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Lumen vs. Lux: Unterschied & Umrechnung

Lumen ist die Sendegröße, Lux die Empfangsgröße. Mit Merkformel, Rechner und Lux-Richtwerten für Innenräume planen Sie Ihre Beleuchtung richtig.

Geprüft von der Leuchtmittelmarkt Fachredaktion Aktualisiert am 20. Oktober 2026 Lesezeit ca. 18 Minuten

Kurz beantwortet

Lumen (lm) misst das gesamte Licht, das eine Lampe in alle Richtungen abgibt (Sendegröße). Lux (lx) misst, wie viel davon tatsächlich auf einer Fläche ankommt (Empfangsgröße). Die vereinfachte Umrechnung: Lumen = Lux × Fläche in m² — eine 1.000-Lumen-Lampe, die einen Quadratmeter aus einem Meter Abstand beleuchtet, erzeugt dort 1.000 Lux.

Die Helligkeit von LED-Lampen einzuschätzen, ist nicht ganz einfach. Während die Leistung herkömmlicher Leuchtmittel in der Regel in Watt angegeben wurde, sind im Zusammenhang mit der neuen Technik gleich mehrere Begriffe von Bedeutung. Hierzu zählen Beleuchtungsstärke, Lichtstärke und Lichtstrom sowie die zugehörigen physikalischen Einheiten Lux, Candela und Lumen. Sie beschreiben — grob gesagt — wie viel Licht eine Lichtquelle in alle Richtungen hin abstrahlt und wie viel Licht tatsächlich auf eine Fläche fällt. Für eine solide Beleuchtungsplanung sind sie unerlässlich.

Lumen

lm · Lichtstrom

Sendegröße: das gesamte Licht, das die Lampe in alle Richtungen abgibt. Der Kaufwert für Helligkeit.

Lux

lx · Beleuchtungsstärke

Empfangsgröße: wie viel Licht real auf der Fläche ankommt — je Situation zu berechnen.

Candela

cd · Lichtstärke

Licht je Raumwinkel — der Wert für gerichtete Strahler und Reflektorlampen.

Lumen pro Watt

lm/W · Lichtausbeute

Effizienz des Leuchtmittels — ausführlich im Ratgeber LED-Helligkeit.

Der Unterschied zwischen Lumen und Lux

Die Einheit Lumen (lm) ist eine Sendegröße, die Auskunft über die Helligkeit eines Leuchtmittels gibt. Sie bezieht sich auf den ausgehenden Lichtstrom in seiner Gesamtheit und stellt somit eine Zusammenfassung des in sämtliche Richtungen ausstrahlenden Lichts dar. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei der Einheit Lux (lx) um eine Empfangsgröße. Sie liefert Informationen darüber, wie viel Licht auf einer angestrahlten Fläche tatsächlich ankommt. Dabei spielt die Entfernung der Lichtfläche zum Objekt eine wichtige Rolle. Grundsätzlich gilt:

Verteilt eine 1.000-Lumen-Lampe ihr Licht mit einem Abstand von einem Meter auf eine Fläche von einem Quadratmeter, beleuchtet sie diese mit 1.000 Lux.

Merkhilfe: Lumen kommt aus der Lampe. Lux kommt auf dem Tisch, Boden oder der Wand an. Wie viel davon ankommt, entscheiden Abstand und Abstrahlwinkel — derselbe Lumen-Wert kann deshalb als enger Spot sehr hell oder breit verteilt eher sanft wirken.

Wozu werden die Werte Lumen und Lux benötigt?

