LED-Einbauleuchten · Downlights · Einbaustrahler · Spotsets · IP20 bis IP66

Einbauleuchten

Einbauleuchten – ebenso gesucht als LED-Einbauleuchten, Downlights, Einbaustrahler oder Einbauspots – sitzen bündig in Decke oder Zwischendecke und sorgen für ein ruhiges Deckenbild ohne aufgesetzte Technik. Hier finden Sie flache Downlights mit fest integrierter LED, schwenkbare Power-LED-Strahler für Akzentlicht, komplette Spotsets, Mehrfach-Einbaustrahler für den Ladenbau und robuste Deckeneinbauleuchten bis IP66 für Vordächer und Durchfahrten. Profis aus Büro, Praxis, Hotellerie, Gastronomie, Handel, Industrie und Logistik planen damit blendarmes Grund- und Akzentlicht für den Dauerbetrieb – dieselbe Objektqualität bringt gleichmäßiges, wartungsarmes Licht ins eigene Zuhause, vom Wohnzimmer und Esszimmer über Küche und Badezimmer bis zu Flur, Keller und Hobbyraum. Im Sortiment: EVN, LEDVANCE, Osram, Sylvania, Modee, Aurora und weitere Marken, in warmweiß (2.700–3.000 K) und neutralweiß / kaltweiß (4.000 K), viele Modelle dimmbar oder in Leistung und Lichtfarbe umschaltbar.

IP20 bis IP66Wohnraum, Bad, Feuchtraum & Vordach
LED oder FassungIntegrierte LED oder wechselbares Leuchtmittel
2.700–4.000 KWarmweiß & neutral-/kaltweiß, teils umschaltbar
Fest & schwenkbarDownlights, Spots & Mehrfachstrahler
60 kaufbare Artikel auf dieser Seite

Einbauleuchten: kurz erklärt

Abstrahlwinkel

Enger Winkel bündelt das Licht, breiter Winkel verteilt es. Mit der Formel berechnen Sie die Größe des Lichtkegels. Animation mit Musik, rund 70 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

Einbauspots planen: Loch, Tiefe, Abstand

Einbaudurchmesser und Einbautiefe prüfen, beim Tausch das Loch messen statt den Rahmen und die Stromart klären: 230 V, Treiber oder 12 V. Animation mit Musik, rund 135 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • Erst das Lochmaß, dann alles andere: Einbauausschnitt (Bohrungsdurchmesser bzw. Rechteckmaß) und Einbautiefe entscheiden, ob eine Einbauleuchte in Ihre Decke passt. Beim Tausch messen Sie das vorhandene Loch – nicht den Rahmen der alten Leuchte, denn der liegt ringsum auf der Decke auf und ist immer größer als der Ausschnitt.
  • Integrierte LED oder Fassung: Downlights und Power-LED-Strahler mit fest verbauter LED bauen flach, arbeiten effizient und sind über viele Jahre wartungsarm. Einbauleuchten mit Fassung nehmen ein separates Leuchtmittel auf – häufig GU10 für 230 V oder GU5.3 für 12 V – und erlauben später den einfachen Wechsel von Helligkeit und Lichtfarbe.
  • Schutzart passend zum Raum: IP20 für trockene Räume wie Wohnzimmer, Schlafzimmer, Büro und Hotelflur, IP44 spritzwassergeschützt für Badezimmer und Küche, IP65 und IP66 staubdicht und strahlwassergeschützt für Nassbereiche, Großküchen, Vordächer und Tankstellen. Welche Schutzart direkt an Dusche und Wanne nötig ist, regelt die DIN VDE 0100-701.
  • Lichtfarbe nach Nutzung: Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Restaurant und Hotelzimmer, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Küche, Bad, Homeoffice, Büro, Praxis und Lager, tageslichtweiß (6.000–6.500 K) für Werkstatt und Prüfplatz. Umschaltbare Downlights halten die Wahl bis zur Montage offen.
  • Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: Ausgelegt für den Dauerbetrieb in Büro, Praxis, Hotel, Gastronomie, Ladenbau und Logistik – lange Lebensdauer, geringe Wartungskosten und ein einheitliches Lichtbild über viele Brennstellen. Genau das zahlt sich auch im Wohnzimmer, im Flur, in der Küche oder im Badezimmer aus, wo niemand alle paar Jahre auf die Leiter steigen möchte.
  • Marken und Serien im Sortiment: Den Großteil stellen schwenkbare EVN Power-LED-Leuchten und blendfreie EVN-Einbauleuchten. Dazu kommen LEDVANCE Downlight Slim, Spot Square Adjust, Spot Vario, Spot Multi, Spot Fix, Spot Fire Rated und Canopy Compact, Osram Spotsets und Spot Twist sowie Einbauleuchten von Sylvania, Modee, Aurora, I-Light und Hera – ergänzt um Einbaugehäuse für Lichtbänder.

