KaufberatungLichtfarbeThema: Lichtfarbe

Die richtige Farbtemperatur finden

Welche Kelvin-Zahl passt zu Wohnzimmer, Küche, Bad, Büro, Werkstatt oder Außenbereich? Die Entscheidung nach Raum und Aufgabe — als Orientierung, nicht als starre Regel.

Geprüft von der Leuchtmittelmarkt Fachredaktion Aktualisiert am 20. Oktober 2026 Lesezeit ca. 13 Minuten

Kurz beantwortet

Als Orientierung gilt: warmweiß (unter 3300 K, oft um 2700 K) für Wohn- und Schlafzimmer zum Entspannen, neutralweiß bzw. kaltweiß (3300–5300 K, meist um 4000 K) für Küchen-Arbeitsfläche, Bad-Spiegel, Homeoffice, Büro und Außenbereich, tageslichtweiß (über 5300 K) für Werkstatt, Lager und Praxis. Entscheidend ist aber nicht nur der Raum, sondern die Aufgabe — und Farbtemperatur bleibt auch eine Frage des Geschmacks. Was die Begriffe genau bedeuten, erklärt der Ratgeber Lichtfarbe.

Die Farbtemperatur entscheidet, ob ein Raum gemütlich oder sachlich wirkt. Dieser Ratgeber hilft Ihnen bei der Auswahl — Raum für Raum und nach Aufgabe. Die Grundlagen (was warmweiß, neutralweiß und kaltweiß bedeuten und wie Kelvin definiert ist) finden Sie kompakt im Ratgeber Lichtfarbe; hier geht es um die Entscheidung.

Schnell entschieden: welche Kelvin pro Raum?

Warmweiß, neutralweiß, tageslichtweiß – was wohin passt und warum Kelvin nichts über die Helligkeit sagt. Animation mit Musik, rund 80 Sekunden. Video einzeln ansehen

Die folgende Übersicht ist eine Orientierung, keine starre Vorschrift. Innerhalb eines Raums lohnt sich oft eine Mischung aus warmer Grundbeleuchtung und einer kühleren Zone dort, wo gearbeitet wird (mehr dazu weiter unten). Die Kelvin-Spannen folgen der gängigen Konvention.

Lichtfarbe nach Raum — Orientierung, keine starre Regel. Kelvin-Spannen nach gängiger Konvention.
Raum / Bereich Empfehlung Kelvin (Orientierung) Warum
Wohn- & Schlafzimmer warmweiß unter 3300 K (oft 2700 K) gemütlich, beruhigt am Abend
Küche (Arbeitsfläche) neutralweiß rund 4000 K mehr Kontrast beim Schneiden & Kochen
Bad (Spiegel) neutralweiß rund 4000 K natürlicher Hautton fürs Make-up
Home-Office / Büro neutralweiß rund 4000 K hält wach, ohne kühl zu wirken
Flur / Treppe warm bis neutral 3000–4000 K einladend, aber gut ausgeleuchtet
Werkstatt / Lager / Praxis tageslichtweiß über 5300 K (oft 6500 K) maximaler Kontrast, Details sichtbar
Außen / Eingang neutralweiß rund 4000 K sicher und gepflegt, nicht ungemütlich

Farbtemperatur-Finder: nach Bereich auswählen

Wählen Sie einen Bereich — der Finder nennt die passende Lichtfarbe samt Kelvin-Orientierung und einem kurzen Grund. Die Werte sind als Anhaltspunkt gedacht; maßgeblich bleiben Ihr eigener Eindruck und das Datenblatt der Lampe.

Welcher Bereich soll beleuchtet werden?

Bereich antippen — die Empfehlung erscheint darunter.

Warmweiß unter 3300 K (oft um 2700 K)

Im Wohn- und Schlafzimmer schafft warmes Licht Behaglichkeit und stört den Abend nicht. Orientierung, kein Muss — maßgeblich sind der eigene Eindruck und das Datenblatt.

Qualitative Orientierung nach diesem Ratgeber. Kelvin-Spannen nach gängiger Konvention; die genaue Farbtemperatur eines Modells nennt das Datenblatt.