Wenn es um die Beleuchtung geht, spielt die Wattzahl eine immer geringere Rolle. Zwar fällt es vielen Menschen leichter, sich die Helligkeit eines Leuchtmittels mit einem Blick auf diese Angabe vorzustellen. Doch im Zuge der effizienteren Technik kommen moderne Lichtquellen mit deutlich weniger Watt aus und leuchten bei gleichem Energieverbrauch wesentlich heller als herkömmliche Glühbirnen — wie das funktioniert, erklärt unser Ratgeber zur richtigen Helligkeit von LED-Lampen. Wer auf LED umsteigen möchte, sollte sich daher mit den Werten Lux und Lumen befassen. Diese sind nicht nur im Hinblick auf das heimische Wohnzimmer wichtiger Bestandteil der Beleuchtungsplanung, sondern stellen darüber hinaus auch die Grundlage einer Umsetzung der Vorgaben für die Arbeitsplatzbeleuchtung mit LED-Röhren, Einbauleuchten oder sonstigen Leuchtmitteln dar.

Was ist Lux?

Die Einheit Lux beschreibt die Beleuchtungsstärke von Lichtquellen: Sie ist unabhängig von der theoretischen Helligkeit des Leuchtmittels und gibt an, wie viel Licht in der Realität auf einer bestimmten Fläche ankommt. Ihre Bezeichnung leitet sich ab von dem lateinischen Wort „lux" für Licht. Da es sich bei der Einheit Lux um eine Empfangsgröße handelt, auf die verschiedene Faktoren einwirken, muss der entsprechende Wert für jede Situation berechnet werden.

Die Beleuchtungsstärke ist eine wichtige Größe im Rahmen der Lichtplanung. Richtet sich die Beleuchtung im privaten Bereich vorwiegend nach den persönlichen Bedürfnissen des jeweiligen Anwenders, muss die Beleuchtung von Arbeitsstätten den Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung genügen; Mindestwerte nennt die Technische Regel ASR A3.4. Durch die Beleuchtungsstärke lässt sich feststellen, welche Lichtleistung in einem Raum zu installieren ist — und zwar unabhängig davon, ob das Licht durch ein oder mehrere Leuchtmittel erzeugt werden soll.

Was ist Lumen?

Die ebenfalls aus dem Lateinischen abgeleitete Einheit Lumen (lm) misst den Lichtstrom. Sie berücksichtigt, wie viel Licht eine Lampe in alle Richtungen ausstrahlt und gibt so Aufschluss über die Helligkeit des jeweiligen Leuchtmittels. Dabei gilt: Je höher der Lumen-Wert ist, desto stärker leuchtet die Lampe. Wird ein Bezug zur Leistung in Watt hergestellt, lässt sich auch die Effizienz des Leuchtmittels bestimmen. Die als Lichtausbeute bezeichnete Messgröße lm/W gibt an, welchen Lumen-Wert eine Leuchte bei einem Verbrauch von einem Watt Energie erreicht. In großflächigen Innenbereichen sind Lichtströme zwischen 1.000 und 3.000 Lumen üblich. Welche Leistung tatsächlich benötigt wird, hängt vor allem von der Höhe der Beleuchtung und der erforderlichen Reichweite des Leuchtmittels ab. Wie viel Lumen eine alte Glühbirne ersetzt, zeigt die Orientierungstabelle im Ratgeber Umrechnung Watt in Lumen.

Lux↔Lumen-Rechner

Wählen Sie aus, was Sie schon wissen — der Rechner übernimmt den Rest.

Was möchten Sie berechnen?

Vereinfachte Durchschnittsrechnung (Beleuchtungsstärke = Lichtstrom ÷ Fläche) für die erste Orientierung. Reale Beleuchtung hängt zusätzlich von Abstrahlwinkel, Montagehöhe, Reflexion und der Verteilung der Leuchten im Raum ab.

Exkurs: Lichtstärke versus Lichtleistung

Häufig ist von der Lichtleistung eines Leuchtmittels die Rede. Dieser Begriff meint nicht etwa die elektrische Leistungsaufnahme, sondern ebenfalls den in Lumen gemessenen Lichtstrom. Er ist eine weitere — vor allem umgangssprachlich benutzte — Beschreibung für die Helligkeit. Das gilt auch für die in Candela (cd) gemessene Lichtstärke. Im Gegensatz zur Einheit Lumen, die sich lediglich auf das gesamte von einer Leuchtquelle abgestrahlte Licht bezieht, berücksichtigt die Lichtstärke auch den Raumwinkel. Sie gibt also den in eine bestimmte Richtung gestrahlten Lichtstrom an. Aus diesem Grund ist der Candela-Wert vor allem bei gerichteten LED-Strahlern und Reflektorlampen zu finden — passend dazu: Den passenden Abstrahlwinkel wählen.

