Solarleuchten für außen · ohne Zuleitung · mit Bewegungs- oder Dämmerungssensor

Solarleuchten 43 Solarleuchten

Solarleuchten – ebenso gesucht als Solarlampen für außen, Solar-Gartenleuchten oder Solar-Wandleuchten mit Bewegungsmelder – laden tagsüber über ihr Solarmodul einen eingebauten Akku und spenden nachts Licht: ohne Zuleitung, ohne Kabelgraben und ohne Stromkosten. Für Hausverwaltungen, Hotellerie, Gastronomie, Ferienanlagen, Garten- und Landschaftsbau sowie Gewerbeobjekte sind sie die schnelle Lösung für Nebeneingänge, Müllplätze, Fahrradständer und Wege, an denen kein Stromkreis liegt. Zu Hause beleuchten sie Hauseingang, Terrasse, Gartenweg, Carport, Garage, Kellerabgang und Gartenhaus – und machen den Garten beim Blick aus Wohnzimmer und Esszimmer zum stimmungsvollen Hintergrund. Im Sortiment: die Serie Endura Style Solar von LEDVANCE und Osram als Wand- und Wegeleuchten vom dezenten Orientierungslicht bis 930 Lumen, Schutzart IP44 bis IP65, überwiegend in warmweiß (3.000 K), dazu die per Bluetooth-App steuerbaren SMART+ Solar-Modelle mit Farblicht.

Ohne ZuleitungSolarmodul und Akku – keine Stromkosten
Bis 930 lmSensor-Wandleuchten für Eingang und Carport
IP44 bis IP65Für Vordach, Fassade und freie Lage
3.000 K · RGBWarmweiß oder farbig per Bluetooth-App
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Solarleuchten: kurz erklärt

Solarleuchte: Sonne, Akku, Sensor

Das Solarmodul gehört in die Sonne, ohne Schatten. Ladedauer und Ladetemperatur stehen im Datenblatt; den Akku nur durch denselben Typ ersetzen. Animation mit Musik, rund 95 Sekunden.

Außenleuchte: Welche Schutzart wohin?

Welche Schutzart die Leuchte je Ort braucht: unter dem Vordach mindestens IP44, in Boden und Zufahrt mindestens IP67, im Wasser IP68. Animation mit Musik, rund 100 Sekunden. Zum Ratgeber

Bewegungsmelder richtig einstellen

Leuchtdauer, Helligkeitsschwelle und Reichweite einstellen: erst im Hellen testen, dann die Alltagswerte wählen. Anschluss und Montage nur durch eine Elektrofachkraft. Animation mit Musik, rund 130 Sekunden. Zum Ratgeber

  • Licht ohne Leitung: Das Solarmodul lädt tagsüber den eingebauten Akku, nachts schaltet ein Dämmerungs- oder Bewegungssensor die LED – kein Netzanschluss, kein Kabelgraben, keine Stromkosten. Montiert wird mit Schrauben und Dübeln an der Wand oder per Erdspieß im Beet.
  • Der Standort entscheidet über die Leuchtdauer: Ein unverschattetes Solarmodul mit Ausrichtung nach Süden lädt am besten. Bäume, Dachüberstände und Nordwände verkürzen die Ladung, im Winter liefert die Sonne nur einen Bruchteil der Sommerenergie. Sensorbetrieb spart Akkuladung, weil die Leuchte nur bei Bedarf voll hell ist.
  • Helligkeit nach Aufgabe wählen: Rund 50 lm (Quadro, Oxford) reichen für Hausnummer, Stufen und Akzente, 180 bis 550 lm für Gartenweg, Hauseingang und Terrasse. Die starken Sensor-Wandleuchten Bricklume Wide, Down, Fin und Brella erreichen 850 bis 930 lm – so viel wie oder mehr als eine klassische 60-W-Glühbirne mit rund 806 lm.
  • Schutzart passend zum Ort: IP44 schützt gegen Spritzwasser und genügt für Wand und Weg mit normaler Bewitterung. IP54 ergänzt Staubschutz, IP65 ist staubdicht und strahlwassergeschützt – die richtige Wahl für die Wetterseite, freie Lagen und Flächen, die mit dem Gartenschlauch gereinigt werden.
  • Warmweiß als Standard, Farbe per App: Fast alle Modelle leuchten warmweiß mit 3.000 K – einladend und insektenfreundlicher als kühles Licht. Ein Oval-Modell gibt es mit 4.000 K neutralweiß bzw. kaltweiß (beides exakt dieselbe Lichtfarbe). Die SMART+ BT Solar-Modelle mischen RGB-Farben und je nach Modell einstellbares Weiß per Bluetooth-App.
  • Eine Profi-Serie für Objekt und Zuhause: Endura Style Solar von LEDVANCE und Osram in schwarz, dunkelgrau, weiß und stahl sorgt für ein einheitliches Bild vom Wohnanlagen-Weg über Hotelgarten und Biergarten bis zum eigenen Hauseingang, zur Terrasse, Garage und zum Gartenhaus – und lässt sich bei größeren Objekten serienrein nachbestellen.