Nach Aufgabe entscheiden, nicht nur nach Raum

Derselbe Raum kann verschiedene Aufgaben haben. Statt stur nach Zimmer zu wählen, lohnt der Blick darauf, was Sie dort tun:

  • Lesen & Konzentrieren: neutralweißes Licht (rund 4000 K) hält wach und ermüdet weniger als sehr warmes Licht.
  • Kochen & Schneiden: auf der Arbeitsfläche etwas kühler (neutralweiß), damit Sie Kontraste und Schnittkanten gut sehen.
  • Make-up & Spiegel: neutralweiß lässt Hautton und Farben natürlich wirken; sehr warmes Licht schönt, sehr kühles wirkt hart.
  • Bildschirmarbeit: neutralweiß als Umgebungslicht reduziert den Kontrast zum hellen Monitor.
  • Entspannen & Essen: warmweiß über Sofa und Esstisch macht den Abend gemütlich.
  • Akzent & Deko: warmweiß betont Holz, Textilien und Wohnlichkeit; hier zählt der Wohlfühl-Eindruck mehr als die Zahl.

Wichtig: Farbtemperatur ist kein Helligkeitswert. Wie hell eine Lampe leuchtet, sagt der Lumen-Wert — die Kelvin-Zahl beschreibt nur die Lichtfarbe. Wie viele Lumen Sie brauchen, zeigt der Ratgeber LED-Lampen in der richtigen Helligkeit.

Lichtfarben mischen und Zonen bilden

Mehrere Lichtfarben in einem Raum sind kein Fehler — solange sie einem Zweck folgen. Ein paar einfache Faustregeln helfen, dass es stimmig bleibt:

  • Höchstens zwei Lichtfarben pro Raum. Mehr wirkt schnell unruhig.
  • Gleiche Lichtfarbe im selben Sichtfeld. Lampen, die man gleichzeitig sieht (z. B. mehrere Deckenspots), sollten zusammenpassen.
  • Warmes Ambiente, kühlere Arbeitszone. Beispiel Küche: Esstisch und Grundlicht warm, die Arbeitsfläche darüber eine Stufe kühler (neutralweiß).
  • Beim Nachkauf gleiche Lichtfarbe wählen. Eine einzelne abweichende Lampe in einer Leuchtengruppe fällt sofort auf.

Manche LED lassen sich in der Lichtfarbe umstellen (oft als „CCT", „Color-Tunable" oder „Tunable White" bezeichnet). Ob ein Modell das kann, steht im Datenblatt — pauschal voraussetzen lässt es sich nicht.

Typische Fehler bei der Farbtemperatur

Diese Stolperfallen sehen wir im Kundenkontakt am häufigsten:

Häufige Fehler

  • Kaltes Licht im Schlafzimmer — wirkt am Abend ungemütlich und kann das Einschlafen stören.
  • Der Irrtum „je kühler/heller, desto besser" — kühle Lichtfarbe heißt nicht mehr Helligkeit.
  • Kelvin mit Lumen verwechseln — Lichtfarbe und Helligkeit sind zwei verschiedene Werte.
  • Wilde Mischung verschiedener Lichtfarben in einer sichtbaren Leuchtengruppe.
  • Den Farbwiedergabeindex (CRI/Ra) ignorieren — in Wohnräumen sind natürlich wirkende Farben (Ra ≥ 80) wichtig.

Besser so

  • Schlafzimmer warmweiß halten und am Abend dimmen.
  • Erst die nötige Helligkeit (Lumen) festlegen, dann die Lichtfarbe (Kelvin).
  • Arbeitszonen kühler, Wohnzonen wärmer — bewusst statt zufällig.
  • In einer Leuchtengruppe dieselbe Lichtfarbe verwenden.
  • In Wohnräumen auf eine gute Farbwiedergabe achten.

Farbtemperatur und Dimmen

Warmweißes Licht lässt sich in der Regel gemütlicher herunterdimmen — heruntergedimmt wirkt ein Raum mit warmem Licht oft am behaglichsten. Wichtig ist, dass Lampe und Dimmer zusammenpassen: Nur als dimmbar gekennzeichnete LED gehören an einen Dimmer. Welcher Dimmer zu welchem Leuchtmittel passt, klärt der Ratgeber Den richtigen Dimmer für LED-Leuchtmittel finden.

Eine Sonderfunktion einiger LED ist „Dim-to-Warm": Das Licht wird beim Dimmen automatisch wärmer, ähnlich einer Glühlampe. Ob ein Modell das beherrscht, steht im Datenblatt — es ist kein Standard, sondern ein ausdrückliches Produktmerkmal.

