Wegeleuchten · Pollerleuchten · Sockelleuchten · Erdspieß-Strahler · Mastleuchten für Garten, Einfahrt, Wohnanlage & Gewerbe

Wegeleuchten

Wegeleuchten – auch als Pollerleuchten, Sockelleuchten oder Gartenwegeleuchten gesucht – machen Zuwege, Einfahrten, Treppen und Beetkanten im Dunkeln sicher begehbar. Hier finden Sie das komplette Spektrum: Poller mit fest verbauter LED aus der Serie Endura Style von LEDVANCE und Osram, klassische Endura Classic-Modelle mit E27-Fassung für Ihr Wunschleuchtmittel, Solar-Wegeleuchten mit Sensor, schwenkbare EVN-Strahler mit Erdspieß, den farbigen SMART+ ZigBee Gartenlichtpfad und für Wohnanlagen, Firmengelände und Kommunen die LEDVANCE-Mastleuchten URB LTRN mit bis zu 8.200 lm und IP66. Was Hausverwaltungen, Facility Management, Hotellerie, Gastronomie, Praxen und Elektrohandwerk im Objekt schätzen – Dauerbetrieb, robuste Gehäuse aus Stahl, Edelstahl oder in Anthrazit, wenig Wartung und nachbestellbare Serien –, zahlt sich genauso zu Hause aus: am Weg zur Haustür, an der Garagenzufahrt, entlang der Terrasse, im Vorgarten, am Eingang zu Keller oder Hobbyraum – und als stimmungsvoller Blick in den Garten aus Wohnzimmer und Esszimmer. Die meisten Modelle leuchten warmweiß mit 3.000 K; die URB-Laternen tragen den Code 830-840 für warmweiß (3.000 K) und neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K).

IP44 bis IP66Vom Spritzwasser- bis zum Strahlwasserschutz
200–8.200 lmVom Orientierungspoller bis zur Mastleuchte
LED oder E27Fest verbaute LED oder Fassung für Ihr Leuchtmittel
Erdspieß · Sockel · MastMontage passend zu Beet, Weg und Platz
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Außenleuchten: kurz erklärt

IP-Schutzart

Erste Ziffer Staub, zweite Ziffer Wasser: was IP20, IP44 und IP65 bedeuten und wo sie gebraucht werden. Animation mit Musik, rund 95 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

Außenleuchte: Welche Schutzart wohin?

Welche Schutzart die Leuchte je Ort braucht: unter dem Vordach mindestens IP44, in Boden und Zufahrt mindestens IP67, im Wasser IP68. Animation mit Musik, rund 100 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • Bauform nach Aufgabe: Niedrige Poller und Sockelleuchten mit rund 40 bis 60 cm markieren Beetkanten und schmale Gartenwege, höhere Poller ab etwa 75 bis 80 cm leuchten Zuwege und Einfahrten breiter aus, Erdspieß-Strahler setzen Bäume und Fassaden in Szene, und die Mastleuchten URB LTRN beleuchten Plätze, Parkflächen und Wohnstraßen.
  • Feste LED oder E27-Fassung: Endura Style, die EVN-LED-Wegeleuchte und die URB-Laternen arbeiten mit integrierter LED – wartungsarm im Dauerbetrieb. Endura Classic Post, Frame, Down, Sensor Up und Cascade haben eine E27-Fassung: Dort setzen Sie eine passende LED-Lampe ein und wählen Helligkeit und Lichtfarbe selbst.
  • Schutzart nach Standort: IP44 schützt gegen Spritzwasser aus allen Richtungen und genügt für Poller an Weg und Terrasse, IP54 ergänzt den Staubschutz, IP65 und IP66 sind staubdicht und halten Strahlwasser stand. Den Hochdruckreiniger verträgt keine dieser Stufen, und im Boden versenkte Leuchten brauchen IP67 oder IP68.
  • Lichtfarbe mit Rücksicht auf Umgebung: Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) wirkt einladend, blendet weniger und lockt weniger Insekten an als kühles Licht. Neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) passt zu Firmenparkplätzen, Ladezonen und Betriebsgelände, auf denen Farben und Kontraste gut erkennbar sein sollen.
  • Stromversorgung flexibel: 230-V-Modelle für die dauerhafte Installation durch die Elektrofachkraft, Solar-Wegeleuchten mit Sensor (Endura Style Solar Double Circle und Bouquet) ganz ohne Kabel und der SMART+ ZigBee Gartenlichtpfad mit RGBW-Farblicht als Erweiterung eines bestehenden Sets, gesteuert über eine ZigBee-fähige Smart-Home-Zentrale.
  • Profi-Qualität für Objekt und Zuhause: Die Serien von LEDVANCE, Osram und EVN beleuchten Wohnanlagen, Hotels, Restaurants, Praxen, Firmenparkplätze und Kommunen – mit Gehäusen in Stahl, Edelstahl, Dunkelgrau, Anthrazit, Schwarz oder Silber. Dieselbe Qualität bringt Ihren Vorgarten, die Garagenzufahrt und die Terrasse zur Geltung, auch beim abendlichen Blick aus Wohnzimmer und Esszimmer.

