Philips LED-Röhren
Philips LED-Röhren – im Fachhandel als CorePro LEDtube und MASTER LEDtube geführt – ersetzen klassische Leuchtstoffröhren vom Typ TL-D (T8, Sockel G13) und TL5 (T5, Sockel G5) in derselben Länge mit rund 40 bis 65 % weniger Lampenleistung. Neben der Länge – 590, 895, 1.200 und 1.500 mm bei T8, 549, 849, 1.149 und 1.449 mm bei T5 – entscheidet die Betriebsart: KVG/VVG mit LED-Starter, EVG (HF bzw. InstantFit), Universal (UN) für beide Vorschaltgeräte oder 230 V Netzbetrieb (AC) nach Umverdrahtung durch eine Elektrofachkraft. Ob im Dauerbetrieb in Büro, Praxis, Schule, Handel, Lager, Werkstatt, Tiefgarage oder Hotelküche oder zu Hause in Keller, Garage, Hobbyraum, Waschküche, Küche und Badezimmer: Hier finden Sie Philips-Markenröhren von rund 800 lm (60 cm) bis 3.900 lm (T5 HO) in warmweiß (3.000 K), neutralweiß / kaltweiß (4.000 K) und tageslichtweiß (6.500 K).
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Energieeffizienz
So tauschen Sie eine LED-Röhre
Welches Video passt, hängt von Ihrer Leuchte ab: Ist ein Starter verbaut, arbeitet sie meist mit KVG oder VVG, ohne Starter meist mit EVG. Den Umbau auf Netzbetrieb darf nur eine Elektrofachkraft ausführen. Für T5-Röhren gibt es ein eigenes Video.
Leuchte mit Starter (KVG/VVG)
Leuchte ohne Starter (EVG)
Umbau auf Netzbetrieb – nur Elektrofachkraft
T5-Röhre wechseln
- Zwei Röhrenfamilien, zwei Sockel: T8-LED-Röhren (26 mm Durchmesser, Sockel G13 mit 13 mm Stiftabstand) ersetzen TL-D-Leuchtstoffröhren in 590, 895, 1.200 und 1.500 mm; T5-LED-Röhren (16 mm, Sockel G5 mit 5 mm Stiftabstand) ersetzen TL5-Röhren in 549, 849, 1.149 und 1.449 mm. Die Länge der neuen Röhre muss exakt zur alten passen.
- Betriebsart vor Länge: Die Kürzel im Artikelnamen verraten das passende Vorschaltgerät – KVG/VVG (mit LED-Starter statt Glimmstarter), EVG bzw. HF/InstantFit (nur die Röhre tauschen, Kompatibilitätsliste beachten), UN (Universal, laut Artikelangabe an EVG und KVG/VVG) oder AC / 230 V (Netzbetrieb, Vorschaltgerät wird von der Elektrofachkraft stillgelegt).
- Serien richtig lesen: CorePro LEDtube ist die wirtschaftliche Standardreihe, MASTER LEDtube die Profireihe für lange Brennzeiten, MASTER LEDtube Value (VLE) mit Glasrohr der preisstarke Mittelweg. HO steht für hohen Lichtstrom, HE bei T5 für den Ersatz der sparsamen TL5-HE-Röhren.
- Doppelwatt im Namen lesen: „20-58W“ heißt 20 W LED anstelle einer 58-W-Leuchtstoffröhre, „16.5-28W“ 16,5 W statt 28 W. Das sind rund 40 bis 65 % weniger Lampenleistung, sofort volles Licht ohne Aufwärmphase – auch in unbeheizten Räumen – und kein Quecksilber in der Röhre.
- Lichtfarbe nach Einsatz: Warmweiß (3.000 K, Code 830) für Gastraum, Hotelflur, Wohnzimmer und Esszimmer, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Büro, Praxis, Küche, Badezimmer, Hausflur und Keller, tageslichtweiß (6.500 K, Code 865) für Werkstatt, Lager, Garage und Hobbyraum.
- Profi-Qualität vom Lager bis in den Keller: Gebaut für den Dauerbetrieb in Büro, Industrie, Logistik, Handel, Schule und Tiefgarage – mit einheitlichem Lichtbild, wenn ganze Etagen mit demselben Typ bestückt werden – und genauso ideal für die Röhrenleuchte in Garage, Hobbyraum und Waschküche oder die T5-Unterbauleuchte in der Küche zu Hause.
