R7s Stablampen · Baulänge 118 mm · 230 V · LED & Halogen

R7s Leuchtmittel 118 mm

R7s Leuchtmittel mit 118 mm – ebenso gesucht als R7s LED 118 mm, Halogenstab 118 mm oder LED-Stablampe R7s – sind die meistverbreitete Länge der beidseitig gesockelten Stablampe. Sie stecken in Deckenflutern, Wandflutern, Halogenstrahlern und Außenstrahlern und laufen ohne Trafo direkt an 230 V. Ob im Dauerbetrieb in Hotellerie, Gastronomie, Büro, Praxis, Handwerk und auf dem Betriebshof oder zu Hause im Deckenfluter für Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer, im Strahler an Garage und Einfahrt oder im Arbeitslicht für Keller und Hobbyraum: Hier finden Sie LED-Stäbe von Osram/Ledvance, Philips und Bellalux mit 806 bis 3.000 Lumen als Ersatz für 60 bis 177 W Halogen – viele davon dimmbar – sowie Halogenstäbe von Osram und Modee von 120 bis 1.000 W. Lichtfarben: warmweiß (2.700–3.000 K), neutralweiß / kaltweiß (4.000 K) und tageslichtweiß (6.500 K).

118 mmBaulänge von Kontakt zu Kontakt – exakt nachmessen
806–3.000 lmLED-Stäbe ersetzen 60 bis 177 W Halogen
R7s · 230 VDirekt am Netz, kein Trafo nötig
2.700–6.500 KWarmweiß, neutral-/kaltweiß (4.000 K) & tageslichtweiß

Osram 64583 1000W 230V R7s

1000 Wdimmbar

Osram

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€14,96€12,57 exkl. MwSt.inkl. MwSt.zzgl. Versand

Osram 64583 1000W 240V R7s

1000 W

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R7s: kurz erklärt

R7s-Stab wechseln

Stab zur Federseite drücken und herausschwenken, Länge von Kontakt zu Kontakt messen, LED in genau derselben Länge wählen. Animation mit Musik, rund 85 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • 118 mm ist die Standardlänge für Fluter: R7s ist ein zweiseitiger Stabsockel mit je einer Kontaktkappe an beiden Enden, einer der beiden Halter in der Leuchte ist gefedert. Die neue Lampe muss exakt 118 mm von Kontakt zu Kontakt messen – Stäbe mit 78 mm oder 189 mm passen nicht in dieselbe Fassung.
  • LED-Ersatz nach Lumen statt Watt: 806–810 lm (7,2–8 W) ersetzen 60 W, 1.521 lm (11–13 W) ersetzen 100 W, 2.000 lm (14–15 W) ersetzen 120–125 W, 2.452–2.460 lm (17,5–19 W) ersetzen 150 W und 3.000 lm (20 W) ersetzen 177 W Halogen – bei rund 85–90 % weniger Stromverbrauch.
  • Durchmesser vor dem Kauf prüfen: Ein Halogenstab ist nur rund 10–12 mm dick. LED-Stäbe brauchen Platz für Treiber und Kühlkörper: rund 15 mm bei der kleinen Philips CorePro, 16–20 mm bei den Slim-Line-Modellen, 28–29 mm bei Line, Performance und Parathom. In flachen Wandflutern und Strahlern mit Schutzglas passen meist nur die schlanken Stäbe.
  • Lichtfarbe passend zum Raum: Warmweiß (2.700 K, Code 827, und 3.000 K, Code 830) für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotel und Restaurant, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Küche, Hausflur, Keller, Büro, Praxis und Lager, tageslichtweiß (6.500 K, Code 865) für Garage, Hobbyraum und Werkstatt.
  • Dimmen nur mit DIM-Stab und LED-Dimmer: Dimmbare Modelle tragen dimmbar oder DIM im Namen. Alte Halogen-Dimmer im Fluterfuß haben eine Mindestlast, die ein LED-Stab mit 15 oder 19 W oft nicht erreicht – ein Phasenabschnittdimmer aus der Dimmerliste des Herstellers sorgt für ruhiges Licht. Halogenstäbe dimmen dagegen an nahezu jedem passend dimensionierten Dimmer.
  • Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: 15.000 bis 25.000 Stunden Lebensdauer laut Datenblatt statt rund 2.000 Stunden beim Halogenstab senken Strom- und Wartungskosten in Hotelfluren, Gastronomie, Treppenhäusern und auf dem Betriebshof – und machen den Deckenfluter im Wohnzimmer zur sparsamen Dauerlösung. Markenware von Osram/Ledvance, Philips, Bellalux und Modee mit verlässlichen Datenblättern.