Abstrahlwinkel und Lichtkegel: Warum gleiche Lumen unterschiedlich hell wirken

Der Abstrahlwinkel verändert nicht die Gesamt-Lumen eines Leuchtmittels — Lumen ist immer der gesamte Lichtstrom. Der Abstrahlwinkel bestimmt aber, auf welche Fläche sich dieser Lichtstrom verteilt: Je enger der Winkel und je kürzer der Abstand, desto kleiner der Lichtkegel und desto höher die Beleuchtungsstärke in Lux auf der Zielfläche. Je breiter der Winkel oder je größer der Abstand, desto größer die beleuchtete Fläche — und desto niedriger die durchschnittliche Lux-Zahl. Deshalb wirkt ein 10°-Spot mit denselben Lumen deutlich „heller" als eine rundstrahlende Lampe.

Lichtkegel-Rechner: Durchmesser, Fläche und Lux

Stellen Sie Lumen, Abstand und Abstrahlwinkel ein — Kegelgröße und Lux-Orientierung ändern sich live.

Lichtkegel-Durchmesser≈ 2,3 m
Beleuchtete Fläche≈ 4,2 m²
Grobe Beleuchtungsstärke≈ 192 lx

Mehr Lumen = mehr Licht im gleichen Kegel. Engerer Winkel oder kürzerer Abstand = kleinere, hellere Fläche. Breiterer Winkel oder größerer Abstand = größere, schwächer beleuchtete Fläche.

Vereinfachte Kegel-Näherung: Durchmesser ≈ 2 × Abstand × tan(Winkel ÷ 2); Fläche ≈ π × (Durchmesser ÷ 2)²; Lux ≈ Lumen ÷ Fläche. Die Leuchtenhöhe in der Grafik folgt allein dem Abstands-Regler; wird der Kegel breiter als der Kasten, läuft er sichtbar über den Bildrand hinaus — die ⌀-Angabe im Bild zeigt die echte Breite in Metern. Der angegebene Abstrahlwinkel eines Spots beschreibt üblicherweise den Bereich bis zur halben maximalen Lichtstärke — reale Werte hängen von Reflektor, Optik, Lichtverteilung, Raumreflexion, Montagehöhe und Leuchte ab. Die Rechnung ist eine grobe Orientierung, kein Ersatz für eine Lichtplanung.

So einfach ist das Prinzip: Stellen Sie sich eine Taschenlampe vor. Ist der Lichtkegel eng, landet das Licht auf einer kleinen Fläche — dort ist es heller. Ist der Lichtkegel breit, verteilt sich dieselbe Lichtmenge auf mehr Fläche — dort ist es weniger hell. Mehr Lumen bedeutet: Es kommt insgesamt mehr Licht aus der Lampe. Der Abstrahlwinkel ändert die Lichtmenge also nicht — nur ihre Verteilung.

GU10, MR16 & Co.: Hier zählt der Abstrahlwinkel besonders

Besonders anschaulich ist der Lichtkegel bei gerichteten Spots: GU10-LED-Spots, MR16-/GU5.3-Spots und Reflektorlampen werden gezielt nach Abstrahlwinkel ausgewählt — enge Winkel für Akzente, breite für flächiges Licht. Wie Sie den passenden Winkel finden, zeigt der Ratgeber Den passenden Abstrahlwinkel wählen.

Bei LED-Röhren und anderen länglichen Lichtquellen ist der Abstrahlwinkel ebenfalls eine wichtige Angabe — die Lichtverteilung ist hier aber kein runder Kegel, sondern langgestreckt. Der Rechner oben lässt sich darauf nicht 1:1 übertragen; für Hallen- und Arbeitsplatzbeleuchtung mit Röhren zählt die Planung über die Lux-Richtwerte und im Zweifel eine professionelle Lichtberechnung.

