KompaktleuchtstofflampeThema: Wechsel-GuidesWechsel-Serie

Wie wechsle ich eine PL-S / Dulux S (G23, 2-Pin) gegen LED?

Die PL-S beziehungsweise Dulux S ist eine kurze Kompaktleuchtstofflampe mit G23-Sockel und zwei Pins. Ob der LED-Wechsel ein einfacher Tausch ist oder eine Sache für die Elektrofachkraft, entscheidet das Vorschaltgerät in der Leuchte.

Geprüft von der Leuchtmittelmarkt Fachredaktion Aktualisiert am 20. Oktober 2026 Lesezeit ca. 15 Minuten

Kurz beantwortet

Ja, eine PL-S beziehungsweise Dulux S mit G23-Sockel lässt sich auf LED umstellen — wie weit das geht, hängt aber vom Vorschaltgerät in der Leuchte ab. Erstens der Sockel: Die LED braucht denselben G23-Sockel mit zwei Pins; das ist nicht die 4-Pin-PL-L (2G11). Zweitens der Weg: Es gibt G23-LEDs, die laut Hersteller am vorhandenen konventionellen Vorschaltgerät (KVG/VVG) laufen — dann ist es ein einfacher Tausch. Alternativ wird das Vorschaltgerät überbrückt, sodass die Lampe an 230 Volt läuft; das ist ein Eingriff für die Elektrofachkraft. Drittens die Eignung: Ob eine LED für Ihren Vorschaltgerät-Typ freigegeben ist, steht im Datenblatt — pauschal passt eine G23-LED nicht überall.

Die PL-S (so heißt sie bei Philips) beziehungsweise Dulux S (bei Osram) ist eine kurze Kompaktleuchtstofflampe — eine kompakt gefaltete Leuchtstoffröhre mit einem Stecksockel statt eines Schraubgewindes. Sie steckt in kleinen Wandleuchten, Spiegel- und Badleuchten, Downlights und Notleuchten. Wer sie auf LED umstellen will, stößt schnell auf Halbwissen aus Foren. Dieser Ratgeber sortiert es: was der G23-Sockel ist, warum die Lampe nur zwei Pins hat — und welcher Umrüst-Weg zu welchem Vorschaltgerät passt. Mit belegten Angaben, wo es welche gibt, und einem ehrlichen Verweis aufs Datenblatt, wo die Eignung vom Einzelfall abhängt. Eine Sache vorweg, weil sie oft durcheinandergeht: Die PL-S hat zwei Pins (G23). Sie ist nicht zu verwechseln mit der längeren PL-L / Dulux L, die vier Pins (2G11) hat — dazu unten mehr.

Der G23-Sockel: zwei Pins, 23 Millimeter

DULUX, PL und Lynx haben dieselben Formen; Form und Stiftzahl helfen bei der Zuordnung, für den Tausch zählt der vollständige Sockel. Zwei Stifte stehen für KVG, vier Stifte mit E im Namen für EVG; beim Tausch Sockel, Watt, Betriebsart und Lichtfarbe vergleichen und den LED-Ersatz passend zum Vorschaltgerät wählen. Animation mit Musik, rund 115 Sekunden. Video einzeln ansehen

G23 ist ein Stecksockel mit zwei Pins. Der Abstand zwischen den beiden Pins beträgt 23 Millimeter — das ist nach der Norm IEC 60061-1 festgelegt und steckt im Namen. Dieselbe Bauform tragen die Handelsbezeichnungen PL-S (Philips), Dulux S (Osram) und ein paar weitere Markennamen anderer Hersteller. Für den Wechsel heißt das zunächst nur: Die LED muss exakt denselben G23-Sockel haben wie Ihre alte Lampe.

