Wer in Treppenhäusern, Fluren oder Nebenräumen noch runde Deckenleuchten mit klassischer Leuchtstoff-Ringlampe betreibt, kann mit der Osram / Ledvance LED Tube Ring T9C 110° Value 24-40W/840 kaltweiß 2900lm G10q KVGAC 220-240V 400mm auf LED umsteigen, ohne die Leuchte selbst zu ersetzen. Die Ringröhre mit 400 mm Durchmesser und G10q-Sockel nimmt nur 24 W auf, ersetzt eine herkömmliche 40-W-Ringlampe und liefert 2.900 Lumen. Für Hausverwaltungen, Facility Management und das Elektrohandwerk ist sie damit ein naheliegender Baustein für die Sanierung von Bestandsanlagen.
Ringröhre G10q für KVG und Netzspannung: so gelingt die Umrüstung
Die Lampe ist ausschließlich für Leuchten mit konventionellem Vorschaltgerät (KVG/VVG) oder für den direkten Betrieb an 220–240 V Netzspannung ausgelegt. In Leuchten mit elektronischem Vorschaltgerät (EVG) ist sie nicht vorgesehen. Prüfen Sie deshalb vor dem Tausch, welches Betriebsgerät in der vorhandenen Leuchte arbeitet. Die Hinweise zum Starter beim KVG-Betrieb sowie zur Verdrahtung bei Netzspannung finden Sie im Datenblatt. Arbeiten an der Leuchte, insbesondere ein Umverdrahten auf 230 V, gehören ausschließlich in die Hände einer Elektrofachkraft und erfolgen immer im spannungsfreien Zustand. Der Einschaltstrom von 16 A sollte bei der Planung mehrerer Leuchten an einem Sicherungsautomaten berücksichtigt werden.
Neutralweißes Licht mit 4.000 K für Objekt und Zuhause
Mit der Lichtfarbe 840 und 4.000 Kelvin strahlt die Ringröhre neutralweiß – im Sortiment häufig auch als kaltweiß beziehungsweise Cool White bezeichnet. Dieses sachlich-klare Licht unterstützt konzentriertes Arbeiten und sorgt in Durchgangsbereichen für gute Orientierung. Der Farbwiedergabeindex von Ra 80 genügt für allgemeine Beleuchtungsaufgaben, die Farbabweichung bleibt mit ≤ 6 SDCM gering, sodass mehrere Leuchten in einem Raum einheitlich wirken. Gewerblich passt das zu Treppenhäusern in Wohnanlagen, Fluren in Hotels, Nebenräumen in der Gastronomie, Sozialräumen in Industrie und Logistik oder Verwaltungsgebäuden von Kommunen. Dieselbe Profi-Qualität bewährt sich auch zu Hause: in der Deckenleuchte der Küche, im Badezimmer, im Hausflur, im Keller, in der Garage oder im Hobbyraum, wo helles, gleichmäßiges Licht gefragt ist.
Wartungsarm im Dauerbetrieb: Effizienz, Lebensdauer und Schaltfestigkeit
Mit 120 Lumen pro Watt und nur 24 W Leistungsaufnahme spart die Ringröhre gegenüber der ersetzten 40-W-Lampe rund 16 W Lampenleistung je Lichtpunkt; der Verbrauch liegt bei 24 kWh pro 1.000 Betriebsstunden. Die Nennlebensdauer beträgt 30.000 Stunden, dazu kommen 200.000 Schaltzyklen – ideal für Bereiche mit Bewegungsmelder oder häufigem Ein- und Ausschalten. Das Licht ist ohne Aufwärmphase sofort mit voller Helligkeit da, die Startzeit liegt unter 0,5 Sekunden.
Praxisvorteile der LED-Ringröhre im Überblick
- Bestehende Rundleuchten weiter nutzen: Die Ringröhre passt mit 400 mm Durchmesser und G10q-Sockel in KVG-Leuchten für 40-W-Ringlampen. Das spart Demontage, Entsorgung und Neuanschaffung kompletter Leuchten.
- Ohne Quecksilber: Laut Herstellerangaben enthält die Lampe 0,0 mg Quecksilber. Geht eine Röhre beim Tausch zu Bruch, entfällt die Belastung durch Quecksilberdampf, wie sie bei Leuchtstofflampen auftreten kann.
- Kältefest für Keller und Garage: Der zulässige Umgebungstemperaturbereich reicht von -20 bis +45 °C. Damit startet die Röhre auch in unbeheizten Lagerbereichen, Tiefgaragen oder Nebenräumen zuverlässig.
- Dokumentiertes Flimmerverhalten: Die Messwerte Pst LM 1 und SVM 0,4 dokumentieren das Flimmer- und Stroboskopverhalten nach den Ökodesign-Vorgaben – relevant an Arbeitsplätzen und in Werkstätten.
- Netzfreundlicher Betrieb: Ein Leistungsfaktor über 0,90 und ein Oberschwingungsgehalt unter 20 % entlasten die Installation. Das ist besonders bei vielen Lichtpunkten in Treppenhäusern und Fluren größerer Wohnanlagen interessant.
Nicht dimmbar, Schutzart IP20: Die Ringröhre ist für Innenleuchten bestimmt. Für den Einsatz im Badezimmer ist die Schutzart der Leuchte maßgeblich. Planungsdaten für Lichtberechnungen stehen als IES- und LDT-Datei zum Download bereit – praktisch für Elektroplaner und Facility Manager, die mehrere Objekte einheitlich ausstatten.