Richtwerte für die Beleuchtung in Innenräumen

Im privaten Bereich spielt die Helligkeit eine eher untergeordnete Rolle. Grundsätzlich sind mit etwa 100 Lux für Flure und Treppenhäuser und rund 200 Lux für Bad und WC zu rechnen. Die Beleuchtungsstärke in Aufenthaltsräumen wie Schlaf- oder Wohnzimmer variiert je nach Nutzung — entscheidend ist vor allem der persönliche Geschmack.

Für Arbeitsplätze im gewerblichen Rahmen hingegen ist die Beleuchtung von großer Bedeutung. Kommt hier nicht genügend Licht an, ermüden die Augen schneller. Die Konzentration lässt nach und Fehler häufen sich. Daher stellt die Arbeitsstättenverordnung Anforderungen an die Beleuchtung; die Technische Regel ASR A3.4 konkretisiert sie mit Mindestwerten der Beleuchtungsstärke. Planungswerte nennen außerdem die DIN 5035 und die sie teilweise ablösende europäische Norm DIN EN 12464. Um den benötigten Lichtstrom zu berechnen, liefern die folgenden Lux-Tabellen erste Anhaltspunkte.

Gewerbliche Räume — Richtwerte (Stand 2020). Maßgeblich ist DIN EN 12464-1.
Art des Raumes Richtwert (Lux)
🏭 Lagerräume 50 – 200 lx
🍽️ Kantinen 200 lx
⚙️ Maschinenräume 100 lx
🔬 Laboratorien 300 lx
💻 Büroräume 500 lx
🛒 Verkaufsräume im Groß- und Einzelhandel 300 lx
Private Räume — Orientierungswerte (Stand 2020); für Wohnräume gibt es keine Norm, der persönliche Geschmack entscheidet.
Private Räume Richtwert (Lux)
🍳 Küche 500 lx
🔪 Küche, Arbeitsfläche 500 – 650 lx
🛏️ Schlafzimmer 50 – 300 lx
🛁 Badezimmer 200 lx
🛋️ Wohnzimmer 100 – 200 lx
🍽️ Essbereich 30 – 40 lx

Grundsatz: Je mehr Konzentration und Präzision eine Arbeit fordert, desto heller sollte der entsprechende Arbeitsplatz beleuchtet sein. Mit dem Lux↔Lumen-Rechner oben übersetzen Sie den Richtwert direkt in den benötigten Gesamtlichtstrom.

Worauf beim Kauf achten?

  • Lumen für die Lampenwahl, Lux für die Raumplanung. Beim Produktvergleich zählt der Lichtstrom in Lumen — die Lux-Richtwerte oben sagen, wie viel davon Ihr Raum braucht.
  • Richtwert in Lumen übersetzen. Lux-Ziel × Raumfläche = benötigter Gesamtlichtstrom, verteilt auf eine oder mehrere Lichtquellen.
  • Candela bei Strahlern beachten. Für gerichtetes Licht (Spots, Reflektorlampen) ist die Lichtstärke samt Abstrahlwinkel aussagekräftiger als Lumen allein.
  • Arbeitsplätze normgerecht planen. Im gewerblichen Bereich gelten verbindliche Mindestanforderungen (DIN EN 12464) — z. B. mit LED-Panels oder LED-Röhren umsetzbar.
  • Watt nur noch als Verbrauchswert lesen. Welche Lumen-Zahl eine alte Wattangabe ersetzt, zeigt der Ratgeber Umrechnung Watt in Lumen.

Fazit

Lumen und Lux sind zwei physikalische Maßeinheiten, die den von einer Lampe ausgehenden Lichtstrom in seiner Gesamtheit und das tatsächlich auf einer Fläche auftreffende Licht angeben. Für die Beleuchtung mit künstlichen Leuchtmitteln sind diese Werte unerlässlich: Nur auf ihrer Basis lässt sich eine optimale Lichtplanung überhaupt realisieren. Besonders wichtig ist die Berücksichtigung von Lumen und Lux bei der Gestaltung von gewerblichen Arbeitsplätzen, für die die ASR A3.4 Mindestwerte vorgibt. In privaten Räumen lässt sich mit ihrer Hilfe ganz gezielt eine behagliche Atmosphäre schaffen.