1. Standort und Sonnenstunden prüfen

Beobachten Sie den geplanten Platz einmal über den Tag: Bekommt das Solarmodul mehrere Stunden direkte Sonne, idealerweise von Süden, Südosten oder Südwesten? Bäume, Hecken, Dachüberstände und Nachbargebäude werfen Schatten, der die Ladung stark mindert – eine Wandleuchte tief unter dem Vordach bleibt zwar trocken, ihr Modul aber oft im Schatten. Laternen, Fenster und Straßenlicht in der Nähe können den Dämmerungssensor täuschen.

Ratgeber: Außenleuchte je Ort wählen

2. Schutzart und Montageart festlegen

An der geschützten Hauswand und am Gartenweg genügt IP44. An der Wetterseite, in freier Lage, an Mauern und Treppenwangen sowie dort, wo mit Wasser gereinigt wird, ist IP54 oder IP65 die sicherere Wahl – etwa die flachen Bricklume-Modelle mit IP65. Prüfen Sie außerdem, ob die Leuchte an die Wand geschraubt, mit Erdspieß ins Beet gesteckt oder als 40-, 50- oder 70-cm-Wegeleuchte aufgestellt wird.

Ratgeber: IP-Schutzart & Schutzklasse

3. Sensor und Helligkeit wählen

Für Hauseingang, Carport, Garage, Müllplatz und Fahrradständer ist ein Bewegungsmelder ideal: Die Leuchte wird nur bei Bedarf voll hell und schont so den Akku. Für Wege und Beete, die die ganze Nacht sichtbar sein sollen, passt ein Dämmerungssensor mit niedrigerer Helligkeit. Richtwerte: um 50 lm für Akzente und Hausnummern, 180 bis 550 lm für Wege und Eingänge, 850 bis 930 lm für Einfahrt und Carport.

Ratgeber: Bewegungsmelder einstellen

4. Lichtfarbe und Steuerung entscheiden

Warmweißes Licht mit 3.000 K wirkt im Garten, an der Terrasse und am Eingang von Hotel, Restaurant oder Einfamilienhaus einladend und lockt weniger Insekten an. Neutralweiß bzw. kaltweiß mit 4.000 K – beides dieselbe Lichtfarbe – wirkt sachlicher, etwa an Gewerbeeingängen. Wer Farben, Szenen und Helligkeit per Smartphone steuern möchte, wählt ein SMART+ BT Solar-Modell mit Bluetooth-App.

