Halogen-Metalldampflampen
Halogen-Metalldampflampen – auch Metallhalogenidlampen, im Fachhandel kurz HQI-Lampen oder CDM-Lampen genannt – erzeugen ihr Licht durch eine Gasentladung in einem kleinen Brenner aus Keramik oder Quarzglas. Das Ergebnis ist brillantes, präzise lenkbares Weißlicht mit einer Farbwiedergabe von Ra 80 bis über 90 und einer Lichtausbeute, die eine Halogenlampe um ein Vielfaches übertrifft. Hier finden Sie Philips MASTERColour CDM-T, CDM-TD, CDM-TC und CDM-Tm Mini, Osram HCI (Powerball) und Osram Powerstar HQI sowie Lampen von Radium, BLV, Patron und Thorgeon von 20 bis 400 W – mit den Sockeln G12, G8.5, GU6.5, RX7s, RX7s-24, Fc2, E27 und E40. Im Objekt sind sie seit Jahren gesetzt: in Ladenbau und Modeboutiquen, Hotellerie und Gastronomie, Autohäusern, Industrie- und Lagerhallen, Sporthallen sowie in der Fassaden- und Flutlichtbeleuchtung. Dieselbe Profi-Qualität brauchen Sie zu Hause, wenn der Deckenfluter im Wohnzimmer, der Strahler über dem Esszimmer-Tisch, der Fluter an Garage, Einfahrt und Garten oder das Arbeitslicht im Hobbyraum eine neue Lampe braucht. Lichtfarben: warmweiß (3.000 K, Code 830/930), neutralweiß bzw. kaltweiß (rund 4.000–4.200 K, Code 842/942) und tageslichtweiß (Daylight).
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Energieeffizienz
Entladungslampen: kurz erklärt
Entladungslampen: NAV, HQL oder HQI?
- Keramik oder Quarz – das Kürzel verrät es: CDM (Philips MASTERColour) und HCI (Osram Powerball) arbeiten mit einem keramischen Brenner, der die Lichtfarbe über die Lebensdauer stabiler hält und Ra 80 bis über 90 erreicht. HQI (Osram Powerstar) sowie MHN und HPI (Philips) nutzen den bewährten Quarzbrenner, vor allem in Hallen-, Fluter- und Außenleuchten.
- Sockel und Länge exakt abgleichen: G12 (Röhre CDM-T), G8.5 (kompakte CDM-TC und HCI-TC), GU6.5 (CDM-Tm Mini), RX7s und RX7s-24 (zweiseitig: CDM-TD, HCI-TS, HQI-TS, MHN-TD), Fc2 (zweiseitig, 250 und 400 W) sowie E27 und E40 für Großkolben wie HQI-T, HQI-E und HPI-T Plus. Wichtig: RX7s-Metalldampf ist kein R7s-Halogenstab.
- Ohne Vorschaltgerät kein Licht: Jede Metalldampflampe braucht ein auf Typ und Wattzahl abgestimmtes Betriebsgerät – ein konventionelles Vorschaltgerät (KVG) mit Zündgerät oder ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG). Die Leistung bleibt beim Tausch identisch: Aus 70 W wird wieder 70 W, aus 400 W wieder 400 W.
- Lichtfarbe nach Einsatz wählen: Warmweiß (3.000 K, Code 830/930, Osram WDL) für Mode, Hotel, Restaurant, Wohnzimmer und Esszimmer, neutralweiß bzw. kaltweiß (rund 4.000–4.200 K, Code 842/942, Osram NDL – neutralweiß und kaltweiß meinen bei 4.000 K dieselbe Lichtfarbe) für Werkstatt, Autohaus, Lager, Garage und Hobbyraum, tageslichtweiß (Osram D, Daylight) für Sporthallen, Flutlicht und Fassaden.
- Anlaufzeit und Wiederzündung einplanen: Nach dem Einschalten vergehen einige Minuten bis zur vollen Helligkeit, nach dem Ausschalten oder einem kurzen Netzausfall zündet die Lampe erst nach dem Abkühlen wieder. Metalldampflicht ist deshalb ideal für lange Brenndauern und ungeeignet für Bewegungsmelder und häufiges Schalten.
- Profi-Licht für Objekt und Zuhause: Im Ladenbau, in Hotellerie und Gastronomie, in Lager- und Sporthallen und an Fassaden setzen Hausverwaltungen, Elektrobetriebe und Facility Manager auf exakt gleiche Ersatztypen und planbaren Gruppenwechsel. Dieselben Markenlampen passen in den Deckenfluter im Wohnzimmer, den Strahler über dem Esstisch und den Fluter an Garage, Hof und Garten.
