Kompaktleuchtstofflampen · Osram Dulux T/E Plus · Sockel GX24q (4-Pin) · EVG-Betrieb

Osram Dulux T/E 4-Pin (GX24q)

Osram Dulux T/E Plus – im Elektrogroßhandel auch als Dulux T/E, GX24q-Kompaktleuchtstofflampe, 4-Pin-Energiesparlampe oder nach Norm als TC-TEL gesucht – ist die dreiröhrige Stecksockellampe für Downlights, Einbau-, Wand- und Pendelleuchten mit geringer Bautiefe. Sie hat vier Kontaktstifte, keinen eingebauten Starter und läuft ausschließlich am elektronischen Vorschaltgerät (EVG). Hier finden Sie alle fünf Wattstufen von 13 W (GX24q-1) über 18 W (GX24q-2) und 26 / 32 W (GX24q-3) bis 42 W (GX24q-4) mit 850 bis 3.050 Lumen – in warmweiß Interna 827 (2.700 K), warmweiß 830 (3.000 K) sowie neutralweiß / kaltweiß 840 (4.000 K). Osram hat die Lampe für Büros, öffentliche Gebäude, Geschäfte, Supermärkte, Hotels, Restaurants und die Industrie ausgelegt; dieselbe Objektqualität bringt die Downlights zu Hause in Flur, Wohnzimmer, Esszimmer, Küche, Badezimmer, Keller und Hobbyraum wieder auf volle Helligkeit. Wir führen die Dulux T/E als Bestandsersatz für vorhandene Leuchten – wer umsteigen möchte, findet den passenden GX24q LED-Ersatz direkt verlinkt.

GX24q-1 bis -44-Pin-Stecksockel, Codierung je Wattstufe
13–42 W850 bis 3.050 lm laut Osram-Datenblatt
2.700–4.000 KWarmweiß 827/830 & neutral-/kaltweiß 840
Nur EVGKein Starter – dimmbar am dimmbaren EVG

Kompaktleuchtstofflampe: kurz erklärt

2 oder 4 Stifte?

Die Zahl der Stifte verrät Starter und Vorschaltgerät – und damit, welcher LED-Ersatz passt. Animation mit Musik, rund 80 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

Was bedeutet 840?

Die dreistellige Zahl auf Röhre oder Lampe: erste Ziffer Farbwiedergabe, letzte zwei Ziffern Lichtfarbe in Kelvin. Animation mit Musik, rund 90 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

Dulux, PL, Lynx: gleiche Lampe?

DULUX, PL und Lynx haben dieselben Formen; Form und Stiftzahl helfen bei der Zuordnung, für den Tausch zählt der vollständige Sockel. Zwei Stifte stehen für KVG, vier Stifte mit E im Namen für EVG; beim Tausch Sockel, Watt, Betriebsart und Lichtfarbe vergleichen und den LED-Ersatz passend zum Vorschaltgerät wählen. Animation mit Musik, rund 115 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • Dreiröhrig, kompakt, vier Stifte: Die Osram Dulux T/E Plus besteht aus drei gefalteten Röhren auf einem verkürzten Sockelkasten mit 4-Stift-Stecksockel GX24q. Die Ziffer nach dem Bindestrich codiert die Wattstufe: GX24q-1 = 13 W, GX24q-2 = 18 W, GX24q-3 = 26 und 32 W, GX24q-4 = 42 W – die neue Lampe muss exakt dieselbe Variante tragen wie die alte.
  • Nur am EVG: Ohne integrierten Starter läuft die Lampe ausschließlich am elektronischen Vorschaltgerät; einen externen Starter unterstützt Osram bei GX24q nicht. Am dimmbaren EVG lässt sie sich laut Datenblatt von 3 bis 100 % dimmen – ein normaler Wanddimmer funktioniert nicht.
  • Helligkeit je Stufe laut Osram-Datenblatt: 13 W = 850 lm, 18 W = 1.200 lm, 26 W = 1.750 lm, 32 W = 2.250 lm, 42 W = 3.050 lm – bei Ra ≥ 80 und 60 bis 71 lm/W. Die Gesamtlänge wächst von 106,5 mm (13 W) auf 169 mm (42 W); 26 und 32 W teilen sich den Sockel, liegen aber 16,5 mm auseinander.
  • Lichtfarbe nach Raum: Warmweiß mit 2.700 K (Lumilux Interna, 827) oder 3.000 K (830) für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotelzimmer und Restaurant; neutralweiß bzw. kaltweiß mit 4.000 K (Cool White, 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Büro, Praxis, Verkaufsraum, Küche, Badezimmer, Keller und Hobbyraum.
  • Planbare Wartung für Objekte – einfacher Tausch zu Hause: Osram nennt 13.000 h Nutzlebensdauer und 20.000 h Lebensdauer (B50). Hausverwaltungen, Hotels und Facility Management tauschen im Gruppenwechsel und halten Helligkeit und Lichtfarbe im ganzen Gebäude einheitlich; zu Hause reicht der Einzeltausch beim Ausfall – ohne neue Leuchte.
  • Bestandsersatz mit LED-Option: Diese Kategorie führt ausschließlich Osram Dulux T/E Plus, auch in der IN-Ausführung. Die Plus-Lampe enthält laut Datenblatt 2 mg Quecksilber und gehört nach Gebrauch zur Sammelstelle. Wer auf LED umsteigen will, wählt eine GX24q-LED, die ihr Hersteller für das vorhandene EVG freigibt.

