LED-Röhren von Philips · CorePro & MASTER LEDtube · T8 (G13) & T5 (G5)

Philips LED-Röhren

Philips LED-Röhren – im Fachhandel als CorePro LEDtube und MASTER LEDtube geführt – ersetzen klassische Leuchtstoffröhren vom Typ TL-D (T8, Sockel G13) und TL5 (T5, Sockel G5) in derselben Länge mit rund 40 bis 65 % weniger Lampenleistung. Neben der Länge – 590, 895, 1.200 und 1.500 mm bei T8, 549, 849, 1.149 und 1.449 mm bei T5 – entscheidet die Betriebsart: KVG/VVG mit LED-Starter, EVG (HF bzw. InstantFit), Universal (UN) für beide Vorschaltgeräte oder 230 V Netzbetrieb (AC) nach Umverdrahtung durch eine Elektrofachkraft. Ob im Dauerbetrieb in Büro, Praxis, Schule, Handel, Lager, Werkstatt, Tiefgarage oder Hotelküche oder zu Hause in Keller, Garage, Hobbyraum, Waschküche, Küche und Badezimmer: Hier finden Sie Philips-Markenröhren von rund 800 lm (60 cm) bis 3.900 lm (T5 HO) in warmweiß (3.000 K), neutralweiß / kaltweiß (4.000 K) und tageslichtweiß (6.500 K).

T8 · T5Sockel G13 & G5 · Längen von 549 bis 1.500 mm
800–3.900 lmErsetzt Leuchtstoffröhren von 14 bis 58 W
160°–240°Gerichtetes Licht statt 360°-Rundumstrahlung
830 · 840 · 865Warmweiß, neutral-/kaltweiß (4.000 K) & tageslichtweiß
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So tauschen Sie eine LED-Röhre

Welches Video passt, hängt von Ihrer Leuchte ab: Ist ein Starter verbaut, arbeitet sie meist mit KVG oder VVG, ohne Starter meist mit EVG. Den Umbau auf Netzbetrieb darf nur eine Elektrofachkraft ausführen. Für T5-Röhren gibt es ein eigenes Video.

Leuchte mit Starter (KVG/VVG)

Röhre um 90° drehen und herausnehmen, Starter gegen Dummy-Starter tauschen, LED-Röhre einsetzen. Animation mit Musik, rund 80 Sekunden. Zur Anleitung · Video einzeln ansehen

Leuchte ohne Starter (EVG)

EVG-Typ mit der Liste des Röhrenherstellers abgleichen, dann nur die Röhre tauschen. Animation mit Musik, rund 90 Sekunden. Zur Anleitung · Video einzeln ansehen

Umbau auf Netzbetrieb – nur Elektrofachkraft

Für LED-Röhren, die Netzbetrieb brauchen: Das EVG wird stillgelegt, die Fassungen werden nach dem Schaltbild der Röhre angeschlossen. Diese Arbeit gehört ausschließlich in die Hände einer Elektrofachkraft. Animation mit Musik, rund 105 Sekunden. Zur Anleitung · Video einzeln ansehen

T5-Röhre wechseln

Je nach Fassung um 90° drehen oder gerade ziehen, gleiche Länge und Wattzahl wählen, LED-Wege für EVG oder Netzbetrieb. Animation mit Musik, rund 105 Sekunden. Zum Ratgeber · Video einzeln ansehen

