GrundlagenLED & TechnikThema: Grundlagen

Welche Arten von LEDs gibt es?

SMD, COB, Filament, RGB, Infrarot, UV — der Begriff „LED-Arten“ meint meist die Chip-Technologie. Dieser Ratgeber erklärt die Typen kurz und zeigt, welcher Chip wofür gemacht ist. Welche Lampe Sie als Ersatz brauchen, ist eine andere Frage — dazu verlinken wir den passenden Ratgeber.

Geprüft von der Leuchtmittelmarkt Fachredaktion Aktualisiert am 20. Oktober 2026 Lesezeit ca. 13 Minuten

Kurz beantwortet: zwei Ebenen von „LED-Arten“

Den Begriff „LED-Arten“ gibt es auf zwei Ebenen, die oft durcheinandergehen:

  • Chip-/Technologie-Art — wie die Leuchtdiode aufgebaut ist: SMD, COB, Filament, RGB, Infrarot (IR), UV. Darum geht es in diesem Ratgeber.
  • Lampen-Bauform — wie die fertige Lampe aussieht: Birne, Kerze, Spot, Röhre, Panel. Welche Lampe Sie als Ersatz brauchen, steht im Ratgeber LED-Ersatzprodukt finden.

Wenn von „verschiedenen LED-Arten“ die Rede ist, meinen die meisten die Chip-Technologie hinter der Leuchtdiode. Genau die ordnen wir hier ein: was SMD von COB unterscheidet, was eine Filament-LED ist und wofür RGB, Infrarot und UV gemacht sind. Konkrete Werte wie Lichtstrom, Farbwiedergabe oder Lebensdauer hängen vom einzelnen Produkt ab und stehen auf dessen Verpackung — wir bleiben deshalb bei der Einordnung der Typen.

Die LED-Typen im Überblick

SMD, COB und Filament: kleine LEDs auf der Leiterplatte, eine Leuchtfläche etwa für Spots oder Leuchtfäden, die rundum strahlen. Animation mit Musik, rund 105 Sekunden. Video einzeln ansehen

Die folgende Tabelle ordnet die gängigen Chip-Typen mit einer kurzen Beschreibung und der typischen Anwendung. Sie ersetzt die langen Einzelabschnitte — die Details zu den wichtigsten Typen stehen darunter.

LED-Chip-Typen im Überblick — Einordnung aus diesem Ratgeber; konkrete Produktwerte stehen auf Verpackung und Datenblatt.
Typ Kurzbeschreibung Typische Anwendung
Einzel-/Standard-LED Klassische einzelne Leuchtdiode, oft als Bauteil in Elektronik. Signal- und Statuslichter, Anzeigen, Dekobeleuchtung
Hochleistungs-LED Auf hohe Lichtleistung und Wärmeableitung ausgelegte Einzel-LED. Flutlicht, Außen- und Straßenbeleuchtung, Industrie
SMD Viele kleine Dioden flach auf die Platine gelötet (Surface-Mounted Device). Standard in LED-Lampen, Modulen und Streifen
COB Viele Chips dicht zu einer Leuchtfläche zusammengefasst (Chip on Board). Spots, Strahler, Downlights — homogenes, gerichtetes Licht
Filament Leuchtfäden im klaren Glaskolben, strahlen rundum (360°). Retrofit-Glühbirnen, sichtbare Leuchten, Vintage-Optik
RGB(W) Rote, grüne und blaue (plus weiße) Dioden für Farbmischung. Ambiente, Effektlicht, Smart-Home-Beleuchtung
Infrarot (IR) Strahlt unsichtbares Licht ab etwa 700 nm ab. Fernbedienungen, Bewegungssensorik, Nachtsicht
UV Strahlt ultraviolettes Licht ab — je nach Band UV-A, UV-B oder UV-C. Schwarzlicht, Aushärtung, Lichttherapie, Entkeimung

Die wichtigsten Typen kurz erklärt

SMD — der Standard in Lampen und Streifen

SMD steht für Surface-Mounted Device: kleine Leuchtdioden, die flach auf eine Platine gelötet werden. Weil sich so viele Dioden auf wenig Fläche unterbringen lassen, steckt SMD heute in den meisten LED-Lampen, -Modulen und -Streifen. Die einzelnen Lichtpunkte sind bei genauem Hinsehen erkennbar. SMD ist flexibel und gut für eine gleichmäßige Flächen- und Raumausleuchtung.