1. Sockelcode und Wattstufe ablesen

Auf Sockel oder Glas der alten Lampe stehen Serie, Watt, Farbcode und Sockel – etwa Dulux T/E 26W/840 GX24q-3. Die Ziffer hinter GX24q muss zur Leuchte passen: -1 für 13 W, -2 für 18 W, -3 für 26 oder 32 W, -4 für 42 W. Hat Ihre Lampe nur zwei Stifte, ist es die Dulux T mit Sockel GX24d und eingebautem Starter – sie passt nicht in eine GX24q-Fassung.

Ratgeber: Lampensockel-Übersicht

2. Typenschild des EVG prüfen

Die Dulux T/E läuft nur am elektronischen Vorschaltgerät. Auf dessen Typenschild steht, welche Lampen es versorgen darf, zum Beispiel TC-TEL 26 W oder ein Multiwatt-Bereich. Bei GX24q-3 ist das entscheidend: 26 und 32 W passen in dieselbe Fassung, aber nur das EVG legt fest, welche Leistung zulässig ist. Dimmen funktioniert ausschließlich mit einem dimmbaren EVG.

Ratgeber: EVG, KVG, VVG & Starter

3. Helligkeit und Einbaulänge vergleichen

Für die Helligkeit zählt der Lichtstrom: 850 lm (13 W), 1.200 lm (18 W), 1.750 lm (26 W), 2.250 lm (32 W) oder 3.050 lm (42 W). Bleiben Sie beim Nachkauf bei der Wattstufe, die EVG und Fassung vorgeben. In flachen Downlights entscheidet zusätzlich die Länge – sie reicht von 106,5 mm bei 13 W bis 169 mm bei 42 W und steht je Artikel in den technischen Daten.

Ratgeber: Watt in Lumen umrechnen

4. Lichtfarbe passend zum Bestand wählen

Die letzten zwei Ziffern des Farbcodes nennen die Farbtemperatur: 827 Interna und 830 sind warmweiß für Wohnräume, Hotel und Gastronomie, 840 ist neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) für Büro, Praxis, Küche, Bad und Keller. Im Objekt immer dieselbe Lichtfarbe nachkaufen, sonst fällt der Unterschied von Downlight zu Downlight auf. Steht IN im Namen der alten Lampe, wählen Sie wieder die IN-Ausführung.

Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin

Osram Dulux T/E Plus erkennen: Bauform, GX24q-Sockel und Typenbezeichnung

Die Osram Dulux T/E Plus gehört zu den Kompaktleuchtstofflampen ohne integriertes Vorschaltgerät – im Fachjargon KLLni, herstellerneutral TC-TEL. Drei U-förmig gefaltete Röhren sitzen nebeneinander auf einem verkürzten Sockelkasten; so bringt die Lampe viel Licht auf wenig Länge und passt in Downlights, Einbau- und Wandleuchten mit geringer Bautiefe.

Die Typenbezeichnung lässt sich Stück für Stück lesen – Beispiel Dulux T/E 26W/840 Plus GX24q-3:

Bauform

T

T steht für die dreiröhrige Bauform.