Wichtig zur Abgrenzung: G23 ist nicht 2G11. Die PL-L beziehungsweise Dulux L ist länger und hat einen 4-Pin-Sockel (2G11) — eine andere Bauform, die nicht in eine G23-Fassung passt und umgekehrt. Wenn Sie unsicher sind, hilft ein Blick auf die alte Lampe: zwei Pins und „G23“ auf dem Sockel bedeuten PL-S/Dulux S. Die Maße und das Aussehen der gängigen Sockel stellt die Lampensockel-Übersicht nebeneinander. Welcher Sockel zur längeren 4-Pin-Variante gehört, behandelt der eigene Ratgeber zur PL-L / Dulux L (2G11).

G23

2 Pins · 23 mm

Stecksockel der PL-S / Dulux S. Zwei Pins, 23 mm Abstand. Starter integriert.

2G11

4 Pins

Sockel der längeren PL-L / Dulux L. Vier Pins, kein integrierter Starter.

KVG / VVG

konventionell

Konventionelles bzw. verlustarmes Vorschaltgerät. Bei PL-S der typische Fall.

EVG

elektronisch

Elektronisches Vorschaltgerät. LED-Betrieb daran nur mit Herstellerfreigabe.

Der integrierte Starter: warum die PL-S nur zwei Pins hat

Die Zahl der Stifte verrät Starter und Vorschaltgerät – und damit, welcher LED-Ersatz passt. Animation mit Musik, rund 80 Sekunden. Video einzeln ansehen

Der entscheidende Unterschied zwischen einer 2-Pin- und einer 4-Pin-Kompaktleuchtstofflampe steckt im Starter. Bei der PL-S (G23) ist der Starter im Sockelfuß integriert — in dem kleinen Kunststoffblock zwischen den beiden Pins. Er gehört zur Lampe und wird beim Lampentausch automatisch mit ersetzt. Genau deshalb kommt die PL-S mit nur zwei Pins aus.

Bei der 4-Pin-PL-L (2G11) ist das anders: Dort sitzt der Starter nicht in der Lampe, sondern in der Leuchte beziehungsweise im Vorschaltgerät — die zwei zusätzlichen Pins führen die entsprechenden Kontakte. Für den LED-Wechsel hat der integrierte Starter der PL-S eine praktische Folge: Anders als bei einer T8-Leuchtstoffröhre brauchen Sie hier keinen Dummy-Starter. Der alte Starter verschwindet mit der alten Lampe; ein separater Überbrückungs-Starter wie bei der Röhre entfällt. Wie das bei Röhren mit separatem Starter läuft, beschreibt der Ratgeber Leuchtstoffröhren durch LED ersetzen.

Das Vorschaltgerät: hier entscheidet sich der Weg

Eine G23-Lampe läuft nicht direkt am Stromnetz, sondern über ein Vorschaltgerät in der Leuchte. Bei der PL-S ist das typischerweise ein konventionelles Vorschaltgerät (KVG), seltener ein verlustarmes (VVG) oder ein elektronisches (EVG). Welcher Typ verbaut ist, bestimmt, wie der LED-Wechsel abläuft — und ob er ein einfacher Tausch ist oder ein Fall für die Elektrofachkraft.

Es gibt im Wesentlichen zwei Wege, und für beide gilt: Die LED muss laut Hersteller für genau diesen Betrieb freigegeben sein. Pauschal passt eine G23-LED nicht in jede Leuchte.

  • Weg 1 — Retrofit am vorhandenen Vorschaltgerät. Für das konventionelle Vorschaltgerät (KVG/VVG) gibt es G23-LEDs, die ausdrücklich für den Betrieb daran gebaut sind. LEDVANCE und Osram führen sie etwa als Reihe „DULUX LED S“ mit der Kennzeichnung „EM & AC MAINS“ — laut Hersteller laufen diese sowohl am KVG/VVG als auch an 230 Volt. In diesem Fall ist der Wechsel ein Tausch der Lampe, ohne Eingriff in die Elektrik. Voraussetzung ist, dass die Kennzeichnung zu Ihrem Vorschaltgerät passt — das steht im Datenblatt der LED.
  • Weg 2 — Konversion auf 230 Volt. Alternativ baut man das Vorschaltgerät aus oder überbrückt es, sodass die Lampe direkt mit Netzspannung läuft und eine entsprechend gekennzeichnete LED verwendet wird. Das ist ein Eingriff in die feste Elektrik und gehört in fachkundige Hände. Bei einem reinen KVG ohne passende Retrofit-LED ist das oft der nötige Weg.