COB — homogenes Licht für Spots und Strahler

Bei COB (Chip on Board) sitzen viele Chips dicht beieinander auf einer gemeinsamen Trägerplatte und bilden eine einzige Leuchtfläche. Statt vieler Einzelpunkte entsteht ein gleichmäßiger, gerichteter Lichtfleck ohne erkennbare Einzel-LEDs. Das macht COB zur typischen Wahl für Spots, Strahler und Downlights, bei denen gebündeltes, homogenes Licht gefragt ist.

Filament — die Retrofit-Glühbirne

Filament-LEDs ahmen die klassische Glühbirne nach: Statt einer Glühwendel sitzen mehrere LED-Leuchtfäden (technisch eine Bauart der COB-Technik) im klaren Glaskolben. Weil die Fäden frei im Kolben stehen, strahlen sie rundum — also nahezu 360 Grad statt nur nach vorn. Das macht Filament-LEDs zur guten Wahl für sichtbare Leuchten, Pendel und Vintage-Optik, wo der Look der alten Glühbirne erwünscht ist. Passende Modelle finden Sie unter E27 LED-Filamentlampen und E14 LED-Filamentlampen. Welche Lampe als Ersatz passt, klärt der Ersatz-Ratgeber.

RGB(W) — Farbe und Ambiente

Einfarbig, CCT, RGB oder RGBW: 2, 3, 4 oder 5 Anschlüsse, und der Controller muss zum Strip-Typ passen. Animation mit Musik, rund 110 Sekunden. Video einzeln ansehen

RGB-LEDs vereinen je eine rote, grüne und blaue Diode. Durch Mischen dieser drei Grundfarben lassen sich viele Farbtöne erzeugen; Varianten mit zusätzlicher weißer Diode (RGBW) erzeugen außerdem sauberes Weiß. RGB(W) ist für Ambiente, Effektlicht und Smart-Home-Beleuchtung gedacht — nicht als Ersatz für eine normale weiße Allgemeinbeleuchtung.

Infrarot (IR) — unsichtbares Licht

Infrarot-LEDs strahlen Licht im Bereich ab etwa 700 nm ab, das für das menschliche Auge unsichtbar ist. Eingesetzt werden sie dort, wo Licht übertragen, aber nicht gesehen werden soll: in Fernbedienungen, in der Bewegungs- und Lichtsensorik sowie zur Ausleuchtung bei Nachtsicht-Kameras.

UV — von Schwarzlicht bis Entkeimung

UV-LEDs strahlen ultraviolettes Licht ab. Welche Anwendung infrage kommt, hängt vom UV-Band ab:

  • UV-A (315–400 nm): langwelliges UV — Schwarzlicht, Insektenfallen, UV-Aushärtung und Materialprüfung. Mehr im Ratgeber UV-A-Lampen.
  • UV-B (280–315 nm): mittelwelliges UV — unter anderem in der medizinischen Lichttherapie. Hintergrund im Ratgeber UV-B-Lampen & Lichttherapie.
  • UV-C (100–280 nm): kurzwelliges, energiereiches UV — zur Entkeimung von Luft, Oberflächen und Wasser. Details und Sicherheit im Ratgeber UV-C-Lampen zur Desinfektion.

Sicherheitshinweis: UV-Strahlung kann Augen und Haut schädigen — je kurzwelliger, desto stärker. UV-C-Quellen nur ohne Personen oder Tiere im Raum betreiben und die Herstellerhinweise beachten. Welche Schutzmaßnahmen je Band gelten, steht in den verlinkten UV-Ratgebern.

LED-Filament, Vintage & Edison: Technik oder Stil?

„Vintage“ und „Edison“ sind keine eigene LED-Technik, sondern ein Retro-Gestaltungsstil — also eine Design-Anmutung, kein Chip-Typ. Technisch steckt dahinter in aller Regel eine Filament-LED: LED-Leuchtfäden auf schmalen Trägerstäben, die den alten Glühfaden nachbilden, meist im klaren Glaskolben. Den genauen Aufbau beschreibt der Abschnitt Filament weiter oben — wir wiederholen ihn hier nicht.