Ausführung

/E

/E steht für die 4-Stift-Ausführung zum Betrieb am elektronischen Vorschaltgerät.

Leistung & Lichtfarbe

26W/840

26W steht für die Nennleistung, 840 für Farbwiedergabe Ra ≥ 80 bei 4.000 Kelvin.

Sockel

GX24q-3

GX24q-3 steht für den Sockel samt Codierung. Das q im Sockelnamen steht für vier Kontaktstifte.

Die Ziffer hinter dem Bindestrich ist über unterschiedlich gesetzte Kunststoffnasen mechanisch verschlüsselt: GX24q-1 gehört zu 13 W, GX24q-2 zu 18 W, GX24q-3 zu 26 und 32 W, GX24q-4 zu 42 W. Verwechslungsgefahr besteht mit der Schwester-Serie Dulux T mit Sockel GX24d: Sie sieht fast gleich aus, hat aber nur zwei Stifte, trägt den Starter im Sockel und läuft am konventionellen Vorschaltgerät.

Fehlt das X im Sockelnamen, handelt es sich um die zweiröhrige Dulux D/E mit Sockel G24q. Keiner dieser Sockel passt in die Fassung des anderen.

Betrieb nur am EVG: Starter, KVG, Dimmen und das Typenschild der Leuchte

Eine Dulux T/E hat keinen Starter im Sockel und braucht deshalb immer ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG). Es zündet die Lampe, begrenzt den Lampenstrom und kann über die vier Stifte die Elektroden vor dem Zünden vorheizen, was die Lebensdauer schont.

Laut Osram Technical Guide ist der Betrieb von GX24q-Lampen am konventionellen Vorschaltgerät mit externem Starter weder vorgesehen noch unterstützt. Welche Lampen ein EVG versorgen darf, steht auf seinem Typenschild – typischerweise als TC-TEL mit Wattangabe oder als Multiwatt-Bereich.

Hinweis: Besonders wichtig ist das bei GX24q-3: 26 W und 32 W passen mechanisch in dieselbe Fassung, sind elektrisch aber verschiedene Lampen. Setzen Sie nur die Leistung ein, für die das EVG ausgelegt ist; eine 32-W-Lampe an einem reinen 26-W-Gerät läuft außerhalb ihrer Spezifikation.

Das Typenschild verrät auch, ob gedimmt werden kann: An einem dimmbaren EVG, etwa mit DALI- oder 1–10-V-Schnittstelle, lässt sich die Dulux T/E Plus laut Osram-Datenblatt stufenlos von 3 bis 100 % dimmen – im Konferenzraum, im Restaurant oder im Hotelflur mit Nachtabsenkung genauso wie im Esszimmer zu Hause.

Ein gewöhnlicher Wanddimmer an einem nicht dimmbaren EVG funktioniert dagegen nicht. Zündet auch eine neue Lampe nicht oder flackert sie dauerhaft, ist meist das EVG am Ende seiner Lebensdauer; den Tausch fest verdrahteter Betriebsgeräte übernimmt eine Elektrofachkraft.

Lumen, Länge und Wattstufe: die fünf Dulux-T/E-Plus-Stufen im Überblick

Für die Auswahl zählt zuerst die Wattstufe, die Fassung und EVG vorgeben. Innerhalb einer Stufe liefern Interna 827, Warm White 830 und Cool White 840 laut Osram-Datenblatt denselben Lichtstrom – Sie wählen die Lichtfarbe also frei, ohne Helligkeit zu verlieren.

Die fünf Dulux-T/E-Plus-Stufen im Überblick
Stufe & SockelLichtstrom & LängePraxis
13 W, GX24q-1850 lm, Gesamtlänge 106,5 mmKleine Downlights in Flur, Treppenhaus, Hotelfluren und Gäste-WC
18 W, GX24q-21.200 lm, 117 mmDie verbreitete Stufe für Einbau-Downlights in Büro, Praxis, Wohnzimmer und Küche
26 W, GX24q-31.750 lm, 131,5 mmHöhere Decken, Verkaufsräume, Empfang, Gastraum und Esszimmer
32 W, GX24q-32.250 lm, 148 mm – 16,5 mm länger als die 26-W-LampeKräftiges Licht für Läden, Supermärkte und Foyers
42 W, GX24q-43.050 lm, 169 mmDie hellste Stufe dieser Kategorie für große Reflektor-Downlights, Industrie und hohe Räume

Die Lichtausbeute liegt damit zwischen 60 und 71 Lumen pro Watt, die Farbwiedergabe bei Ra ≥ 80. Wichtig für flache Einbauleuchten: Prüfen Sie vor dem Wechsel auf eine höhere Stufe immer Reflektortiefe und EVG. Höhere Stufen ab GX24q-5 führt diese Kategorie nicht.

