LED Wannenleuchten · Feuchtraum-Wand- & Deckenleuchten · IP54 bis IP69K · LEDVANCE, Philips & Osram

LED-Feuchtraumleuchten

LED-Feuchtraumleuchten – oft auch als LED Wannenleuchten, Feuchtraumleuchte IP65 oder LED Kellerleuchte gesucht – sind geschlossene Leuchten, deren dichtes Gehäuse Staub, Spritz- und Strahlwasser von LED-Technik und Anschlussklemmen fernhält. In klassischen Längen von 60, 120 und 150 cm ersetzen sie die alten Wannen mit 18-, 36- und 58-W-Leuchtstoffröhren, als runde oder eckige Bulkhead-Leuchten beleuchten sie Eingänge, Treppenhäuser und Kellerabgänge. Ob im Dauerbetrieb in Tiefgaragen, Lager- und Logistikflächen, Kfz-Werkstätten, Waschhallen, Lebensmittelbetrieben, Landwirtschaft und den Kellergängen von Wohnanlagen oder zu Hause in Keller, Waschkeller, Garage, Carport, Hobbyraum und Hausflur: Hier finden Sie Markenleuchten von LEDVANCE, Philips und Osram mit Schutzarten von IP54 bis IP69K, rund 200 bis 12.000 Lumen und Lichtfarben von warmweiß (3.000 K) über neutralweiß / kaltweiß (4.000 K) bis tageslichtweiß (6.500 K) – viele mit Durchgangsverdrahtung, Sensor, Notlicht oder umschaltbarem Lichtstrom.

IP54 bis IP69KVon Spritzwasser bis Hochdruck- und Dampfstrahlreinigung
200–12.000 lmVon der Notleuchte bis zur 150-cm-Hochleistungswanne
60 · 120 · 150 cmDie Längen der alten T8-Wannen mit 18, 36 und 58 W
3.000–6.500 KWarmweiß, neutral-/kaltweiß (4.000 K) & tageslichtweiß
Sockel & verwandt:Ledvance Feuchtraumleuchten
60 kaufbare Artikel auf dieser Seite

Schutzart und Schutzklasse

IP-Schutzart

Erste Ziffer Staub, zweite Ziffer Wasser: was IP20, IP44 und IP65 bedeuten und wo sie gebraucht werden. Animation mit Musik, rund 95 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

Schutzklassen I, II und III

Schutzklasse I mit Schutzleiter, II mit doppelter Isolierung, III mit Schutzkleinspannung; das Symbol steht auf dem Typenschild. Nicht mit der IP-Schutzart verwechseln. Animation mit Musik, rund 120 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • Schutzart nach Einsatzort wählen: IP54 genügt für überdachte Eingänge und Treppenhäuser, IP65 (staubdicht, strahlwassergeschützt) ist der Standard für Keller, Garage, Tiefgarage und Werkstatt, IP66 und IP67 halten starkem Strahlwasser bzw. zeitweiligem Untertauchen stand, IP69K sogar der Hochdruck- und Dampfstrahlreinigung im Lebensmittelbetrieb.
  • Integrierte LED oder tauschbare T8-Röhre: Wannen mit fest verbauten LED-Modulen wie LEDVANCE Damp Proof oder Philips CoreLine WT120C sind besonders effizient und wartungsfrei; Submarine-Leuchten arbeiten mit mitgelieferten T8-LED-Röhren (Sockel G13), die sich später einzeln tauschen lassen.
  • Lumen und Länge statt Watt: Die Leuchten decken rund 200 bis 12.000 lm ab und kommen in den klassischen Längen 60, 120 und 150 cm – eine 150-cm-LED-Wanne mit 46 bis 58 W liefert 5.600 bis 8.000 lm und ersetzt je nach Lichtstrom die alte Wanne mit einer oder zwei 58-W-Leuchtstoffröhren.
  • Lichtfarbe passend zum Raum: Neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Keller, Garage, Werkstatt und Lager, warmweiß (3.000 K, Code 830) für Hauseingang und Treppenhaus, tageslichtweiß (6.500 K, Code 865) für Kontroll- und Montageplätze.
  • Funktionen für Objekt und Haustechnik: Durchgangsverdrahtung für lange Leuchtenreihen an einer Zuleitung, integrierter Sensor für Kellergänge und Tiefgaragen, Notlicht (z. B. 3 h Überbrückung), DALI-Dimmung sowie Multi-Lumen-Modelle mit einstellbarer Lichtstromstufe.
  • Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: Gebaut für den Dauerbetrieb in Tiefgaragen, Lagerhallen, Kfz-Werkstätten, Lebensmittelbetrieben und Wohnanlagen – und genauso die robuste Lösung für Keller, Waschkeller, Garage, Carport, Hobbyraum und Hausflur, die auch im kalten Winter sofort mit voller Helligkeit startet.