Lux or Lumens? Lumen in Lux umrechnen bei Trilux, Nordlux, Casalux LED und Starlux

Im Englischen lautet die häufige Suchfrage „lux and lumen“ beziehungsweise „lux or lumens“ – gemeint ist dasselbe Problem: Lumen (lm) beschreibt den gesamten Lichtstrom einer Lampe, Lux (lx) die Beleuchtungsstärke, die davon auf einer Fläche ankommt. Die Grundformel lautet: Lux = Lumen ÷ Fläche in m². Die Marke spielt dabei keine Rolle – entscheidend ist, welchen Lumenwert Sie im Datenblatt oder auf der Packung finden.

Trilux im Gewerbe

Büro- & Industrieleuchten · Nutzlichtstrom

Bei Büro- und Industrieleuchten von Trilux finden Sie im Datenblatt Lichtstrom (lm) und Leuchtenwirkungsgrad. Rechnen Sie immer mit dem Nutzlichtstrom der Leuchte, nicht mit dem Lichtstrom der nackten Lampe.

Nordlux Lampen im Wohnbereich

E27 · GU10 · 2.700 K warmweiß

Dekorative Nordlux Lampen sind meist für Leuchtmittel mit Fassung (E27, GU10) ausgelegt; die einzelne Nordlux Lampe liefert nur so viel Licht wie das eingesetzte Leuchtmittel. Wer Lampen Nordlux für Wohn- oder Esszimmer plant, wählt 2.700 K warmweiß mit ausreichend Lumen.

Casalux LED und Casalux Online-Shop

Lumen statt Watt vergleichen

Vergleichen Sie Casalux LED im Casalux Online-Shop oder im Fachhandel nach der Lumenangabe auf der Packung, nicht nach der Wattzahl.

Starlux, Emil Lux und Emil Lux GmbH

Herstellerunabhängig vergleichbar

Auch bei Angeboten von Starlux, Emil Lux oder der Emil Lux GmbH gilt: Der Lumenwert ist herstellerunabhängig vergleichbar, die Marke ändert nichts an der Physik. Die genannten Namen dienen nur als Beispiele typischer Suchanfragen.

So setzen Sie die Grundformel Schritt für Schritt in reale Lumenwerte für Ihre Räume um:

  • Grundformel verstehen: 1.000 Lumen auf 1 m² ergeben 1.000 lx, verteilt auf 10 m² nur noch 100 lx. Verluste durch Leuchtengehäuse, Raumreflexion und Alterung (Wartungsfaktor) kommen hinzu.
  • Rechenbeispiel Büro und Homeoffice: 20 m² × 500 lx = 10.000 lm Nutzlicht. Bei einem Raumwirkungsgrad von 0,6 benötigen Sie rund 16.700 lm Installationslicht, etwa fünf Panels mit je 3.400 lm.
  • Rechenbeispiel Wohnzimmer: 20 m² × 150 lx = 3.000 lm Nutzlicht, installiert rund 5.000 lm. In Küche, Arbeitszimmer und Hobbyraum sind 4.000 K als neutralweiß bzw. kaltweiß ideal.

Lumen Lux Umrechnung in der Praxis: Unterschied Lux Lumen, Formel & Richtwerte für Büro und Wohnraum

Ob bei der normgerechten Planung von Büro-, Werkstatt- und Hallenbeleuchtung nach DIN EN 12464-1 oder bei der Auswahl der passenden Decken- und Arbeitsleuchten für Wohnzimmer, Küche, Badezimmer und Homeoffice: Die korrekte Lumen Lux Umrechnung (beziehungsweise Lumen Umrechnung Lux) entscheidet darüber, ob eine Sehaufgabe ermüdungsfrei ausgeführt werden kann. Viele Anwender suchen nach einem Lumen Lux Rechner oder möchten verstehen, worin beim Paar Lumen Lux (beziehungsweise Lux Lumen) der genaue Lux Lumen Unterschied liegt.