Zu den Smart-Home-Leuchten

So funktioniert eine Solarleuchte: Solarmodul, Akku, Laderegler und LED

Eine Solarleuchte ist ein kleines, autarkes Energiesystem. Das Solarmodul wandelt Tageslicht in Strom um, ein Laderegler lädt damit den eingebauten Akku und schützt ihn vor Über- und Tiefentladung. Sinkt die Umgebungshelligkeit am Abend unter eine Schwelle, schaltet die Elektronik die LED ein – entweder dauerhaft bis zum Morgen, gesteuert durch einen Dämmerungssensor, oder nur bei Bewegung über einen Bewegungsmelder. Weil kein Netzanschluss nötig ist, entfallen Kabelgraben, Leerrohr, Verteilerarbeit und Stromkosten. Genau das macht Solarleuchten für Stellen interessant, an denen eine 230-V-Leitung unverhältnismäßig teuer wäre: der Weg zum Gartenhaus, der Müllplatz einer Wohnanlage, der Fahrradständer am Hotel oder der Nebeneingang eines Betriebs. Die Kehrseite: Die verfügbare Energie ist begrenzt und hängt vom Wetter ab. Eine Solarleuchte liefert deshalb kein Licht auf Knopfdruck in beliebiger Menge, sondern das, was der Akku am Tag gespeichert hat. Wie lange das Modul für eine volle Ladung braucht, nennt der Hersteller je Modell; bei den meisten Leuchten dieser Kategorie mit dieser Angabe liegt sie laut Datenblatt bei rund 6 bis 9 Stunden.

Standort und Ausrichtung: Warum die Sonne über die Leuchtdauer entscheidet

Der wichtigste Kaufentscheid fällt nicht im Shop, sondern im Garten: der Montageort. In Deutschland liefert ein nach Süden ausgerichtetes, unverschattetes Modul den besten Ertrag; Südost und Südwest funktionieren ebenfalls gut, Nordwände und dichter Baumschatten dagegen kaum. Bereits ein Teilschatten über die Mittagsstunden kann die Ladung deutlich mindern. Achten Sie besonders auf Dachüberstände: Eine Wandleuchte direkt unter dem Vordach ist zwar gut vor Regen geschützt, ihr Modul bekommt dort aber oft kaum direktes Licht. Im Winter stehen die Sonne tiefer und die Tage kürzer, gleichzeitig sind die Nächte länger – die Leuchtdauer sinkt also genau dann, wenn man sie am meisten braucht. Viele Lithium-Akkus laden bei Frost nur eingeschränkt; den zulässigen Ladetemperaturbereich nennt das Datenblatt. Halten Sie Abstand zu Laternen, beleuchteten Fenstern und anderen Außenleuchten, damit der Dämmerungssensor nicht irrtümlich Tag meldet. Und reinigen Sie das Modul gelegentlich von Staub, Pollen und Laub – eine verschmutzte Oberfläche kostet spürbar Ladung.

Bewegungsmelder, Dämmerungssensor und Grundlicht: die richtige Betriebsart

Die meisten Modelle dieser Kategorie tragen Sensor im Namen und schalten über einen Bewegungsmelder. Er reagiert auf die Wärmebewegung von Personen und schaltet die Leuchte für eine gewisse Zeit auf volle Helligkeit. Das ist die effizienteste Betriebsart, weil der Akku nur für die Momente gebraucht wird, in denen wirklich jemand den Weg, die Haustür oder den Carport nutzt. Je nach Modell leuchtet die Leuchte zwischen den Auslösungen gar nicht oder als gedimmtes Orientierungslicht; welche Betriebsarten ein Modell bietet, steht im Datenblatt. Wichtig für die Erwartung: Der Zusatz dimmbar im Artikelnamen bedeutet bei Solarleuchten nicht, dass ein Wanddimmer angeschlossen wird – es gibt ja keine Zuleitung. Gemeint ist eine geräteinterne Helligkeitsregelung, etwa zwischen Grundlicht und voller Helligkeit. Modelle mit Daylight Sensor, etwa die Up-Down-Wandleuchten, schalten dagegen über einen Dämmerungssensor bei Dunkelheit ein und setzen Fassade und Eingang mit Licht nach oben und unten in Szene. Richten Sie den Erfassungsbereich so aus, dass Gehweg, Straße und Nachbargrundstück nicht ständig auslösen – jede Fehlauslösung kostet Akkuladung.

