Wo LED-Module, Konturenbeleuchtung oder Lichtbänder mit 12 Volt Gleichspannung laufen, braucht es eine zuverlässige Stromversorgung, die auch bei Regen, Staub und Temperaturschwankungen durchhält. Genau dafür ist das Osram Vorschaltgerät OPTOTRONIC OT 30/220-240/12 P / Konstantspannungs-EVG 12 V für LED-Module gedacht: Es wandelt 220 bis 240 Volt Netzspannung elektronisch in eine stabile 12-Volt-Ausgangsspannung um und ist mit Schutzart IP66 für Außenanwendungen geeignet. Elektrohandwerk, Facility Management und Veranstaltungstechnik profitieren davon ebenso wie private Bauherren, die Terrasse, Garten oder Garage professionell ausleuchten möchten.
Konstantspannungs-EVG mit IP66: Kompaktes Netzteil für den Außenbereich
Mit 40 mm Breite, 22 mm Höhe und 330 Gramm Gewicht lässt sich das EVG in schmalen Kanälen, Leuchtengehäusen und Technikkästen unterbringen. Die Typbezeichnung enthält die 30, in den hinterlegten Daten ist eine Nennleistung von 35 Watt angegeben; maßgeblich für Ihre Projektierung ist deshalb das Datenblatt, mit dem Sie die Summenleistung der angeschlossenen Module gegenprüfen. Der Netzleistungsfaktor von 0,95 und ein Oberschwingungsgehalt unter 20 Prozent halten die Netzrückwirkung gering, was bei vielen parallel betriebenen Geräten in Gewerbeobjekten relevant ist. Beim Einschalten ist ein Einschaltstrom von 30 A zu berücksichtigen, damit Leitungsschutzschalter richtig ausgewählt werden.
Richtiges Vorschaltgerät wählen: EVG statt KVG/VVG und Direktbetrieb
Wichtig für die Auswahl: Dieses Gerät ist ein elektronisches Konstantspannungs-Vorschaltgerät (EVG) und kein konventionelles KVG oder VVG. Es speist ausschließlich LED-Module, die für 12 Volt Konstantspannung ausgelegt sind; ein Direktbetrieb von 12-Volt-Modulen am 230-Volt-Netz ist nicht möglich. Das Gerät ist nicht dimmbar, Dimmersysteme sind nicht vorgesehen. Montage, Anschluss und Inbetriebnahme dürfen ausschließlich im spannungsfreien Zustand durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Das gilt auch dann, wenn das Gerät im eigenen Haus eingesetzt wird.
Planungs- und Installationshinweise für Elektrofachkräfte
Planen Sie die Leitungswege auf der Niederspannungsseite möglichst kurz, denn bei 12 Volt wirken sich Leitungsverluste stärker aus als im 230-Volt-Bereich. Die Netzseite ist für 220 bis 240 Volt bei 50/60 Hertz ausgelegt. Achten Sie darauf, Netz- und Ausgangsleitungen sauber zu trennen und das Gerät nicht in unmittelbarer Nähe starker Wärmequellen zu montieren. Nach der Installation empfiehlt sich eine Funktions- und Isolationsprüfung gemäß den geltenden Vorschriften.
Profi-Technik für Ihr Zuhause: Terrasse, Garten, Garage und Keller
Privatanwender nutzen dasselbe Gerät für LED-Streifen im Hobbykeller, Lichtlinien in der Werkstatt oder Stufenbeleuchtung auf Balkon und Terrasse. Auch Gartenwege, Pergolen und der Wintergarten lassen sich mit 12-Volt-Modulen versorgen, sofern Anschlussleitungen und Verbindungsstellen die Schutzart ebenfalls einhalten. Bei einem Umgebungstemperaturbereich von -25 bis +55 °C bleibt das Gerät auch im unbeheizten Keller oder in der Garage im vorgesehenen Betriebsbereich. Die Lagertemperatur darf zwischen -40 und +85 °C liegen.
Fünf Praxisvorteile des OPTOTRONIC im Dauerbetrieb
- Wetterfeste Schutzart: IP66 schützt gegen Staub und starkes Strahlwasser und ermöglicht Einsätze in Außenbereichen.
- Stabile 12-Volt-Versorgung: Die Ausgangsspannung bleibt konstant, sodass passende LED-Module gleichmäßig leuchten.
- Lange Lebensdauer: 50.000 Stunden Nennlebensdauer senken Wartungseinsätze in schwer zugänglichen Anlagen.
- Netzfreundlich: Leistungsfaktor 0,95 und Oberschwingungen unter 20 Prozent erleichtern die Planung größerer Anlagen.
- Geprüfte Sicherheit: CE-Kennzeichnung, ENEC-Zulassung und Auslegung nach IEC 61347-1 geben Planern und Prüfern eine belastbare Grundlage.
Einsatzfelder im Gewerbe und bei der Projektierung
In Logistikhallen, Parkhäusern, Hotelfassaden und kommunalen Anlagen versorgt das Gerät Konturen-, Schilder- oder Linienbeleuchtungen. Hausverwaltungen planen es für Außenanlagen ein, weil die Schutzart zusätzliche Schutzgehäuse in vielen Fällen entbehrlich macht. Einzelhändler und Kfz-Werkstätten setzen es für Schaufenster-, Regal- und Arbeitsplatzbeleuchtung mit 12-Volt-Modulen ein, solange der Einbauort die nötige Wärmeabfuhr zulässt; die maximale Temperatur am Messpunkt Tc beträgt 80 °C. Datenblatt und Anleitung stehen als Download bereit.

