Wer T5-Leuchtstofflampen in Lagerhallen, Werkstätten oder Verkaufsräumen zuverlässig betreiben will, braucht das passende Betriebsgerät, denn die Röhre allein liefert noch kein Licht. Das Osram Vorschaltgerät QTi 1x14/24/21/39/220-240 GII (Für T5 Röhren) übernimmt diese Aufgabe als elektronisches Vorschaltgerät für den Einzellampenbetrieb. Es ersetzt klassische Drossel-Starter-Kombinationen, arbeitet im Hochfrequenzbereich und eignet sich damit für Profis im Elektrohandwerk genauso wie für ambitionierte Heimwerker mit eigener Werkstatt oder Hobbykeller.
Elektronisches Vorschaltgerät für T5-Röhren im Einzelbetrieb
Laut Typbezeichnung ist das QTi für eine einzelne T5-Lampe mit 14, 21, 24 oder 39 Watt ausgelegt; als Nennleistung führt das Datenblatt 43 W. Es arbeitet an 220–240 V Wechselspannung bei 50/60 Hz und akzeptiert Netzspannungen von 198 bis 264 V. Auch ein Gleichspannungseingang von 176 bis 276 V ist angegeben. Der Einschaltstrom beträgt 24 A, die Betriebsfrequenz liegt zwischen 42 und 85 kHz.
Montage, Verdrahtung und Umrüstung von KVG auf EVG
Wichtig für die Planung: Dieses Gerät ist ein EVG und kein KVG oder VVG. Beim Umbau älterer Leuchten entfallen daher Starter und gegebenenfalls der Kompensationskondensator, die Verdrahtung folgt dem Schaltbild auf dem Gerät. Die Montage erfolgt ausschließlich im spannungsfreien Zustand und gehört in die Hände einer Elektrofachkraft; das gilt für Hallenleuchten ebenso wie für die Leuchte in Garage oder Hobbyraum. Das Gehäuse misst 36 cm in der Länge, 30 mm in der Breite und 21 mm in der Höhe, der Lochabstand beträgt 35 cm. Mit rund 210 g Gewicht belastet es auch leichte Leuchtengehäuse kaum.
Betriebssicherheit, Temperatur und Normen im Blick
Das Gerät ist nach EN 61347-2-3 ausgelegt und trägt laut Herstellerangabe die Zulassungen ENEC 10, VDE und VDE-EMC. Der Energie-Effizienz-Index wird mit A2 BAT angegeben. Die maximale Temperatur am Messpunkt tc beträgt 75 °C, die Umgebung darf zwischen -20 und +50 °C liegen, bei Lagerung sind -40 bis +85 °C zulässig. Die Schutzart ist IP20, das Gerät gehört also in geschlossene, trockene Leuchtengehäuse. Als Lebensdauer nennt das Datenblatt mehr als 100.000 Stunden unter den dort definierten Messbedingungen. Dimmen lässt sich das QTi nicht, die Startzeit beträgt 1 s.
Fünf Gründe für den Einsatz im Betrieb und zu Hause
- Kein Starter nötig: Das EVG zündet die Röhre elektronisch, wodurch Starterwechsel und klassische Drosselbauteile entfallen.
- Breite Netztoleranz: Der Eingangsbereich von 198 bis 264 V verträgt übliche Spannungsschwankungen in Hallen und Altbauten.
- Hohe Effizienz: Elektronischer Betrieb arbeitet verlustärmer als ein KVG, der Wert EEI A2 BAT belegt die Einstufung nach Herstellerangabe.
- Schnelle Bereitschaft: Mit 1 s Startzeit ist das Licht in Keller, Garage oder Werkstatt rasch da.
- Dokumentation verfügbar: Datenblatt und Konformitätserklärung stehen zum Download bereit, das erleichtert Abnahmen und Prüfungen im Objekt.
Lichtfarbe, Röhrenwahl und Einsatz im Zuhause
Die Lichtfarbe bestimmt allein die eingesetzte T5-Röhre: 830 steht für warmweiß, 840 für neutralweiß und kaltweiß, 865 für tageslichtweiß. Im Gewerbe setzen Lager, Werkstätten und Kfz-Betriebe häufig auf 840, im eigenen Hobbyraum oder Arbeitszimmer ist dieselbe Lichtfarbe ebenfalls eine gute Wahl für konzentriertes Arbeiten. Wer in der Küche eine Unterbauleuchte oder im Wohnzimmer eine Lichtvoute betreibt, kombiniert das EVG mit einer warmweißen 830-Röhre. Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel setzen T5-Leuchten gern für indirekte Lichtvouten und Regalbeleuchtung ein.
Vor der Bestellung sollten Sie prüfen, ob Röhrenleistung und Leuchtentyp zur Typbezeichnung passen, denn ein EVG ist auf bestimmte Lampenleistungen abgestimmt. Bei Unsicherheit hilft ein Blick auf das hinterlegte Datenblatt; Gewerbekunden erhalten so die Sicherheit, Leuchten in größeren Stückzahlen einheitlich zu bestücken, und Privatanwender vermeiden Fehlkäufe.