Helligkeit in Lumen: vom Orientierungslicht bis zur Carport-Beleuchtung

Bei Solarleuchten ist der Lichtstrom in Lumen der entscheidende Vergleichswert; die Wattangabe beschreibt nur die Leistung der LED im hellsten Betrieb. Die Artikel dieser Kategorie decken eine große Spanne ab:

  • Bis rund 50 lm: Orientierungs- und Akzentlicht, etwa Endura Style Solar Quadro und Oxford – für Hausnummer, Stufen, Beetkanten und den dezenten Lichtpunkt an der Gartenmauer.
  • Rund 180 bis 400 lm: Glow, USB Robust, Single Circle, Double Circle oder Bricklume – für Gartenweg, Terrasse, Gartenhaus und Nebeneingang.
  • Rund 500 bis 550 lm: Tossa, Oval, Shore oder die Wegeleuchte Bouquet – für Hauseingang, Hofeinfahrt und Fahrradständer.
  • Rund 850 bis 930 lm: Bricklume Wide, Down, Fin und Brella – kräftiges Sensorlicht für Carport, Garagenzufahrt und Müllplatz, vergleichbar mit oder heller als eine klassische 60-W-Glühbirne mit rund 806 lm.

Mehr Lumen bedeuten bei gleicher Akkuladung eine kürzere Leuchtdauer. Wählen Sie deshalb nicht pauschal das hellste Modell, sondern die Helligkeit, die der Ort tatsächlich braucht – an einem Gartenweg blendet zu viel Licht eher, als dass es hilft.

Schutzart, Material und Montage: IP44, IP54 und IP65 richtig einordnen

Die IP-Schutzart sagt, wie gut eine Leuchte gegen Fremdkörper und Wasser geschützt ist. IP44 bedeutet Schutz gegen Fremdkörper ab 1 mm und gegen Spritzwasser aus allen Richtungen – das genügt für Hauswand, Eingang und Gartenweg bei normaler Bewitterung. IP54 ergänzt einen Staubschutz, wie ihn die Modelle Shore, Fin, Brella und USB Robust bieten. IP65 ist staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt; die Bricklume-Familie, die Down-Wandleuchte und eine Up-Down-Variante sind so ausgelegt – ideal für die Wetterseite, für Mauern und Treppenwangen sowie für Flächen in Hotel, Gastronomie und Wohnanlage, die regelmäßig mit dem Schlauch gereinigt werden. Für den Bodeneinbau in Pflaster oder Zufahrt sind Solarleuchten dieser Kategorie nicht gedacht; dafür gibt es LED-Bodeneinbauleuchten mit IP67. Montiert werden Wandleuchten mit Schrauben und Dübeln, Wegeleuchten mit 40, 50 oder 70 cm Höhe am Boden, der Garden Spot wahlweise an der Wand oder per Erdspieß im Beet. Die Gehäusefarben schwarz, dunkelgrau, weiß und stahl passen zu moderner Putzfassade, Klinker oder Holz.

Lichtfarbe und Smart Home: warmweiß, neutralweiß bzw. kaltweiß und RGB per App

Fast das gesamte Sortiment leuchtet in warmweiß. Die Lichtfarben im Überblick:

  • Warmweiß, 2.700–3.000 K: Standard bei Endura Style Solar mit 3.000 K – einladend an Hauseingang, Terrasse, Hotelgarten und Biergarten und angenehm beim Blick aus Wohnzimmer, Esszimmer oder Schlafzimmer in den Garten.
  • Neutralweiß bzw. kaltweiß, 4.000 K: Beide Begriffe, im Englischen Cool White, bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Die Oval Sensor gibt es in dieser sachlicheren Lichtfarbe, etwa für Gewerbeeingang, Garage oder Werkstattzugang.
  • Tageslichtweiß, 6.000–6.500 K: als feste Lichtfarbe in dieser Kategorie nicht vertreten; bei Modellen mit einstellbarem Weiß nennt das Datenblatt den Regelbereich.

