Runde LED-Einbauleuchten · 3 bis 35 W · bis 3.800 lm · dimmbar, DALI, IP44 & IP54

LED-Downlights

LED-Downlights – auch gesucht als runde LED-Einbauleuchten, LED-Einbaudownlights oder Deckeneinbauleuchten – sitzen bündig in der abgehängten Decke und verteilen ihr Licht überwiegend breit mit über 80° bis 120° gleichmäßig nach unten. Damit ersetzen sie alte Downlights mit Kompaktleuchtstoff- oder Halogenlampen und liefern ruhiges Grundlicht ohne Lampenwechsel. Im Büro, in Praxis und Kanzlei, im Hotelflur, in Gastronomie, Ladenlokal und Treppenhaus zählen Dauerbetrieb, DALI-Steuerung und eine einheitliche Lichtfarbe über viele Brennstellen – dieselbe Profi-Qualität sorgt zu Hause für blendarmes Licht in Wohnzimmer, Küche, Badezimmer, Flur, Keller und Hobbyraum. Sie finden hier Downlights von LEDVANCE und EVN, ergänzt um einzelne Modelle von Osram, Philips und Sylvania: von 3 bis 35 W und rund 160 bis 3.800 lm, in warmweiß (2.700–3.000 K), neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) oder mit umschaltbarer Lichtfarbe (CCT) bis 5.700 bzw. 6.500 K, je nach Modell dimmbar oder per DALI steuerbar und mit Schutzart IP20, IP44 oder IP54.

3–35 WBaugrößen von rund 35 bis 228 mm
160–3.800 lmVom Nischenlicht bis zum Grundlicht für hohe Decken
2.700–6.500 KWarmweiß, neutral-/kaltweiß (4.000 K) & umschaltbar (CCT)
Dimmbar · DALI · IP54Je nach Modell – direkt im Filter wählbar
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Einbauleuchten: kurz erklärt

Abstrahlwinkel

Enger Winkel bündelt das Licht, breiter Winkel verteilt es. Mit der Formel berechnen Sie die Größe des Lichtkegels. Animation mit Musik, rund 70 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

Einbauspots planen: Loch, Tiefe, Abstand

Einbaudurchmesser und Einbautiefe prüfen, beim Tausch das Loch messen statt den Rahmen und die Stromart klären: 230 V, Treiber oder 12 V. Animation mit Musik, rund 135 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • Downlight oder Einbaustrahler? LED-Downlights strahlen überwiegend breit mit über 80° bis 120° und leuchten Flächen gleichmäßig aus – sie ersetzen die Deckenleuchte, ohne aus der Decke zu ragen. Für Akzente auf Bild, Theke oder Esstisch sind enger strahlende LED-Einbaustrahler mit etwa 20–40° die bessere Wahl.
  • Einbaumaß vor Wattzahl: Entscheidend sind Deckenausschnitt und Einbautiefe aus den technischen Daten, nicht der sichtbare Rahmen. Beim Austausch messen Sie das vorhandene Loch; flache LED-Modelle kommen mit rund 35 mm Hohlraum aus, andere brauchen samt Treiber 100 mm und mehr.
  • Helligkeit nach Lumen planen: Kleine Modelle mit 3–7 W liefern rund 160–450 lm für Nischen und Akzente, 7–10 W rund 700–1.080 lm für Wohnraum, Flur und Bad, 15–35 W rund 1.380–3.800 lm für Büro, Verkaufsfläche und hohe Decken.
  • Lichtfarbe passend zum Raum: Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotel und Restaurant, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Küche, Bad, Büro und Praxis. Viele EVN-Modelle decken per CCT 3.000–5.700 K ab, einzelne bis tageslichtweiß 6.500 K.
  • Anschluss und Steuerung klären: Modelle mit 200–240 V werden mit integriertem oder beiliegendem Netzgerät direkt angeschlossen, 24-V-Varianten brauchen ein passendes Betriebsgerät. Je nach Modell dimmbar oder DALI-steuerbar – etwa EVN-Downlights inklusive DALI-Netzgerät oder die LEDVANCE Downlight Alu DALI.
  • Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: Mit IP44 und IP54 eignen sich viele Modelle für Badezimmer, Küche, Hotelbad und überdachte Eingänge. Kein Lampenwechsel mehr senkt den Wartungsaufwand bei vielen Brennstellen in Büro, Hotel und Hausverwaltung – und erspart zu Hause den Griff zur Leiter im Treppenhaus.