1. Schutzart zum Einsatzort bestimmen

Fragen Sie zuerst, was der Leuchte am Montageort begegnet: Für Treppenhaus, Kellerabgang und überdachten Eingang mit gelegentlichem Spritzwasser reicht IP54. Keller, Waschkeller, Garage, Tiefgarage und Werkstatt, in denen Staub anfällt oder auch einmal mit dem Schlauch gereinigt wird, verlangen IP65. Waschplätze, Stallungen und Hallen mit kräftigem Strahlwasser brauchen IP66, Bereiche mit stehendem Wasser IP67, Lebensmittel- und Waschbetriebe mit Hochdruck- oder Dampfstrahler IP69K. Prüfen Sie zusätzlich, ob Wanne und Dichtung gegen Reinigungsmittel, Ammoniak oder Ölnebel beständig sind.

Ratgeber: IP-Schutzart & Schutzklasse

2. Bauart wählen: integrierte LED oder T8-LED-Röhre

Leuchten mit integrierten LED-Modulen (LEDVANCE Damp Proof, Submarine Integrated, Philips CoreLine und Ledinaire) sind flach, effizient und brauchen keinen Leuchtmittelwechsel. Wer lieber nur das Leuchtmittel tauscht, wählt eine Submarine-Wanne mit mitgelieferten T8-LED-Röhren (G13). Steht noch eine alte Wanne mit Leuchtstoffröhren an der Decke, ist bei spröden Dichtungen oder vergilbter Abdeckung eine neue LED-Leuchte meist die bessere Wahl als der reine Röhrentausch, weil nur eine intakte Dichtung die Schutzart hält.

Ratgeber: Leuchtstoffröhre durch LED ersetzen

3. Länge, Lumen und Lichtfarbe festlegen

Als Faustformel gilt: Fläche in m² mal gewünschte Beleuchtungsstärke in Lux, geteilt durch 0,5, ergibt den Lichtstrombedarf in Lumen. Eine Einzelgarage mit 18 m² und 150 lx braucht so rund 5.400 lm – das schafft eine 150-cm-Wanne mit 5.500 bis 5.600 lm. Für Keller, Garage, Werkstatt und Lager passt neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, dieselbe Lichtfarbe), für Hauseingang und Treppenhaus warmweiß (3.000 K), für Prüf- und Montageplätze tageslichtweiß (6.500 K).

Ratgeber: Wie viel Lumen pro m²?

4. Verkettung, Sensor und Notlicht planen

Für lange Kellergänge, Tiefgaragen und Lagergassen wählen Sie Modelle mit Durchgangsverdrahtung (bei LEDVANCE am Kürzel TH oder Throughwiring, bei Philips an TW1 zu erkennen), damit eine Zuleitung viele Leuchten versorgt. Sensor-Modelle schalten nur bei Bewegung ein, Notlicht-Varianten halten bei Netzausfall eine Grundhelligkeit aufrecht, je nach Modell zum Beispiel drei Stunden. Wie viele Leuchten an einen Leitungsschutzschalter dürfen, bestimmt der Einschaltstrom laut Datenblatt – Planung und Anschluss übernimmt eine Elektrofachkraft.

Ratgeber: Feuchtraum- & Wannenleuchten

LED-Feuchtraumleuchte, Wannenleuchte oder Bulkhead? Bauformen und typische Einsatzorte

Eine LED-Feuchtraumleuchte ist eine geschlossene Leuchte, deren Gehäuse, Abdeckung und Kabeleinführung LED-Module, Treiber und Anschlussklemmen zuverlässig vor Staub und Wasser schützen.

