Wer T5-Leuchtstofflampen nicht nur ein- und ausschalten, sondern an die Tageszeit, Raumnutzung oder das Tageslicht anpassen will, braucht ein dimmbares Betriebsgerät. Das Osram Vorschaltgerät QTi 1x21/39/220-240 DIM (Für T5 Röhren) ist ein EVG mit 1…10-V-Steuereingang für genau diesen Zweck: Es verbindet Profi-Qualität für Gewerbe und Industrie mit der Möglichkeit, auch Leuchten im eigenen Zuhause, etwa im Hobbykeller oder in der Werkstatt, regelbar zu machen.
EVG mit 1…10 V: Dimmen statt nur Schalten bei T5-Lampen
Das QTi arbeitet als elektronisches Vorschaltgerät mit Hochfrequenz zwischen 44 und 120 kHz, das Flackern und Brummen eines klassischen KVG/VVG mit Starter vermeidet. Der Betrieb ist an Netzspannung von 220…240 V bei 50/60 Hz vorgesehen; der zulässige Netzspannungsbereich liegt bei 198…264 V, im Gleichstrombetrieb sind 154…276 V möglich. Die Startzeit beträgt 0,6 s. Dimmen funktioniert über ein 1…10-V-Steuersignal, also über ein passendes Steuergerät, Lichtsensor oder eine Gebäudeleittechnik, nicht über einen einfachen Phasenanschnitt-Dimmer an der Netzleitung.
Technische Eckdaten für Planer und Elektrohandwerk
Das flache Gehäuse misst 360 × 30 × 21 mm und wiegt 276 g; prüfen Sie vor dem Einbau, ob in Ihrer Leuchte ausreichend Platz vorhanden ist. Die Nennleistung beträgt 42 W, die Bezeichnung 1x21/39 weist auf den Betrieb einer T5-Röhre mit 21 W oder 39 W hin. Der Einschaltstrom liegt bei 24 A, was bei der Absicherung größerer Leuchtenreihen zu berücksichtigen ist. Die Schutzart ist IP20, das Gerät gehört daher in trockene, geschützte Leuchtengehäuse. Die maximale Temperatur am Messpunkt tc beträgt 75 °C, die Umgebungstemperatur darf zwischen +10 und +50 °C liegen. Als Lebensdauer nennt das Datenblatt über 100.000 Stunden bei definierter Gehäusetemperatur; der Energie-Effizienz-Index lautet A1 BAT, und das Gerät entspricht laut Datenblatt EN 55015 und EN 55022.
Sicherer Einbau: KVG/VVG, EVG und Elektrofachkraft
Wichtig für die Auswahl: Dieses Gerät ist ein EVG und kein Ersatz für ein KVG oder VVG. Eine vorhandene Leuchte mit magnetischem Vorschaltgerät und Starter darf nicht einfach mit einer T5-Röhre bestückt werden, sondern muss auf elektronischen Betrieb umgebaut werden. Das QTi benötigt außerdem eine Steuerleitung für das 1…10-V-Signal; ohne Steuersignal lässt sich nicht dimmen. Verdrahtung, Austausch und Prüfung erfolgen ausschließlich im spannungsfreien Zustand durch eine Elektrofachkraft, da am Gerät Netzspannung anliegt. Die Röhre muss zur Leistung des EVG passen; das Datenblatt nennt Ihnen die zulässigen Typen.
Einsatz in Gewerbe, Industrie und im privaten Zuhause
In Büros, Schulen, Logistikhallen, Supermärkten, Kfz-Werkstätten und Produktionsbereichen lassen sich T5-Lichtbänder mit diesem EVG tageslichtabhängig oder nach Raumnutzung regeln. Facility Management und Kommunen profitieren davon, weil gedimmtes Licht den Energiebedarf senkt. Auch privat ist die Technik interessant: Wer im Hobbykeller, in der Werkstatt, in der Garage oder im Arbeitszimmer eine T5-Leuchte regelbar machen möchte, findet hier Profi-Qualität für Ihr Zuhause. Gleiches gilt für Unterbauleuchten in der Küche, Lichtvouten im Wohnzimmer oder die Beleuchtung im Homeoffice, sofern die Leuchte fachgerecht umgebaut wird.
Fünf Praxisvorteile des QTi DIM im Überblick
- Dimmbar über 1…10 V: Lichtniveau, Szenen und Tageslichtregelung lassen sich mit passender Steuerung anpassen.
- Hochfrequenz-Betrieb: Das EVG arbeitet mit 44…120 kHz und startet die Lampe nach 0,6 s ohne Starter.
- Breiter Netzbereich: 198…264 V Wechselspannung und 154…276 V Gleichspannung sind zulässig.
- Lange Lebensdauer: Über 100.000 Stunden bei definierter Gehäusetemperatur senken Wartungsaufwand im Objekt.
- Kompakt und leicht: Mit 360 × 30 × 21 mm und 276 g lässt sich das Gerät platzsparend in passende T5-Leuchten integrieren.
Bei Sanierungen mit mehreren Leuchten lohnt es sich, gleiche Geräte einzuplanen, damit Ersatz und Wartung einheitlich bleiben.