1. Einbauausschnitt und Einbautiefe messen

Nehmen Sie bei einem Tausch die alte Leuchte heraus und messen Sie den Durchmesser des Lochs in der Decke, bei eckigen Modellen Länge und Breite. Der sichtbare Rahmen ist immer größer als der Ausschnitt und taugt nicht als Maß. Prüfen Sie zusätzlich, wie viel Platz im Hohlraum über der Decke ist – inklusive Anschlussklemme und gegebenenfalls Treiber. Lochmaß und Einbautiefe stehen bei jedem Artikel in den technischen Daten; bei Neuplanung bestimmt die Leuchte das Lochmaß, nicht umgekehrt.

Ratgeber: Einbauleuchten & Downlights wählen

2. Bauart wählen: Downlight, schwenkbarer Spot oder Mehrfachstrahler

Für gleichmäßiges Grundlicht in Büro, Flur, Küche oder Wohnzimmer eignen sich flache Downlights mit breitem Abstrahlwinkel um 90° bis 120°. Wer Bilder, Regale, Tresen, Esstisch oder Arbeitsflächen betonen möchte, wählt schwenkbare Einbaustrahler mit engerem Winkel, etwa 21° bis 40° bei den EVN Power-LED-Leuchten oder 24° beim LEDVANCE Spot Vario. Mehrfach-Einbaustrahler wie der LEDVANCE Spot Multi setzen im Ladenbau kräftige Akzente auf die Ware.

Ratgeber: Abstrahlwinkel erklärt

3. Schutzart und Montageort klären

In trockenen Wohn- und Büroräumen genügt IP20. Im Badezimmer, in der Küche über dem Herd oder im Gäste-WC sollte die Leuchte mindestens spritzwassergeschützt sein (IP44), in Duschbereichen von Hotels und Sportstätten, Großküchen und Waschhallen staubdicht und strahlwassergeschützt (IP65 oder IP66). Welche Schutzart in welchem Bereich um Dusche und Badewanne vorgeschrieben ist, legt die DIN VDE 0100-701 fest; Planung und Anschluss übernimmt eine Elektrofachkraft.

Ratgeber: IP-Schutzart & Schutzklasse

4. Helligkeit, Lichtfarbe und Dimmbarkeit festlegen

Maßgeblich für die Helligkeit ist der Lichtstrom in Lumen, nicht die Wattzahl. Für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotel und Restaurant passt warmweiß (2.700–3.000 K), für Küche, Bad, Schminkspiegel, Homeoffice, Büro und Praxis neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K). Soll gedimmt werden, wählen Sie ein Modell mit dem Zusatz dimmbar oder DIM und prüfen, ob Dimmer und Treiber zusammenpassen. Multi-Lumen-Modelle lassen sich in der Leistung direkt an der Leuchte umschalten.

Ratgeber: Wie viel Lumen pro m²?

Einbauleuchte, Downlight, Einbaustrahler: Bauformen und ihre Stärken

Unter dem Oberbegriff Einbauleuchten fassen wir alle Leuchten zusammen, die in einen Deckenausschnitt eingesetzt werden und dort bündig oder nahezu bündig abschließen.

