LED-Einbauspots & Downlights · schwenkbar oder fest · 12 V & 230 V · IP20 bis IP68

LED-Einbaustrahler

LED-Einbaustrahler – auch gesucht als LED-Einbauspots, LED-Einbauleuchten oder Deckenspots zum Einbauen – sitzen bündig in Decke, Möbel oder Boden und lenken das Licht genau dorthin, wo es gebraucht wird. Elektrobetriebe, Facility Management, Hotellerie, Gastronomie, Ladenbau, Büros und Praxen setzen auf sie, weil sie im Dauerbetrieb wenig verbrauchen und kaum Wartung brauchen. Dieselbe Profi-Qualität holen Sie sich nach Hause: als warmweiße Spots im Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer, als klares Arbeitslicht in Küche, Badezimmer und Hausflur oder als robuste Bodeneinbauleuchte an Terrasse und Einfahrt. Im Sortiment: LEDVANCE/Osram, EVN, Philips, I-Light, Hera und Sylvania – schwenkbare und feste Modelle, 12-V-Niedervolt-Spots und 230-V-Leuchten mit Treiber, dimmbare und DALI-fähige Varianten, Schutzarten von IP20 bis IP68 und Lichtfarben von warmweiß (2.700–3.000 K) über neutralweiß / kaltweiß (4.000 K) bis tageslichtweiß (6.000 K).

12 V & 230 VNiedervolt-Spots oder Netzbetrieb mit LED-Treiber
bis 3.350 lmVom 0,2-W-Lichtpunkt bis zum 35-W-Shopspot
IP20 bis IP68Wohnraum, Bad, Feuchtraum & Bodeneinbau
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Einbauleuchten: kurz erklärt

Abstrahlwinkel

Enger Winkel bündelt das Licht, breiter Winkel verteilt es. Mit der Formel berechnen Sie die Größe des Lichtkegels. Animation mit Musik, rund 70 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

Einbauspots planen: Loch, Tiefe, Abstand

Einbaudurchmesser und Einbautiefe prüfen, beim Tausch das Loch messen statt den Rahmen und die Stromart klären: 230 V, Treiber oder 12 V. Animation mit Musik, rund 135 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • Erst messen, dann bestellen: Entscheidend sind Einbauausschnitt (Lochmaß in der Decke) und Einbautiefe. Beim Austausch messen Sie das vorhandene Loch, nicht den sichtbaren Rahmen – der Außendurchmesser ist immer größer als der Ausschnitt.
  • Abstrahlwinkel bestimmt die Wirkung: 21–24° setzen gebündelte Akzente auf Bilder, Regale und Warenpräsentation, 36–40° sind der Allrounder für Wohnraum und Gastronomie, 100° und mehr leuchten Bad, Flur und Büro flächig aus. Schwenkbare Spots richten den Lichtkegel nach der Montage auf Wand oder Objekt.
  • 12 V oder 230 V – Betriebsgerät klären: Niedervolt-Spots wie die EVN-Einbauspots 72 × 24 mm, Hera-Möbelspots oder I-Light-Bodeneinbaustrahler brauchen ein passendes Netzgerät; 230-V-Modelle wie die EVN Power-LED-Leuchten oder LEDVANCE-Downlights bringen ihren Treiber mit oder haben ihn integriert.
  • Lichtfarbe passend zum Raum: Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) für Wohnzimmer, Schlafzimmer, Restaurant und Hotelzimmer, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Küche, Bad, Büro, Praxis und Verkauf, tageslichtweiß (6.000 K) für Außenbereich, Werkstatt und Garage.
  • Schutzart nach Einbauort: IP20 für trockene Wohn- und Büroräume, IP44 für Bad und Feuchtraum, IP67/IP68 für Bodeneinbau auf Terrasse, Wegen und in Außenanlagen. Dimmbare Modelle (etwa LEDVANCE Simple DIM) und DALI-Downlights erlauben stufenlose Lichtszenen im Objekt und zu Hause.
  • Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: Vom 0,2-W-Orientierungslicht über 8,4-W-Spots mit über 1.000 lm bis zum LEDVANCE Spot Vario mit 3.350 lm für hohe Ladendecken – im Hotelflur, Showroom und Büro genauso zuverlässig wie im Wohnzimmer, in der Küche und im Hobbyraum. Gleiche Serie heißt gleiche Lichtfarbe über viele Brennstellen.

