Projektorlampen · Studiolampen · Fotolampen · Osram Xenophot HLX · Philips Focusline

Studio-, Projektions- und Fotolampe

Studio-, Projektions- und Fotolampen – auch gesucht als Projektorlampe, Diaprojektor-Lampe, Overhead-Lampe, Kaltlicht-Lampe, Fotolampe oder Studiolampe – sind Halogen-Speziallampen, deren Wendel millimetergenau im Brennpunkt von Reflektor, Kondensor oder Glasfaser-Optik sitzt. Beim Nachkauf zählen deshalb nicht nur Watt, Volt und Sockel, sondern der exakte Typ: die Osram-Nummer (z. B. 64640), die Philips-Nummer (z. B. 7158) oder der herstellerübergreifende ANSI-Code wie FCS, EHJ oder EVD. Hier finden Sie über 300 Original-Ersatzlampen von Osram (u. a. Xenophot HLX) und Philips (Focusline) von 6 V/10 W bis 240 V/1.000 W – für Schulen und Hochschulen, Labore und Praxen, Industrie-Prüfplätze, Theater, Veranstaltungstechnik und Fotostudios. Dieselbe Profi-Qualität bekommen Sie für den Diaabend im Wohnzimmer, das Mikroskop im Arbeitszimmer oder das kleine Fotostudio im Hobbyraum oder Keller.

6 V – 240 VNiedervolt-Projektionslampe bis Netzspannungs-Studiolampe
10 W – 1.000 WVom Mikroskop-Lämpchen bis zum Studioscheinwerfer
3.000–8.000 KKunstlicht 3.200/3.400 K bis tageslichtweiße Spezialtypen
ANSI-CodeFCS, EHJ, EFP, EVD & Co. – Osram und Philips vergleichbar
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Osram 64650 50W 22.8V G6.35

50 W1150 lm3100 K warmweißdimmbarCRI 100Energieklasse C

Osram

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Osram Xenophot 64250 HLX 20W 6V G4 ESB

20 W460 lm3350 K neutralweißCRI 100Energieklasse B

Osram

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Osram 64225 10W 6V G4 ESA

10 W200 lm3200 K warmweißdimmbarCRI 100

Osram

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Osram 64255 20W 8V G4

20 WCRI 100Energieklasse B

Osram

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Osram 64602 50W 12V G6.35 M/134

50 W1000 lm3050 K warmweißdimmbarCRI 100Energieklasse C

Osram

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Osram 64261 30W 12V G6.35 M/130

30 W750 lm3300 K warmweißdimmbarEnergieklasse B

Osram

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Osram 64260 30W 12V PG22 M/185

30 W800 lm3300 K warmweißCRI 100

Osram

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Osram 64515 300W 230V GX6.35 3300K

300 W3300 K warmweißEnergieklasse B

Osram

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Osram 64643 150W 24V GY9.5 FDS

150 W5000 lm3400 K neutralweißEnergieklasse B

Osram

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Osram Xenophot 64251 HLX 20W 6V PG22

20 W460 lm3350 K neutralweißCRI 100

Osram

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Osram 64617 75W 12V G5.3

75 WCRI 100

Osram

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Osram 64575 1000W 230V GX6.35

1000 W33900 lm3400 K neutralweißdimmbarCRI 100Energieklasse G

Osram

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Osram 64672 500W 240V GY9.5

500 W8500 lm2900 K warmweißdimmbarCRI 100Energieklasse G

Osram

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Osram 93638 150W 21V GX5.3 EKE

150 W160 lm3300 K warmweißCRI 100

Osram

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Osram 64637 100W 12V GZ6.35

100 W150 lm3000 K warmweißCRI 100

Osram

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Osram 64275 35W 6V G4 M/137

35 W760 lm

Osram

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Osram 64607 50W 8V GZ6.35 EFM

50 WCRI 100

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Osram 64222 10W 6V PG22

10 W150 lm

Osram

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Osram 64258 20W 12V G4

20 W350 lm

Osram

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Osram 64515 300W 240V GX6.35

300 W8900 lm3350 K neutralweißdimmbarCRI 100Energieklasse G

Osram

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Osram 64223 10W 6V G4 M/43

10 W

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Osram 64672 500W 230V GY9.5

500 W8500 lm2900 K warmweißdimmbarCRI 100Energieklasse G

Osram

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Osram 64514 300W 120V GX6.35