1. Aufgabe festlegen: Orientierung, Akzent oder Flächenlicht?

Überlegen Sie zuerst, was das Licht leisten soll. Für Orientierung an Gartenwegen, Treppenstufen und Beetkanten genügen niedrige Poller mit 200 bis 400 lm. Zuwege, Hauseingänge, Hotel- und Restauranteingänge vertragen 450 bis 600 lm, breite Zufahrten und Parkplatzränder rund 900 lm. Wollen Sie Bäume, Sträucher oder Fassaden betonen, sind schwenkbare Erdspieß-Strahler die richtige Wahl. Plätze, Anliegerstraßen und Firmenparkplätze beleuchten Mastleuchten wie die URB LTRN mit 2.040 bis 8.200 lm.

Ratgeber: Außenleuchten richtig wählen

2. Schutzart, Material und Montage prüfen

Poller an Weg und Terrasse brauchen mindestens IP44, im Beet mit aufgewirbelter Erde und Gießwasser ist IP54 oder höher sinnvoll, an Zufahrten und auf Plätzen mit Strahlwasser IP65 bzw. IP66. Prüfen Sie außerdem die Montageart: Poller und Sockelleuchten werden auf einem Fundament verschraubt, Aufsatzleuchten auf Mauer oder Pfeiler, Erdspieß-Modelle einfach in den Boden gesteckt. Stahl- und Edelstahlgehäuse wirken hochwertig, Anthrazit und Dunkelgrau fügen sich unauffällig in Pflaster und Bepflanzung ein.

Ratgeber: IP-Schutzart & Schutzklasse

3. Feste LED oder Fassung, Netz oder Solar wählen

Wegeleuchten mit integrierter LED sind ab Werk abgestimmt und im Objekt besonders wartungsarm; Modelle mit E27-Fassung lassen Ihnen die freie Wahl des Leuchtmittels. Für 230 V verlegt eine Elektrofachkraft ein Erdkabel und sichert den Stromkreis über einen Fehlerstromschutzschalter ab. Ohne Leitung kommen Solar-Wegeleuchten aus – ihr Ladezustand hängt allerdings vom Sonnenangebot ab und ist im Winter deutlich geringer. Ein Sensor schaltet das Licht nur bei Bedarf und spart so Energie.

Ratgeber: Innen- und Außenleuchtmittel

4. Lichtfarbe und Abstand planen

Für Garten, Terrasse, Hotel und Gastronomie ist warmweiß mit 2.700 bis 3.000 K die erste Wahl: einladend, blendarm und insektenfreundlicher. Neutralweiß bzw. kaltweiß mit 4.000 K – dieselbe Lichtfarbe unter zwei Namen – passt zu Betriebsgelände, Ladezonen und Firmenparkplätzen. Den Abstand wählen Sie so, dass sich die Lichtkreise am Boden leicht überschneiden; bei niedrigen Pollern sind das oft 3 bis 5 m. Ein Probeaufbau in der Dämmerung zeigt schnell, ob dunkle Lücken bleiben.

Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin

Pollerleuchte, Sockelleuchte, Erdspieß-Strahler oder Mastleuchte: die Bauformen im Überblick

Der Oberbegriff Wegeleuchte umfasst alle Leuchten, die Wege, Zufahrten und Flächen im Außenbereich aus Bodennähe oder von oben erhellen. In dieser Kategorie finden Sie fünf Bauformen.

Poller und Sockel

Poller- und Sockelleuchten sind standfeste Säulen, die auf einem Fundament oder Sockel verschraubt werden – etwa die zylinder-, pyramiden- und ellipsenförmigen Modelle der Serie Endura Style in Höhen von rund 40 bis 80 cm, der klassische Endura Classic Post mit 55 cm oder die rechteckige EVN-Wegeleuchte in Anthrazit mit 750 mm Bauhöhe.

Aufsatz und Erdspieß

Aufsatzleuchten wie Endura Classic Cascade sitzen auf Mauer, Pfeiler oder Torpfosten. Erdspieß-Strahler von EVN werden in Beet oder Rasen gesteckt, lassen sich schwenken und drehen und setzen Bäume, Sträucher, Skulpturen oder Fassadenpartien in Szene – ideal, wenn sich die Gartengestaltung mit den Jahreszeiten ändert.

Lichtpfad und Mast

Der SMART+ ZigBee Gartenlichtpfad von LEDVANCE ist ein farbiges RGBW-Lichtpunktsystem mit Erdspieß und IP65, hier als Erweiterung eines vorhandenen Sets. Für größere Flächen gibt es die Mastleuchten URB LTRN im Laternen-Design, die Wohnstraßen, Plätze, Parkflächen und Zufahrten von Wohnanlagen ausleuchten.

Als Faustregel gilt: Je höher die Leuchte, desto größer die ausgeleuchtete Fläche – und desto wichtiger eine blendfreie Optik. Die genaue Höhe und das Lichtbild jedes Modells stehen in den technischen Daten.

Integrierte LED oder E27-Fassung: welches Konzept passt zu Ihrem Außenbereich?

Wartungsarm

Integrierte LED

Bei Wegeleuchten mit integrierter LED – Endura Style, der EVN-LED-Wegeleuchte mit 6 W und 450 lm oder den URB-Laternen – sind Lichtquelle, Optik und Elektronik ab Werk aufeinander abgestimmt. Das Gehäuse bleibt dauerhaft geschlossen, Lichtfarbe und Helligkeit sind festgelegt, und im Objekt entfällt der regelmäßige Lampenwechsel.

Dafür ist die LED in der Regel nicht vom Nutzer tauschbar; die Lebensdauerangabe im Datenblatt beschreibt damit die Lebensdauer der Leuchte.

→ Ideal, wenn kein Lampenwechsel anfallen soll

Flexibel

E27-Fassung

Wegeleuchten mit E27-Fassung wie Endura Classic Post, Frame, Down, Sensor Up und Cascade funktionieren umgekehrt: Sie wählen das Leuchtmittel selbst und tauschen es in wenigen Sekunden.

→ Ideal, wenn Sie das Leuchtmittel frei wählen möchten

Setzen Sie dort eine E27-LED-Lampe ein: Eine LED mit rund 806 lm ersetzt eine 60-W-Glühlampe bei nur etwa 7 bis 8 W Leistungsaufnahme, startet auch bei Frost sofort mit voller Helligkeit und bleibt klar unter der zulässigen Höchstleistung der Leuchte – beim Endura Classic Post sind das max. 60 W. Achten Sie darauf, dass die Lampe für geschlossene Leuchten freigegeben ist, denn unter der Abdeckung staut sich Wärme.

Hinter Klarglas wirkt eine Filament-LED dekorativ, hinter Opalglas genügt eine matte Lampe. Bei Leuchten mit integriertem Sensor zeigt das Datenblatt, welche Leuchtmittel der Sensor zuverlässig schaltet.