1. Einbaumaße prüfen: Lochmaß, Einbautiefe, Deckenaufbau

Messen Sie bei vorhandenen Bohrungen den Lochdurchmesser in der Decke, nicht den Rahmen. Prüfen Sie dann die freie Tiefe hinter der Decke: Flache LED-Spots kommen je nach Modell mit wenigen Zentimetern aus, Leuchten mit separatem Treiber brauchen zusätzlich Platz für das Gerät. Bei Gipskarton, Holz oder Dämmung entscheidet die Kennzeichnung der Leuchte, ob sie dort eingebaut oder überdeckt werden darf.

Ratgeber: Einbauleuchten & Downlights wählen

2. Abstrahlwinkel und Spotabstand planen

Der Lichtkegel auf Boden oder Arbeitsfläche hat ungefähr den Durchmesser 2 × Abstand × tan(Winkel ÷ 2). Ein 36°-Spot über einer Arbeitsfläche in 1,60 m Abstand erzeugt einen Lichtkreis von rund 1,05 m – setzen Sie die Spots etwa in diesem Raster, damit sich die Kegel überlappen und keine dunklen Zonen entstehen. Für Bilder und Regale wählen Sie schwenkbare Spots mit engem Winkel.

Ratgeber: Abstrahlwinkel berechnen

3. Stromart, Betriebsgerät und Dimmen klären

Steht über der Decke ein 12-V-Trafo oder kommen 230 V direkt an? 12-V-Spots brauchen ein passendes LED-Netzgerät, dessen Leistung zur Summe aller Spots passt – mit rund 20 % Reserve. Für Dimmbarkeit müssen Leuchte, Treiber und Dimmer zusammenpassen; im Objekt sind DALI-Downlights die Wahl für Lichtsteuerung und Gebäudetechnik. Den Anschluss übernimmt eine Elektrofachkraft.

Ratgeber: LED-Trafo, Treiber & Netzteil

4. Lichtfarbe, Helligkeit und Schutzart wählen

Warmweiß (2.700–3.000 K) für Wohnzimmer, Esszimmer, Hotel und Restaurant, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K) für Küche, Bad, Schminkspiegel, Homeoffice, Büro und Praxis. Für die Helligkeit zählen Lumen, nicht Watt. Bad und Feuchtraum verlangen spritzwassergeschützte Modelle wie IP44, Bodeneinbau im Freien IP67 oder IP68.

Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin

Einbaustrahler, Einbauspot oder Downlight? Bauarten im Überblick

Im Handel werden die Begriffe oft vermischt, für die Auswahl lohnt die Unterscheidung.

Einbaustrahler & Einbauspot

GERICHTET · SCHWENKBAR

Ein LED-Einbaustrahler oder Einbauspot bündelt das Licht in einem definierten Kegel und ist häufig schwenkbar – etwa die eckigen EVN Power-LED-Leuchten 83 × 83 mm oder der LEDVANCE Spot Square Adjust.

Downlight

BIS 100° · GRUNDLICHT

Ein Downlight strahlt dagegen fest und eher breit nach unten und sorgt für gleichmäßiges Grundlicht, wie die LEDVANCE Downlight-Serien mit bis zu 100° Abstrahlwinkel.

Mehrfach- & Mini-Spots

VERKAUF · MÖBEL

Mehrfach-Einbaustrahler wie der LEDVANCE Spot Multi mit einem oder zwei Köpfen für Verkaufsflächen sowie Mini-Spots für Möbel und Vitrinen wie Hera LED-Eye und Hera ER-LED.

