Wer in Werkstatt, Lager oder Verkaufsraum T5-Leuchten betreibt und dabei Energie sparen will, landet früher oder später beim Philips Vorschaltgerät HF-Ri TD 2 14/21/24/39 E+. Das elektronische Vorschaltgerät (EVG) speist zwei T5-Leuchtstofflampen und lässt sich dank TD-Steuerschnittstelle von 1 % bis 100 % dimmen. Für Elektrohandwerk, Hausverwaltungen und Facility Management ist es ein bewährter Ersatz für defekte Altgeräte; wer zu Hause einen Hobbykeller oder ein Arbeitszimmer mit Lichtbändern ausstattet, bekommt dieselbe Profi-Qualität.
Was das HF-Ri TD 2 E+ technisch leistet
Das Gerät arbeitet mit 110 kHz Betriebsfrequenz an 195–240 V Eingangsspannung bei 50–60 Hz Netzfrequenz. Die Bemessungs-Lampenleistungen von 14, 21, 24 und 39 W decken gängige T5-Typen ab; als Systemleistung nennt das Datenblatt je nach Bestückung 50,0, 65,6 und 82,2 W. Der Leistungsfaktor liegt bei 0,95, der Ballastfaktor bei 1, die Verlustleistung bei 5 W und der Standby-Verbrauch bei lediglich 0,25 W. Der Energie-Effizienz-Index lautet A1 BAT. Beim Einschalten fließt kurzzeitig eine Spitze von 27 A (Dauer 0,26 ms) – relevant, wenn viele Geräte auf einem Leitungsschutzschalter hängen. Ein automatischer Neustart ist vorgesehen.
Dimmbare T5-Beleuchtung für Gewerbe und Zuhause
Die TD-Schnittstelle ermöglicht Dimmen im Bereich von 1 % bis 100 %. In Hotellerie und Gastronomie bedeutet das: tagsüber volle Helligkeit, abends gedimmte Lichtstimmung, ohne Leuchten zu tauschen. Im Einzelhandel lässt sich die Regalbeleuchtung an Tageszeit und Kundenfrequenz anpassen. Privat profitieren Hobbyraum, Werkstatt und Garage von derselben Technik – über der Werkbank zählt helles Licht, im Keller genügt beim Lagern oft eine gedimmte Stufe. Welche Taster zur TD-Schnittstelle passen, klären Sie vor dem Kauf im Datenblatt.
Einsatzgrenzen, Temperatur und Schutzart
Das Gehäuse ist nach IP20 ausgelegt und gehört damit in eine geschützte, trockene Leuchte oder einen Kabelkanal – nicht in den Feuchtbereich. Zulässig ist eine Umgebungstemperatur von -25 bis 50 °C, gelagert werden darf zwischen -40 und 80 °C. Der Ableitstrom beträgt 0,5 mA, die Kabelkapazität 200 pF. Mit einem Nettogewicht von 316 g und einer Abisolierlänge von 8,0–9,0 mm für die Anschlussklemmen bleibt die Montage auch in engen Leuchtenprofilen überschaubar.
Fünf Praxisvorteile im Überblick
- Dimmen von 1 bis 100 %: Die TD-Schnittstelle erlaubt Lichtszenen und senkt je nach Dimmstufe den Stromverbrauch.
- Leistungsfaktor 0,95: Der hohe Wert hält die Blindleistung gering und entlastet Zuleitungen in größeren Anlagen.
- Flexible Lampenbestückung: Vier Bemessungsleistungen von 14 bis 39 W bedeuten weniger Typenvielfalt im Lager des Elektrohandwerks.
- Geringer Standby-Verbrauch: Nur 0,25 W im Bereitschaftszustand summieren sich bei vielen Leuchten zu spürbaren Einsparungen.
- Weiter Temperaturbereich: Von -25 bis 50 °C Umgebungstemperatur reicht das Spektrum vom kühlen Keller bis zur Lagerhalle.
Richtig einbauen: EVG, nicht KVG
Das HF-Ri TD 2 E+ ist ein elektronisches Vorschaltgerät und arbeitet nur mit passender EVG-Verdrahtung. Ein Betrieb mit Starter oder in einer Leuchte mit konventionellem Vorschaltgerät (KVG/VVG) ist nicht möglich; der Starter und das alte Vorschaltgerät müssen beim Umbau entfallen, und die Leuchte muss für T5-Lampen am EVG ausgelegt sein. Auch ein Direktbetrieb an 230 V ohne Vorschaltgerät scheidet aus. Installation, Umverdrahtung und Prüfung gehören im spannungsfreien Zustand in die Hände einer Elektrofachkraft – das gilt für Betriebe ebenso wie für die private Werkstatt, die Garage oder den Hobbyraum. Wer unsicher ist, ob die vorhandene Leuchte umgerüstet werden kann, fragt uns mit Leuchtentyp und Lampenzahl an.
Für Betriebe mit wiederkehrendem Bedarf lohnt sich die Bevorratung der Geräte, denn identische Bauart erleichtert Wartung und Ersatz über viele Leuchten hinweg. Private Anwender erhalten dieselbe Serienqualität für Arbeitszimmer-Lichtbänder oder die Kellerwerkstatt.