Steckt ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) in der Leuchte, ist besondere Vorsicht angebracht: Ein LED-Betrieb am EVG funktioniert nur, wenn die LED ausdrücklich dafür freigegeben ist — verlassen Sie sich nicht ohne Datenblatt darauf. Wie Sie den Vorschaltgerät-Typ an der Leuchte erkennen, zeigt ausführlich der Röhren-Ratgeber. Passende Lampen finden Sie in der Kategorie LED-Kompaktleuchtstofflampen.

Die G23-Lampe von innen

Drei Dinge bestimmen den Wechsel: der Sockel, der integrierte Starter und das Vorschaltgerät. Klicken Sie sich durch die Grafik — für jeden Punkt sehen Sie das Wichtigste auf einen Blick.

Die G23-Lampe von innen: 2 Pins, integrierter Starter

Klicken Sie auf Sockel, integrierten Starter oder Vorschaltgerät — die drei Punkte, die beim Umstieg von der Kompaktleuchtstofflampe auf LED zählen.

Sockel G23 Integrierter Starter Vorschaltgerät (typisch KVG)
G23-Sockel — zwei Pins

G23 ist ein Stecksockel mit zwei Pins; der Pin-Abstand beträgt 23 mm (genormt nach IEC 60061-1) — daher der Name. Dieselbe Bauform tragen die Handelsbezeichnungen PL-S (Philips) und Dulux S (Osram). Eine G23-LED muss exakt diesen Sockel haben wie die alte Lampe. Nicht mit der 4-Pin-PL-L (2G11) verwechseln.

Helligkeit und Lichtfarbe: nach Lumen wählen, nicht nach Watt

Bei der Kompaktleuchtstofflampe galt die Wattzahl als grobes Maß für die Helligkeit — typisch sind bei der PL-S Stufen wie 5, 7, 9 oder 11 Watt. Bei LED greift diese Faustregel nicht mehr: Eine LED erreicht eine vergleichbare Helligkeit mit deutlich weniger Leistung. Wählen Sie deshalb nach Lumen (der abgegebenen Lichtmenge), nicht nach Watt. Den passenden Lumenwert nennt das Datenblatt der jeweiligen LED; einen pauschalen Umrechnungswert für „so viel Watt = so viel Lumen“ geben wir hier bewusst nicht an, weil er vom konkreten Produkt abhängt. Wie sich Watt grob in Lumen übersetzen lässt, zeigt der Ratgeber zur Sockel- und Lampenkunde.

Für gewohntes, warmes Licht wie bei der alten Lampe wählen Sie eine warmweiße LED (rund 2700 bis 3000 Kelvin). Achten Sie beim Kauf außerdem auf die Lichtfarbe, die in der Bezeichnung oft als dreistellige Zahl steckt — etwa „827“ für rund 2700 Kelvin (warmweiß) oder „840“ für 4000 Kelvin (neutralweiß bzw. kaltweiß).

Schritt für Schritt: so gehen Sie vor

Der eigentliche Lampentausch ist schnell erledigt. Entscheidend ist, vorher den Vorschaltgerät-Typ und die passende LED geklärt zu haben.

  1. Vorschaltgerät klären. Prüfen Sie, ob die Leuchte ein konventionelles (KVG/VVG) oder ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) hat. Davon hängt ab, welche G23-LED passt — und ob ein einfacher Tausch genügt oder das Vorschaltgerät überbrückt werden muss.
  2. Passende LED auswählen. Wählen Sie eine G23-LED, deren Kennzeichnung im Datenblatt zu Ihrem Vorschaltgerät passt (Betrieb am KVG/VVG beziehungsweise an 230 Volt). Achten Sie auf Lumen statt Watt und auf die gewünschte Lichtfarbe.
  3. Strom ausschalten und alte Lampe herausziehen. Leuchte ausschalten. Die G23-Lampe wird aus der Fassung gezogen beziehungsweise leicht gekippt und entnommen — der integrierte Starter geht mit ihr.
  4. LED einsetzen und prüfen. Neue G23-LED mit den beiden Pins einsetzen. Bei einer Retrofit-LED am vorhandenen Vorschaltgerät schalten Sie danach den Strom wieder ein und prüfen das Licht. Ist eine Konversion auf 230 Volt nötig, übernimmt diesen Schritt eine Elektrofachkraft.