Lichtpunkte & Bodeneinbau

18 MM · AUSSEN

Lichtpunkte wie die EVN-Edelstahlpunkte mit 18 mm Durchmesser für Treppen und Sockel sowie Bodeneinbaustrahler von I-Light für Terrasse und Wege.

Ein zweiter Unterschied liegt im Leuchtmittel: Bei Modellen mit integrierter LED sind Lichtquelle und Leuchte eine Einheit – kompakt, flach und thermisch optimal. Bei Einbaurahmen mit Wechselleuchtmittel, etwa dem Sylvania Inset Trend Swing mit GU10-Lampe, tauschen Sie später nur das Leuchtmittel.

Einbauausschnitt, Einbautiefe und Deckenaufbau richtig planen

Vor dem Bohren prüfen Sie diese Punkte im Datenblatt und an der Decke:

  • Einbauausschnitt: Die wichtigste Zahl ist der Lochdurchmesser in der Decke. Er steht je Artikel in den technischen Daten und ist immer kleiner als der sichtbare Außendurchmesser: Der Rahmen eines EVN-Spots mit 72 mm Außenmaß liegt auf der Decke auf und deckt den Bohrrand ab.
  • Austausch alter Halogenspots: Messen Sie das Loch selbst – passt der neue Spot nicht exakt, helfen nur ein größerer Rahmen oder eine Abdeckblende.
  • Einbautiefe: Flache Spots mit integrierter LED kommen mit wenigen Zentimetern aus, die EVN Power-LED-Leuchten bauen zum Beispiel 32 bis 37 mm tief.
  • Treiber & Luftzirkulation: Planen Sie zusätzlich Platz für Treiber oder Netzgerät und für die Luftzirkulation ein, denn Wärmestau verkürzt die Lebensdauer jeder LED-Elektronik.
  • Gedämmte Decken: In gedämmten Decken, Holzkonstruktionen und Dachschrägen dürfen Leuchten nur dann mit Dämmstoff überdeckt werden, wenn sie dafür ausdrücklich gekennzeichnet sind; sonst sorgen Einbaugehäuse für Abstand und Brandschutz.

Abstrahlwinkel, Spotabstand und Helligkeit berechnen

Der Abstrahlwinkel legt fest, wie groß der Lichtkreis wird. Als Faustformel gilt: Durchmesser ≈ 2 × Abstand × tan(Winkel ÷ 2).

Abstrahlwinkel und Lichtkreis aus 2,50 m Höhe
WinkelLichtkreisPraxis
24°rund 1,05 mEin 24°-Spot wie der LEDVANCE Spot Vario D170 eignet sich für Akzente auf Regalen, Tischen und Produktinseln.
36–40°rund 1,6 bis 1,8 mEin 36–40°-Spot ist der klassische Winkel für Wohnraum, Gastraum und Hotelflur.
100°weich, flächigDownlights mit 100° verteilen das Licht weich auf Boden und Wände.

Für eine gleichmäßige Grundbeleuchtung setzen Sie die Spots ungefähr im Abstand des Lichtkreisdurchmessers auf der Nutzebene, zur Wand etwa den halben Spotabstand.

Für die Helligkeit zählen Lumen: Als Überschlag rechnen Sie Fläche × gewünschte Beleuchtungsstärke ÷ 0,6. Ein Hausflur mit 8 m² und rund 100 Lux braucht so etwa 1.300 lm – drei bis vier Spots mit 400 lm genügen. Für Büroarbeitsplätze nennt die DIN EN 12464-1 500 Lux; hier lohnt eine Lichtplanung.

Achten Sie außerdem auf Blendung: Tief in der Leuchte zurückgesetzte LEDs und entblendete Reflektoren schonen die Augen über Esstisch, Sofa und Bett. Für Bildschirm- und Schreibarbeitsplätze begrenzt die Norm die Direktblendung zusätzlich, meist als UGR-Wert von höchstens 19 – dieser Wert steht im Datenblatt der Leuchte. Wer von Halogen umrüstet, sollte das Raster gleich mit prüfen: Spots mit höherem Lichtstrom kommen oft mit weniger Brennstellen aus.