1. Röhre ausmessen: T8 (G13) oder T5 (G5)?
Nehmen Sie die alte Röhre heraus und prüfen Sie Durchmesser und Stifte: Rund 26 mm Durchmesser und kräftige Stifte mit 13 mm Abstand bedeuten T8 mit Sockel G13 in den Nennlängen 590, 895, 1.200 oder 1.500 mm. Rund 16 mm Durchmesser und feine Stifte mit 5 mm Abstand bedeuten T5 mit Sockel G5 in 549, 849, 1.149 oder 1.449 mm. Der Aufdruck am Röhrenende – etwa TL-D 58W/840 oder TL5 HE 28W/830 – nennt zusätzlich Wattklasse und Lichtfarbe, bei T5 auch, ob es eine HE- oder HO-Röhre war.
Ratgeber: Röhrentypen & Längen2. Vorschaltgerät erkennen: KVG, VVG oder EVG?
Sitzt ein kleiner runder Glimmstarter in der Leuchte, arbeitet sie fast immer mit KVG oder VVG: Dann wählen Sie eine Philips-Röhre mit KVG/VVG- oder UN-Freigabe und ersetzen den Glimmstarter durch den LED-Starter. Ohne Starter läuft eine T8-Leuchte meist am EVG, T5-Leuchten arbeiten grundsätzlich mit EVG. Lesen Sie Hersteller und Typ vom Typenschild des EVG ab und gleichen Sie ihn mit der Philips-Kompatibilitätsliste der gewünschten HF- bzw. InstantFit-Röhre ab – erst dann ist der Tausch sicher.
Ratgeber: Vorschaltgerät erkennen3. Röhrentausch oder Netzbetrieb entscheiden
Der schnellste Weg ist der reine Röhrentausch am vorhandenen Vorschaltgerät. Die effizienteste Lösung sind AC- bzw. 230-V-Typen wie die MASTER LEDtube T5 HE AC oder T5 HO 230V: Sie laufen ohne Vorschaltgerät direkt am Netz, sparen dessen Verluste und das Ausfallrisiko gealterter EVGs. Dafür muss eine Elektrofachkraft das Vorschaltgerät stilllegen, die Fassungen nach dem Schaltbild der Röhre anschließen und die umgebaute Leuchte kennzeichnen – ein Eingriff, der sich vor allem bei vielen Leuchten mit langen Brennzeiten rechnet.
Anleitung: Umbau & Röhrentausch4. Helligkeit und Lichtfarbe passend zum Raum
LED-Röhren strahlen mit 160° bis 240° gerichtet nach unten, während die Leuchtstoffröhre rundum leuchtet und einen Teil ihres Lichts im Leuchtengehäuse verliert. Deshalb kann am Arbeitsplatz ähnlich viel Licht ankommen, obwohl der Lumenwert der LED niedriger ist – abhängig von der Leuchte. Wo Normwerte gelten, etwa in Büro, Praxis oder Werkstatt, wählen Sie HO-Typen und messen die Beleuchtungsstärke nach dem Umbau mit einem Luxmeter. Warmweiß 830 passt in Wohn- und Gasträume, neutralweiß bzw. kaltweiß 840 in Büro, Küche, Bad und Keller, tageslichtweiß 865 in Werkstatt und Garage.
Ratgeber: Lichtfarbe & KelvinCorePro, MASTER, Value, HO, HE, HF, UN und AC: Philips-Röhrennamen entschlüsselt
Philips packt die wichtigsten Eigenschaften einer LED-Röhre direkt in den Artikelnamen. Die Doppelwattangabe wie „15,5-36W“ nennt LED-Leistung und ersetzte Leuchtstoffröhre, der Code hinter dem Schrägstrich – 830, 840 oder 865 – Farbwiedergabe und Lichtfarbe.
| Kürzel | Bedeutung | Praxis |
|---|---|---|
| CorePro | CorePro LEDtube – die wirtschaftliche Standardreihe für den schnellen 1:1-Tausch | z. B. CorePro LEDtube T8 mit 240° Abstrahlwinkel in 590, 1.200 und 1.500 mm oder die universelle CorePro LEDtube UN |
| MST | MASTER LEDtube – im Namen oft als „MST“ abgekürzt – die Profireihe | Objekte mit langen Brennzeiten |
| VLE | MASTER LEDtube Value (VLE) | Glasrohr, das sich optisch und haptisch wie die gewohnte Leuchtstoffröhre verhält, mit hohem Lichtstrom zu einem attraktiven Preis |
| HO | HO (High Output) – besonders hoher Lichtstrom | bei T5 zugleich Ersatz der hellen TL5-HO-Röhren mit 49 oder 54 W |
| HE | HE (High Efficiency) | Ersatz für die sparsamen TL5-HE-Röhren mit 14, 21, 28 und 35 W |
| HF | HF – Betrieb am elektronischen Vorschaltgerät | bei Philips unter dem Namen InstantFit |
| UN | UN – universelle Typen | laufen laut Artikelangabe sowohl am EVG als auch am KVG/VVG |
| AC | AC bzw. 230 V | direkter Netzbetrieb ohne Vorschaltgerät |
Lichtstrom, Lebensdauer und Freigaben des einzelnen Typs stehen verbindlich im Datenblatt.