Warmweißes Licht mit geringerem Blauanteil gilt als insektenfreundlicher und reduziert Lichtverschmutzung – zusammen mit dem Bewegungsmelder ein Plus für Naturgarten und Nachbarschaft. Die SMART+ BT Solar-Modelle (Spot, Path, Alps Wand- und 70-cm-Wegeleuchte) sowie der Endura Garden Spot RGB+W bringen Farblicht in den Garten; die SMART+-Modelle lassen sich per Bluetooth und App in Farbe und Helligkeit steuern. Bluetooth hat eine begrenzte Reichweite – die Steuerung erfolgt also aus der Nähe, etwa von Terrasse oder Wohnzimmer aus. Mehr dazu unter LED Smart Home.

Solarlicht im Objekt und zu Hause: Einsatz, Grenzen und Wartung

Für Hausverwaltungen und Facility Management sind Solarleuchten ein schneller Gewinn an Mülltonnenplätzen, Fahrradabstellanlagen, Briefkastenanlagen und Nebenwegen, die bisher dunkel waren – ohne Elektroinstallation, Erdarbeiten und Zählerkosten. Hotels, Ferienparks, Campingplätze und Gastronomie setzen sie an Gartenwegen, Terrassen und Außenbereichen ein, Garten- und Landschaftsbauer ergänzen damit Projekte ohne eigenen Elektriker. Weil die Endura-Style-Familie viele Bauformen in gleichem Design umfasst, bleibt das Erscheinungsbild auf großen Grundstücken einheitlich, und Nachbestellungen derselben Serie passen später zusammen. Ehrlich gesagt gehören zu Solarlicht aber auch Grenzen: Wo eine verlässliche, normgerechte Beleuchtung vorgeschrieben ist, etwa für Fluchtwege oder als Teil der Verkehrssicherungspflicht auf öffentlich genutzten Flächen, ersetzt eine wetterabhängige Solarleuchte keine fest installierte Netzleuchte wie aus den LED-Wegeleuchten oder LED-Außenwandleuchten. Zu Hause dagegen sind Solarleuchten ideal für Hauseingang, Terrasse, Kellerabgang, Garage, Gartenhaus mit Hobbyraum und die Ecke, in die nie ein Kabel gelegt wurde. Der Akku ist ein Verschleißteil; wenn er nach einigen Jahren nachlässt, darf er nur durch denselben Typ ersetzt werden, sofern das Modell einen Tausch vorsieht. Ausgediente Solarleuchten sind Elektrogeräte und gehören wie Akkus nicht in den Hausmüll, sondern zum Wertstoffhof oder zur Rücknahmestelle im Handel.