Lichtfarben 827, 830 und 840: warmweiß, neutralweiß und kaltweiß richtig zuordnen

Der dreistellige Farbcode nach dem Schrägstrich verrät zwei Werte: Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe – die 8 bedeutet Ra 80 bis 89 –, die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin. Osram vergibt dazu eigene Namen aus der Lumilux-Familie:

2.700 K · Warmweiß3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.000–6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

8272.700 K

Lumilux Interna, 827 – warmweiß mit 2.700 K: das wärmste, gemütlichste Licht der Serie, nah an der früheren Glühlampe. Ideal für Hotelzimmer, Restaurant, Bar und Lounge sowie für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer.

Warmweiß

8303.000 K

Lumilux Warm White, 830 – warmweiß mit 3.000 K: eine Spur klarer und frischer, beliebt in Empfangsbereichen, Gastraum und Boutique sowie in modernen Wohnräumen und im Hausflur.

Neutralweiß / Kaltweiß

8404.000 K

Lumilux Cool White, 840 – neutralweiß bzw. kaltweiß mit 4.000 K: Beide Begriffe, im Englischen Cool White, bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Das klare, sachliche Weiß gehört in Büro, Praxis, Schule, Verkaufsraum, Lager und Werkstatt – und zu Hause in Küche, Badezimmer, an den Schminkspiegel, ins Homeoffice, in Keller, Garage und Hobbyraum.

Tageslichtweiß

860 / 865 · Daylight6.000–6.500 K

Tageslichtweiß mit 6.000 bis 6.500 K (Code 860/865) gehört nicht zum aktuellen Dulux-T/E-Sortiment dieser Kategorie.

Für Objekte gilt eine einfache Regel: Kaufen Sie immer die Lichtfarbe nach, die bereits verbaut ist. Schon der Schritt von 2.700 auf 3.000 K fällt in einer Reihe gleicher Downlights auf.

Lebensdauer und Gruppenwechsel: Wartung im Objekt planbar machen

Für Hausverwaltungen, Facility Management, Hotels und Filialbetriebe zählt weniger die einzelne Lampe als der Wartungsaufwand pro Brennstelle.

Nutzlebensdauer

Osram nennt für die Dulux T/E Plus eine Nutzlebensdauer von 13.000 Stunden. Laut Datenblatt der 26 W/840 leuchten nach 12.000 Stunden noch 95 % der Lampen; der Lichtstrom ist dann auf rund 79 % gesunken.

Lebensdauer B50

Die Lebensdauer (B50) von 20.000 Stunden bedeutet: Nach dieser Zeit ist statistisch die Hälfte der Lampen ausgefallen – nach 20.000 Stunden leuchten nur noch 50 %.

Gruppenwechsel

Praxisempfehlung für größere Anlagen: Tauschen Sie im Gruppenwechsel rund um die Nutzlebensdauer, statt jede Lampe einzeln beim Ausfall zu ersetzen. Bei 12 Stunden Licht an fünf Tagen pro Woche sind das gut vier Jahre.

So bündeln Sie Einsätze mit Leiter oder Hubarbeitsbühne, halten Helligkeit und Lichtfarbe im ganzen Gebäude einheitlich und vermeiden dunkle Lücken in der Deckenreihe. Bei größeren Stückzahlen lohnt es, Lichtfarbe und Ausführung – mit oder ohne IN – exakt nach Bestand zu übernehmen.

Zu Hause genügt meist der Tausch bei Ausfall. Eine Einschränkung gilt überall: Häufiges Schalten verkürzt die Lebensdauer jeder Kompaktleuchtstofflampe. In Treppenhäusern, Kellerfluren und WCs mit Bewegungsmelder ist eine GX24q-LED deshalb meist die wirtschaftlichere Wahl.