Sicherheitshinweis: Schalten Sie vor dem Lampenwechsel den Strom ab. Geht es darum, das Vorschaltgerät zu überbrücken oder auszubauen (Konversion auf 230 Volt), ist das Arbeit an der festen Elektroinstallation — sie gehört in die Hand einer Elektrofachkraft. Verlassen Sie sich bei der Eignung einer LED für Ihr Vorschaltgerät nicht auf Faustregeln, sondern auf die Herstellerangabe im Datenblatt.

Entsorgung: Kompaktleuchtstofflampe gehört nicht in den Hausmüll

Anders als eine ausgediente Glüh- oder Halogenlampe gehört die alte Kompaktleuchtstofflampe nicht in den Restmüll. Sie enthält geringe Mengen Quecksilber und zählt zum Elektroschrott — sie wird getrennt gesammelt und gehört zur Sammelstelle oder in die Rücknahme im Handel. Auch die neue LED ist Elektroschrott und wird, wenn sie irgendwann ausfällt, ebenfalls getrennt entsorgt. Geht eine Kompaktleuchtstofflampe zu Bruch, lüften Sie den Raum und kehren die Reste vorsichtig auf, statt sie aufzusaugen.

Leuchtstoffröhre durch LED ersetzen: PL-S (G23) sicher umrüsten

Wer eine Leuchtstoffröhre durch LED ersetzen will, denkt meist an lange T8-Röhren – dabei steckt die kompakte PL-S (Dulux S, G23) in unzähligen Flur-, Wand- und Kellerleuchten. Ob Sie im Objekt Leuchtstoffröhren durch LED ersetzen, im Treppenhaus Leuchtstofflampen durch LED ersetzen oder zu Hause im Hobbyraum eine einzelne Leuchtstofflampe durch LED ersetzen: Alles hängt von der Vorschaltung ab.

Die Suche nach „Leuchtstoffröhre ersetzen durch LED“ oder „Leuchtstoffröhren ersetzen durch LED“ endet deshalb stets bei derselben Frage: KVG mit Starter oder EVG? Das gilt für Profis im Gewerbeobjekt genauso wie für Heimwerker, die ihr Zuhause modernisieren – mit LED sinken Stromkosten und Wartungsaufwand spürbar.

Umbau Schritt für Schritt: KVG, Starter und Leitung

  • Freischalten: Sicherung aus, Spannungsfreiheit prüfen. Bei Serienschalter Wechselschalter-Kombinationen im Flur (auch mit Aufputz Wechselschalter) vorab Phase und Rückleiter kennzeichnen.
  • KVG und Starter ausbauen: LED-PL-S mit eigenem Treiber laufen direkt an 230 V. Bleibt das KVG im Kreis, drohen Flackern und Überhitzung.
  • Durchgangsverbinder statt Lüsterklemme: Verbinden Sie die Adern über einen Durchgangsverbinder, etwa einen Durchgangsverbinder Wago der Serie 221 – werkzeuglos, wartungsfrei und für Starr- wie Litzenadern geeignet.
  • Leitung prüfen: Der Durchmesser NYM 5x2 5 (NYM-J 5x2,5 mm²) liegt bei rund 12 bis 14 mm. Der NYM 5x2 5 Durchmesser entscheidet, ob die Leitung in flache Leuchtengehäuse und Aufputzdosen passt.
  • Abdeckung und Lichtfarbe: Ist die Wannenabdeckung vergilbt oder lichtundurchlässig, verschenken Sie Lumen. 4.000 K (neutralweiß, kaltweiß) passt für Keller, Büro und Werkstatt, 3.000 K warmweiß für Wohnräume.

