Wer LED-Module oder Leuchtenplatinen sauber mit Strom versorgen muss, braucht einen Treiber, dessen Ausgangsstrom und Leistung exakt passen. Der Philips Xi BP 110W 0.3-1.0A S 230V C133 sXt ist laut Bezeichnung für einen Strombereich von 0,3 bis 1,0 A und eine Lampenleistung von 110 W ausgelegt und arbeitet am 230-V-Netz. Damit ist er die passende Wahl für Leuchtenbauer, Elektrohandwerk und Facility Management, aber ebenso für ambitionierte Heimwerker, die in Werkstatt oder Hobbykeller eigene LED-Leuchten realisieren.
Technische Eckdaten für die Leuchtenplanung
Der Netzeingang akzeptiert 202 bis 254 V bei einer Netzfrequenz von 47 bis 63 Hz, die Nennspannung beträgt 230 V. Dieses breite Fenster hilft in Industrie- und Logistikhallen, in denen die Spannung nicht immer sauber bei 230 V liegt, ebenso im Altbau daheim. Das Gehäuse ist 133 mm lang, 77 mm breit und 39,5 mm hoch und wiegt rund 595 g. Die Montageart ist Einbau, die Schutzart IP20, die Schutzklasse I und II. Der Umgebungstemperaturbereich reicht von −40 bis +55 °C, als maximale Leitungslänge nennen die Herstellerdaten 1500 mm.
Einsatz in Gewerbe, Industrie und Objektbau
Leuchtenhersteller und Elektrobetriebe schätzen einen Treiber dieser Klasse, weil sich ein Typ für verschiedene Modulbestückungen verwenden lässt und die Variantenvielfalt im Lager klein bleibt. Der Strombereich von 0,3 bis 1,0 A deckt viele gängige Modulklassen ab; welchen Ausgangsstrom Ihr Modul benötigt, steht im Modul-Datenblatt, die Einstellmöglichkeiten des Treibers finden Sie im Produktdatenblatt. Ob Hallenbeleuchtung in der Logistik, Werkstattleuchten im Kfz-Betrieb oder Vitrinen- und Regalbeleuchtung im Einzelhandel: Fällt ein Treiber aus, tauschen Sie genau diesen Typ und müssen nicht die komplette Leuchte ersetzen. Auch Hotellerie, Gastronomie und Kommunen profitieren, wenn Bestandsleuchten auf LED-Technik umgerüstet werden und ein verlässlich verfügbarer Treiber den Wartungsaufwand senkt.
Profi-Qualität auch für Ihr Zuhause
Auch privat lohnt sich ein sauber dimensionierter Treiber. Wer im Hobbykeller eine Werkbankbeleuchtung baut, in der Garage eine helle Deckenleuchte aus LED-Modulen konstruiert, im Arbeitszimmer eine Designleuchte in Eigenregie fertigt oder im Wohnzimmer eine Lichtvoute plant, arbeitet mit derselben Technik wie der Profi. IP20 bedeutet allerdings: nur trockene Innenräume und ein geschütztes Leuchtengehäuse. Für Balkon, Terrasse oder Garten ist der Treiber ohne zusätzlichen Schutz nicht vorgesehen.
Das sollten Sie vor dem Kauf prüfen
Dies ist ein elektronischer LED-Treiber und kein Vorschaltgerät für Leuchtstoff- oder Entladungslampen. Ein KVG oder VVG mit Starter sowie ein EVG für Leuchtstofflampen sind hier nicht gefragt, denn der Treiber wird direkt am 230-V-Netz betrieben und versorgt das LED-Modul. Prüfen Sie vorab, ob Modulleistung und benötigter Strom zu den Eckdaten passen. Die Installation erfolgt ausschließlich im spannungsfreien Zustand durch eine Elektrofachkraft.
Fünf Vorteile im Projektalltag
- Breites Netzfenster: Die Eingangsspannung von 202 bis 254 V erlaubt den Betrieb auch bei schwankender Netzspannung in Gewerbe und Altbau.
- Großer Temperaturbereich: Von −40 bis +55 °C Umgebungstemperatur eignet sich der Treiber für ungeheizte Hallen, Keller und Garagen.
- Kompakte Bauform: Mit 133 mm Länge, 77 mm Breite und 39,5 mm Höhe findet er auch in flachen Leuchtengehäusen Platz.
- Flexible Schutzklasse: Die Herstellerangabe lautet I und II; die Zuordnung hängt von der Leuchtenkonstruktion ab und gehört in die Hand der Elektrofachkraft.
- Leistung für große Module: Die ausgewiesene Lampenleistung von 110 W reicht für anspruchsvolle Module in Hallen-, Flächen- oder Werkstattleuchten.
Das Datenblatt zum Treiber steht Ihnen auf der Produktseite zum Download bereit. Für Stammkunden im Elektrohandwerk und Heimwerker gilt gleichermaßen: Bestellen Sie den Treiber passend zu Ihrem Modul und lassen Sie den Anschluss durch eine Elektrofachkraft vornehmen.