Vergleich: Solarleuchte vs. Außenleuchte mit 230-V-Netzanschluss

Technischer und wirtschaftlicher Direktvergleich für Wohnanlage, Hotel, Gastronomie, Gewerbe und Zuhause
MerkmalSolarleuchte (Solarmodul + Akku)Außenleuchte mit 230-V-Anschluss
StromversorgungEigenes Solarmodul lädt eingebauten AkkuFester Anschluss an das 230-V-Hausnetz
InstallationAnschrauben oder per Erdspieß stecken – ohne ElektroarbeitenLeitungsverlegung, ggf. Kabelgraben und Anschluss durch eine Elektrofachkraft
Laufende StromkostenKeineAbhängig von Leistung und Brenndauer
HelligkeitIm Sortiment vom Orientierungslicht bis rund 930 lmJe nach Leuchte auch mehrere tausend Lumen möglich
Verfügbarkeit des LichtsAbhängig von Sonnenstunden und AkkuladungJederzeit in voller Helligkeit verfügbar
WinterbetriebKürzere Leuchtdauer bei kurzen Tagen und FrostUnabhängig von Wetter und Jahreszeit
SchaltungIntegrierter Dämmerungs- oder Bewegungssensor, SMART+-Modelle per Bluetooth-AppLichtschalter, Zeitschaltuhr, separater oder integrierter Bewegungsmelder
WartungSolarmodul gelegentlich reinigen, Akku als VerschleißteilKaum Wartung, Leuchtmittel je nach Bauart wechselbar
Typischer EinsatzNebenwege, Müllplatz, Fahrradständer, Garten, Terrasse, GartenhausHauptzugänge, Fluchtwege, Parkplätze und vorgeschriebene Beleuchtung

