LED-Unterbauleuchten · Unterschrankleuchten · Lichtleisten für Küche, Möbel, Werkbank & Objekt

LED-Unterbauleuchten

LED-Unterbauleuchten – auch als Unterschrankleuchten, Küchenunterbauleuchten oder Lichtleisten gesucht – bringen schattenfreies Arbeitslicht genau dorthin, wo gearbeitet wird: unter den Hängeschrank, ins Regal, an Theke und Werkbank. Hier finden Sie Leuchten von LEDVANCE, Osram, Philips, EVN und Modee – vom 11-cm-Profilstück für Möbel bis zur 150-cm-Lichtleiste mit über 5.000 Lumen, steckerfertig mit Eurostecker, für den Festanschluss oder mit Akku, mit Bewegungs- oder Handsensor, dimmbar oder smart per ZigBee und WiFi. In Gastronomie, Hotellerie, Ladenbau, Praxis, Büro, Werkstatt und Lager zählen Dauerbetrieb, Effizienz bis 140 lm/W und eine einheitliche Lichtfarbe über ganze Leuchtenreihen. Dieselbe Profi-Qualität holen Sie sich nach Hause: in die Küche, ins Regal im Wohnzimmer, in den Kleiderschrank im Schlafzimmer, ins Homeoffice sowie in Keller, Garage und Hobbyraum. Lichtfarben: warmweiß (2.700–3.000 K), neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K), tageslichtweiß (6.500 K) oder per CCT umschaltbar.

11 cm – 1,5 mVom Möbelprofil bis zur 150-cm-Lichtleiste
16 – 5.554 lmVom Vitrinenakzent bis zum Werkbanklicht
2.700 – 6.500 KWarmweiß, neutral-/kaltweiß, tageslichtweiß & CCT
Stecker · Sensor · AppEurostecker, Hand-/Bewegungssensor, ZigBee & WiFi
Sockel & verwandt:Ledvance Unterbauleuchten
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Unterbauleuchten: kurz erklärt

Unterbauleuchte für die Küche

Die Leuchte etwas kürzer als den Oberschrank wählen und vorn an der Schrankkante montieren. Stecker selbst einstecken, Festanschluss durch eine Elektrofachkraft; mehrere Leuchten nur im selben System. Animation mit Musik, rund 100 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

LED austauschbar oder fest verbaut?

Ein sichtbarer Sockel wie E27, GU10 oder G9 spricht für ein wechselbares Leuchtmittel. Verbindlich sind Piktogramm und Datenblatt. Animation mit Musik, rund 135 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • Arbeitslicht direkt auf der Fläche: Unterbauleuchten sitzen nah über Arbeitsplatte, Theke oder Werkbank und ergänzen das Deckenlicht, statt es zu ersetzen. Wenige Watt genügen: Eine 30-cm-Leuchte liefert rund 250–450 lm, eine 50- bis 60-cm-Leuchte etwa 470–800 lm – schattenfrei beim Schneiden, Lesen und Montieren.
  • Länge nach dem Innenmaß planen: Die freie Breite zwischen den Schrankseitenwänden messen, die Leuchte etwas kürzer wählen und nahe der Schrankvorderkante montieren. Im Sortiment: Möbelprofile ab 11 cm, Unterschrankleuchten um 30, 35, 50, 55 und 60 cm sowie Lichtleisten mit 120 und 150 cm.
  • Der Anschluss entscheidet die Auswahl: Viele LEDVANCE- und Osram-Modelle kommen steckerfertig mit Eurostecker und 1,5 m Kabel – Nachrüsten ohne Elektroarbeiten. Lichtleisten von EVN und Philips sind für den Festanschluss durch eine Elektrofachkraft gebaut, Akku-, USB- und Batterieleuchten versorgen Schrank und Regal ohne Steckdose.
  • Lichtfarbe passend zum Raum: Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) für Wohnküche, Esszimmer und Vitrine, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Arbeitsküche, Büro, Praxis und Werkstatt, tageslichtweiß (6.500 K) für Prüf- und Detailarbeit. CCT-Modelle von Osram, EVN, Modee und LEDVANCE Smart+ schalten die Lichtfarbe um.
  • Bedienen, wie es zum Ablauf passt: Schalter am Gehäuse, berührungsloser Handsensor für nasse oder mehlige Hände, Bewegungssensor für Schrank, Abstellraum und Lagerregal, Dimmfunktion, App und Sprachsteuerung mit LEDVANCE Smart+ (ZigBee, WiFi) oder DALI bei EVN-Anbauleuchten für die Gebäudetechnik.
  • Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: Ausgelegt für Gastronomieküche, Hotel, Ladenregal, Praxis, Büro und Werkstatt – mit bis zu 50.000 Stunden Lebensdauer (Philips CoreLine), Lichtausbeute bis 140 lm/W und engen Farbtoleranzen für einheitliche Lichtlinien. Dieselbe Qualität bewährt sich in Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Homeoffice, Keller, Garage und Hobbyraum.