  • Zwei Röhrenfamilien, zwei Sockel: T8-LED-Röhren (26 mm Durchmesser, Sockel G13 mit 13 mm Stiftabstand) ersetzen TL-D-Leuchtstoffröhren in 590, 895, 1.200 und 1.500 mm; T5-LED-Röhren (16 mm, Sockel G5 mit 5 mm Stiftabstand) ersetzen TL5-Röhren in 549, 849, 1.149 und 1.449 mm. Die Länge der neuen Röhre muss exakt zur alten passen.
  • Betriebsart vor Länge: Die Kürzel im Artikelnamen verraten das passende Vorschaltgerät – KVG/VVG (mit LED-Starter statt Glimmstarter), EVG bzw. HF/InstantFit (nur die Röhre tauschen, Kompatibilitätsliste beachten), UN (Universal, laut Artikelangabe an EVG und KVG/VVG) oder AC / 230 V (Netzbetrieb, Vorschaltgerät wird von der Elektrofachkraft stillgelegt).
  • Serien richtig lesen: CorePro LEDtube ist die wirtschaftliche Standardreihe, MASTER LEDtube die Profireihe für lange Brennzeiten, MASTER LEDtube Value (VLE) mit Glasrohr der preisstarke Mittelweg. HO steht für hohen Lichtstrom, HE bei T5 für den Ersatz der sparsamen TL5-HE-Röhren.
  • Doppelwatt im Namen lesen: „20-58W“ heißt 20 W LED anstelle einer 58-W-Leuchtstoffröhre, „16.5-28W“ 16,5 W statt 28 W. Das sind rund 40 bis 65 % weniger Lampenleistung, sofort volles Licht ohne Aufwärmphase – auch in unbeheizten Räumen – und kein Quecksilber in der Röhre.
  • Lichtfarbe nach Einsatz: Warmweiß (3.000 K, Code 830) für Gastraum, Hotelflur, Wohnzimmer und Esszimmer, neutralweiß bzw. kaltweiß (4.000 K, Code 840 – beides dieselbe Lichtfarbe) für Büro, Praxis, Küche, Badezimmer, Hausflur und Keller, tageslichtweiß (6.500 K, Code 865) für Werkstatt, Lager, Garage und Hobbyraum.
  • Profi-Qualität vom Lager bis in den Keller: Gebaut für den Dauerbetrieb in Büro, Industrie, Logistik, Handel, Schule und Tiefgarage – mit einheitlichem Lichtbild, wenn ganze Etagen mit demselben Typ bestückt werden – und genauso ideal für die Röhrenleuchte in Garage, Hobbyraum und Waschküche oder die T5-Unterbauleuchte in der Küche zu Hause.

1. Röhre ausmessen: T8 (G13) oder T5 (G5)?

Nehmen Sie die alte Röhre heraus und prüfen Sie Durchmesser und Stifte: Rund 26 mm Durchmesser und kräftige Stifte mit 13 mm Abstand bedeuten T8 mit Sockel G13 in den Nennlängen 590, 895, 1.200 oder 1.500 mm. Rund 16 mm Durchmesser und feine Stifte mit 5 mm Abstand bedeuten T5 mit Sockel G5 in 549, 849, 1.149 oder 1.449 mm. Der Aufdruck am Röhrenende – etwa TL-D 58W/840 oder TL5 HE 28W/830 – nennt zusätzlich Wattklasse und Lichtfarbe, bei T5 auch, ob es eine HE- oder HO-Röhre war.

Ratgeber: Röhrentypen & Längen

2. Vorschaltgerät erkennen: KVG, VVG oder EVG?

Sitzt ein kleiner runder Glimmstarter in der Leuchte, arbeitet sie fast immer mit KVG oder VVG: Dann wählen Sie eine Philips-Röhre mit KVG/VVG- oder UN-Freigabe und ersetzen den Glimmstarter durch den LED-Starter. Ohne Starter läuft eine T8-Leuchte meist am EVG, T5-Leuchten arbeiten grundsätzlich mit EVG. Lesen Sie Hersteller und Typ vom Typenschild des EVG ab und gleichen Sie ihn mit der Philips-Kompatibilitätsliste der gewünschten HF- bzw. InstantFit-Röhre ab – erst dann ist der Tausch sicher.

Ratgeber: Vorschaltgerät erkennen

3. Röhrentausch oder Netzbetrieb entscheiden

Der schnellste Weg ist der reine Röhrentausch am vorhandenen Vorschaltgerät. Die effizienteste Lösung sind AC- bzw. 230-V-Typen wie die MASTER LEDtube T5 HE AC oder T5 HO 230V: Sie laufen ohne Vorschaltgerät direkt am Netz, sparen dessen Verluste und das Ausfallrisiko gealterter EVGs. Dafür muss eine Elektrofachkraft das Vorschaltgerät stilllegen, die Fassungen nach dem Schaltbild der Röhre anschließen und die umgebaute Leuchte kennzeichnen – ein Eingriff, der sich vor allem bei vielen Leuchten mit langen Brennzeiten rechnet.