1. Länge messen: 118 mm von Kontakt zu Kontakt

Nehmen Sie den alten Stab heraus – einen Halogenstab nur abgekühlt und mit einem Tuch – und messen Sie von Kontaktkappe zu Kontaktkappe. Liegt das Maß bei rund 118 mm, sind Sie hier richtig; Datenblätter nennen oft einen Wert knapp darunter, gemeint ist dieselbe Baugröße. Alternativ hilft die Typnummer auf Glas oder Verpackung, etwa 64696 oder 64702 bei Osram Haloline. Rund 78 mm gehört zur kurzen R7s-Länge, 189 mm und mehr zu großen Flutlichtstrahlern.

Ratgeber: R7s-Halogenstab ersetzen

2. Bauraum, Schutzglas und Abstrahlwinkel prüfen

Messen Sie den freien Raum um den Stab: Zwischen Reflektor, Schutzglas und Haltern muss der dickere LED-Stab Platz finden. Prüfen Sie im Datenblatt, ob er für geschlossene Leuchten freigegeben ist und welche Umgebungstemperatur er verträgt. 360°-Modelle strahlen rundum wie Halogen, 300°-Modelle haben eine unbestückte Seite, die zum Reflektorgrund zeigen sollte.

Ratgeber: Halogen durch LED ersetzen

3. Helligkeit über Lumen und Lichtfarbe festlegen

Der Artikelname nennt den Halogen-Vergleich: 18,2-150W heißt 18,2 W LED statt 150 W Halogen. Entscheidend ist der Lumenwert – für einen Deckenfluter mit 150-W-Halogenstab wählen Sie rund 2.450 lm. Warmweiß (2.700–3.000 K) passt in Wohnraum, Hotel und Restaurant, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) in Küche, Flur, Keller, Büro und Lager, tageslichtweiß (6.500 K) in Garage und Werkstatt.

Ratgeber: Watt in Lumen umrechnen

4. Dimmer, Bewegungsmelder und Betrieb klären

Hängt der Fluter an einem Dimmer, wählen Sie einen Stab mit dimmbar oder DIM im Namen und prüfen, ob der Dimmer für LED geeignet ist – meist ein Phasenabschnittdimmer ohne hohe Mindestlast. Nicht dimmbare Stäbe gehören an einen normalen Schalter. Außenstrahler mit älterem Zweidraht-Bewegungsmelder können LED im Aus-Zustand glimmen lassen; den Tausch fest installierter Dimmer und Melder übernimmt eine Elektrofachkraft.

Ratgeber: Den richtigen Dimmer finden

R7s 118 mm erklärt: Stabsockel, Baulänge und Abgrenzung zu 78 und 189 mm

Stabsockel R7s

BEIDSEITIG

Der Sockel R7s sitzt nicht an einem, sondern an beiden Enden der Lampe: Jede Seite trägt eine Kontaktkappe, die zwischen zwei Halter der Leuchte geklemmt wird – einer davon ist gefedert und gibt beim Einsetzen nach. Deshalb heißt diese Bauform auch lineare Lampe, Halogenstab oder Stablampe.

Netzspannung

220–240 V

Alle R7s-Leuchtmittel arbeiten mit Netzspannung (Datenblatt 220–240 V); einen Trafo wie bei GU5.3 oder G4 brauchen sie nicht.

118 mm

STANDARDLÄNGE

Weil die Halter fest stehen, entscheidet allein die Baulänge über die Passform. 118 mm ist die meistverbreitete Länge und sitzt in den meisten Decken- und Stehflutern, Wandflutern sowie in Halogenstrahlern für Hof, Einfahrt und Baustelle.

78, 189 und 254 mm

ABGRENZUNG

Die kurze Schwester mit 78 mm steckt in kompakten Wand- und Außenstrahlern, 189 mm und 254 mm kommen vor allem in großen Flutlicht- und Baustrahlern mit sehr hoher Leistung vor.