300 W8100 lm3200 K warmweißdimmbarCRI 100Energieklasse B

Osram

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Osram 64540 600W 230V GX6.35

650 W19825 lm3400 K neutralweißdimmbarCRI 100Energieklasse G

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  • Speziallampe statt Allgebrauchslampe: Projektions-, Studio- und Fotolampen besitzen eine besonders kompakte Wendel, die exakt im Lichtschwerpunkt über dem Sockel sitzt und ihr Licht in Kondensor, Reflektor oder Glasfaser einspeist. Gleiche Watt-, Volt- und Sockelangabe allein macht deshalb noch keinen passenden Ersatz.
  • Exakter Ersatz über den Typencode: Maßgeblich sind Osram-Nummer (z. B. 64640), Philips-Nummer (z. B. 7158) oder der herstellerübergreifende ANSI-Code. Osram Xenophot 64640 HLX und Philips 7158 tragen beide den Code FCS (150 W, 24 V, G6.35) – so finden Sie markenübergreifend den gleichwertigen Typ.
  • Sockel genau bestimmen: Niedervolt-Typen nutzen G4, G5.3, GX5.3, G6.35, GZ6.35, GY6.35, GY9.5 oder PG22, Netzspannungs-Studiolampen GX6.35 oder R7s. Gleicher Stiftabstand mit anderem Zusatzbuchstaben bedeutet eine andere, nicht austauschbare Sockelvariante.
  • Spannung 1:1 übernehmen: Von 6 V über 12, 15, 22,8, 24 und 36 V bis 230/240 V – Niedervolt-Lampen versorgt der Trafo im Gerät. Rund 5 % Überspannung halbieren die Lebensdauer einer Halogenlampe ungefähr, deshalb muss die Nennspannung exakt zum Gerät passen.
  • Lichtfarbe für Foto, Film und Mikroskopie: 3.200 K gilt als Kunstlicht-Standard, leistungsstarke Projektionslampen arbeiten mit 3.300–3.400 K, Spezialtypen mit 6.000 K und 7.500–8.000 K (tageslichtweiß). Halogen erreicht eine Farbwiedergabe nahe Ra 100. Zur Einordnung: 4.000 K heißt neutralweiß und kaltweiß – dieselbe Lichtfarbe.
  • Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: Schulen, Hochschulen, Labore, Praxen, Industrie-Prüfplätze, Theater und Fotostudios setzen auf Originallampen von Osram und Philips und bevorraten sie nach Typ. Dieselben Lampen bringen den Diaprojektor im Wohnzimmer, das Mikroskop im Arbeitszimmer oder die Studioleuchte im Hobbyraum wieder zum Leuchten.

1. Typencode von der alten Lampe ablesen

Auf Sockel oder Kolben stehen meist Hersteller, Bestellnummer, Watt, Volt und oft ein dreibuchstabiger ANSI-Code wie FCS, EHJ, EFP oder EVD. Fotografieren Sie die Beschriftung, bevor Sie die alte Lampe entsorgen, und notieren Sie zusätzlich das Gerätemodell und die Angaben aus dem Lampenfach. Wer in Schule, Labor oder Studio mehrere Geräte betreut, legt am besten eine Typenliste für die Nachbestellung an.

Ratgeber: Alte Lampe bestimmen

2. Sockel exakt bestimmen

G4, G5.3, GX5.3, G6.35, GZ6.35, GY6.35, GY9.5, PG22, GX6.35 oder R7s: Die Zahl nennt den Stiftabstand in Millimetern, Zusatzbuchstaben kennzeichnen abweichende Stiftform oder Sockelgeometrie. Varianten mit gleichem Abstand sind nicht untereinander austauschbar. Messen Sie im Zweifel mit dem Messschieber nach und gleichen Sie die Maße mit den technischen Daten ab.

Ratgeber: Lampensockel-Übersicht

3. Spannung und Leistung 1:1 übernehmen

Die Nennspannung muss exakt zum Gerät passen – 6, 12, 15, 22,8, 24, 36 V oder 230/240 V. Schon rund 5 % Überspannung halbieren die Lebensdauer einer Halogenlampe ungefähr, und eine höhere Wattzahl überlastet Trafo, Lüftung und Optik. Setzen Sie deshalb nie mehr Watt ein, als der Gerätehersteller freigibt.