Erkennbar ist der Stil am klaren Glas mit sichtbaren Leuchtfäden und an der warmen Lichtanmutung; konkrete Werte zu Lumen, Lichtfarbe und Dimmbarkeit stehen laut Datenblatt des jeweiligen Produkts. Gedacht ist dieser Look für sichtbare, offene Leuchten — Pendel, offene Fassungen, Schaufenster, Deko —, bei denen die Lampe selbst Teil der Optik ist. Für eine gleichmäßige Flächen- und Allgemeinausleuchtung sind dagegen eher SMD-Lampen gemacht.

Welche Glaskolben-Form dahintersteckt (röhrenförmig, große Globe-Form und so weiter), ordnen wir bewusst nicht hier ein — das gehört in den Form-Ratgeber LED-Lampen-Bauformen; die warmweiße Anmutung erklärt der Ratgeber Lichtfarbe wählen. Serienbezeichnungen wie „Vintage 1906“ sind Hersteller-Produktnamen für genau diesen Stil — auch sie stehen für keine eigene Technik. Konkrete Watt-, Lumen- oder Sockelangaben dazu nennen wir nicht, solange sie nicht aus dem jeweiligen Datenblatt belegt sind. Passende Produkte finden Sie unter Filament-LEDs und in der Übersicht LED-Lampen.

Chip-Art oder Bauform — was ist gemeint?

Im Alltag werden zwei Dinge oft „LED-Art“ genannt: die Chip-Technologie (SMD, COB, Filament …) und die Bauform der Lampe (Birne, Kerze, Spot, Röhre, Panel). Für den Kauf ist meist die Bauform entscheidend — sie muss zum Sockel und zur Leuchte passen. Die Chip-Technologie steckt dann in der jeweiligen Lampe. Welcher Sockel in Ihrer Fassung sitzt, klärt die Lampensockel-Übersicht; welche Lampe Sie als Ersatz für eine alte brauchen, der Ratgeber LED-Ersatzprodukt finden.

LED-Art-Finder: welcher Chip-Typ für welchen Zweck?

Wählen Sie aus, wofür Sie die LED brauchen — der Finder nennt den typischen Chip-Typ und eine kurze Begründung.

LED-Art-Finder

Wofür brauchen Sie die LED? Der passende Chip-Typ und eine kurze Begründung erscheinen sofort.

Helle Decken-/Allgemeinbeleuchtung → SMD

SMD ist der Standard-Chip in den meisten LED-Lampen und -Modulen: viele kleine Dioden auf der Platine, flexibel einsetzbar und gut für eine gleichmäßige Raumausleuchtung. LED-Lampen ansehen →

Orientierung nach diesem Ratgeber. Welche Lampe konkret passt, hängt von Sockel, Helligkeit und Leuchte ab — siehe die verlinkten Ratgeber.

Gartenbeleuchtung mit LEDs SMD & COB: Gartenleuchten, Solar und Lichterkette richtig wählen

Im Außenbereich entscheidet die LED-Bauart über Lebensdauer, Lichtbild und Wartungsaufwand. Bei der Gartenbeleuchtung nutzen Garten- und Landschaftsbauer, Hausverwaltungen und Hoteliers dieselben Techniken wie Hausbesitzer: LEDs SMD liefern gleichmäßiges Streulicht für Wege und Beete, COB-LEDs bündeln Licht für Strahler, Filament-LEDs erzeugen warmes Dekolicht. Wer nach Garten Beleuchtung sucht, meint meist mehrere Zonen mit unterschiedlichen Anforderungen.

