Wer eine Verteilung neu aufbaut oder einen defekten Abgang ersetzt, braucht einen Schutzschalter, der ohne Umwege in die Schiene passt und im Alltag verlässlich arbeitet. Der ABB Leitungsschutzschalter S201-C32 1-polig Charakteristik C 32 A 6 kA sichert als einpoliger Abgangsschutz Leitungen gegen Überlast und Kurzschluss ab. Elektrohandwerk, Facility Management und Industrie setzen ihn ebenso ein wie private Bauherren, die ihre Unterverteilung im Keller oder in der Garage mit Profi-Qualität ausstatten möchten.
32 A, Charakteristik C, 6 kA: Das leistet dieser Leitungsschutzschalter
Der Bemessungsstrom von 32 A und die Auslösecharakteristik C machen den S201-C32 zur ersten Wahl für Stromkreise mit nennenswerten Einschaltströmen, etwa bei Motoren, Kompressoren oder Transformatoren. Das Bemessungsschaltvermögen beträgt 6 kA, die Bemessungsbetriebsspannung 230 V AC. Die Energiebegrenzungsklasse 3 sowie die Normen IEC/EN 60898-1, IEC/EN 60947-2 und UL 1077 geben Planern Sicherheit bei der Dokumentation. Als Referenztemperatur für die Auslösecharakteristik nennt ABB 30 °C, der Betriebsbereich reicht von -25 bis +55 °C.
Schmale Bauform und flexible Montage im Verteiler
Mit 17,5 mm Breite belegt der Schalter nur eine Teilungseinheit, die Höhe liegt bei 88 mm, die Einbautiefe bei 69 mm. Das Gerät rastet auf TH35-Tragschienen mit 7,5 oder 15 mm Höhe nach IEC 60715 und darf in beliebiger Einbaulage montiert werden. Die Einspeisung ist beliebig, sodass Sie die Zuleitung oben oder unten anschließen können. Im Verteiler mit Abdeckung gilt Schutzart IP40, das Gehäuse selbst ist mit IP20 klassifiziert. Wer in engen Kleinverteilern mit vielen Abgängen arbeitet, gewinnt damit wertvollen Platz.
Anschlusstechnik, die auf der Baustelle überzeugt
Der Zylinderlift-Anschluss ist als störungssicherer, doppelgerichteter Schraubklemmenanschluss ausgeführt. Er nimmt starre und mehrdrähtige Leiter von 0,75 bis 35 mm² auf, flexible Leiter mit und ohne Aderendhülse von 0,75 bis 25 mm². Das Anzugsdrehmoment beträgt 2,8 N·m, die Abisolierlänge 12,5 mm. Die Schaltstellungsanzeige zeigt Rot für EIN und Grün für AUS, der schwarze Schaltgriff ist plombierbar – praktisch für Gewerbeobjekte, Mietshäuser und kommunale Gebäude, in denen Abgänge gegen unbefugtes Schalten gesichert werden sollen.
Vom Gewerbeverteiler bis in den Hobbykeller
Was im Gewerbe seit Jahren Standard ist, bewährt sich ebenso daheim. Im Hobbykeller schützt der S201-C32 den Kreis für Kompressor oder Standbohrmaschine, in der Werkstatt neben der Garage den Anschluss der Werkbank. Im Homeoffice oder Arbeitszimmer bildet eine sauber beschriftete Unterverteilung die Basis für den sicheren Betrieb von Rechner, Drucker und Netzwerktechnik, im Hausflur sitzt häufig der zentrale Verteilerkasten. Auch Küche und Wintergarten profitieren von klar getrennten Abgängen. Wichtig: Ein Leitungsschutzschalter ersetzt keinen Fehlerstromschutzschalter, und die Auslegung auf 32 A setzt einen passenden Leitungsquerschnitt voraus. Installation und Prüfung gehören in die Hände einer Elektrofachkraft, die Arbeiten erfolgen stets im spannungsfreien Zustand.
Fünf Praxis-Vorteile im Überblick
- Platzsparend verbaut: Nur 17,5 mm Breite bedeuten eine Teilungseinheit, sodass im Kleinverteiler Reserven für spätere Erweiterungen bleiben.
- Hohe Schaltreserve: 6 kA Bemessungsschaltvermögen und Energiebegrenzungsklasse 3 decken die typischen Anforderungen in Gewerbe und Wohnbau ab.
- Vielseitige Klemmen: Der Anschluss nimmt starre, flexible und mehrdrähtige Leiter auf und kommt mit Phasenschiene oder Aderendhülse zurecht.
- Klare Statusanzeige: Rot und Grün zeigen den Schaltzustand sofort, der plombierbare Schaltgriff schützt vor unbefugtem Eingriff.
- Lange Lebensdauer: 20.000 mechanische und 10.000 elektrische AC-Zyklen sichern den Dauereinsatz in Objekten, Werkstätten und Haushalten.
Hotellerie und Gastronomie, Einzelhandel, Logistik, Kfz-Werkstätten, Veranstaltungstechnik und Kommunen nutzen den Schalter in Haupt- und Unterverteilungen, Hausverwaltungen bei Sanierungen im Bestand. Hinweis zur Planung: Die Schutzart IP20 des Geräts verlangt den Einbau in einen geeigneten Verteiler, im Eigenheim etwa im Hausflur oder im Keller.

