Wer T5-Leuchten mit 21-W-Leuchtstoffröhren betreibt, kennt das Muster: Das EVG altert, die Röhrenenden schwärzen sich, und irgendwann flackert ein ganzes Lichtband. Die Philips LED Master LEDtube T5 200° HE 11,5-21W/840 kaltweiß 1700lm G5 AC 849mm setzt genau hier an. Sie übernimmt die Nennlänge von 849 mm (863 mm inklusive Stifte) und den G5-Sockel der bekannten T5-HE-Röhre, benötigt aber nur 11,5 W statt 21 W und liefert 1.700 Lumen bei 147 lm/W. Ideal für Industrie und Logistik – und ebenso für Keller oder Werkstatt im eigenen Zuhause.
AC-Röhre für 230-V-Direktbetrieb: Das gilt bei der Umrüstung
Das Kürzel AC kennzeichnet den Betrieb direkt an Netzspannung mit 220 bis 240 V und 50 bis 60 Hz. Für den Betrieb an EVG oder KVG ist die Röhre nicht vorgesehen. Das vorhandene EVG wird deshalb aus der Leuchte entfernt, und die Fassungen werden nach den Vorgaben aus Datenblatt und Kompatibilitätsdokument von Philips neu verdrahtet. Diese Arbeiten führt ausschließlich eine Elektrofachkraft im spannungsfreien Zustand aus. Ein Hinweisaufkleber am Gehäuse verhindert, dass später versehentlich wieder eine Leuchtstoffröhre eingesetzt wird. Der Gewinn auf Dauer: Ohne EVG entfällt ein Bauteil, das ausfallen und Servicekosten verursachen kann.
Neutralweißes 840-Licht mit 200° Abstrahlwinkel für Halle, Lager und Büro
Mit 4.000 K strahlt die Röhre neutralweißes Licht ab, das im internationalen Sprachgebrauch auch als kaltweiß oder Cool White geführt wird – gemeint ist dieselbe Lichtfarbe. Sie unterstützt Konzentration und schafft klare Kontraste, wie sie in Produktionsbereichen, Lagergassen, Kfz-Werkstätten, Verkaufsräumen des Einzelhandels und Büros gefragt sind. Ein Farbwiedergabeindex von Ra 80 entspricht dem üblichen Niveau für Arbeitsplatzbeleuchtung. Der Abstrahlwinkel von 200° lenkt das Licht nicht nur nach unten, sondern auch seitlich, sodass Regalfronten und Wandflächen gleichmäßiger ausgeleuchtet werden. Die matte Glasoberfläche kaschiert einzelne LED-Punkte.
Wartungsarm im Dauerbetrieb: Lebensdauer, Schaltfestigkeit und Kältetauglichkeit
Für Facility Management und Hausverwaltungen zählt vor allem, wie selten jemand auf die Leiter steigen muss. Philips nennt 50.000 Stunden Lebensdauer und 200.000 Schaltzyklen, genug Reserve auch für Treppenhäuser mit Bewegungsmeldern. Das volle Licht steht nach 0,5 Sekunden bereit – anders als bei mancher Leuchtstoffröhre, die in kalter Umgebung erst langsam hochfährt. Der zulässige Umgebungstemperaturbereich von −20 bis +45 °C erlaubt den Einsatz in unbeheizten Lagerhallen, Tiefgaragen und Werkstätten.
- Spürbar geringere Betriebskosten: Mit 11,5 W statt 21 W und einem Verbrauch von 12 kWh pro 1.000 Stunden amortisiert sich die Umrüstung in Lichtbändern mit langen Brennzeiten besonders schnell.
- Eine Fehlerquelle weniger: Der 230-V-Direktbetrieb kommt ohne EVG aus, sodass ein typisches Verschleißteil der Leuchte dauerhaft entfällt.
- Passgenau im Bestand: Nennlänge 849 mm und G5-Sockel mit zwei Stiften pro Seite entsprechen der T5-HE-Röhre mit 21 W; bei 19 mm Durchmesser lohnt in sehr engen Leuchten ein kurzer Platzcheck.
- Ohne Quecksilber: Bei Glasbruch in Lager, Produktion oder Küche wird kein Quecksilber freigesetzt, und die Entsorgung gestaltet sich deutlich unkomplizierter.
- Sauber planbar: Datenblatt, Kompatibilitätsliste und IES-Datei stehen zum Download bereit – ideal für die Lichtberechnung vorab.
Profi-Qualität auch für Werkstatt, Garage und Küche zu Hause
Was im Industriebetrieb überzeugt, rechnet sich auch privat. In der Werkstatt, im Hobbykeller oder in der Garage sorgt das neutralweiße Licht für klare Sicht, und dank der Kältetauglichkeit arbeitet die Röhre auch im unbeheizten Keller zuverlässig. Steckt in Ihrer Küche ein T5-Lichtband über der Arbeitsplatte oder hängt im Homeoffice eine T5-Pendelleuchte, kommt auch diese Leuchte für die Umrüstung infrage. Auch hier gilt: Den Umbau auf 230-V-Direktbetrieb übernimmt eine Elektrofachkraft. Die Röhre ist nicht dimmbar. Weitere Lichtfarben finden Sie in der Variantenauswahl.