Messen Sie die alte Lampe von Kontaktkappe zu Kontaktkappe oder lesen Sie die Länge auf Glas oder Verpackung ab. Datenblätter nennen häufig ein Maß knapp unter 118 mm – gemeint ist dieselbe Baugröße. Ein zu kurzer Stab hat keinen sicheren Kontakt und kann die Fassung verschmoren, ein zu langer bricht beim Einsetzen. Die Schreibweise R7s-15 in einigen Osram-Artikelnamen meint dasselbe Sockelsystem.

LED-Umrüstung im Halogenfluter: Durchmesser, Schutzglas und Einbaulage

Beim Umstieg auf eine R7s LED mit 118 mm stimmt die Länge, doch der Durchmesser ist oft die eigentliche Hürde. Ein Halogenstab misst bei Osram Haloline rund 12 mm, bei Modee rund 10 mm. LED-Stäbe müssen Treiberelektronik und Kühlkörper aufnehmen: Die Philips CorePro LEDlinear mit 7,2 W kommt auf rund 15 mm, die Slim-Line-Modelle von Osram/Ledvance und Bellalux auf 16 bis 20 mm, die Line-, Performance- und Parathom-Stäbe auf rund 28 bis 29 mm.

Prüfen Sie deshalb den freien Raum zwischen Reflektor, Schutzglas und Haltern – besonders bei flachen Wandflutern und Außenstrahlern mit Glasfront. Wichtig ist auch die Wärme: LED-Elektronik verträgt weniger Hitze als ein Halogenstab. Ob ein Stab in geschlossenen Leuchten betrieben werden darf und welche Umgebungstemperatur zulässig ist, steht im Datenblatt. Beim Abstrahlwinkel gibt es zwei Bauarten:

Rundum

360°-Abstrahlung

360°-Modelle wie die Osram/Ledvance LED Line 360° leuchten rundum wie Halogen und passen in offene Leuchten mit sichtbarem Stab.

→ Für offene Leuchten mit sichtbarem Stab

Gerichtet

300°-Abstrahlung

300°-Modelle haben eine schmale Seite ohne LED-Bestückung; drehen Sie diese zum Reflektorgrund beziehungsweise zur Wand, damit das Licht dorthin fällt, wo es gebraucht wird.

→ Maßgeblich ist die Einbaulage im Datenblatt

Varianten mit dem Zusatz klar sehen eingeschaltet dem gewohnten Halogenstab sehr ähnlich.

Halogen durch LED ersetzen: Lumen-Stufen von 60 bis 177 W – und die ehrliche Grenze

Beim Halogenstab stand die Wattzahl für die Helligkeit, bei LED zählt der Lichtstrom in Lumen. Die LED-Stäbe dieser Kategorie decken folgende Stufen ab:

R7s LED 118 mm: Lumen-Stufen als Halogen-Ersatz
HalogenLED-ErsatzPraxis
60 WErsatz für 60 W: 806–810 lm bei 7,2–8 WWandleuchten in Flur, Treppenhaus und Schlafzimmer
100 WErsatz für 100 W: 1.521 lm bei 11–13 WDie meistgefragte Stufe für Deckenfluter, Wandfluter und kleinere Hofstrahler
120–125 WErsatz für 120–125 W: 2.000 lm bei 14–15 WKräftiges Indirektlicht für Wohnzimmer, Gastraum, Empfang und Besprechungsraum
150 WErsatz für 150 W: 2.452–2.460 lm bei 17,5–19 WGroße Räume, hohe Decken und Außenstrahler an Garage und Einfahrt
177 WErsatz für 177 W: 3.000 lm bei 20 WDie hellste R7s-LED im Sortiment, etwa als Osram/Ledvance LED Line klar 300° Performance

Den Vergleich lesen Sie direkt im Artikelnamen ab: 19-150W bedeutet 19 W LED statt 150 W Halogen. Ehrlich gesagt hat die LED-Umrüstung bei R7s eine Obergrenze: Ein sparsamer Halogenstab mit 240 W liefert rund 4.700–5.000 lm, ein 400-W-Stab rund 8.600–8.750 lm – das erreicht kein R7s-LED-Stab.

Wer in Baustrahlern, Hof- und Hallenstrahlern diese Helligkeit braucht, setzt weiter auf die Halogenstäbe dieser Kategorie oder steigt auf einen kompletten LED-Fluter von Ledvance um, der mit einem Bruchteil der Leistung auskommt und die passende Schutzart gleich mitbringt.