Ratgeber: Datenblatt richtig lesen

4. Farbtemperatur und Farbwiedergabe prüfen

Für Foto und Film gilt 3.200 K als Kunstlicht-Standard, leistungsstarke Projektionslampen arbeiten oft mit 3.300–3.400 K, Spezialtypen mit 6.000 K und mehr. Halogen erreicht eine Farbwiedergabe nahe Ra 100. Bleiben Sie in einer Scheinwerferreihe oder bei mehrlampigen Geräten bei einem Typ, damit Farbe und Helligkeit einheitlich bleiben.

Ratgeber: Farbwiedergabe (CRI/Ra)

Projektorlampe, Studiolampe, Fotolampe: Was Speziallampen von normalen Halogenlampen unterscheidet

Auf den ersten Blick ähnelt eine Projektorlampe einer gewöhnlichen Halogenlampe: kleiner Quarzglaskolben, zwei Stifte, oft Niedervolt. Technisch liegen jedoch Welten dazwischen.

Licht für die Optik

EINSATZ

Eine Allgebrauchslampe soll einen Raum gleichmäßig ausleuchten. Eine Projektions-, Studio- oder Fotolampe speist ihr Licht dagegen in eine Optik ein: in den Kondensor eines Dia- oder Overheadprojektors, in das Glasfaserbündel einer Kaltlichtquelle, in den Strahlengang eines Mikroskops oder in den Reflektor eines Studioscheinwerfers.

Kompakte Wendel

WENDEL

Die Wendel ist extrem kompakt gewickelt, bei der Philips Focusline etwa als Flachwendel (Flat Filament).

Lichtschwerpunkt

TOLERANZ

Die Wendel sitzt mit engen Toleranzen an einer festgelegten Stelle über dem Sockel, dem Lichtschwerpunkt. Schon ein Millimeter Versatz kostet Helligkeit auf der Leinwand oder führt zu ungleichmäßig ausgeleuchteten Bildrändern.

Hohe Leuchtdichte

3.200–3.400 K

Die Wendeltemperatur liegt bei 3.200 bis 3.400 K, die Leuchtdichte erreichen Allgebrauchslampen nicht. Der Preis dafür ist eine bewusst kürzere Lebensdauer. Bei der Reihe Osram Xenophot HLX enthält das Füllgas Xenon. Es bremst die Verdampfung des Wolframs und ermöglicht so eine besonders hohe Lichtausbeute.

Für den Einkauf heißt das: Eine Lampe mit gleicher Watt-, Volt- und Sockelangabe ist nicht automatisch der richtige Ersatz.

ANSI-Code, Osram- und Philips-Nummer: So finden Sie den exakten Ersatz

Der sicherste Weg führt über die Kennzeichnung auf der alten Lampe, im Lampenfach oder in der Bedienungsanleitung des Geräts. Drei Angaben helfen. Je mehr davon übereinstimmen, desto besser:

  • Herstellernummer: Osram nutzt in dieser Kategorie fünfstellige Nummern wie 64640, 64655 oder 64663, Philips vierstellige wie 7158, 7023 oder 6834, teils mit Zusätzen wie FO (Fibre Optics) oder XHP.
  • ANSI-Code: Der Code aus drei Buchstaben stammt aus dem amerikanischen Normensystem. Er steht für ein festgelegtes Datenblatt mit Watt, Volt, Sockel, Lichtschwerpunkt und Abmessungen, unabhängig vom Hersteller. So tragen Osram Xenophot 64640 HLX und Philips 7158 beide FCS (150 W, 24 V, G6.35), Osram Xenophot 64623 HLX und Philips 7724 beide EVA (100 W, 12 V, GY6.35).
  • Elektrische Werte und Sockel: Sie sind die Grundbedingung, reichen allein aber nicht aus. Osram Xenophot 64655 (EHJ) und 64657 (EVC) haben beide 250 W, 24 V und G6.35. Die unterschiedlichen Codes bedeuten trotzdem unterschiedliche Datenblätter, etwa beim Lichtschwerpunkt oder bei der Lebensdauer.

