Wenn eine Leuchte mit LED-Modulen bestückt, repariert oder umgerüstet wird, entscheidet das Betriebsgerät über Lebensdauer, Lichtqualität und Betriebssicherheit. Das Philips Xi BP 22W 0.2-0.7A S 230V C123 sXt ist ein elektronisches LED-Betriebsgerät für 230 V Netzspannung mit 22 W Leistung und einem Ausgangsstrom von 200 bis 700 mA. Elektrohandwerk, Leuchtenbauer und Facility Management setzen solche Geräte bei Modulumbauten ein; ebenso lässt sich damit eine Küchen- oder Wohnzimmerleuchte im eigenen Zuhause fachgerecht modernisieren.
Philips Xi Betriebsgerät: 22 W und 200–700 mA im kompakten Gehäuse
Das Gerät nimmt 230 V Nennspannung bei einer Netzfrequenz von 47 bis 63 Hz auf; der zulässige Eingangsspannungsbereich liegt bei 202 bis 254 V AC. Ausgangsseitig stehen 200 bis 700 mA bei 22 W zur Verfügung, sodass sich damit verschiedene LED-Module und Platinen betreiben lassen, sofern deren Strom und Leistung in diesen Rahmen passen. Welcher Betriebsstrom für Ihr Modul richtig ist, entnehmen Sie dessen Datenblatt; eine Überschreitung der Modulvorgabe verkürzt die Lebensdauer und kann es beschädigen.
Maße C123, Schutzklassen und Temperaturbereich
Die Bauform C123 ist 123 mm lang, 79 mm breit und 31 mm hoch und wiegt 190 g, passt also in schmale Leuchtengehäuse, Kanäle und Einbauräume. Es gilt die Schutzart IP20: Das Gerät ist für den Einbau in trockenen Innenräumen im geschützten Leuchtengehäuse vorgesehen, nicht für den ungeschützten Betrieb im Freien. Die Schutzklasse ist mit I und II angegeben. Zulässig ist eine Umgebungstemperatur von -40 bis +55 °C, was auch kalte Lager, ungeheizte Hallen und die Garage abdeckt. Die maximale Leitungslänge beträgt 1.500 mm und sollte bei der Leuchtenplanung berücksichtigt werden.
Einsatz in Gewerbe, Industrie und im eigenen Zuhause
Im gewerblichen Umfeld findet ein solches Betriebsgerät seinen Platz bei der Instandhaltung von Industrie- und Hallenleuchten, bei Kommunen und Hausverwaltungen in Treppenhaus- und Flurleuchten sowie in Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel bei Reparatur oder Umrüstung von Beleuchtungsanlagen. Auch im Privathaushalt kommt es vor, dass eine Leuchte in Hobbykeller, Werkstatt, Garage, Wintergarten oder Hobbyraum, im Wohnzimmer oder im Arbeitszimmer auf LED umgebaut wird. Auch dort gilt: Der Anschluss gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.
Was dieses Betriebsgerät im Alltag leistet
- Breiter Stromkorridor: Mit 200 bis 700 mA Ausgangsstrom deckt das Gerät viele Modulvarianten ab, sodass sich der Lagerbestand an Betriebsgeräten gering halten lässt.
- Weiter Eingangsbereich: 202 bis 254 V AC bei 47 bis 63 Hz verkraften übliche Netzschwankungen im Gewerbe- und Wohngebäude.
- Kompakte Bauform C123: Mit 123 mm Länge, 79 mm Breite und 31 mm Höhe findet das Gerät auch in engen Leuchten Platz.
- Großer Temperaturbereich: Von -40 bis +55 °C Umgebungstemperatur sind Einsätze in Hallen, Lagern und Garagen möglich.
- Klare Schutzdaten: Schutzart IP20 und die Schutzklassen I und II sind eindeutig angegeben, was die Planung des Leuchteneinbaus und die Dokumentation erleichtert.
Passendes Vorschaltgerät und sichere Installation
Wichtig für die Auswahl: Dieses Gerät arbeitet mit 230 V Netzspannung und versorgt LED-Module mit dem passenden Ausgangsstrom. Es ist ein eigenständiges elektronisches LED-Betriebsgerät, kombiniert sich also weder mit KVG oder VVG noch mit Leuchtstofflampen, und es ist nicht für den 230-V-Direktbetrieb von Lampen gedacht. Prüfen Sie vor dem Kauf, dass Modulstrom, Leistung und Leitungslänge zum Datenblatt passen. Die Installation erfolgt ausschließlich im spannungsfreien Zustand durch eine Elektrofachkraft; das gilt für Betriebe wie für den Umbau im eigenen Hobbyraum oder Keller. Das Datenblatt zum Artikel liegt im Shop zum Download bereit und sollte vor dem Einbau gelesen werden.