Lichtfarben 827, 830, 840 und 865 – und warum Halogen immer warmweiß bleibt

Ein Halogenstab leuchtet stets warmweiß zwischen 2.700 und 3.000 K: Modee kennzeichnet seine Stäbe mit 827 für 2.700 K, die Osram / Ledvance AUX Haloline mit /1030 für Ra 100 bei 3.000 K. Bei LED wählen Sie die Lichtfarbe bewusst. Die letzten beiden Ziffern des Farbcodes mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin, die erste Ziffer 8 steht für eine Farbwiedergabe ab Ra 80:

2.700 K · Warmweiß3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

8272.700 K

Warmweiß, 2.700 K (Code 827): der Großteil des Sortiments und dem Halogenlicht am nächsten – für Deckenfluter in Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer, für Hotelzimmer, Restaurant, Bar und Foyer.

Warmweiß

8303.000 K

Warmweiß, 3.000 K (Code 830): eine Spur klarer, etwa bei der Philips CorePro LEDlinear und den 3.000-lm-Stäben – beliebt in modernen Wohnräumen, Fluren und Empfangsbereichen.

Neutralweiß / kaltweiß

8404.000 K

Neutralweiß / kaltweiß, 4.000 K (Code 840): Beide Begriffe – im Englischen Cool White – bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin; Osram/Ledvance schreibt kaltweiß, Philips neutralweiß. Ideal für Küche, Hausflur, Keller, Büro, Praxis, Lager und Werkstatt.

Tageslichtweiß

8656.500 K

Tageslichtweiß, 6.500 K (Code 865): kühles, leicht bläuliches Licht für Garage, Hobbyraum und Prüfplätze – nicht mit kaltweiß (4.000 K) verwechseln.

Mischen Sie in einem Raum keine Lichtfarben: Gerade in Hotelfluren, Treppenhäusern und Verkaufsräumen fällt jeder Unterschied im Weißton sofort auf. Mehr dazu im Ratgeber Lichtfarbe und Kelvin.

Dimmen, Deckenfluter mit Fußdimmer und Bewegungsmelder: So bleibt das Licht ruhig

Viele Deckenfluter haben einen Drehdimmer im Fuß oder einen Schnurdimmer, im Objekt hängen Wandfluter oft an Unterputzdimmern. Dimmen dürfen Sie nur Stäbe mit dem Zusatz dimmbar oder DIM, etwa die OSRAM LED Superstar LINE118 DIM, die dimmbaren Varianten der LED Line 300° Performance und der Parathom Line oder die Philips CorePro LEDlinear DIM.

  • Nur freigegebene Stäbe: Ein nicht dimmbarer Stab am Dimmer flackert, brummt und kann Schaden nehmen – selbst bei voll aufgedrehtem Regler.
  • Mindestlast prüfen: Zweiter Stolperstein ist der Dimmer selbst: Halogen-Dimmer sind für Lasten von mehreren hundert Watt ausgelegt und haben eine Mindestlast, die ein LED-Stab mit 15 oder 19 W oft nicht erreicht. Die Folge sind Flackern, ein eingeschränkter Regelbereich oder Nachglimmen.
  • LED-geeigneter Dimmer: Abhilfe schafft ein LED-geeigneter Dimmer, bei Netzspannungs-LED in der Regel ein Phasenabschnittdimmer; geprüfte Kombinationen nennen Osram/Ledvance und Philips in ihren Dimmerlisten.
  • Halogenstäbe: Sie sind dagegen eine ohmsche Last und laufen an Phasenanschnitt- wie Phasenabschnittdimmern – hier muss nur die Nennleistung des Dimmers zur Lampe passen.
  • Bewegungsmelder: Ähnlich wie Dimmer verhalten sich ältere Zweidraht-Bewegungsmelder ohne Neutralleiter im Außenstrahler: Auch sie brauchen eine Mindestlast und lassen LED im Aus-Zustand mitunter glimmen.

Den Tausch fest installierter Dimmer und Melder übernimmt eine Elektrofachkraft; alle dimmbaren Stäbe finden Sie unter dimmbare R7s LED-Leuchtmittel.

Wirtschaftlichkeit im Objekt – und Profi-Qualität für Ihr Zuhause

Für Gastronomie, Hotellerie, Hausverwaltungen, Praxen und Gewerbe rechnet sich der Umstieg schnell. Ein Rechenbeispiel: Ein Restaurant betreibt 12 Wandfluter mit je einem 120-W-Halogenstab (früher 150 W, rund 2.245 lm), rund 3.500 Stunden im Jahr.