Ist die Beschriftung nur noch teilweise lesbar, helfen das Typenschild am Gerät, die Ersatzteilangabe in der Anleitung und ein Foto der Wendel von der Seite. Für Hausverwaltungen, Schulträger, Labore und Verleiher lohnt es sich, alle Lampentypen einmal zu erfassen. Dann lassen sich Ersatzlampen gebündelt bestellen und bevorraten, bevor eine Vorlesung, ein Prüfstand oder eine Vorstellung ausfällt.

Sockel von G4 bis GX6.35: die wichtigsten Bauformen im Sortiment

Die Sockelbezeichnung folgt der IEC-Systematik: G steht für Stiftsockel, die Zahl für den Stiftabstand in Millimetern. Zusatzbuchstaben wie X, Y oder Z kennzeichnen Varianten mit abweichender Stiftform oder Sockelgeometrie. Diese Varianten sind bewusst nicht kompatibel.

Sockel von G4 bis GX6.35 im Sortiment
SockelStiftabstand & WertePraxis & Beispiele
G4:4 mm Stiftabstand, kleine 6-V-Typen mit 10 bis 20 WMikroskope und Messgeräte, etwa Osram 64225 (ESA) und Xenophot 64250 HLX (ESB)
G6.35, GZ6.35 und GY6.35:6,35 mm StiftabstandG6.35 ist der Klassiker in Dia- und Overheadprojektoren (FCS, EHJ, EVD). GZ6.35 sitzt in Kaltlicht- und Glasfaser-Lichtquellen (EFP, EFR, Philips Focusline Fibre Optics), GY6.35 in 12-V-Typen mit 100 W wie EVA oder FCR.
G5.3 und GX5.3:5,3 mm StiftabstandGX5.3 ist der typische Sockel für Halogenlampen mit eingebautem Reflektor, im Sortiment etwa die Osram Xenophot 64653 HLX mit 250 W und 24 V.
PG22 und GY9.5:PG22 ist ein Präfokus-Sockel für exakt ausgerichtete Wendeln.PG22: Osram 64260 (30 W, 12 V) und Xenophot 64251 HLX. GY9.5: zum Beispiel Osram 64643 FDS mit 150 W und 24 V.
GX6.35 und R7s:Netzspannungs-Studiolampen von 300 bis 1.000 WScheinwerfer in Studio und Bühne, zum Beispiel Osram 64515, 64540 und 64575 sowie der 1.000-W-Stab Osram 64741 mit Sockel R7s

Messen Sie im Zweifel Stiftabstand und Stiftdicke mit dem Messschieber nach und vergleichen Sie die Werte mit den technischen Daten. Eine Lampe mit anderem Sockelzusatz gehört nicht in die Fassung, auch wenn sie sich hineindrücken lässt. Und eine scheinbar passende Lampe mit anderem Lichtschwerpunkt bringt nicht die volle Bildhelligkeit.

Spannung, Betrieb und Lebensdauer: 6 V bis 240 V richtig zuordnen

Die Bandbreite reicht von 6 V über 12 V, 15 V, 22,8 V, 24 V und 36 V bis zur Netzspannung von 230 bzw. 240 V. Niedervolt-Lampen versorgt im Projektor, Mikroskop oder in der Kaltlichtquelle ein eingebauter Trafo. Sie tauschen also nur die Lampe, nicht das Betriebsgerät. Entscheidend ist, dass Nennspannung und Gerätespannung exakt übereinstimmen, denn Halogenlampen reagieren sehr empfindlich auf Abweichungen.

+5 % Überspannung

Heller, aber kurzlebig

Als Faustregel halbiert sich die Lebensdauer bereits bei rund 5 % Überspannung, während Lichtstrom und Farbtemperatur steigen. Eine 12-V-Lampe an 15 V verliert deshalb den Großteil ihrer Lebensdauer.

→ Nennspannung der Lampe und Gerätespannung exakt abgleichen.

−5 % Unterspannung

Langlebig, aber dunkler

Bei 5 % Unterspannung lebt die Lampe deutlich länger, liefert aber weniger und wärmeres Licht. Manche Projektoren nutzen diesen Effekt mit einem Spar- oder Eco-Schalter. Eine 24-V-Lampe an 22,8 V bleibt sichtbar dunkler.

→ Weniger Spannung nur über den Eco-Modus des Geräts, nicht über eine falsche Lampe.

