Flache Leuchtengehäuse, wenig Einbauhöhe und trotzdem ein vollwertiges elektronisches Betriebsgerät für Natriumdampf-Hochdrucklicht – genau für diese Aufgabe ist das Philips HID-DV PROG Xt 100 SON Q 208-277V gemacht. Mit nur 40 mm Bauhöhe versorgt es eine SON-Lampe mit 100 W, ist dimmbar und gehört zur programmierbaren DynaVision-Reihe. Für Planer im Leuchtenbau, für Stadtwerke und für Instandhalter in der Industrie ist das eine solide Basis, um bestehende Anlagen effizient weiterzubetreiben.
Technische Eckdaten der flachen Q-Bauform für 100-W-Natriumdampflampen
Das Gehäuse misst 150 × 90 × 40 mm und wiegt 820 g. Die flache Bauform erleichtert den Einbau in niedrige Leuchtenwannen und Flachstrahler. Elektrisch ist das EVG für eine Nennspannung von 208-277 V ausgelegt und toleriert eingangsseitig 188 bis 305 V AC bei 50-60 Hz Netzfrequenz – das deutsche 230-V-Netz liegt damit bequem im Arbeitsfenster. Die Lampe selbst wird mit einer Betriebsfrequenz von 0,4 kHz versorgt. Für den Außeneinsatz wichtig sind der Umgebungstemperaturbereich von -30 bis +55 °C sowie die Schutzart IP34, die den Einbau in ein schützendes Leuchtengehäuse voraussetzt. Bis zu 10 m Leitung zwischen Gerät und Lampe sind zulässig.
Eingesetzt wird das Gerät überall dort, wo SON-Licht mit 100 W weiterhin im Dienst ist: in Straßen- und Wegeleuchten kommunaler Netze, auf Betriebshöfen, auf Parkflächen von Handel und Gewerbe oder in Hallen mit Natriumdampfbeleuchtung. Facility Management und Elektrohandwerk profitieren von einem Ersatzteil in Originalqualität, Leuchtenhersteller von einer flachen Einbaulösung.
Warum sich das flache SON-EVG im Betrieb auszahlt – fünf Vorteile
- Geringe Einbauhöhe: Mit 40 mm Bauhöhe findet das EVG auch in flachen Leuchten Platz, in denen höhere Geräte nicht unterzubringen wären.
- Temperaturreserve bis +55 °C: Der hohe obere Grenzwert gibt zusätzlichen Spielraum in sonnenexponierten oder warm laufenden Leuchtengehäusen.
- Toleranter Netzeingang: Ein Eingangsbereich von 188 bis 305 V AC hält die Lampe auch bei schwankender Versorgung am Ende langer Kabelstrecken zuverlässig in Betrieb.
- Dimmen und Programmieren: Als dimmbare PROG-Variante lässt sich das Gerät an Absenkzeiten und Lichtkonzepte des Betreibers anpassen, was den Energieverbrauch in den Nachtstunden senkt.
- Weniger Bauteile in der Leuchte: Das elektronische Vorschaltgerät übernimmt Zündung und Lampenbetrieb in einem Gehäuse, sodass separate Zündgeräte und die zugehörige Verdrahtung entfallen.
Vom Betriebshof bis zur Garage – Originalqualität für Privatanwender
Auch wenn das EVG primär für professionelle Lichtanlagen entwickelt wurde: Natriumdampflampen findet man nicht nur an öffentlichen Straßen. Auf vielen Bauernhöfen und größeren Privatgrundstücken leuchten seit Jahren SON-Strahler über Hofeinfahrt, Garage oder Werkstatt, mitunter auch am Rand von Garten und Terrasse. Wer eine solche Leuchte mit 100 W instand setzen möchte, ist mit dem Original-EVG aus dem Fachhandel auf der sicheren Seite und erhält dieselbe Markenqualität, die Stadtwerke und Kommunen einsetzen. Für den Hobbyraum, den Keller oder das Arbeitszimmer ist das gelblich-orangefarbene Natriumdampflicht dagegen kaum geeignet – hier sind moderne LED-Leuchten die bessere Wahl, zu der wir Sie gern beraten.
Fachgerechter Anschluss und Hinweise zur Lampenkombination
Weil das Gerät an Netzspannung betrieben wird und beim Zünden hohe Spannungen an der Lampenleitung anliegen, darf die Installation nur eine Elektrofachkraft übernehmen – grundsätzlich im spannungsfreien, gegen Wiedereinschalten gesicherten Zustand. Betreiben Sie das EVG ausschließlich mit einer Natriumdampf-Hochdrucklampe mit 100 W und halten Sie das Anschlussschema des Herstellers ein. Bei der Umrüstung einer konventionellen Leuchte werden Drossel und Zündgerät ausgebaut. Ist in der Leuchte mehr Höhe als Breite verfügbar, kann alternativ die Bauform C1 mit 65 × 65 mm Querschnitt passen – unser Team hilft Ihnen bei der Auswahl.