12 V oder 230 V: Netzgerät, Treiber, Dimmen und DALI

Im Sortiment stehen zwei Welten nebeneinander.

12 V

Niedervolt mit Netzgerät

Niedervolt-Einbauspots – etwa die EVN-Spots 72 × 24 mm, die EVN-Lichtpunkte, die I-Light-Bodeneinbaustrahler und die Hera-Möbelspots – brauchen ein passendes Netzgerät; das Hera-7er-Set mit ER-LED-Spots bringt es gleich mit. Ein alter elektronischer Halogentrafo ist dafür oft ungeeignet, weil er eine Mindestlast verlangt, die wenige LED-Watt nicht erreichen.

→ Leistung aller Spots zusammenrechnen und ein Gerät mit rund 20 % Reserve wählen.

230 V

Direkt am Netz

230-V-Einbaustrahler wie die EVN Power-LED-Leuchten mit 220–240 V oder die LEDVANCE-Downlights arbeiten mit integriertem oder beiliegendem LED-Treiber direkt am Netz.

→ Zum Dimmen ein ausdrücklich dimmbares Modell wie das LEDVANCE Downlight Simple DIM oder den Sylvania Inset Trend Swing und einen LED-geeigneten Dimmer, meist mit Phasenabschnitt, wählen.

Für Büro, Hotel und Praxis mit Gebäudesteuerung gibt es DALI-Downlights wie das LEDVANCE Downlight ALU DALI, die einzeln adressiert, gruppiert und in Lichtszenen eingebunden werden. Fest verdrahtete Installationen gehören in die Hände einer Elektrofachkraft.

Lichtfarben 827, 830 und 840 und Farbwiedergabe

Der dreistellige Code im Artikelnamen beschreibt zwei Eigenschaften. Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe – 8 bedeutet Ra 80 bis 89 und damit die Mindestanforderung für Innenarbeitsplätze –, die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur:

2.700 K · Warmweiß3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.000 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

8272.700 K

Warmweiß, 2.700 K (Code 827): gemütlich und dem Halogenlicht am nächsten – für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Hotelzimmer und Restaurant.

Warmweiß

8303.000 K

Warmweiß, 3.000 K (Code 830): eine Spur klarer, ohne kühl zu wirken – beliebt in Fluren, Boutiquen, Empfangsbereichen und Showrooms; viele LEDVANCE-Spots und die EVN Power-LED-Leuchten gibt es in dieser Lichtfarbe.

Neutralweiß / kaltweiß

8404.000 K

Neutralweiß / kaltweiß, 4.000 K (Code 840): Beide Begriffe – im Englischen Cool White – meinen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Das sachliche Weiß passt in Küche, Badezimmer, an den Schminkspiegel, ins Homeoffice, in Büro, Praxis, Keller und Verkaufsraum.

Tageslichtweiß

Daylight6.000 K

Tageslichtweiß, 6.000 K: sehr kühles Licht, etwa bei den I-Light-Bodeneinbaustrahlern für Wege, Einfahrten und Außenanlagen – nicht zu verwechseln mit kaltweiß (4.000 K).

Wichtig für Objekte mit vielen Brennstellen: Bleiben Sie innerhalb einer Serie und Lichtfarbe, damit Hotelflur, Ladenfläche oder Wohnküche einheitlich wirken.

Schutzart und Einbauort: IP20, IP44, IP67 und IP68

Die IP-Schutzart zeigt, wie gut eine Leuchte gegen Fremdkörper und Wasser geschützt ist.