Vom Büro und Hotelflur bis ins eigene Zuhause: wo die Dulux T/E ihre Stärken ausspielt

Osram hat die Dulux T/E Plus für Büros, öffentliche Gebäude, Geschäfte, Supermärkte und Warenhäuser, Hotels, Restaurants und die Industriebeleuchtung ausgelegt.

Im Objekt

Leuchtentypen

Dort steckt sie typischerweise in Reflektor-Downlights von Rasterdecken, in Wandleuchten auf Hotelfluren, in Pendelleuchten über Theken und in Einbauleuchten von Praxen und Kanzleien.

Lichtwirkung

Reflektor

Die kompakte Dreirohr-Bauform strahlt rundum ab, der Reflektor der Leuchte lenkt das Licht nach unten – so entsteht gleichmäßiges, blendarmes Grundlicht.

Zu Hause

GX24q + EVG

Dieselbe Objektqualität zahlt sich zu Hause aus: Viele Einbau-Downlights in Flur, Diele, Wohnzimmer, Esszimmer und Küche, Deckenleuchten im Badezimmer oder Leuchten in Keller, Garage und Hobbyraum wurden ab Werk mit GX24q-Lampe und EVG ausgestattet. Mit der passenden Dulux T/E bringen Sie solche Leuchten ohne Umbau wieder auf volle Helligkeit.

Umgebung

−5 bis +40 °C

Kompaktleuchtstofflampen brauchen nach dem Einschalten einige Zeit bis zur vollen Helligkeit, in kalter Umgebung länger. Der zulässige Umgebungstemperaturbereich liegt laut Datenblatt bei −5 bis +40 °C; in unbeheizten Garagen und Außenbereichen wird das im Winter knapp.

Für Feuchträume wie Bad oder Keller entscheidet die Schutzart der Leuchte, nicht die Lampe.

Bestandsersatz oder LED-Umstieg? Entscheidungshilfe und richtige Entsorgung

Wir führen die Dulux T/E als Bestandsersatz, weil viele hochwertige Leuchten in Objekt und Wohnung fest auf GX24q und EVG ausgelegt sind; einzelne Typen sind nur noch als Restbestand verfügbar.

Quecksilberhaltige Kompaktleuchtstofflampen werden in der EU schrittweise aus dem Markt genommen – die Regeln betreffen das erstmalige Inverkehrbringen neuer Lampen, vorhandene Lampen dürfen weiterlaufen.

Bestand

Klassische Dulux T/E

Die klassische Lampe bleibt sinnvoll, wenn Sie über ein dimmbares EVG dimmen, wenn die Leuchte zu einer Not- oder Sicherheitsbeleuchtung gehört oder wenn für Ihr EVG keine LED-Freigabe vorliegt.

→ Gleiche Lampe nachkaufen

LED-Umstieg

GX24q-LED

Ein GX24q LED-Leuchtmittel lohnt sich, wenn häufig geschaltet wird, das Licht sofort voll da sein soll oder die Betriebsstunden hoch sind: Die LED-Versionen nehmen je Stufe rund die Hälfte der Leistung oder weniger auf, starten ohne Hochlauf und enthalten kein Quecksilber.

→ Nur mit EVG-Freigabe des LED-Herstellers

Viele LED-Versionen laufen direkt am vorhandenen EVG – aber nur, wenn der LED-Hersteller genau dieses Gerät in seiner Kompatibilitätsliste führt. Vergleichen Sie dabei Lumen statt Watt: LED-Ersatzlampen liefern je Stufe oft etwas weniger Lichtstrom, strahlen ihn aber gerichtet nach unten ab.

Ausgediente Dulux T/E gehören nie in den Hausmüll. Die Plus-Ausführung enthält laut Datenblatt 2 mg Quecksilber und wird über Wertstoffhöfe und Sammelstellen für Altlampen entsorgt; zerbricht eine Lampe, lüften Sie den Raum gründlich, bevor Sie die Scherben aufnehmen.

Osram Dulux T/E Plus (GX24q) oder GX24q LED-Ersatzlampe?