1. Strecke messen und Bauform wählen

Messen Sie unter jedem Oberschrank die freie Breite zwischen den Seitenwänden – nicht die Frontbreite – und wählen Sie die Leuchte etwas kürzer, damit Clips, Endkappen und Kabel Platz finden. Lange Küchenzeilen, Theken oder Werkbänke beleuchten Sie mit mehreren Leuchten desselben Systems. Bei knapper Bauhöhe helfen extraflache Modelle wie die Osram Linear Edge Sensor (18 mm) oder die LEDVANCE LinearLED Flat Sensor (19 mm), für Eckbereiche gibt es die Cabinet Corner, für Akzente runde Puck- und Magnet-Spots.

Ratgeber: Länge und Position

2. Stromversorgung klären: Stecker, Festanschluss oder Akku

Liegt eine Steckdose in Reichweite, ist ein Modell mit Eurostecker die schnellste Lösung – ideal für Mietküche, Teeküche und Hotel-Etagenküche. Ein Leitungsauslass am Oberschrank, an Decke oder Wand spricht für eine Leuchte oder Lichtleiste zum Festanschluss; das erledigt eine Elektrofachkraft. Sollen mehrere Leuchten gemeinsam schalten, wählen Sie ein verbindbares System – die LinearLED Flat Sensor lässt sich laut LEDVANCE mit bis zu 18 Leuchten verketten. Ohne Netzanschluss helfen Akku-, USB- oder Batterieleuchten im Schrankinneren.

Ratgeber: Stecker oder Festanschluss

3. Helligkeit und Lichtfarbe festlegen

Als Richtwert für die Arbeitsfläche gelten rund 250–450 lm bei 30 cm und etwa 470–800 lm bei 50–60 cm Leuchtenlänge. Werkbänke, Lagerregale und Nebenräume beleuchten Lichtleisten mit rund 2.000 bis über 5.000 lm. Warmweiß (2.700–3.000 K) passt zu Wohnküche, Esszimmer und Gastraum, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) zu Arbeitsküche, Homeoffice, Hausflur, Büro und Praxis, tageslichtweiß (6.500 K) zu Werkstatt und Prüfplatz. Unterbau- und Deckenlicht sollten dieselbe Lichtfarbe haben, sonst wirkt der Raum unruhig.

Ratgeber: Lichtfarben erklärt

4. Bedienung wählen: Schalter, Sensor, Dimmer oder App

Ein Schalter am Gehäuse genügt in vielen Küchen. Berührungslose Handsensoren schalten per Geste aus wenigen Zentimetern Abstand – praktisch mit nassen Händen in Profi- und Privatküche. Bewegungssensoren passen in Schränke, Flure, Abstellräume und Lager. Wer dimmen, Lichtfarben wechseln oder per App und Sprachbefehl steuern möchte, greift zu LEDVANCE Smart+ mit ZigBee oder WiFi; Smart+-Erweiterungen werden an eine passende Basisleuchte desselben Systems angeschlossen.