LED-Downlights

90° bis 120°

Am häufigsten gesucht sind LED-Downlights: flache, runde oder quadratische Leuchten mit fest integrierter LED und breitem Abstrahlwinkel von etwa 90° bis 120°, die gleichmäßiges Grundlicht liefern – etwa das LEDVANCE Downlight Slim in runder Ausführung, als Slim Value oder als Slim Alu.

Einbaustrahler & Einbauspots

21° bis 40°

Einbaustrahler bzw. Einbauspots bündeln das Licht enger und lassen sich häufig schwenken, um Bilder, Regale, Tresen oder Arbeitsflächen gezielt zu betonen. Dazu gehören die schwenkbaren EVN Power-LED-Leuchten in Chrom matt oder Aluminium poliert mit 21° bis 40° sowie der LEDVANCE Spot Square Adjust.

Mehrfach-Einbaustrahler & Spotsets

24°

Für Verkaufsflächen gibt es kräftige Strahler wie den LEDVANCE Spot Vario mit 24° und Mehrfach-Einbaustrahler wie den Spot Multi mit ein oder zwei Strahlerköpfen, für Renovierer praktische Spotsets mit mehreren Einbaustrahlern im Paket.

Deckeneinbauleuchten & Lichtbänder

145 W · 19.575 lm

Am anderen Ende der Skala stehen leistungsstarke Deckeneinbauleuchten wie die LEDVANCE Canopy Compact, zum Beispiel mit 145 W und 19.575 lm für Vordächer, Durchfahrten und Tankstellen, sowie Einbaugehäuse für Lichtbänder, mit denen sich Linienleuchten bündig in die Decke integrieren lassen.

Grundsätzlich gilt: Leuchten mit integrierter LED bauen flacher und sind auf Effizienz und Lebensdauer optimiert, werden am Ende aber als Ganzes getauscht. Modelle mit Fassung nehmen ein separates Leuchtmittel auf, im Wohnbereich meist einen GU10-Spot für 230 V oder einen GU5.3-Spot für 12 V.

Einbauausschnitt, Einbautiefe und Deckenaufbau: so sitzt die Leuchte sicher

Das wichtigste Maß vor dem Kauf ist der Einbauausschnitt, auch Lochmaß oder Bohrungsdurchmesser genannt. Er ist immer kleiner als der sichtbare Rahmen, denn der Rand der Leuchte liegt ringsum auf der Decke auf und verdeckt die Schnittkante.

  • Lochmaß messen: Wer eine vorhandene Leuchte ersetzt, nimmt sie deshalb heraus und misst das Loch selbst – wenige Millimeter entscheiden, ob die neue Leuchte sicher hält oder durchrutscht. Die Zahl im Artikelnamen, etwa D105, D155, D170 oder 83 mm, beschreibt je nach Serie den Außen- oder den Ausschnittdurchmesser; verbindlich sind Lochmaß und Einbautiefe in den technischen Daten.
  • Ausschnitt anpassen: Ist das alte Loch zu klein, lässt es sich in Gipskarton mit einer Lochsäge sauber erweitern; ist es etwas zu groß, hilft ein Modell mit breiterem Rand.
  • Einbautiefe prüfen: Die Einbautiefe muss samt Anschlussklemme und gegebenenfalls Treiber in den Hohlraum passen: Flache Downlights kommen oft mit wenigen Zentimetern aus, schwenkbare Strahler und Leuchten mit Fassung bauen tiefer.
  • Dämmung beachten: Zwei Punkte werden häufig übersehen: Wärmedämmung und Luftdichtheit. Eine Einbauleuchte darf nur dann mit Dämmstoff abgedeckt werden, wenn der Hersteller sie ausdrücklich dafür kennzeichnet – andernfalls braucht sie Abstand oder eine Einbauhaube, damit sich die Elektronik nicht überhitzt.
  • Luftdichtheit & Brandschutz: In gedämmten Dachschrägen und unter Dampfbremsen verhindern luftdichte Einbaugehäuse, dass feuchte Raumluft in die Konstruktion zieht. Für Decken mit Brandschutzanforderung gibt es Fire-Rated-Ausführungen wie den LEDVANCE Spot Fire Rated; welche Deckenkonstruktion damit abgedeckt ist, nennt das Datenblatt.