1. Einbaumaß und Deckenaufbau prüfen

Lesen Sie in den technischen Daten den Einbaudurchmesser (Deckenausschnitt) und die Einbautiefe ab. Die Maßangabe im Artikelnamen, etwa 85 × 43 mm bei EVN, beschreibt die Leuchte selbst; das Loch ist kleiner, weil der Rahmen auf der Decke aufliegt. Beim Austausch zählt das vorhandene Loch, nicht der alte Rahmen. Planen Sie über der Decke zusätzlich Platz für Treiber und Anschlussleitung ein und klären Sie, ob die Leuchte mit Dämmstoff überdeckt werden darf.

Ratgeber: Deckenausschnitt & Einbautiefe

2. Helligkeit und Anzahl planen

Multiplizieren Sie die Raumfläche mit der gewünschten Beleuchtungsstärke – etwa 100 lx für Flure, 100 bis 300 lx für Wohnräume, 500 lx für Büroarbeitsplätze – und rechnen Sie rund ein Drittel für Verluste dazu. Die Summe teilen Sie durch den Lichtstrom eines Downlights. Den Abstand ergibt der Lichtkegel: Bei 2,50 m Deckenhöhe zeichnet ein 100°-Downlight am Boden einen Kreis von rund 6 m.

Ratgeber: Wie viel Lumen pro qm?

3. Lichtfarbe nach Nutzung wählen

Für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotelzimmer und Restaurant passt warmweiß mit 2.700–3.000 K, für Küche, Badezimmer, Schminkspiegel, Homeoffice, Büro und Praxis neutralweiß bzw. kaltweiß mit 4.000 K. Wer sich erst nach der Montage festlegen will oder verschiedene Räume mit einem Artikel ausstattet, wählt ein Downlight mit umschaltbarer Lichtfarbe (CCT).

Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin

4. Anschluss, Dimmen und Schutzart klären

Steht 200–240 V im Artikelnamen, wird das Downlight direkt am Netz angeschlossen; bei 24 V braucht es ein passendes Betriebsgerät. Für den Wanddimmer zu Hause wählen Sie ein dimmbares Modell, für Gebäudesteuerung im Objekt eine DALI-Variante. Im Bad und unter Vordächern ist IP44 oder IP54 die richtige Wahl; trockene Räume kommen mit IP20 aus.

Ratgeber: LED-Trafo, Treiber & Netzteil

Was ist ein LED-Downlight – und wann ist ein Einbaustrahler besser?

Grundlicht

LED-Downlight

Ein LED-Downlight ist eine meist runde Einbauleuchte mit fest verbautem LED-Modul, die bündig in der Decke sitzt und ihr Licht breit nach unten abgibt. Die meisten Modelle dieser Kategorie strahlen mit über 80° bis 120° und erzeugen damit flächiges, ruhiges Grundlicht.

→ Übernimmt die Aufgabe einer Deckenleuchte, ohne sichtbar aus der Decke zu ragen.

Akzentlicht

LED-Einbaustrahler

Ein LED-Einbaustrahler ist dagegen meist kleiner, oft schwenkbar und bündelt sein Licht mit etwa 20 bis 40° auf einen Punkt – auf ein Bild, eine Theke oder den Esstisch.

→ In der Praxis kombinieren Planer beides: Downlights im Raster für das Grundlicht, Strahler für Akzente.

Im Handel werden die Begriffe nicht streng getrennt; so finden Sie hier auch kleine EVN-Downlights mit 35 bis 55 mm Durchmesser und 21–40° Abstrahlwinkel, die eher wie ein Akzentspot wirken.