Der physikalische Unterschied Lux Lumen (Lux und Lumen Unterschied / Lux vs Lumen): Der Unterschied Lux Lumen ist schnell erklärt: Lumen (lm) misst den gesamten Lichtstrom, den eine Lampe an der Quelle abstrahlt. Lux (lx) gibt dagegen die Beleuchtungsstärke an, die tatsächlich auf einem Quadratmeter Nutzfläche (z. B. Schreibtisch, Küchenarbeitsplatte oder Werkbank) ankommt. Im direkten Vergleich Lux vs Lumen gilt die Grundformel: 1 Lux = 1 Lumen pro Quadratmeter (1 lx = 1 lm/m²).

So rechnen Sie lm in Lux (Lumen zu Lux) und Lux in lm (Lux zu Lumen) um: Je nachdem, ob Sie vom Leuchtmittel oder von der gewünschten Helligkeit auf der Fläche ausgehen, wählen Sie eine der beiden Richtungen:

Lampe → Fläche

lm in Lux berechnen

Möchten Sie lm in Lux (also Lumen zu Lux) berechnen, teilen Sie den Lichtstrom (Lumen) durch die beleuchtete Fläche in Quadratmetern.

→ Lux = Lumen ÷ Fläche in m²

Fläche → Lampe

Lux in lm berechnen

Umgekehrt rechnen Sie Lux in lm (also Lux zu Lumen oder international Lux to Lumen), indem Sie die gewünschte Beleuchtungsstärke in Lux mit der Raum- oder Tischfläche in m² multiplizieren.

→ Lumen = Lux × Fläche in m²

Abstrahlwinkel & Lichtfarbe berücksichtigen: Dieselbe Lumenmenge kann je nach Abstrahlwinkel sehr unterschiedliche Lux-Werte ergeben – und die Lichtfarbe entscheidet, ob ein Raum zum Arbeiten oder Entspannen taugt.

Einfluss von Abstrahlwinkel und Lichtfarbe auf die Lumen-Lux-Planung.
Faktor Wert / Eigenschaft Praxis-Bedeutung
36° GU10 Enger 36°-GU10-Spot Bündelt weniger Lumen auf kleiner Fläche zu sehr hohen Lux-Werten.
120° Panel Breit strahlendes 120°-LED-Panel Verteilt den Lichtstrom breit im Raum.
840 · 4.000 K Neutralweiß und kaltweiß – beides bezeichnet dieselbe klare Lichtfarbe Empfohlen für Arbeitsflächen in Gewerbe und Zuhause.
2.700 K Warmweiß Empfohlen für gemütliche Wohnbereiche.

Planungsreserve einrechnen: Planen Sie im Objektbereich wie auch im Privathaushalt immer rund 20 bis 30 % Sicherheitsreserve für Raumgeometrie, Wandreflexion und Möblierung ein.

Häufige Fragen zu Lumen und Lux

Was ist der Unterschied zwischen Lumen und Lux?

Lumen ist eine Sendegröße (das gesamte abgegebene Licht), Lux eine Empfangsgröße (das auf einer Fläche ankommende Licht). Merkbeispiel: Eine 1.000-Lumen-Lampe, die aus einem Meter Abstand einen Quadratmeter beleuchtet, erzeugt dort 1.000 Lux.

Wie rechnet man Lux in Lumen um?

Über die vereinfachte Durchschnittsformel Lumen = Lux × Fläche (m²). Beispiel: 300 lx × 18 m² = 5.400 lm Gesamtlichtstrom. Reale Werte hängen zusätzlich von Abstrahlwinkel, Montagehöhe, Reflexion und Leuchtenverteilung ab.

Wie viel Lux braucht ein Büro-Arbeitsplatz?

Als Richtwert nennt der Artikel 500 Lux für Büroräume. Für gewerbliche Arbeitsplätze gelten verbindliche Mindestanforderungen nach DIN-Norm 5035 bzw. der europäischen Norm DIN EN 12464 — maßgeblich ist die konkrete Sehaufgabe.