Den Anschluss an 230 V übernimmt eine Elektrofachkraft.

Schutzart IP20, IP44, IP65 und IP66: Einbauleuchten für Bad, Küche, Feuchtraum und Vordach

Die IP-Schutzart beschreibt mit zwei Ziffern, wie gut eine Leuchte gegen Fremdkörper und Wasser geschützt ist: Die erste Ziffer steht für Berührungs- und Staubschutz, die zweite für den Wasserschutz. In dieser Kategorie begegnen Ihnen vor allem vier Stufen:

IP-Schutzarten für Einbauleuchten
SchutzartSchutzEinsatzbereich
IP20:geschützt gegen Berühren mit dem Finger, ohne Wasserschutztrockene Räume wie Wohnzimmer, Schlafzimmer, Büro, Hotelflur und Verkaufsraum
IP44:geschützt gegen Fremdkörper ab 1 mm und Spritzwasser aus allen RichtungenBadezimmer, Küche und Gäste-WC, im Objekt für Sanitärräume und Teeküchen
IP65:staubdicht und gegen Strahlwasser geschütztNassbereiche, Duschen in Hotels und Sportstätten, Großküchen und überdachte Außenbereiche
IP66:staubdicht und gegen starkes Strahlwasser geschütztVordächer, Durchfahrten, Tankstellen und Flächen, die mit dem Schlauch gereinigt werden

Manche Leuchten haben raumseitig und im Deckenhohlraum unterschiedliche Werte, etwa frontseitig IP44 oder IP65 und rückseitig IP20 – für Spritzwasser im Raum zählt die raumseitige Angabe.

Welche Schutzart in welchem Bereich rund um Dusche und Badewanne vorgeschrieben ist und wo Leuchten überhaupt montiert werden dürfen, regelt die DIN VDE 0100-701. Planung und Anschluss im Bad gehören deshalb in die Hände einer Elektrofachkraft; die Schutzart jedes Modells finden Sie im Artikelnamen und in den technischen Daten.

Lichtplanung mit Einbauleuchten: Lumen, Abstrahlwinkel, Abstand und Blendung

Für die Helligkeit zählt der Lichtstrom in Lumen; die Wattzahl beschreibt nur den Verbrauch. Wie viel Licht ein Raum braucht, hängt von der Nutzung ab: Für Büroarbeitsplätze fordern die DIN EN 12464-1 und die ASR A3.4 mindestens 500 Lux im Bereich der Sehaufgabe, im Wohnbereich genügt für die Grundbeleuchtung deutlich weniger, ergänzt um gezieltes Akzent- und Arbeitslicht.

Spot oder Downlight

Bei gleicher Lumenzahl wirkt ein enger Spot im Lichtkegel heller als ein breites Downlight, weil sich derselbe Lichtstrom auf eine kleinere Fläche verteilt.

Lichtkegel & Abstand

Als Faustformel entspricht der Durchmesser des Lichtkegels etwa 2 × Abstand × tan(Winkel ÷ 2): Ein Strahler mit 38° erzeugt aus 3 m Höhe einen Lichtkreis von rund 2,1 m. Für gleichmäßiges Grundlicht sollten sich die Lichtkegel benachbarter Leuchten auf Nutzhöhe leicht überlappen; zur Wand hin planen Sie etwa den halben Leuchtenabstand ein.

Blendung

Ein oft unterschätztes Qualitätsmerkmal ist die Blendung: Tief in der Leuchte liegende LED, Reflektoren und Blendschutzringe sorgen dafür, dass man nicht direkt in die Lichtquelle schaut. Für Bildschirmarbeitsplätze verlangt die DIN EN 12464-1 einen niedrigen Blendwert von UGR unter 19; im Sortiment finden Sie dafür unter anderem blendfreie Einbauleuchten von EVN.