1. Typenkürzel und Brennertechnik ablesen
Die Bezeichnung steht auf dem Lampenkolben, auf dem Leuchtenschild oder auf dem Vorschaltgerät. CDM und HCI bedeuten Keramikbrenner, HQI, MHN und HPI Quarzbrenner. Die Buchstaben danach beschreiben die Bauform: T für die einseitig gesockelte Röhre, TD bzw. TS für zweiseitig gesockelte Stablampen, TC für die Kompaktform, Tm für die Mini-Bauform und E für den Ellipsoidkolben. Viele Typen haben Gegenstücke anderer Hersteller – die Philips CDM-TD 70W/942 und die Osram HCI-TS 70W/942 NDL sind beide neutralweiße 70-W-Keramiklampen mit Sockel RX7s.
Ratgeber: Gasentladungslampen & HID2. Sockel, Länge und Leistung abgleichen
Einseitige Brenner stecken in G12, G8.5 oder GU6.5, zweiseitige Stablampen in RX7s, RX7s-24 oder Fc2, Großkolben in E27 oder E40. Bei zweiseitigen Lampen entscheidet die Länge über den Sitz zwischen den Kontakten – nutzen Sie dafür den Filter Lampenlänge und die technischen Daten. Die Wattzahl muss exakt der alten Lampe entsprechen, denn Vorschaltgerät, Zündgerät und Leuchte sind auf genau diese Leistung ausgelegt.
Ratgeber: Lampensockel-Übersicht3. Vorschaltgerät und Zündgerät prüfen
Auf dem Betriebsgerät stehen Lampentyp und Leistung, für die es zugelassen ist. Am KVG sitzt zusätzlich ein Zündgerät, das den Hochspannungsimpuls zum Starten liefert; ein EVG übernimmt Zündung und Stabilisierung in einem Gerät, arbeitet flimmerfrei und schaltet eine verbrauchte Lampe ab. Manche Kompakttypen wie die CDM-Tm Mini sind nur für EVG freigegeben. Metalldampf- und Natriumdampflampen gleicher Wattzahl sind nicht austauschbar. Umbau und Austausch des Betriebsgeräts übernimmt eine Elektrofachkraft.
Ratgeber: Vorschaltgeräte EVG, KVG, VVG4. Lichtfarbe und Farbwiedergabe festlegen
Die dreistellige Kennung zeigt beides: Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe (8 = Ra 80–89, 9 = Ra 90 und mehr), die beiden letzten mal 100 für die Farbtemperatur. 830 und 930 sind warmweiß für Boutique, Hotel-Lobby, Restaurant und Wohnzimmer, 842 und 942 neutralweiß bzw. kaltweiß für Autohaus, Werkstatt, Lager, Garage und Hobbyraum. Bei Osram stehen WDL für warmweiß, NDL und N für neutralweiß und D für tageslichtweiß. Innerhalb eines Raums immer denselben Typ und dieselbe Lichtfarbe einsetzen.
Ratgeber: Farbwiedergabeindex erklärtMetallhalogenidlampe, HQI oder CDM: So funktioniert eine Halogen-Metalldampflampe
Eine Halogen-Metalldampflampe ist eine Hochdruck-Entladungslampe (HID, High Intensity Discharge). In einem kleinen, gasdichten Brenner brennt ein Lichtbogen zwischen zwei Elektroden. Die Füllung besteht aus Edelgas, Quecksilber und Metallhalogeniden – Verbindungen verschiedener Metalle mit Jod oder Brom.
„Halogen“ im Namen
MetallhalogenideMit einer Halogenglühlampe hat die Lampe nichts zu tun: Das „Halogen“ im Namen meint die Verbindungen im Brenner. Sobald der Brenner heiß ist, verdampfen die Halogenide, und die Metallatome strahlen in vielen Spektrallinien.
Weißes Licht
FarbwiedergabeZusammen ergibt das weißes Licht mit guter Farbwiedergabe – deutlich natürlicher als das gelbe Licht der Natriumdampflampe oder das bläuliche der Quecksilberdampflampe.
Quarzbrenner
HQI · MHN · HPIDer klassische Quarzbrenner steckt in Osram Powerstar HQI, Philips MHN und Philips HPI und ist bei großen Leistungen von 250 und 400 W in Hallen und Flutlicht verbreitet.
Keramikbrenner
CDM · HCIDer Keramikbrenner der Philips MASTERColour CDM und der Osram HCI (Powerball) verträgt höhere Temperaturen, hält die Lichtfarbe über die Lebensdauer stabiler und streut weniger von Lampe zu Lampe. Deshalb hat er sich in Shop- und Akzentbeleuchtung durchgesetzt.