Schutzart IP44, IP54, IP65 oder IP66: was Wegeleuchten draußen aushalten müssen

Die IP-Schutzart besteht aus zwei Ziffern – die erste beschreibt den Schutz gegen Fremdkörper und Staub, die zweite den Schutz gegen Wasser. Im Sortiment finden Sie vier Stufen:

IP-Schutzarten bei Wegeleuchten
SchutzartSchutzPraxis
IP44:Schutz gegen Fremdkörper ab 1 mm und gegen Spritzwasser aus allen RichtungenDer Standard der Endura-Poller für Weg, Einfahrt und Terrasse.
IP54:Zusätzlich staubgeschütztDie EVN-Erdspieß-Strahler und EVN-Wegeleuchten, sinnvoll in Beeten mit aufgewirbelter Erde und Gießwasser.
IP65:Staubdicht und geschützt gegen StrahlwasserEtwa der SMART+ Gartenlichtpfad direkt im Beet.
IP66:Staubdicht und geschützt gegen starkes StrahlwasserDie URB-Laternen für Straßen, Plätze und Parkflächen.

Keine dieser Stufen ist für das Abspritzen mit dem Hochdruckreiniger gedacht; dafür gibt es die eigene Prüfstufe IPX9K. Leuchten, die im Boden versenkt oder zeitweise überflutet werden, brauchen IP67 oder IP68 – dafür sind LED-Bodeneinbauleuchten gedacht.

Beim Material punkten Stahl und Edelstahl in Gärten und Hotelanlagen, dunkelgraue und anthrazitfarbene Gehäuse fügen sich unauffällig in Pflaster und Bepflanzung ein. Den festen 230-V-Anschluss, die Erdverlegung eines Erdkabels wie NYY-J in ausreichender Tiefe mit Warnband sowie die Absicherung über einen Fehlerstromschutzschalter übernimmt eine Elektrofachkraft.

Helligkeit, Höhe und Abstand: Wege gleichmäßig und blendfrei ausleuchten

Bei Wegeleuchten zählt nicht die maximale Helligkeit, sondern ein gleichmäßiges, blendfreies Lichtbild. Das Auge passt sich nachts an die hellste Stelle im Blickfeld an: Ein einzelner greller Poller mit dunklen Lücken daneben wirkt unsicherer als mehrere moderate Lichtpunkte. Als Orientierung aus unserem Sortiment:

Beet und Gartenweg

200–400 lm

Endura Style Mini Zylinder, Cylinder, Solar Double Circle: Beetkanten, Gartenwege, Treppenstufen und der Weg zur Haustür.

Zuweg und Eingang

450–600 lm

EVN-Wegeleuchte, Endura Style Solar Bouquet und Pyramid: Zuwege sowie Eingänge von Wohnhäusern, Hotels und Restaurants.

Zufahrt und Parkplatzrand

890 lm

Endura Style Ellipse: breite Zufahrten, Parkplatzränder und Eingangsbereiche von Praxen und Büros.

Straße und Platz

2.040–8.200 lm

URB LTRN: Wohnstraßen, Plätze, Firmenparkplätze und Anliegerwege.

Den Abstand wählen Sie so, dass sich die Lichtkreise am Boden leicht überschneiden; bei niedrigen Pollern sind das häufig etwa 3 bis 5 m, bei höheren Modellen entsprechend mehr.

Ein Probeaufbau in der Dämmerung zeigt am schnellsten, ob es passt. Für Arbeitsstätten und öffentliche Verkehrsflächen gelten eigene Regelwerke – etwa DIN EN 12464-2 für Arbeitsplätze im Freien und DIN EN 13201 für Straßenbeleuchtung –, nach denen Lichtplaner die Anlage berechnen.

Der Verbrauch bleibt mit LED gering: Ein 6-W-Poller, der rund 4.000 Stunden im Jahr von der Dämmerung bis zum Morgen brennt, benötigt etwa 24 kWh – mit Zeitschaltuhr, Dämmerungsschalter oder Sensor deutlich weniger.

Lichtfarbe im Außenbereich: warmweiß, neutralweiß und kaltweiß – und Rücksicht auf Insekten

Draußen wirkt Licht anders als im Wohnraum: Vor dunklem Hintergrund erscheint kühles Licht schnell hart. Darum leuchten fast alle Wegeleuchten dieser Kategorie warmweiß mit 3.000 K. Die Lichtfarben im Überblick:

2.700–3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.000–6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

827/8302.700–3.000 K

Warmweiß, 2.700–3.000 K (Code 827/830): einladend und blendarm – für Gartenwege, Terrassen, Hoteleinfahrten, Biergärten und Außengastronomie. Diese Lichtfarbe wird auch für insektenfreundliche Außenbeleuchtung empfohlen, weil sie weniger kurzwelliges Blaulicht enthält.