Wichtig für den Kauf: Bei den meisten LED-Downlights ist die Lichtquelle fest verbaut. Statt eines Leuchtmittels tauschen Sie im Defektfall die Leuchte – dafür entfallen die regelmäßigen Lampenwechsel, die bei alten Downlights mit Kompaktleuchtstofflampen oder Halogenspots anfielen. Eine Ausnahme sind Leuchten mit Fassung wie der Sylvania Inset Trend Swing mit GU10-Leuchtmittel, bei dem sich die Lampe weiterhin wechseln lässt.

Einbaumaß, Einbautiefe und Deckenaufbau: So passt das Downlight in die Decke

Bevor Lichtfarbe oder Wattzahl zählen, muss das Downlight in die Decke passen. Zwei Werte aus den technischen Daten entscheiden: der Einbaudurchmesser, also das Maß des Deckenausschnitts, und die Einbautiefe im Hohlraum.

  • Lochmaß messen: Die Maßangabe im Artikelnamen – etwa 85 × 43 mm oder 190 × 50 mm bei EVN – beschreibt die Leuchte selbst; das Lochmaß ist kleiner, weil der sichtbare Rahmen auf der Decke aufliegen muss. Beim Austausch messen Sie deshalb das vorhandene Loch, nicht den alten Rahmen.
  • Einbautiefe prüfen: Flache LED-Downlights kommen mit rund 35 mm Hohlraum aus, andere Modelle brauchen inklusive Treiber und Anschlussleitung 100 mm und mehr.
  • Deckenstärke beachten: Gehalten wird die Leuchte von Federn, die im Ausschnitt greifen; bei sehr dünnen oder sehr dicken Gipskartonplatten prüfen Sie die zulässige Deckenstärke im Datenblatt. Ist das alte Loch zu groß, wählen Sie ein Modell mit passendem Einbaudurchmesser oder lassen den Ausschnitt schließen und neu setzen.
  • Wärme und Dämmung klären: LED erzeugt deutlich weniger Wärme als Halogen, aber Treiber und Modul müssen sie abgeben können. Ob eine Einbauleuchte mit Dämmstoff überdeckt werden darf, steht im Datenblatt oder in der Montageanleitung – ohne diese Freigabe braucht sie Abstand zur Dämmung.

Den Anschluss an das Hausnetz übernimmt eine Elektrofachkraft.

Wie viele Downlights pro Raum? Lumen, Lux und Abstand richtig planen

Für das Grundlicht zählt der Lichtstrom in Lumen, nicht die Wattzahl. Die Spannweite in dieser Kategorie ist groß:

Kleine Modelle

3 bis 7 W

rund 160 bis 450 lm

Mittlere Klasse

7 bis 10 W

etwa 700 bis 1.080 lm

Hohe Leistung

15 bis 17 W

rund 1.400 lm

Objektklasse

25 bis 35 W

2.500 bis 3.800 lm

Wie hell es werden soll, gibt die Beleuchtungsstärke in Lux vor. Die Arbeitsstättennorm DIN EN 12464-1 nennt etwa 500 lx für Schreib- und Bildschirmarbeit im Büro und 100 lx für Verkehrsflächen wie Flure; im Wohnbereich genügen meist 100 bis 300 lx.

Eine grobe Rechnung: Fläche mal Lux ergibt das Nutzlicht, das ankommen soll. Weil Decke, Wände und Leuchte einen Teil schlucken, planen Sie rund ein Drittel mehr Lumen ein. Eine 12 m² große Küche mit 300 lx braucht so etwa 4.800 lm – rund sechs Downlights mit je 800 bis 1.000 lm.

Den Abstand leiten Sie aus dem Lichtkegel ab: Sein Durchmesser beträgt 2 × Abstand × tan(Abstrahlwinkel ÷ 2). Bei 2,50 m Deckenhöhe zeichnet ein 100°-Downlight am Boden einen Kreis von rund 6 m, auf einer 85 cm hohen Arbeitsfläche noch rund 3,9 m. Für gleichmäßiges Licht sollten sich die Kegel berühren oder leicht überlappen; zur Wand halten Sie etwa den halben Leuchtenabstand. Für Büros und andere Arbeitsstätten ersetzt diese Faustregel keine Lichtplanung.