Stromkosten im Restaurant

Mit LED-Stäben zu 18,2 W und 2.452 lm sinkt die Leistung je Brennstelle um 101,8 W – zusammen um rund 4.280 kWh im Jahr, bei angenommenen 0,30 € je kWh also um knapp 1.300 € Stromkosten.

Wartung und Lebensdauer

Ein Halogenstab hält typischerweise rund 2.000 Stunden und müsste hier fast zweimal im Jahr je Leuchte getauscht werden. LED-Stäbe sind laut Datenblatt für 15.000 Stunden ausgelegt, die dimmbaren Performance-, Parathom- und Superstar-Modelle von Osram/Ledvance für 25.000 Stunden – im Beispiel rund sieben Jahre – und vertragen bis zu 100.000 Schaltzyklen, ideal für Treppenhäuser mit Zeitschaltung.

Profi-Qualität zu Hause

Ein Deckenfluter im Wohnzimmer mit 120-W-Halogenstab, der täglich rund vier Stunden leuchtet, spart mit einem 18,2-W-LED-Stab rund 149 kWh im Jahr – bei 0,35 € je kWh gut 50 €.

Für Elektrobetriebe und Facility Management zählt zudem die Chargenkonsistenz: Gleiche Serie und gleicher Farbcode ergeben ein einheitliches Lichtbild über alle Brennstellen, auch bei späteren Nachbestellungen. Ebenso lohnt der Tausch im Wandfluter in Esszimmer und Flur, im Außenstrahler an Garage, Einfahrt und Gartenhaus sowie im Arbeitslicht für Keller und Hobbyraum.

Marken und Serien im Sortiment: Osram/Ledvance, Philips, Bellalux und Modee

Diese Kategorie bündelt LED und Halogen in 118 mm – ausschließlich Markenware mit belastbaren Datenblättern.

Osram/Ledvance

LED-SCHWERPUNKT

Den Großteil stellt Osram/Ledvance: die LED Line 300° und 360°, die leistungsstarke LED Line 300° Performance (auch dimmbar), die schlanke LED Slim Line klar 300° für enge Leuchten, die professionelle Parathom Line in dimmbarer und nicht dimmbarer Ausführung, die dimmbaren LED Superstar LINE118 DIM und LED LINE118 SMD DIM sowie die 3.000-lm-Stäbe mit 20 W als Ersatz für 177 W.

Bellalux

LEDVANCE-MARKE

Bellalux, eine Marke aus dem Hause Ledvance, ergänzt die Slim Line und die Classic LINE 118 als 100-W-Ersatz.

Philips

COREPRO LEDLINEAR

Philips ist mit der CorePro LEDlinear von 7,2 bis 17,5 W vertreten, in warmweiß 3.000 K und neutralweiß 4.000 K, teils dimmbar.

Halogenstäbe

OSRAM & MODEE

Auf der Halogenseite finden Sie die Osram Haloline mit 64696 (120 W statt 150 W) und 64702 (400 W statt 500 W), die Osram / Ledvance AUX Haloline PRO und SST mit 120 W und 2.245 lm sowie die dimmbaren Modee-Halogenstäbe mit 120, 240 und 400 W als Ersatz für 150, 300 und 500 W, dazu einzelne Hochleistungstypen wie den Osram 64583 mit 1.000 W.

Ein Hinweis zum Halogenstab: Fassen Sie das Quarzglas nie mit bloßen Fingern an und betreiben Sie ihn nur in Leuchten mit intaktem Schutzglas. Alle Längen und Technologien zeigt die Übersicht R7s Leuchtmittel.

Vergleich: R7s LED-Stab vs. R7s Halogenstab (118 mm, 230 V)

