Philips Kompaktleuchtstofflampen (PL)
Philips Kompaktleuchtstofflampen (PL) – ebenso gesucht als Philips Master PL, PL-C, PL-L oder Energiesparlampe mit Stecksockel – sind die Originallampen für Downlights, Spiegel-, Wand- und Deckenleuchten mit fest eingebautem Vorschaltgerät. Hier finden Sie die Bauformen PL-S (G23, 2G7), PL-C (G24d, G24q), PL-T (GX24d, GX24q) und PL-L (2G11) als 2-Pin-Ausführung für KVG/VVG oder als 4-Pin-Ausführung für EVG – dazu den sockelgleichen LED-Ersatz Philips CorePro LED PLS und PL-L sowie UV-C-Lampen der Reihe TUV PL-L. Für den Dauerbetrieb in Büro, Hotel, Praxis, Schule, Gastronomie, Treppenhaus und Lager genauso wie zu Hause für Flur-Downlight, Spiegelleuchte im Badezimmer, Küche, Wohnzimmer, Keller oder Garage – in warmweiß (827/830, 2.700–3.000 K), neutralweiß bzw. kaltweiß (840, 4.000 K) und tageslichtweiß (865, 6.500 K).
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Energieeffizienz
Kompaktleuchtstofflampe: kurz erklärt
2 oder 4 Stifte?
Was bedeutet 840?
Dulux, PL, Lynx: gleiche Lampe?
- PL ist Philips’ Name für die Kompaktleuchtstofflampe mit Stecksockel: Der Buchstabe nennt die Bauform – PL-S mit zwei Rohren und 5–11 W (G23, 2G7), PL-C mit vier Rohren und 10–26 W (G24d, G24q), PL-T mit sechs Rohren und 18–42 W (GX24d, GX24q) und PL-L als lange Zweirohrlampe mit 2G11-Sockel. Ein Vorschaltgerät ist nicht eingebaut – es sitzt fest in der Leuchte.
- /2p oder /4p entscheidet über das Vorschaltgerät: 2-Pin-Lampen haben Starter und Entstörkondensator im Sockel und laufen am KVG/VVG. PL-S, PL-C und PL-T mit 4 Pins sind für das EVG gebaut. Die PL-L hat immer vier Stifte und läuft in den Standardstufen 18–36 W laut Datenblatt auch am KVG mit externem Starter, ab 40 W nur am EVG.
- Die Sockelcodierung ist Pflicht: G24d-1 und G24q-1 stehen für 10/13 W, -2 für 18 W, -3 für 26 W; bei der PL-T gilt GX24q-2 für 18 W, GX24q-3 für 26 und 32 W, GX24q-4 für 42 W. Eine Nase am Sockel lässt nur die passende Wattstufe in die Fassung – G24 und GX24 sind nicht untereinander tauschbar.
- Lichtfarbe über den Code nachkaufen: Warmweiß 827 (2.700 K, bei Philips oft echt warmweiß) und 830 (3.000 K), neutralweiß bzw. kaltweiß 840 (4.000 K – beides dieselbe Lichtfarbe) sowie tageslichtweiß 865 (6.500 K). Die 8 vorne steht für eine Farbwiedergabe von Ra 80–89. Im Objekt je Raum denselben Code verwenden, damit keine Farbsprünge entstehen.
- Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: Philips Master PL für den Dauerbetrieb in Downlights, Raster- und Wandleuchten von Büro, Hotel, Praxis, Schule, Gastronomie, Treppenhaus und Lager – und genauso für Hausflur, Badezimmer-Spiegelleuchte, Schminkspiegel, Küche, Wohnzimmer, Homeoffice, Keller und Garage. Gleicher Typ, gleiche Lichtfarbe, planbarer Nachkauf für jede Wartungsrunde.
- CorePro LED als Umstieg mit gleichem Sockel: Seit 2023 dürfen die meisten Kompaktleuchtstofflampen für die Allgemeinbeleuchtung in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden; vorhandene Lampen dürfen weiterlaufen. Die quecksilberfreie Philips CorePro LED PL-L ersetzt etwa eine 36-W-PL-L mit 16,5 W und 2.000–2.100 lm – als HF-Variante für gelistete EVG oder als KVG-Variante.
1. Typenbezeichnung ablesen
Nehmen Sie die alte Lampe aus der Fassung und lesen Sie die Aufschrift auf Sockel oder Glas ab, etwa Master PL-C 26W/840/4p oder Master PL-L 36W/830/4P. Darin stecken Bauform, Wattstufe, Lichtfarbe und Stiftzahl. Ist der Aufdruck verblasst, helfen Rohrzahl, Länge und der Sockelstempel wie G24q-3 oder GX24q-4 weiter. Geben Sie die komplette Bezeichnung in die Suche ein oder springen Sie direkt in die PL-Unterkategorie Ihres Sockels.