Generelle Einordnung für Objekt und Zuhause – maßgeblich sind die Datenblätter des jeweiligen Artikels.
MerkmalOsram Dulux T/E Plus (GX24q)GX24q LED-Ersatzlampe (EVG)
Sockel & CodierungGX24q-1 (13 W), -2 (18 W), -3 (26/32 W), -4 (42 W), 4 StifteDieselbe Codierung wie die Originallampe
BetriebNur am EVG passend zur Wattstufe, kein externer StarterAm vorhandenen EVG, wenn es in der Kompatibilitätsliste des LED-Herstellers steht
Leistungsaufnahme13, 18, 26, 32 oder 42 WRund die Hälfte oder weniger je Stufe
Lichtstrom & Abstrahlung850 bis 3.050 lm, rundum abstrahlendJe Stufe oft etwas weniger Lumen, dafür gerichtet nach unten
Einschalten & KälteHochlauf bis zur vollen Helligkeit, bei Kälte länger; Umgebung −5 bis +40 °CSofort volle Helligkeit
SchaltfestigkeitHäufiges Schalten verkürzt die LebensdauerDeutlich schaltfester, geeignet für Bewegungsmelder
Lebensdauer13.000 h Nutzlebensdauer, 20.000 h B50 (Datenblatt)Je nach Serie laut Herstellerdatenblatt
Dimmen3 bis 100 % am dimmbaren EVGMeist nicht dimmbar – nur laut Datenblatt
Quecksilber & Entsorgung2 mg Quecksilber (Plus), Sammelstelle für AltlampenQuecksilberfrei, Entsorgung als Elektroaltgerät

Häufige Fragen zu Osram Dulux T/E Plus (GX24q, 4-Pin)