Die Nennlebensdauer vieler Projektionslampen liegt bewusst nur bei einigen Dutzend bis wenigen hundert Stunden, weil hohe Leuchtdichte und Farbtemperatur Vorrang haben. Kaltlicht-, Mikroskop- und Studiotypen sind teils auf längere Laufzeiten ausgelegt. Den genauen Wert nennt das jeweilige Datenblatt.

Für Schulen, Labore und Veranstaltungstechnik bedeutet das: Betriebsstunden der Geräte notieren, Ersatzlampen je Typ vorrätig halten und nur bei abgeschaltetem, abgekühltem Gerät wechseln. Lassen Sie das Gebläse nach dem Ausschalten nachlaufen und trennen Sie den Projektor nicht sofort vom Netz.

Farbtemperatur und Farbwiedergabe: 3.200 K, 3.400 K und tageslichtweiße Spezialtypen

Für Foto, Film, Projektion und Mikroskopie ist die Farbtemperatur ein hartes Kriterium. Halogen-Speziallampen strahlen als Temperaturstrahler ein kontinuierliches Spektrum ab und erreichen eine Farbwiedergabe nahe Ra 100. Hauttöne, Präparate und Farbproben erscheinen unverfälscht. Im Sortiment finden Sie vor allem diese Lichtfarben:

3.000–3.200 K · Warmweiß3.300–3.400 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.000–6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

Tungsten3.000–3.200 K

Warmweiß, 3.000–3.200 K: 3.200 K ist der klassische Kunstlicht-Standard (Tungsten) in Film, Fernsehen und Fotografie, auf den Kameras und Kunstlichtfilme abgestimmt sind.

Projektion

Xenophot HLX3.300–3.400 K

3.300–3.400 K: typisch für leistungsstarke Projektionslampen wie die Xenophot HLX. Nach der lichttechnischen Einteilung der DIN EN 12464-1 beginnt ab 3.300 K bereits neutralweiß, deshalb ordnet unser Filter diese Typen dort ein.

Neutralweiß / Kaltweiß

840 · Cool White4.000 K

Neutralweiß und kaltweiß bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 K – sachliches Arbeitslicht für Küche, Bad, Büro und Werkstatt.

Tageslichtweiß

860 / 865 · Daylight6.000–6.500 K

Zur Einordnung im Vergleich mit Raumlicht: Warmweiß umfasst 2.700–3.000 K (Code 827/830).

Tageslichtweiß, 6.000 K sowie 7.500–8.000 K: einzelne Spezialtypen für Anwendungen, die Tageslicht nachbilden. Den genauen Wert nennt das jeweilige Datenblatt.

Neutralweiß und kaltweiß bezeichnen exakt dieselbe Lichtfarbe von 4.000 K (Code 840, englisch Cool White). Tageslichtweiß liegt bei 6.000–6.500 K (Code 860/865).

In der Praxis gilt: Mischen Sie in einem Foto- oder Filmset keine Lampen unterschiedlicher Farbtemperatur. Setzen Sie in Scheinwerferreihen oder mehrlampigen Geräten denselben Typ ein, damit Helligkeit und Farbe einheitlich bleiben.

Von Hörsaal, Labor und Bühne bis zum Diaabend im Wohnzimmer

Die meisten Kunden dieser Kategorie sind Profis, die ihre Geräte über Jahre zuverlässig betreiben müssen. Dieselbe Original-Qualität von Osram und Philips steht aber auch Privatkunden offen.

Bildung & Labor

Schulen, Hochschulen und Bildungsträger mit Overhead- und Diaprojektoren, Labore, Kliniken und Praxen mit Mikroskopen und Kaltlichtquellen.

Industrie, Bühne & Archiv

Industrie und Qualitätssicherung mit Prüf- und Messplätzen, Theater, Veranstaltungstechnik und Verleiher mit Studio- und Bühnenscheinwerfern sowie Fotostudios, Museen und Archive.

Zuhause

Der Diaprojektor für alte Urlaubsdias im Wohnzimmer, der Super-8-Projektor im Heimkino, das Mikroskop im Kinderzimmer oder Arbeitszimmer, die Kaltlichtquelle beim Modellbau im Hobbyraum und die Studioleuchte im improvisierten Fotostudio in Keller oder Garage.