Lichtfarben und CCT: warmweiß, neutralweiß / kaltweiß und tageslichtweiß

Die Lichtfarbe prägt die Wirkung eines Raums stärker als die Leuchte selbst. Der dreistellige Code im Artikelnamen, etwa 827, 830 oder 840, verrät zwei Werte: Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe (8 bedeutet Ra 80–89, 9 bedeutet Ra 90 und mehr), die letzten beiden Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin.

2.700–3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.000–6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

827 / 8302.700–3.000 K

Warmweiß, 2.700–3.000 K (Code 827/830): gemütliches, leicht gelbliches Licht für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Hotelzimmer, Restaurant und Lounge.

Neutralweiß / kaltweiß

8404.000 K

Neutralweiß bzw. kaltweiß, 4.000 K (Code 840): Beide Begriffe – international Cool White – bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Das klare, sachliche Licht passt in Küche, Badezimmer, an den Schminkspiegel, ins Homeoffice, in Hausflur und Keller sowie in Büro, Praxis und Verkaufsraum.

Tageslichtweiß

860 / 8656.000–6.500 K

Tageslichtweiß, 6.000–6.500 K (Code 860/865): sehr kühles Licht für Werkstatt, Garage, Hobbyraum und Prüfplätze – nicht zu verwechseln mit kaltweiß (4.000 K).

Umschaltbar (CCT) (CCT · 3.000–5.700 K): Umschaltbare Lichtfarbe (CCT): Viele EVN-Downlights decken 3.000–5.700 K ab, einzelne 24-V-Modelle 2.700–6.500 K. Je nach Einstellung ändert sich dabei auch der Lichtstrom, deshalb nennt der Artikelname eine Lumen-Spanne.

Für Objekte mit vielen Brennstellen gilt: Serie und Lichtfarbe einheitlich halten, damit nachgekaufte Leuchten nicht sichtbar abweichen. Ein CCT-Modell vereinfacht zudem die Lagerhaltung von Hausverwaltung und Elektrobetrieb, weil ein Artikel Wohnraum, Bad und Büro abdeckt.

200–240 V, 24 V, dimmbar oder DALI: Stromversorgung und Lichtsteuerung

Der häufigste Fehlkauf betrifft nicht das Maß, sondern die Stromversorgung. Die Artikelnamen geben dazu klare Hinweise; beim Dimmen nennt das Datenblatt die Dimmart.

Stromversorgung und Lichtsteuerung im Überblick
AngabeBedeutungPraxis
200–240 V / 220–240 VDirekt am Netz angeschlossen, Treiber oder Netzgerät sind integriert oder liegen beiStandard für Einzelleuchten im Wohn- und Objektbereich
24 VBraucht ein separates, laut Datenblatt passendes 24-V-BetriebsgerätSinnvoll, wenn mehrere Downlights zentral versorgt werden
PhasenabschnittDimmen über den klassischen Wanddimmer zu HauseFür den Wohnbereich gibt es unter anderem die kompakten, dimmbaren LEDVANCE Downlight Spot Simple DIM
DALIDigital Addressable Lighting Interface, IEC 62386: spricht jede Leuchte einzeln digital an; an einer Linie lassen sich bis zu 64 Betriebsgeräte gruppieren, in Szenen schalten und mit Präsenz- oder Tageslichtsensoren kombinierenEVN-Downlights inklusive DALI-Netzgerät mit 15, 25 und 35 W sowie die LEDVANCE Downlight Alu DALI, etwa mit 14 W oder als D200 mit 35 W und 3.150 lm

Für die Gebäudesteuerung braucht die Anlage einen DALI-Controller mit Busversorgung; Planung und Programmierung übernimmt der Elektrofachbetrieb. Nicht dimmbare Modelle gehören nicht an einen Dimmer – sie können flackern oder ausfallen. Welcher Dimmer zu welcher Leuchte passt, erklärt der Ratgeber Den richtigen Dimmer finden.

Schutzart IP20, IP44 und IP54: Downlights für Bad, Küche und überdachte Außenbereiche

IP20 – trockene Räume

Für trockene Wohn- und Büroräume genügt IP20, wie bei der LEDVANCE Downlight Slim Value.