T8-LED-Röhren mit Sockel G13: KVG/VVG, EVG oder Universal
Die meisten Röhrenleuchten in Büros, Fluren, Lagern, Tiefgaragen und Kellern sind T8-Leuchten für TL-D-Röhren mit Sockel G13. Philips-LED-Röhren gibt es dafür in den Nennlängen 590 mm (60 cm, Ersatz für 18 W), 895 mm (90 cm, Ersatz für 30 W), 1.200 mm (120 cm, Ersatz für 36 W) und 1.500 mm (150 cm, Ersatz für 58 W).
Leuchte mit Glimmstarter
Arbeitet die Leuchte mit konventionellem oder verlustarmem Vorschaltgerät (KVG/VVG) – erkennbar am Glimmstarter –, wählen Sie eine Röhre mit KVG/VVG-Freigabe wie die CorePro LEDtube T8 oder die MASTER LEDtube Value und tauschen den Glimmstarter gegen den für den Röhrentyp vorgesehenen LED-Starter; ob er beiliegt, steht im Lieferumfang des Artikels.
→ Das Vorschaltgerät bleibt in der Leuchte und verursacht weiterhin seine eigene Verlustleistung von einigen Watt.
Gemischte Bestände
Die CorePro LEDtube UN ist die flexible Wahl: Sie ist laut Artikelangabe sowohl für EVG als auch für KVG/VVG freigegeben.
→ Hausverwaltungen, Facility-Management-Teams und Elektrobetriebe bevorraten einen einzigen Typ für unterschiedliche Leuchten.
Am EVG gilt: Nicht jedes elektronische Vorschaltgerät harmoniert mit jeder LED-Röhre – maßgeblich ist die Philips-Kompatibilitätsliste für den konkreten Röhrentyp. Bei Tandemschaltungen, in denen zwei 60-cm-Röhren an einem gemeinsamen KVG hängen, und bei Leuchten mit Notlichtfunktion setzen Sie eine LED-Röhre nur ein, wenn das Datenblatt diese Betriebsart ausdrücklich freigibt.
T5-LED-Röhren mit Sockel G5: InstantFit am EVG oder 230 V Netzbetrieb
T5-Leuchtstoffröhren arbeiten grundsätzlich an einem elektronischen Vorschaltgerät – in Rasterleuchten, Lichtbändern, Lichtvouten, Spiegelschränken und Unterbauleuchten. Philips bietet für den Umstieg zwei Wege. Die MASTER LEDtube HF mit InstantFit wird einfach gegen die alte TL5-Röhre getauscht; das EVG bleibt, die Leuchte muss nicht geöffnet werden. Ausführungen mit dem Zusatz „dimmbar“ lassen sich an einem dimmbaren, in der Kompatibilitätsliste freigegebenen EVG mitdimmen.
Der zweite Weg sind die AC- bzw. 230-V-Typen wie die MASTER LEDtube T5 HE AC oder die T5 HO 230V: Sie kommen laut Datenblatt ohne Vorschaltgerät aus, das EVG wird von einer Elektrofachkraft stillgelegt und die Fassungen werden nach dem Schaltbild der Röhre angeschlossen. Das spart die EVG-Verluste und das Ausfallrisiko gealterter Geräte, ist aber ein fester Eingriff in die Leuchte. Die vier T5-Längen ordnen sich so zu:
Spiegelschrank & Unterbau
HE 14 W / HO 24 W549 mm: Ersatz für TL5 HE 14 W bzw. HO 24 W – typisch für Spiegelschränke, Unterbauleuchten und kleine Vouten.
Möbel & Regal
HE 21 W / HO 39 W849 mm: Ersatz für TL5 HE 21 W bzw. HO 39 W – häufig in Möbel- und Regalbeleuchtung.
Büro & Lichtband
HE 28 W / HO 54 W1.149 mm: Ersatz für TL5 HE 28 W bzw. HO 54 W – die Standardlänge in Büro-Rasterleuchten und Lichtbändern.
Halle & Flur
HE 35 W / HO 49 W1.449 mm: Ersatz für TL5 HE 35 W bzw. HO 49 W – für Hallen, Flure und lange Lichtbänder.