Zusammenspiel mit Helligkeit und Farbwiedergabe

Die Lichtfarbe ist nur eines von drei Kriterien. Damit das Ergebnis stimmt, gehören zwei weitere Werte dazu:

Kelvin (K)

Lichtfarbe

Warm oder kühl — das Thema dieses Ratgebers. Begriffe erklärt der Ratgeber Lichtfarbe.

Lumen (lm)

Helligkeit

Wie viel Licht ankommt. Unabhängig von der Lichtfarbe. Helligkeit wählen

Ra / CRI

Farbwiedergabe

Wie natürlich Farben wirken; in Wohnräumen Ra ≥ 80. CRI erklärt

Watt (W)

Stromverbrauch

Sagt nichts über Lichtfarbe oder Helligkeit aus — bei LED nur den Verbrauch.

Faustregel für die Reihenfolge: erst die nötige Lumen-Zahl bestimmen, dann die Lichtfarbe (Kelvin), dann auf eine ordentliche Farbwiedergabe achten.

Kelvin Tabelle: Welche Lichtfarbe für welchen Raum? 2700k, 3000k, 4000k und 6500k im Vergleich

Wer nach „Kelvin Tabelle“, „welche Lichtfarbe für welchen Raum“ oder „Farbtemperatur LED“ sucht, braucht vor dem Kauf vor allem eine klare Entscheidungshilfe. Für Privathaushalte wie für Gewerbe gilt dieselbe Regel: Je ruhiger und privater der Raum, desto wärmer das Licht.

Lichtfarbe und Farbtemperatur

Ein Begriff · Einheit Kelvin (K)

Die Begriffe „Lichtfarbe und Farbtemperatur“ meinen in der Praxis dasselbe: Die Kelvin-Zahl verrät, ob Licht gelblich-gemütlich oder bläulich-aktivierend wirkt. Niedrige Werte entspannen, hohe Werte halten wach.

warmweiss & kaltweiss

Schreibweise ohne ß

Beim Einkauf begegnen Ihnen auch die Schreibweisen warmweiss und kaltweiss ohne ß; gemeint sind dieselben Lichtfarben wie in der Kelvin-Tabelle unten.

Warmweiß oder kaltweiß?

Faustregel

Bei der Frage warmweiß oder kaltweiß lautet die Faustregel: zu Hause am Abend warmweiß, am Arbeitsplatz 4000k.

Nennwert mit Toleranz

LED-Technik

Zur Technik: Die angegebene Farbtemperatur ist bei LED ein Nennwert mit Toleranz. Hochwertige Leuchtmittel halten die Streuung eng, was bei Reihen- und Flächenbeleuchtung sichtbar wird.

Kelvin-Tabelle für Wohnung, Büro und Betrieb

2.700 K · Warmweiß3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.500 K · Tageslichtweiß

Gemütliches Warmweiß

Code 8272.700 K

2700k (Code 827, warmweiß): Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer sowie Hotelzimmer und Restaurants. Glühlampen-Charakter, ideal zum Dimmen.

Klares Warmweiß

Code 8303.000 K

3000k (Code 830, warmweiß): Esszimmer, Hausflur, Empfang und Verkaufsräume. Etwas klarer als 2700k, aber noch wohnlich.

Neutralweiß / kaltweiß

Code 8404.000 K

Neutralweiß 4000k (Code 840): Wird auch als kaltweiß bezeichnet – es ist exakt dieselbe Lichtfarbe. Geeignet für Küche, Badezimmer, Schminkspiegel, Homeoffice, Arbeitszimmer, Keller, Garage, Büro, Werkstatt und Lager.

Tageslichtweiß

Code 8656.500 K

Tageslichtweiß 6500k (Code 865): Prüfplätze, Hobbyraum, Produktion und Medizin. Im Wohnbereich meist zu kühl und keinesfalls mit 4000k zu verwechseln.