Auch die Effizienz überzeugt: Die 400-W-Lampen in unserem Sortiment liefern 32.500 bis 36.000 Lumen, die 250-W-Typen 18.000 bis 20.500 Lumen – rund 70 bis 90 Lumen pro Watt, ein Vielfaches einer Halogenlampe.
Bauformen und Sockel: G12, G8.5, GU6.5, RX7s, Fc2, E27 und E40 im Überblick
Welche Lampe in Ihre Leuchte passt, bestimmen Bauform, Sockel, Länge und Leistung. In dieser Kategorie finden Sie diese Gruppen:
| Sockel | Bauform & Typen | Praxis |
|---|---|---|
| G12 | G12 – einseitig gesockelte Röhre (T): Philips CDM-T mit 35, 70 und 150 W sowie CDM-T Elite | Der Klassiker in Schienen- und Einbaustrahlern für Boutiquen, Hotels und Restaurants |
| G8.5 | G8.5 – Kompaktform (TC): Philips CDM-TC mit 35 und 70 W, CDM-TC Elite und Osram HCI-TC mit 50 W | Kleine, präzise Strahler |
| GU6.5 | GU6.5 – Mini-Bauform (Tm): Philips CDM-Tm Mini mit 20 W | Sehr kompakte Strahler am elektronischen Vorschaltgerät |
| RX7s | RX7s und RX7s-24 – zweiseitig gesockelt (TD/TS): Philips CDM-TD und MHN-TD, Osram HCI-TS und HQI-TS mit 70 und 150 W | Fluter, Anstrahler und Deckenfluter |
| Fc2 | Fc2 – zweiseitig, große Leistung: Lampen mit 250 und 400 W und 18.000 bis 36.000 Lumen | Flutlicht, Sporthallen und Fassaden |
| E27 / E40 | E27 und E40 – Schraubsockel: Osram HCI-TT mit 70 W, Osram Powerstar HQI-T, HQI-BT und das beschichtete Ellipsoid HQI-E mit 250 und 400 W sowie Philips HPI-T Plus 250 W | Hallen-, Industrie- und Außenleuchten |
Achtung Verwechslungsgefahr: Zweiseitige RX7s-Metalldampflampen sehen einem R7s-Halogenstab ähnlich, sind aber nicht austauschbar. Ein Halogenstab läuft direkt an 230 V und ist meist 78 oder 118 mm lang, die Metalldampflampe braucht ein Vorschaltgerät und hat eigene Längen – bei 70 W meist um 114 bis 117 mm. Die exakte Länge zeigt der Filter Lampenlänge.
Betrieb: Vorschaltgerät, Zündgerät, Anlaufzeit und Schutzglas
Eine Metalldampflampe darf nie direkt am Netz betrieben werden.
Konventionelles Vorschaltgerät
Am konventionellen Vorschaltgerät (KVG) begrenzt eine Drossel den Strom, ein separates Zündgerät liefert zum Start einen Hochspannungsimpuls von mehreren Kilovolt, und ein Kondensator kompensiert die Blindleistung.
→ Drei Bauteile: Drossel, Zündgerät, Kondensator
Elektronisches Vorschaltgerät
Ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG), etwa aus den Serien Osram Powertronic oder Philips HID-PrimaVision, übernimmt alles in einem Gerät. Es hält die Lampenleistung konstant, arbeitet flimmerfrei, stabilisiert die Lichtfarbe, spart Verlustleistung und schaltet eine verbrauchte Lampe ab.
→ Einige Kompakttypen wie die CDM-Tm Mini sind ausschließlich für EVG freigegeben.
Zwei Eigenheiten sollten Sie kennen: Nach dem Zünden braucht die Lampe einige Minuten, bis Helligkeit und Lichtfarbe ihren Endwert erreichen. Nach dem Ausschalten oder einem kurzen Netzausfall ist der Innendruck so hoch, dass sie erst nach dem Abkühlen – je nach Typ bis etwa 15 Minuten – wieder zündet. Außerdem gibt das Datenblatt die zulässige Brennlage vor; zweiseitig gesockelte Stablampen arbeiten typischerweise waagerecht mit begrenzter Neigung.
Viele Metalldampflampen dürfen nur in geschlossenen Leuchten mit intaktem Schutzglas betrieben werden. Der UV-Block-Quarz der Philips MASTERColour reduziert die UV-Strahlung, ersetzt aber nicht die Schutzabdeckung, wenn das Datenblatt sie verlangt. Arbeiten an Betriebsgeräten und Verdrahtung übernimmt eine Elektrofachkraft.
