Wer Außenleuchten, Hallenbeleuchtung oder Sonderleuchten baut oder instand setzt, braucht ein Betriebsgerät, das Spannungsschwankungen, Feuchtigkeit und Kälte verkraftet. Der Philips Xitanium 75W 0.35-0.7A Prog GL sXt ist ein programmierbarer Konstantstrom-LED-Treiber mit 75 Watt, Weitbereichseingang von 120 bis 277 Volt und Schutzart IP66. Für Leuchtenhersteller, Elektrohandwerk, Kommunen und Facility Management ist er eine solide Basis; für private Projekte in Garage, Garten oder Terrasse liefert er Profi-Technik, deren Einbau aber in die Hände einer Elektrofachkraft gehört.
Programmierbarer 75-Watt-Treiber für raue Umgebungen
Die Bezeichnung verrät die Eckdaten: 75 Watt Nennleistung, ein programmierbarer Ausgangsstrom zwischen 0,35 und 0,7 Ampere und die Prog-Ausführung, mit der sich der Strom an das jeweilige LED-Modul anpassen lässt. Der Weitbereichseingang von 120 bis 277 Volt bei 50 bis 60 Hertz macht das Gerät in unterschiedlichen Netzen einsetzbar. Das Gehäuse in Schutzklasse II und Schutzart IP66 ist gegen Staub und starkes Strahlwasser geschützt, der Umgebungstemperaturbereich reicht von minus 40 bis plus 55 Grad Celsius. Damit eignet sich das Gerät für Straßen- und Parkplatzleuchten, Tiefgaragenleuchten, Hallenstrahler und Fassadenbeleuchtung.
Kompakte Maße, geringer Standby-Verbrauch
Mit 240,5 Millimetern Länge und 59,1 Millimetern Breite lässt sich das Gerät in schlanken Leuchtengehäusen unterbringen; es wiegt 1.270 Gramm und ist als Einbaugerät (Built-in) ausgeführt. Der Standby-Verbrauch ist im Datenblatt mit 0,48 Watt angegeben, was bei Anlagen mit vielen Leuchten und langen Nachtphasen ins Gewicht fällt. Die Konstantlichtstrom-Funktion (CLO) führt das Datenblatt als vorhanden, aber ausgeschaltet (Yes OFF).
Fünf Gründe für den Xitanium im Projekt
- Weitbereichseingang 120–277 V: Ein Gerät deckt unterschiedliche Netzspannungen ab, das vereinfacht Lagerhaltung und Projektplanung.
- Schutzart IP66: Staub und Strahlwasser bleiben draußen, wichtig für Außenleuchten an Garage, Carport oder Terrasse ebenso wie für Parkplätze.
- Schutzklasse II: Das Gerät ist für Leuchten der Schutzklasse II geeignet und benötigt keinen Schutzleiteranschluss.
- Arbeitsbereich -40 bis +55 °C: Der Treiber bleibt bei Frost im Freien und in unbeheizten Hallen einsatzbereit.
- Programmierbarer Ausgangsstrom: Die Prog-Ausführung erlaubt es, den Strom zwischen 0,35 und 0,7 A auf das LED-Modul abzustimmen und so eine Gerätevariante für mehrere Leuchten einzusetzen.
Passendes Betriebsgerät und sichere Installation
Der Xitanium ist ein elektronischer Konstantstrom-Treiber für LED-Module und kein Vorschaltgerät für Leuchtstoff- oder Entladungslampen. KVG- oder VVG-Lampen lassen sich damit nicht betreiben, ebenso wenig LED-Module direkt am 230-Volt-Netz ohne Treiber. Das LED-Modul muss zu Ausgangsstrom und Leistung von 75 Watt passen; die Einstellung des Stroms richten Sie nach dem Datenblatt, das wir als Download bereitstellen. Anschluss und Inbetriebnahme erfolgen im spannungsfreien Zustand durch eine Elektrofachkraft, in Gewerbe und Industrie ebenso wie in der privaten Elektroinstallation.
Von der Kommune bis zur eigenen Garage
Kommunen und Stadtwerke setzen Treiber dieser Leistungsklasse in Straßen- und Wegeleuchten ein, Logistik und Industrie in Hallenbeleuchtung, Hotellerie und Einzelhandel in Fassaden- und Parkplatzlicht. Leuchtenbauer und Elektrobetriebe schätzen, dass sich ein Gerät für mehrere Modulvarianten programmieren lässt. Wer privat eine LED-Leuchte für Garten, Terrasse, Garage oder Werkstatt konstruiert oder instand setzt, kann auf dieselbe Profi-Qualität zurückgreifen; Voraussetzung sind passende LED-Module und die fachgerechte Installation durch eine Elektrofachkraft.
Bei der Planung sollten Sie neben der Leistung auch Abmessungen und Befestigung im Leuchtengehäuse prüfen. Bei größeren Projekten lohnt es sich, Leuchtenhersteller, Planer und Installateur frühzeitig abzustimmen, damit Strom, Lichtstrom und Wärmemanagement zusammenpassen. Für Rückfragen zur Auslegung steht unser Team gern zur Verfügung. Auch der Ersatz eines defekten Geräts ist gut planbar, weil Leistung, Spannungsbereich und Schutzart im Datenblatt eindeutig dokumentiert sind.