Praxistipps für B2B-Einkäufer und das eigene Zuhause

  • Nie mehrere Lichtfarben mischen: Praxistipp für B2B-Einkäufer: Mischen Sie in einem Raum nie mehrere Lichtfarben, damit eine Anlage gleichmäßig wirkt.
  • Identischen Farbcode nachbestellen: Bestellen Sie Nachlieferungen immer mit identischem Farbcode (z. B. 827, 830, 840 oder 865), damit neue und vorhandene Leuchtmittel exakt zusammenpassen.
  • Übergänge im Zuhause planen: Auch im eigenen Zuhause zahlt sich das aus: Wer im Wohnzimmer 2700k nutzt, sollte den angrenzenden Flur nicht mit 4000k bestücken, sonst entsteht ein unruhiger Farbbruch.
  • Dim-to-Warm für Ruhezonen: Für Schlafzimmer, Hotel und Gastronomie lohnen sich Lampen, die beim Dimmen Richtung 2000k wärmer werden.

Kelvin Lichtfarbe gezielt einsetzen: Von 2200 Kelvin bis 5000 Kelvin für Gewerbe & Wohnraum

Ob bei der normgerechten Lichtplanung in Büros, Hotels und Verkaufsräumen oder bei der Auswahl passender Lampen für Wohnzimmer, Esszimmer, Küche und Homeoffice: Die gewählte Kelvin Farbtemperatur entscheidet maßgeblich über Wohlbefinden, Konzentrationsfähigkeit und Warenwirkung. Wer im Fachhandel nach Kelvin Lichtfarbe oder Lichtfarbe Kelvin sucht, möchte wissen, wie sich der Zahlenwert auf der Verpackung auf die reale Raumwirkung überträgt. Grundsätzlich gilt: Je niedriger die Zahl, desto wärmer und rötlicher wirkt das Kelvin Licht; je höher der Wert, desto kühler, bläulicher und aktivierender erscheint die Beleuchtung.

Wärmer · Entspannen

Gemütliche Wohn- und Gastronomiezonen (2.200 K bis 3.000 K)

Eine besonders behagliche 2200 Kelvin Lichtfarbe (oft bei Vintage-Filamentlampen) erinnert an Kerzenschein in Lounges, Bars und Schlafzimmern. Die klassische Lichtfarbe 2700 Kelvin entspricht der vertrauten Glühbirne im Wohnzimmer, während die 3000 Kelvin Lichtfarbe (als 3000 K warmweiß deklariert) in Hotels, Empfangsbereichen, Fluren und modernen Wohnküchen eine freundliche, aber bereits klarsichtige Atmosphäre schafft.

→ Für Wohnräume, Hotellerie und Gastronomie: 2.200 K bis 3.000 K wählen.

Kühler · Konzentration

Fokussiertes Arbeiten in Büro, Bad und Gewerbe (4.000 K bis 6.500 K)

Bei 4.000 K sprechen Lichtplaner von neutralweiß bzw. kaltweiß – ideal für Büroarbeitsplätze, Schminkspiegel im Badezimmer, Praxen, Werkstätten und Hobbyräume. Eine spezielle 5000 Kelvin Abstimmung schlägt die Brücke zum reinen Tageslichtweiß (6.500 K), das in Druckereien, Laboren und Industriehallen höchste Farbtreue sichert.

→ Für Arbeitsplätze, Bad und Gewerbe: 4.000 K bis 6.500 K wählen.

Lichtfarben Kelvin im Überblick: von 2.200 K bis 6.500 K nach Raumnutzung.
Farbtemperatur Lichtfarbe / Code Typischer Einsatz
2.200 K Extra-warm, Kerzenschein (Vintage-Filament) Lounges, Bars, Schlafzimmer
2.700 K Warmweiß, Code 827 Wohnzimmer – vertraute Glühbirnen-Wirkung
3.000 K Warmweiß, Code 830 Hotels, Empfangsbereiche, Flure, moderne Wohnküchen
4.000 K Neutralweiß bzw. kaltweiß, Code 840 Büroarbeitsplätze, Schminkspiegel im Badezimmer, Praxen, Werkstätten, Hobbyräume
5.000 K Brücke zum Tageslichtweiß Helles, tageslichtähnliches Arbeitslicht
6.500 K Tageslichtweiß, Code 865 Druckereien, Labore, Industriehallen – höchste Farbtreue

Prüfen Sie vor der Bestellung immer die gewünschte Lichttemperatur Kelvin pro Raumnutzung: Mit der richtigen Abstimmung von Licht Kelvin kombinieren Sie repräsentative Profi-Qualität im Gewerbe mit höchstem Wohnkomfort für Ihr Zuhause.