IP44 – Spritzwasser

Wo Spritzwasser oder Dampf auftreten, braucht es mehr Schutz: Viele EVN-Downlights und die LEDVANCE Downlight Alu DALI sind mit IP44 gegen Spritzwasser geschützt.

IP54 – plus Staubschutz

Zahlreiche EVN-Modelle sind sogar mit IP54 geschützt – also zusätzlich staubgeschützt.

Im Badezimmer hängt die nötige Schutzart vom Abstand zu Dusche und Wanne ab: Die DIN VDE 0100-701 verlangt je nach Bereich mindestens IPX4, IPX5 oder IPX7. Downlights direkt über Dusche oder Wanne planen Sie deshalb gemeinsam mit der Elektrofachkraft.

Achten Sie außerdem auf Doppelangaben wie IP44/IP20: Dann gilt der höhere Wert in der Regel nur für die sichtbare Raumseite, der niedrigere für den Teil in der Decke. Typische Einsatzorte für IP44- und IP54-Downlights sind Badezimmer und Gäste-WC, Küche, Hotelbad, überdachte Eingänge, Vordächer und Carports.

Was die Ziffern im Detail bedeuten, erklärt der Ratgeber IP-Schutzart und Schutzklasse; robuste Leuchten für Keller, Garage und Nassbereiche finden Sie zusätzlich bei den LED-Feuchtraumleuchten.

Profi-Licht für Büro, Hotel und Praxis – und für Ihr Zuhause

Im gewerblichen Einsatz sind LED-Downlights der Standard für Grundlicht in Büros, Besprechungsräumen, Arztpraxen, Kanzleien, Hotelfluren, Restaurants, Ladenlokalen und Treppenhäusern. Dort zählen Dauerbetrieb, geringe Wartung und gleichbleibende Lichtqualität über viele Brennstellen.

Hinweis: Besonders lohnend ist die Umrüstung alter Downlights mit steckbaren Kompaktleuchtstofflampen: Diese Stiftsockellampen dürfen nach der EU-RoHS-Richtlinie ab dem 24. Februar 2027 nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden, und jeder Lampenwechsel in Fluren und hohen Decken kostet Arbeitszeit. Ein LED-Downlight mit passendem Einbaumaß ersetzt die komplette Leuchte, startet sofort mit voller Helligkeit und enthält kein Quecksilber.

Für Bildschirmarbeitsplätze lohnt der Blick ins Datenblatt: Weist es UGR < 19 aus, ist die Blendung für Büroarbeit begrenzt – mehr dazu im Ratgeber UGR 19 erklärt.

Dieselbe Profi-Qualität bringt Ruhe in die Decke zu Hause: warmweiße Downlights in Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer, neutralweiße bzw. kaltweiße Modelle in Küche, Badezimmer und am Schminkspiegel, robuste IP54-Varianten in Flur, Keller, Garage und Hobbyraum.

Im Sortiment stehen dafür vor allem LEDVANCE – mit Serien wie Downlight Slim Value, Downlight Alu DALI, Downlight Spot Simple DIM sowie den Downlights M und XL – und EVN mit runden Downlights in Weiß, Chrom und Anthrazit, ergänzt um einzelne Modelle von Osram, Philips und Sylvania. Über den Hersteller-Filter grenzen Sie die Auswahl direkt ein; alle LEDVANCE-Reihen bündelt die Kategorie Ledvance Einbaustrahler und Downlights.

Vergleich: LED-Downlight vs. klassisches Downlight mit Kompaktleuchtstoff- oder Halogenlampe