Halogen durch LED ersetzen Probleme vermeiden

Hinweis: Gemischte Installationen sind der Klassiker: Halogen durch LED ersetzen Probleme bereiten meist alte Trafos mit zu geringer Mindestlast und Dimmer ohne LED-Freigabe. Tauschen Sie Leuchtstoff- und Halogenstrecken deshalb in einem Zug, planen Sie Dimmer und Trafos mit ein und lassen Sie im Objekt die Prüfung nach DGUV V3 dokumentieren.

Kompaktleuchtstofflampe G23 (PL-S / Dulux S) im Gewerbe & Eigenheim sicher durch LED ersetzen

Einrohr-Kompaktleuchtstofflampen mit 2-Stift-Stecksockel (PL-S bzw. Osram Dulux S, 5W, 7W, 9W und 11W) sind millionenfach in Treppenhausleuchten, Not- und Orientierungsleuchten, Spiegelleuchten, Hausnummernleuchten sowie Arbeitsplatzlampen im Einsatz. Wer heute in einer Bestandsleuchte mit Fassung G23 die alte Röhre gegen eine moderne LED Lamp G23 (G23-LED-Stecklampe) tauscht, halbiert den Stromverbrauch und beendet das typische Kaltstart-Flackern.

Da die 2-Pin-Variante ab Werk für konventionelle Vorschaltgeräte (KVG) ausgelegt ist, gelingt die Umrüstung entweder als direkter Retrofit-Tausch oder durch Überbrückung der Magnetdrossel mithilfe einer Durchgangsklemme für den verlustfreien 230V-Direktbetrieb.

  • Kein externer Starter vorhanden: Anders als wenn Sie im Keller oder Lager eine Neonröhre durch LED ersetzen und dabei den Starter für Leuchtstoffröhren wechseln müssen, steckt der Glimmstarter bei G23-Lampen fest im Kunststoffgehäuse zwischen den beiden Kontaktstiften.
  • Mechanischer Sitz & Deckenmontage: Achten Sie beim Einstecken in schmale Wand- und Deckenleuchten auf die Gesamtlänge und den Abstrahlwinkel; bei flachen Einbauleuchten sichern Sie den Rahmen genauso umsichtig, wie beim Deckenspots wechseln Klammer und Haltefedern geführt werden.
Lichtfarben für Objekt & Zuhause
Code Farbtemperatur Praxis
827/830 2.700 K bis 3.000 K – wohnliches Warmweiß Wohnzimmer, Schlafzimmer, Flure und Hotelzimmer
840 4.000 K – Neutralweiß und Kaltweiß Bad-Spiegelleuchten, Küchen, Treppenhäuser und Büros: klares Orientierungslicht
865 6.500 K – Tageslichtweiß Ideal für Lupen- und Schreibtischleuchten in Werkstätten

Hinweis: Wichtig für Elektrohandwerk und Heimwerker: G23-LED-Leuchtmittel sind nicht für den Betrieb an einer Dimmer Wechselschaltung oder Wechsel Dimmer Schaltung geeignet. Im modernen Haus- und Objektnetz mit Photovoltaik arbeiten sie hingegen an einem Growatt Wechselrichter oder Batterie Wechselrichter völlig flimmerfrei und entlasten Notstromspeicher im Dauerbetrieb spürbar.

Häufige Fragen zum Wechsel von PL-S / Dulux S (G23) auf LED

Kann man eine G23-Lampe (PL-S / Dulux S) auf LED umrüsten?

Ja, eine G23-Lampe lässt sich auf LED umstellen — wie einfach, hängt vom Vorschaltgerät ab. Für das konventionelle Vorschaltgerät (KVG/VVG) gibt es G23-LEDs, die laut Hersteller direkt daran laufen; dann ist es ein einfacher Lampentausch. Alternativ wird das Vorschaltgerät überbrückt, sodass die Lampe an 230 Volt läuft — das ist ein Eingriff für die Elektrofachkraft. Ob eine LED für Ihren Vorschaltgerät-Typ geeignet ist, steht im Datenblatt.