Ratgeber: Smart-Home-Lampen kaufen

Was LED-Unterbauleuchten leisten – Bauformen und Serien im Überblick

Eine LED-Unterbauleuchte – auch Unterschrankleuchte, Küchenunterbauleuchte oder Möbelleuchte genannt – liefert Arbeitslicht genau auf die Fläche unter Hängeschrank, Regalboden oder Thekenaufsatz. Sie ersetzt das Deckenlicht nicht, sondern beseitigt den Schatten, den Kopf und Oberkörper dort werfen, wo Sie schneiden, lesen, montieren oder kassieren. Weil die Leuchte nur wenige Dezimeter über der Fläche sitzt, kommt sie mit wenig Leistung aus.

Das Sortiment deckt sehr unterschiedliche Bauformen ab:

Linearleuchten

FLACH & SCHWENKBAR

Flache Linearleuchten wie LEDVANCE Cabinet LED Slim, LinearLED Flat und Osram Linear Edge Sensor, die Serien Linear Turn und Turn Connect sowie die schwenkbare Linear LED Swivel.

Ecke, Panel & Spot

KOMPAKT

Die Cabinet Corner für Eckbereiche, flache Panels wie Cabinet Panel und Panel Frameless sowie runde Undercabinet Spots als Puck oder mit Magnetverschluss.

Profilsystem

MÖBEL & VITRINE

Das EVN Bordo-Profilsystem mit Ecken, L-, T- und X-Stücken für Möbel und Vitrinen.

Lichtleisten

LANGE STRECKEN

Für Werkstatt, Keller und Lager: Lichtleisten von EVN und Philips CoreLine sowie das LEDVANCE TubeKit als Set aus Leuchte und LED-Röhre.

Bei den meisten Unterbauleuchten ist die LED fest verbaut: Am Ende der Lebensdauer wird die ganze Leuchte getauscht, dafür bleibt die Bauform flach, geschlossen und wartungsarm.

Länge, Bauhöhe und Position: so planen Sie die Lichtlinie

Eine gleichmäßige Lichtlinie planen Sie in fünf Schritten:

  • Länge: Maßgeblich ist die freie Breite zwischen den Schrankseitenwänden, nicht die Frontbreite. Die Leuchte sollte etwas kürzer sein, damit Clips, Endkappen und Kabel Platz finden. Typische Längen im Sortiment sind 30, 35, 50, 55 und 60 cm, für Lichtleisten 120 und 150 cm.
  • Position: Montieren Sie die Leuchte nahe der Schrankvorderkante: So fällt das Licht über die gesamte Arbeitstiefe statt nur an die Rückwand, und Sie blicken im Stehen nicht direkt in die LEDs.
  • Bauhöhe: Fehlt am Oberschrank eine Unterblende, sind flache Modelle im Vorteil – die Osram Linear Edge Sensor baut 18 mm hoch, die LEDVANCE LinearLED Flat Sensor 19 mm, die runde Basis des Undercabinet Spot Magnet nur 7 mm.
  • Abstrahlwinkel: Breite Optiken mit 110 bis 160 Grad – das TubeKit erreicht 160 Grad – verteilen das Licht gleichmäßig über lange Arbeitsflächen, runde Spots setzen gezielte Akzente auf Vitrinenböden und Thekenauslagen.
  • Kabelweg: Planen Sie den Weg zur Steckdose oder zum Auslass vorab; viele Steckermodelle haben ein 1,5 m langes Anschlusskabel.

Für Objektplanungen und Ausschreibungen stehen Maße, Gewichte und Montageart je Artikel in den technischen Daten.