Auch zu Hause lohnt der Blick darauf – über dem Sofa, dem Bett oder dem Esstisch stören ungeschirmte Lichtpunkte schnell.

Lichtfarben und Farbcodes 827, 830, 840 und 940: warmweiß, neutralweiß und kaltweiß

Der dreistellige Code im Artikelnamen verrät zwei Werte. Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe: 8 bedeutet Ra 80–89, 9 bedeutet Ra 90 und mehr – Hauttöne, Speisen, Holz und Textilien wirken dann besonders natürlich, wichtig für Schminkspiegel, Restaurant, Boutique und Praxis. Die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin:

2.700 K · Warmweiß3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.000–6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

827 / 9272.700 K

Warmweiß, 2.700 K (Code 827/927): gemütliches, leicht gelbliches Licht für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Restaurant, Bar und Hotelzimmer.

Warmweiß

830 / 9303.000 K

Warmweiß, 3.000 K (Code 830/930): eine Spur klarer, ohne kühl zu wirken – beliebt in modernen Wohnräumen, Fluren, Empfangsbereichen und Boutiquen.

Neutralweiß / kaltweiß

840 / 9404.000 K

Neutralweiß / kaltweiß, 4.000 K (Code 840/940): Beide Begriffe – im Englischen Cool White – bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Das sachliche, klare Weiß passt in Küche, Badezimmer, Homeoffice, Hausflur und Keller sowie in Büro, Praxis, Lager und Verkaufsraum.

Tageslichtweiß

860 / 8656.000–6.500 K

Tageslichtweiß, 6.000–6.500 K (Code 860/865): kühles, leicht bläuliches Licht für Werkstatt, Hobbyraum, Garage und Prüfplätze – nicht zu verwechseln mit kaltweiß (4.000 K).

Praktisch für Elektrobetriebe und Hausverwaltungen sind umschaltbare Modelle: Beim LEDVANCE Downlight Slim Alu D175 wählen Sie 3.000 oder 4.000 K direkt an der Leuchte, sodass ein Lagerartikel für Wohnung und Treppenhaus gleichermaßen passt.

Treiber, Dimmen und Multi-Lumen: Einbauleuchten richtig betreiben

Einbauleuchten mit integrierter LED brauchen einen Treiber, der die Netzspannung in den passenden Strom oder die passende Gleichspannung für die LED umwandelt. Bei vielen Downlights ist er im Gehäuse verbaut oder hängt als kompakte Box am Anschlusskabel, bei anderen Leuchten wird er separat benötigt. Bei den EVN Power-LED-Leuchten erkennen Sie die Komplettvarianten am Namenszusatz inkl. Netzgerät; bei den übrigen Varianten nennt das Datenblatt, welches Betriebsgerät passt.

Zum Dimmen müssen Leuchte, Treiber und Dimmer zusammenpassen: Dimmbare Modelle tragen den Zusatz dimmbar oder DIM im Namen, etwa die LEDVANCE Simple DIM.

Wohnbereich

Phasenabschnitt

Im Wohnbereich wird meist per Phasenabschnitt am Wanddimmer gedimmt.

→ Modell mit Zusatz dimmbar oder DIM wählen

Büro & Objekt

DALI oder 1–10 V

In Büro und Objekt wird häufig über DALI oder 1–10 V gedimmt, sofern der Treiber dafür ausgelegt ist.

→ Treiber-Schnittstelle im Datenblatt prüfen

Nicht dimmbare Leuchten an einem Dimmer flackern oder fallen vorzeitig aus. Eine echte Arbeitserleichterung sind Multi-Lumen-Modelle: Das Downlight Slim Alu D175 lässt sich auf 16, 12 oder 8 W einstellen, die Strahler SP ADJ P auf 8, 6 oder 4 W, auch der Spot Fix ist als Multi-Lumen-Ausführung erhältlich.

Für 12-V-Einbaustrahler mit GU5.3-Fassung gelten zusätzlich die Regeln zu Trafo und Mindestlast; passende Betriebsgeräte finden Sie unter Vorschaltgeräte, Trafos und Treiber.