Anleitung: Umbau & Röhrentausch

4. Helligkeit und Lichtfarbe passend zum Raum

LED-Röhren strahlen mit 160° bis 240° gerichtet nach unten, während die Leuchtstoffröhre rundum leuchtet und einen Teil ihres Lichts im Leuchtengehäuse verliert. Deshalb kann am Arbeitsplatz ähnlich viel Licht ankommen, obwohl der Lumenwert der LED niedriger ist – abhängig von der Leuchte. Wo Normwerte gelten, etwa in Büro, Praxis oder Werkstatt, wählen Sie HO-Typen und messen die Beleuchtungsstärke nach dem Umbau mit einem Luxmeter. Warmweiß 830 passt in Wohn- und Gasträume, neutralweiß bzw. kaltweiß 840 in Büro, Küche, Bad und Keller, tageslichtweiß 865 in Werkstatt und Garage.

Ratgeber: Lichtfarbe & Kelvin

CorePro, MASTER, Value, HO, HE, HF, UN und AC: Philips-Röhrennamen entschlüsselt

Philips packt die wichtigsten Eigenschaften einer LED-Röhre direkt in den Artikelnamen. Die Doppelwattangabe wie „15,5-36W“ nennt LED-Leistung und ersetzte Leuchtstoffröhre, der Code hinter dem Schrägstrich – 830, 840 oder 865 – Farbwiedergabe und Lichtfarbe.

Philips-Röhrennamen entschlüsselt
KürzelBedeutungPraxis
CoreProCorePro LEDtube – die wirtschaftliche Standardreihe für den schnellen 1:1-Tauschz. B. CorePro LEDtube T8 mit 240° Abstrahlwinkel in 590, 1.200 und 1.500 mm oder die universelle CorePro LEDtube UN
MSTMASTER LEDtube – im Namen oft als „MST“ abgekürzt – die ProfireiheObjekte mit langen Brennzeiten
VLEMASTER LEDtube Value (VLE)Glasrohr, das sich optisch und haptisch wie die gewohnte Leuchtstoffröhre verhält, mit hohem Lichtstrom zu einem attraktiven Preis
HOHO (High Output) – besonders hoher Lichtstrombei T5 zugleich Ersatz der hellen TL5-HO-Röhren mit 49 oder 54 W
HEHE (High Efficiency)Ersatz für die sparsamen TL5-HE-Röhren mit 14, 21, 28 und 35 W
HFHF – Betrieb am elektronischen Vorschaltgerätbei Philips unter dem Namen InstantFit
UNUN – universelle Typenlaufen laut Artikelangabe sowohl am EVG als auch am KVG/VVG
ACAC bzw. 230 Vdirekter Netzbetrieb ohne Vorschaltgerät

Lichtstrom, Lebensdauer und Freigaben des einzelnen Typs stehen verbindlich im Datenblatt.

T8-LED-Röhren mit Sockel G13: KVG/VVG, EVG oder Universal

Die meisten Röhrenleuchten in Büros, Fluren, Lagern, Tiefgaragen und Kellern sind T8-Leuchten für TL-D-Röhren mit Sockel G13. Philips-LED-Röhren gibt es dafür in den Nennlängen 590 mm (60 cm, Ersatz für 18 W), 895 mm (90 cm, Ersatz für 30 W), 1.200 mm (120 cm, Ersatz für 36 W) und 1.500 mm (150 cm, Ersatz für 58 W).

KVG/VVG

Leuchte mit Glimmstarter

Arbeitet die Leuchte mit konventionellem oder verlustarmem Vorschaltgerät (KVG/VVG) – erkennbar am Glimmstarter –, wählen Sie eine Röhre mit KVG/VVG-Freigabe wie die CorePro LEDtube T8 oder die MASTER LEDtube Value und tauschen den Glimmstarter gegen den für den Röhrentyp vorgesehenen LED-Starter; ob er beiliegt, steht im Lieferumfang des Artikels.