Beleuchtung im Garten: Bauart und Einsatz

  • Bauart wählen: SMD für flächiges Licht und Lichterketten, COB für Strahler und Fluter, Filament für sichtbare Deko-Leuchtmittel in E27-Fassungen. Dimmbare Typen schaffen Atmosphäre am Abend.
  • Gartenleuchte am Weg: Jede Gartenleuchte braucht mindestens IP44, besser IP65. Warmweiß mit 2.700 K wirkt auf Terrasse und Sitzplatz einladend.
  • Hauseingang, Garage, Carport: Gartenleuchten mit 4.000 K sind neutralweiß bzw. kaltweiß (dieselbe Lichtfarbe) und bieten gute Erkennbarkeit; 6.500 K tageslichtweiß ist hier selten nötig.
  • Gartensteckdose: Netzbetriebene Leuchten gehören an eine Gartensteckdose mit IP44, FI-Schutzschalter (30 mA) und Außenkabel H07RN-F; feste Installationen übernimmt der Elektrofachbetrieb.
  • Lichterkette Garten: Nur Außenqualität mit mindestens IP44 verwenden; Trafo mit Schutzkleinspannung erhöht die Sicherheit.
  • Leuchtkugel Garten und Leuchtkugeln Garten: Kugeln mit SMD-LEDs gibt es als Solar-, Akku- oder Netzvariante; schwimmfähige Modelle eignen sich für Teich und Pool.

Solarleuchten im Winter: worauf es ankommt

Privatgarten

Solarleuchte Garten winterfest

Bei Solarleuchten Garten winterfest zählen ein frostbeständiger LiFePO4- oder Li-Ion-Akku, Schutzart IP65 und ein ausreichend großes Solarpanel. Jede Solarleuchte Garten winterfest sollte auch im Dezember noch mehrere Stunden leuchten. Wer nach Solarleuchten Garten winterfest Testsieger sucht, sollte nicht nur auf Siegel achten, sondern Akkukapazität, Lumen und Winterlaufzeit vergleichen.

→ Stellen Sie das Solarpanel im Winter schattenfrei nach Süden auf und reinigen Sie es von Schnee.

Gewerbe & Objekt

Netzbetrieb mit Dämmerungsschalter

Bei Gewerbeflächen ist netzbetriebene Gartenbeleuchtung mit Dämmerungsschalter oft zuverlässiger.

→ Unabhängig von Sonnenstunden und Akkuzustand

Merksatz Beleuchtung Garten: erst Zonen planen, dann Lichtfarbe, Schutzart und Anschluss festlegen. So wirken Wohnbereich, Hauseingang und Pool im Zusammenspiel stimmig – privat wie im Objekt.

Was bedeutet LED auf Deutsch? Abkürzung, Schaltzeichen und moderne LED-Bauarten im Überblick

Egal ob Elektroinstallateure komplexe LED Systeme für Bürogebäude, Lagerhallen und Verkaufsflächen planen oder Privatkunden für Wohnzimmer, Küche und Arbeitszimmer die optimale Beleuchtung suchen: Häufig taucht zunächst die Grundlagenfrage auf, was bedeutet LED eigentlich genau und was sind LEDs aus elektrotechnischer Sicht? Die LED Abkürzung (oft auch als Abkürzung LED gesucht) steht für den englischen Fachbegriff „Light Emitting Diode“. Übersetzt man LED auf Deutsch, lautet die Bezeichnung „lichtemittierende Diode“ oder kurz Leuchtdiode – genau das ist gemeint, wenn im Fachhandel erklärt wird, was LED bedeutet bzw. was ist ein LED-Halbleiterkristall.

Schaltzeichen

Vom Schaltplan bis zum fertigen Leuchtmittel: In technischen Zeichnungen und auf Netzteilen ist das Zeichen für LED ein Diodensymbol (Dreieck mit Querstrich), von dem zwei kleine Pfeile nach außen zeigen, die das abgestrahlte Licht symbolisieren.

DIP bis Array

Einzelchips vs. Hochleistungs-Arrays: Während früher einzelne LEDs in bedrahteter 5-mm-Bauform (DIP) nur als Statusanzeige dienten, kombinieren moderne SMD-, COB- und Filament-Bauarten Dutzende Halbleiterpunkte auf engstem Raum (im internationalen Großhandel oder bei spanischen Import-Datenblättern begegnen einem dafür mitunter auch Suchbegriffe wie ledes, ledes de oder englische Katalogkombinationen wie LED and).

LED-Streifen

Vielfalt bei linearen Lichtlösungen: Besonders deutlich zeigen sich die Bauartunterschiede bei den verschiedenen LED Streifen Typen für Vouten, Küchen-Unterbauten, Messestände und Ladenbau – von klassischen SMD-2835/5050-Bändern bis zu durchgehend homogen leuchtenden COB-Strips ohne sichtbare Lichtpunkte.