Profi-Licht für Büro, Hotel und Ladenbau – und für Ihr Zuhause

Einbauleuchten sind im Objekt das Standardwerkzeug für ruhiges, blendarmes Licht.

Büro & Praxis

4.000 K

In Büro, Verwaltung, Arztpraxis und Kanzlei sorgen neutralweiße bzw. kaltweiße Downlights mit 4.000 K für konzentriertes Arbeitslicht.

Hotel & Gastronomie

Warmweiß · dimmbar

In Hotellerie und Gastronomie schaffen warmweiße, dimmbare Spots Atmosphäre in Zimmern, Restaurants und Bars.

Handel & Hausverwaltung

Spot Vario · Spot Multi

Im Ladenbau und Handel lenken Spot Vario und Spot Multi den Blick auf die Ware, für Hausverwaltungen zählen wartungsarme Leuchten in Treppenhaus, Flur und Keller.

Industrie & Tankstelle

IP66

In Industrie, Logistik und an Tankstellen leuchtet die Canopy Compact mit IP66 Vordächer und Durchfahrten aus.

Gegenüber älteren Halogen- oder Kompaktleuchtstoff-Einbauleuchten senken LED-Modelle Energie- und Wartungskosten deutlich; bei vielen Brennstellen und hohen Decken amortisiert sich die Umrüstung entsprechend schnell, und ein einheitlicher Leuchtentyp sorgt für ein gleichmäßiges Lichtbild über das ganze Gebäude.

Dieselbe Profi-Qualität bringt zu Hause echten Mehrwert: warmweiße, dimmbare Downlights im Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer, neutralweißes Arbeitslicht über der Arbeitsfläche in der Küche, spritzwassergeschützte Modelle mit hoher Farbwiedergabe im Badezimmer und am Schminkspiegel sowie robuste Leuchten in Flur, Keller, Garage und Hobbyraum.

Den Großteil des Sortiments stellt EVN mit rund drei Vierteln der Artikel, ergänzt um LEDVANCE und Osram sowie Sylvania, Modee, Aurora, I-Light und Hera. Direkt zur Markenauswahl geht es über Ledvance Einbaustrahler und Downlights; nach Bauform sortiert finden Sie LED-Downlights und LED-Einbaustrahler.

Vergleich: LED-Einbauleuchte vs. Aufbau-Deckenleuchte

Planungs- und Praxisvergleich für Objekt, Gewerbe und Zuhause
MerkmalLED-Einbauleuchte (Downlight / Einbaustrahler)Aufbau-Deckenleuchte
MontageIn einen Deckenausschnitt eingesetzt, meist mit Federbügeln gehaltenDirekt auf die Decke geschraubt, kein Ausschnitt nötig
Voraussetzung an die DeckeHohlraum mit ausreichender Einbautiefe, z. B. Gipskarton, Rasterdecke oder HolzdeckeAuch auf Beton- und Massivdecken ohne Hohlraum
DeckenbildRuhig und flächenbündig, die Technik verschwindet in der DeckeLeuchte bleibt als sichtbares Gestaltungselement
LichtverteilungViele Lichtpunkte, gezielt planbar; schwenkbare Spots für AkzenteMeist ein zentraler Lichtpunkt je Raum oder Zone
BlendungZurückgesetzte LED, Reflektoren und blendfreie Modelle für BildschirmarbeitAbhängig von der Abdeckung, meist breit streuend
SchutzartIP20 bis IP66 je Modell, raumseitige Angabe beachtenJe nach Modell von IP20 bis Feuchtraum-Schutzart
Dämmung & LuftdichtheitAbstand zum Dämmstoff oder luftdichtes Einbaugehäuse einplanenKein Eingriff in Dämmung und Dampfbremse
WartungIntegrierte LED: langlebig, Tausch als ganze Leuchte; mit Fassung: Leuchtmittel wechselbarLeuchtmittel oder LED-Modul je nach Modell tauschbar
Idealer EinsatzNeubau, Renovierung, abgehängte Decken, Ladenbau, Büro, Bad und KücheBestandsdecken ohne Hohlraum und schnelle Nachrüstung am vorhandenen Deckenauslass