Chargenkonsistenz bei modernen Kelvin LED Systemen: Im B2B-Objektgeschäft achten Elektroinstallateure darauf, dass alle verbauten Lichtfarben Kelvin innerhalb einer Leuchtengruppe exakt übereinstimmen (enges MacAdam-Binning), damit an langen Flur- oder Deckenachsen keine sichtbaren Farbsprünge entstehen.

Häufige Fragen zur Farbtemperatur

Wie viel Kelvin für das Wohnzimmer?

Für das Wohnzimmer ist warmweißes Licht die übliche Wahl — als Orientierung unter 3300 Kelvin, oft um 2700 Kelvin. Warmes Licht wirkt gemütlich und eignet sich gut zum Entspannen am Abend. Für eine Lese- oder Arbeitsecke kann eine zusätzliche, etwas kühlere Leuchte sinnvoll sein. Die genaue Zahl bleibt auch Geschmackssache.

Was ist heller — warmweiß oder kaltweiß?

Keines von beiden ist von sich aus heller. Die Lichtfarbe (Kelvin) hat mit der Helligkeit nichts zu tun — wie hell eine Lampe leuchtet, entscheidet der Lumen-Wert. Kaltweißes Licht wirkt für viele Menschen nur subjektiv „greller“, liefert aber bei gleicher Lumen-Zahl nicht mehr Licht. Wie viele Lumen Sie brauchen, zeigt der Ratgeber zur richtigen Helligkeit.

Was ist besser — warmweiß oder kaltweiß?

Das hängt vom Zweck ab, nicht von einer allgemeinen Regel. Warmweiß passt zum Wohnen und Entspannen, neutral- bis kaltweiß zum Arbeiten, in Werkstatt, Lager oder Praxis. Zusätzlich ist Farbtemperatur auch eine Frage des persönlichen Geschmacks. „Besser“ ist also die Lichtfarbe, die zur jeweiligen Aufgabe und Stimmung passt.

Wie hell sind 3000 Kelvin?

3000 Kelvin sagt nichts über die Helligkeit aus, sondern nur über die Lichtfarbe — 3000 Kelvin ist ein warmweißer Ton. Wie hell die Lampe ist, steht beim Lumen-Wert. Eine Lampe mit 3000 Kelvin kann je nach Modell sehr hell oder gedämpft sein. Lichtfarbe und Helligkeit immer getrennt betrachten.

Welche Farbtemperatur hat Tageslicht?

Tageslicht liegt je nach Wetter und Tageszeit grob im Bereich von rund 5000 bis 6500 Kelvin und darüber, lässt sich also nicht auf einen einzigen Wert festlegen. Lampen in diesem Bereich heißen tageslichtweiß. Was die Lichtfarb-Begriffe genau bedeuten, erklärt der Ratgeber Lichtfarbe.

Kann man verschiedene Lichtfarben in einem Raum kombinieren?

Ja, das ist sogar oft sinnvoll — etwa warmes Grundlicht und eine kühlere Arbeitszone. Als Faustregel gelten höchstens zwei Lichtfarben pro Raum, und Lampen, die man gleichzeitig sieht, sollten dieselbe Lichtfarbe haben. So bleibt das Bild ruhig, statt unruhig zu wirken.

Welche Lichtfarbe eignet sich abends oder zum Schlafen?

Fürs Schlafzimmer und den Abend wählen viele warmweißes Licht (Orientierung: unter 3300 Kelvin, oft um 2700 Kelvin) und empfinden es als ruhiger als kühles Licht. Warmweiß hat zudem einen geringeren Blauanteil als neutral- oder tageslichtweißes Licht. Praktisch ist eine dimmbare LED, mit der sich die Helligkeit am Abend zusätzlich herunterregeln lässt. Das ist eine Frage von Behaglichkeit und persönlichem Empfinden — eine medizinische Wirkung auf den Schlaf ist damit nicht gesagt.

Welche Lichtfarbe für welchen Raum ist ideal?

Für Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer und Esszimmer eignen sich 2700k bis 3000k (warmweiß). Küche, Badezimmer, Homeoffice, Keller und Garage profitieren von 4000k (neutralweiß bzw. kaltweiß). Büros, Werkstätten und Lager arbeiten ebenfalls mit 4000k, Prüfplätze mit 6500k (tageslichtweiß). Faustregel: Je entspannter die Nutzung, desto niedriger der Kelvin-Wert. Innerhalb eines Raumes sollten Sie nur eine Lichtfarbe verwenden, damit keine unruhigen Farbbrüche entstehen.