Neutralweiß / Kaltweiß

8404.000 K

Neutralweiß / kaltweiß, 4.000 K (Code 840): Beide Begriffe – englisch Cool White – bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin. Das klare Licht macht Farben und Kontraste besser erkennbar und passt zu Firmenparkplätzen, Ladezonen, Betriebsgelände und Garagenzufahrten.

Tageslichtweiß

860/8656.000–6.500 K

Tageslichtweiß, 6.000–6.500 K (Code 860/865): sehr kühles Licht, das für Wege im Wohnumfeld kaum eingesetzt wird.

Die URB-Laternen tragen den Code 830-840 und decken damit warmweiß sowie neutralweiß bzw. kaltweiß ab; wie Lichtfarbe und Leistungsstufe eingestellt werden, zeigt das Datenblatt. Der SMART+ Gartenlichtpfad mischt per RGBW farbiges Licht und Weißtöne.

Für Kommunen und Bauherren ist das Thema doppelt relevant: § 41a des Bundesnaturschutzgesetzes zielt darauf, dass neue Außenbeleuchtungen an Straßen, Wegen und Gebäuden wild lebende Tiere und Pflanzen möglichst wenig beeinträchtigen. Nach unten gerichtetes, warmweißes Licht, das nur bei Bedarf brennt, ist dafür der einfachste Hebel.

Für Wohnanlage, Hotel, Firmengelände und Kommune – und für Garten, Einfahrt und Terrasse zu Hause

Objekt

Wohnanlage, Hotel, Firmengelände, Kommune

Für Hausverwaltungen und Wohnungsunternehmen gehört die Beleuchtung von Zuwegen, Hauseingängen, Müllplätzen und Fahrradstellplätzen zur Verkehrssicherung, denn Stolperstellen im Dunkeln sind ein Haftungsrisiko.

Hotels, Restaurants, Pensionen und Ferienanlagen führen Gäste über beleuchtete Wege vom Parkplatz zum Eingang und inszenieren Terrassen und Gärten. Arztpraxen, Kanzleien, Autohäuser und Gewerbebetriebe machen Parkflächen und Zugänge sichtbar, Kommunen beleuchten Fußwege, Plätze und Anliegerstraßen mit Mastleuchten.

Im Objekt zählen Dauerbetriebstauglichkeit, robuste Gehäuse, wenig Wartung und Serien, die sich auch Jahre später passend nachbestellen lassen – genau dafür stehen Endura und URB LTRN. Elektrobetriebe schätzen zudem, dass die URB-Laternen laut Typbezeichnung vier Leistungsstufen in einem Artikel abdecken, was Planung und Lagerhaltung vereinfacht.

→ Nachbestellbare Serien für den Dauerbetrieb

Zuhause

Garten, Einfahrt und Terrasse

Dieselbe Profi-Qualität bringt Ihr Zuhause zur Geltung: ein Poller am Weg zur Haustür, Sockelleuchten an der Garagenzufahrt, ein Erdspieß-Strahler unter dem Lieblingsbaum im Vorgarten oder ein warmweiß beleuchteter Weg zur Terrasse, den Sie abends vom Wohnzimmer oder Esszimmer aus genießen.

Auch der Weg zum Gartenhaus und zum Eingang von Keller oder Hobbyraum wird sicherer. Wer keine Leitung verlegen möchte, beginnt mit den Solar-Wegeleuchten mit Sensor; Smart-Home-Nutzer binden den Gartenlichtpfad per ZigBee ein. Schaltbar wird die Anlage zusätzlich über Bewegungsmelder oder eine Zeitschaltuhr.

→ Einstieg ohne Kabel mit Solar oder smart per ZigBee

Marken und Serien im Sortiment: LEDVANCE, Osram, EVN und Philips

Den Schwerpunkt bildet LEDVANCE mit dem größten Anteil des Sortiments. Symmetrisch abstrahlende Laternen eignen sich für Plätze und Wegkreuzungen, asymmetrische lenken das Licht gezielt auf Weg oder Fahrbahn und vermeiden Streulicht auf Fassaden und in Fenster.

