Wenn kräftigere Schutzleiter sicher und platzsparend auf die Tragschiene gebracht werden sollen, ist die Wago 2-Leiter-Schutzleiterklemme 2016-1207 (1 Stück) eine durchdachte Lösung aus dem TOPJOB-S-Sortiment. Die Baureihe 2016 gehört zu den größeren Bauformen des Programms und richtet sich an Anwendungen, in denen stärkere Querschnitte zusammenlaufen – etwa Haupt- und Zuleitungen von Verteilungen, Maschineneinspeisungen oder Potenzialausgleichsverbindungen. Zwei Klemmstellen im grün-gelben Gehäuse nehmen ankommenden und abgehenden Schutzleiter auf, der Klemmenfuß kontaktiert beim Aufschnappen direkt die Schiene.
Großer Querschnitt, kleiner Aufwand: Push-in bei der Baureihe 2016
Gerade bei dicken Leitern zeigt die Push-in-CAGE-CLAMP-Technik ihre Stärke. Starre Leiter sowie flexible Leiter mit Aderendhülse werden ohne Werkzeug eingeschoben, die Feder schließt automatisch und presst den Leiter mit gleichbleibender Kraft gegen die Stromschiene. Flexible Leiter ohne Hülse führen Sie bei geöffneter Klemmstelle ein: Ein Schraubendreher drückt den Betätigungsdrücker, der die Feder öffnet. Anders als bei Schraubklemmen gibt es kein falsch dosiertes Anzugsmoment und kein Lockern durch nachgebendes Leitermaterial. Damit erfüllt die Verbindung auch in rauen Umgebungen wie Werkhallen, Pumpstationen oder Lüftungszentralen ihre Schutzfunktion zuverlässig. Den freigegebenen Querschnittsbereich bestätigen Sie vor dem Einbau anhand des aktuellen WAGO-Datenblatts.
Branchen und Objekte, die auf die 2016-1207 setzen
Schaltanlagenbauer verwenden die Klemme dort, wo der Hauptschutzleiter einer Verteilung ankommt und auf die Schiene verteilt wird. In der Industrie dient sie als Sammelpunkt für Maschinen- und Antriebsschränke, in Logistikzentren für die Einspeisung von Fördertechnik und Hallenverteilungen. Kommunen und Facility-Management-Teams setzen sie bei der Sanierung von Schulen, Sporthallen und Verwaltungsgebäuden ein, Hausverwaltungen bei der Erneuerung von Zählerplätzen und Unterverteilungen in Mehrfamilienhäusern. Auch Kfz-Werkstätten mit Hebebühnen, Kompressoren und Prüfständen sowie Veranstaltungstechniker beim Bau fester Bühnenverteilungen profitieren von der robusten Verbindung. Da die Klemme einzeln geliefert wird, lässt sich der Bedarf exakt nach Klemmenplan bestellen – ideal für Lagerhaltung im Servicefahrzeug.
Praxisvorteile der TOPJOB-S-PE-Klemme 2016-1207
- Hohe Leiterquerschnitte sicher geklemmt: Die größere Bauform nimmt auch kräftige Schutzleiter auf, wie sie bei Hauptzuleitungen und Maschineneinspeisungen üblich sind.
- Schiene als Schutzleitersammelpunkt: Über den Klemmenfuß wird die Tragschiene beim Aufrasten kontaktiert und so ins Schutzleitersystem der Verteilung eingebunden.
- Kein Anzugsmoment, kein Nachziehen: Die Federklemme arbeitet unabhängig vom Monteur gleichbleibend und reduziert den Prüf- und Wartungsaufwand über die gesamte Lebensdauer der Anlage.
- Klare Farbcodierung: Grün-Gelb signalisiert jedem Prüfer und Servicetechniker sofort den Schutzleiter und beugt Verwechslungen bei Erweiterungen vor.
- Durchgängige Dokumentation: Die Beschriftungsmöglichkeiten des TOPJOB-S-Systems erlauben eine eindeutige Kennzeichnung der Klemme im Klemmenplan und erleichtern spätere Fehlersuchen.
Vom Gewerbeprojekt in die eigene Hausinstallation
Profi-Qualität lohnt sich auch im eigenen Zuhause. Wer ein Haus saniert, eine Wallbox in der Garage nachrüsten lässt, die Werkstatt im Nebengebäude erschließt oder eine Zuleitung zum Gartenhaus, zum Wintergarten oder für die Terrasse verlegen lässt, benötigt häufig stärkere Leitungen und damit eine passende Schutzleiterklemme. Das gilt ebenso für die neue Unterverteilung im Keller oder im Hobbyraum. Diese Arbeiten gehören jedoch ausnahmslos in die Hände einer Elektrofachkraft: Montage und Anschluss erfolgen nur im spannungsfreien Zustand, nach Freischalten, Sichern gegen Wiedereinschalten und Feststellen der Spannungsfreiheit. Für Errichtung und wesentliche Änderungen der Kundenanlage verlangen die Netzbetreiber zudem einen eingetragenen Installationsbetrieb.
Kaufberatung: 2016-1207 oder 2004-1207?
Die Entscheidung zwischen den Baureihen hängt in erster Linie vom Leiterquerschnitt ab. Für typische Abgangsstromkreise genügt meist die kompaktere Serie 2004, während die 2016-1207 ihre Stärken bei kräftigen Zuleitungen ausspielt. Gleichen Sie die Auswahl immer mit dem WAGO-Datenblatt und den Vorgaben Ihrer Anlagenplanung ab, und denken Sie an passende Abschlussplatten sowie Endhalter. So entsteht eine sichere, sauber dokumentierte Schutzleiterverteilung, die Prüfungen gelassen entgegensieht.