IP-Schutzarten für Einbaustrahler
SchutzartSchutzEinbauort
IP20trockene RäumeGenügt für Wohnzimmer, Schlafzimmer, Büro, Verkaufsfläche und Hotelzimmer.
IP44SpritzwasserÜbliche Wahl für Badezimmer, Gäste-WC, Feuchträume, Großküchen und überdachte Außenbereiche – das LEDVANCE Downlight ALU DALI ist ein Beispiel.
IP67zeitweiliges UntertauchenBodeneinbaustrahler auf Terrasse, Wegen und Einfahrt – im Sortiment etwa die I-Light-Bodeneinbaustrahler in IP67 und Edelstahl.
IP68dauerndes Untertauchen unter den vom Hersteller genannten BedingungenLichtpunkte an Treppen und am Pool – etwa die EVN-Lichtpunkte in IP68.

Welche Schutzart in welchem Bad-Schutzbereich mindestens gefordert ist, legt die DIN VDE 0100-701 fest; die Planung gehört zur Elektrofachkraft. Achten Sie im Außenbereich zusätzlich auf Begehbarkeit oder Überfahrbarkeit laut Datenblatt.

Profi-Licht für Hotel, Laden und Büro – und für Ihr Zuhause

LED-Einbaustrahler sind im Objekt Standard, weil sie Architektur und Licht trennen: Die Decke bleibt ruhig, das Licht kommt gezielt.

Hotel & Gastronomie

WARMWEISS · AKZENT

In Hotels, Restaurants und Bars setzen warmweiße Spots Tische und Theken in Szene.

Ladenbau

BIS 3.350 LM

Im Ladenbau holen Mehrfachstrahler und der LEDVANCE Spot Vario mit bis zu 3.350 lm die Ware aus hohen Decken nach vorne.

Büro & Praxis

BLENDARM

In Büros, Praxen und Kanzleien sorgen Downlights für blendarmes Grundlicht.

Verkehrsflächen

WARTUNGSARM

In Fluren, Treppenhäusern und Tiefgaragenzugängen senken langlebige LEDs die Wartungskosten deutlich.

Gegenüber Halogen-Einbaustrahlern sparen Sie bei gleicher Helligkeit meist 80 % Energie und mehr, bei vielen Brennstellen amortisiert sich die Umrüstung entsprechend schnell.

Dieselbe Qualität zahlt sich im eigenen Zuhause aus: dimmbare warmweiße Spots im Wohnzimmer und Esszimmer, schwenkbare Strahler für Bilder und Bücherregale, neutralweißes Arbeitslicht über der Küchenzeile, IP44-Spots im Badezimmer, Mini-Spots in Vitrinen und Einbaumöbeln sowie robuste Bodeneinbaustrahler für Terrasse, Garage und Gartenweg. Marken wie LEDVANCE, EVN, Osram, Philips, I-Light, Hera und Sylvania stehen dabei für verlässliche Datenblätter und lange Lieferfähigkeit.

Vergleich: LED-Einbaustrahler vs. Halogen-Einbaustrahler

Technischer und wirtschaftlicher Direktvergleich für Objekt, Gastronomie, Ladenbau und Zuhause
MerkmalLED-EinbaustrahlerHalogen-Einbaustrahler (klassisch)
Leistungsaufnahme0,2 W (Lichtpunkt) bis 35 W (Shopspot), im Wohnbereich meist 5 bis 9 W20 bis 50 W je Spot
Lichtausbeuteje nach Modell rund 55 bis über 120 lm/W (z. B. 8,4 W mit 1.060 lm)ca. 10 bis 20 lm/W
Lebensdauerje nach Serie typischerweise 25.000 h und mehr (Datenblatt beachten)ca. 2.000 bis 4.000 h
WärmeWenig Wärme nach vorne, Elektronik braucht Belüftung hinter der DeckeHohe Wärme in Leuchte, Decke und Lichtkegel
LichtfarbenWarmweiß (2.700/3.000 K), neutral-/kaltweiß (4.000 K), tageslichtweiß (6.000 K)Fest warmweiß (ca. 2.800–3.000 K)
BetriebsgerätIntegrierter oder beiliegender LED-Treiber (230 V) bzw. LED-Netzgerät (12 V)230 V direkt (GU10) oder 12-V-Halogentrafo (GU5.3)
Dimmen & SteuerungDimmbare Modelle mit LED-Dimmer, im Objekt auch DALIMit Halogendimmer einfach dimmbar, keine Digitalsteuerung
SchutzartenIP20 bis IP68 – vom Wohnraum bis zum BodeneinbauÜberwiegend IP20
Wartung im ObjektSelten; Lampenwechsel bei hohen Decken entfällt weitgehendHäufiger Lampenwechsel, hoher Aufwand bei vielen Brennstellen