Häufige Fragen zu Solarleuchten für außen

Wie lange leuchtet eine Solarleuchte pro Nacht?
Das hängt von drei Faktoren ab: wie viel Sonne das Modul am Tag bekommt, wie hell die Leuchte eingestellt ist und ob sie dauerhaft oder nur bei Bewegung leuchtet. An einem sonnigen, unverschatteten Standort im Sommer reicht die Ladung meist bequem durch die Nacht, im Schatten oder im Winter deutlich kürzer. Modelle mit Bewegungsmelder halten am längsten durch, weil sie nur bei Bedarf voll hell werden. Die Ladezeit nennt der Hersteller je Modell; bei den meisten Leuchten dieser Kategorie mit dieser Angabe liegt sie laut Datenblatt bei rund 6 bis 9 Stunden.
Wo bringe ich eine Solarleuchte am besten an?
Dort, wo das Solarmodul möglichst lange direkte Sonne bekommt – ideal nach Süden, gut auch nach Südost oder Südwest. Meiden Sie Schatten von Bäumen, Hecken und Nachbargebäuden sowie tiefe Dachüberstände über dem Modul. Halten Sie Abstand zu Laternen, Fenstern und anderen Außenleuchten, sonst erkennt der Dämmerungssensor die Nacht nicht. Bei Modellen mit Bewegungsmelder den Erfassungsbereich so wählen, dass Gehweg und Straße nicht ständig auslösen.
Funktionieren Solarleuchten im Winter?
Ja, aber mit spürbar kürzerer Leuchtdauer. Im Winter steht die Sonne tief, die Tage sind kurz und oft bewölkt, gleichzeitig dauert die Nacht länger. Viele Lithium-Akkus laden außerdem bei Frost nur eingeschränkt; den Ladetemperaturbereich nennt das Datenblatt. Mit Bewegungsmelder, einem unverschatteten Standort und einem regelmäßig gereinigten Modul holen Sie das Maximum heraus. Wo im Winter jede Nacht verlässlich Licht nötig ist, ist eine Außenleuchte mit Netzanschluss die bessere Wahl.
Wie hell sind Solarleuchten – ersetzen sie eine normale Außenleuchte?
Die Spanne in dieser Kategorie reicht vom Orientierungslicht mit rund 50 lm bis zu kräftigen Sensor-Wandleuchten mit 850 bis 930 lm, etwa Bricklume Wide, Down, Fin und Brella. Das entspricht einer klassischen 60-W-Glühbirne mit rund 806 lm oder etwas mehr und reicht für Hauseingang, Carport und Garagenzufahrt. Anders als eine Netzleuchte steht diese Helligkeit aber nur so lange zur Verfügung, wie der Akku geladen ist. Für Nebenwege und Gartenbereiche ist Solar ideal, für Hauptzugänge mit Dauerlicht bleibt eine 230-V-Leuchte die verlässlichere Lösung.
Welche Schutzart brauche ich: IP44, IP54 oder IP65?
IP44 schützt gegen Spritzwasser aus allen Richtungen und genügt für Hauswand, Eingang und Gartenweg bei normaler Bewitterung. IP54 bietet zusätzlich Staubschutz. IP65 ist staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt – die richtige Wahl für die Wetterseite, freie Lagen, Mauern und Flächen, die mit dem Gartenschlauch gereinigt werden. Für den Einbau in Pflaster oder Zufahrt sind Solarleuchten dieser Kategorie nicht ausgelegt; dafür gibt es LED-Bodeneinbauleuchten mit IP67.
Wie funktioniert der Bewegungsmelder – und was bedeutet dimmbar bei einer Solarleuchte?
Der Bewegungsmelder reagiert auf die Wärmebewegung von Personen und schaltet die Leuchte für eine gewisse Zeit auf volle Helligkeit. Je nach Modell bleibt die Leuchte dazwischen aus oder leuchtet als gedimmtes Grundlicht. Genau das meint der Zusatz dimmbar im Artikelnamen: eine geräteinterne Helligkeitsregelung. Einen Wanddimmer können Sie an eine Solarleuchte nicht anschließen, weil sie keine Zuleitung hat. Welche Betriebsarten ein Modell bietet, steht im Datenblatt.
Warum leuchtet meine neue Solarleuchte nicht?
Prüfen Sie zuerst, ob die Leuchte am Gerät eingeschaltet ist und ob eine Transportfolie das Solarmodul abdeckt. Viele Leuchten werden mit teilgeladenem Akku geliefert und sollten vor dem ersten Einsatz einen oder mehrere sonnige Tage laden. Leuchtet sie trotzdem nicht, täuscht oft eine nahe Lichtquelle wie eine Laterne oder ein Fenster den Dämmerungssensor. Zum Test können Sie das Modul tagsüber kurz mit der Hand abdecken – schaltet die Leuchte dann ein, liegt es am Standort.
Kann man den Akku einer Solarleuchte wechseln?
Der Akku ist ein Verschleißteil und lässt mit den Jahren nach. Ob er sich tauschen lässt, hängt vom Modell ab und steht im Datenblatt. Wenn ein Tausch vorgesehen ist, dürfen Sie nur einen Akku desselben Typs mit gleicher Spannung und Bauart verwenden, sonst drohen Fehlfunktion und Schäden. Ausgediente Akkus und Solarleuchten gehören nicht in den Hausmüll, sondern zum Wertstoffhof oder zur Rücknahmestelle im Handel.
Lassen sich Solarleuchten per App steuern?
Ja, die SMART+ BT Solar-Modelle von LEDVANCE und Osram – Spot, Path und die Alps Wand- und Wegeleuchte – lassen sich per Bluetooth und Smartphone-App in Farbe und Helligkeit steuern. Spot und Path bieten RGB-Farblicht plus einstellbares Weiß (RGB+TW), die Alps-Modelle RGB-Farblicht plus Weißkanal (RGBW). Bluetooth hat eine begrenzte Reichweite, die Bedienung erfolgt also in der Nähe der Leuchten, etwa von Terrasse oder Wohnzimmer aus. Den Funktionsumfang nennt das Datenblatt; weitere smarte Leuchten finden Sie unter LED Smart Home.
Eignen sich Solarleuchten für Hausverwaltungen, Hotels und Gewerbe?
Ja, für die richtigen Flächen: Müllplätze, Fahrradabstellanlagen, Briefkastenanlagen, Nebeneingänge, Gartenwege und Terrassen lassen sich ohne Elektroinstallation und Erdarbeiten beleuchten. Die Endura-Style-Familie bietet viele Bauformen im gleichen Design, sodass große Grundstücke einheitlich wirken und Nachbestellungen zusammenpassen. Wo eine verlässliche, normgerechte Beleuchtung vorgeschrieben ist, etwa für Fluchtwege oder im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht, ersetzt eine wetterabhängige Solarleuchte keine fest installierte Netzleuchte.