→ Das Vorschaltgerät bleibt in der Leuchte und verursacht weiterhin seine eigene Verlustleistung von einigen Watt.

Universal

Gemischte Bestände

Die CorePro LEDtube UN ist die flexible Wahl: Sie ist laut Artikelangabe sowohl für EVG als auch für KVG/VVG freigegeben.

→ Hausverwaltungen, Facility-Management-Teams und Elektrobetriebe bevorraten einen einzigen Typ für unterschiedliche Leuchten.

Am EVG gilt: Nicht jedes elektronische Vorschaltgerät harmoniert mit jeder LED-Röhre – maßgeblich ist die Philips-Kompatibilitätsliste für den konkreten Röhrentyp. Bei Tandemschaltungen, in denen zwei 60-cm-Röhren an einem gemeinsamen KVG hängen, und bei Leuchten mit Notlichtfunktion setzen Sie eine LED-Röhre nur ein, wenn das Datenblatt diese Betriebsart ausdrücklich freigibt.

T5-LED-Röhren mit Sockel G5: InstantFit am EVG oder 230 V Netzbetrieb

T5-Leuchtstoffröhren arbeiten grundsätzlich an einem elektronischen Vorschaltgerät – in Rasterleuchten, Lichtbändern, Lichtvouten, Spiegelschränken und Unterbauleuchten. Philips bietet für den Umstieg zwei Wege. Die MASTER LEDtube HF mit InstantFit wird einfach gegen die alte TL5-Röhre getauscht; das EVG bleibt, die Leuchte muss nicht geöffnet werden. Ausführungen mit dem Zusatz „dimmbar“ lassen sich an einem dimmbaren, in der Kompatibilitätsliste freigegebenen EVG mitdimmen.

Der zweite Weg sind die AC- bzw. 230-V-Typen wie die MASTER LEDtube T5 HE AC oder die T5 HO 230V: Sie kommen laut Datenblatt ohne Vorschaltgerät aus, das EVG wird von einer Elektrofachkraft stillgelegt und die Fassungen werden nach dem Schaltbild der Röhre angeschlossen. Das spart die EVG-Verluste und das Ausfallrisiko gealterter Geräte, ist aber ein fester Eingriff in die Leuchte. Die vier T5-Längen ordnen sich so zu:

Spiegelschrank & Unterbau

HE 14 W / HO 24 W

549 mm: Ersatz für TL5 HE 14 W bzw. HO 24 W – typisch für Spiegelschränke, Unterbauleuchten und kleine Vouten.

Möbel & Regal

HE 21 W / HO 39 W

849 mm: Ersatz für TL5 HE 21 W bzw. HO 39 W – häufig in Möbel- und Regalbeleuchtung.

Büro & Lichtband

HE 28 W / HO 54 W

1.149 mm: Ersatz für TL5 HE 28 W bzw. HO 54 W – die Standardlänge in Büro-Rasterleuchten und Lichtbändern.

Halle & Flur

HE 35 W / HO 49 W

1.449 mm: Ersatz für TL5 HE 35 W bzw. HO 49 W – für Hallen, Flure und lange Lichtbänder.

Achten Sie neben der Länge darauf, ob in der Leuchte eine HE- oder eine HO-Röhre saß: Das EVG ist auf eine Wattklasse ausgelegt, und eine HE-Ersatzröhre bringt an einem HO-Platz nicht die gewohnte Helligkeit.

Energie, Wartung und Amortisation: Rechenbeispiel für Gewerbe und Zuhause

Bei vielen Brennstellen und langen Betriebszeiten rechnet sich der Umstieg besonders schnell.

Rechenbeispiel Lager mit 100 Leuchten: Jede 58-W-Leuchtstoffröhre in 1.500 mm wird durch eine CorePro LEDtube mit 20 W ersetzt, das spart 38 W Lampenleistung je Röhre. Bei 4.000 Betriebsstunden im Jahr sind das 152 kWh je Röhre, bei angenommenen 0,25 € pro kWh rund 38 € je Röhre und Jahr – zusammen etwa 3.800 € jährlich.

