Wer Steuerungen, Geräte oder Schaltschränke so verdrahten möchte, dass sie sich später ohne Schraubendreher trennen und wieder verbinden lassen, greift seit Jahren zum Steckverbindersystem der WAGO-Serie 231. Mit der Wago Federleiste 231-304/037-000 (1 Stück) erhalten Sie genau das weibliche Gegenstück dieses Systems als Einzelteil – ideal für Nachbestellungen nach Stückliste, für Reparaturen und für die Ersatzteilhaltung im Servicefahrzeug.
Steckbare Verdrahtung mit der WAGO-Serie 231 für Schaltschrank und Gerätebau
Die Serie 231 gehört zum Multi Connection System von WAGO, kurz MCS. Das Prinzip ist im Elektrohandwerk und im Maschinenbau bewährt: In der typischen Anwendung nimmt die Federleiste die Leiter auf, die passende Stiftleiste sitzt am Gerät, an der Leiterplatte oder an einem weiteren Kabelende. So entsteht eine eindeutige, wiederholbar steckbare Verbindung, die Montage, Prüfung und Austausch deutlich beschleunigt. Gerade in der Serienfertigung von Steuerungen, in der Gebäudetechnik und bei Anlagen mit häufigen Servicearbeiten spart das wertvolle Zeit, weil Baugruppen vorkonfektioniert und vor Ort nur noch zusammengesteckt werden.
Der Zusatz /037-000 kennzeichnet bei WAGO eine eigene Ausführung des Grundtyps 231-304. Solche Variantennummern unterscheiden sich vom Standardteil im Detail und sind in Stücklisten deshalb nicht beliebig austauschbar. Wenn Ihre Dokumentation exakt diese Nummer nennt, bestellen Sie mit diesem Artikel sortenrein und vermeiden Rückfragen bei der Abnahme.
Ihre Vorteile mit der Federleiste aus dem WAGO-System
- Exakte Nachbestellung nach Stückliste: Die vollständige Artikelnummer inklusive Variantenzusatz sorgt dafür, dass in Ihrem Lager genau das Teil liegt, das Konstruktion und Fertigung vorgeben.
- Schneller Service vor Ort: Steckbare Baugruppen lassen sich bei Wartung oder Störung trennen und wieder verbinden, ohne jeden Leiter einzeln abzuklemmen – das verkürzt Stillstandszeiten spürbar.
- Weniger Verdrahtungsfehler: Vorkonfektionierte Steckverbindungen werden einmal sauber geprüft und danach immer gleich gesteckt, was Verwechslungen beim Austausch von Geräten reduziert.
- Einzelstück statt Großpackung: Sie kaufen genau eine Federleiste und ergänzen damit gezielt Reparatursets, Musteraufbauten oder kleine Serien, ohne überzählige Bestände zu binden.
- Markenqualität von WAGO: Der Hersteller aus Minden steht seit Jahrzehnten für zuverlässige Verbindungstechnik, die in Industrie, Gebäudeinstallation und Gerätebau gleichermaßen eingesetzt wird.
Einsatz in Gewerbe, Industrie und im eigenen Zuhause
Elektrobetriebe, Schaltanlagenbauer und Instandhaltungsteams in Industrie und Logistik nutzen die Serie 231 für Steuerungen, Fördertechnik und Maschinenschnittstellen. Facility Management und Hausverwaltungen profitieren bei der Gebäudetechnik, etwa an Lüftungs-, Heizungs- oder Beleuchtungssteuerungen, wo Komponenten regelmäßig gewartet werden. Auch Veranstaltungstechnik und Hotellerie schätzen steckbare Lösungen, weil sich Technik schnell umbauen lässt.
Profi-Qualität lohnt sich auch für Ihr Zuhause: Wer in der eigenen Werkstatt eine Werkbank mit Steuerung aufbaut, im Hobbykeller eine Modellbahnanlage verdrahtet, in der Garage einen Torantrieb nachrüstet oder im Keller eine Smart-Home-Verteilung modular halten möchte, gewinnt mit steckbaren Verbindungen Übersicht und Flexibilität. Auch Steuerungen für Pumpen und Beleuchtung im Garten lassen sich so wartungsfreundlich auslegen.
Vor dem Einbau: Gegenstück, Daten und sichere Installation prüfen
Die Serie 231 umfasst zahlreiche Feder- und Stiftleisten mit unterschiedlicher Polzahl, unterschiedlichem Rastermaß und verschiedenen Anschlussarten. Gleichen Sie deshalb vor der Bestellung Polzahl, Rastermaß, zulässigen Leiterquerschnitt sowie Bemessungsspannung und Bemessungsstrom im aktuellen WAGO-Datenblatt zur Artikelnummer ab und wählen Sie die dazu passende Stiftleiste. Wir nennen hier bewusst nur gesicherte Angaben, damit Ihre Auswahl auf belastbaren Herstellerdaten beruht.
Arbeiten an Anlagen mit Netzspannung gehören ausschließlich in die Hände einer Elektrofachkraft und erfolgen immer im spannungsfreien Zustand: freischalten, gegen Wiedereinschalten sichern, Spannungsfreiheit feststellen. Steckverbinder dürfen nicht unter Last getrennt werden, sofern der Hersteller dies nicht ausdrücklich freigibt. Heimwerker setzen die Federleiste am besten in Kleinspannungsprojekten innerhalb der freigegebenen Werte ein.