Ratgeber: Lampensockel-Übersicht2. Stifte zählen und Vorschaltgerät bestimmen
Zwei Stifte (2p) bedeuten Starter im Sockel und Betrieb am KVG/VVG, vier Stifte (4p) bedeuten bei PL-S, PL-C und PL-T Betrieb am EVG. Die PL-L hat immer vier Stifte und läuft bis 36 W laut Datenblatt am EVG oder am KVG mit externem Starter, darüber nur am EVG. Kaufen Sie immer dieselbe Stiftzahl nach – Gewissheit gibt das Typenschild des Vorschaltgeräts in der Leuchte.
Ratgeber: EVG, KVG, VVG & Starter3. Wattstufe und Lichtfarbe übernehmen
Die Wattstufe ist fest an Vorschaltgerät und Sockelcodierung gebunden: Eine PL-C mit 26 W wird wieder durch 26 W ersetzt. Bei der Lichtfarbe übernehmen Sie den Code – 827 oder 830 warmweiß für Wohnzimmer, Esszimmer, Hotelzimmer und Restaurant, 840 neutralweiß bzw. kaltweiß für Büro, Praxis, Küche, Badezimmer, Schminkspiegel und Hausflur, 865 tageslichtweiß für Werkstatt, Hobbyraum und Garage.
Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin4. Original nachkaufen oder auf CorePro LED umsteigen?
Fällt in einer intakten Anlage eine einzelne Lampe aus, ist die identische Philips Master PL die schnellste Lösung – Helligkeit und Lichtfarbe passen dann zum Rest. Stehen ohnehin viele Wechsel an oder ist das Vorschaltgerät defekt, lohnt die sockelgleiche CorePro LED: als HF-Variante für gelistete EVG, als KVG-Variante für konventionelle Vorschaltgeräte oder – wenn das Datenblatt es erlaubt – nach Umverdrahtung direkt an 230 V.
LED-Ersatz für KLL ansehenPhilips PL-S, PL-C, PL-T und PL-L: Bauformen, Sockel und Wattstufen im Überblick
PL ist die Philips-Bezeichnung für die Kompaktleuchtstofflampe mit Stecksockel – die Lampe, die viele als Energiesparlampe aus dem Downlight kennen. Anders als die Energiesparlampe mit E27- oder E14-Schraubsockel hat sie kein eingebautes Vorschaltgerät: Das Betriebsgerät sitzt fest in der Leuchte, die Lampe wird nur gesteckt. Der Buchstabe hinter PL nennt die Bauform.
PL-S
2 Rohre · G23 / 2G7 · 5–11 WDie PL-S ist die schlanke Zweirohrlampe mit 5 bis 11 W und Sockel G23 bzw. 2G7 – typisch für Wand-, Spiegel- und Notleuchten.
PL-C
4 Rohre · G24d / G24q · 10–26 WDie PL-C hat vier Rohre, Sockel G24d oder G24q und 10 bis 26 W; sie ist der Klassiker in runden Downlights von Büro, Hotelflur und Hausflur.
PL-T
6 Rohre · GX24d / GX24q · 18–42 WDie PL-T bündelt sechs Rohre auf kleinem Raum, nutzt GX24d bzw. GX24q und bringt mit 18 bis 42 W viel Licht aus flachen Einbaudownlights in höhere Räume.
PL-L
lange Zweirohrlampe · 2G11Die PL-L ist die lange Zweirohrlampe mit 2G11-Sockel, die etwa als Master PL-L 36W/840 mit 2.900 lm oder als 55-W-Typ mit 4.800 lm in Raster-, Spiegel- und Wannenleuchten steckt.
Dieselben Bauformen heißen bei Osram Dulux S, D, T und L – bei identischem Sockel, gleicher Codierung, Stiftzahl und Wattstufe sind sie gegeneinander austauschbar.
2-Pin oder 4-Pin: KVG, VVG und EVG richtig zuordnen
Am Ende der Typenbezeichnung steht /2p oder /4p – beim Nachkauf die wichtigste Angabe überhaupt.
2-Pin-Lampen (/2p)
2-Pin-Lampen (PL-S 2p mit G23, PL-C 2p mit G24d, PL-T 2p mit GX24d) tragen Glimmstarter und Entstörkondensator im Sockel und laufen am konventionellen oder verlustarmen Vorschaltgerät (KVG/VVG).