Wannenleuchte

60 · 120 · 150 cm

Die bekannteste Form ist die längliche LED Wannenleuchte: ein Kunststoffgehäuse mit klarer, matter oder opaler Abdeckung, die mit Spannklammern auf einer umlaufenden Dichtung sitzt. In unserem Sortiment gibt es sie in den Längenklassen von rund 60, 120 und 150 cm – genau den Maßen der früheren Wannen für 18-, 36- und 58-W-Leuchtstoffröhren.

Bulkhead

Wand & Decke

Daneben führen wir runde und eckige Bulkhead-Leuchten für Wand und Decke, die Hauseingänge, Treppenhäuser, Kellerabgänge und Tiefgaragenzugänge beleuchten.

Gewerbe & Objekt

Einsatzorte

Tiefgaragen und Parkdecks, Lager- und Logistikflächen, Kfz-Werkstätten und Waschhallen, Lebensmittelverarbeitung, landwirtschaftliche Betriebe sowie Keller- und Fahrradräume in Wohnanlagen.

Zuhause

Privat

Erste Wahl für Keller, Waschkeller, Garage, Carport, Hobbyraum, Heizungsraum und Gartenhaus – überall dort, wo eine offene Wohnraumleuchte an Feuchtigkeit, Staub oder Kälte scheitern würde.

Beim Umstieg von der Leuchtstoffwanne lassen sich Zuleitung und Montageposition deshalb oft beibehalten; die genauen Befestigungsabstände nennt das Datenblatt.

Schutzart IP54, IP65, IP66, IP67 und IP69K: was die Ziffern im Alltag bedeuten

Der IP-Code beschreibt mit der ersten Ziffer den Schutz gegen Fremdkörper und Staub, mit der zweiten den Schutz gegen Wasser. In dieser Kategorie finden Sie fünf Stufen:

Schutzarten bei LED-Feuchtraumleuchten
CodeBedeutungPraxis
IP54IP54 – staubgeschützt und spritzwassergeschützt:überdachte Eingänge, Treppenhäuser und Kellerabgänge, etwa die kompakten Bulkhead-Wandleuchten mit 6,1 und 11 W
IP65IP65 – staubdicht und strahlwassergeschützt:der Standard für Keller, Garage, Tiefgarage, Werkstatt und Lager; die meisten Damp-Proof-, Submarine- und Bulkhead-Modelle erreichen diesen Wert
IP66IP66 – Schutz gegen starkes Strahlwasser:Waschplätze, Stallungen und Hallen, die kräftig abgespritzt werden, z. B. Philips Ledinaire WT060C, CoreLine WT120C der dritten Generation oder LEDVANCE Damp Proof Flex
IP67IP67 – Schutz bei zeitweiligem Untertauchen:Bereiche mit stehendem Wasser, etwa Philips WT210C
IP69KIP69K – Schutz gegen Hochdruck- und Dampfstrahlreinigung:LEDVANCE Damp Proof Special (IP67/IP69K) für Lebensmittelbetriebe, Großküchen-Spülbereiche und Waschanlagen

Zwei Punkte werden oft übersehen: Der IP-Code sagt nichts über die Beständigkeit gegen Chemikalien – in Stallungen mit Ammoniak, in Werkstätten mit Ölnebel oder bei aggressiven Reinigungsmitteln muss das Datenblatt die Eignung von Wanne und Dichtung bestätigen. Und die Kennzahl IK10 mancher Bulkhead-Leuchten beschreibt die Stoßfestigkeit (20 Joule) – ein Plus in Treppenhäusern, Tiefgaragen und öffentlich zugänglichen Bereichen.

Die Schutzart gilt nur bei korrekt sitzender Dichtung und fachgerechter Kabeleinführung; im Badezimmer regelt die DIN VDE 0100-701 zusätzlich, welche Leuchte in welchem Schutzbereich zulässig ist.