Marken und Serien im Sortiment
MarkeSerien und ModelleBesonderheit
LEDVANCEDie Poller der Serie Endura Style (Cylinder bzw. Zylinder, Mini Zylinder, Ellipse und Pyramid sowie die Solar-Modelle Double Circle und Bouquet), die klassischen Endura Classic Post, Frame, Down, Sensor Up und Cascade mit E27-Fassung, der Outdoor Bollard 800 und der SMART+ ZigBee GartenlichtpfadPoller, Fassungsleuchten und smartes RGBW-Licht aus einer Hand
URB LTRNDie Mastleuchten URB LTRN in symmetrischer (SYM) und asymmetrischer (ASYM) Lichtverteilung, jeweils in Schwarz (BK) und Grau (GY)SYM für Plätze und Wegkreuzungen, ASYM für Weg oder Fahrbahn
OsramWeitere Varianten von Endura Style und Endura ClassicLEDVANCE ging 2016 aus dem Allgemeinbeleuchtungsgeschäft von Osram hervor und vertreibt Produkte auch unter dem Markennamen Osram.
EVNSchwenk- und drehbare Erdspieß-Strahler mit 91 mm Durchmesser in Schwarz, Anthrazit und Silber, schlanke Erdspieß-Leuchten sowie rechteckige Wegeleuchten in AnthrazitFlexible Akzente in Beet und Garten
PhilipsEinzelne ModelleErgänzung des Sortiments

Weitere Modelle finden Sie unter LEDVANCE Außenleuchten und LED-Wegeleuchten, passende Leuchtmittel für Fassungsleuchten bei den E27-LED-Glühbirnen.

Vergleich: Wegeleuchte mit integrierter LED vs. Wegeleuchte mit E27-Fassung

Technischer und wirtschaftlicher Direktvergleich für Wohnanlage, Hotel, Gewerbe und Garten
MerkmalWegeleuchte mit integrierter LEDWegeleuchte mit E27-Fassung
LichtquelleFest verbaute LED, z. B. Endura Style, EVN-LED-Wegeleuchte, URB LTRNWechselbares E27-Leuchtmittel, z. B. Endura Classic Post, Frame, Down, Cascade
LeuchtmitteltauschIn der Regel nicht vorgesehen – Lebensdauer der LED entspricht der Lebensdauer der Leuchte (Datenblatt)In Sekunden möglich; Lampe frei wählbar bis zur zulässigen Höchstleistung der Leuchte
Leistung & LichtstromPoller 4–12,5 W mit 200–890 lm, Mastleuchte URB LTRN 15–59 W mit 2.040–8.200 lmAbhängig vom Leuchtmittel, z. B. rund 806 lm mit einer 7–8-W-LED als 60-W-Ersatz
LichtausbeutePoller rund 50–90 lm/W, URB LTRN rund 136–139 lm/WMit LED-Lampe je nach Modell etwa 100 lm/W und mehr; Halogenlampe nur rund 15 lm/W
LichtfarbeAb Werk festgelegt, meist warmweiß 3.000 K; URB LTRN mit Code 830-840Über die Lampe frei wählbar: warmweiß 2.700/3.000 K, neutralweiß/kaltweiß 4.000 K, tageslichtweiß 6.500 K
Start bei KälteSofort volle Helligkeit, auch bei FrostMit LED-Lampe ebenso; Kompaktleuchtstofflampen brauchen bei Kälte deutlich länger
WartungMinimal: Gehäuse reinigen, Dichtungen und Befestigung prüfenZusätzlich Lampenwechsel; Lampe muss für geschlossene Leuchten geeignet sein
Typischer EinsatzNeubau, Objekt und Wohnanlage mit dauerhaft einheitlichem LichtbildKlassische Optik, Bestandsanlagen, freie Wahl von Helligkeit und Lichtfarbe
AnschaffungLeuchte inklusive LichtquelleLeuchte plus separat zu kaufendes Leuchtmittel