Hinzu kommen geringere Wartungskosten: Glimmstarter fallen weg, LED-Röhren halten laut Datenblatt deutlich länger als TL-D-Röhren und flackern am Lebensende nicht, sodass seltener Hubsteiger oder Leitern für den Röhrentausch anrücken müssen. Wer zusätzlich auf Netzbetrieb umrüsten lässt, spart auch die Verlustleistung des Vorschaltgeräts.

Im privaten Keller mit einer einzigen 36-W-Röhre und wenigen Hundert Brennstunden im Jahr ist die Stromersparnis in Euro dagegen überschaubar. Dort überzeugen andere Vorteile: Die LED-Röhre ist beim Einschalten sofort voll hell, auch in der kalten Garage oder im unbeheizten Hobbyraum, in dem Leuchtstoffröhren träge zünden und spürbar dunkler bleiben. Sie surrt nicht und enthält kein Quecksilber. Ausgediente Leuchtstoffröhren gehören wegen des Quecksilbers in die Sammelstelle für Altlampen, nicht in den Hausmüll – Details im Ratgeber Leuchtmittel richtig entsorgen.

Lichtfarben 830, 840 und 865: das passende Weiß für Gewerbe und Wohnräume

Der dreistellige Code im Artikelnamen verrät zwei Werte: Die erste Ziffer steht für die Farbwiedergabe – 8 bedeutet Ra 80 bis 89 und damit gute Farbwiedergabe für Arbeits- und Wohnräume –, die beiden letzten Ziffern mal 100 ergeben die Farbtemperatur in Kelvin:

3.000 K · Warmweiß4.000 K · Neutralweiß / Kaltweiß6.500 K · Tageslichtweiß

Warmweiß

8303.000 K

Warmweiß, 3.000 K (Code 830): angenehm wohnliches Licht für Gastraum, Hotelflur, Empfang und Pausenraum – und zu Hause für Wohnzimmer, Esszimmer, Schlafzimmer oder die indirekte T5-Lichtvoute an der Decke.

Neutralweiß / kaltweiß

8404.000 K

Neutralweiß / kaltweiß, 4.000 K (Code 840): Beide Begriffe – im Englischen Cool White – bezeichnen exakt dieselbe Farbtemperatur von 4.000 Kelvin; in den Philips-Artikelnamen tauchen deshalb beide Bezeichnungen auf. Das klare, sachliche Weiß ist der Standard für Büro, Praxis, Schule, Verkaufsraum und Lager und passt zu Hause in Küche, Badezimmer, Homeoffice, Hausflur und Keller.

Tageslichtweiß

8656.500 K

Tageslichtweiß, 6.500 K (Code 865): kühles, sehr helles Licht für Werkstatt, Prüfplatz, Produktion und Lager – und privat für Garage, Hobbyraum und Hobbywerkstatt. Nicht zu verwechseln mit kaltweiß (4.000 K).

In Objekten lohnt es sich, die Lichtfarbe pro Etage oder Raumgruppe einheitlich festzulegen und dieselbe Serie nachzubestellen: Gemischte Lichtfarben in einem Lichtband wirken unruhig und fallen Kunden wie Mitarbeitenden sofort auf.

Profi-Röhren im Objekt – und im eigenen Keller, Hobbyraum oder in der Küche

Philips LED-Röhren sind das Arbeitspferd der Bestandssanierung.

Objekt & Gewerbe

In Büros, Verwaltungen, Arztpraxen und Schulen ersetzen sie die Röhren in Rasterleuchten und Lichtbändern, im Einzelhandel und Supermarkt leuchten sie Regalgänge aus, in Lager, Logistik und Produktion laufen sie oft im Mehrschichtbetrieb, und in Tiefgaragen, Treppenhäusern und Kellergängen von Hausverwaltungen sorgen sie für sicheres Licht bei minimalem Wartungsaufwand.

Hotel & Gastro

Auch in Hotellerie und Gastronomie – von der Großküche über Lager- und Kühlräume bis zum Personalflur – sind sie Standard.