Technischer und wirtschaftlicher Vergleich für Objekt, Gewerbe und Zuhause
MerkmalLED-Downlight (fest verbautes LED-Modul)Klassisches Downlight (Kompaktleuchtstoff- oder Halogenlampe)
LichtquelleFest verbautes LED-Modul, kein LampenwechselSteckbare Kompaktleuchtstofflampe (z. B. G24d/G24q) oder Halogenspot (GU10/GU5.3)
Leistungsaufnahme3 bis 35 W je nach Größe und LichtstromTypisch 1–2 × 18 W oder 26 W Kompaktleuchtstoff plus Vorschaltgeräteverluste bzw. 35–50 W je Halogenspot
LebensdauerJe Serie laut Datenblatt, häufig 25.000 bis 50.000 hKompaktleuchtstoff ca. 10.000–20.000 h, Halogen ca. 2.000–4.000 h
EinschaltverhaltenSofort volle Helligkeit, unempfindlich gegen häufiges SchaltenKompaktleuchtstoff mit Anlaufzeit, besonders bei Kälte; Halogen sofort hell
LichtfarbeWarmweiß, neutral-/kaltweiß (4.000 K) oder umschaltbar bis 5.700 bzw. 6.500 K (CCT)Je Lampe fest, Änderung nur per Lampentausch
SteuerungJe nach Modell dimmbar oder DALI-steuerbarKompaktleuchtstoff nur mit dimmbarem EVG; Halogen am passenden Dimmer
EinbautiefeFlache Bauformen ab rund 35 mm HohlraumMeist deutlich tiefer wegen Lampe, Reflektor und Vorschaltgerät
SchutzartIP20, IP44 oder IP54 – auch für Bad und überdachte AußenbereicheHäufig IP20, Feuchtraumausführungen seltener
Umwelt und ZukunftssicherheitQuecksilberfreiKompaktleuchtstoff enthält Quecksilber; Stiftsockel-Varianten dürfen ab 24.02.2027 nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden

Häufige Fragen zu LED-Downlights

Was ist der Unterschied zwischen einem LED-Downlight und einem LED-Einbaustrahler?
Ein Downlight ist meist flacher und größer und strahlt breit – in dieser Kategorie überwiegend mit über 80° bis 120°. Es leuchtet eine Fläche gleichmäßig aus und ersetzt damit eher eine Deckenleuchte. Ein Einbaustrahler ist meist kleiner, oft schwenkbar und bündelt sein Licht mit etwa 20 bis 40° für Akzente auf Bilder, Theken oder den Esstisch. Im Handel werden die Begriffe nicht streng getrennt; maßgeblich ist der Abstrahlwinkel in den technischen Daten.
Welches Lochmaß und welche Einbautiefe brauche ich für ein LED-Downlight?
Den Einbaudurchmesser (Deckenausschnitt) und die Einbautiefe nennt das Datenblatt jedes Modells. Das Lochmaß ist immer kleiner als der sichtbare Rahmen; die Maßangabe im Artikelnamen, etwa 145 × 50 mm, beschreibt die Leuchte selbst. Beim Austausch messen Sie das vorhandene Loch in der Decke und wählen ein Downlight mit genau diesem Einbaumaß. Für die Tiefe gilt: Flache LED-Modelle kommen mit rund 35 mm Hohlraum aus, andere brauchen samt Treiber und Anschlussleitung 100 mm und mehr.
Wie viele LED-Downlights brauche ich pro Raum – und in welchem Abstand?
Rechnen Sie Fläche mal gewünschte Beleuchtungsstärke und schlagen Sie rund ein Drittel für Verluste auf. Eine 12 m² große Küche mit 300 lx braucht so etwa 4.800 lm, also rund sechs Downlights mit je 800 bis 1.000 lm. Für Flure genügen etwa 100 lx, für Büroarbeitsplätze nennt die DIN EN 12464-1 500 lx. Den Abstand ergibt der Lichtkegel: Bei 2,50 m Deckenhöhe leuchtet ein 100°-Downlight am Boden einen Kreis von rund 6 m aus. Die Kegel sollten sich berühren oder leicht überlappen, zur Wand halten Sie etwa den halben Leuchtenabstand.
Welche Lichtfarbe passt für Wohnzimmer, Küche, Bad und Büro?
Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) wirkt gemütlich und passt in Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Hotelzimmer und Restaurant. Neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840) – beide Begriffe meinen exakt dieselbe Lichtfarbe – liefert klares Licht für Küche, Badezimmer, Schminkspiegel, Homeoffice, Büro und Praxis. Tageslichtweiß (6.000–6.500 K) eignet sich für Werkstatt, Garage und Hobbyraum. Wer flexibel bleiben will, wählt ein Downlight mit umschaltbarer Lichtfarbe (CCT), etwa 3.000–5.700 K.
Sind LED-Downlights dimmbar und was bedeutet DALI?
Viele, aber nicht alle. Dimmbare Modelle tragen den Hinweis im Artikelnamen und lassen sich im Filter eingrenzen; die Dimmart steht im Datenblatt. Für den Wanddimmer zu Hause zählt, dass Leuchte und Dimmer zusammenpassen. DALI ist ein digitaler Standard (IEC 62386) für die Gebäudesteuerung: Jede Leuchte ist einzeln adressierbar, bis zu 64 Betriebsgeräte pro Linie lassen sich gruppieren und mit Sensoren koppeln. Dafür braucht es einen DALI-Controller mit Busversorgung. Im Sortiment sind unter anderem EVN-Downlights inklusive DALI-Netzgerät und die LEDVANCE Downlight Alu DALI.
Brauchen LED-Downlights einen Trafo oder Treiber?
Jedes LED-Downlight braucht ein Betriebsgerät – entscheidend ist, ob es dabei ist. Modelle mit 200–240 V bzw. 220–240 V im Artikelnamen haben das Netzgerät integriert oder beiliegend und werden direkt ans Hausnetz angeschlossen. Varianten mit 24 V brauchen ein separates, laut Datenblatt passendes 24-V-Betriebsgerät, zum Beispiel aus unseren LED-Treibern und Netzteilen. Den Anschluss übernimmt eine Elektrofachkraft.
Welche Schutzart brauchen Downlights im Badezimmer?
Das hängt vom Abstand zu Dusche und Wanne ab. Die DIN VDE 0100-701 verlangt je nach Bereich mindestens IPX4, IPX5 oder IPX7; außerhalb dieser Bereiche genügt oft eine niedrigere Schutzart. In dieser Kategorie finden Sie viele Downlights mit IP44 und IP54, etwa von EVN und die LEDVANCE Downlight Alu DALI. Bei Doppelangaben wie IP44/IP20 gilt der höhere Wert meist nur für die Raumseite. Die Planung im Bad gehört in die Hände einer Elektrofachkraft.
Kann ich bei einem LED-Downlight das Leuchtmittel wechseln?
Bei den meisten Modellen nicht: Das LED-Modul ist fest verbaut, im Datenblatt steht dann Leuchtmittel austauschbar: nein. Bei einem Defekt wird die Leuchte oder das Modul getauscht. Dafür entfallen die regelmäßigen Lampenwechsel – ein spürbarer Vorteil bei vielen Brennstellen und hohen Decken. Ausnahmen sind Einbauleuchten mit Fassung, etwa der Sylvania Inset Trend Swing mit GU10-Leuchtmittel; passende Lampen finden Sie bei den GU10 LED Leuchtmitteln.
Darf ein LED-Downlight mit Dämmung überdeckt werden?
Nur, wenn der Hersteller es ausdrücklich erlaubt. LED erzeugt weniger Wärme als Halogen, aber Treiber und Modul müssen sie abgeben können. Ob eine Leuchte mit Dämmstoff überdeckt werden darf, steht im Datenblatt oder in der Montageanleitung. Fehlt diese Freigabe, braucht das Downlight Abstand zur Dämmung, sonst sinken Lebensdauer und Lichtstrom. Bei Dachgeschossen und gedämmten Decken lohnt deshalb vor dem Kauf der Blick in die technischen Daten.
Wie ersetze ich alte Downlights mit Energiesparlampen durch LED-Downlights?
Alte Downlights mit steckbaren Kompaktleuchtstofflampen, etwa mit Sockel G24d, tauschen Sie am einfachsten komplett gegen ein LED-Downlight mit passendem Einbaudurchmesser. Messen Sie dazu das vorhandene Deckenloch und prüfen Sie die Einbautiefe. Das lohnt sich doppelt: Die LED-Leuchte startet sofort hell, enthält kein Quecksilber und braucht keinen Lampenwechsel mehr, und Kompaktleuchtstofflampen mit Stiftsockel dürfen in der EU ab dem 24. Februar 2027 nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden. Den Leuchtentausch übernimmt eine Elektrofachkraft.