Näherungsschalter, Lichtschranken und Endlagensensoren liefern die Informationen, auf die jede Steuerung angewiesen ist – und jeder dieser Sensoren braucht Versorgung und einen Signalweg. Genau dafür ist die Wago Initiatorenklemme 280-560 (1 Stück) gedacht: Sie stellt auf einer 5 mm schmalen Klemmscheibe drei Potentiale bereit und wird auf die Tragschiene DIN 35 gesetzt. Maschinenbauer, Schaltschrankbauer und Elektroinstallateure gewinnen damit eine aufgeräumte Sensorebene; dieselbe Technik eignet sich ebenso, wenn Ihre Elektrofachkraft Sensorik im eigenen Haus anbinden soll.
Initiatorenklemme 280-560: drei Potentiale für Sensoren
Ein typischer Dreileiter-Sensor, etwa ein induktiver Näherungsschalter, besitzt Anschlüsse für Plus, Minus und das Schaltsignal. Statt diese Adern auf drei getrennte Durchgangsklemmen zu verteilen, landen sie hier gebündelt auf einer einzigen Klemmscheibe. Das schafft klare Zuordnung und verkürzt die Fehlersuche für Instandhaltung und Service spürbar. Die Frontverdrahtung in abgewinkelter Bauform hält die Leitereinführung gut zugänglich, auch wenn darunter ein voller Kabelkanal liegt.
Kenndaten der Sensorklemme: 20 A, 400 V, 6 kV
Mit 20 A Nennstrom und 400 V Bemessungsspannung nach EN bietet die Klemme für Sensorstromkreise großzügige Reserven. Die Bemessungsstoßspannung von 6 kV und die Bemessung für Verschmutzungsgrad 3 belegen, dass sie auch für Umgebungen mit leitfähigem Staub oder gelegentlicher Betauung ausgelegt ist. Das graue Gehäuse aus Polyamid 66 (PA 66) ist mechanisch belastbar. Kompakt fällt auch die Bauform aus: 55,5 mm Höhe, 80 mm Tiefe, 10,57 g Gewicht. Die Brandlast von nur 0,175 MJ pro Klemme erleichtert die brandschutztechnische Bewertung dicht bestückter Schaltschränke.
Federklemmtechnik, die im Dauerbetrieb nicht nachlässt
Herzstück jeder Anschlussstelle ist die bewährte Käfigklemme (CAGE CLAMP). Ihre Feder drückt den Leiter mit gleichbleibender Kraft gegen die Stromschiene und gleicht Setzerscheinungen, Wärmezyklen und Erschütterungen selbsttätig aus. Ein regelmäßiges Nachziehen wie bei Schraubanschlüssen entfällt – für Industrie, Logistik und kommunale Liegenschaften mit vielen Verteilungen ein echter Kostenfaktor in der Wartungsplanung.
- Ein Sensor, eine Klemme: Drei Potentiale auf einer Scheibe sorgen für eindeutige Zuordnung und kurze Wege bei der Fehlersuche.
- Schmale 5-mm-Bauform: Auf der Tragschiene DIN 35 finden viele Sensoren auf kleiner Fläche Platz.
- Leicht und brandlastarm: Mit 10,57 g und 0,175 MJ Brandlast pro Stück trägt die Klemme kaum zur Gesamtbilanz einer Verteilung bei.
- Dauerhaft fester Kontakt: Die CAGE CLAMP-Feder hält die Kontaktkraft konstant und erspart das Nachziehen von Schrauben bei Wartungsrundgängen.
- Planbare Nachbestellung: Die Lieferung als Einzelstück ermöglicht exakte Mengen für Neuanlagen, Erweiterungen und Ersatzbedarf im Servicefall.
Sensorik im Gewerbe und in Keller, Garage oder Garten
In Lagertechnik und Logistik erfassen Initiatoren Positionen von Regalbediengeräten und Fördergut, in Kfz-Werkstätten melden Endschalter die Stellung von Toren, und in Hotellerie, Gastronomie oder Einzelhandel überwachen Sensoren automatische Türen und Haustechnik. Auch im eigenen Zuhause zahlt sich Profi-Qualität aus: Im Keller kann die Klemme Füllstands- oder Temperaturfühler einer Haustechnik-Steuerung aufnehmen, in der Garage die Endlagenschalter eines Torantriebs und im Hobbyraum oder in der eigenen Werkstatt die Sensoren einer Absauganlage. Wer Garten und Terrasse automatisiert, bündelt dort Regen- oder Feuchtesensoren im Verteilerkasten.
Fachgerecht anschließen und sicher betreiben
Arbeiten an der Klemme sind nur im spannungsfreien Zustand zulässig und einer Elektrofachkraft vorbehalten. Die Leiter werden auf 8 bis 9 mm abisoliert, nach dem Öffnen der Klemmstelle mit einem Schraubendreher bis zum Anschlag eingeführt und anschließend per Zugprobe kontrolliert. Nennstrom und Bemessungsspannung bilden die Obergrenze; die vorgeschaltete Absicherung ist darauf abzustimmen. Im Außenbereich gehört die Klemme in ein geschlossenes Gehäuse mit passender Schutzart. Ein Vorschaltgerät ist nicht erforderlich, da es sich um ein passives Verbindungsbauteil handelt.