Häufige Fragen zu Wegeleuchten & Pollerleuchten

Was ist der Unterschied zwischen Wegeleuchte, Pollerleuchte und Sockelleuchte?
Wegeleuchte ist der Oberbegriff für alle Leuchten, die Wege, Zufahrten und Flächen im Außenbereich erhellen. Eine Pollerleuchte ist eine standfeste Säule, im Sortiment meist rund 40 bis 80 cm hoch, die auf einem Fundament verschraubt wird – etwa die Modelle der Serie Endura Style. Sockelleuchten sind niedrige Varianten davon, die auch auf Mauern, Treppenwangen oder Pfeilern sitzen können. Daneben gehören Erdspieß-Strahler für Beete und Mastleuchten wie die LEDVANCE URB LTRN für Plätze und Wohnstraßen zu dieser Kategorie.
Welche Schutzart brauchen Wegeleuchten – reicht IP44?
Für freistehende Poller an Weg, Einfahrt und Terrasse reicht IP44 in der Regel aus: Die Leuchte ist gegen Fremdkörper ab 1 mm und gegen Spritzwasser aus allen Richtungen geschützt, Regen ist damit kein Problem. Steht die Leuchte im Beet mit aufgewirbelter Erde und Gießwasser, ist IP54 oder höher sinnvoll; an Zufahrten und auf Plätzen, die mit Strahlwasser gereinigt werden, IP65 oder IP66. Leuchten, die im Boden versenkt oder zeitweise überflutet werden, brauchen IP67 bzw. IP68 – das sind Bodeneinbauleuchten, keine Poller.
Wegeleuchte mit integrierter LED oder mit E27-Fassung – was ist besser?
Das hängt vom Einsatz ab. Integrierte LED, wie bei Endura Style oder den URB-Laternen, ist ab Werk optimal abgestimmt, dauerhaft dicht und praktisch wartungsfrei – ideal für Wohnanlagen, Hotels und Firmengelände mit vielen Lichtpunkten. Die LED lässt sich aber meist nicht tauschen. Modelle mit E27-Fassung, etwa Endura Classic Post oder Cascade, geben Ihnen die freie Wahl von Helligkeit und Lichtfarbe und lassen sich mit einem Handgriff auf ein neues Leuchtmittel umrüsten. Für Garten und Einfahrt zu Hause sind beide Wege gut; wer Flexibilität möchte, nimmt die Fassung.
Welches Leuchtmittel gehört in eine Wegeleuchte mit E27-Fassung?
Am besten eine E27-LED-Lampe, die für geschlossene Leuchten freigegeben ist. Rund 470 lm (Ersatz für 40 W) reichen für Orientierungslicht am Gartenweg, rund 806 lm (Ersatz für 60 W) für Hauseingang und Einfahrt. Die Wattangabe der Leuchte – beim Endura Classic Post max. 60 W – ist eine Obergrenze, die eine LED mit 5 bis 8 W weit unterschreitet. Warmweiß mit 2.700 bis 3.000 K wirkt draußen am angenehmsten. Hinter Klarglas sehen Filament-LEDs dekorativ aus, hinter Opalglas reicht eine matte Lampe. LED startet anders als Energiesparlampen auch bei Frost sofort hell.
Wie hell sollten Wegeleuchten sein und in welchem Abstand stehen sie?
Für reine Orientierung an Gartenwegen, Beetkanten und Stufen genügen 200 bis 400 lm je Poller, für Zuwege und Hauseingänge 450 bis 600 lm, für breite Zufahrten und Parkplatzränder rund 900 lm. Wichtiger als die Spitzenhelligkeit ist ein gleichmäßiges Lichtbild: Stellen Sie die Leuchten so, dass sich die Lichtkreise am Boden leicht überschneiden – bei niedrigen Pollern häufig 3 bis 5 m. Ein Probeaufbau in der Dämmerung zeigt, ob dunkle Lücken bleiben. Für Firmengelände und öffentliche Wege berechnen Lichtplaner die Anlage nach DIN EN 12464-2 bzw. DIN EN 13201.
Welche Lichtfarbe ist für Wegeleuchten richtig – und welche ist insektenfreundlich?