Achten Sie neben der Länge darauf, ob in der Leuchte eine HE- oder eine HO-Röhre saß: Das EVG ist auf eine Wattklasse ausgelegt, und eine HE-Ersatzröhre bringt an einem HO-Platz nicht die gewohnte Helligkeit.
Energie, Wartung und Amortisation: Rechenbeispiel für Gewerbe und Zuhause
Bei vielen Brennstellen und langen Betriebszeiten rechnet sich der Umstieg besonders schnell.
Rechenbeispiel Lager mit 100 Leuchten: Jede 58-W-Leuchtstoffröhre in 1.500 mm wird durch eine CorePro LEDtube mit 20 W ersetzt, das spart 38 W Lampenleistung je Röhre. Bei 4.000 Betriebsstunden im Jahr sind das 152 kWh je Röhre, bei angenommenen 0,25 € pro kWh rund 38 € je Röhre und Jahr – zusammen etwa 3.800 € jährlich.
Hinzu kommen geringere Wartungskosten: Glimmstarter fallen weg, LED-Röhren halten laut Datenblatt deutlich länger als TL-D-Röhren und flackern am Lebensende nicht, sodass seltener Hubsteiger oder Leitern für den Röhrentausch anrücken müssen. Wer zusätzlich auf Netzbetrieb umrüsten lässt, spart auch die Verlustleistung des Vorschaltgeräts.
Im privaten Keller mit einer einzigen 36-W-Röhre und wenigen Hundert Brennstunden im Jahr ist die Stromersparnis in Euro dagegen überschaubar. Dort überzeugen andere Vorteile: Die LED-Röhre ist beim Einschalten sofort voll hell, auch in der kalten Garage oder im unbeheizten Hobbyraum, in dem Leuchtstoffröhren träge zünden und spürbar dunkler bleiben. Sie surrt nicht und enthält kein Quecksilber. Ausgediente Leuchtstoffröhren gehören wegen des Quecksilbers in die Sammelstelle für Altlampen, nicht in den Hausmüll – Details im Ratgeber Leuchtmittel richtig entsorgen.
Lichtfarben 830, 840 und 865: das passende Weiß für Gewerbe und Wohnräume
Der dreistellige Code im Artikelnamen verrät zwei Werte: Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe – 8 bedeutet Ra 80 bis 89 und damit gute Farbwiedergabe für Arbeits- und Wohnräume –, die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin:
Warmweiß
8303.000 KWarmweiß, 3.000 K (Code 830): angenehm wohnliches Licht für Gastraum, Hotelflur, Empfang und Pausenraum – und zu Hause für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer oder die indirekte T5-Lichtvoute an der Decke.
Neutralweiß / kaltweiß
8404.000 KNeutralweiß / kaltweiß, 4.000 K (Code 840): Beide Begriffe – im Englischen Cool White – bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin; in den Philips-Artikelnamen tauchen deshalb beide Bezeichnungen auf. Das klare, sachliche Weiß ist der Standard für Büro, Praxis, Schule, Verkaufsraum und Lager und passt zu Hause in Küche, Badezimmer, Homeoffice, Hausflur und Keller.
Tageslichtweiß
8656.500 KTageslichtweiß, 6.500 K (Code 865): kühles, sehr helles Licht für Werkstatt, Prüfplatz, Produktion und Lager – und privat für Garage, Hobbyraum und Hobbywerkstatt. Nicht zu verwechseln mit kaltweiß (4.000 K).
In Objekten lohnt es sich, die Lichtfarbe pro Etage oder Raumgruppe einheitlich festzulegen und dieselbe Serie nachzubestellen: Gemischte Lichtfarben in einem Lichtband wirken unruhig und fallen Kunden wie Mitarbeitenden sofort auf.
Profi-Röhren im Objekt – und im eigenen Keller, Hobbyraum oder in der Küche
Philips LED-Röhren sind das Arbeitspferd der Bestandssanierung.
Objekt & Gewerbe
In Büros, Verwaltungen, Arztpraxen und Schulen ersetzen sie die Röhren in Rasterleuchten und Lichtbändern, im Einzelhandel und Supermarkt leuchten sie Regalgänge aus, in Lager, Logistik und Produktion laufen sie oft im Mehrschichtbetrieb, und in Tiefgaragen, Treppenhäusern und Kellergängen von Hausverwaltungen sorgen sie für sicheres Licht bei minimalem Wartungsaufwand.
Hotel & Gastro
Auch in Hotellerie und Gastronomie – von der Großküche über Lager- und Kühlräume bis zum Personalflur – sind sie Standard.
Zuhause
Dieselbe Profi-Qualität zahlt sich zu Hause aus: in der Röhrenleuchte in Keller, Garage, Hobbyraum und Waschküche, als T5-Unterbauleuchte in der Küche über der Arbeitsplatte, im Spiegelschrank im Badezimmer am Schminkspiegel oder als warmweiße Lichtvoute im Wohnzimmer.