Generelle Einordnung für Objekt, Gewerbe und Zuhause – verbindliche Werte je Artikel im Datenblatt
MerkmalR7s LED-Stab 118 mmR7s Halogenstab 118 mm
Sockel & SpannungR7s zweiseitig, 220–240 V direkt am Netz, kein TrafoR7s zweiseitig, 230 V direkt am Netz, kein Trafo
Durchmesserca. 15–29 mm (Slim Line 16–20 mm) – Bauraum prüfenca. 10–12 mm
Leistung beim 150-W-Ersatz17,5 bis 19 W bei 2.452–2.460 lm120 W (sparsamer Stab, früher 150 W) bei rund 2.245 lm
Lichtstrom-Spanne806 bis 3.000 lmrund 2.245 lm (120 W) bis 8.750 lm (400 W) und mehr
Mittlere Lebensdauer15.000 bis 25.000 h laut Datenblattmeist rund 2.000 h
LichtfarbenWarmweiß (2.700/3.000 K), neutral-/kaltweiß (4.000 K), tageslichtweiß (6.500 K)Warmweiß (2.700–3.000 K)
FarbwiedergabeRa 80 und mehr (Code 8xx)Ra 100
DimmenNur Modelle mit Zusatz dimmbar/DIM an LED-geeignetem DimmerAn Phasenanschnitt- und Phasenabschnittdimmern passender Nennleistung
Wärme & BetriebDeutlich geringer; Freigabe für geschlossene Leuchten im Datenblatt prüfenSehr heiß, nur mit intaktem Schutzglas, Glas nicht mit bloßen Fingern berühren

Häufige Fragen zu R7s Leuchtmitteln 118 mm (LED & Halogen)