Häufige Fragen zu Einbauleuchten, Downlights & Einbaustrahlern

Welches Lochmaß brauche ich für eine Einbauleuchte – und wie messe ich richtig?
Maßgeblich ist der Einbauausschnitt, also der Durchmesser des Lochs in der Decke (bei eckigen Modellen Länge × Breite). Beim Tausch nehmen Sie die alte Leuchte heraus und messen das Loch selbst – der sichtbare Rahmen ist immer größer, weil er ringsum auf der Decke aufliegt. Das passende Lochmaß jedes Modells steht in den technischen Daten; die Zahl im Artikelnamen (etwa D105 oder D170) meint je nach Serie den Außen- oder den Ausschnittdurchmesser. Ist das vorhandene Loch zu klein, lässt es sich in Gipskarton mit einer Lochsäge erweitern; ist es zu groß, hilft ein Modell mit breiterem Rand.
Wie tief muss der Deckenhohlraum für Einbauleuchten sein?
So tief wie die Einbautiefe der Leuchte plus Platz für Anschlussklemme, Kabel und gegebenenfalls Treiber. Flache LED-Downlights kommen oft mit wenigen Zentimetern aus und passen auch in knappe Abhängungen, schwenkbare Einbaustrahler und Leuchten mit Fassung für GU10- oder GU5.3-Spots bauen tiefer. Den genauen Wert finden Sie in den technischen Daten jedes Artikels. Auf Betondecken ohne Hohlraum ist eine Einbauleuchte nur mit Abhängung oder Einbaugehäuse möglich – sonst ist eine Aufbauleuchte die einfachere Lösung.
Was ist der Unterschied zwischen Downlight und Einbaustrahler?
Ein Downlight ist eine meist flache Einbauleuchte mit breitem Abstrahlwinkel von etwa 90° bis 120°, die gleichmäßiges Grundlicht nach unten abgibt – ideal für Büro, Flur, Küche und Wohnzimmer. Ein Einbaustrahler oder Einbauspot bündelt das Licht enger, häufig mit 20° bis 40°, und ist oft schwenkbar, um Bilder, Regale, Theken oder den Esstisch gezielt zu betonen. In der Praxis werden beide oft kombiniert: Downlights für die Grundhelligkeit, Strahler für Akzente.
Integrierte LED oder Einbauleuchte mit Fassung – was ist besser?
Beides hat seine Berechtigung. Leuchten mit integrierter LED bauen flacher, sind thermisch optimal abgestimmt und über viele Jahre wartungsfrei; ist die LED am Ende ihrer Lebensdauer, wird die ganze Leuchte getauscht. Modelle mit Fassung nehmen ein separates Leuchtmittel auf, im Wohnbereich meist GU10 für 230 V oder GU5.3 für 12 V. Sie können Helligkeit und Lichtfarbe dann jederzeit durch einen anderen Spot ändern, brauchen dafür aber mehr Einbautiefe. Für Objekte mit vielen Brennstellen und einheitlichem Lichtbild sind integrierte Downlights meist die wirtschaftlichere Wahl.
Welche Einbauleuchte ist fürs Badezimmer geeignet?
Im Badezimmer zählt die Schutzart. Spritzwassergeschützte Modelle mit mindestens IP44 sind die übliche Wahl, für Duschbereiche und Nassräume gibt es staubdichte, strahlwassergeschützte Leuchten mit IP65. Welche Schutzart in welchem Bereich um Dusche und Badewanne vorgeschrieben ist und wo Leuchten überhaupt sitzen dürfen, regelt die DIN VDE 0100-701 – Planung und Anschluss übernimmt eine Elektrofachkraft. Für Spiegel und Waschtisch empfiehlt sich neutralweißes bzw. kaltweißes Licht mit 4.000 K und hoher Farbwiedergabe (Code 940, Ra 90 und mehr), damit Hauttöne natürlich wirken.
