Fällt in einer T5-Leuchte die Elektronik aus, steht oft die gesamte Beleuchtung still, im Lager ebenso wie im Büro. Das Osram Vorschaltgerät QTi 1X35/49/80 GII (Für T5 Röhren) ist ein elektronisches Vorschaltgerät für T5-Leuchtstoffröhren und wird von Elektrohandwerk, Facility Management, Industrie und Kommunen in Sanierung und Wartung eingesetzt. Die Typenbezeichnung 1X35/49/80 weist auf eine Röhre mit 35, 49 oder 80 W hin, sodass ein Gerät mehrere Leistungsstufen abdeckt. Auch Privatkunden bekommen hier Profi-Qualität für ihr Zuhause.
Technische Daten für den Dauerbetrieb im Überblick
Das Gerät nimmt bis zu 90 W auf und arbeitet an 220 bis 240 V bei 50/60 Hz; der zulässige Eingangsspannungsbereich liegt bei AC 198 bis 264 V, bei Gleichspannung bei 176 bis 276 V. Die Betriebsfrequenz beträgt 42 bis 85 kHz, die Startzeit 1 Sekunde, der Einschaltstrom 53 A. Osram gibt eine Lebensdauer von mehr als 100.000 Stunden bei T = 65 °C an. Die Bauhöhe liegt bei 21 mm, die Breite bei 30 mm, das Gewicht bei 240 g. Der Energieeffizienzindex EEI lautet A2 BAT, die Norm EN 61347-2-3.
Notbeleuchtung, Hallen und Büros: der Gewerbeeinsatz
Osram nennt als Anwendungsgebiete Großraumbüros, Korridore und Lagerräume, öffentliche Gebäude, Sporthallen und Fabriken sowie Notbeleuchtungsanlagen nach EN 50172 und DIN VDE 0108-100. Das Gerät ist für den DC-Betrieb in der Notbeleuchtung geeignet und lässt sich auch bei der Modernisierung bestehender Anlagen verwenden. Es ist für Leuchten der Schutzklasse I und II vorgesehen. Gelistet sind außerdem eine hohe Schaltfestigkeit, die automatische Wiedereinschaltung nach dem Lampenwechsel und ein Lampenwarmstart, der für Anwendungen mit Bewegungsmelder ausgelegt ist. Das System ist VDE- und VDE-EMV-zertifiziert.
Auch daheim richtig: T5-Licht in Garage, Keller und Hobbyraum
T5-Röhren sitzen nicht nur in Hallen. Wer in der Garage, im Keller, im Hobbyraum, in der Werkstatt oder im Arbeitszimmer eine schlanke Lichtleiste betreibt, kennt das Problem: Die Röhre ist in Ordnung, doch die Leuchte zündet nicht mehr. Dann lohnt der Blick auf das Vorschaltgerät. Wichtig: Es handelt sich um ein EVG für den 230-V-Betrieb. Wurde die Leuchte bisher mit einem KVG oder VVG samt Starter betrieben, muss die Verdrahtung angepasst werden. Arbeiten am Gerät erfolgen im spannungsfreien Zustand durch eine Elektrofachkraft, auch im privaten Umfeld.
Was das QTi im Alltag leistet
- Hohe Schaltfestigkeit: Häufiges Ein- und Ausschalten, etwa in Fluren oder bei Bewegungsmeldern, wird vom Gerät laut Datenblatt gut vertragen.
- Automatischer Wiederanlauf: Nach dem Lampenwechsel schaltet das EVG selbstständig wieder ein, das spart Servicezeit bei Wartungsrunden.
- Lange Lebensdauer: Mehr als 100.000 Stunden bei T = 65 °C senken Ausfälle und Austauschkosten in Anlagen mit Dauerbetrieb.
- Cut-off-Technologie: Sie sorgt für höchste Energieeffizienz, der EEI liegt bei A2 BAT.
- Breiter Temperaturbereich: Von -20 bis +50 °C Umgebungstemperatur ist der Betrieb angegeben, also auch in kühler Garage oder ungeheiztem Lager.
Bestellhinweise für Planer und Heimwerker
Das Gerät ist nicht dimmbar; für geregeltes Licht wird ein dimmbares EVG benötigt. Mit einer maximalen Gehäusetemperatur tc von 75 °C und Schutzart IP20 gehört es in eine trockene, geschlossene Leuchte. Für Notbeleuchtungsanlagen gilt: Das Gerät allein macht noch keine normgerechte Anlage, die Planung und Abnahme des Gesamtsystems verbleibt bei der Fachkraft. Prüfen Sie vor der Bestellung, ob Röhrenleistung und Leuchtentyp zur Typenbezeichnung passen; das Datenblatt steht im Shop zum Download bereit. Bei größerem Bedarf in Objekten, Hotels oder Einzelhandel sichern einheitliche Geräte aus einer Charge eine gleichbleibende Qualität und vereinfachen die Lagerhaltung. Für Wohnräume wie Hobbykeller oder Hausflur reicht meist ein einzelnes Gerät.