Was ist der Unterschied zwischen PL-S (G23) und PL-L (2G11)?

Die PL-S beziehungsweise Dulux S ist die kurze Variante mit G23-Sockel und zwei Pins; der Starter ist in den Sockel integriert. Die PL-L beziehungsweise Dulux L ist länger und hat einen 4-Pin-Sockel (2G11) ohne integrierten Starter. Die beiden Sockel passen nicht ineinander — achten Sie auf die Anzahl der Pins und die Bezeichnung auf der alten Lampe.

Warum hat die PL-S nur zwei Pins?

Weil der Starter bei der PL-S im Sockelfuß integriert ist — in dem Kunststoffblock zwischen den Pins. Er gehört zur Lampe und wird beim Tausch automatisch mit ersetzt, deshalb genügen zwei Pins. Bei der 4-Pin-PL-L sitzt der Starter dagegen in der Leuchte, daher die zwei zusätzlichen Kontakte.

Brauche ich beim Wechsel auf eine G23-LED einen Dummy-Starter?

Nein. Anders als bei einer T8-Leuchtstoffröhre brauchen Sie bei der G23-Lampe keinen Dummy-Starter: Der Starter ist in die alte Lampe integriert und verschwindet mit ihr. Ein separater Überbrückungs-Starter wie bei der Röhre entfällt. Maßgeblich bleibt, dass die LED für Ihr Vorschaltgerät freigegeben ist.

Läuft eine G23-LED am vorhandenen Vorschaltgerät oder muss es raus?

Das hängt von der LED und vom Vorschaltgerät-Typ ab. Es gibt G23-LEDs, die laut Hersteller am konventionellen Vorschaltgerät (KVG/VVG) laufen — etwa die als „EM & AC MAINS“ gekennzeichneten Typen, die zugleich an 230 Volt betrieben werden können. Ohne passende Freigabe wird das Vorschaltgerät überbrückt und die Lampe läuft an Netzspannung; diese Umverdrahtung gehört in fachkundige Hände. Was für Ihre LED gilt, steht im Datenblatt.

Wie viele Watt hat eine PL-S, und wie finde ich die passende LED?

Typische Wattstufen der PL-S sind 5, 7, 9 und 11 Watt. Wählen Sie die LED aber nicht nach Watt, sondern nach Lumen — also nach der Lichtmenge, die im Datenblatt der LED steht. Eine LED erreicht eine vergleichbare Helligkeit mit deutlich weniger Leistung. Für gewohntes warmes Licht nehmen Sie eine warmweiße LED (rund 2700 bis 3000 Kelvin).

Wie entsorge ich die alte Kompaktleuchtstofflampe?

Die alte Kompaktleuchtstofflampe gehört nicht in den Hausmüll: Sie enthält geringe Mengen Quecksilber und zählt zum Elektroschrott. Geben Sie sie an einer Sammelstelle oder über die Rücknahme im Handel ab. Geht sie zu Bruch, lüften Sie den Raum und kehren die Reste vorsichtig auf. Auch die neue LED wird später als Elektroschrott getrennt entsorgt.

Kann ich eine Leuchtstoffröhre durch LED ersetzen, ohne die Leuchte zu tauschen?

Ja, bei der PL-S (G23) ist das in der Regel möglich. Entweder nutzen Sie eine Starter-kompatible LED-Lampe oder – dauerhaft besser – Sie entfernen KVG und Starter und versorgen die LED direkt mit 230 V. Die Leuchte bleibt erhalten, Sie sparen rund 60 bis 70 Prozent Energie und das lästige Flackern verschwindet. Den Umbau führt idealerweise eine Elektrofachkraft aus.

Muss bei der PL-S G23 der Starter entfernt werden?