Zwei Profi-Hinweise: Die Schutzart gegen Staub und Feuchtigkeit kommt immer von der Leuchte, nicht von der Röhre – in Tiefgarage, Waschküche oder Außenbereich gehört die LED-Röhre deshalb in eine passende Feuchtraum-Wannenleuchte. Und in Bereichen mit Splitterschutzvorgaben, etwa in der Lebensmittelverarbeitung, gehören Glasröhren nur in geschlossene Leuchten mit Abdeckung.
Der Tausch am vorhandenen Vorschaltgerät gelingt mit der passenden Röhre in wenigen Minuten; Umbauten auf Netzbetrieb bleiben Sache einer Elektrofachkraft.
Sicher umrüsten: Kompatibilität, Ersatzteile und EU-Ausstieg der Leuchtstoffröhre
Seit August 2023 dürfen die meisten T5- und T8-Leuchtstoffröhren in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden, weil die Quecksilber-Ausnahmen der RoHS-Richtlinie ausgelaufen sind. Vorhandene Röhren dürfen weiterlaufen – wer aber viele Leuchten betreibt, plant den Umstieg besser gezielt als im Störfall. Für einen reibungslosen Wechsel prüfen Sie drei Punkte in dieser Reihenfolge:
- Erstens: Sockel und Länge.
- Zweitens: das Vorschaltgerät samt Kompatibilitätsliste.
- Drittens: Lichtstrom und Lichtfarbe.
Flackert eine neue Röhre, bleibt dunkel oder zündet verzögert, liegt die Ursache fast immer in einer nicht freigegebenen Kombination aus Röhre und Vorschaltgerät oder in einem vergessenen Glimmstarter – mehr dazu im Ratgeber Warum flackern LED-Lampen?. Passende Betriebsgeräte finden Sie unter Philips Vorschaltgeräte, Starter für Röhrenleuchten unter Starter.
Wer markenübergreifend vergleichen möchte, wechselt zu T8-LED-Röhren, T5-LED-Röhren oder zur Alternative Osram LED-Röhren; wer im Bestand weiterhin die klassische Röhre braucht, wird bei den Philips TL-D T8 Leuchtstoffröhren fündig.
Vergleich: Philips LED-Röhre vs. Leuchtstoffröhre (TL-D / TL5)
| Merkmal | Philips LED-Röhren (CorePro / MASTER LEDtube) | Leuchtstoffröhre TL-D (T8) / TL5 (T5) |
|---|---|---|
| Sockel & Längen | T8: G13 in 590, 895, 1.200, 1.500 mm · T5: G5 in 549, 849, 1.149, 1.449 mm | Identische Sockel und Nennlängen – bei gleicher Länge 1:1 austauschbar |
| Leistung, Beispiel T8 150 cm | ca. 20–23 W (CorePro 20-58W, CorePro UN 23-58W); am KVG zzgl. dessen Verluste | 58 W zzgl. Verluste des Vorschaltgeräts |
| Leistung, Beispiel T5 1.149 mm | 16,5 W (MASTER LEDtube HF) bzw. 17 W (MASTER LEDtube T5 HE AC) | 28 W (TL5 HE) |
| Lichtverteilung | Gerichtet mit 160° bis 240° auf die Nutzfläche | Rundum 360°, ein Teil des Lichts geht im Leuchtengehäuse verloren |
| Betriebsgerät | KVG/VVG mit LED-Starter, EVG laut Kompatibilitätsliste, UN für beide oder 230 V ohne Vorschaltgerät | KVG/VVG mit Glimmstarter oder EVG |
| Einschalten & Kälte | Sofort volle Helligkeit, auch in unbeheizter Garage oder Halle | Zündverzögerung am KVG, bei Kälte träge und spürbar dunkler |
| Lebensdauer | Deutlich länger als TL-D/TL5, Wert je Serie im Datenblatt | Lichtstrom sinkt mit dem Alter, Röhre und Starter regelmäßig tauschen |
| Quecksilber & Entsorgung | Quecksilberfrei, Rückgabe als Elektroaltgerät | Enthält Quecksilber; die meisten T5/T8 seit August 2023 nicht mehr neu in Verkehr gebracht |
| Dimmen | Nur Typen mit Zusatz „dimmbar“ (T5 HF) an freigegebenem dimmbarem EVG | Am dimmbaren EVG dimmbar |




























