→ Weil der Starter mit jeder neuen Lampe mitgetauscht wird, ist der Wechsel hier besonders einfach.
4-Pin-Lampen (/4p)
4-Pin-Lampen (PL-S 4p mit 2G7, PL-C 4p mit G24q, PL-T 4p mit GX24q) haben keinen Starter und sind für das elektronische Vorschaltgerät (EVG) gebaut.
→ Ein externer Starter ist bei diesen Typen nicht vorgesehen.
Die PL-L hat immer vier Stifte und ist ein Sonderfall: Die Standardstufen mit 18, 24 und 36 W laufen laut Datenblatt am EVG wie auch am KVG mit externem Starter, die 40- und 55-W-Typen ausschließlich am EVG. Für die Praxis heißt das: 2p bleibt 2p, 4p bleibt 4p.
Die Sockel sind so geformt, dass 2-Pin-Lampen nicht in 4-Pin-Fassungen passen und umgekehrt; der Wechsel von KVG auf EVG ist ein Leuchtenumbau, den eine Elektrofachkraft übernimmt. Welches Gerät verbaut ist, verrät das Typenschild in der Leuchte – mehr dazu im Ratgeber EVG, KVG, VVG und Starter.
Sockelcodierung von G24d-1 bis GX24q-4: Warum 18 W nicht in die 26-W-Fassung passt
Bei PL-C und PL-T reicht der Sockelname allein nicht: Die Ziffer hinter dem Bindestrich ist eine mechanische Leistungscodierung. Eine Kunststoffnase an je Wattstufe anderer Position sorgt dafür, dass nur die Lampe in die Fassung passt, für die das Vorschaltgerät ausgelegt ist.
| Codierung | Wattstufe | Praxis |
|---|---|---|
| G24d-1 / G24q-1 | G24d-1 bzw. G24q-1 für 10 und 13 W | PL-C, 2p bzw. 4p |
| G24d-2 / G24q-2 | -2 für 18 W | PL-C, 2p bzw. 4p |
| G24d-3 / G24q-3 | -3 für 26 W | PL-C, 2p bzw. 4p |
| GX24q-2 | GX24q-2 für 18 W | PL-T 4p; 2-Pin-Typ: GX24d-2 |
| GX24q-3 | GX24q-3 für 26 und 32 W | PL-T 4p; 2-Pin-Typ: GX24d-3 |
| GX24q-4 | GX24q-4 für 42 W | PL-T 4p |
G24 und GX24 sehen ähnlich aus, sind aber nicht untereinander tauschbar. Dass eine 18-W-Lampe nicht in eine 26-W-Fassung passt, ist also gewollt – Lampe und Vorschaltgerät müssen elektrisch zusammenpassen. Bei PL-S (G23, 2G7) und PL-L (2G11) gibt es diese Codierung nicht; hier bestimmen das Typenschild der Leuchte und bei der PL-L zusätzlich die Baulänge, welche Wattstufe passt.
Unser Tipp für Hausverwaltung und Facility Management: Notieren Sie je Leuchtentyp die komplette Bezeichnung wie Master PL-C 26W/840/4p – dann bestellen Sie in der nächsten Wartungsrunde ohne Ausbau nach. Wie Sie den Sockel sicher bestimmen, zeigt die Lampensockel-Übersicht.
Lichtfarben 827, 830, 840 und 865: warmweiß, neutralweiß, kaltweiß und tageslichtweiß richtig wählen
Philips kennzeichnet die Lichtfarbe mit einem dreistelligen Code. Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe – 8 bedeutet Ra 80 bis 89 –, die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin. In dieser Kategorie finden Sie vor allem diese Lichtfarben:
Warmweiß
8272.700 KWarmweiß, 2.700 K (Code 827): von Philips oft als echt warmweiß bezeichnet, gemütlich und der Glühlampe am nächsten – für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotelzimmer, Restaurant und Gastraum.
Warmweiß
8303.000 KWarmweiß, 3.000 K (Code 830): eine Spur klarer und trotzdem wohnlich – für Hausflur, Treppenhaus, Empfang, Wartezimmer und Hotelflur.
Neutralweiß / Kaltweiß
8404.000 KNeutralweiß bzw. kaltweiß, 4.000 K (Code 840): Beide Begriffe – international Cool White – bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Das sachliche Arbeitslicht passt in Büro, Praxis, Schule, Lager und Werkstatt und zu Hause in Küche, Badezimmer, an den Schminkspiegel, ins Homeoffice und in den Keller.