Integrierte LED oder Submarine mit T8-LED-Röhre: der Umstieg von der Leuchtstoffwanne

Maximale Effizienz

Integrierte LED-Module

Bei Leuchten mit integrierten LED-Modulen sind Lichtquelle, Treiber und Optik aufeinander abgestimmt. Das macht sie besonders effizient: Die LEDVANCE Damp Proof 1500 erzeugt mit 58 W rund 8.000 lm, die Philips CoreLine WT120C G3 in der 150-cm-Version 8.000 lm bei 50 W – das entspricht 138 bzw. 160 Lumen pro Watt.

→ Ein Leuchtmittelwechsel entfällt, am Ende der Lebensdauer wird die komplette Leuchte getauscht.

Röhre tauschbar

Submarine mit T8-LED-Röhre

Die LEDVANCE Submarine und die Submarine PCR mit Gehäuse aus recyceltem Kunststoff arbeiten dagegen mit mitgelieferten T8-LED-Röhren mit Sockel G13.

→ Hausmeister und Facility-Teams tauschen wie gewohnt nur die Röhre und finden Ersatz bei den T8 LED-Röhren 150 cm oder 60 cm.

Für Bestandsanlagen wichtig: Seit dem 24. August 2023 dürfen T8-Leuchtstoffröhren in den Standardlängen 60, 120 und 150 cm in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden; Restbestände sind endlich.

Wer die alte Wanne behalten will, kann eine LED-Röhre einsetzen – am konventionellen Vorschaltgerät mit LED-Starter, am elektronischen nur laut Kompatibilitätsliste. Sind Dichtungen spröde oder die Abdeckung vergilbt, ist eine neue LED-Feuchtraumleuchte jedoch meist die sicherere und wirtschaftlichere Lösung, weil nur eine intakte Dichtung die Schutzart hält.

Länge, Lichtstrom und Lichtfarbe: so planen Sie Keller, Garage und Halle

Für die Helligkeit zählt der Lichtstrom in Lumen, nicht die Wattzahl. Eine bewährte Faustformel lautet: Fläche in m² × gewünschte Beleuchtungsstärke in Lux ÷ 0,5 = benötigte Lumen; der Faktor berücksichtigt, dass in einfachen Räumen nur etwa die Hälfte des Lichts auf der Nutzfläche ankommt. Orientierung geben DIN EN 12464-1 und die ASR A3.4 – für Verkehrswege und Lagerflächen genügen deutlich geringere Werte als für Werkbank oder Montageplatz.

Zwei Rechenbeispiele: Eine Einzelgarage mit 3 × 6 m und 150 lx braucht 18 × 150 ÷ 0,5 = 5.400 lm, also eine 150-cm-Wanne wie die LEDVANCE Damp Proof Slim mit 5.500 lm oder die Philips Ledinaire WT060C mit 5.600 lm. Ein 12 m² großer Hobbyraum mit 300 lx am Werktisch braucht 7.200 lm – zwei 120-cm-Leuchten mit je 3.600 lm erreichen das genau. Bei der Lichtfarbe haben Sie die Wahl:

3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

8303.000 K

Warmweiß, 3.000 K (Code 830): einladendes Licht für Hauseingang, Treppenhaus, Hotel- und Gastronomie-Außenbereiche sowie Wohnanlagen-Flure.

Neutralweiß / kaltweiß

8404.000 K

Neutralweiß / kaltweiß, 4.000 K (Code 840): beide Begriffe – im Englischen Cool White – bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Das klare Arbeitslicht ist der Standard für Keller, Waschkeller, Garage, Hobbyraum, Werkstatt, Lager und Tiefgarage.

Tageslichtweiß

8656.500 K

Tageslichtweiß, 6.500 K (Code 865): sehr kühles Licht für Kontroll- und Montageplätze oder Waschhallen – nicht zu verwechseln mit kaltweiß (4.000 K).

Einige Bulkhead-Modelle mit dem Zusatz Multi Select oder der Angabe 3000/4000 K lassen sich bei der Montage zwischen warmweiß und neutralweiß umschalten. Eine klare Abdeckung bringt mehr Licht auf große Distanz, matte und opale Abdeckungen wirken bei niedrigen Kellerdecken angenehm blendarm.