Das hängt vom LED-Modell ab. Starter-kompatible Typen funktionieren mit eingesetztem Starter, brauchen aber weiterhin das KVG. Bei Direktmodellen für 230 V müssen Starter und KVG raus, sonst kann die Lampe flackern oder überhitzen. Prüfen Sie vor dem Kauf Typenschild und Produktbeschreibung. Nach dem Umbau gehört ein Hinweis zur geänderten Verdrahtung an die Leuchte.

Welche Lichtfarbe passt für Keller, Flur und Büro?

Für Keller, Flur, Werkstatt und Büro empfiehlt sich 4.000 K. Diese Lichtfarbe heißt neutralweiß beziehungsweise kaltweiß – es ist exakt dieselbe Farbe, auch als Code 840 bekannt. Für wohnliche Bereiche wie Gästeflur oder Hobbyraum wirkt 3.000 K warmweiß angenehmer. 6.500 K (Code 865) ist tageslichtweiß und eher für Werkstätten mit hohem Kontrastbedarf geeignet.

Warum flackert die LED nach dem Umbau der Leuchte?

Meist ist noch ein KVG, ein Starter oder ein nicht passendes EVG im Stromkreis. Ältere Schalter mit Glimmlampe oder Serienschalter und Wechselschalter mit Restspannung können ebenfalls Flackern verursachen. Entfernen Sie Starter und Vorschaltgerät, prüfen Sie die Verdrahtung und messen Sie nach. Bleibt das Flackern, hilft oft ein Blick auf Dimmer ohne LED-Freigabe oder defekte Klemmen.

Muss man beim Einbau einer G23-LED-Lampe einen separaten Starter wechseln?

Nein, ein separater Startertausch entfällt bei diesem Sockeltyp vollständig. Während Sie beim klassischen Leuchtstoffröhre wechseln oder Neonröhre wechseln stets auch den Leuchtstoffröhre Starter wechseln beziehungsweise Starter Leuchtstoffröhren wechseln müssen, ist der Zünder bei G23-Kompaktlampen fest im Stecksockel integriert. Sobald Sie das alte Leuchtmittel aus der Fassung G23 ziehen, entfernen Sie den alten Starter automatisch mit.

Wie überbrückt eine Elektrofachkraft die Drosselspule in einer G23-Leuchte für 230V?

Wenn Sie im Zuge einer Sanierung nicht nur eine Neonröhre durch LED ersetzen, sondern auch G23-Wandleuchten maximal effizient betreiben wollen, kann der Elektriker das alte KVG abklemmen. Die Zuleitung wird dabei berührungssicher über eine kompakte Durchgangsklemme direkt auf die Fassung geführt, sofern die gewählte LED Lamp G23 für 230V Netzspannung (AC Mains) zugelassen ist. Das spart zusätzlich 2 bis 4 Watt Drosselverlust pro Leuchte.

Warum flackert eine G23-LED-Stecklampe an einer Dimmer-Wechselschaltung?

Kompakt-LED-Lampen für den Stecksockel G23 besitzen eine integrierte Konstantstrom-Elektronik, die auf ungedimmte 230V-Netzspannung oder KVG-Betrieb ausgelegt ist. Ist im Flur oder Schlafzimmer eine Dimmer Wechselschaltung oder Wechsel Dimmer Schaltung installiert, beschädigt das angeschnittene Spannungssignal den Treiber. Ersetzen Sie den Dimmer durch einen normalen Wippschalter und achten Sie bei Deckenleuchten auf saubere Montage, wie beim Deckenspots wechseln Klammer und Federn gelöst werden.

Funktionieren G23-LEDs problemlos an PV-Wechselrichtern und Batteriespeichern?

Ja, gerade für Dauerbrenner wie Hausnummernleuchten, Treppenhauslicht oder Sicherheitsbeleuchtung im Eigenheim und Gewerbe ist der Umstieg ideal. Wenn Sie den Starter für Leuchtstoffröhren wechseln in Röhrenleuchten hinter sich lassen und auch G23-Brennstellen auf LED umstellen, sinkt die Blindlast drastisch. An einem Growatt Wechselrichter oder einem modernen Batterie Wechselrichter starten G23-LEDs verzögerungsfrei und schonen die Akkukapazität.