Zuhause

Dieselbe Profi-Qualität zahlt sich zu Hause aus: in der Röhrenleuchte in Keller, Garage, Hobbyraum und Waschküche, als T5-Unterbauleuchte in der Küche über der Arbeitsplatte, im Spiegelschrank im Badezimmer am Schminkspiegel oder als warmweiße Lichtvoute im Wohnzimmer.

Zwei Profi-Hinweise: Die Schutzart gegen Staub und Feuchtigkeit kommt immer von der Leuchte, nicht von der Röhre – in Tiefgarage, Waschküche oder Außenbereich gehört die LED-Röhre deshalb in eine passende Feuchtraum-Wannenleuchte. Und in Bereichen mit Splitterschutzvorgaben, etwa in der Lebensmittelverarbeitung, gehören Glasröhren nur in geschlossene Leuchten mit Abdeckung.

Der Tausch am vorhandenen Vorschaltgerät gelingt mit der passenden Röhre in wenigen Minuten; Umbauten auf Netzbetrieb bleiben Sache einer Elektrofachkraft.

Sicher umrüsten: Kompatibilität, Ersatzteile und EU-Ausstieg der Leuchtstoffröhre

Seit August 2023 dürfen die meisten T5- und T8-Leuchtstoffröhren in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden, weil die Quecksilber-Ausnahmen der RoHS-Richtlinie ausgelaufen sind. Vorhandene Röhren dürfen weiterlaufen – wer aber viele Leuchten betreibt, plant den Umstieg besser gezielt als im Störfall. Für einen reibungslosen Wechsel prüfen Sie drei Punkte in dieser Reihenfolge:

  • Erstens: Sockel und Länge.
  • Zweitens: das Vorschaltgerät samt Kompatibilitätsliste.
  • Drittens: Lichtstrom und Lichtfarbe.

Flackert eine neue Röhre, bleibt dunkel oder zündet verzögert, liegt die Ursache fast immer in einer nicht freigegebenen Kombination aus Röhre und Vorschaltgerät oder in einem vergessenen Glimmstarter – mehr dazu im Ratgeber Warum flackern LED-Lampen?. Passende Betriebsgeräte finden Sie unter Philips Vorschaltgeräte, Starter für Röhrenleuchten unter Starter.

Wer markenübergreifend vergleichen möchte, wechselt zu T8-LED-Röhren, T5-LED-Röhren oder zur Alternative Osram LED-Röhren; wer im Bestand weiterhin die klassische Röhre braucht, wird bei den Philips TL-D T8 Leuchtstoffröhren fündig.

Vergleich: Philips LED-Röhre vs. Leuchtstoffröhre (TL-D / TL5)

Technischer und wirtschaftlicher Direktvergleich für Büro, Lager, Handel und Zuhause; maßgeblich ist das Datenblatt des einzelnen Artikels.
MerkmalPhilips LED-Röhren (CorePro / MASTER LEDtube)Leuchtstoffröhre TL-D (T8) / TL5 (T5)
Sockel & LängenT8: G13 in 590, 895, 1.200, 1.500 mm · T5: G5 in 549, 849, 1.149, 1.449 mmIdentische Sockel und Nennlängen – bei gleicher Länge 1:1 austauschbar
Leistung, Beispiel T8 150 cmca. 20–23 W (CorePro 20-58W, CorePro UN 23-58W); am KVG zzgl. dessen Verluste58 W zzgl. Verluste des Vorschaltgeräts
Leistung, Beispiel T5 1.149 mm16,5 W (MASTER LEDtube HF) bzw. 17 W (MASTER LEDtube T5 HE AC)28 W (TL5 HE)
LichtverteilungGerichtet mit 160° bis 240° auf die NutzflächeRundum 360°, ein Teil des Lichts geht im Leuchtengehäuse verloren
BetriebsgerätKVG/VVG mit LED-Starter, EVG laut Kompatibilitätsliste, UN für beide oder 230 V ohne VorschaltgerätKVG/VVG mit Glimmstarter oder EVG
Einschalten & KälteSofort volle Helligkeit, auch in unbeheizter Garage oder HalleZündverzögerung am KVG, bei Kälte träge und spürbar dunkler
LebensdauerDeutlich länger als TL-D/TL5, Wert je Serie im DatenblattLichtstrom sinkt mit dem Alter, Röhre und Starter regelmäßig tauschen
Quecksilber & EntsorgungQuecksilberfrei, Rückgabe als ElektroaltgerätEnthält Quecksilber; die meisten T5/T8 seit August 2023 nicht mehr neu in Verkehr gebracht
DimmenNur Typen mit Zusatz „dimmbar“ (T5 HF) an freigegebenem dimmbarem EVGAm dimmbaren EVG dimmbar