Durchgangsverdrahtung, Sensor, Notlicht, DALI und Multi-Lumen: Funktionen für Objekt und Zuhause

Durchgangsverdrahtung

TH · Throughwiring · TW1

Durchgangsverdrahtung – bei LEDVANCE am Kürzel TH oder Throughwiring, bei Philips an TW1 zu erkennen – führt die Zuleitung durch die Leuchte zur nächsten weiter. Mit fünfadriger Verdrahtung (LEDVANCE bietet für die Damp Proof ein Durchverdrahtungskit mit 5 × 2,5 mm²) lassen sich die Leuchten einer Reihe abwechselnd auf drei Außenleiter verteilen oder in getrennte Schaltkreise für Grund- und Vollbeleuchtung aufteilen.

Sensor

Bewegung

Sensor-Modelle wie die LEDVANCE DP S, Submarine Sensor oder Bulkhead Round Sensor schalten nur bei Bewegung ein; das spart in Tiefgaragen, Kellergängen, Fahrrad- und Müllräumen viel Energie, und LED verträgt das häufige Schalten weit besser als Leuchtstofflampen.

Notlicht

EM

Notlicht-Varianten halten bei Netzausfall eine Grundhelligkeit aufrecht – LEDVANCE DP EM, die Sicherheitsleuchte EM Bulkhead und Philips CoreLine WT120C mit Notlicht laut Artikelangabe drei Stunden, bei weiteren Bulkhead-Modellen nennt das Datenblatt die Dauer. Für Rettungswege plant der Fachbetrieb nach DIN EN 1838 und DIN VDE V 0108-100-1.

DALI & Multi-Lumen

Steuern & Einstellen

Die Bulkhead Round DALI lässt sich in Gebäudesteuerungen einbinden und dimmen; die meisten übrigen Modelle sind ausdrücklich nicht dimmbar. Multi-Lumen-Leuchten wie die LEDVANCE Damp Proof 1500 mit bis zu 81 W und 11.000 lm oder die Philips WT120C G3 mit bis zu 12.000 lm lassen sich auf mehrere Lichtstromstufen einstellen – praktisch für Elektrobetriebe, die mit einem Artikel unterschiedliche Raumhöhen bedienen.

Die zulässige Anzahl Leuchten je Leitungsschutzschalter begrenzt der Einschaltstrom der LED-Treiber – die Herstellerangabe im Datenblatt ist verbindlich.

Profi-Qualität für Tiefgarage, Lager und Lebensmittelbetrieb – und für Keller, Garage und Hobbyraum zu Hause

Im gewerblichen Einsatz rechnet sich die LED-Feuchtraumleuchte gleich mehrfach.

Rechenbeispiel: Eine alte Wanne mit zwei 58-W-Leuchtstoffröhren am konventionellen Vorschaltgerät nimmt rund 140 W auf; eine LED-Wanne mit 58 W und 8.000 lm spart davon rund 80 W. Bei zwölf Stunden Betrieb täglich sind das gut 350 kWh pro Leuchte und Jahr – bei 25 Cent je kWh knapp 90 Euro.

Hinzu kommen eingesparte Röhren-, Starter- und Arbeitseinsätze, die in Tiefgaragen und hohen Hallen oft teurer sind als das Leuchtmittel selbst. Hausverwaltungen profitieren von Sensor- und Notlicht-Modellen für Keller- und Garagenbereiche, Facility Management, Industrie und Logistik von Durchgangsverdrahtung und Multi-Lumen, Kfz-Werkstätten, Landwirtschaft und Lebensmittelbetriebe von IP66 bis IP69K, Hotellerie und Gastronomie von Lagerräumen bis zum warmweiß beleuchteten Lieferanteneingang. Wer größere Stückzahlen derselben Serie bestellt, erhält zudem ein einheitliches Lichtbild über alle Brennstellen.

Dieselbe Profi-Qualität zahlt sich zu Hause aus: im Keller und Waschkeller, wo Wäschetrocknung die Luftfeuchte steigen lässt, in der Garage, wo LED auch bei Frost sofort voll hell startet, im Hobbyraum und in der Werkstatt mit neutralweißem Arbeitslicht, am Carport und Hauseingang mit einer Bulkhead-Leuchte in IP65 sowie im Gartenhaus. Für die Montage am Netz ist eine Elektrofachkraft zuständig.