Für Profis zählen Typentreue, gleichbleibende Qualität über viele Bestellungen und schnelle Verfügbarkeit. Ein ausgefallener Projektor im Hörsaal oder eine dunkle Kaltlichtquelle am Mikroskop legt die Arbeit sofort lahm. Viele Einrichtungen bestellen deshalb mehrere Lampen je Typ und halten sie im Geräteschrank bereit. Gerade bei älteren Geräten aus Familienbesitz lohnt der Blick aufs Typenschild: Häufig ist die passende Original-Ersatzlampe weiterhin erhältlich.

Lampenwechsel, Handhabung und LED-Alternativen

Halogen-Speziallampen arbeiten mit hoher Kolbentemperatur und hohem Innendruck. Beim Wechsel kommt es deshalb auf vier Punkte an:

Kolben nie berühren

HANDHABUNG

Fassen Sie den Quarzglaskolben nie mit bloßen Fingern an. Hautfett brennt sich im Betrieb ein, trübt das Glas und kann die Lampe vorzeitig zerstören. Nutzen Sie die Schutzhülle aus der Verpackung, ein sauberes Tuch oder Handschuhe. Versehentlich berührte Lampen reinigen Sie mit Spiritus.

Sicher wechseln

BETRIEB

Wechseln Sie nur bei ausgeschaltetem, vom Netz getrenntem und abgekühltem Gerät. Beachten Sie die vom Hersteller vorgeschriebene Brennlage. Betreiben Sie die Lampen nur in geschlossenen Geräten mit funktionierendem Lüfter und der vorgesehenen Schutzscheibe.

Ausleuchtung prüfen

JUSTAGE

Prüfen Sie nach dem Tausch, ob das Bild gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Manche Geräte haben dafür eine Justiermöglichkeit am Lampenhalter.

Und der LED-Ersatz?

RETROFIT

Für Projektoren, Mikroskope, Glasfaser-Lichtquellen und Studioscheinwerfer gibt es ihn in aller Regel nicht. Die Optik ist auf die winzige Wendel an exakt festgelegter Position berechnet. Ein LED-Retrofit mit größerer Leuchtfläche und Kühlkörper bringt deutlich weniger Licht ins Bild und passt oft schon mechanisch nicht.

Für normale Wohnraum- und Möbelleuchten mit G4- oder GY6.35-Sockel sind dagegen LED-Stiftsockellampen eine sparsame Alternative. Ausgediente Halogenlampen gehören in den Restmüll, Entladungslampen an eine Sammelstelle. Mehr dazu im Ratgeber Leuchtmittel richtig entsorgen.

Vergleich: Projektions- und Studiolampe vs. Allgebrauchs-Halogen-Stiftsockellampe

Warum gleiche Watt-, Volt- und Sockelangaben bei Projektor, Mikroskop und Studioscheinwerfer nicht reichen
MerkmalStudio-, Projektions- und FotolampeAllgebrauchs-Halogen-Stiftsockellampe (G4/GY6.35)
EinsatzzweckLicht in eine Optik einspeisen: Kondensor, Reflektor, Glasfaser, MikroskopRaum, Möbel oder Vitrine allgemein ausleuchten
Wendel & LichtschwerpunktKompakte Kurz- oder Flachwendel, eng tolerierte Position über dem SockelWendelposition für die Leuchte unkritisch
FarbtemperaturMeist 3.200–3.400 K, Spezialtypen 6.000 K bis 8.000 KCa. 2.800–3.000 K (warmweiß)
FarbwiedergabeNahe Ra 100 (Temperaturstrahler)Nahe Ra 100 (Temperaturstrahler)
NennlebensdauerOft einige Dutzend bis wenige hundert Stunden – Leuchtdichte hat VorrangMeist rund 2.000 bis 4.000 Stunden
Spannungen6, 12, 15, 22,8, 24, 36 V sowie 230/240 VMeist 12 V, seltener 6 oder 24 V
KennzeichnungHerstellernummer plus ANSI-Code (z. B. FCS, EHJ, EFP, EVD)Watt, Volt und Sockel
AustauschbarkeitNur gleicher Typ bzw. gleicher ANSI-CodeInnerhalb gleicher Watt-, Volt- und Sockelangabe weitgehend frei
LED-ErsatzIn Projektions- und Studiooptik in aller Regel nicht sinnvollLED-Stiftsockellampen G4/GY6.35 als sparsame Alternative verfügbar