Woran erkenne ich, dass ich ein R7s Leuchtmittel mit 118 mm brauche?
Messen Sie den alten Stab von Kontaktkappe zu Kontaktkappe – einen Halogenstab nur im abgekühlten Zustand und mit einem Tuch. Liegt das Maß bei rund 118 mm, sind Sie hier richtig; Datenblätter nennen oft einen Wert knapp darunter, gemeint ist dieselbe Baugröße. Alternativ hilft die Typnummer auf Glas oder Verpackung, etwa 64696 oder 64702 bei Osram Haloline, oder die Angabe in der Anleitung der Leuchte. Misst der Stab rund 78 mm, finden Sie ihn unter R7s Leuchtmittel 78 mm.
Kann ich statt 118 mm einen 78-mm- oder 189-mm-Stab einsetzen?
Nein. Die Halter einer R7s-Leuchte stehen fest, nur eine Seite federt wenige Millimeter nach. Ein zu kurzer Stab bekommt keinen sicheren Kontakt – es drohen Funkenbildung und verschmorte Fassungen –, ein zu langer lässt sich nur mit Gewalt einsetzen und bricht. Kaufen Sie deshalb immer exakt die Länge des alten Stabs. Die Schreibweise R7s-15 in manchen Osram-Artikelnamen meint dasselbe Sockelsystem; auch dort entscheidet allein die Länge.
Welche R7s LED mit 118 mm ersetzt meinen 100-W-, 150-W- oder 300-W-Halogenstab?
Maßgeblich ist der Lichtstrom: Für 100 W Halogen wählen Sie rund 1.521 lm (11–13 W LED), für 120–125 W rund 2.000 lm (14–15 W), für 150 W rund 2.452–2.460 lm (17,5–19 W) und für 177 W 3.000 lm (20 W). Der Halogen-Vergleich steht im Artikelnamen – 18,2-150W heißt 18,2 W LED statt 150 W Halogen. Für einen 300-W- oder 500-W-Halogenstab gibt es keinen gleich hellen R7s-LED-Stab, denn 3.000 lm sind das Maximum. Hier bleiben die sparsameren Halogenstäbe mit 240 W oder 400 W oder ein kompletter LED-Fluter.
Passt ein LED-Stab in meinen Halogenfluter oder Strahler mit Schutzglas?
Die Länge passt, der Durchmesser nicht immer. Halogenstäbe sind rund 10–12 mm dick, LED-Stäbe je nach Serie 15 bis 29 mm: die Philips CorePro LEDlinear mit 7,2 W rund 15 mm, die Slim Line von Osram/Ledvance und Bellalux 16–20 mm, Line, Performance und Parathom rund 28–29 mm. Prüfen Sie den Abstand zu Reflektor und Schutzglas. Zudem verträgt LED-Elektronik weniger Hitze: Ob ein Stab in geschlossenen Leuchten betrieben werden darf und welche Umgebungstemperatur zulässig ist, steht im Datenblatt. In engen Wandflutern sind die Slim-Line-Modelle meist die beste Wahl.
Wie herum setze ich einen 300°-LED-Stab ein?
300°-Modelle haben eine schmale Seite ohne LED-Bestückung. Drehen Sie diese Seite zum Reflektorgrund – beim Deckenfluter nach unten, beim Wand- oder Außenstrahler zur Wand –, damit das Licht vollständig zur Decke beziehungsweise zur beleuchteten Fläche abgegeben wird. Maßgeblich ist die Einbaulage im Datenblatt. 360°-Modelle wie die Osram/Ledvance LED Line 360° strahlen rundum wie ein Halogenstab und eignen sich für offene Leuchten, in denen der Stab sichtbar ist.
Warum flackert meine R7s LED im Deckenfluter mit Dimmer?
Meist aus einem von zwei Gründen. Erstens ist der Stab nicht dimmbar – dann flackert und brummt er selbst bei voll aufgedrehtem Regler und kann Schaden nehmen. Dimmbare Modelle tragen dimmbar oder DIM im Namen, etwa die OSRAM LED Superstar LINE118 DIM, die dimmbare Parathom Line oder die Philips CorePro LEDlinear DIM. Zweitens hat der alte Halogen-Dimmer eine Mindestlast, die ein LED-Stab mit 15 oder 19 W oft nicht erreicht. Abhilfe schafft ein LED-geeigneter Phasenabschnittdimmer aus der Dimmerliste des Herstellers. Fest eingebaute Dimmer tauscht eine Elektrofachkraft.
Welche Lichtfarbe passt: warmweiß, neutralweiß, kaltweiß oder tageslichtweiß?
Warmweiß mit 2.700 K (Code 827) oder 3.000 K (Code 830) kommt dem Halogenlicht am nächsten – für Deckenfluter in Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer, für Hotel, Restaurant und Foyer. Neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840) – beide Begriffe meinen exakt dieselbe Lichtfarbe, Osram/Ledvance schreibt kaltweiß, Philips neutralweiß – passt in Küche, Hausflur, Keller, Büro, Praxis und Lager. Tageslichtweiß (6.500 K, Code 865) eignet sich für Garage, Hobbyraum und Werkstatt. Halogenstäbe gibt es nur in warmweiß.
Lohnt sich der Umstieg vom Halogenstab auf R7s LED?
Bei langer Brenndauer fast immer. Ein LED-Stab mit 18,2 W und 2.452 lm ersetzt einen 120-W-Halogenstab (früher 150 W) und braucht 101,8 W weniger. Bei täglich vier Stunden sind das rund 149 kWh oder gut 50 € im Jahr (bei 0,35 € je kWh) – je Leuchte. Dazu hält ein LED-Stab laut Datenblatt 15.000 bis 25.000 Stunden statt rund 2.000 Stunden, was in Hotelfluren, Treppenhäusern und auf Betriebshöfen viele Wartungseinsätze spart. Weniger lohnend ist der Tausch bei selten genutzten Leuchten oder wenn die Helligkeit eines 300- bis 500-W-Stabs gebraucht wird.
Wann ist ein Halogenstab weiterhin die richtige Wahl – und was gilt beim Wechsel?
Halogen bleibt sinnvoll, wenn sehr viel Licht gebraucht wird (240 bis 1.000 W), ein vorhandener Halogen-Dimmer weiter genutzt werden soll oder die Farbwiedergabe Ra 100 zählt, etwa im Fotostudio. Beim Wechsel gilt: Leuchte ausschalten und abkühlen lassen, den Stab zur Federseite drücken und herausschwenken. Das Quarzglas nie mit bloßen Fingern berühren – Hautfett brennt sich ein und verkürzt die Lebensdauer; nutzen Sie ein Tuch oder einen Handschuh. Betreiben Sie Strahler nur mit intaktem Schutzglas und beachten Sie die zulässige Brennlage im Datenblatt.
Kann ich R7s LED in Außenstrahlern mit Bewegungsmelder verwenden?
Ja, wenn Bauraum und Wärme passen. Die Schutzart gegen Regen und Staub liefert der Strahler, nicht der Stab – Dichtung und Schutzglas müssen intakt sein. Weil geschlossene Außenstrahler warm werden, prüfen Sie im Datenblatt die Freigabe für geschlossene Leuchten und die zulässige Umgebungstemperatur. Ältere Zweidraht-Bewegungsmelder ohne Neutralleiter brauchen eine Mindestlast; dann kann die LED im Aus-Zustand glimmen oder kurz aufblitzen. Abhilfe schafft ein LED-geeigneter Melder, den eine Elektrofachkraft einbaut. Für Hof, Einfahrt und Gewerbefläche ist ein kompletter LED-Außenstrahler oft die robustere Lösung.