Woran erkenne ich eine Osram Dulux T/E und was bedeutet „26W/840 GX24q-3“?
Die Dulux T/E hat drei nebeneinanderliegende, U-förmig gefaltete Röhren und einen Kunststoffsockel mit vier Kontaktstiften. Serie, Leistung, Farbcode und Sockel stehen auf Sockel oder Glas. In Dulux T/E 26W/840 GX24q-3 steht T für die dreiröhrige Bauform, /E für die 4-Stift-Ausführung am elektronischen Vorschaltgerät, 26W für die Nennleistung, 840 für Farbwiedergabe Ra ≥ 80 bei 4.000 K (neutralweiß bzw. kaltweiß) und GX24q-3 für den Sockel mit der Codierung für 26 und 32 W. Herstellerneutral heißt diese Lampenart TC-TEL – diese Angabe finden Sie oft auf dem Typenschild von Leuchte oder EVG.
Was ist der Unterschied zwischen Dulux T/E (GX24q) und Dulux T (GX24d)?
Beide sind dreiröhrig und sehen fast gleich aus. Die Dulux T hat zwei Stifte, einen Starter im Sockel und läuft am konventionellen Vorschaltgerät (KVG/VVG). Die Dulux T/E hat vier Stifte, keinen Starter und läuft nur am elektronischen Vorschaltgerät (EVG). Die Sockel GX24d und GX24q sind unterschiedlich codiert, die Lampen sind nicht gegeneinander austauschbar. Wer nach „Dulux T Plus“ sucht und eine Lampe mit zwei Stiften in der Hand hält, findet sie bei Osram Dulux T 2-Pin (GX24d).
Passt eine 32-W-Lampe in eine Leuchte für 26 W?
Mechanisch ja – beide Wattstufen nutzen den Sockel GX24q-3. Elektrisch entscheidet aber das EVG: Steht auf dem Typenschild nur 26 W, gehört auch nur eine 26-W-Lampe hinein. Multiwatt-EVGs, die mehrere Leistungen versorgen, nennen alle zulässigen Stufen auf dem Typenschild. Zusätzlich ist die 32-W-Lampe mit 148 mm um 16,5 mm länger als die 26-W-Lampe mit 131,5 mm und passt nicht in jeden flachen Reflektor. Die übrigen Stufen sind eindeutig codiert: GX24q-1 = 13 W, GX24q-2 = 18 W, GX24q-4 = 42 W.
Kann ich eine Dulux T/E am KVG mit Starter betreiben?
Nein. Laut Osram Technical Guide sind GX24q-Lampen ausschließlich für den Betrieb am elektronischen Vorschaltgerät vorgesehen; ein externer Starter wird nicht unterstützt. Ist in Ihrer Leuchte ein KVG verbaut, gehört dorthin eine 2-Pin-Lampe mit GX24d-Sockel – oder die Leuchte wird von einer Elektrofachkraft umgerüstet. Zündet eine neue Dulux T/E in einer EVG-Leuchte nicht oder flackert sie dauerhaft, ist häufig das EVG defekt.
Ist die Osram Dulux T/E dimmbar?
Ja, aber nur über ein dimmbares EVG, zum Beispiel mit DALI- oder 1–10-V-Schnittstelle. Laut Osram-Datenblatt lässt sich die Dulux T/E Plus damit von 3 bis 100 % dimmen – praktisch für Konferenzraum, Restaurant und Hotelflur ebenso wie für das Esszimmer zu Hause. Ein gewöhnlicher Wanddimmer an einem nicht dimmbaren EVG funktioniert nicht. Ob Ihr EVG dimmbar ist, steht auf seinem Typenschild.
Welche Lichtfarbe passt: Interna 827, 830 oder 840 kaltweiß?
827 (Lumilux Interna, 2.700 K) ist warmweiß und besonders gemütlich – für Hotelzimmer, Restaurant, Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer. 830 (Warm White, 3.000 K) ist ebenfalls warmweiß, aber etwas klarer – für Empfang, Flur, Gastraum und moderne Wohnräume. 840 (Cool White, 4.000 K) heißt neutralweiß und zugleich kaltweiß – beides ist exakt dieselbe Lichtfarbe – und passt in Büro, Praxis, Verkaufsraum, Küche, Badezimmer, Keller und Hobbyraum. Alle drei liefern je Wattstufe denselben Lichtstrom. Im Bestand immer die bereits verbaute Lichtfarbe nachkaufen.
Was bedeutet der Zusatz IN im Artikelnamen?
Mit IN kennzeichnet Osram eine eigene Ausführung der Dulux T/E Plus. Sockel, Wattstufe und Lichtfarbe entsprechen der Standardausführung, wie die Artikelnamen zeigen; Abweichungen im Detail stehen in den technischen Daten des jeweiligen Artikels. Unsere Empfehlung: Kaufen Sie exakt die Bezeichnung nach, die auf der alten Lampe steht – also mit IN, wenn IN aufgedruckt ist. So bleiben Licht und Lebensdauer innerhalb einer Leuchtenreihe einheitlich.
Wie lange hält eine Dulux T/E und wann lohnt sich ein Gruppenwechsel?
Osram nennt für die Dulux T/E Plus 13.000 Stunden Nutzlebensdauer und 20.000 Stunden Lebensdauer (B50) – nach 20.000 Stunden ist die Hälfte der Lampen ausgefallen. Bei 12 Stunden Licht an fünf Tagen pro Woche entspricht die Nutzlebensdauer gut vier Jahren. In Büros, Hotels und Treppenhäusern mit vielen Brennstellen lohnt es sich, um diesen Zeitpunkt herum alle Lampen gemeinsam zu tauschen. Häufiges Ein- und Ausschalten und ein EVG ohne Vorheizung verkürzen die Lebensdauer spürbar.
Gibt es einen LED-Ersatz für die Dulux T/E – und läuft er an meinem EVG?
Ja. In der Kategorie GX24q LED Leuchtmittel finden Sie LED-Lampen mit derselben Sockelcodierung GX24q-1 bis -4, die am vorhandenen EVG betrieben werden. Voraussetzung: Der LED-Hersteller führt Ihr EVG in seiner Kompatibilitätsliste. Die LED nimmt je Stufe rund die Hälfte der Leistung oder weniger auf, ist sofort hell, verträgt häufiges Schalten und enthält kein Quecksilber. Vergleichen Sie die Helligkeit über die Lumenangabe, nicht über die Watt.
Enthält die Dulux T/E Quecksilber und wie entsorge ich sie richtig?
Ja. Die Dulux T/E Plus enthält laut Datenblatt 2 mg Quecksilber. Ausgediente Lampen gehören deshalb weder in den Hausmüll noch in den Glascontainer, sondern zu Wertstoffhof oder Sammelstelle für Altlampen. Zerbricht eine Lampe, lüften Sie den Raum gründlich, nehmen die Scherben mit Handschuhen und feuchtem Tuch auf – nicht mit dem Staubsauger – und geben alles verschlossen zur Sammelstelle. Mehr dazu im Ratgeber Leuchtmittel entsorgen.