Anschluss und Verkettung: Eurostecker, Festanschluss, Kleinspannung oder Akku

Die Stromversorgung entscheidet, welche Leuchte infrage kommt:

Anschlussarten von LED-Unterbauleuchten
AnschlussBeispiele & WertePraxis
Eurostecker (Typ C):Viele LEDVANCE- und Osram-Unterbauleuchten wie Cabinet Corner, Linear Edge Sensor oder Linear Turn ConnectEinfach in die Steckdose über der Arbeitsplatte stecken – ideal zum Nachrüsten in Mietwohnung, Teeküche oder Ferienapartment.
Festanschluss an 220–240 V:Lichtleisten von EVN und Philips; die Philips CoreLine bietet einen 3-poligen Anschluss mit Vorbereitung für eine DurchgangsverdrahtungDiese Arbeiten übernimmt eine Elektrofachkraft.
Verbindbare Systeme:LinearLED Flat Sensor laut LEDVANCE bis zu 18 Leuchten in Reihe; Smart+-Erweiterungen werden an die passende Basisleuchte angestecktMehrere Leuchten hängen an einem Netzanschluss. Leuchten verschiedener Systeme lassen sich nicht mischen.
Kleinspannung:EVN Bordo-Profilsystem mit 24 V, EVN-Pyramidenspot mit 12 VPassendes Netzteil nötig, dessen Nennleistung über der Summe aller angeschlossenen Leuchten liegen muss.
Akku, USB und Batterie:LinearLED Mobile USB mit Bewegungssensor, Lumistixx mit BatterieErhellen Schrankinneres, Kleiderschrank oder Regal ohne Steckdose, sind als Arbeitslicht über der Arbeitsplatte aber zu schwach.

Für Elektroplaner und Facility Management wichtig: Hersteller geben an, wie viele Leuchten pro Leitungsschutzschalter zulässig sind – etwa 27 Osram Linear Edge Sensor (4 W) an einem B16 oder 13 Philips CoreLine BN126C. Diese Grenzen berücksichtigen den Einschaltstrom und gehören in jede Stromkreisplanung.

Helligkeit und Effizienz: Lumen statt Watt – und was im Dauerbetrieb zählt

Für die Helligkeit zählt der Lichtstrom in Lumen. Wegen des kurzen Abstands reicht eine Unterbauleuchte in der privaten Küche zum Schneiden und Lesen in der Regel aus. Mehr Reserve brauchen Gastronomieküchen, Werkbänke und Packtische: Für Küchen in Gastronomie und Hotellerie nennen DIN EN 12464-1 und die Arbeitsstättenregel ASR A3.4 einen Richtwert von 500 Lux.

Unterbauleuchten

Eine 30-cm-Unterbauleuchte liefert rund 250 bis 450 lm, eine 50- bis 60-cm-Leuchte etwa 470 bis 800 lm. Kompakte Unterbauleuchten arbeiten je nach Modell mit rund 45 bis 95 lm/W.

EVN-Lichtleisten

Von 2.041 lm bei knapp 60 cm bis 5.554 lm bei rund 1,2 m Länge – mit etwa 100 bis 120 lm/W.

Philips CoreLine

Bringt 4.100 lm aus 31 W; die CoreLine-Leisten arbeiten mit 130 bis 140 lm/W.

Im Dauerbetrieb lohnt der Blick auf die Lichtausbeute. Die Rechnung ist einfach: Bei zehn Betriebsstunden an 250 Arbeitstagen spart jedes eingesparte Watt 2,5 kWh pro Jahr und Leuchte – bei 40 Leuchten in Kantine, Lager oder Werkstatt ein spürbarer Posten. Wer eine alte Leuchtstoff-Unterbauleuchte ablöst, spart zusätzlich Röhren- und Starterwechsel sowie die Sondersammlung quecksilberhaltiger Röhren.