Marken und Serien im Sortiment: LEDVANCE, Philips und Osram

Wir setzen auf Markenleuchten mit verlässlichen Datenblättern.

LEDVANCE

Den größten Teil stellt LEDVANCE: die Damp Proof-Familie mit den Varianten Compact, Slim, Slim Value, Essential, Essential Extrusion, 5TH und Flex TH mit Durchgangsverdrahtung, DP S mit Sensor, DP EM mit Notlicht und Special mit IP67/IP69K; die Submarine mit T8-LED-Röhren, als PCR mit recyceltem Gehäuse, als Submarine Integrated und Slim Value, mit Sensor oder Throughwiring; dazu die Bulkhead-Wand- und Deckenleuchten in Round 250 und 300, Compact und Compact Rectangular, mit DALI, Sensor oder Notlicht.

Philips

Philips ist mit der CoreLine WT120C der zweiten und dritten Generation, der CoreLine WT065C, der Ledinaire WT060C und WT065C, der WT060C mit Durchgangsverdrahtung (TW1) und der WT210C mit IP67 vertreten.

Osram

Unter der Marke Osram, deren Allgemeinbeleuchtung LEDVANCE führt, gibt es die Submarine LED 60 cm, Sensor-Feuchtraumleuchten in 60 und 150 cm, Bulkhead-Wandleuchten mit 6 und 11 W sowie die DP Compact Multi-Lumen mit IP66.

Passendes Zubehör wie das Durchverdrahtungskit für die Damp Proof und den Halbvisierring Eyelid für die Bulkhead Round finden Sie ebenfalls hier. Direkt zur Hauptmarke geht es über die LEDVANCE Feuchtraumleuchten; für hohe Hallen lohnt ein Blick auf LED-Hallenleuchten und Lichtbandsysteme.

Vergleich: LED-Feuchtraumleuchte vs. Wannenleuchte mit T8-Leuchtstoffröhren

Technischer und wirtschaftlicher Direktvergleich für Tiefgarage, Lager, Werkstatt, Keller und Garage
MerkmalLED-FeuchtraumleuchteWannenleuchte mit T8-Leuchtstoffröhren
LichtquelleIntegrierte LED-Module oder T8-LED-Röhren mit Sockel G13 (Submarine)T8-Leuchtstoffröhren (26 mm, G13) mit Starter und Vorschaltgerät
Leistung bei vergleichbarer Helligkeit (150 cm)ca. 50 bis 58 W (z. B. Philips WT120C G3, LEDVANCE Damp Proof 1500)ca. 140 W bei 2 × 58 W am konventionellen Vorschaltgerät
SchutzartenIP54, IP65, IP66, IP67 und IP67/IP69K je nach SerieMeist IP65
Start bei KälteSofort volle Helligkeit, auch in Garage und Tiefgarage im WinterVerzögerter Start, Lichtstrom sinkt bei niedrigen Temperaturen deutlich
Häufiges SchaltenUnproblematisch – ideal mit Sensor und BewegungsmelderVerkürzt die Lebensdauer der Röhren
WartungKein Starter; integrierte Modelle ganz ohne LeuchtmittelwechselRegelmäßiger Wechsel von Röhren und Startern
LichtfarbenWarmweiß (3.000 K), neutral-/kaltweiß (4.000 K), tageslichtweiß (6.500 K), teils umschaltbarJe nach eingesetzter Röhre
ZusatzfunktionenDurchgangsverdrahtung, Sensor, Notlicht, DALI, Multi-LumenMeist nur Grundfunktion
Quecksilber & VerfügbarkeitQuecksilberfrei, aktuelle Serien lieferbarEnthält Quecksilber; T8 in 60, 120 und 150 cm darf seit 24.08.2023 nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden

