Wer LED-Leuchten oder LED-Module wartet, nachrüstet oder neu aufbaut, muss das Betriebsgerät passend wählen. Der Philips Xitanium 38W/m 0.9A 42V SC 230V ist ein kompakter LED-Treiber für den Netzbetrieb an 220–240 V mit 38 W Leistung; die Typbezeichnung weist 0,9 A und 42 V am Ausgang aus. Elektrohandwerk, Leuchtenbau und Facility-Teams setzen solche Geräte im Projektgeschäft ein, doch auch private Heimwerker profitieren: Profi-Qualität auch für Ihr Zuhause.
Elektrische Daten des Xitanium 38 W im Detail
Das Gerät wird mit 220–240 V Netzspannung betrieben und akzeptiert eine Eingangsspannung von 198 bis 264 V bei 50 bis 60 Hz. Der Leistungsfaktor liegt bei mindestens 0,9, ein Wert, der bei Installationen mit vielen Geräten zählt. Die Leistung beträgt 38 W. Mit 97,2 mm Länge, 43 mm Breite, 30 mm Höhe und 104 g Gewicht passt der Treiber auch in flache Leuchtengehäuse und enge Einbauräume. Die maximale Leitungslänge ist mit 600 mm angegeben; planen Sie Leuchte und Montageort deshalb mit kurzen Wegen.
Richtiges Betriebsgerät: LED-Treiber statt KVG oder EVG
Bevor Sie bestellen, klären Sie die Gerätefamilie: Dieser Xitanium ist ein elektronischer LED-Treiber für den 230-V-Netzanschluss. Er ersetzt weder ein induktives Vorschaltgerät (KVG/VVG) noch ein EVG für Leuchtstofflampen und ist nicht für den Betrieb von Halogen- oder Entladungslampen gedacht. Die angeschlossene LED-Last muss zu Ausgangsstrom und Ausgangsspannung passen; prüfen Sie dies im Datenblatt von Leuchte oder Modul. Die Installation erfolgt im spannungsfreien Zustand und gehört bei festen Anlagen in die Hände einer Elektrofachkraft. Angegeben sind die Schutzklassen I und II sowie die Schutzart IP20; verbauen Sie ihn deshalb in eine trockene, geschützte Einbausituation innerhalb der Leuchte.
Einsatz zwischen Objektbeleuchtung und Heimprojekt
In Gewerbe, Industrie und Logistik laufen LED-Leuchten mit externem Treiber oft über Jahre im Dauerbetrieb, und der Tausch eines einzelnen Bauteils ist günstiger als der Komplettersatz. Hausverwaltungen und Kommunen halten damit Treppenhaus- und Flurbeleuchtung instand, Hotels und Gastronomiebetriebe sichern ihre Wartungsfenster durch vorgehaltene Ersatzgeräte. Auch daheim ist das Thema greifbar: Fällt der Treiber der LED-Leuchte im Hausflur, der Unterbauleuchte in der Küche oder der Beleuchtung in Hobbyraum, Keller, Werkstatt und Garage aus, lässt sich bei passenden Ausgangsdaten oft das Betriebsgerät tauschen, statt die komplette Leuchte zu entsorgen.
Praxisvorteile des kompakten 38-Watt-Treibers
- Flache Bauform: Mit 30 mm Höhe und 43 mm Breite findet das Gerät auch in schmalen Leuchtengehäusen Platz.
- Weiter Eingangsbereich: Die zulässige Eingangsspannung von 198 bis 264 V und die Netzfrequenz von 50 bis 60 Hz machen das Gerät robust gegen übliche Schwankungen im Stromnetz.
- Breites Temperaturfenster: Der Betrieb ist bei Umgebungstemperaturen von -20…+45°C vorgesehen, was auch unbeheizte Räume wie Garage oder Keller abdeckt.
- Netzverträglicher Betrieb: Ein Leistungsfaktor von mindestens 0,9 hält die Blindleistung in Grenzen, wenn viele Leuchten in einem Gebäude gleichzeitig laufen.
- Flexible Schutzklasse: Das Gerät ist für die Schutzklassen I und II angegeben und lässt sich damit in Leuchten unterschiedlicher Bauart einplanen.
Beratung zur Auswahl und zum Einbau
Vergleichen Sie vor dem Kauf die Daten des Originaltreibers in Ihrer Leuchte: Netzspannung, Leistung von 38 W, Ausgangsstrom von 0,9 A, Ausgangsspannung von 42 V und die Bauform müssen zusammenpassen. Auch die Leitungslänge von höchstens 600 mm sollte zur Leuchtenkonstruktion passen. Sind Sie unsicher, helfen wir Einkäufern, Installateuren und privaten Anwendern gern bei der Zuordnung. Elektrobetriebe bestellen häufig mehrere Geräte auf einmal, um Folgeaufträge ohne Wartezeit abzuwickeln, während Privatkunden mit einem einzelnen Ersatz die bewährte Leuchte weiter nutzen können.