Häufige Fragen zu LED-Einbaustrahlern

Was ist der Unterschied zwischen LED-Einbaustrahler und LED-Downlight?
Ein Einbaustrahler bündelt das Licht in einem definierten Kegel, oft mit 24° bis 40°, und ist häufig schwenkbar – ideal für Akzente auf Bilder, Regale, Tische oder Ware. Ein Downlight strahlt fest und breiter nach unten, oft mit 100° und mehr, und liefert gleichmäßiges Grundlicht für Flur, Büro, Bad oder Wohnraum. Viele Planungen kombinieren beides: Downlights für die Grundhelligkeit, Einbaustrahler für Akzente. Reine Downlights finden Sie zusätzlich unter LED-Downlights.
Welchen Einbauausschnitt brauche ich und wie messe ich beim Austausch?
Der nötige Einbauausschnitt (Lochdurchmesser) steht bei jedem Artikel in den technischen Daten. Beim Austausch alter Spots nehmen Sie den Strahler heraus und messen das Loch in der Decke – nicht den Rahmen, denn der Außendurchmesser ist immer größer als der Ausschnitt. Ist das vorhandene Loch größer als der neue Spot verlangt, hält der Rahmen nicht sicher; ist es kleiner, muss nachgeschnitten werden, was in Gipskarton meist problemlos geht.
Wie viel Einbautiefe braucht ein LED-Einbaustrahler – und darf er in eine gedämmte Decke?
Flache LED-Spots mit integrierter LED kommen mit wenig Platz aus; die EVN Power-LED-Leuchten bauen zum Beispiel 32 bis 37 mm tief. Rechnen Sie zusätzlich Platz für Treiber oder Netzgerät und etwas Luft zur Wärmeabfuhr ein. Mit Dämmstoff überdeckt werden dürfen Leuchten nur, wenn sie dafür ausdrücklich gekennzeichnet sind. In gedämmten Decken und Dachschrägen schaffen Einbaugehäuse den nötigen Abstand, denn Wärmestau verkürzt die Lebensdauer der LED deutlich.
Welcher Abstrahlwinkel passt und wie weit setze ich die Spots auseinander?
Enge Winkel um 21–24° setzen Akzente auf Objekte und Ware, 36–40° sind der Allrounder für Wohnraum und Gastronomie, ab 100° wird das Licht flächig. Der Lichtkreis hat etwa den Durchmesser 2 × Abstand × tan(Winkel ÷ 2): Ein 36°-Spot erzeugt aus 2,50 m Höhe einen Kreis von gut 1,6 m. Für gleichmäßiges Grundlicht setzen Sie die Spots ungefähr im Abstand dieses Lichtkreises auf der Nutzebene, zur Wand etwa den halben Spotabstand.
Wie viele LED-Einbaustrahler brauche ich pro Raum?
Als Überschlag gilt: benötigte Lumen ≈ Fläche in m² × gewünschte Lux ÷ 0,6. Ein Hausflur mit 8 m² und 100 Lux braucht etwa 1.300 lm, also drei bis vier Spots mit je 400 lm. Ein Wohnzimmer mit 20 m² und 150 Lux kommt auf rund 5.000 lm, zum Beispiel fünf Spots mit gut 1.000 lm – idealerweise dimmbar. Für Büroarbeitsplätze nennt die DIN EN 12464-1 500 Lux; bei Gewerbeflächen lohnt eine Lichtplanung. Wichtig: Für die Helligkeit zählen Lumen, nicht Watt.
Integrierte LED oder Einbaurahmen mit GU10- bzw. GU5.3-Leuchtmittel – was ist besser?