Tageslichtweiß
8656.500 KTageslichtweiß, 6.500 K (Code 865): kühles, leicht bläuliches Licht für Prüfplätze, Werkstatt, Hobbyraum und Garage – nicht zu verwechseln mit kaltweiß (4.000 K).
Im Objekt gilt: Je Raum denselben Code nachkaufen, sonst entstehen sichtbare Farbsprünge zwischen alten und neuen Lampen. Was die erste Ziffer zur Farbwiedergabe aussagt, erklärt der Ratgeber Farbwiedergabeindex.
Von Master PL auf CorePro LED umrüsten: EVG- oder KVG-Variante, Lumen, Länge und Rechenbeispiel
Für bestehende Anlagen gibt es zwei Wege: das Original nachkaufen oder auf den sockelgleichen LED-Ersatz Philips CorePro LED umsteigen.
HF-Ausführung
Die HF-Ausführungen der CorePro LED PL-L (Zusatz HF bzw. EVG im Artikelnamen) laufen direkt am vorhandenen EVG.
→ Vorausgesetzt, das Gerät steht in der Kompatibilitätsliste von Philips.
KVG-Ausführung
Die KVG-Ausführungen (Zusatz KVG bzw. AC 220-240V) sind für Leuchten mit konventionellem Vorschaltgerät gedacht; der externe Glimmstarter der PL-L wird dabei nach Montageanleitung in der Regel getauscht.
→ Ob zusätzlich ein Direktanschluss an 230 V zulässig ist, regelt das Datenblatt – die Umverdrahtung übernimmt eine Elektrofachkraft.
Beim Lichtstrom lohnt der ehrliche Blick: Eine CorePro LED PL-L mit 16,5 W liefert 2.000 bis 2.100 lm, die Master PL-L 36W/840 rund 2.900 lm. Weil die LED ihr Licht gerichtet mit 120° bis 240° abgibt, statt einen Teil in den Leuchtenreflektor zu schicken, kommt auf der Fläche oft ähnlich viel an; an Arbeitsplätzen mit Beleuchtungsvorgaben sollten Sie trotzdem nachmessen. Prüfen Sie außerdem die Länge: Die CorePro LED PL-L 8-18W misst 200 mm, die 12-24W 300 mm – wichtig bei Leuchten mit Lampenhalter am Rohrende.
Rechenbeispiel für ein Bürogebäude: 60 PL-L mit 36 W gegen 60 LED mit 16,5 W zu tauschen spart 1.170 W Lampenleistung. Bei 2.500 Betriebsstunden im Jahr sind das rund 2.900 kWh, bei angenommenen 0,25 € je kWh also etwa 730 € pro Jahr – Verluste des Vorschaltgeräts noch nicht eingerechnet. Die einzelnen Schritte zeigt der Ratgeber PL-L 2G11 auf LED umrüsten, das gesamte Angebot finden Sie unter LED-Ersatz für Kompaktleuchtstofflampen.
Profi-Licht für Büro, Hotel und Praxis – und für Ihr Zuhause vom Hausflur bis zum Badezimmerspiegel
Philips Master PL-Lampen sind für den gewerblichen Dauerbetrieb ausgelegt und stecken in unzähligen Bestandsanlagen: PL-C und PL-T in Downlights von Büro, Hotelflur, Arztpraxis, Kanzlei, Schule und Ladenlokal, PL-L in Rasterleuchten sowie Wannenleuchten von Lager und Werkstatt, PL-S in Wand-, Spiegel- und Notleuchten von Treppenhaus und Gastronomie.
Objekt & Wartung
Für Hausverwaltungen, Facility Management und Elektrohandwerk zählt vor allem planbarer Nachkauf: Wer bei der Wartungsrunde die identische Lampe mit gleicher Wattstufe und Lichtfarbe einsetzt, erhält ein einheitliches Lichtbild und muss keine Leuchte umbauen. Bei vielen Brennstellen lohnt der Gruppenwechsel aller Lampen eines Bereichs, weil Lichtstrom und Lichtfarbe danach wieder gleichmäßig sind.
Hausflur & Badezimmer
Dieselbe Profi-Qualität zahlt sich zu Hause aus. Viele Häuser und Wohnungen haben Downlights mit PL-C im Hausflur und Treppenhaus, Spiegelleuchten mit PL-S oder PL-L im Badezimmer und am Schminkspiegel.
Küche, Keller & Hobby
Decken- und Unterbauleuchten in der Küche oder Wannenleuchten in Keller, Garage und Hobbyraum nutzen ebenfalls PL-Lampen.
