatz.
Wohnräume: ungeeignet
Im Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, in der Küche oder im Badezimmer sind Natriumdampflampen fehl am Platz. Anlaufzeit, Betriebsgerät und geringe Farbwiedergabe passen nicht zum Wohnraum. Dort sind warmweiße LED mit 2.700 bis 3.000 K die richtige Wahl. Für Keller, Hausflur und Hobbyraum eignen sich neutralweiße beziehungsweise kaltweiße LED mit 4.000 K.
Für Facility Management und Hausverwaltungen zählt vor allem der planbare Unterhalt. Wer die passende Originallampe vorrätig hat, tauscht ohne Eingriff in Leuchte oder Verkabelung und hält Wartungsfenster kurz.
Lampenwechsel, Lebensdauer, Entsorgung und der Weg zur LED
Hochwertige Natriumdampflampen erreichen je nach Serie laut Herstellerdaten eine mittlere Lebensdauer von bis zu rund 32.000 Stunden. Der Lichtstrom sinkt dabei nur langsam. Typisch für das Lebensende ist das Takten: Die Brennspannung steigt, die Lampe erlischt, kühlt ab, zündet erneut und geht wieder aus. Tauschen Sie solche Lampen zügig, denn das Dauerzünden belastet das Zündgerät.
Schalten Sie die Leuchte für den Wechsel spannungsfrei und lassen Sie die Lampe vollständig abkühlen. Bei Arbeiten in der Höhe nutzen Sie Hubarbeitsbühne und Schutzhandschuhe. Altlampen enthalten meist eine kleine Menge Quecksilber. Sie gehören nicht in den Hausmüll, sondern als Elektroaltgerät zur Sammelstelle.
Hinweis: Ein generelles EU-Verbot für Natriumdampf-Hochdrucklampen gibt es nach heutigem Stand nicht. Anders ist es bei den Quecksilberdampflampen, die seit 2015 nicht mehr in Verkehr gebracht werden dürfen.
Wer trotzdem auf LED umsteigt, spart Strom und hat sofort Licht ohne Anlaufzeit. Dafür gibt es zwei Wege: eine LED-Ersatzlampe, die ausdrücklich für den Betrieb an Drossel und Zündgerät freigegeben ist, oder die Umverdrahtung der Leuchte auf 230 V, bei der eine Elektrofachkraft Drossel und Zündgerät entfernt. Bei der Neuplanung von Hallen sind komplette LED-Hallenleuchten oft die wirtschaftlichere Lösung.
Vergleich: Natriumdampflampe vs. LED-Ersatzlampe (E27/E40)
| Merkmal | Natriumdampflampe (NAV / SON / SHP) | LED-Ersatzlampe für NAV/SON |
|---|---|---|
| Lichtausbeute | rund 80–140 lm/W je nach Leistung | je nach Produkt vergleichbar bis höher; Wert laut Datenblatt |
| Lichtfarbe | Standard ca. 2.000 K goldgelb, White SON ca. 2.500 K | je nach Artikel warmweiß (2.700–3.000 K), neutralweiß/kaltweiß (4.000 K) oder tageslichtweiß (6.500 K) |
| Farbwiedergabe | Ra 20–25, White SON über Ra 80 | je nach Produkt, meist Ra 70–80 und mehr (Datenblatt) |
| Betriebsgerät | Drossel plus Zündgerät (bei /I-Typen eingebaut), White SON mit freigegebenem Betriebsgerät | Freigabe für Betrieb am Zündgerät oder Umverdrahtung auf 230 V durch eine Elektrofachkraft |
| Anlauf und Wiederzünden | einige Minuten bis zur vollen Helligkeit, Abkühlpause vor dem Wiederzünden | sofort volle Helligkeit, beliebig schaltbar (bei Direktbetrieb an 230 V) |
| Umbauaufwand | keiner – Originallampe passt 1:1 in Fassung und Reflektor | je nach Weg Umverdrahtung; Länge, Gewicht und Lichtverteilung im Reflektor prüfen |
| Lebensdauer | je nach Serie bis rund 32.000 h mittlere Lebensdauer | je nach Produkt; Wärmeabfuhr in geschlossenen Leuchten entscheidend |
| Investition und Betrieb | niedriger Lampenpreis, höherer Stromverbrauch | höherer Anschaffungspreis, geringerer Stromverbrauch |
| Quecksilber und Entsorgung | meist geringe Menge Quecksilber, Sammelstelle | quecksilberfrei, Rückgabe als Elektroaltgerät |




























