Lichtfarbe und Farbwiedergabe: warmweiß, neutralweiß/kaltweiß, tageslichtweiß oder CCT

Unterbauleuchten prägen die Lichtstimmung der Arbeitszone mit; die Lichtfarbe sollte deshalb zum Deckenlicht passen. Der Farbcode im Artikelnamen verrät sie: Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe (8 = Ra 80 bis 89), die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin.

2.700–3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

827 / 8302.700–3.000 K

Warmweiß, 2.700–3.000 K (Code 827/830): die meistgewählte Lichtfarbe im Sortiment – für Wohnküche, Esszimmer, Wohnzimmerregal, Vitrine, Hotelzimmer, Bar und Gastraum.

Neutralweiß / kaltweiß

8404.000 K

Neutralweiß / kaltweiß, 4.000 K (Code 840): Beide Begriffe, im Englischen Cool White, bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Das klare Weiß passt zu Arbeitsküche, Homeoffice, Hausflur, Keller, Büro, Praxis, Labor und Verkaufstheke.

Tageslichtweiß

8656.500 K

Tageslichtweiß, 6.500 K (Code 865): kühles, sehr klares Licht für Werkstatt, Garage, Hobbyraum und Prüfplätze – nicht zu verwechseln mit kaltweiß (4.000 K).

CCT / Tunable White (umschaltbar · 2.700–6.500 K): CCT bzw. Tunable White: Osram Linear Edge Sensor, Linear Turn Connect, Linear Angle Frameless Sensor und Panel Frameless schalten zwischen 3.000, 4.000 und 6.500 K um. EVN führt Leuchten mit Bereichen von 3.000 bis 6.500 K, Modee drei wählbare Farbtemperaturen und LEDVANCE Smart+ Lichtfarben von 2.700 bis 6.500 K.

Für Küche, Theke und Auslage zählt auch die Farbwiedergabe: Die Datenblätter von LEDVANCE, Osram, Philips und Modee nennen Ra 80 und mehr, sodass Lebensmittel, Holz und Textilien natürlich wirken.

Wer lange Lichtlinien aus vielen Leuchten baut, achtet zusätzlich auf die Farbtoleranz: Die genannten Osram-Modelle bleiben unter 6 SDCM, die Philips CoreLine bei höchstens 3 SDCM – benachbarte Leuchten wirken dadurch einheitlich, auch bei späteren Nachbestellungen.

Schalten, Dimmen, Sensor und Smart Home

Die Bedienung entscheidet im Alltag über den Komfort:

Schalter & Handsensor

MANUELL & BERÜHRUNGSLOS

Die einfachste Lösung ist ein Schalter am Gehäuse. Berührungslose Handsensoren, etwa bei Linear Edge Sensor, Linear Angle Frameless Sensor und Cabinet LED Slim, schalten per Geste aus wenigen Zentimetern Abstand – praktisch, wenn die Hände nass oder voller Teig sind, in der Hotelküche wie daheim.

Bewegungssensor

AUTOMATISCH

Bewegungssensoren schalten automatisch beim Herantreten: Die LinearLED Flat Sensor kombiniert Infrarot- und Fotozellentechnik, dazu kommen LinearLED Mobile USB und die Linear Magnet Spot Sensor. Das spart in Schrank, Abstellraum, Lagerregal und Hausflur Energie.

Dimmen & Smart Home

ZIGBEE · WIFI

Dimmbare Modelle wie Cabinet Corner, Cabinet Panel, Panel Frameless und die dimmbaren Cabinet-LED-Slim-Varianten regeln vom hellen Arbeitslicht bis zum dezenten Abendlicht. Die LEDVANCE Smart+-Unterbauleuchten mit ZigBee oder WiFi steuern Sie per App oder Sprachassistent und passen Helligkeit und Lichtfarbe im Wohnzimmer anders an als morgens in der Küche.

RGBW & DALI

AKZENT & OBJEKT

Die RGBW-Varianten der Osram Linear Edge Sensor mit Fernbedienung setzen farbige Akzente in Bar, Lounge oder Wohnzimmer. Für Büro- und Objektinstallationen gibt es EVN-Anbauleuchten mit DALI-Netzgerät, die sich in eine Lichtsteuerung einbinden lassen.

