In vielen Hallen, Hofbeleuchtungen und Industrieleuchten laufen noch Hochdruck-Entladungslampen, deren Betriebsstrom ein Vorschaltgerät sauber begrenzen muss, damit sie stabil und lange brennen. Genau dafür ist das Philips HID-PV Base 150 SON/CDO Q 220-240V gedacht: ein konventionelles Vorschaltgerät (KVG) für 150-W-Lampen der Typen SON und CDO. Elektrohandwerk, Facility Management, Hausverwaltungen und Kommunen nutzen es für den Ersatz defekter Geräte in Bestandsleuchten. Aber auch zu Hause hat es seinen Platz: Wer in Garage, Werkstatt oder Hobbykeller eine ältere 150-W-Leuchte betreibt, kann damit Profi-Technik für den eigenen Bedarf instand setzen.
Technische Eckdaten für Planung und Ersatz
Das Gerät ist für den Betrieb an 220–240 V Netzspannung bei 50 bis 60 Hz ausgelegt, der zulässige Eingangsspannungsbereich liegt laut Datenblatt bei 198 bis 254 V. Es passt zu Lampen mit 150 W Leistung. Die Abmessungen von 150 × 90 × 40 mm und das Gewicht von rund 730 g erlauben den Einbau in kompakte Leuchtengehäuse und Betriebsgerätekästen. Die Umgebungstemperatur darf zwischen −30 und +55 °C liegen, die Schutzart ist IP20. Das heißt: Das Vorschaltgerät gehört geschützt in das Leuchtengehäuse oder einen trockenen Verteilerkasten, nicht frei in Nässe oder Staub. Der Ableitstrom ist mit 0,7 mA angegeben, die maximale Leitungslänge zur Lampe mit 1.500 mm. Dimmen ist mit diesem Gerät nicht möglich.
Vorschaltgerät-Auswahl: KVG, Zündgerät und Kondensator richtig kombinieren
Wichtig für die Betriebssicherheit: Dieses Gerät ist ein KVG und darf nicht mit EVG-Technik gemischt werden. Hochdruck-Entladungslampen der Reihen SON und CDO benötigen je nach Lampenausführung zusätzlich ein passendes Zündgerät und einen Kompensationskondensator; die Auslegung entnehmen Sie dem Schaltbild des Leuchten- oder Lampenherstellers. Prüfen Sie vor der Bestellung das Typenschild des alten Geräts, die Lampenleistung und die Anschlussbelegung. Der Austausch erfolgt ausschließlich im spannungsfreien Zustand und, bei fest installierten Anlagen, durch eine Elektrofachkraft. Das gilt ausdrücklich auch für private Leuchten in Garage, Keller oder Hobbyraum, denn Entladungslampen und ihre Zündgeräte arbeiten mit hohen Spannungsspitzen.
Fünf Argumente für den Einsatz im Gewerbe und daheim
- Passgenau für 150 W: Ausgelegt für 150-W-Lampen der Typen SON und CDO, damit Bestandsleuchten ohne Umbau weiterlaufen.
- Weiter Netzbereich: Nennspannung 220–240 V, zulässiger Eingangsbereich 198 bis 254 V sorgen für Reserve bei schwankender Netzspannung in Hallen und Altbauten.
- Robust bei Kälte und Wärme: Umgebungstemperaturen von −30 bis +55 °C erlauben den Einsatz in unbeheizten Garagen, Kellerräumen und Außenleuchten.
- Kompakte Bauform: Mit 150 × 90 × 40 mm findet das Gerät auch in engen Leuchtengehäusen und Betriebsgerätekästen Platz.
- Klare Wartungslogik: Ein passender Austausch spart Elektrikern Zeit und Hausmeistern die Suche nach einer teuren Komplettleuchte.
Einsatz in Industrie, Kommune und privater Werkstatt
Klassische Einsatzorte sind Industrie- und Lagerhallen, Hofflächen, Parkplätze, Sporthallen, Bauhöfe und Anlagen der Stadtwerke, überall dort, wo robuste Hochdruck-Leuchten seit Jahren zuverlässig ihren Dienst tun. Wer solche Leuchten austauscht, spart sich oft den teuren Komplettwechsel und kann zeitgleich prüfen, ob ein LED-Umbau sinnvoll ist. Privatkunden nutzen das Gerät für Reparaturen an Werkstattleuchten, Garagenbeleuchtung, Hobbykeller und Hobbyraum, in denen noch eine kräftige 150-W-Entladungslampe hängt. Vorteil für alle: Ein einzelnes, gut dimensioniertes Vorschaltgerät hält die Lampe im richtigen Arbeitspunkt und schützt sie vor unnötigem Verschleiß.
Das technische Datenblatt steht auf der Produktseite zum Download bereit und eignet sich als Nachweis für die Dokumentation von Wartungsarbeiten in Betrieben, bei Hausverwaltungen und im Gebäudemanagement. Vergleichen Sie vor dem Einbau die Daten des Typenschilds, notieren Sie die Anschlussbelegung und nutzen Sie bei Unsicherheit die Rücksprache mit Ihrem Elektrobetrieb.