Häufige Fragen zu Philips LED-Röhren (CorePro & MASTER LEDtube)

Welche Philips LED-Röhre ersetzt meine 120-cm- oder 150-cm-Leuchtstoffröhre?
Für eine 120-cm-Röhre (TL-D 36 W) wählen Sie eine T8-LED-Röhre mit Sockel G13 in 1.200 mm, zum Beispiel die CorePro LEDtube mit 15,5 bis 18 W oder die MASTER LEDtube Value HO mit 14 W und 2.100 lm. Für eine 150-cm-Röhre (TL-D 58 W) passt die 1.500-mm-Ausführung mit 20 bis 23 W, als MASTER LEDtube Value HO mit bis zu 3.100 lm. Entscheidend ist danach das Vorschaltgerät: Mit Glimmstarter in der Leuchte brauchen Sie einen KVG/VVG- oder UN-Typ, ohne Starter in der Regel einen EVG- oder UN-Typ, der in der Philips-Kompatibilitätsliste für Ihr EVG steht.
Brauche ich für eine Philips LED-Röhre einen Starter?
Nur bei T8-Leuchten mit KVG oder VVG. Dort ersetzen Sie den alten Glimmstarter durch den für den Röhrentyp vorgesehenen LED-Starter; ob er beiliegt, steht im Lieferumfang des Artikels. Der Glimmstarter darf auf keinen Fall in der Leuchte bleiben. Leuchten mit EVG haben keinen Starter, und auch T5-Röhren sowie Typen für 230-V-Netzbetrieb kommen ohne Starter aus. Mehr dazu im Ratgeber Starter & Dummy-Starter.
Was bedeuten HF und InstantFit bei Philips T5-LED-Röhren?
HF steht für den Betrieb am elektronischen Vorschaltgerät, InstantFit ist der Philips-Name für dieses Prinzip: Sie ziehen die alte TL5-Röhre heraus, setzen die MASTER LEDtube HF ein – fertig, das EVG bleibt in der Leuchte. Voraussetzung ist, dass Ihr EVG-Typ in der Philips-Kompatibilitätsliste der gewählten Röhre steht. Achten Sie außerdem auf die richtige Klasse: Eine HE-Ersatzröhre gehört an einen HE-Platz, eine HO-Ersatzröhre an einen HO-Platz.
CorePro oder MASTER LEDtube – was ist der Unterschied?
CorePro LEDtube ist die wirtschaftliche Standardreihe für den schnellen 1:1-Tausch, ideal für Keller, Garage, Lager oder Nebenräume mit überschaubaren Brennzeiten. MASTER LEDtube ist die Profireihe für Objekte mit langen Betriebszeiten wie Büro, Handel, Produktion oder Tiefgarage; dazu gehören High-Output-Typen (HO), die T5-InstantFit-Röhren und die MASTER LEDtube Value mit Glasrohr. Welcher Lichtstrom, welche Lebensdauer und welche Freigaben ein einzelner Typ hat, steht verbindlich im Datenblatt.
Was bedeutet UN bei der Philips CorePro LEDtube?
UN steht für Universal. Die CorePro LEDtube UN ist laut Artikelangabe sowohl für den Betrieb am EVG als auch am KVG/VVG freigegeben. Das ist besonders praktisch für Hausverwaltungen, Facility-Management und Elektrobetriebe mit gemischten Leuchtenbeständen, weil ein einziger Typ je Länge für unterschiedliche Vorschaltgeräte bevorratet werden kann. Am KVG/VVG ersetzen Sie den Glimmstarter, am EVG gleichen Sie den EVG-Typ mit der Philips-Kompatibilitätsliste ab.
Kann ich eine Philips LED-Röhre direkt an 230 V betreiben?