Ob ein Modell dimmbar ist, steht in den technischen Daten.

Profi-Qualität für Gewerbe und Objekt – und für Ihr Zuhause

Im Gewerbe sind LED-Unterbauleuchten Arbeitswerkzeug: in Gastronomie- und Hotelküchen über Anrichte und Pass, unter Thekenaufsätzen in Bäckereien und Cafés, in Ladenregalen und Vitrinen, an Werkbänken in Kfz-Werkstatt und Elektrohandwerk, über Packtischen in Lager und Logistik sowie in Praxen, Laboren, Teeküchen und Büros. Für Hausverwaltungen und Facility Management zählen planbare Wartung, Doppelpacks für mehrere Brennstellen und konsistente Lichtfarben bei Nachbestellung.

Hinweis: Ein häufiger Anlass ist der Ersatz alter Leuchtstoff-Unterbauleuchten: Die gängigen T5- und T8-Leuchtstoffröhren dürfen in der EU seit dem 25. August 2023 nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden. Eine LED-Unterbauleuchte in passender Länge oder ein LEDVANCE TubeKit löst das dauerhaft.

Dieselbe Profi-Qualität zahlt sich zu Hause aus: unter den Hängeschränken der Küche, in Bücherregal und Vitrine im Wohnzimmer und Esszimmer, im Kleiderschrank im Schlafzimmer oder Kinderzimmer, am Schreibtischregal im Homeoffice, am Schminkspiegel in der Ankleide, in Hausflur und Garderobe sowie als Lichtleiste in Keller, Garage und Hobbyraum.

Alle Leuchten dieser Kategorie haben Schutzart IP20 und gehören in trockene Innenräume – im Badezimmer also nur außerhalb der Schutzbereiche und fern von Spritzwasser. Für Waschküche, Nassbereiche oder Carport wählen Sie LED-Feuchtraumleuchten, für flexible Lichtlinien in Nischen LED-Strips und Lichtbänder.

Vergleich: LED-Unterbauleuchte vs. Leuchtstoff-Unterbauleuchte (T5/T8)

Technischer und wirtschaftlicher Direktvergleich für Küche, Theke, Werkbank und Objekt
MerkmalLED-UnterbauleuchteLeuchtstoff-Unterbauleuchte (T5/T8)
VerfügbarkeitAktuelle Serien von LEDVANCE, Osram, Philips, EVN und ModeeT5- und T8-Röhren dürfen seit 25. August 2023 in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden – nur Restbestände
BauhöheFlache Linearleuchten ab 18–19 mm, Spot-Basis ab 7 mmRöhre, Fassungen und Vorschaltgerät benötigen mehr Bauraum
Lichtquelle & WartungLED meist fest verbaut, kein Röhren- oder Starterwechsel; TubeKit als Set mit LED-RöhreRöhrenwechsel, je nach Vorschaltgerät auch Starterwechsel; Glasbruchrisiko
EinschaltenSofort volle Helligkeit, schaltfest – Cabinet Corner z. B. 100.000 SchaltzyklenJe nach Vorschaltgerät Startverzögerung oder Flackern; häufiges Schalten belastet die Röhre
LichtfarbenWarmweiß, neutral-/kaltweiß, tageslichtweiß; viele CCT-Modelle umschaltbarEine feste Lichtfarbe je Röhre
SteuerungHand- und Bewegungssensor, dimmbar, ZigBee, WiFi oder DALI – je nach ModellMeist nur Schalter; Dimmen nur mit dimmbarem EVG
AnschlussEurostecker, Festanschluss, 12/24-V-System oder Akku/USBMeist Festanschluss oder Netzkabel mit Schalter
LebensdauerJe nach Serie z. B. 25.000 h (Modee), 30.000 h (Osram Turn Connect) bis 50.000 h (Philips CoreLine)Abhängig von Röhrentyp, Vorschaltgerät und Schalthäufigkeit – Röhrenwechsel einplanen
Umwelt & EntsorgungQuecksilberfrei; Entsorgung als ElektroaltgerätRöhre enthält Quecksilber; Rückgabe als Gasentladungslampe über Sammelstellen