Je nach Einsatzort lassen sich alle modernen LED-Arten gezielt in diesen Lichtfarben auswählen:

Lichtfarben moderner LED-Arten nach Einsatzort
Farbtemperatur Lichtfarbe Praxis
2.700 K warmweiß Gemütliche Wohnräume
4.000 K neutralweiß und kaltweiß – dieselbe klare Lichtfarbe Büro, Küche und Bad
6.500 K tageslichtweiß Präzisionsarbeiten in Werkstatt und Industrie

Häufige Fragen zu den LED-Arten

Was ist der Unterschied zwischen SMD- und COB-LEDs?

Bei SMD (Surface-Mounted Device) sitzen viele kleine Einzeldioden flach auf der Platine — die einzelnen Lichtpunkte sind erkennbar, und der Typ ist flexibel für Lampen, Module und Streifen. Bei COB (Chip on Board) sind viele Chips dicht zu einer einzigen Leuchtfläche zusammengefasst; das ergibt ein homogenes, gerichtetes Licht ohne sichtbare Einzel-LEDs und eignet sich vor allem für Spots und Strahler.

Was ist eine Filament-LED (Fadenlampe)?

Eine Filament-LED ahmt die klassische Glühbirne nach: Statt einer Glühwendel sitzen mehrere LED-Leuchtfäden im klaren Glaskolben. Weil die Fäden frei im Kolben stehen, strahlen sie rundum — also nahezu 360 Grad. Technisch ist der Leuchtfaden eine Bauart der COB-Technik. Filament-LEDs sind vor allem für sichtbare Leuchten und Vintage-Optik gedacht, bei denen der Look der alten Glühbirne erwünscht ist.

Welche LED-Art brauche ich für meine Lampe?

Für den Kauf zählt meist nicht die Chip-Technologie, sondern die Bauform und der Sockel — die Lampe muss in die Fassung passen. Welcher Sockel bei Ihnen verbaut ist, erkennen Sie mit der Lampensockel-Übersicht; welche Lampe als Ersatz für eine alte passt, klärt der Ratgeber zum Finden des richtigen LED-Ersatzprodukts. Die Chip-Technologie (SMD, COB, Filament) steckt dann in der jeweiligen Lampe.

Ist eine Vintage- oder Edison-LED eine eigene LED-Technik?

Nein. Vintage und Edison bezeichnen einen Retro-Gestaltungsstil bzw. eine Bauform-Anmutung, keine eigene Technik. Dahinter steckt technisch meist eine Filament-LED (LED-Leuchtfäden im klaren Glaskolben). Den genauen Aufbau erklärt der Filament-Abschnitt; welche Glaskolben-Form (zum Beispiel röhrenförmig oder Globe) gemeint ist, steht im Bauform-Ratgeber.

Wofür eignen sich LED-Filament- bzw. Vintage-Lampen?

Vor allem für sichtbare, offene Leuchten (Pendel, offene Fassungen, Schaufenster, Deko), bei denen die Lampe selbst Teil der Optik ist: klares Glas und sichtbare Leuchtfäden geben den Glühlampen-Look. Die Lichtanmutung wirkt typischerweise warm; konkrete Werte zu Lumen, Lichtfarbe und Dimmbarkeit stehen laut Datenblatt des jeweiligen Produkts. Für eine gleichmäßige Flächenausleuchtung sind eher SMD-Lampen gedacht.

Welche Solarleuchten im Garten sind winterfest?

Winterfeste Solarleuchten haben ein frostbeständiges Akkupaket (LiFePO4 oder Li-Ion statt einfacher NiMH-Zellen), Schutzart IP65 oder höher und ein Solarpanel, das auch bei diffusem Licht lädt. Achten Sie auf die angegebene Betriebstemperatur bis mindestens −20 °C. Stellen Sie das Panel schattenfrei auf. Ein Testsieger-Etikett allein beweist das nicht. Für zuverlässige Dauerbeleuchtung in Objekten sind Niedervolt- oder 230-V-Gartenleuchten mit Dämmerungsschalter die sicherere Wahl.

Was ist der Unterschied zwischen SMD und COB bei LEDs?