Nur Typen, deren Datenblatt den Netzbetrieb ausdrücklich freigibt – ein Hinweis darauf ist der Zusatz AC oder 230V im Artikelnamen, etwa bei der MASTER LEDtube T5 HE AC oder der T5 HO 230V. Nennt ein T8-Typ KVG/VVG und AC zugleich, klärt das Datenblatt, ob und mit welchem Schaltbild Netzbetrieb freigegeben ist. Für den Umbau legt eine Elektrofachkraft das vorhandene Vorschaltgerät still und schließt die Fassungen nach dem Schaltbild der Röhre an; die umgebaute Leuchte wird gekennzeichnet, damit später niemand versehentlich eine Leuchtstoffröhre einsetzt. Röhren, die nur für KVG/VVG oder EVG freigegeben sind, dürfen nicht direkt am Netz betrieben werden.
Warum flackert meine neue LED-Röhre oder bleibt dunkel?
Die häufigsten Ursachen sind eine Röhre, die nicht zum Vorschaltgerät passt (etwa ein KVG-Typ an einem EVG), ein EVG, das nicht in der Kompatibilitätsliste steht, oder ein vergessener Glimmstarter in einer KVG-Leuchte. Auch Tandemschaltungen mit zwei Röhren an einem KVG und Leuchten mit Notlichtfunktion funktionieren nur mit ausdrücklich freigegebenen Typen. Prüfen Sie Typenschild, Starter und Freigabe im Datenblatt; bei Netzbetrieb kontrolliert die Elektrofachkraft die Verdrahtung. Weitere Ursachen im Ratgeber Warum flackern LED-Lampen?.
Sind Philips LED-Röhren dimmbar?
Die meisten Philips LED-Röhren in dieser Kategorie sind nicht dimmbar. Dimmbar sind ausgewählte T5-Typen der MASTER LEDtube HF mit dem Zusatz „dimmbar“ im Artikelnamen – und zwar nur an einem dimmbaren EVG, das in der Philips-Kompatibilitätsliste für diese Röhre freigegeben ist. Eine nicht dimmbare Röhre an einem Dimmer oder dimmbaren EVG kann flackern oder ausfallen. Den Filter „Dimmen“ in der Artikelliste nutzen Sie, um nur dimmbare Typen anzuzeigen.
Neutralweiß oder kaltweiß bei 840 – ist das ein Unterschied?
Nein. Neutralweiß und kaltweiß (englisch Cool White) bezeichnen exakt dieselbe Lichtfarbe von 4.000 Kelvin, Code 840 – deshalb tauchen in den Philips-Artikelnamen beide Begriffe auf. Dieses klare Weiß ist der Standard für Büro, Praxis, Schule, Verkaufsraum und Lager und passt zu Hause in Küche, Badezimmer, Hausflur und Keller. Warmweiß (3.000 K, Code 830) wirkt wohnlicher, etwa in Gastraum, Hotelflur, Wohnzimmer oder Esszimmer. Tageslichtweiß (6.500 K, Code 865) ist noch kühler und eignet sich für Werkstatt, Garage und Hobbyraum.
Lohnt sich eine Philips LED-Röhre auch privat in Keller oder Garage?
Ja, auch wenn die Stromersparnis bei wenigen Brennstunden im Jahr überschaubar bleibt. Der größere Vorteil zu Hause: Die LED-Röhre ist beim Einschalten sofort voll hell, auch in der kalten Garage oder im unbeheizten Keller, in dem Leuchtstoffröhren träge zünden und dunkler bleiben. Sie surrt nicht, flackert nicht und enthält kein Quecksilber. In Feuchträumen wie Garage oder Waschküche gehört sie in eine passende Feuchtraum-Wannenleuchte, denn die Schutzart kommt von der Leuchte, nicht von der Röhre. In Gewerbe und Objekt mit vielen Brennstellen und langen Betriebszeiten rechnet sich der Umstieg dagegen oft schon nach kurzer Zeit.