Warmweiß (2.700–3.000 K, Code 827/830) ist für Garten, Terrasse, Hotel und Gastronomie die beste Wahl: einladend, blendarm und mit weniger Blauanteil, der Insekten anlockt. Fast alle Wegeleuchten dieser Kategorie leuchten deshalb mit 3.000 K. Neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840) – beide Begriffe bezeichnen exakt dieselbe Lichtfarbe – passt zu Firmenparkplätzen, Ladezonen und Betriebsgelände, wo Farben und Kontraste klar erkennbar sein sollen. Tageslichtweiß (6.000–6.500 K) ist für Wege im Wohnumfeld zu kühl. Zusätzlich schont nach unten gerichtetes Licht, das nur bei Bedarf brennt, die Tierwelt.
Funktionieren Solar-Wegeleuchten auch im Winter?
Ja, aber mit Einschränkungen. Im Winter scheint die Sonne kürzer und flacher, sodass der Akku weniger Energie aufnimmt und die Leuchtdauer sinkt – gerade dann, wenn es früh dunkel wird. Stellen Sie Solar-Wegeleuchten wie Endura Style Solar Double Circle oder Bouquet deshalb an einen Platz mit möglichst vielen Sonnenstunden, ohne Schatten von Hecken oder Dachüberständen, und halten Sie das Solarmodul sauber und schneefrei. Der integrierte Sensor hilft, weil das Licht nur bei Bedarf voll aufleuchtet. Wer zuverlässiges Dauerlicht an Zufahrt oder Hauseingang braucht, wählt ein 230-V-Modell.
Darf ich eine Wegeleuchte mit 230 V selbst anschließen?
Den festen Anschluss an das 230-V-Netz, die Verlegung eines Erdkabels wie NYY-J im Erdreich und die Absicherung über einen Fehlerstromschutzschalter übernimmt in Deutschland eine Elektrofachkraft – auch aus Gründen von Haftung und Versicherungsschutz. Das Fundament setzen, Leerrohre vorbereiten und die Leuchte mechanisch montieren können Sie selbst. Modelle mit Netzstecker dürfen nur an eine fachgerecht installierte, für außen geeignete Steckdose. Ob ein Stecker vorhanden ist, steht in den technischen Daten. Solar-Wegeleuchten brauchen gar keinen Netzanschluss.
Was bedeuten SYM, ASYM und 830-840 bei den LEDVANCE-Laternen URB LTRN?
SYM steht für symmetrische Lichtverteilung: Die Laterne leuchtet rundum gleichmäßig und eignet sich für Plätze, Innenhöfe und Wegkreuzungen. ASYM steht für asymmetrische Verteilung: Das Licht wird gezielt auf Weg oder Fahrbahn gelenkt, Fassaden und Fenster bekommen weniger Streulicht ab – typisch für Anliegerstraßen, Gehwege und Parkplatzränder. Der Code 830-840 nennt die Lichtfarben warmweiß (3.000 K) und neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K). Die Typbezeichnung führt außerdem vier Leistungsstufen mit dem jeweiligen Lichtstrom, etwa 15 bis 29 W mit 2.040 bis 3.945 lm. BK und GY stehen für die Gehäusefarben Schwarz und Grau, IP66 für Staubdichtheit und Schutz gegen starkes Strahlwasser.
Wie viel Strom verbraucht eine LED-Wegeleuchte – und lohnt sich ein Bewegungsmelder?
Sehr wenig: Ein 6-W-Poller, der rund 4.000 Stunden im Jahr von der Dämmerung bis zum Morgen brennt, benötigt etwa 24 kWh – bei 35 Cent je kWh rund 8,40 Euro im Jahr. Eine alte Leuchte mit 60-W-Glühlampe käme auf etwa 240 kWh. Mit Zeitschaltuhr, Dämmerungsschalter oder Bewegungsmelder sinkt der Verbrauch weiter. Ein Sensor lohnt sich vor allem an selten genutzten Wegen, Müllplätzen und Nebeneingängen; an Hauptwegen von Hotels oder Wohnanlagen ist Dauerlicht in den Abendstunden oft angenehmer. Modelle mit Sensor sind zum Beispiel Endura Classic Sensor Up und die Solar-Modelle von Endura Style.