Wofür steht Candela?

Candela (cd) misst die Lichtstärke: den Lichtstrom, der in eine bestimmte Richtung (einen Raumwinkel) abgestrahlt wird. Der Wert ist deshalb vor allem bei gerichteten LED-Strahlern und Reflektorlampen zu finden.

Welche Rolle spielt der Abstrahlwinkel für die Lux-Zahl?

Der Abstrahlwinkel ändert die Gesamt-Lumen nicht, bestimmt aber, auf welche Fläche sich das Licht verteilt: Je enger der Winkel und je kürzer der Abstand, desto kleiner der Lichtkegel und desto höher die Lux-Zahl auf der Fläche. Näherung: Kegel-Durchmesser ≈ 2 × Abstand × tan(Winkel ÷ 2) — ausprobieren im Lichtkegel-Rechner.

Sind Lux und Lumen dasselbe?

Nein. Lumen misst das gesamte von der Lampe abgegebene Licht (Sendegröße), Lux das auf einer Fläche ankommende Licht (Empfangsgröße). Dieselbe Lampe mit z. B. 1.000 Lumen erzeugt je nach beleuchteter Fläche unterschiedlich viele Lux — auf 1 m² sind es 1.000 lx, auf 10 m² nur noch rund 100 lx.

Wie viel Lumen sind 100 Lux?

Das hängt von der Fläche ab — eine feste Umrechnung gibt es nicht. Es gilt Lumen = Lux × Fläche (m²): 100 Lux auf 1 m² brauchen 100 Lumen, auf 10 m² schon 1.000 Lumen und auf 18 m² rund 1.800 Lumen. Ziel-Lux und Fläche einfach in den Lux↔Lumen-Rechner oben eingeben.

Wie viel Lux sind 1.000 Lumen?

Auch das hängt von der Fläche ab: Lux = Lumen ÷ Fläche (m²). Eine 1.000-Lumen-Lampe ergibt auf 1 m² etwa 1.000 Lux, auf 5 m² rund 200 Lux und auf 10 m² nur noch etwa 100 Lux. Abstrahlwinkel, Abstand und Reflexion verändern den realen Wert zusätzlich.

Wie rechne ich Lumen in Lux um?

Teilen Sie den Lichtstrom in Lumen durch die beleuchtete Fläche in Quadratmetern: Lux = Lumen ÷ m². 3.000 lm auf 6 m² ergeben 500 lx. In der Praxis kommen Verluste durch Leuchte, Raumreflexion und Verschmutzung hinzu, daher planen Sie je nach Raum 20 bis 40 Prozent mehr Lumen ein. Bei Spots mit engem Abstrahlwinkel verteilt sich dasselbe Lumen auf eine kleinere Fläche, wodurch die Lux-Werte steigen.

Was ist der Unterschied zwischen Lux und Lumen?

Lumen (lm) ist der gesamte Lichtstrom, den eine Lampe in alle Richtungen abgibt. Lux (lx) beschreibt, wie viel dieses Lichts pro Quadratmeter auf einer Fläche ankommt. Eine Lampe hat also eine feste Lumenzahl, aber je nach Abstand, Abstrahlwinkel und Raumgröße unterschiedliche Lux-Werte. Beim Lampenkauf zählt zuerst das Lumen, bei der Planung eines Raums die geforderten Lux.

Wie viel Lumen brauche ich für 20 m² im Büro oder Wohnzimmer?

Für ein Büro oder Homeoffice mit 500 lx benötigen Sie bei 20 m² rund 10.000 lm Nutzlicht, installiert etwa 16.000 bis 17.000 lm. Im Wohnzimmer mit 150 lx reichen 3.000 lm Nutzlicht, inklusive Verlusten etwa 4.500 bis 5.000 lm. Wählen Sie im Wohnzimmer 2.700 K warmweiß, im Büro und in der Küche 4.000 K neutralweiß bzw. kaltweiß.

