In Fluren und Arbeitsecken ist tageslichtweißes Licht oft gewünscht, weil es Konturen schärfer wirken lässt als eine warme Lichtfarbe. Das LEDVANCE LED-Downlight Slim 120 mm deckt diesen Bedarf mit der Farbtemperatur 6.500 Kelvin ab. Bei 8 Watt gibt es 550 Lumen ab, der Treiber sitzt bei dieser Ausführung extern und damit getrennt vom eigentlichen Downlight-Gehäuse. Mit 35 Millimetern Einbautiefe lässt sich das Downlight trotzdem in flache Zwischendecken setzen.
Externer Treiber, 105 Millimeter Einbaudurchmesser
Der Treiber dieses Downlights sitzt extern, getrennt vom eigentlichen Downlight-Körper. Die Elektronik liegt dadurch außerhalb des sichtbaren Gehäuses, was bei der Montage mehr Spielraum für die Platzierung oberhalb der Decke lässt. Das Downlight selbst misst 120 Millimeter im Durchmesser bei 32 Millimetern Höhe, der Deckenausschnitt liegt bei 105 Millimetern. Angeschlossen wird über eine Schraub-Anschlussklemme.
Kaltes Tageslicht mit 6.500 Kelvin
Die Herstellerbezeichnung „Kaltes Tageslicht" steht für 6.500 Kelvin, die hellste der in dieser Baureihe angebotenen Lichtfarben. Der Farbwiedergabeindex liegt bei mindestens Ra 80, der Abstrahlwinkel bei 110 Grad. In Kombination mit dem breiten Streuwinkel eignet sich das Downlight für Bereiche, in denen Sehaufgaben im Vordergrund stehen, etwa Arbeitsecken in der Küche oder Treppenhäuser. Eine Dimmoption bietet diese tageslichtweiße Ausführung laut Hersteller nicht.
Fünf Gründe für die tageslichtweiße Ausführung
- 550 Lumen bei 8 Watt und 6.500 Kelvin Farbtemperatur
- Externer LED-Treiber, dadurch flexible Platzierung der Elektronik über der Decke
- 35 Millimeter Einbautiefe für flache Zwischendecken
- 25.000 Stunden Nennlebensdauer nach L70/B50 und 15.000 Schaltzyklen
- Schutzart IP20, komplettes Montage- und Anschlusszubehör inklusive
Sehaufgaben mit kühlem Licht: Anwendung und Sicherheit
Der Hersteller nennt als Anwendungsgebiete Korridore, Eingangsbereiche, Treppenhäuser, Wohnzimmer, Keller, Schlafzimmer und Küchen. Für Bereiche, in denen aktivierendes, kühleres Licht gewünscht ist, etwa Arbeits- oder Hauswirtschaftszonen, eignet sich diese 6.500-Kelvin-Ausführung besonders gut. Der elektrische Anschluss ist ausschließlich qualifiziertem Fachpersonal vorbehalten, denn an den Klemmen liegt Netzspannung an. Das Gehäuse darf nicht mit wärmedämmendem Material abgedeckt werden, damit die Wärme aus Downlight und externem Treiber abziehen kann.
Vor der Montage ist zu prüfen, ob Wand oder Decke für die Befestigung geeignet sind; bei Unsicherheit sollte fachkundiger Rat eingeholt werden. Das Gehäusematerial aus Polypropylen und Polyamid ist nach IEC 60695-2-12 bis 650 Grad Celsius glühdrahtgeprüft. Betrieben werden darf das Downlight bei Umgebungstemperaturen zwischen minus 20 und plus 40 Grad Celsius, gelagert werden darf es zwischen minus 20 und plus 70 Grad Celsius. Schutzklasse II bedeutet, dass das Downlight ohne eigenen Schutzleiteranschluss betrieben werden darf; die photobiologische Risikogruppe ist nach EN 62471 und EN 62778 mit RG0 als unbedenklich eingestuft. Die Normen CE, UKCA und EAC bestätigen die Konformität des Downlights.

