Flackernde Leuchtstofflampen, schwerfälliger Start und unnötig hohe Verluste am Drosselvorschaltgerät – wer in Büros, Werkstätten oder Verkaufsräumen auf T5-Technik setzt, spart mit einem modernen elektronischen Vorschaltgerät spürbar Energie und Wartung. Das Philips Vorschaltgerät HF-Pi 3/4 14/24 TL5/PL-L EII EVG ist für genau diese Aufgabe ausgelegt: Es betreibt Leuchtstofflampen mit 14 bzw. 24 W an 220–240 V Netzspannung und eignet sich damit für Elektrohandwerk, Facility Management und Industrie ebenso wie für ambitionierte Heimwerker mit einer eigenen Leuchte im Zuhause.
Elektronisches Vorschaltgerät für T5-Lampen im Objekteinsatz
Ein EVG arbeitet mit hoher Frequenz und macht Drossel und Starter überflüssig. Philips gibt für das Gerät den Energieeffizienzindex A2 BAT an; die Verlustleistung liegt laut Datenblatt zwischen 0,08 und 9,73 W. Gerade in Objekten mit langen Brennzeiten, etwa in Logistikhallen, Supermärkten, Hotelfluren oder Kfz-Werkstätten, summieren sich solche Unterschiede über das Jahr zu merklichen Stromkosten. Als nicht wahrnehmbar beschreibt der Hersteller das Brumm- und Geräuschniveau – ein Plus für Besprechungsräume, Praxen und ruhige Verkaufsflächen. Das Gerät arbeitet an 50/60 Hz und verträgt Umgebungstemperaturen von −25 bis 50 °C, die Gehäusetemperatur wird mit 75 °C angegeben.
Praxiswerte, die bei Planung und Einbau helfen
Für die Auslegung der Stromkreise sind die Einschaltdaten wichtig: Als Spitzenwert nennt das Datenblatt 45 A bei einer Dauer von 0,4 ms, der Ableitstrom beträgt 0,5 mA. Elektroplaner berücksichtigen diese Werte bei der Absicherung, vor allem wenn viele Leuchten gemeinsam eingeschaltet werden, etwa in Industriehallen oder Parkhäusern. Mit rund 285 g Nettogewicht ist das Gerät leicht zu handhaben, und da es einzeln pro Verpackung geliefert wird, planen Sie die Stückzahl exakt nach Leuchtenbestand.
Lampen, Schaltung und Montage richtig kombinieren
Dieses Gerät ist ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) für den Netzbetrieb an 220–240 V und kein Zubehör für KVG- oder VVG-Schaltungen. Beim Umrüsten einer alten Leuchte entfallen Drossel und Starter; angeschlossen werden dürfen nur Lampen, die laut Typenbezeichnung für den EVG-Betrieb geeignet sind. Welche Lampen in welcher Anzahl an welchem Anschluss betrieben werden, entnehmen Sie dem Schaltbild des Herstellers. Montage und Verdrahtung erfolgen ausschließlich im spannungsfreien Zustand durch eine Elektrofachkraft, das gilt für das Hotel ebenso wie für die Leuchte im eigenen Keller oder Hobbykeller.
Fünf Gründe für den Einsatz im Objekt und daheim
- Weniger Verluste im Dauereinsatz: Mit Energieeffizienzindex A2 BAT und einer angegebenen Verlustleistung ab 0,08 W belasten Sie Stromrechnung und Betriebskosten weniger als mit einer Drossel.
- Leiser Betrieb: Der Hersteller beschreibt Brumm- und Geräuschniveau als nicht wahrnehmbar, ideal für Arbeitszimmer, Homeoffice und Büros.
- Weiter Temperaturbereich: Von −25 bis 50 °C Umgebungstemperatur einsetzbar, damit auch in kühlen Lagerhallen, Garagen oder der Werkstatt.
- Flexible Netzanbindung: Das Gerät ist für 220–240 V bei 50/60 Hz spezifiziert und erleichtert damit die Lagerhaltung für Servicebetriebe.
- Klare Datenbasis für die Planung: Einschaltstrom, Ableitstrom, Gewicht und Gehäusetemperatur stehen als Herstellerwerte bereit, das erleichtert Dokumentation und Abnahme.
Vom Hotelflur bis in die private Werkstatt
Elektrobetriebe, Hausverwaltungen und Hoteliers erhalten mit diesem EVG ein Standardgerät für den Austausch alter Drosselleuchten und für Neuinstallationen. Wer daheim eine T5-Lichtleiste in der Küche, im Wintergarten oder in der Garage modernisieren möchte, profitiert von derselben Technik, sollte die Arbeit aber einer Elektrofachkraft überlassen. Auch Hobbykeller, Partyraum oder Arbeitszimmer mit Leuchtstoff-Lichtleisten lassen sich so zuverlässig und energiesparend betreiben, sofern Leuchte und Lampen EVG-tauglich sind. Haben Sie Fragen zur Kombination mit Ihren Lampen oder zur benötigten Stückzahl für ein Objekt, berät Sie das Team von Leuchtmittelmarkt gern.