Häufige Fragen zu Projektor-, Studio- und Fotolampen

Wie finde ich die richtige Ersatzlampe für meinen Dia-, Overhead- oder Filmprojektor?
Lesen Sie die Beschriftung der alten Lampe ab: Hersteller, Bestellnummer (z. B. Osram 64640 oder Philips 7158), Watt, Volt und – falls vorhanden – den dreibuchstabigen ANSI-Code wie FCS, EHJ oder EVD. Ist die Lampe unleserlich, finden Sie den Typ meist im Lampenfach, auf dem Typenschild oder in der Bedienungsanleitung des Geräts. Suchen Sie dann gezielt nach Code oder Nummer. Watt, Volt und Sockel allein reichen nicht, weil Projektoren auf eine bestimmte Wendelposition ausgelegt sind. Im Zweifel hilft ein Foto von Beschriftung und Sockel – der Ratgeber Alte Lampe bestimmen zeigt, worauf es ankommt.
Was bedeuten ANSI-Codes wie FCS, EHJ, EFP oder EVD?
Der ANSI-Code ist eine herstellerübergreifende Kurzbezeichnung aus dem amerikanischen Normensystem. Jeder Code steht für ein festgelegtes Datenblatt mit Leistung, Spannung, Sockel, Lichtschwerpunkt und Abmessungen. Beispiele aus dem Sortiment: FCS = 150 W, 24 V, G6.35 (Osram Xenophot 64640 HLX, Philips 7158), EHJ = 250 W, 24 V, G6.35 (Osram Xenophot 64655 HLX), EFP = 100 W, 12 V, GZ6.35 (Osram Xenophot 64627 HLX), EVD = 400 W, 36 V, G6.35 (Osram Xenophot 64663 HLX). Stimmt der Code überein, ist die Lampe als Ersatz vorgesehen – egal, ob sie von Osram oder Philips stammt.
Kann ich eine Osram-Projektorlampe durch ein Philips-Modell ersetzen?
Ja, wenn der ANSI-Code identisch ist. Osram Xenophot 64640 HLX und Philips 7158 tragen beide FCS, Osram Xenophot 64623 HLX und Philips 7724 beide EVA – sie sind für dieselben Geräte vorgesehen. Gleiche Watt-, Volt- und Sockelangaben genügen dagegen nicht: Osram 64655 (EHJ) und 64657 (EVC) haben beide 250 W, 24 V und G6.35, gehören aber zu unterschiedlichen Datenblättern. Bei abweichendem Code oder ohne Code entscheidet die Lampenangabe des Geräteherstellers. Lebensdauer und Lichtstrom können zwischen Marken auch bei gleichem Code leicht variieren; die Werte stehen im jeweiligen Datenblatt.
Welche Lampe brauche ich für einen Diaprojektor mit 24 V und 150 W?
Sehr verbreitet ist in Diaprojektoren mit 24 V und 150 W die Halogenlampe mit Sockel G6.35 und dem ANSI-Code FCS – im Sortiment etwa die Osram Xenophot 64640 HLX sowie die Philips 7158 und 7158XHP. Es gibt aber weitere 24-V-Typen mit 150 W und G6.35, zum Beispiel die Osram Xenophot 64642 mit Code FDV – ein anderer Code bedeutet ein anderes Datenblatt. Prüfen Sie deshalb den Code auf der alten Lampe oder in der Bedienungsanleitung. Projektoren mit 250 W benötigen entsprechend einen 250-W-Typ wie EHJ – auch hier entscheidet der Code, nicht nur die Wattzahl.
Was ist der Unterschied zwischen Osram Xenophot HLX und einer normalen Halogenlampe?
Xenophot-Lampen sind Niedervolt-Halogenlampen für Projektion und Optik, deren Füllgas Xenon enthält. Das schwere Edelgas bremst die Verdampfung der Wolframwendel und ermöglicht so eine besonders hohe Lichtausbeute und Leuchtdichte bei kompakter Wendel. Typisch sind Farbtemperaturen um 3.300–3.400 K. Eine normale Allgebrauchs-Halogenlampe ist dagegen auf gleichmäßiges Raumlicht und lange Lebensdauer ausgelegt, ihre Wendelposition ist unkritisch. Für Projektoren, Kaltlichtquellen und Mikroskope sollten Sie deshalb immer den im Gerät vorgesehenen Projektionstyp verwenden.