Wie vergleiche ich Leuchten von Trilux, Nordlux oder Casalux?

Vergleichen Sie unabhängig vom Hersteller immer Lichtstrom in Lumen, Lichtfarbe in Kelvin, Abstrahlwinkel und Farbwiedergabe (Ra). Bei Trilux-Leuchten nennt das Datenblatt den Leuchtenlichtstrom, bei einer Nordlux Lampe oder einer Casalux LED zählt der Lumenwert des Leuchtmittels. Die Wattzahl sagt wenig aus. Zur Orientierung: 2.700 K gilt als warmweiß, 4.000 K als neutralweiß bzw. kaltweiß.

Was ist der genaue Lux Lumen Unterschied (Lux und Lumen Unterschied) bei der Lichtplanung?

Betrachtet man das Verhältnis Lumen Lux (bzw. Lux Lumen), beschreibt der Lux Lumen Unterschied zwei verschiedene Messpunkte des Lichts: Der Lichtstrom in Lumen (lm) gibt an, wie viel Gesamthelligkeit ein Leuchtmittel in alle Richtungen abstrahlt – unabhängig davon, wie groß der Raum oder der Abstand ist. Die Beleuchtungsstärke in Lux (lx) misst hingegen, wie viel von diesem Lichtstrom tatsächlich auf einer definierten Empfängerfläche von einem Quadratmeter auftrifft. Kurz gesagt erklärt dieser Lux und Lumen Unterschied (Lux vs Lumen), warum dieselbe Lampe nah am Schreibtisch viel mehr Lux erzeugt als unter einer hohen Hallendecke.

Wie funktioniert die Lumen Lux Umrechnung von lm in Lux (Lumen zu Lux) mit einfacher Formel?

Für die direkte Lumen Lux Umrechnung (auch Lumen Umrechnung Lux genannt) von lm in Lux benötigen Sie neben dem Lumen-Wert der Lampe die Größe der beleuchteten Zielfläche in Quadratmetern. Die Formel für Lumen zu Lux lautet: Beleuchtungsstärke (Lux) = Lichtstrom (Lumen) geteilt durch Fläche (m²). Strahlt eine Pendelleuchte über dem Esstisch oder Schreibtisch beispielsweise effektiv 1.500 Lumen auf eine 3 m² große Tischfläche ab, ergibt das rechnerisch 500 Lux auf der Arbeitsfläche.

Wie rechne ich umgekehrt Lux in lm (Lux zu Lumen) für Büro, Werkstatt oder Wohnzimmer?

Wenn Sie aus den gesetzlichen Arbeitsstätten-Richtwerten oder Wohnraum-Empfehlungen berechnen möchten, wie viele Gesamt-Lumen Sie kaufen müssen, rechnen Sie Lux in lm (also Lux zu Lumen bzw. Lux to Lumen) mit der Umkehrformel: Benötigte Lumen = Ziel-Beleuchtungsstärke (Lux) mal Raumfläche (m²). Für ein 20 m² großes Homeoffice oder Büro mit geforderten 500 Lux ergibt unser Lumen Lux Rechner einen Netto-Lichtstrom von 10.000 Lumen (z. B. realisierbar über drei blendfreie UGR19-LED-Panels à 3.600 lm in 4.000 K neutralweiß / kaltweiß).

Warum spielt der Abstrahlwinkel im Lumen Lux Rechner eine entscheidende Rolle?

Eine einfache Flächenformel berücksichtigt zunächst nur die Grundfläche, in der Praxis bestimmt jedoch der Abstrahlwinkel (Halbstreuwinkel in Grad) der Leuchte, auf welche Kreisfläche sich die Lumen verteilen. Ein breit strahlendes LED-Deckenpanel (120°) verteilt seinen Lichtstrom gleichmäßig im ganzen Raum für die Grundbeleuchtung, während ein gerichteter 36°-Einbaustrahler in Küche, Flur oder Verkaufsregal dieselbe Lumen-Menge auf einen kleinen Lichtkegel konzentriert und dort ein Vielfaches an Lux erreicht.