Häufige Fragen zu LED-Unterbauleuchten

Welche Länge sollte eine LED-Unterbauleuchte haben?
Messen Sie die freie Breite zwischen den Seitenwänden des Oberschranks – nicht die Frontbreite – und wählen Sie die Leuchte etwas kürzer, damit Clips, Endkappen und Kabel Platz haben. Gängig sind Längen um 30, 35, 50, 55 und 60 cm; für Lichtleisten in Keller, Werkstatt oder Lager auch 120 und 150 cm. Lange Küchenzeilen, Theken und Werkbänke statten Sie mit mehreren Leuchten desselben Systems aus, die sich gemeinsam schalten lassen.
Kann ich eine Unterbauleuchte ohne Elektriker anschließen?
Ja, wenn die Leuchte einen Stecker hat und eine Steckdose in Reichweite liegt. Viele LEDVANCE- und Osram-Modelle wie Cabinet Corner, Linear Edge Sensor oder Linear Turn Connect kommen mit Eurostecker und rund 1,5 m Kabel. Leuchten und Lichtleisten für den Festanschluss – etwa die EVN- und Philips-Lichtleisten für 220–240 V – schließt dagegen eine Elektrofachkraft an. Ganz ohne Netzanschluss kommen Akku-, USB- und Batterieleuchten aus, die allerdings deutlich weniger Licht liefern.
Wie hell muss eine Unterbauleuchte in der Küche sein?
Als Richtwert liefert eine 30-cm-Leuchte rund 250 bis 450 Lumen, eine 50- bis 60-cm-Leuchte etwa 470 bis 800 Lumen. Wegen des geringen Abstands zur Arbeitsplatte reicht das in der privaten Küche zum Schneiden und Lesen in der Regel aus. In Gastronomie- und Hotelküchen gilt ein Richtwert von 500 Lux auf der Arbeitsfläche (DIN EN 12464-1, ASR A3.4); dort planen Sie mehr Leuchten oder hellere Modelle ein. Entscheidend ist der Lumenwert, nicht die Wattzahl.
Welche Lichtfarbe ist für Küche und Arbeitsplatz am besten?
Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) passt zur Wohnküche, zum Esszimmer und zu Vitrinen und harmoniert mit warmem Deckenlicht. Neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840) – beide Begriffe bezeichnen exakt dieselbe Lichtfarbe – wirkt klarer und sachlicher und eignet sich für Arbeitsküche, Homeoffice, Büro, Praxis und Werkbank. Tageslichtweiß (6.500 K) ist für Werkstatt, Garage und Prüfplätze gedacht. Wichtig ist, dass Unterbau- und Deckenlicht zueinander passen. CCT-Modelle von Osram, EVN, Modee und LEDVANCE Smart+ lassen sich zwischen mehreren Lichtfarben umschalten.
Kann ich mehrere Unterbauleuchten miteinander verbinden?
Ja, sofern alle Leuchten zum selben System gehören. Die LEDVANCE LinearLED Flat Sensor lässt sich laut Hersteller mit bis zu 18 Leuchten verketten, LEDVANCE Smart+-Erweiterungen werden an eine passende Basisleuchte angesteckt, und das EVN Bordo-Profilsystem verbindet Ecken, L-, T- und X-Stücke an einem gemeinsamen 24-V-Netzteil. Wie viele Leuchten zulässig sind, steht in der Anleitung; bei Kleinspannungssystemen darf die Summe der Leuchtenleistungen die Netzteilleistung nicht übersteigen. Leuchten verschiedener Hersteller oder Serien lassen sich nicht mischen.
Lässt sich die LED in einer Unterbauleuchte austauschen?