Warum hält meine Projektorlampe nur so kurz?
Projektionslampen sind auf hohe Leuchtdichte und Farbtemperatur optimiert; ihre Nennlebensdauer liegt deshalb häufig nur bei einigen Dutzend bis wenigen hundert Stunden – den genauen Wert nennt das Datenblatt. Zusätzlich verkürzen Überspannung (rund 5 % zu viel halbieren die Lebensdauer ungefähr), Fingerabdrücke auf dem Quarzglas, Erschütterungen im heißen Zustand und mangelnde Kühlung die Laufzeit. Lassen Sie das Gebläse nach dem Ausschalten nachlaufen, transportieren Sie das Gerät erst nach dem Abkühlen und nutzen Sie, falls vorhanden, den Eco- oder Sparschalter. Brennt jede neue Lampe auffällig schnell durch, sollte eine Fachwerkstatt Trafo und Lüfter prüfen.
Darf ich Projektor- und Studiolampen mit bloßen Fingern anfassen?
Nein. Hautfett auf dem Quarzglaskolben brennt sich bei den hohen Betriebstemperaturen ein, verursacht Trübungen und Spannungen im Glas und kann die Lampe vorzeitig ausfallen oder platzen lassen. Fassen Sie die Lampe am Sockel oder mit der Schutzhülle aus der Verpackung, einem sauberen Tuch oder Handschuhen an. Haben Sie den Kolben doch berührt, reinigen Sie ihn vor dem Einschalten mit Spiritus und einem fusselfreien Tuch. Wechseln Sie die Lampe außerdem nur bei ausgeschaltetem, vom Netz getrenntem und abgekühltem Gerät.
Gibt es für Projektor-, Mikroskop- und Studiolampen einen LED-Ersatz?
In aller Regel nicht. Projektoren, Mikroskope, Glasfaser-Lichtquellen und Studioscheinwerfer haben eine Optik, die exakt auf die kleine Halogenwendel an definierter Position berechnet ist. Ein LED-Retrofit mit größerer Leuchtfläche und Kühlkörper bringt deutlich weniger Licht ins Bild, erzeugt ungleichmäßige Ausleuchtung und passt oft schon mechanisch nicht. Wenn der Gerätehersteller ein eigenes LED-Umrüstmodul anbietet, ist das die einzige saubere Lösung. Für normale Leuchten mit G4- oder GY6.35-Sockel im Wohnzimmer, in der Küche oder im Bad gibt es dagegen sparsame LED-Stiftsockellampen.
Welche Farbtemperatur haben Studio- und Fotolampen – und was bedeutet 3.200 K?
3.200 K ist der klassische Kunstlicht-Standard (Tungsten) in Fotografie, Film und Fernsehen; Kameras, Weißabgleich-Voreinstellungen und Kunstlichtfilme sind darauf abgestimmt. Viele Projektionslampen arbeiten mit 3.300–3.400 K, einzelne Spezialtypen mit 6.000 K oder 7.500–8.000 K (tageslichtweiß). Zur Einordnung im Raumlicht: warmweiß sind 2.700–3.000 K (Code 827/830), neutralweiß und kaltweiß meinen exakt dieselbe Lichtfarbe von 4.000 K (Code 840, Cool White), tageslichtweiß sind 6.000–6.500 K (Code 860/865). Halogenlampen erreichen dabei eine Farbwiedergabe nahe Ra 100.
Wie entsorge ich alte Projektions- und Studiolampen?
Halogenlampen, also auch Halogen-Projektions-, Foto- und Studiolampen, gehören nicht in die Altlampen-Sammlung, sondern in den Restmüll. Wickeln Sie die Lampe vorher in Papier oder die Originalverpackung ein, damit Quarzglas-Splitter niemanden verletzen. Entladungslampen wie Metallhalogenid- oder Leuchtstofflampen gehören dagegen wegen ihrer Inhaltsstoffe an eine Sammelstelle, etwa den Wertstoffhof. Gewerbliche Anwender mit größeren Mengen nutzen die Rücknahmesysteme der Branche. Alle Details stehen im Ratgeber Leuchtmittel richtig entsorgen.