Lichtfarben und Farbcodes 830, 930, 842, 942 und 645 sowie Osram WDL, NDL und D
Die Kennung im Artikelnamen verrät Lichtfarbe und Farbwiedergabe: Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabestufe – 8 bedeutet Ra 80–89, 9 Ra 90 und mehr, 6 Ra 60–69 –, die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin. Osram nutzt zusätzlich Buchstaben:
Warmweiß
830 / 930 · WDL3.000 KWarmweiß, 3.000 K (Code 830/930, Osram WDL): brillantes, warmes Licht, in dem Holz, Leder, Textilien und Backwaren gut wirken – für Modehandel, Hotel-Lobby, Restaurant und Bar, zu Hause für Wohnzimmer und Esszimmer.
Neutralweiß / Kaltweiß
842 / 942 · NDL, N4.000–4.200 KNeutralweiß bzw. kaltweiß, rund 4.000–4.200 K (Code 842/942, Osram NDL und N): Neutralweiß und kaltweiß (Cool White) bezeichnen bei 4.000 K exakt dieselbe Lichtfarbe; die 42er-Typen liegen mit 4.200 K knapp darüber. Klares Licht für Autohaus, Showroom, Werkstatt, Lager und Produktion, privat für Garage, Hobbyraum und Hof.
Tageslichtweiß
Osram DDaylightTageslichtweiß (Osram D, Daylight): kühles Licht für Sporthallen, Flutlicht, Fassaden und Werbeanlagen.
Hallenlicht (645 · Ra 60–69): Code 645 (etwa Philips HPI-T Plus): Ra 60–69 – wirtschaftliches Hallen- und Industrielicht, wo Farbtreue zweitrangig ist.
Die Elite-Typen der Philips CDM-T und CDM-TC sowie die 9xx-Codes erreichen Ra 90 und mehr und eignen sich für anspruchsvolle Auslagen, Galerien und Juweliere.
Einsatz im Objekt – und zu Hause in Wohnzimmer, Garage und Garten
Der winzige, fast punktförmige Brenner erzeugt brillantes Licht mit Glanzpunkten, das sich im Reflektor präzise bündeln lässt.
Handel, Gastro & Halle
Darum ist Metalldampflicht im Ladenbau und in Modeboutiquen, an Theken und in Schaufenstern, in Hotellerie und Gastronomie, in Autohäusern und Showrooms sowie in Lager-, Produktions- und Sporthallen verbreitet.
Fassade & Außenfläche
Mit RX7s- und Fc2-Flutern werden Fassaden, Denkmäler, Werbeanlagen und Parkplätze angestrahlt. Hausverwaltungen, Elektrobetriebe und Facility Manager profitieren von der hohen Lichtausbeute bei langen Brenndauern und davon, dass wir dieselben Typen über Jahre nachliefern.
Zu Hause
Dieselbe Profi-Qualität steckt häufiger zu Hause, als viele denken: in hochwertigen Deckenflutern im Wohnzimmer mit RX7s-Lampen, in Schienen- und Pendelstrahlern über dem Esszimmer-Tisch oder auf der Galerie eines Lofts, in Flutern an Garage, Einfahrt, Hof und Garten sowie als kräftiges Arbeitslicht im Hobbyraum oder in der Werkstatt. Setzen Sie dort einfach den exakt gleichen Typ wieder ein.
Ehrlicherweise gilt aber auch: Für Räume, in denen das Licht oft und kurz geschaltet wird – Badezimmer, Hausflur mit Bewegungsmelder oder Keller –, ist eine Metalldampflampe wegen Anlaufzeit und Wiederzündung die falsche Wahl; dort ist LED die bessere Lösung.
Wartung, Gruppenwechsel und Entsorgung
Mit zunehmender Brenndauer sinkt der Lichtstrom, und vor allem Quarzlampen verschieben ihre Lichtfarbe ins Rosa oder Grünliche. In Verkaufsräumen fallen solche Unterschiede sofort auf.
- Gruppenwechsel: Bewährt hat sich, alle Lampen eines Raums oder einer Halle gemeinsam zu tauschen, sobald die im Datenblatt genannte Nutzlebensdauer erreicht ist. Das sorgt für einheitliche Lichtfarbe, spart bei hohen Decken wiederholte Einsätze mit Hubarbeitsbühne und senkt das Ausfallrisiko.
- Lebensende erkennen: Typische Zeichen sind sinkende Helligkeit, Farbverschiebung, Flackern oder wiederholtes Aus- und Wiedereinschalten.
- Zeitnah tauschen: Am KVG sollten Sie solche Lampen zeitnah tauschen, denn ein gealterter Brenner kann im Extremfall platzen – ein Grund für die Schutzglaspflicht vieler Typen.