Ist neutralweiß 4000k dasselbe wie kaltweiß?

Ja. Neutralweiß 4000k (Code 840) wird im Handel auch kaltweiß oder Cool White genannt – es handelt sich um exakt dieselbe Lichtfarbe, nur mit unterschiedlicher Bezeichnung. Nicht verwechseln dürfen Sie 4000k mit tageslichtweiß 6500k (Code 865), das deutlich bläulicher und kühler wirkt. Achten Sie beim Kauf auf die Kelvin-Angabe oder den dreistelligen Farbcode auf der Verpackung.

Was ist der Unterschied zwischen 2700k und 3000k?

Beide Werte gelten als warmweiß. 2700k (Code 827) entspricht dem gemütlichen, leicht orangefarbenen Licht klassischer Glühlampen und passt zu Wohnzimmer, Schlafzimmer und Hotelzimmer. 3000k (Code 830) wirkt etwas klarer und neutraler, weshalb es sich für Esszimmer, Flur, Empfang und Verkaufsräume eignet. Die Wahl ist Geschmackssache; wichtig ist nur, dass Leuchten in einem Raum dieselbe Kelvin-Zahl haben.

Wann ist tageslichtweiß 6500k sinnvoll?

Tageslichtweiß 6500k (Code 865) lohnt sich überall dort, wo Konzentration, Kontrast und Farbbeurteilung im Vordergrund stehen: an Prüfplätzen, in der Produktion, im Labor, in medizinischen Bereichen oder im Hobbyraum mit Feinarbeiten. In Wohnräumen wirkt es dagegen schnell kühl und ungemütlich. Für Küche, Büro und Werkstatt ist 4000k meist die angenehmere und energieeffiziente Alternative.

Was sind Kelvin bei Lampen und wie hängt die Lichttemperatur Kelvin mit der Lichtwirkung zusammen?

Wenn Kunden fragen, was sind Kelvin, lautet die physikalische Antwort: Es ist die Maßeinheit für die thermodynamische Farbtemperatur einer Lichtquelle. Eine niedrige Lichttemperatur Kelvin wie 2.700 K erzeugt entspannendes, gelblich-warmes Licht für Wohnzimmer und Restaurants, während höhere Werte ab 4.000 K (neutralweiß bzw. kaltweiß) die Wachheit im Büro und Arbeitszimmer fördern.

Worin liegt der Unterschied zwischen Lichtfarbe 2700 Kelvin und 3000 Kelvin Lichtfarbe im Alltag?

Die Lichtfarbe 2700 Kelvin liefert das klassisch-gemütliche Wohnzimmerlicht einer früheren Glühlampe und eignet sich perfekt für Sofa-Ecken, Schlafzimmer und Kinderzimmer. Eine 3000 Kelvin Lichtfarbe (3000 K warmweiß) wirkt eine Nuance frischer und klarer, weshalb sie bevorzugt in Hotellerie, Einzelhandel, Treppenhäusern, Esszimmern und Bädern eingesetzt wird.

Wann wählt man 2200 Kelvin Lichtfarbe und wann ist eine 5000 Kelvin LED sinnvoll?

Eine extra-warme 2200 Kelvin Lichtfarbe wird gezielt für dekorative Ambientebeleuchtung in der Gastronomie, im Wintergarten oder für goldgetönte Retro-Leuchtmittel genutzt. Eine 5000 Kelvin LED (oder 6.500 K tageslichtweiß) kommt hingegen dort zum Einsatz, wo im Gewerbe, in der Qualitätskontrolle oder im fensterlosen Werkkeller helles, tageslichtähnliches Arbeitslicht gefordert ist.

Wie vermeide ich unterschiedliche Lichtfarben Kelvin beim Nachkauf von LED-Lampen im Objekt?

Notieren Sie sich im Facility Management wie auch im Privathaushalt immer den dreistelligen Farbcode (z. B. 827, 830 für warmweiß oder 840 für neutralweiß/kaltweiß). So stellen Sie sicher, dass das neue Kelvin Licht exakt zur vorhandenen Kelvin Farbtemperatur passt und kein unruhiges Mischlicht im Raum entsteht.