LEDs SMD sind einzelne, aufgelötete Chips mit eigenem Gehäuse, die als Punktlichtquellen leuchten; sie ermöglichen flexible Bauformen wie Lichterketten, Leuchtkugeln und Lampen. COB-LEDs bündeln viele Chips auf einem Träger zu einer homogenen Leuchtfläche ohne sichtbare Einzelpunkte und eignen sich für Strahler und Fluter. Filament-LEDs sind eine dritte, dekorative Variante. Beide Techniken sind im Garten geeignet, wenn die Leuchte mindestens IP44 besitzt.

Welche Gartensteckdose brauche ich für Gartenleuchten und Lichterketten?

Nutzen Sie eine Gartensteckdose mit Schutzart mindestens IP44, Klappdeckel und vorgeschaltetem FI-Schutzschalter (RCD, 30 mA). Lichterketten und Gartenleuchten müssen für den Außenbereich freigegeben sein, am besten IP44 oder höher. Verlängerungen im Freien nur mit wetterfester Außenleitung H07RN-F verwenden und Steckverbindungen vor Staunässe schützen. Neue Außensteckdosen lässt man vom Elektrofachbetrieb installieren. Das gilt für private Gärten genauso wie für Hotelterrassen.

Welche Lichtfarbe ist für die Gartenbeleuchtung am besten?

Für Terrasse, Sitzplatz und Beete passt warmweiß mit 2.700 K bis 3.000 K, weil es Pflanzen und Holz natürlich wirken lässt und Insekten weniger anzieht. Für Hauseingang, Garage und Carport ist 4.000 K sinnvoll; diese Lichtfarbe heißt neutralweiß bzw. kaltweiß. 6.500 K tageslichtweiß wirkt im Garten oft kühl und blendet schneller. Planen Sie lieber mehrere niedrige, abgeschirmte Lichtpunkte statt eines grellen Strahlers.

Was bedeutet LED als Abkürzung und wie lautet LED auf Deutsch?

Wer wissen möchte, was bedeutet LED, findet die Antwort in der englischen Physik: Die LED Abkürzung bzw. Abkürzung LED steht für Light Emitting Diode. Übersetzt man LED auf Deutsch, bedeutet es lichtemittierende Diode oder Leuchtdiode. Wenn also gefragt wird, was LED bedeutet oder was ist ein LED, handelt es sich um ein elektronisches Halbleiter-Bauelement, das Strom direkt und extrem sparsam in Licht umwandelt.

Was sind LEDs im Vergleich zu früheren Glühlampen und wie sieht das Zeichen für LED aus?

Auf die Frage „Was sind LEDs?“ gilt: Anders als Temperaturstrahler (Glüh- und Halogenlampen) benötigen Leuchtdioden keinen glühenden Wolframdraht, sondern erzeugen Photonen durch Elektronenbewegung im Halbleiterkristall. Im Elektroschaltplan erkennen Elektriker und Heimwerker das Zeichen für LED am klassischen Dioden-Schaltsymbol, das durch zwei schräg nach außen weisende Doppelpfeile für die Lichtemission ergänzt wird.

Worin unterscheiden sich einzelne LEDs, SMD-Chips und verschiedene LED Streifen Typen?

Während klassische einzelne LEDs (DIP) heute fast nur noch in Signalanzeigen stecken, nutzen moderne Lampen und LED Systeme flache SMD-Chips, leistungsstarke COB-Module oder transparente Filament-Stege. Auch bei den LED Streifen Typen für Wohnzimmer-Vouten, Küchen und Ladenbau haben Sie die Wahl zwischen SMD-Streifen mit einzelnen Lichtpunkten und modernen COB-Streifen mit einer absolut durchgehenden, punktfreien Lichtlinie.

Warum findet man in Datenblättern manchmal Begriffe wie ledes, ledes de oder LED and?

Im europäischen Elektro- und Leuchtmittelhandel stammen viele technische Dokumentationen aus mehrsprachigen Katalogen: Während LED and oft in englischen Spezifikationen (z. B. LED and driver systems) steht, ist ledes (wie in ledes de alta potencia) der reguläre spanische Plural für LEDs. Technisch gelten für all diese LED Systeme exakt dieselben Qualitätsmerkmale rund um Lumen, Kelvin und Farbwiedergabe (CRI/Ra).