Einbaustrahler mit integrierter LED bauen flacher, sind thermisch optimal abgestimmt und halten im Normalfall sehr lange – am Ende der Lebensdauer wird die ganze Leuchte getauscht. Einbaurahmen mit Wechselleuchtmittel wie der Sylvania Inset Trend Swing mit GU10-Lampe sind flexibler: Lichtfarbe, Helligkeit und Abstrahlwinkel lassen sich später durch einen Lampentausch ändern. Passende Leuchtmittel finden Sie unter GU10 LED (230 V) und GU5.3 LED (12 V).
Brauchen LED-Einbaustrahler einen Trafo?
Das hängt von der Spannung ab. 12-V-Modelle wie die EVN-Spots 72 × 24 mm, EVN-Lichtpunkte, I-Light-Bodeneinbaustrahler oder Hera-Möbelspots brauchen ein passendes LED-Netzgerät; dessen Leistung sollte die Summe aller Spots mit rund 20 % Reserve abdecken. Ein alter elektronischer Halogentrafo ist oft ungeeignet, weil die geringe LED-Last unter seiner Mindestlast liegt – Folge sind Flackern oder Ausfälle. 230-V-Einbaustrahler arbeiten mit integriertem oder beiliegendem LED-Treiber direkt am Netz. Den Anschluss übernimmt eine Elektrofachkraft.
Sind LED-Einbaustrahler dimmbar?
Nur Modelle, die ausdrücklich als dimmbar ausgewiesen sind, etwa das LEDVANCE Downlight Simple DIM oder der Sylvania Inset Trend Swing. Dazu gehört ein LED-geeigneter Dimmer, meist mit Phasenabschnitt; alte Halogendimmer führen oft zu Flackern oder einem kleinen Regelbereich. Bei 12-V-Systemen muss zusätzlich das Netzgerät dimmbar sein. In Büros, Hotels und Praxen mit Gebäudesteuerung sind DALI-Downlights wie das LEDVANCE Downlight ALU DALI die Wahl – sie werden digital angesteuert, nicht über einen Wanddimmer.
Welche Schutzart brauche ich für Bad, Feuchtraum und Außenbereich?
IP20 genügt für trockene Räume wie Wohnzimmer, Schlafzimmer und Büro. Für Badezimmer, Gäste-WC, Feuchträume und überdachte Außenbereiche sind spritzwassergeschützte Leuchten wie IP44 die übliche Wahl; welche Schutzart je Bad-Schutzbereich mindestens gefordert ist, regelt die DIN VDE 0100-701. Für Bodeneinbau auf Terrasse, Wegen und Einfahrt brauchen Sie IP67 oder IP68, wie bei den I-Light-Bodeneinbaustrahlern und den EVN-Lichtpunkten. Mehr dazu im Ratgeber IP-Schutzart & Schutzklasse.
Welche Lichtfarbe passt: warmweiß, neutralweiß, kaltweiß oder tageslichtweiß?
Warmweiß (2.700 K, Code 827, und 3.000 K, Code 830) wirkt gemütlich und passt in Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer, Hotelzimmer und Restaurant. Neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840) – beide Begriffe meinen exakt dieselbe Lichtfarbe – liefert klares Arbeitslicht für Küche, Badezimmer, Schminkspiegel, Homeoffice, Büro, Praxis und Verkaufsraum. Tageslichtweiß (6.000–6.500 K) ist sehr kühl und eignet sich für Außenanlagen, Werkstatt und Garage. Innerhalb eines Raums sollten alle Spots dieselbe Lichtfarbe haben.