Häufige Fragen zu LED-Feuchtraumleuchten & Wannenleuchten

Was ist der Unterschied zwischen einer Feuchtraumleuchte und einer normalen Deckenleuchte?
Eine Feuchtraumleuchte ist rundum geschlossen: Abdeckung und Gehäuse sitzen auf einer umlaufenden Dichtung, die Kabeleinführung ist abgedichtet. Dadurch erreicht sie Schutzarten ab IP54, meist IP65 und mehr, während normale Wohnraumleuchten oft nur IP20 haben und gegen Wasser gar nicht geschützt sind. In Keller, Garage, Waschkeller, Tiefgarage oder Werkstatt verhindert das, dass Feuchtigkeit, Kondenswasser oder Staub an Treiber und Klemmen gelangen. Die klassische Bauform ist die längliche Wannenleuchte in 60, 120 oder 150 cm; dazu kommen runde und eckige Bulkhead-Leuchten für Wand und Decke.
Welche Schutzart brauche ich für Keller, Garage und Waschkeller?
Für Keller, Waschkeller, Garage, Hobbyraum und Werkstatt ist IP65 die sichere Wahl: staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser, etwa wenn der Boden mit dem Schlauch gereinigt wird. Für überdachte Hauseingänge, Treppenhäuser und Kellerabgänge mit gelegentlichem Spritzwasser genügt IP54. Wird regelmäßig kräftig abgespritzt, etwa an Waschplätzen oder in Stallungen, wählen Sie IP66; bei Hochdruck- oder Dampfstrahlreinigung IP69K. Die Schutzart jedes Modells steht im Artikelnamen und in den technischen Daten; über den Filter grenzen Sie sie ein.
Was bedeuten IP66, IP67 und IP69K bei Feuchtraumleuchten?
Alle drei Leuchten sind staubdicht (erste Ziffer 6), unterscheiden sich aber beim Wasserschutz: IP66 schützt gegen starkes Strahlwasser, IP67 gegen zeitweiliges Untertauchen und IP69K gegen Hochdruck- und Dampfstrahlreinigung mit heißem Wasser. In diesem Sortiment erreichen zum Beispiel Philips Ledinaire WT060C und CoreLine WT120C G3 IP66, die Philips WT210C IP67 und die LEDVANCE Damp Proof Special IP67/IP69K. Beachten Sie: Die IP-Schutzart sagt nichts über die Beständigkeit gegen Reinigungsmittel, Ammoniak oder Öle – die bestätigt nur das Datenblatt.
Kann ich in meiner alten Feuchtraumleuchte einfach die Leuchtstoffröhre gegen eine LED-Röhre tauschen?
Oft ja: In Wannen mit konventionellem Vorschaltgerät ersetzen Sie die T8-Röhre durch eine passende LED-Röhre und den Starter durch den mitgelieferten LED-Starter; bei elektronischem Vorschaltgerät nur mit einer LED-Röhre, die laut Kompatibilitätsliste dafür freigegeben ist. Die Schutzart der Wanne hält aber nur, solange Dichtung und Abdeckung intakt sind. Ist die Dichtung spröde, die Wanne vergilbt oder rissig, ist eine neue LED-Feuchtraumleuchte die sicherere und meist wirtschaftlichere Lösung. Details zum Röhrentausch erklärt unser Ratgeber zu LED-Röhre und Starter.
Wie viele Lumen und welche Länge brauche ich für meine Garage?
Rechnen Sie mit der Faustformel Fläche in m² × gewünschte Lux ÷ 0,5. Eine Einzelgarage mit 3 × 6 m und angenehmen 150 lx braucht rund 5.400 lm – das liefert eine 150-cm-Leuchte mit 5.500 bis 5.600 lm, zum Beispiel LEDVANCE Damp Proof Slim oder Philips Ledinaire WT060C. Wer in der Garage auch schraubt oder eine Werkbank nutzt, plant dort mit 300 lx oder mehr und ergänzt eine zweite Leuchte. Für Doppelgaragen sind zwei 150-cm-Wannen oder eine Multi-Lumen-Leuchte mit höherer Stufe sinnvoll. Neutralweiß bzw. kaltweiß mit 4.000 K ist hier die übliche Lichtfarbe.
