Welches Vorschaltgerät ist vorhanden?
Wählen Sie die Technik Ihrer bestehenden Leuchte.
LED-Röhren ersetzen konventionelle Leuchtstoffröhren in vorhandenen Leuchten — vom langen T8-Stab über die schlankere T5-Bauform bis zur T9-Ringform. In dieser Übersicht finden Sie alle drei Bauarten gebündelt; T8 sitzt auf G13, T5 auf G5, die Ringform auf G10q. Worauf es bei der Auswahl ankommt: die richtige Länge bzw. Bauform für Ihre Leuchte, die passende Lichtfarbe (warmweiß bis kaltweiß) und vor allem die Betriebsart Ihres vorhandenen Vorschaltgeräts. Das Sortiment deckt Ersatzleistungen von rund 14 bis 58 W ab und stammt überwiegend von Osram/Ledvance und Philips.
Unterkategorien
Wählen Sie zuerst T8, T5, EVG-Ausführung oder T9-Ringform. Die Längen folgen auf den T8-/T5-Seiten.
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Energieeffizienz
T8 ist die verbreitete lange Röhre mit G13-Sockel und ersetzt die klassischen Leuchtstoffröhren. T5 baut dünner, sitzt auf G5 und wird in flacheren Leuchten eingesetzt. Die T9-Ringform mit G10q passt in Ring- und Deckenleuchten. Maßgeblich ist, welche Bauform Ihre Leuchte aufnimmt.
Messen Sie die vorhandene Röhre und gleichen Sie sie mit der ersetzten Leuchtstoffröhren-Leistung ab. Häufig sind 58 W, 36 W und 18 W; 14 W und 21 W kommen seltener vor. Die LED-Röhre soll die alte Leuchtstoffröhre ersetzen, nicht einen Halogen-Strahler. Genaue Längen und Lumen je Artikel in den technischen Daten.
Warmweiß (rund 3000 K) wirkt ruhig und wohnlich, neutralweiß (rund 4000 K) ist ein guter Allrounder für Arbeitsbereiche, tageslicht-/kaltweiß (rund 6500 K) liefert ein helles, sachliches Licht für Werkstatt, Lager und Technik. Die genaue Kelvin-Angabe steht je Artikel.
Entscheidend ist, womit Ihre Leuchte betrieben wird: konventionelles (KVG) bzw. verlustarmes Vorschaltgerät (VVG), elektronisches Vorschaltgerät (EVG) oder AC-Direktbetrieb am Netz nach Umbau. Je nach Typ muss der Starter durch einen Dummy-Starter ersetzt oder umverdrahtet werden. Welche Betriebsart eine Röhre unterstützt, steht je Artikel im Datenblatt.
LED-Röhren ohne Starter (EVG)Drei Angaben führen zur passenden Röhre. Erstens die Bauform: T8 (G13), T5 (G5) oder T9-Ringform (G10q) — sie muss zur Leuchte passen. Zweitens Länge und ersetzte Leistung: Eine 58-W-Leuchtstoffröhre ist deutlich länger als eine 18-W-Variante; die LED-Röhre tritt an deren Stelle. Drittens die Lichtfarbe nach Einsatzort. Für die Helligkeit ist der Lichtstrom in Lumen aussagekräftiger als die reine Wattzahl. Konkrete Längen, Lumen und Kelvin-Werte finden Sie je Artikel in den technischen Daten.
Leuchtstoffröhren laufen über ein Vorschaltgerät. Beim Wechsel auf LED kommt es darauf an, ob Ihre Leuchte ein KVG/VVG, ein EVG oder einen AC-Direktbetrieb nutzt. Bei KVG/VVG-Leuchten wird häufig der Starter gegen einen mitgelieferten Dummy-Starter getauscht; EVG- und AC-Lösungen erfordern teils eine Umverdrahtung und eine einseitige bzw. zweiseitige Einspeisung. Welche Betriebsart eine Röhre unterstützt und welche Schritte nötig sind, ist produktabhängig und steht im jeweiligen Datenblatt. Den Umbau sollte eine Elektrofachkraft ausführen; beachten Sie die Herstellerangaben.
LED-Röhren werden in Büro, Werkstatt, Lager, Garage, Keller und Gewerbeflächen eingesetzt — überall dort, wo bisher Leuchtstoffröhren in Wannen-, Feuchtraum- oder Rasterleuchten verbaut sind. Tageslicht- und kaltweiße Lichtfarben eignen sich für Arbeits- und Technikbereiche, warmweiße für wohnlichere Zonen. Achten Sie für den Außen- oder Feuchtbereich zusätzlich auf die Schutzart der Leuchte (Angabe je Artikel).
Im Sprachgebrauch heißen diese Leuchtmittel oft Neonröhre, LED-Röhrenlampe, LED-Rohrleuchte oder schlicht Leuchtröhre. Gemeint ist fast immer eine LED-Leuchtstoffröhre als Ersatz für die klassische Leuchtstoffröhre. Echte Neonröhren arbeiten mit einer Neon-Gasentladung und sind technisch etwas anderes; im Alltag steht "Neonröhre" jedoch meist für die lange Stab- oder Ringröhre in Büro, Werkstatt und Keller. Maßgeblich für den Tausch bleiben Bauform, Sockel und die Betriebsart Ihrer Leuchte, nicht die Bezeichnung.
Viele Retrofit-LED-Röhren brauchen den klassischen Glimmstarter nicht mehr. Häufig liegt ein Dummy-Starter (LED-Starter) bei, der den vorhandenen ersetzt und die Startstrecke überbrückt. Ob der Starter entfällt, überbrückt wird oder ob für AC-Direktbetrieb das vorhandene Vorschaltgerät umgangen beziehungsweise ausgebaut werden muss, hängt vom jeweiligen Röhrentyp ab und steht je Artikel im Datenblatt. Welche Betriebsart und Verdrahtung gilt, prüfen Sie vor dem Kauf. Den Umbau und das Stilllegen des Vorschaltgeräts sollte eine Elektrofachkraft ausführen.
Flackert eine LED-Röhre nach dem Wechsel, passt meist die Betriebsart nicht zur Leuchte oder im Stromkreis verblieb ein alter Starter beziehungsweise ein nicht stillgelegtes Vorschaltgerät. Auch eine falsche Einspeisung (einseitig statt zweiseitig oder umgekehrt) kann die Ursache sein. Welche Betriebsart und Einspeisung Ihre Röhre verlangt, steht je Artikel im Datenblatt. Die Prüfung und Korrektur der Verdrahtung gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.
| Merkmal | LED-Röhre | Leuchtstoffröhre |
|---|---|---|
| Energiebedarf | Niedriger bei vergleichbarer Helligkeit | Höher, zusätzlich Verluste am Vorschaltgerät |
| Lebensdauer | In der Regel deutlich länger (Wert je Artikel) | Kürzer, nachlassende Helligkeit über die Zeit |
| Einschalten | Sofort volle Helligkeit, kein Flackern | Anlaufphase, teils Flackern beim Start |
| Schaltfestigkeit | Unempfindlich gegen häufiges Schalten | Häufiges Schalten verkürzt die Lebensdauer |
| Quecksilber | Quecksilberfrei | Enthält Quecksilber, gesonderte Entsorgung |
| Betrieb | Je nach Typ KVG/VVG, EVG oder AC (Datenblatt) | Vorschaltgerät und Starter erforderlich |
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