Wer in Büro, Flur oder Lager mehrflammige T5-Leuchten betreibt, braucht ein Vorschaltgerät, das zuverlässig zündet und im Dauerbetrieb kaum Wartung verursacht. Genau dafür ist das Osram QT-FIT5 3X14,4X14 Quicktronic Fit für 3X14W,4X14W nicht dimmbar gedacht: ein elektronisches Vorschaltgerät in der Standardausführung, das drei oder vier T5-Röhren mit je 14 W versorgt. Elektrohandwerk, Facility Management und Hausverwaltungen setzen es als bewährten Ersatz für defekte Altgeräte ein, und wer daheim im Keller oder in der Werkstatt eine T5-Leuchte repariert, profitiert von derselben Profi-Qualität.
Elektronisches Vorschaltgerät für T5-Röhren: Technik im Überblick
Das Quicktronic Fit ist als EVG Standard ausgeführt und für T5-Röhren freigegeben. Die Nennleistung beträgt 62 W, die Netzspannung liegt bei 220…240 V und 50 Hz; der zulässige Netzspannungsbereich reicht von 198 bis 264 V, im Gleichspannungsbetrieb sind 185 bis 264 V angegeben. Mit 40 bis 50 kHz Arbeitsfrequenz brennen die Röhren flimmerfrei, und die Startzeit von 2 Sekunden sorgt dafür, dass das Licht nach dem Einschalten ohne langes Zögern zur Verfügung steht. Der Einschaltstrom von 40 A sollte bei der Absicherung ganzer Leuchtenlinien berücksichtigt werden, damit Leitungsschutzschalter nicht unnötig auslösen.
Wo das Quicktronic Fit im Gewerbe überzeugt
Laut Herstellerangabe eignet sich das Gerät für Großraumbüros, Korridore, Lagerräume und öffentliche Gebäude. Dort laufen Leuchten oft viele Stunden täglich, deshalb zählt jede Stunde, die ein Vorschaltgerät ohne Ausfall übersteht. Die Lebensdauer wird mit ca. 50.000 Stunden angegeben. In Logistikhallen, Einzelhandelsflächen, Schulen und kommunalen Verwaltungsgebäuden senkt das den Austauschaufwand und damit die Wartungskosten pro Leuchtstelle. Die Auslegung richtet sich nach EN 61347-2-3 beziehungsweise IEC 61347-2-3.
Praxisvorteile des Quicktronic Fit auf einen Blick
- Zuverlässiger Start: Die Startzeit von 2 s bringt Büro-, Flur- und Lagerleuchten ohne spürbare Verzögerung ans Laufen.
- Flimmerfreier Betrieb: Die Arbeitsfrequenz von 40…50 kHz vermeidet das Netzflackern konventioneller Vorschaltgeräte und macht Arbeitsplätze im Großraumbüro oder Homeoffice angenehmer.
- Weiter Spannungsbereich: Netzspannungen von 198…264 V werden toleriert, das hält den Betrieb auch bei schwankendem Netz stabil.
- Robuste Temperaturdaten: Umgebungstemperaturen von -15…+50 °C und ein tc-Wert von 75 °C erlauben den Einsatz in unbeheizten Lagerhallen, Garagen und Kellerräumen.
- Kompakte Bauform: Mit 40 mm Breite, 21 mm Höhe und nur 202 g Gewicht bleibt das EVG handlich und lässt sich platzsparend in die Leuchte integrieren.
Profi-Qualität auch für Ihr Zuhause
Auch Privatkunden haben T5-Leuchten im Haus: als Unterbauleuchte in der Werkstatt, als Lichtband im Hobbyraum, in der Garage oder im Hausflur. Fällt dort eine Leuchte aus, liegt die Ursache mitunter im Vorschaltgerät und nicht in der Röhre. Mit dem Quicktronic Fit tauschen Sie das defekte Bauteil gegen ein Gerät in Profi-Qualität. Im Arbeitszimmer sorgt ruhiges, flimmerfreies Licht für konzentriertes Arbeiten, im Keller hilft der weite Temperaturbereich bei kühlen Räumen.
Vor dem Einbau beachten: EVG-Betrieb, Röhrentyp und Sicherheit
Dieses Gerät ist ein EVG für T5-Röhren in passender Wattage und ausdrücklich nicht dimmbar. Beim Umbau älterer Leuchten mit KVG/VVG und Starter entfallen diese Bauteile, die Verdrahtung folgt dem Schaltbild des Herstellers. Die Schutzart IP20 verlangt eine trockene Umgebung und den Einbau geschützt im Leuchtengehäuse. Die Installation darf ausschließlich im spannungsfreien Zustand durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Datenblatt und Konformitätserklärung stehen auf dieser Seite zum Download bereit.
Für Betriebe mit vielen baugleichen Leuchten empfiehlt sich ein kleiner Vorrat an Ersatzgeräten, damit Ausfälle ohne Wartezeit behoben sind. Auch Privatanwender mit nur einer Leuchte sind mit einem einzelnen Gerät bestens bedient, sofern Röhrentyp und Wattage zur Leuchte passen. Prüfen Sie die Angaben auf dem Typenschild Ihrer Leuchte vor der Bestellung.