Wie viele Feuchtraumleuchten kann ich mit Durchgangsverdrahtung hintereinander anschließen?
Modelle mit Durchgangsverdrahtung – bei LEDVANCE am Kürzel TH oder Throughwiring, bei Philips an TW1 zu erkennen – leiten die Zuleitung von Leuchte zu Leuchte weiter. Die Grenze setzt nicht die Verdrahtung allein, sondern der Einschaltstrom der LED-Treiber: Er addiert sich und kann den Leitungsschutzschalter auslösen. Die maximale Anzahl je Schutzschalter-Typ steht im Datenblatt des Herstellers. Bei fünfadriger Verdrahtung lassen sich die Leuchten zusätzlich auf drei Außenleiter verteilen. Planung und Anschluss gehören in die Hände einer Elektrofachkraft.
Sind LED-Feuchtraumleuchten dimmbar?
Die meisten Feuchtraumleuchten in dieser Kategorie sind ausdrücklich nicht dimmbar – das steht im Artikelnamen. Dimmbar sind die LEDVANCE Bulkhead Round DALI über eine DALI-Steuerung sowie die Philips CoreLine WT120C satiniert mit Sensor. Eine Alternative zum Dimmen sind Multi-Lumen-Modelle wie LEDVANCE Damp Proof 5TH, Damp Proof Flex TH, Osram DP Compact oder Philips WT120C G3: Hier stellen Sie bei der Montage eine feste Lichtstromstufe ein und passen die Helligkeit so an Raumhöhe und Bedarf an.
Gibt es Feuchtraumleuchten mit Bewegungsmelder oder Notlicht?
Ja. Sensor-Modelle wie LEDVANCE DP S, Submarine Sensor, Bulkhead Round Sensor oder die Osram Feuchtraumleuchte Sensor in 60 und 150 cm schalten nur bei Bewegung ein – ideal für Kellergänge, Tiefgaragen, Fahrrad- und Müllräume sowie die private Garage. Notlicht-Varianten wie LEDVANCE DP EM, die Sicherheitsleuchte EM Bulkhead oder Philips CoreLine WT120C mit Notlicht überbrücken einen Netzausfall laut Artikelangabe drei Stunden; bei den Bulkhead-Leuchten mit Notlicht steht die Dauer im Datenblatt. Muss eine Sicherheitsbeleuchtung für Rettungswege errichtet werden, plant der Fachbetrieb nach DIN EN 1838 und DIN VDE V 0108-100-1 und übernimmt auch die vorgeschriebenen Prüfungen.
Welche Lichtfarbe ist für Keller, Garage und Werkstatt am besten: warmweiß, neutralweiß, kaltweiß oder tageslichtweiß?
Für Keller, Garage, Hobbyraum, Werkstatt und Lager ist neutralweiß bzw. kaltweiß mit 4.000 K (Code 840) die Standardwahl – beide Begriffe bezeichnen exakt dieselbe Lichtfarbe von 4.000 Kelvin und sorgen für klares, kontrastreiches Arbeitslicht. Warmweiß mit 3.000 K (Code 830) wirkt an Hauseingang, Treppenhaus und in Gastronomie-Außenbereichen einladender. Tageslichtweiß mit 6.500 K (Code 865) ist sehr kühl und eignet sich für Kontroll- und Montageplätze. Einige Bulkhead-Leuchten mit Multi Select lassen sich zwischen 3.000 und 4.000 K umschalten.
Darf ich eine Feuchtraumleuchte auch draußen oder im Badezimmer montieren?
Im geschützten Außenbereich – an Hauseingang, Carport, Vordach oder Gartenhaus – sind vor allem die Bulkhead-Leuchten mit IP65 gedacht; ob ein Modell für den Außeneinsatz freigegeben ist und welchen Temperaturbereich es abdeckt, steht im Datenblatt. Für freie Fassaden und Wege finden Sie passende Modelle bei den LED-Wandleuchten außen. Im Badezimmer bestimmt die DIN VDE 0100-701, welche Leuchte und welche Schutzart in welchem Schutzbereich zulässig sind – das klärt die Elektrofachkraft vor Ort. Anschluss und Montage am 230-V-Netz übernimmt in jedem Fall eine Elektrofachkraft.