Für Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer wählen Sie warmweiß 827 oder 830, für Küche, Bad und Homeoffice neutralweiß bzw. kaltweiß 840. Wie Sie eine PL-S im Spiegelschrank auf LED umstellen, zeigt der Ratgeber PL-S G23 auf LED umrüsten.
Sonderfall TUV PL-L, Quecksilber, Entsorgung und EU-Regeln
Eine Sonderstellung haben die Philips TUV PL-L-Lampen wie die TUV PL-L 24W mit 2G11-Sockel. Sie sehen aus wie eine normale PL-L, erzeugen aber UV-C-Strahlung zur Entkeimung und gehören ausschließlich in dafür gebaute, geschlossene Geräte für Luft- oder Wasserentkeimung.
Hinweis: Für die Raumbeleuchtung sind TUV-Lampen ungeeignet, denn UV-C schädigt ungeschützte Augen und Haut schon nach kurzer Zeit. Mehr dazu im Ratgeber UV-C-Lampen zur Desinfektion.
Für alle Kompaktleuchtstofflampen gilt: Sie enthalten eine geringe Menge Quecksilber. Ausgediente Lampen gehören deshalb nicht in den Hausmüll, sondern zur Sammelstelle oder zum Wertstoffhof; Gewerbebetriebe geben größere Mengen über ihren Entsorger oder ein Rücknahmesystem ab. Zerbricht eine Lampe, lüften Sie den Raum, bevor Sie die Reste vorsichtig aufnehmen – die Schritte erklärt der Ratgeber Leuchtmittel entsorgen.
Zum Rechtsrahmen: Seit 2023 dürfen die meisten Kompaktleuchtstofflampen für die Allgemeinbeleuchtung in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden. Vorhandene Lampen dürfen weiterlaufen, und für den Bestandsersatz führen wir Philips Master PL, solange sie verfügbar sind. Wer eine Anlage langfristig plant, sollte den Umstieg auf CorePro LED oder neue LED-Downlights trotzdem jetzt angehen.
Vergleich: Philips Master PL vs. CorePro LED PL (sockelgleicher Ersatz)
| Merkmal | Philips Master PL (Kompaktleuchtstofflampe) | Philips CorePro LED PL (LED-Ersatz) |
|---|---|---|
| Technik | Niederdruck-Gasentladung mit Leuchtstoff in gefalteten Glasrohren, ohne eingebautes Vorschaltgerät | LED-Chips mit Treiberelektronik im Lampenkörper, gleicher Stecksockel |
| Betriebsgerät | 2p: KVG/VVG mit Starter im Sockel · 4p: EVG · PL-L 18–36 W auch KVG mit externem Starter | HF-Variante für EVG laut Kompatibilitätsliste, KVG-Variante für konventionelle Vorschaltgeräte, 230 V nur laut Datenblatt nach Umverdrahtung |
| Beispiel 2G11 mit 36 W | Master PL-L 36W/840: 2.900 lm | CorePro LED PL-L 16,5W/840: 2.100 lm (HF) · 16,5-36W/830: 2.000 lm (KVG) |
| Beispiel 2G11 mit 55 W | Master PL-L 55W/840: 4.800 lm | CorePro LED PL-L 24-55W/865: 3.400 lm (EVG) |
| Abstrahlung | Rundum – im Downlight geht ein Teil des Lichts im Reflektor verloren | Gerichtet mit 120°, 160° oder 240° je nach Modell |
| Baulänge | Feste Länge je Wattstufe laut Datenblatt | CorePro LED PL-L 8-18W: 200 mm · 12-24W: 300 mm – Lampenhalter prüfen |
| Einschalten & Kälte | Kurze Anlaufzeit bis zur vollen Helligkeit, bei Kälte deutlich weniger Licht | Sofort volle Helligkeit, häufiges Schalten weitgehend unkritisch |
| Dimmen | Nur 4-Pin-Typen an einem dimmbaren EVG (zum Beispiel 1–10 V oder DALI) | Meist mit Zusatz nicht dimmbar im Artikelnamen – Datenblatt prüfen |
| Quecksilber & Verfügbarkeit | Enthält eine geringe Menge Quecksilber, seit 2023 meist nicht mehr neu in Verkehr gebracht – Bestandsersatz, solange verfügbar | Quecksilberfrei, zukunftssicherer Nachfolger mit gleichem Sockel |





