Bei den meisten Modellen nicht: Die LED ist fest verbaut, laut Datenblatt etwa bei der Cabinet Corner nicht separat austauschbar. Am Ende der Lebensdauer wird die komplette Leuchte ersetzt. Dafür bleibt sie flach und wartungsarm, und die Lebensdauern liegen je nach Serie bei 20.000 bis 50.000 Stunden. Eine Ausnahme ist das LEDVANCE TubeKit, das als Set aus Leuchte und LED-Röhre geliefert wird. Ob ein Leuchtmittel wechselbar ist, zeigt das Piktogramm im Datenblatt.
Gibt es Unterbauleuchten mit Sensor, Dimmfunktion oder Smart-Home-Steuerung?
Ja. Berührungslose Handsensoren, etwa bei Osram Linear Edge Sensor und LEDVANCE Cabinet LED Slim, schalten per Geste aus wenigen Zentimetern Abstand – ideal mit nassen Händen. Bewegungssensoren wie bei der LinearLED Flat Sensor oder der mobilen LinearLED Mobile USB schalten beim Herantreten automatisch. Dimmbare Modelle tragen den Zusatz dimmbar im Namen. Die LEDVANCE Smart+-Unterbauleuchten lassen sich per ZigBee oder WiFi über App und Sprachassistent steuern, die EVN-Anbauleuchten mit DALI-Netzgerät in eine Gebäude-Lichtsteuerung einbinden.
Welche Unterbauleuchten eignen sich für Gastronomie, Werkstatt und Lager?
Für Theken, Anrichten und Ladenregale eignen sich steckerfertige oder verkettbare Unterbauleuchten mit Ra 80 und mehr und einheitlicher Lichtfarbe, für Werkbänke, Packtische und Lagerregale Lichtleisten mit hoher Lichtausbeute: Die EVN-Lichtleisten liefern bis 5.554 lm, die Philips CoreLine-Leisten erreichen 130 bis 140 lm/W bei bis zu 50.000 Stunden Lebensdauer. Elektroplaner sollten die Herstellerangabe zur maximalen Leuchtenzahl je Leitungsschutzschalter beachten, etwa 13 Philips CoreLine BN126C an einem B16. Doppelpacks erleichtern die Ausstattung vieler Brennstellen.
Darf ich eine Unterbauleuchte über Spüle, Herd oder im Badezimmer montieren?
Alle Leuchten dieser Kategorie haben Schutzart IP20 und sind für trockene Innenräume gedacht. Unter dem Oberschrank ist das der übliche Einsatzort. Direkt über Spüle oder Kochfeld, wo Spritzwasser, Dampf und Fett auftreten, prüfen Sie im Datenblatt, ob der Hersteller diese Position vorsieht. Im Badezimmer kommen IP20-Leuchten nur außerhalb der Schutzbereiche infrage, etwa im Regal oder Schrank fern von Dusche und Waschbecken. Für Feuchträume wählen Sie LED-Feuchtraumleuchten.
Wie ersetze ich eine alte Leuchtstoff-Unterbauleuchte durch LED?
Am einfachsten tauschen Sie die komplette Leuchte gegen eine LED-Unterbauleuchte in passender Länge oder gegen ein LEDVANCE TubeKit mit Leuchte und LED-Röhre im Set. Die vorhandene Zuleitung kann eine Elektrofachkraft meist weiter nutzen. T5- und T8-Leuchtstoffröhren dürfen seit dem 25. August 2023 in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden, Ersatzröhren gibt es nur noch aus Restbeständen. Wer nur die Röhre tauschen möchte, findet passende LED-Röhren; ob das geht, hängt von Röhrentyp und Vorschaltgerät ab. Die alte Röhre gehört wegen ihres Quecksilbergehalts nicht in den Hausmüll.