- Vorrat anlegen: Für Objekte mit vielen Brennstellen empfiehlt sich ein kleiner Vorrat gleicher Ersatzlampen aus derselben Serie.
- Entsorgung: Metalldampflampen enthalten Quecksilber und gehören nicht in den Hausmüll, sondern zur Sammelstelle oder zum Wertstoffhof; Gewerbebetriebe nutzen die Rücknahmesysteme für Altlampen. Mehr dazu im Ratgeber Leuchtmittel richtig entsorgen.
Marken im Sortiment und der Weg zu LED
Philips
MASTERColour · MHN · HPIDen größten Teil unseres Sortiments stellt Philips mit MASTERColour CDM-T, CDM-T Elite, CDM-TD, CDM-TC, CDM-TC Elite und CDM-Tm Mini sowie MHN-TD und HPI-T Plus.
Osram
HCI · Powerstar HQIOsram ist mit den Keramiklampen HCI-TS, HCI-TC und der langlebigen HCI-TT SUPER 4Y vertreten, dazu mit den Quarzlampen Powerstar HQI-T, HQI-BT, HQI-E und HQI-TS Excellence.
Weitere Marken
Fc2 · E40Ergänzend führen wir Lampen von Radium, BLV, Patron und Thorgeon, darunter zweiseitige Fc2-Lampen und E40-Lampen mit 250 und 400 W.
Bestand oder LED?
1:1-ErsatzFür Bestandsanlagen ist der 1:1-Ersatz meist die wirtschaftlichste Lösung, denn Leuchte, Reflektor und Betriebsgerät bleiben erhalten. Bei Neuplanung, sehr langen Brenndauern oder häufigem Schalten lohnt der Blick auf LED.
Für E40- und E27-Großkolben gibt es Retrofit-Lampen; bei vielen muss das Vorschaltgerät überbrückt werden – ein Leuchtenumbau, den eine Elektrofachkraft ausführt und dokumentiert. Oft ist eine neue LED-Hallenleuchte oder ein LED-Fluter die sauberere Lösung. Passende Alternativen finden Sie unter LED-Ersatz für Entladungslampen, Betriebsgeräte unter Vorschaltgeräte, Trafos und Treiber.
Vergleich: Halogen-Metalldampflampe vs. LED-Alternative
| Merkmal | Halogen-Metalldampflampe (CDM / HCI / HQI) | LED-Alternative (Retrofit oder LED-Leuchte) |
|---|---|---|
| Lichterzeugung | Gasentladung im Keramik- oder Quarzbrenner | LED-Chips mit Leuchtstoff, Treiber in Lampe oder Leuchte |
| Betriebsgerät | Zwingend: KVG mit Zündgerät oder EVG, abgestimmt auf Typ und Wattzahl | LED-Leuchte mit eigenem Treiber; Retrofit oft nur nach Überbrückung des Vorschaltgeräts durch eine Elektrofachkraft |
| Lichtausbeute | Rund 70–90 lm/W im Sortiment (400 W mit 32.500–36.000 lm), zuzüglich Verluste des Vorschaltgeräts | Bei aktuellen LED-Leuchten in der Regel höher – Wert laut Datenblatt |
| Einschalten und Wiederzündung | Einige Minuten Anlaufzeit, Wiederzündung erst nach Abkühlung (je nach Typ bis etwa 15 Minuten) | Sofort volle Helligkeit, beliebig oft schaltbar, sensorgeeignet |
| Farbwiedergabe | Ra 80–89 (8xx), Ra 90 und mehr (9xx, Elite), Ra 60–69 (645) | Meist Ra 80, Premium-Modelle Ra 90 und mehr |
| Lichtpunkt und Optik | Sehr kompakter Brenner, brillantes und präzise lenkbares Licht im Reflektor | Retrofit verändert oft die Lichtverteilung im alten Reflektor; LED-Leuchten sind als Gesamtsystem optimiert |
| Alterung | Lichtstromrückgang und Farbverschiebung, Gruppenwechsel empfohlen | Langsamer Lichtstromrückgang, Lichtfarbe weitgehend stabil |
| Leuchte und Sicherheit | Viele Typen nur in geschlossenen Leuchten mit Schutzglas | Kein Hochdruckbrenner, keine Schutzglaspflicht aus Berstgründen |
| Entsorgung | Quecksilberhaltig, Sammelstelle oder Rücknahmesystem | Quecksilberfrei, Rückgabe als Elektroaltgerät |




























