Wie viele Einbauleuchten brauche ich pro Raum, und welchen Abstand sollten sie haben?
Das hängt von Raumgröße, Nutzung, Lumen und Abstrahlwinkel ab. Als Faustformel ergibt sich der Durchmesser des Lichtkegels aus 2 × Abstand × tan(Winkel ÷ 2): Ein 38°-Strahler erzeugt aus 3 m Höhe einen Lichtkreis von rund 2,1 m. Für gleichmäßiges Grundlicht sollten sich die Lichtkegel benachbarter Leuchten auf Nutzhöhe leicht überlappen, zur Wand hin rechnen Sie etwa den halben Leuchtenabstand. Büroarbeitsplätze brauchen nach DIN EN 12464-1 mindestens 500 Lux, Wohnräume deutlich weniger. Eine Schritt-für-Schritt-Rechnung finden Sie im Ratgeber Wie viel Lumen pro m²?.
Welche Lichtfarbe passt: warmweiß, neutralweiß, kaltweiß oder tageslichtweiß?
Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) wirkt gemütlich und passt in Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Restaurant, Bar und Hotelzimmer. Neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840/940) – beide Begriffe bezeichnen exakt dieselbe Lichtfarbe von 4.000 Kelvin – liefert klares Arbeitslicht für Küche, Badezimmer, Homeoffice, Hausflur, Büro, Praxis und Lager. Tageslichtweiß (6.000–6.500 K, Code 860/865) eignet sich für Werkstatt, Garage und Prüfplätze. Eine 9 vorne im Code steht für besonders natürliche Farbwiedergabe ab Ra 90. Umschaltbare Downlights wie das LEDVANCE Downlight Slim Alu lassen Sie zwischen 3.000 und 4.000 K wählen.
Sind LED-Einbauleuchten dimmbar?
Viele, aber nicht alle. Dimmbare Modelle tragen den Zusatz dimmbar oder DIM im Namen. Damit das Dimmen flackerfrei funktioniert, müssen Leuchte, Treiber und Dimmer zusammenpassen: Im Wohnbereich wird meist per Phasenabschnitt am Wanddimmer gedimmt, im Objekt häufig über DALI oder 1–10 V, sofern der Treiber dafür ausgelegt ist. Nicht dimmbare Leuchten an einem Dimmer flackern oder fallen vorzeitig aus. Eine Alternative sind Multi-Lumen-Modelle, deren Leistung Sie bei der Montage direkt an der Leuchte in Stufen einstellen.
Dürfen Einbauleuchten mit Dämmung abgedeckt werden?
Nur wenn der Hersteller die Leuchte ausdrücklich dafür kennzeichnet. Andernfalls staut sich die Wärme, die LED-Elektronik altert schneller und im ungünstigsten Fall droht Überhitzung. Halten Sie in diesem Fall den vom Hersteller genannten Abstand zum Dämmstoff ein oder setzen Sie eine geeignete Einbauhaube bzw. ein Einbaugehäuse. In gedämmten Dachschrägen und unter Dampfbremsen sorgt ein luftdichtes Einbaugehäuse zusätzlich dafür, dass keine feuchte Raumluft in die Dämmung zieht. Für Decken mit Brandschutzanforderung gibt es Fire-Rated-Ausführungen wie den LEDVANCE Spot Fire Rated.
Kann ich alte Halogen-Einbaustrahler durch LED ersetzen?
Ja, auf zwei Wegen. Hat die vorhandene Einbauleuchte eine Fassung, genügt oft der Tausch des Leuchtmittels: GU10-LED-Spots laufen direkt an 230 V, bei GU5.3-LED-Spots mit 12 V muss der vorhandene Trafo für die geringe LED-Last geeignet sein. Ist die alte Leuchte verbraucht oder soll das Deckenbild moderner werden, ersetzen Sie sie komplett durch eine LED-Einbauleuchte mit passendem Lochmaß – dabei entfällt der Trafo meist ganz. Den Anschluss neuer Leuchten an 230 V übernimmt eine Elektrofachkraft.